Mittwoch, 16. Januar 2013

WDR vergleicht Bonner Bombe mit Reichstagsbrand

"Vielleicht stellt sich nun aber auch die Frage, ob die wirklichen Täter bewusst falsche Fährten gelegt haben, um den Verdacht auf bestimmte Leute zu lenken. Vielleicht muss man nicht gleich soweit gehen, an den Reichtagsbrand zu erinnern, der im kommenden Monat 80 Jahre her ist. Den Nazis kam der Brand gerade recht. Sie machten ihre Gegner verantwortlich und ließen sie anschließend mit anderen Regimegegnern in Konzentrationslagern verschwinden. Wer das Feuer legte, bei dem niemand umkam, blieb in all den Jahren umstritten. Zweifelsfrei aufgeklärt wurde die Tat nie. Nutznießer aber waren die Nazis. Wem hätte ein Anschlag mit schrecklichen Folgen im vergangenen Dezember in Bonn genutzt? Wer könnte – und warum - nach dem vereitelten Anschlag absichtlich den Verdacht auf Unschuldige gelenkt haben?" - soweit ein Auszug aus einem gestrigen Kommentar des WDR-5.

Ein Kommentar, der den Charme des Verlogenen hat: Zuerst erzählt der WDR seinen Hörern, man müsse ja nicht gleich soweit gehen, an den Reichstagsbrand zu erinnern - um dann gleich einen Atemzug später soweit zu gehen, an den Reichstagsbrand zu erinnern. Als Nächstes dann wird flott unterstellt, nach dem gescheiterten Bomben-Anschlag auf den Bonner Hauptbahnhof vom 10.12.12 sei "absichtlich" der Verdacht auf "Unschuldige" gelenkt worden, alles natürlich unter mehrfacher Verwendung solcher Vokabeln wie "vielleicht", "wem hätte" oder "wer könnte".

Unter dem historischen Aspekt ist dieser "Kommentar" des WDR übrigens ein zutiefst geschmackloser und widerlicher Vergleich, denn in der Bundesrepublik Deutschland verschwindet niemand in irgendwelchen KZs! Da es sich bei unserem Staat um einen Rechtsstaat handelt, verschwinden - wenn überhaupt - nur ordnungsgemäß ermittelte und rechtskräftig verurteilte Straftäter für eine von einem Richter festgelegte Zeitdauer in einem Gefängnis. Und da wir im Falle der Bonner Bombe bislang überhaupt keine ordnungsgemäß ermittelten Täter haben, muss auch noch niemand in ein Gefängnis.

Aber wie dem auch sei: Ob die Herren Salafisten wirklich so unschuldig sind, wie der zwangsgebührenfinanzierte "Rotfunk" hier zu suggerieren versucht, ist noch gar nicht erwiesen. In der Vergangenheit jedenfalls sind Bomben, die nach Bauanleitungen von Al-Qaida gebaut wurden, immer von Salafisten oder anderen Anhängern des Propheten zusammengebaut worden. Wirklich wissen jedoch tun wir bis jetzt nur, dass gewisse Links-Medien nach "rechtsextremen" Tätern gieren - und wenn es dazu noch eines Beweises bedurft hätte, so ist das diese als Kommentar getarnte Verschwörungstheorie des WDR.

1 Kommentar:

  1. WDR-Sendung vom 15.01.2013, 06:05 bis 08:55 Uhr

    Spurensuche
    Voreiliger Verdacht – Salafisten entlastet?
    Kommentar von Gerd Schinkel
    Moderation: Thomas Schaaf

    Eine Suggestiv-Frage, die auch schon suggestiv die Lösung parat hat. Hier werden arme verfolgte Salafisten wegen ihres Glaubens zu Allah als Bombenleger verdächtigt, so wie damals die Juden im 3. Reich ebenfalls. Verblüffende Parallelen zur Reichskristallnacht, die der Verfasser da kolportiert.
    "Zufällig" vergisst der Verfasser, dass gerade die Anhänger Allahs, die größten Bewunderer des Führers waren und eng mit ihm zusammenarbeiteten. Schließlich war man der Vernichtung von Juden so was von aufgeschlossen und interessiert.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Mohammed_Amin_al-Husseini

    http://www.youtube.com/watch?v=M8r8J_tmb1o

    Da der WDR und ARD, das Parteifernsehen der SPD ist und man weiß, dass die Sender "zufällig" in politischen Redaktionen gerne islamisch/türkischen Themen positiv versuchen in der Meinungsbildung dem gemeinen Volk unterzujubeln, kann dieser Kommentar auch nicht wirklich überraschen.

    Islam - Türken - SPD, da passt kein Blatt Papier zwischen. Einfach ein Herz und eine Seele.
    Interessant der Hinweis auch auf das blond (gefärbte) Haar. Auch das ist für das Verschwörungsszenario des Verfassers ein ganz eindeutiger Hinweis, dass muss ein reinrassiger Arier - blauäugig selbstverständlich - sein, wie der Sherlock-Holmes des WDR5 kombinierte.

    Kombiniere: blond, dann auch zwangsläufig blauäugig, das bedeutet reinrassiger Arier und dann muss das ein Nazi sein. Neonazi natürlich. Jetzt haben wir sie vom WDR erwischt, wie sie versuchen sich zu tarnen - aber nicht mit dem WDR. Die gehen den Neonazis nicht auf den Leim.

    Der Mann wäre ein Kandidat für das SPD-Innenministerium mit glänzend Aufstiegschancen gegen rechten Terror.

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