Samstag, 5. Januar 2013

Augstein ist mehr als nur Antisemit!

Jakob Augstein (Foto: Das blaue Sofa/Club Bertelsmann)
Woran erkennt man einen Antisemiten? An seinem langen, schwarzen Ledermantel, seinem Schäferhund und seinen besonderen Fachkenntnissen in der Bedienung von Gaskammern? All das war einmal - heute dürften diese Merkmale nicht mehr ganz zeitgemäß sein.

Den modernen, zeitgemäßen Antisemiten erkennt man wohl eher daran, welche Gedichte er mit seiner "letzten Tinte" schreibt. Oder daran, dass seine "Solidarität" mit Palästina unreflektiert auch die Solidarität mit einer raketenschmeißenden Hamas mit einschließt. Und natürlich daran, dass er mehrfach täglich begeistert die Facebook-Seite von Ruprecht Polenz besucht. Obwohl Letzteres eigentlich mehr das Erkennungsmerkmal von Salafisten, Psychopathen und islamophilen Zeitgenossen ist - was aber Antisemitismus zur Grundvoraussetzung hat und somit einschließt.

Jakob Augstein ist ganz zweifelsfrei ein Antisemit. Was Augstein in der Vergangenheit geschrieben hat, war keine Kritik an Israel, sondern enthielt alles, was Antisemitismus ausmacht: Dämonisierung, Delegitimierung, doppelte Standards und nicht zuletzt die seit Jahrhunderten bei allen Antisemiten beliebten kranken Verschwörungstheorien. Und ob Henryk M. Broder das Simon-Wiesenthal-Center darauf aufmerksam gemacht hat oder ob das Simon-Wiesenthal-Center von selber darauf gekommen ist, dass es sich bei dem Salon-Linken Augstein um einen lupenreinen Antisemiten handelt, ist unerheblich: Man muss sich nur einmal ein Geschmiere wie dieses hier angucken, um sofort zu wissen, dass so etwas nur aus der Feder eines Antisemiten gekommen sein kann.

Ändert es irgendwas, wenn deutsche Journalisten Augstein jetzt kollektiv vor dem Vorwurf des Antisemitismus in Schutz nehmen? Nein, das tut es nicht, denn die linken Journalisten, die jetzt vor Wut aufjaulen und Augstein verteidigen, schreiben selber so wie Augstein. Letztlich machen sie nichts anderes, als sich selber vor dem Vorwurf des Antisemitismus zu verteidigen. Wenn ausgerechnet der Zentralrat der Juden meint, Augstein vor diesem Vorwurf in Schutz nehmen zu müssen, dann irritiert das schon eher. Aber bei einem Zentralrat der Juden, der mitten in seiner islamophilen Phase mit wachsendem muslimischen Judenhass konfrontiert wurde und es seitdem nicht mehr geschafft hat, zwischen Freund und Feind Orientierung zu finden, sollte man nicht jede Aussage eines Zentralrats-Mitgliedes überbewerten.

Die Affäre Augstein ist keine Affäre um einen einzelnen Journalisten, sie ist eine Affäre um die linke Journaille als solche. In dieser Affäre geht es darum, dass Antisemitismus, genauso wie Islamophilie oder die Diffamierung Andersdenkender als "rechtsextrem", im deutschen Journalismus schon lange zur Normalität geworden ist. Augstein hatte als bedingt talentierter Berufssohn nur das Pech, dass er seine Tiraden sprachlich etwas plumper formuliert hat als die meisten seiner Kollegen und somit für Henryk M. Broder oder das Simon-Wiesenthal-Center leichter zu greifen war.

Seltsam ist nur, dass der Antisemitismus eines Jakob Augstein aufgeregte Debatten zur Folge hat, die den deutschen Blätterwald jetzt schon seit Tagen beschäftigen. Denn es ist noch gar nicht so lange her, dass Augstein mitten in einer Phoenix-Sendung eine kleine schwarz-rot-goldene Flagge aus seiner Tasche zog und sie als Taschentuch benutzte. Anders formuliert: Augstein rotzte demonstrativ vor einem Millionenpublikum in die deutsche Flagge!

Wir sehen: Jakob Augstein ist mehr als nur ein gewöhnlicher linker Journalist, der gelegentlich antisemitische Tiraden loslässt, er lebt auch den für das linke Lager typischen Deutschenhass ungleich schamloser und ungehemmter aus als seine Kollegen. Bleibt die Frage, warum Augsteins Antisemitismus tagelange Debatten im deutschen Blätterwald zur Folge hat, Augsteins Deutschenhass aber niemanden kümmert?

1 Kommentar:

  1. der klassische Linke ist und dazu gehört zweifelsohne Augstein:

    . antiwestlich
    . anti - USA
    . antideutsch
    . antikapitalistisch
    . antiisraelisch
    . antijüdisch
    . antichristlich
    . 68er-Revoluzzer und sympathisiert(e) mit der RAF
    . prokommunistisch
    . pro - Verstaatlichung
    . pro - DDR
    . Pro - Islam
    . pro - Hamas
    . pro - Iran
    . pro - Multikulti
    . pro - Deutschlandabschaffung


    Politisch aktiv über Parteiprogramme bei den PDS-Nachfolgern "Die Linken", bei den Grünen, der SPD. Zudem organisiert in Gewerkschaften, Antifa, Linksautonomen, Linksbündnissen gegen Rechts, Friedensvereinen e.V., Mahnwachen- und Lichterkettenzirkel, Hausbesetzerszenen etc. etc. ... man kennt sie alle aus der linken roten Szene.




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