Freitag, 11. Januar 2013

Frau Holthaus, das Volk und die Inquisition

Wie die Deutschen zum Islam stehen, hat eine aktuelle Studie des Allensbach-Instituts deutlich aufgezeigt: 64 Prozent Deutschen meinen, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre. 80 Prozent verbinden den Islam mit der Unterdrückung der Frau, Fanatismus und Radikalität. Nur ganz wenigen Deutschen fallen zum Islam Toleranz oder Nächstenliebe ein. So weit, so schlecht. Spektakuläres oder gar Neues kann man dieser Umfrage nicht entnehmen: dass 80% der Deutschen den Islam mit Frauenunterdrückung, Fanatismus und Radikalität verbinden, könnte ja schlicht und einfach darin begründet sein, dass Frauen im Islam tatsächlich unterdrückt werden und sich Salafisten und andere Anhänger des Propheten ständig und bei jeder Winzigkeit fanatisch, gewalttätig und radikal gebärden. Und auf die verrückte Idee, den Islam mit Toleranz in Verbindung zu bringen, muss man erst mal kommen!

Franziska Holthaus, Germanistin, Islamwissenschaftlerin und Redakteurin der Neuen Osnabrücker Zeitung, scheint solche verrückten Ideen zu haben, denn sie hat die Ergebnisse dieser Umfrage als Anlass verstanden, der deutschen Bevölkerung im Allgemeinen und ihrer eigenen Leserschaft im Speziellen in einem beispiellosen Amoklauf "Rassismus" und "Fremdenfeindlichkeit" vorzuwerfen. Und Frau Holthaus belässt es auch nicht bei diesen schwerwiegenden Beschuldigungen gegen ihr eigenes Volk, sondern fordert von der Bundesregierung entsprechende Maßnahmen. Darüber jedoch, welche Maßnahmen die Regierung gegen die eigene Bevölkerung ergreifen soll, schweigt sich die Dame aus - das bleibt im Dunkeln und somit der Phantasie ihrer Leser überlassen.

Nun ja. Der Tatsache, dass Menschen, die Frauenunterdrückung, Fanatismus und Gewalt nicht als Ausdruck von Toleranz verstehen, als "Rassisten" und "Fremdenfeinde" beschimpft werden, könnte man ja noch einen gewissen Unterhaltungswert abgewinnen. Und dass linke Redakteure es noch nie ertragen konnten, dass sich das Volk seine eigene Meinung bildet und sich trotz zweier Diktaturen in den letzten 100 Jahren unserer Geschichte noch immer dazu berufen fühlen, dem dummen Volk zu sagen, wie es gefälligst zu denken hat, ist auch keine Neuigkeit. Und dass Linke sofort nach Zwangsmaßnahmen oder gar Abschaffung der Meinungsfreiheit rufen, wenn das Volk nicht so will, wie sie wollen, wissen wir auch alle.

Aber der Amoklauf der Franziska Holthaus hat trotzdem eine bislang beispiellose Qualität: man fragt sich, ob es sein kann, dass Frau Holthaus gerade eine neue Inquisition gefordert hat? Eine neue Inquisition, die ohne die Rückgängigmachung solcher zivilisatorischer Errungenschaften wie der Aufklärung, der Demokratie und der Meinungsfreiheit wohl kaum zu bewerkstelligen sein dürfte?

1 Kommentar:

  1. Nach dem 3. Reich, Frau Holthaus, hat die Mehrzahl der Bevölkerung wohl endlich begriffen - und Gottseidank begriffen -, dass sie absolut keine Lust auch noch auf ein 4. Reich hat, auch und gerade kein muslimisches, Kopftuch verkleidetes, islamisches 4. deutsches Reich und das als Appendix eines erträumten neuen Osmanischen Großreich von Großsultan Erdogan, Frau Holthaus, mit dem Sie sich nach den Studium von Islamwissenschaften an den Unis Münster und Hamburg, offensichtlich gedanklich durchaus anfreunden könnten.

    Wenn Sie so begeistert sind vom Islam, weit mehr als 55 islamische Länder stehen Ihnen zur Auswanderung zur Verfügung und die Grundzüge der arabischen Sprache können Sie ja bereits, wie man in Ihrer Vita nachlesen konnte.

    Also, was hält Sie davon ab, Frau Holthaus?

    Back to the roots - back to Mekka and Medina, Frau Holthaus.





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