Freitag, 25. Januar 2013

In eigener Sache

28 Monate Anti-Salafisten-Engagement. 28 Monate, in denen ich zwei gescheiterte Initiativen, jede Menge interne Querelen und leider auch das eine oder andere Arschloch erlebt habe. Aber zuallererst einmal 28 Monate, in denen ich viele gute Leute, freundliche, tatkräftige und kultivierte Menschen, kennengelernt habe, mit denen ich vieles gemacht, durchlebt und durchlitten habe. Alles in allem 28 Monate meines Lebens, die ich nicht missen möchte. Aber leider erlahmt bei jedem Menschen nach so langer Zeit irgendwann auch die Kraft, dann braucht jeder einfach mal eine Auszeit.

So schwer es mir auch fällt, mich von meinen treuen Lesern verabschieden zu müssen: Jetzt brauche ich mal eine Auszeit, einfach woanders hin, wo es - man glaubt es kaum - keine Salafisten gibt und auch keine verlogene linke Journaille, die einem tagtäglich erzählt, dass der Islam ja supi-prima-toll, aber jeder zweite Deutsche ein böser und gefährlicher Nazi sein soll. Dafür, dass ich eine Weile weg sein werde und mich in den nächsten Monaten anderen Dingen widmen möchte, bitte ich alle regelmäßigen Leser dieses Blogs und auch alle meine Mitstreiter um ihr Verständnis.

Danke allen Helfern und Mitstreitern, die mit ihren Hinweisen und Recherchen dieses Blog in dieser Form erst möglich gemacht haben. Wir sehen uns im Frühjahr wieder - vielleicht hier auf diesem Blog, vielleicht aber auch woanders. Bis dahin wünsche ich allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs alles Gute!

Mittwoch, 23. Januar 2013

Salafisten hetzen gegen Ismail Tipi

Auf dem richtigen Weg: Ismail Tipi (Foto:Tipi)
"Liebe Geschwister im Islam, liebe wahrheitssuchende Nichtmuslime! Kürzlich hat der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi (CDU) auf seiner Homepage einen Artikel veröffentlicht, der unseren rechtschaffenen Bruder Pierre Vogel mit Schmähbegriffen und Unterstellungen verunglimpft. Wir wissen nicht, warum Herr Tipi so sehr über praktizierende Muslime herzieht, aber wir sehen die Grenze zwischen Meinungsäußerung und Verleumdung, bzw. übler Nachrede als sehr dünn an. Vielleicht ist dem Politiker auch gar nicht bewusst, dass der Beitrag unbewiesene Behauptungen als wahr hinstellt, und dadurch verächtlichmachend wirkt. Um zu verdeutlichen wie verletzend verleumderische Anschuldigen sind, habe ich den Artikel kopiert, und jeweils die Namen Ismail Tipi und Pierre Vogel gegeneinander ausgetauscht, sowie die von Tipi verwendeten Hass-Bezeichnungen angepasst. Das kam dabei heraus:
15.01.2013 – Bund
Themengebiet: Extremismus
Christianistenzulauf in den sozialen Netzwerken
„Der Zulauf zu extremistischen Fanseiten, wie der des Hasspolitikers Ismail Tipi, ist inzwischen auf ein, wie ich finde, gefährliches Maß angestiegen“, klagte der muslimische Prediger Pierre Vogel am Rande einer religiösen Veranstaltung in Wiesbaden.

Der  Hasspolitiker Ismail Tipi fordert bereits seit langem einen Christenstaat in Deutschland. Pierre Vogel hält den extremistischen CDU-Abgeordneten für einen gefährlichen Fundamentalisten, dessen Reden und Auftritte noch schärfer als bisher überwacht gehörten. „Er ruft inzwischen nicht mehr öffentlich zur Gewalt auf, aber wie er sich in seinen Reden eine Gesellschaft vorstellt, ist mit unserer demokratischen Grundordnung nicht zu vereinbaren. Er ist gegen Demokratie und gegen einen Rechtsstaat, unsere westliche Staatsform bezeichnet er als Feind“, erklärte Pierre Vogel weiter.

Problematisch sei, dass er über soziale Netzwerke inzwischen massiv Zulauf erhalte. „Allein auf Facebook gibt es mehr als 95.000 Personen, denen sein Auftritt gefällt und die somit ihre Sympathie für diesen Hasspolitiker ausdrücken“, warnte der Muslim und fuhr fort, „ich denke, dass ein Großteil dieser „Gefällt-mir“-Angaben gekauft und oder gefälscht wurden, dennoch sehe ich diese Entwicklung mit großer Sorge gerade für unsere Jugend.“

"Er nutzt die Leichtgläubigkeit gerade junger Menschen aus und vergiftet unsere Gesellschaft mit seinen fundamentalistischen CDU-Steinzeit-Thesen. Er bereitet damit den Nährboden für fundamentalistische Anhänger, die das Ziel haben, die 10 Gebote auch in Deutschland einzuführen. Unsere Demokratie muss und wird sich gegen diese Unterwanderung mit allen rechtsstaatlichen Mitteln wehren“, zeigte sich Vogel überzeugt.

Er forderte abschließend alle gesellschaftlichen Gruppen zu mehr Protest gegen diese Christianisten auf. „Wir dürfen diese Gefahr nicht unterschätzen und müssen ihr frühzeitig begegnen, genauso wie wir auch gegen den Rechtsextremismus gemeinsam erfolgreich vorgehen“, so Vogel."


(Quelle: unter der Überschrift "Ismail Tipi - Hassprediger oder Hasspolitiker?" von Bint-al-Hijab gestern auf Dawa-News veröffentlicht, dafür, Nazi- und Salafisten-Seiten sowie linksextreme Seiten niemals zu verlinken, bittet der Blogbetreiber um Verständnis)

Da hat "Bint-al-Hijab" in einem kurzen Anfall geistiger Kreativität doch tatsächlich geglaubt, wenn er von Ismail Tipis Web-Seite einen Text klaut und darin einfach die Namen Ismail Tipi und Pierre Vogel vertauscht, käme etwas Originelles heraus. Leider jedoch kam nur Stuss dabei heraus: Darin, dass uns Dawa-News Pierre Vogel als eine um die Demokratie besorgte Person präsentiert, könnte man ja noch einen gewissen Unterhaltungswert erblicken - aber den muslimischen CDU-Politiker Ismail Tipi als Repräsentanten sogenannter "Christianisten" zu bezeichnen, ist einfach nur dämlich und reizt nicht einmal zum Lachen. Und was die Gleichsetzung einer menschenverachtenden Ideologie wie der Scharia mit den 10 Geboten des Christentums betrifft, so kann man darin selbst bei wohlwollendster Betrachtung nur eine Geschmacklosigkeit sondergleichen erkennen!

Fazit: Der Trick, die Namen eines Hasspredigers und eines Politikers, der sich immer für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung engagiert hat, einfach auszutauschen, funktioniert nicht - außer Stuss kommt nichts anderes heraus. Es fällt jedoch auf, dass Dawa-News in der jüngeren Vergangenheit immer häufiger in beleidigender und geschmackloser Form gegen den hessischen Landtagsabgeordneten Ismail Tipi hetzt - der oben zitierte Beitrag ist leider nicht das einzige Beispiel.

Aber so geschmacklos und unerfreulich die Salafisten-Hetze gegen Herrn Tipi auch sein mag: Ein schlechtes Zeugnis wird einem demokratischen Politiker nur dann ausgestellt, wenn Salafisten nicht gegen ihn hetzen oder sonstwie über ihn herziehen. Und wenn Salafisten einen Politiker nicht einmal kritisieren, so, wie das bei dem nordrhein-westfälischen Innenminister Ralf Jäger (SPD) der Fall ist, so ist das ein Urteil, wie es für einen Innenpolitiker vernichtender kaum sein könnte. So betrachtet ist die Hetze der Salafisten gegen Ismail Tipi nur eine Bestätigung dafür, dass er mit seinem mutigen und konsequenten Engagement gegen Salafisten auf dem genau richtigen Weg ist.

Montag, 21. Januar 2013

Niedersachsen: Gutes Wahlergebnis für die Salafisten

Uwe Schünemann (Foto:Martina Nolte)
Liebe Leser, erinnern Sie sich noch, warum sich die damals von dem nicht ungefährlichen Muhammed Ciftci angeführten Salafisten im August 2010 plötzlich aggressiv in Mönchengladbach breitgemacht haben? In Niedersachsen hatten Ciftci & Co. sogenannten "Verfolgungsdruck", etwas vereinfachter formuliert: der niedersächsische Verfassungsschutz rückte ihnen andauernd auf die Pelle. Aber nach dem Amtsantritt des nordrhein-westfälischen SPD-Innenministers Ralf Jäger begriffen die leider nicht dummen Herren Salafisten schneller als wir, dass sie in Nordrhein-Westfalen einen solchen Verfolgungsdruck nicht zu befürchten haben - was sich ja auch bis zum heutigen Tage bewahrheitet hat.

Dass die Salafisten in Niedersachsen einem solchen Verfolgungsdruck ausgesetzt waren, war dem seit 2003 amtierenden CDU-Innenminister Uwe Schünemann zu verdanken: Schünemann gehörte zusammen mit dem Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, seinem hessischen Amtskollegen Boris Rhein und natürlich dem hessischen Landtagsabgeordneten Ismail Tipi zu den ganz wenigen Politikern unseres Landes, die die Bedrohung durch die Salafisten ernst genommen und etwas dagegen unternommen haben. Und dass sich Herr Schünemann mit seiner konsequenten Anti-Salafisten-Politik wie auch mit seiner restriktiven Ausweisungs-Politik immer wieder den Zorn von Islam- und Migranten-Verbänden zugezogen hat, war ein deutlicher Beweis dafür, dass er auf einem guten und richtigen Weg war.

Seit letzter Nacht ist all das Vergangenheit, denn die CDU/FDP-Koalition des David McAllister, der Uwe Schünemann als Innenminister angehört hat, ist trotz einer wieder erstarkten FDP zu Gunsten des rot-grünen Lagers wegen eines einzigen fehlenden Sitzes abgewählt worden - aber auch knapp verloren ist verloren. Und davon, dass ausgerechnet ein SPD-Innenminister die sinnvolle und erfolgreiche Politik Schünemanns fortsetzt, ist nun wirklich nicht auszugehen. Ein weiteres Bundesland, das von einer rot-grünen Koalition regiert wird, bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als ein weiteres Bundesland, in dem Salafisten und andere Vertreter des radikalen Islam gehätschelt werden. Grauenvoll, aber leider wahr.

Herr Schünemann, danke für die gute und erfolgreiche Arbeit, die Sie seit 2003 im Kampf gegen die Salafisten geleistet haben. Wir werden Sie schneller vermissen, als uns lieb ist!

Sonntag, 20. Januar 2013

Mali: Keine Lust mehr auf Scharia

"Es ist unglaublich, dass sobald in einem Land die Scharia gilt, westliche Länder wie Frankreich einen Krieg gegen es beginnen" - mit solchen Worten begründen ägyptische Salafisten ihre Proteste vor der französischen Botschaft in Kairo. Derweil ist die Geiselnahme in Algerien extrem blutig zu Ende gegangen: Bei der wenig durchdachten Erstürmung des Gasfeldes durch Spezialeinheiten der algerischen Armee sind zwar alle Geiselnehmer erfolgreich liquidiert worden, aber leider wurden vorher schnell noch alle 23 Geiseln hingerichtet. Auch diese Geiselnahme war eine Antwort der Salafisten auf die französische Intervention in Mali - die Grande Nation darf sich schon jetzt auf einen "heißen Tanz" einstellen, bei dem keine Form terroristischer Angriffe mehr ausgeschlossen werden darf.

In Mali selber führt das Institut Gallup jährliche Umfragen durch und - wie es der Zufall will - hat am Freitag die Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht, die im Oktober und November 2012 durchgeführt und bei der die gleichen Fragen gestellt wurden wie bereits 2010 und 2011. Und die Ergebnisse zeigen deutlich, dass den Menschen in Mali die Lust auf die Scharia vergangen ist: Der Aussage "Die Scharia soll die einzige Quelle der Gesetzgebung sein" stimmen nur noch 13 Prozent der Befragten zu (2010: 29 Prozent), aber der Meinung, die Scharia solle überhaupt keine Quelle der Gesetzgebung sein, stimmen inzwischen 51% der Befragten zu (2010: 13 Prozent). Bei solchen Zahlen verwundert es nicht weiter, dass es in Mali auch große Zustimmung zur militärischen Intervention Frankreichs gibt.

Die Erklärung für den Sinneswandel so vieler Menschen in Mali ist erschreckend einfach: Zwischen 2010 und 2012 haben die Salafisten von Ansar Dine die Scharia im Norden des Landes eingeführt. Und nachdem die Menschen erleben mussten, dass die Scharia in der Praxis Abtrennung von Gliedmaßen, Vergewaltigungen "nicht ausreichend verhüllter" Frauen, willkürliche Hinrichtungen und andere Verbrechen bedeutet, ist ihnen die Lust darauf ganz schnell wieder vergangen.

Mit dem Islamismus ist es wie mit dem Sozialismus: Solange alles weit weg ist, gilt es als schick, es zu verharmlosen oder gut zu finden und herbeizureden - und wer es gar herbeizubomben versucht, der wird schnell zum "Freiheitskämpfer" oder zum Märtyrer. Aber wer eine dieser kranken Ideologien einmal in der Realität erlebt hat, der will nichts mehr davon wissen.

Samstag, 19. Januar 2013

Gericht: Ägyptischer Hassprediger darf bleiben!

Ein Ägypter hält sich seit 2001 wiederholt in Deutschland auf, zwei Jahre davon ist er als Imam in einem islamischen Zentrum tätig, das zur deutschen Muslim-Bruderschaft gehört. Dort hält er Reden vor Salafisten, in denen er islamistische und somit verfassungsfeindliche Positionen vertritt sowie die Legitimität der demokratischen und rechtsstaatlichen Ordnung unseres Landes schlichtweg bestreitet. Kurz: ein Hassprediger. Nebenbei studiert er auch noch, irgendwann beantragt er eine Verlängerung seiner Aufenthaltserlaubnis, um am "Seminar für Arabistik und Islamwissenschaft" der Universität Göttingen an einer Studie zur "Phonologie der semitischen Sprachen" zu arbeiten - behauptet er zumindest. Das niedersächsische Innenministerium macht Sicherheitsbedenken geltend, die Stadt Göttingen lehnt daraufhin die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis ab und ordnet stattdessen seine Ausweisung an. So weit, so richtig.

Also sucht der ägyptische "Student" dort Hilfe, wo vom gewöhnlichen Kriminellen über den Kinderschänder von nebenan bis hin zum gefährlichen Terroristen hierzulande jeder Hilfe sucht und auch bekommt: bei der deutschen Justiz. Eine Justiz mit dem Willen zur Selbstbehauptung hätte die Klage des Ägypters vermutlich schon alleine deshalb abgewiesen, weil dieser in seinen Hasspredigten die Legitimität eben dieser Justiz bestritten hat. Aber der deutschen Justiz ist der Wille zur Selbstbehauptung bekanntlich fremd, das Gericht hat natürlich großzügig entschieden, dass der Hassprediger bleiben darf.

Das Göttinger Verwaltungsgericht begründet seine Entscheidung damit, dass die Verbreitung verfassungsfeindlicher Überzeugungen für sich betrachtet noch keine Gefährdung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung darstelle - eine Ausweisung wäre erst dann gerechtfertigt, wenn jemand konkret und in aggressiver Weise die verfassungsgemäße Ordnung bekämpft. Warum die Tatsache, dass Hassprediger üblicherweise andere dazu animieren, konkret und in aggressiver Weise die verfassungsgemäße Ordnung zu bekämpfen, in dieser Urteilsbegründung nicht berücksichtigt wurde, ist nicht bekannt (Aktenzeichen 3 A 168/11, Quelle: HNA.de, 17.01.13).

Um die Logik unserer Justiz etwas vereinfacht auf den Punkt zu bringen: Die Voraussetzungen für die Ausweisung eines Hasspredigers sind dann erfüllt, wenn es dafür zu spät ist. Und wer die deutsche Justiz erst gar nicht anerkennt, der wird dafür belohnt.

Freitag, 18. Januar 2013

Neuer Mode-Trend für die linke Frau?

Quelle: Facebook/abuzprojekt
Das, was der Kollege von Pierre Vogel und seine Welt da wieder ausgegraben hat, verdeutlicht der modebewussten linken Frau schon heute, was der Trend von morgen sein wird: der formschöne Hijab, der das Gesicht und damit die Persönlichkeit einer jeden Frau einfach abschafft!

Erinnern wir uns doch nur mal kurz an den August des letzten Jahres, als Linke und Salafisten in Köln gemeinsam demonstriert haben: die Salafisten-Frauen waren damals islamisch korrekt gekleidet, die linken Frauen jedoch, den sommerlichen Temperaturen geschuldet, kein bisschen. Was natürlich bei den Herren Salafisten Unmut und Verärgerung hervorgerufen hat. Die Geschichte endete mit der Erkenntnis, dass es früher vielleicht gereicht haben mag, seine Solidarität mit raketenschmeißenden Palästinensern oder anderen Unterdrückten dieser Welt durch das Tragen eines Palästinenser-Tuches zu zeigen, heute aber nicht mehr. Wenn also die Linken auch weiterhin mit Salafisten und anderen Vertretern des radikalen Islams gemeinsame Sache machen wollen, dann werden sich deren Frauen der islamischen Kleiderordnung anpassen müssen, denn der radikale Islam ist leider nicht dafür bekannt, irgendwelche Konzessionen zu machen - auch nicht gegenüber seinen linken Unterstützern.

Sicher, sicher: Die eine oder andere linke Frau wird da noch ein wenig murren - hat sie doch jahre-, gar jahrzehntelang für Frauenrechte gekämpft, nur um jetzt feststellen zu müssen, dass diese im Islam unerwünscht sind. Aber so ist das nun einmal, wenn man sich aus purem Deutschenhass entschlossen hat, alles, was mit dem Islam zu tun hat, pauschal, kritiklos und undifferenziert zu unterstützen - also kommen linke Frauen jetzt nicht mehr umhin, auch mal das eine oder andere Opfer zu erbringen. Aber linke Frauen können sich ja damit trösten, dass sie dann auch den Duft des Paradieses werden riechen können. Und natürlich damit, dass sie in den Augen jener Männer, die nicht dem linken Spektrum entstammen, durch den Hijab zumindest nicht weniger attraktiv sein werden!

Donnerstag, 17. Januar 2013

EU: 5 Milliarden Euro für den Islamo-Faschismus

van Rompuy (Foto: Flickr)
"Am Sonntag hatte EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy zusammen mit einigen Finanzinstituten der ägyptischen Regierung Hilfsgelder in Höhe von 5 Milliarden Euro angeboten, um den „Übergang zur Demokratie“ in Ägypten zu unterstützen, berichtet die niederländische Zeitung Elsevier. Van Rompuy begründete die Entscheidung damit, dass Ägypten das Geld brauche, weil die Demokratie durch politische Unruhen und wirtschaftlichen Druck zum Stehen gekommen sei." (Quelle: Deutsch-Türkische Nachrichten, 16.01.13)

Eine Zeitungsmeldung, bei der sich jeder geistig gesunde Mensch nur noch an den Kopf fasst: Während der Westen in Mali Salafisten zu bekämpfen versucht, bekommt das islamo-faschistische Regime des Mohammed Mursi mal eben 5 Milliarden Euro von der EU angeboten, weil die Demokratie durch politische Unruhen "zum Stehen gekommen" sei. Eine Begründung, mit der westliche Länder nach der Reichskristallnacht 1938 genauso gut Adolf Hitler einen Milliarden-Scheck in die Hand hätten drücken können, weil die national-sozialistische Demokratie ja durch politische Unruhen zum Stehen gekommen sei!

Aber leider ist dieser Irrsinn inzwischen typisch für die westliche Außenpolitik: Immer, wenn der Westen Angst vor dem radikalen Islam hat (und das dürfte inzwischen Dauerzustand sein), sucht man sogenannte moderate islamische Politiker. Diesen schmeißt man dann Millionen- oder gar Milliardenbeträge in den Rachen, übrigens Geld, für das Bürger hart gearbeitet haben, alles in der Hoffnung, diese "moderaten" Politiker würden den radikalen Islam schon auf Distanz halten. Üblicherweise endet dieser Wahnsinn damit, dass das Geld irgendwann irgendwo zwischen Korruption und Waffenkäufen versickert ist und sich die angeblich moderaten Politiker als nicht ganz so moderat herausgestellt haben.

Und anstatt endlich einzusehen, dass es den "moderaten" Islamisten gar nicht gibt, dass dieser nichts anderes ist als ein Widerspruch in sich, eine Fata Morgana, die nur das Wunschdenken solcher Knalltüten wie Ruprecht Polenz oder Guido Westerwelle widerspiegelt, hat der Westen die Kriterien, an denen man einen solchen moderaten Islamisten erkennt, einfach herabgesetzt: Einen moderaten Islamisten erkennt man dieser Tage daran, dass er bei seinen Aufrufen zur Judenausrottung immer die Vokabeln "eines Tages" benutzt - weil das die beruhigende Botschaft beinhaltet, dass es diese Woche keine Judenausrottung mehr geben wird. Diese Woche gibt es vielleicht noch ein bisschen Christenverfolgung, ein wenig Folterung von Regimekritikern oder die eine oder andere Erstürmung westlicher Botschaften, mehr aber nicht, die bei Islamisten allseits beliebte Judenausrottung kommt - insch'Allah - erst "eines Tages".

Anders kann man nicht erklären, warum westliche Politiker einem Mohammed Mursi, der versucht hat, sich zum Alleinherrscher zu machen, dessen Muslim-Brüder Regimekritiker foltern, der Israelis als "Nachfahren von Affen und Schweinen" tituliert und die Scharia zur Verfassungsgrundlage gemacht hat, auch noch Geld in den Rachen schmeißen. Mohammed Mursi hat mehrfach unter Beweis gestellt, dass er geradezu den Prototypen des gefährlichen Islamo-Faschisten verkörpert - vielleicht sollte Herman van Rompuy im Interesse des steuerzahlenden EU-Bürgers einfach mal seinen Geisteszustand untersuchen lassen?

Mittwoch, 16. Januar 2013

WDR vergleicht Bonner Bombe mit Reichstagsbrand

"Vielleicht stellt sich nun aber auch die Frage, ob die wirklichen Täter bewusst falsche Fährten gelegt haben, um den Verdacht auf bestimmte Leute zu lenken. Vielleicht muss man nicht gleich soweit gehen, an den Reichtagsbrand zu erinnern, der im kommenden Monat 80 Jahre her ist. Den Nazis kam der Brand gerade recht. Sie machten ihre Gegner verantwortlich und ließen sie anschließend mit anderen Regimegegnern in Konzentrationslagern verschwinden. Wer das Feuer legte, bei dem niemand umkam, blieb in all den Jahren umstritten. Zweifelsfrei aufgeklärt wurde die Tat nie. Nutznießer aber waren die Nazis. Wem hätte ein Anschlag mit schrecklichen Folgen im vergangenen Dezember in Bonn genutzt? Wer könnte – und warum - nach dem vereitelten Anschlag absichtlich den Verdacht auf Unschuldige gelenkt haben?" - soweit ein Auszug aus einem gestrigen Kommentar des WDR-5.

Ein Kommentar, der den Charme des Verlogenen hat: Zuerst erzählt der WDR seinen Hörern, man müsse ja nicht gleich soweit gehen, an den Reichstagsbrand zu erinnern - um dann gleich einen Atemzug später soweit zu gehen, an den Reichstagsbrand zu erinnern. Als Nächstes dann wird flott unterstellt, nach dem gescheiterten Bomben-Anschlag auf den Bonner Hauptbahnhof vom 10.12.12 sei "absichtlich" der Verdacht auf "Unschuldige" gelenkt worden, alles natürlich unter mehrfacher Verwendung solcher Vokabeln wie "vielleicht", "wem hätte" oder "wer könnte".

Unter dem historischen Aspekt ist dieser "Kommentar" des WDR übrigens ein zutiefst geschmackloser und widerlicher Vergleich, denn in der Bundesrepublik Deutschland verschwindet niemand in irgendwelchen KZs! Da es sich bei unserem Staat um einen Rechtsstaat handelt, verschwinden - wenn überhaupt - nur ordnungsgemäß ermittelte und rechtskräftig verurteilte Straftäter für eine von einem Richter festgelegte Zeitdauer in einem Gefängnis. Und da wir im Falle der Bonner Bombe bislang überhaupt keine ordnungsgemäß ermittelten Täter haben, muss auch noch niemand in ein Gefängnis.

Aber wie dem auch sei: Ob die Herren Salafisten wirklich so unschuldig sind, wie der zwangsgebührenfinanzierte "Rotfunk" hier zu suggerieren versucht, ist noch gar nicht erwiesen. In der Vergangenheit jedenfalls sind Bomben, die nach Bauanleitungen von Al-Qaida gebaut wurden, immer von Salafisten oder anderen Anhängern des Propheten zusammengebaut worden. Wirklich wissen jedoch tun wir bis jetzt nur, dass gewisse Links-Medien nach "rechtsextremen" Tätern gieren - und wenn es dazu noch eines Beweises bedurft hätte, so ist das diese als Kommentar getarnte Verschwörungstheorie des WDR.

Dienstag, 15. Januar 2013

Wird unsere Freiheit in Mali oder in Bonn verteidigt?

Nun ist es also soweit: Der Westen will in Mali militärisch gegen die dort randalierende Salafisten-Gruppierung Ansar Dine vorgehen. Die Bundeswehr soll mit von der Partie sein, allerdings - ganz den Traditionen deutscher Außenpolitik entsprechend, gefährliche Drecksarbeit immer den Soldaten anderer Nationen zu überlassen - nicht in Form von Kampfeinsätzen. Aber wenn deutsche Soldaten ihren kämpfenden französischen Kameraden Kaffee kochen, so ist das im Krieg selbstverständlich auch nützlich und wertvoll.

Natürlich sind die Salafisten von Ansar Dine keine netten Zeitgenossen, falsch kann es niemals sein, gegen Salafisten vorzugehen. Trotzdem fragt man sich verwundert, welchen Sinn es macht, wenn der Westen Salafisten in Mali bekämpft, aber Salafisten in Syrien unterstützt und mit Salafisten in Saudi-Arabien beste Beziehungen unterhält? Auch fragt man sich, wie es zusammenpasst, die Muslim-Brüder in Ägypten zu unterstützen, aber die Salafisten in Mali zu bekämpfen? Ganz besonders aber fragt man sich, welchen Sinn es machen soll, wenn auch die deutsche Politik Salafisten in Mali bekämpfen will, während diese bei uns daheim über Tische und Bänke gehen und in einer Stadt wie Bonn inzwischen mehr Macht haben dürften als der dort offiziell regierende SPD-Oberbürgermeister, ohne dass irgendjemand was dagegen tut? Wie passt es zusammen, dass die Salafisten in Mali bekämpft werden sollen, aber dank der nordrhein-westfälischen Kuscheljustiz hier bei uns nichts zu befürchten haben?

Die Antwort ist erschreckend einfach: gar nicht. Es passt weder zusammen, noch macht es irgendeinen logischen Sinn. Stattdessen erinnert es viel zu sehr daran, wie uns deutsche Politiker nach 9/11 reflexhaft erzählt haben, unsere Freiheit würde an einer fernen Bergkette namens Hindukusch verteidigt. Heute wissen wir, dass das ein Irrsinn war, den unzählige deutsche und alliierte Soldaten mit ihrem Leben bezahlen mussten, während gleichzeitig in deren Heimatländern der radikale Islam und fragwürdige Islam-Verbände mehr und mehr Macht erlangt haben. Gerade an der Reaktion des Westens auf 9/11 erkennt man deutlich, welchen gefährlichen Unfug es darstellt, wenn man Soldaten in ferne Winkel dieser Erde schickt, aber gleichzeitig die Heimatfront preisgibt und radikalen Moschee-Gemeinden überlässt. Und an der geplanten Intervention in Mali sehen wir leider deutlich, dass der Westen immer noch nichts dazugelernt hat.

Unsere Freiheit wird weder am Hindukusch, noch in Mali oder irgendeinem anderen fernen Winkel dieses Planeten verteidigt. Unsere Freiheit wird in Bonn, Bochum, Berlin, Krefeld, Duisburg-Marxloh und in all den anderen deutschen Städten verteidigt, wo uns die Herren Salafisten oder andere Vertreter des radikalen Islams auf krawallige und "bombige" Art und Weise von den Vorzügen der Scharia zu überzeugen versuchen und dieser Extremismus schon längst in den örtlichen Moscheen gepredigt wird. Aber solange nur ein hessischer Landtagsabgeordneter und eine kleine Splitterpartei dazu auch wirklich bereit sind und sich SPD-Innenpolitiker immer nur als bloße Schwätzer herausstellen, sieht es schlecht um unsere Freiheit aus.

Montag, 14. Januar 2013

Fazit der Berliner Ereignisse

Ein düpierter Ismail Tipi, dessen Bemühungen, das Salafisten-Treffen zu verhindern, daran gescheitert sind, dass die Salafisten doch noch einen anderen Vermieter gefunden haben, pro-Mitglieder, die ratlos in Berlin-Kreuzberg herumstanden, weil die offiziell angemeldete Salafisten-Kundgebung nur ein Ablenkungsmanöver war, das eine Gegen-Demo vor dem tatsächlichen Veranstaltungsort verhindern sollte - der gestrige Tag war wahrlich kein guter Tag für die Salafisten-Gegner. Eine Niederlage, die man nicht schönreden, aber auch nicht überbewerten sollte.

Aber was an dieser Geschichte wirklich deprimiert, ist nicht die Tatsache, von den Salafisten an der Nase herumgeführt worden zu sein. Was an dieser Geschichte wirklich deprimiert, ist, dass es immer die gleichen Personen und Gruppen sind, die sich engagieren, wenn salafistische Verfassungsfeinde zusammenkommen: der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi und die umstrittene pro-Bewegung - und das war's dann auch schon!

In einem Land, in dem inflationär gemahnt, gedacht, protestiert, demonstriert und täglich vor irgendwas gewarnt wird, können gefährliche Islamisten von überall her zusammenkommen und es sind der immer gleiche Politiker und die immer gleiche Gruppierung, die sich dem mutig entgegenstellen - während alle anderen weggucken. Nicht einmal die Junge Union rafft sich zum Protest auf, bei Kirchen, Gewerkschaften und anderen linksgrünen Gruppierungen wird man gar das ungute Gefühl nicht los, dass diese dem Treiben islamischer Faschisten wohlwollend zugucken - weil es ja islamische und keine arischen Faschisten sind. Und wenn Linke sich nur deshalb nicht mit den Salafisten gegen die Salafisten-Gegner solidarisieren, weil sie gerade wegen Demos für Rosa und Karl unabkömmlich sind, dann fragt man sich, wer unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung eigentlich noch als positiven Wert betrachtet? Für eine demokratische Gesellschaft ist das ein Armutszeugnis!

Aber genau deswegen konnten die 20 Gegendemonstranten zumindest hocherhobenen Hauptes heimgehen: sie mögen zwar dieses Mal von den Salafisten ausgetrickst worden sein, aber sie waren die Einzigen, die sich auf unsere freiheitlich-demokratischen Werte besonnen und den Mut hatten, gegen das Salafisten-Treffen zu protestieren.

Rechtsextreme Täter gesucht

"Die Bundesanwaltschaft habe inzwischen das neugegründete Abwehrzentrum gegen Rechtsextremismus eingeschaltet, um mögliche Spuren in die rechtsextreme Szene zu ermitteln, schreibt der "Spiegel" mit Verweis auf einen vertraulichen Lagebericht. Das Bundeskriminalamt habe die Ermittlungen "in alle Richtungen" ausgeweitet." (Quelle: RP-Online, 13.01.13)

Da bei der Bonner Bombe ohnehin von Anfang an davon ausgegangen wurde, dass "rechtsextreme" Täter gewünscht sind, sieht der Blogbetreiber keinerlei Notwendigkeit, diese Zeitungsmeldung näher zu kommentieren.

Sonntag, 13. Januar 2013

Berlin: Salafisten tricksen Polizei und "pro" aus

Quelle: Facebook / Die wahre Religion
In Berlin ist den Salafisten leider ein Ablenkungsmanöver geglückt: Zur angemeldeten Salafisten-Veranstaltung in der Markgrafenstraße in Berlin-Kreuzberg kamen weniger als 50 Salafisten, die Gegen-Demo der pro-Bewegung bestand aus ca. 20 Teilnehmern, die Polizei war mit 550(!) Mann im Einsatz. Aber die Salafisten-Veranstaltung wurde schon nach einer Minute wieder aufgelöst und die Salafisten verschwanden in Richtung des Neuköllner Sato City-Festsaales, wo die eigentliche Salafisten-Veranstaltung stattfindet. In diesem Festsaal fanden sich dann laut Dawa-News mehr als 500 Salafisten ein, auch soll es sich hierbei um Salafisten aus ganz Deutschland handeln. Die Veranstaltung soll bis 22 Uhr andauern. Bei der offiziell angemeldeten Demo handelte es sich also nur ein Ablenkungsmanöver mit dem Ziel, sich der Gegendemonstranten der pro-Bewegung sowie des massiven Polizeiaufgebotes zu entledigen.

Konnten Salafisten dank großzügiger NRW-Justiz fliehen?

"Die Staatsanwaltschaft erhebt wegen der Straßenschlacht im Mai 2012 in Kürze Anklage gegen bis zu 80 Salafisten. Die Vorwürfe: Landfriedensbruch, Körperverletzung. Es gibt Hinweise, dass sich ein Teil der Beschuldigten abgesetzt hat." (Quelle: RP-Online, 12.01.13)

Wie dürfen wir diese kurze Zeitungsnotiz verstehen? Doch wohl nur so, dass die nordrhein-westfälische Justiz es großzügigerweise unterlassen hat, die Salafisten wegen Fluchtgefahr zu inhaftieren und diese das dann als Chance zur Flucht genutzt haben, oder?

Nun ja. Dass die nordrhein-westfälische Justiz gegenüber Salafisten ausgesprochen großzügig verfährt, hat eine lange Tradition: Erinnern wir uns doch nur mal kurz jener Mönchengladbacher Staatsanwältin, die Strafverfahren gegen Sven Lau und andere hochrangige Salafisten wie am Fließband eingestellt hat. Oder an die legendäre Bonner Staatsanwältin Vanessa Weber, die dem staunenden Bürger erklärt hat, man habe Murat K. deswegen nicht wegen versuchten Mordes an Polizisten anklagen können, weil Herr K. die Tötungsabsicht bestritten habe. Was übrigens nie glaubhaft war, denn vor Gericht hat der Salafist Murat K. lang und breit erklärt, warum die Polizisten seiner Auffassung nach den Tod verdient hätten.

Somit verwundert es nicht weiter, nun auch in der Zeitung lesen zu müssen, dass die nordrhein-westfälische Justiz jenen Salafisten, die am 1. Mai des letzten Jahres in Solingen Polizisten brutal mit Steinen und Fahnenstangen angegriffen haben, großzügigerweise die Inhaftierung wegen Fluchtgefahr erspart hat. Und daran, dass die Salafisten das sofort zur Flucht genutzt haben, sehen wir ja auch deutlich, dass es überhaupt keine Fluchtgefahr gegeben hat!

Was aber in der Tat unverständlich ist: Die bislang in Bonn ergangenen Urteile zeigen deutlich, dass Salafisten, die Polizisten brutal mit Steinen angreifen, in Nordrhein-Westfalen sowieso keine Strafe zu befürchten haben. Mit Verlaub: Der Begriff "Bewährungsstrafe" ist nichts weiter als ein sogenanntes Unwort, ein Widerspruch in sich, denn eine Bewährungsstrafe ist keine Strafe - eine Strafe ist erst dann eine Strafe, wenn sie auch tatsächlich vollzogen wird. Warum also flüchten Salafisten vor einer Justiz, von der sie ohnehin nichts zu befürchten haben? Können die Salafisten etwa selber gar nicht fassen, wie großzügig diese NRW-Justiz mit ihnen umgeht?

Samstag, 12. Januar 2013

Tipi macht gute Vorschläge, Jäger und Freier schwätzen nur

Die Situation in Nordrhein-Westfalen ist mehr als bedrohlich: Die Zahl der Salafisten steigt rasant und hat sich alleine im letzten Jahr auf ungefähr 1000 verdoppelt, ca. 100 davon gelten als gefährliche Jihadisten. Und ewig wird man nicht darauf vertrauen können, dass deren Bomben nicht detonieren. Grund genug für den nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz-Chef Burkhard Freier und seinen SPD-Innenminister Ralf Jäger, sich mal wieder im Landtag dazu zu äußern. Und wie üblich kam viel Geschwätz dabei heraus, konkrete und wirkungsvolle Maßnahmen gegen die Salafisten sind bei Freier und Jäger aber auch weiterhin nicht zu erwarten.

So hat beispielsweise das nordrhein-westfälische Landesamt für Verfassungsschutz Zeit und Steuergelder darauf verschwendet, auf Weisung Jägers die bundesweit bislang umfassendste Analyse über Konvertiten im islamischen Umfeld zu erarbeiten. Ergebnis: Ähnlich wie beim Rechtsextremismus sind es vor allem "labile junge Männer aus gestörten familiären Verhältnissen", die sich von den einfachen Botschaften und der "Brüderlichkeit" der Salafisten angezogen fühlen. Erkenntnisse, für die wir die Herren Jäger und Freier nicht gebraucht hätten, denn dass es vor allem Versager und Verlierer sind, die sich von extremistischen Ideologien angezogen fühlen, wissen geschichtsbewusste Deutsche spätestens seit der Nazi-SA - und warum sollte es bei den Salafisten, die nichts anderes sind als die SA des Islams, anders sein?

Und wenn man dann auch noch lesen muss, dass die nordrhein-westfälischen Behörden herausgefunden hätten, dass Salafisten ein "problematisches Verhältnis zur Staatsmacht" hätten, dann weiß man nicht mehr, ob man lachen oder weinen soll: Dass islamische Extremisten, welche die Scharia über das Grundgesetz stellen, das, was wir als Staatsmacht bezeichnen und respektieren, schlichtweg ablehnen, ist allgemein bekannt und liegt in der Natur der Sache! Fazit: Studien und "Analysen", die nur Altbekanntes hervorbringen, braucht niemand. Aber man fragt sich beunruhigt, was mit einem Landes-Verfassungsschutz los ist, der sich - anstatt sich endlich um die Gefahrenabwehr zu kümmern - immer nur an Altbekanntem abarbeitet? Und der die simple Tatsache, dass der Salafismus ja auch etwas mit dem Koran zu tun haben könnte, komplett ausblendet?

Sehr bemerkenswert, aber leider auch beunruhigend, ist die Aussage Freiers, eine strukturelle Verbindung der Salafisten zu den Moschee-Gemeinden bestünde in der Regel nicht, denn diese gingen "zu offenkundigen Salafisten auf deutliche Distanz". Damit ist gemeint, dass die nordrhein-westfälischen Moschee-Gemeinden zu medial bekannten Salafisten, wie z.B. Pierre Vogel, auf Distanz gehen. Viel interessanter jedoch wäre die Frage gewesen, ob die nordrhein-westfälischen Moschee-Gemeinden auch zu ganz normalen Salafisten und zur Ideologie des Salafismus auf Distanz gehen? Dazu jedoch hat sich Herr Freier nicht geäußert. Und jeder, der sich in Nordrhein-Westfalen mit diesem Thema beschäftigt, weiß auch genau, warum Burkhard Freier dazu kein einziges Wort sagt.

Darüber, ob und wenn ja, welche Maßnahmen gegen die Salafisten ergriffen werden müssen, wurde wie üblich gar nicht erst geredet. Auch sind die für ihre Loyalität zur SPD bekannten nordrhein-westfälischen Journalisten ihrer fragwürdigen Tradition treu geblieben, nach solchen Dingen wie konkreten Maßnahmen gar nicht erst zu fragen. Was sehr traurig und für die Menschen in diesem Bundesland höchst gefährlich ist, denn es gäbe sehr wohl sinnvolle Maßnahmen gegen Salafisten, die man umsetzen könnte und angesichts der zunehmenden Bedrohung auch schleunigst umsetzen sollte: Salafisten-Vereine müssen verboten werden, salafistische Straftäter müssen schneller und vor allem härter verurteilt werden, als das bislang in Nordrhein-Westfalen der Fall war, salafistische Zentren müssen genauso geschlossen werden wie Moschee-Gemeinden, die Salafisten Unterschlupf gewähren oder sonstwie mit Salafisten zusammenarbeiten, ausländische Hassprediger und Terror-Drahtzieher, wie z.B. Sami Aidoudi in Bochum, müssen konsequent abgeschoben und bereits an Salafisten vergebene deutsche Staatsbürgerschaften sollten diesen wieder aberkannt werden.

Alles Maßnahmen, die der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi schon vor langer Zeit vorgeschlagen hat. Aber Ismail Tipi ist ein Ausnahmepolitiker, der die wichtigste Qualifikation mitbringt, die ein erfolgreiches Engagement gegen Salafisten erfordert: nämlich den Mumm, den Herren Salafisten auch die Stirn zu bieten. Bei Burkhard Freier, Ralf Jäger und der nordrhein-westfälischen Kuscheljustiz jedoch ist dieser Mumm auch weiterhin nicht zu erblicken - in einem Moment, in dem unser Bundesland mit einer solchen Bedrohung konfrontiert ist, wären "harte Knochen", denen die Sicherheit der Bevölkerung mehr am Herzen liegt als die Zufriedenheit irgendwelcher Islam-Verbände, deutlich besser geeignet.

Freitag, 11. Januar 2013

Verwirrung um Berliner Salafisten-Kundgebung

"Die Medien Kuffar lügen glaubt ihnen nicht, alles wie geplant in shaa Allah!" - mit diesen Worten wollte heute der Münsteraner Ober-Salafist Thomas Göcke alias Lawyers of (Un-) Truth auf Dawa-News seinen Glaubensbrüdern weismachen, die für Sonntag in Berlin angesetzte Salafisten-Veranstaltung fände wie geplant statt. Was in dieser Form wenig glaubwürdig ist, hat doch der unermüdliche Ismail Tipi dafür gesorgt, dass der Vermieter der Räumlichkeiten den Salafisten längst gekündigt hat. Tatsächlich dürfte es nunmehr auf eine Demo der Salafisten hinauslaufen, die laut der Berliner Polizei zwischenzeitlich für die Markgrafenstraße angemeldet wurde. Auch die pro-Bewegung hält an ihrer geplanten Gegen-Demo fest.

Bei aller Freude über die Leistung Ismail Tipis: Die pro-Bewegung handelt genau richtig. Solange eine mögliche Salafisten-Veranstaltung im Raum steht, sollte an den Protesten dagegen unbedingt festgehalten werden!

Frau Holthaus, das Volk und die Inquisition

Wie die Deutschen zum Islam stehen, hat eine aktuelle Studie des Allensbach-Instituts deutlich aufgezeigt: 64 Prozent Deutschen meinen, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre. 80 Prozent verbinden den Islam mit der Unterdrückung der Frau, Fanatismus und Radikalität. Nur ganz wenigen Deutschen fallen zum Islam Toleranz oder Nächstenliebe ein. So weit, so schlecht. Spektakuläres oder gar Neues kann man dieser Umfrage nicht entnehmen: dass 80% der Deutschen den Islam mit Frauenunterdrückung, Fanatismus und Radikalität verbinden, könnte ja schlicht und einfach darin begründet sein, dass Frauen im Islam tatsächlich unterdrückt werden und sich Salafisten und andere Anhänger des Propheten ständig und bei jeder Winzigkeit fanatisch, gewalttätig und radikal gebärden. Und auf die verrückte Idee, den Islam mit Toleranz in Verbindung zu bringen, muss man erst mal kommen!

Franziska Holthaus, Germanistin, Islamwissenschaftlerin und Redakteurin der Neuen Osnabrücker Zeitung, scheint solche verrückten Ideen zu haben, denn sie hat die Ergebnisse dieser Umfrage als Anlass verstanden, der deutschen Bevölkerung im Allgemeinen und ihrer eigenen Leserschaft im Speziellen in einem beispiellosen Amoklauf "Rassismus" und "Fremdenfeindlichkeit" vorzuwerfen. Und Frau Holthaus belässt es auch nicht bei diesen schwerwiegenden Beschuldigungen gegen ihr eigenes Volk, sondern fordert von der Bundesregierung entsprechende Maßnahmen. Darüber jedoch, welche Maßnahmen die Regierung gegen die eigene Bevölkerung ergreifen soll, schweigt sich die Dame aus - das bleibt im Dunkeln und somit der Phantasie ihrer Leser überlassen.

Nun ja. Der Tatsache, dass Menschen, die Frauenunterdrückung, Fanatismus und Gewalt nicht als Ausdruck von Toleranz verstehen, als "Rassisten" und "Fremdenfeinde" beschimpft werden, könnte man ja noch einen gewissen Unterhaltungswert abgewinnen. Und dass linke Redakteure es noch nie ertragen konnten, dass sich das Volk seine eigene Meinung bildet und sich trotz zweier Diktaturen in den letzten 100 Jahren unserer Geschichte noch immer dazu berufen fühlen, dem dummen Volk zu sagen, wie es gefälligst zu denken hat, ist auch keine Neuigkeit. Und dass Linke sofort nach Zwangsmaßnahmen oder gar Abschaffung der Meinungsfreiheit rufen, wenn das Volk nicht so will, wie sie wollen, wissen wir auch alle.

Aber der Amoklauf der Franziska Holthaus hat trotzdem eine bislang beispiellose Qualität: man fragt sich, ob es sein kann, dass Frau Holthaus gerade eine neue Inquisition gefordert hat? Eine neue Inquisition, die ohne die Rückgängigmachung solcher zivilisatorischer Errungenschaften wie der Aufklärung, der Demokratie und der Meinungsfreiheit wohl kaum zu bewerkstelligen sein dürfte?

Donnerstag, 10. Januar 2013

Salafisten-Treffen dank Ismail Tipi geplatzt?

Erfolgreich gegen Salafisten: Ismail Tipi
"Ich kann nun mitteilen, dass der ursprüngliche Veranstaltungsort für die Salafisten nicht mehr zur Verfügung steht. Durch gesicherte Informationen weiß ich, dass weder im "Vicom Festsaal" noch in anderen Räumen des Kreuzberger Veranstaltungszentrums dieses Gipfeltreffen der Hassprediger und Radikalsalafisten stattfinden wird. Der Vermieter hat den Vertrag wohl gekündigt. Das ist ein großer Erfolg, der mir zeigt, dass wir uns auf dem richtigen Weg im rechtsstaatlichen Kampf gegen diese Salafisten befinden" - das teilte der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi gestern in Wiesbaden mit. So, wie es zur Stunde aussieht, ist es Ismail Tipi, dessen Aufrufe über die sozialen Netzwerke sowie über entsprechende Presse-Mitteilungen in den letzten Tagen den Druck auf den Vermieter des Vicom Festsaales massiv erhöht haben, also erfolgreich gelungen, das für Sonntag in Berlin geplante Salafisten-Treffen zu verhindern. Hoffen wir, dass es dabei bleibt und sich kein neuer Vermieter findet.

Danke, Herr Tipi! Trotzdem bleibt es eine Schande, dass Kirchen, Gewerkschaften und andere linke Gruppierungen mal wieder weggeguckt haben und sich außer der pro-Bewegung zum wiederholten Male niemand zum Anti-Salafisten-Protest gefunden hat.

"pro" protestiert, Kirchen und Gewerkschaften schauen weg!

Rote Karte für Salafisten! (Foto:pro)
Wir ahnten es ja bereits: Nur die vielgescholtene pro-Bewegung hat den Mumm, am Sonntag in Berlin gegen die Salafaschisten zu protestieren. Auch die CDU und die Junge Union halten sich - wie üblich - vornehm zurück, lediglich der unermüdliche hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi warnt nahezu täglich vor der Salafisten-Veranstaltung in Berlin. Aber leider kann auch ein Ismail Tipi nicht verhindern, dass seine Partei  erneut versagt und die - nicht ungefährliche - Drecksarbeit des Anti-Salafisten-Protestes mal wieder der pro-Bewegung überlässt.

Christliche Kirchen schauen genauso weg wie vor 1939

Gewerkschaften, Kirchen und andere linke Gruppierungen sind die übliche Enttäuschung - da ist bislang nichts über Anti-Salafisten-Proteste bekannt. Insbesondere bei den christlichen Kirchen fällt zunehmend auf, dass sie sich mit islamistischem Faschismus genauso arrangieren, wie sie sich bereits vor 1939 mit dem arischen Faschismus arrangiert haben. Auch bei unseren jüdischen Mitbürgern regt sich, so wie wir das in der Vergangenheit ja auch in Mönchengladbach kennengelernt haben, keinerlei Protest gegen die Salafisten - was bei einer Bevölkerungsgruppe, die in Deutschland schon einmal Opfer von Antisemitismus und Faschismus geworden ist, Verwunderung hervorruft. Aber wie dem auch sei: Seien wir froh, dass wenigstens die pro-Bewegung den Mumm hat, den Herren Salafisten die rote Karte zu zeigen!

Mittwoch, 9. Januar 2013

Intellektuelle Wegbereiter des Islamismus

Heute: Wolfgang Benz, Historiker

"Es sind die gleichen Ängste, es sind die gleichen Vorurteile und Argumentationsmuster, die heute den Antiislamismus anheizen, die wir aus dem Antisemitismus vor hundert Jahren kennen" - diese bemerkenswerte Aussage hat der Historiker und ehemalige Antisemitismus-Forscher Wolfgang Benz vor wenigen Tagen im Bayerischen Fernsehen gemacht. Sinnigerweise in einer Sendung über Islam-Kritik, in der kein einziger Islam-Kritiker zu sehen war.

Offensichtlich ist es Wolfgang Benz nicht bekannt, dass Juden noch nie Flugzeuge entführt haben, um damit in Hochhäuser zu fliegen. Auch davon, dass Juden noch niemals Londoner Busse oder Madrider Vorortzüge in die Luft gejagt haben, weiß Benz anscheinend nichts. Davon, dass Juden noch nie Christen zwecks "Säuberung" verfolgt und abgeschlachtet haben, hat er wohl auch noch nie gehört. Und davon, dass Juden noch nie Bomben in deutschen Bahnhöfen deponiert oder deutsche Polizisten abzustechen versucht haben, hat Herr Benz wohl genauso wenig Kenntnis wie davon, dass es noch niemals in der deutschen Geschichte der Fall war, dass irgendwelche jüdischen "Kulturbereicherer" ständig Deutsche zusammengeschlagen oder abgestochen haben. Auch weiß Herr Benz ganz offensichtlich nicht, dass Juden uns noch nie mit dem Quatsch gekommen sind, die Thora stünde über einer deutschen Verfassung. Womit auch schon erschöpfend erklärt sein dürfte, warum die Sprüche eines Wolfgang Benz nichts weiter als grober Unfug sind.

Aber Vorsicht! Der Benz'sche Unfug mag Unfug sein, dennoch hat er Methode: Unvergessen, wie Wolfgang Benz im März des letzten Jahres nach dem brutalen Morden des französischen Salafisten Mohammed Merah, der unter anderem drei jüdische Kinder ermordet hat, das antisemitische Motiv Merahs in Frage gestellt hat. Zu einem Zeitpunkt übrigens, zu dem bereits bekannt war, dass Merah sich selbst als Al-Qaida-Mitglied und Mujahedin bezeichnete, einer salafistischen Gruppierung angehörte, in afghanischen und pakistanischen Terror-Camps ausgebildet wurde und mit seinen brutalen Morden "palästinensische Kinder rächen" wollte. So etwas lässt aufhorchen, so etwas lässt nicht darauf schließen, dass die verqueren Aussagen des Historikers Benz aus simpler historischer Unkenntnis resultieren - die systematische Verharmlosung muslimischen Judenhasses sowie des mörderischen Islamismus dürfte da die wesentlich plausiblere Erklärung sein.

Wirklich übel aber wird jedem humanistisch denkenden Menschen, wenn Benz in seinem neuen Buch "Die Feinde aus dem Morgenland. Wie die Angst vor den Muslimen unsere Demokratie gefährdet" dem salafistischen "Imam" Muhammed Ciftci eine Bühne bietet, um den verabscheuungswürdigen Mord an der Ägypterin Marwa El-Sherbini für die salafistische Propaganda zu missbrauchen: Hier lässt Benz nicht irgendeinen Muslim für sich reden, auch nicht einen Vertreter jener Islam-Verbände, die nichts lieber tun, als eine vermeintliche "Islamophobie" zu beklagen - hier gibt Benz einem nach Meinung von Terrorismus-Experten brandgefährlichen Salafisten eine Bühne. Und wenn man sich jetzt noch erinnert, dass auch der Terrorist Mohammed Merah den "Vorträgen" Muhammed Ciftcis gelauscht hat, so schließt sich auch dieser Kreis.

Aber der eigentliche Skandal ist nicht, dass ein so notorischer Islamismus-Verharmloser wie Wolfgang Benz in einem seiner Bücher einem gefährlichen Salafisten eine Bühne bietet. Ob nun im NS-Faschismus, während des RAF-Terrorismus oder eben heute beim Salafismus: Intellektuelle Verharmloser oder gar Sympathisanten, die alles verdrehen und auf den Kopf stellen, hat es immer gegeben und wird es leider auch immer geben. Der eigentliche Skandal ist vielmehr, dass ein Medium wie das Bayerische Fernsehen einem so notorischen Islamismus-Verharmloser wie Wolfgang Benz auch noch eine Bühne bietet.

Bei Salafisten den Schwanz einziehen, aber hart bei Fußballfans

"Das nordrhein-westfälische Innenministerium hat in den Jahren 2008 bis 2012 sogenannte V-Leute in die Fußballfanszene geschleust. Mindestens zehn Fans haben in dieser Zeit als verdeckte Informanten für die Polizei in NRW gearbeitet. Innenmister Ralf Jäger (SPD) verteidigte die Maßnahme. Die Polizei sei zur Abwehr von Gefahren sowie zur Verhütung von Straftaten verpflichtet, erklärte Jäger. "Die Maßnahmen richten sich ausschließlich gegen Personen, die gravierende Gefahren verursachen oder künftig schwerwiegende Straftaten begehen." (Quelle: RP-Online, 08.01.13)

Mehr als das, was bereits in der Überschrift gesagt wurde, ist dazu nicht zu sagen.

Dienstag, 8. Januar 2013

Mouhanad Khorchide und seine Märchen aus 1001 Nacht

"Scharf kritisierte Khorchide fundamentalistische Strömungen wie die der Salafisten. Diese hätten aus dem Islam eine "fremde Ideologie" gemacht, "die mit ihm nur noch Begrifflichkeiten und ein paar Äußerlichkeiten teilt". Salafisten propagierten das Bild von einem "repressiven Kriegsgott", der sich lediglich für Oberflächlichkeiten wie die Kleiderordnung interessiere. "So, wie ich Gott verstehe, als einen Gott der Barmherzigkeit, das ist für Salafisten viel zu langweilig", sagte Khorchide."
(Quelle: katholisch.de, 06.01.13)

Ist er nicht süß, der islamische "Religionspädagoge" Mouhanad Khorchide, der auch das Zentrum für Islamische Theologie in Münster leitet? Er redet davon, dass er Gott als einen Gott der "Barmherzigkeit" versteht. Und kritisiert die Salafisten dafür, dass denen das "zu langweilig" sei. Völlig vergessend, dass eine nicht mit Blutvergießen verbundene Barmherzigkeit nicht nur Salafisten, sondern auch allen anderen Islamisten zu langweilig sein dürfte. Und vor allem vergessend, dass Salafisten und andere strenggläubigen Muslime sich einen feuchten Kehricht darum kümmern, wie sich ein österreichischer "Religionspädagoge" Gott vorstellt - sondern ganz dreist selber definieren, wie sie ihren Allah und ihren Propheten zu sehen haben.

Affen und Schweine auch in der Bibel?

Aber, liebe Leser, der Spaß geht noch weiter: Die Frage, was von Koran-Versen zu halten sei, in denen Juden und Christen als "Affen und Schweine" bezeichnet werden, beantwortet Khorchide mit den Worten "Das Problem gibt es auch in der Bibel". Die betreffenden Stellen dokumentierten kriegerische Auseinandersetzungen im 7. Jahrhundert und dürfen, so Khorchide, "nicht außerhalb ihres historischen Kontextes" gelesen werden.

Aha. Wenn Christen und Juden im Koran als "Affen und Schweine" tituliert werden, so ist das ein "Problem", das es laut Khorchide auch in der Bibel gäbe. Komisch nur, dass niemandem Bibel-Verse bekannt sind, in denen Juden und Muslime als "Affen und Schweine" bezeichnet werden. Und ob Mouhanad Khorchide der Meinung ist, dass diese Stellen im Koran nicht außerhalb ihres historischen Kontextes gelesen werden dürfen, ist für die ganz alltägliche Realität des Islams ungefähr so interessant wie die Frage, ob in China ein Sack Reis umgefallen ist, denn Salafisten, Politiker wie Mohammed Mursi und andere fromme Muslime lesen solche Stellen im Koran ständig außerhalb eines historischen Kontextes, der ihnen genauso "schnurz" ist wie Religionspädagogen aus dem Münsterland.

Aber spätestens bei Sprüchen wie "Aber wenn es um die Suche nach der Vollkommenheit des Menschen geht, nach Nächstenliebe, der Liebe Gottes, dann sehe ich mich in diesem Sinne genauso als Christ" verstehen wir, warum Khorchide in Münster islamische Nachwuchswissenschaftler, Religionsgelehrte und Lehrer für den islamischen Religionsunterricht an Schulen ausbilden darf: seine schönen Worte mögen mit der ganz alltäglichen Realität des Islams nichts, aber auch rein gar nichts zu tun haben - aber gerade das qualifiziert sie zu jenen Märchen aus 1001 Nacht, nach denen deutsche Christen dieser Tage so begierig greifen.

Montag, 7. Januar 2013

Ob wohl jemand dagegen protestieren wird?

(Quelle: Dawa-News, 06.01.13)
Dass diese "Benefiz-Veranstaltung" mit Vogel, Nagie & Co in Berlin stattfindet, dürfte wohl kaum Zufall sein, denn nachdem sich die Zahl der gewaltbereiten Salafisten in Berlin binnen eines Jahres von 100 auf 200 verdoppelt hat, dürfte Berlin die neue Hauptstadt der Salafisten sein. Selbst der Bonner Salafisten-Saustall des Jürgen Nimptsch mit seinen 175 Gefährdern kann da nicht mehr mithalten, Mönchengladbach schon mal überhaupt nicht - obgleich man natürlich auch die völlig unterschiedlichen Einwohnerzahlen berücksichtigen muss. Aber unabhängig davon, ob nun Berlin oder Bonn die neue Hauptstadt der Salafisten ist: Wenn sich Salafisten zu öffentlichen Veranstaltungen treffen, so lautet die wichtigste Frage stets, ob auch jemand den Mumm haben wird, dagegen zu protestieren?

Machen wir uns nichts vor: Entweder wird die vielgescholtene pro-Bewegung den Mumm dazu haben - oder niemand wird gegen diese Salafisten-Veranstaltung protestieren. Das ist traurige Realität in einem Land, in dem Kirchen, Gewerkschaften und die anderen üblichen Verdächtigen bei jeder Gelegenheit Lichterketten gegen Rechtshänder und Rechtsüberholer bilden, aber linker und muslimischer Faschismus von Kirchen und Gewerkschaften wohlwollend geduldet wird.

Bitte? Man protestiert nicht gegen Benefiz-Veranstaltungen? Mit Verlaub: Wenn sich die Herren Salafisten zu einer Benefiz-Veranstaltung treffen, dann dürfte es sich um eine Benefiz-Veranstaltung für den Jihad handeln. Und ob nun Jihad in Deutschland oder Jihad in Syrien: Gegen Benefiz-Veranstaltungen für den Jihad darf man nicht nur protestieren - dagegen muss man protestieren! Aber außer der pro-Bewegung tut's niemand!

Sonntag, 6. Januar 2013

Wenn schon keine "Nazis", dann lieber gar keine Täter

Meldungen über Bomben oder indische Studenten, die fast ihre Zunge verloren hätten, weil sie keine Lust hatten, zum Islam zu konvertieren, haben dem dauerlächelnden Bonner SPD-Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch und seinen ach-so-friedlichen Moschee-Gemeinden zur Jahreswende bekanntlich eine schlechte Presse beschert. Aber da es für alles eine Lösung gibt, wurde bereits zur Wochenmitte verkündet, die Zeugenaussage des Inders würde "nicht zu seinen Verletzungen passen", man bräuchte noch einen weiteren (muslimischen?) medizinischen Sachverständigen.

Und als ob solche Geschichten nicht schon seltsam genug wären, meldet sich jetzt auch noch die Bundesanwaltschaft zu Wort: Man würde jene wenig sympathischen Mitmenschen, die am 10.12.12 eine Bombe im Bonner Hauptbahnhof deponiert haben ja leider, leider gar nicht finden - aber man "blicke und ermittele nicht nur in eine Richtung".

Kleine Meldungen am Rande, die uns deutlich sagen, wie unglücklich die "Bunte Republik Deutschland" mit Salafisten oder anderen radikalen Muslimen als Täter doch wäre. Und wenn man keine "Nazis" als Täter haben kann, dann hat man eben gar keine Täter.

Mursi: Israelis "Nachfahren von Affen und Schweinen"

"In einem Fernsehinterview aus dem Jahr 2010 hat Ägyptens Präsident Mohammed Mursi Israelis als Nachfahren von 'Affen und Schweinen' bezeichnet, mit denen jegliche Friedensgespräche reine Zeitverschwendung seien" - das berichten die israelische Zeitung Ha'aretz und WELT-ONLINE.

Eine Stellungnahme von Ruprecht Polenz liegt zur Stunde noch nicht vor, die deutsche Links-Presse dürfte das Gleiche schreiben, was sie schon im Falle Jakob Augsteins geschrieben hat: Mursis Aussagen seien "grenzwertig", aber "nicht antisemitisch".

Samstag, 5. Januar 2013

Augstein ist mehr als nur Antisemit!

Jakob Augstein (Foto: Das blaue Sofa/Club Bertelsmann)
Woran erkennt man einen Antisemiten? An seinem langen, schwarzen Ledermantel, seinem Schäferhund und seinen besonderen Fachkenntnissen in der Bedienung von Gaskammern? All das war einmal - heute dürften diese Merkmale nicht mehr ganz zeitgemäß sein.

Den modernen, zeitgemäßen Antisemiten erkennt man wohl eher daran, welche Gedichte er mit seiner "letzten Tinte" schreibt. Oder daran, dass seine "Solidarität" mit Palästina unreflektiert auch die Solidarität mit einer raketenschmeißenden Hamas mit einschließt. Und natürlich daran, dass er mehrfach täglich begeistert die Facebook-Seite von Ruprecht Polenz besucht. Obwohl Letzteres eigentlich mehr das Erkennungsmerkmal von Salafisten, Psychopathen und islamophilen Zeitgenossen ist - was aber Antisemitismus zur Grundvoraussetzung hat und somit einschließt.

Jakob Augstein ist ganz zweifelsfrei ein Antisemit. Was Augstein in der Vergangenheit geschrieben hat, war keine Kritik an Israel, sondern enthielt alles, was Antisemitismus ausmacht: Dämonisierung, Delegitimierung, doppelte Standards und nicht zuletzt die seit Jahrhunderten bei allen Antisemiten beliebten kranken Verschwörungstheorien. Und ob Henryk M. Broder das Simon-Wiesenthal-Center darauf aufmerksam gemacht hat oder ob das Simon-Wiesenthal-Center von selber darauf gekommen ist, dass es sich bei dem Salon-Linken Augstein um einen lupenreinen Antisemiten handelt, ist unerheblich: Man muss sich nur einmal ein Geschmiere wie dieses hier angucken, um sofort zu wissen, dass so etwas nur aus der Feder eines Antisemiten gekommen sein kann.

Ändert es irgendwas, wenn deutsche Journalisten Augstein jetzt kollektiv vor dem Vorwurf des Antisemitismus in Schutz nehmen? Nein, das tut es nicht, denn die linken Journalisten, die jetzt vor Wut aufjaulen und Augstein verteidigen, schreiben selber so wie Augstein. Letztlich machen sie nichts anderes, als sich selber vor dem Vorwurf des Antisemitismus zu verteidigen. Wenn ausgerechnet der Zentralrat der Juden meint, Augstein vor diesem Vorwurf in Schutz nehmen zu müssen, dann irritiert das schon eher. Aber bei einem Zentralrat der Juden, der mitten in seiner islamophilen Phase mit wachsendem muslimischen Judenhass konfrontiert wurde und es seitdem nicht mehr geschafft hat, zwischen Freund und Feind Orientierung zu finden, sollte man nicht jede Aussage eines Zentralrats-Mitgliedes überbewerten.

Die Affäre Augstein ist keine Affäre um einen einzelnen Journalisten, sie ist eine Affäre um die linke Journaille als solche. In dieser Affäre geht es darum, dass Antisemitismus, genauso wie Islamophilie oder die Diffamierung Andersdenkender als "rechtsextrem", im deutschen Journalismus schon lange zur Normalität geworden ist. Augstein hatte als bedingt talentierter Berufssohn nur das Pech, dass er seine Tiraden sprachlich etwas plumper formuliert hat als die meisten seiner Kollegen und somit für Henryk M. Broder oder das Simon-Wiesenthal-Center leichter zu greifen war.

Seltsam ist nur, dass der Antisemitismus eines Jakob Augstein aufgeregte Debatten zur Folge hat, die den deutschen Blätterwald jetzt schon seit Tagen beschäftigen. Denn es ist noch gar nicht so lange her, dass Augstein mitten in einer Phoenix-Sendung eine kleine schwarz-rot-goldene Flagge aus seiner Tasche zog und sie als Taschentuch benutzte. Anders formuliert: Augstein rotzte demonstrativ vor einem Millionenpublikum in die deutsche Flagge!

Wir sehen: Jakob Augstein ist mehr als nur ein gewöhnlicher linker Journalist, der gelegentlich antisemitische Tiraden loslässt, er lebt auch den für das linke Lager typischen Deutschenhass ungleich schamloser und ungehemmter aus als seine Kollegen. Bleibt die Frage, warum Augsteins Antisemitismus tagelange Debatten im deutschen Blätterwald zur Folge hat, Augsteins Deutschenhass aber niemanden kümmert?

Donnerstag, 3. Januar 2013

Viel Lärm um nichts

Nach einer gefühlten Ewigkeit, die in Erdenzeit allerdings "nur" acht Monate betragen hat, rafft sich die nordrhein-westfälische Justiz langsam auf, endlich auch mal jene Salafisten anzuklagen, die am 1. Mai 2012 in Solingen unsere Polizei brutal mit Steinen und Fahnenstangen angegriffen haben: Wie das Solinger Tageblatt berichtet, sollen "in den nächsten Wochen" bis zu 70 Salafisten angeklagt werden.

Im Moment jedoch wird noch darüber debattiert, ob diese Prozesse vor dem - nota bene! - Solinger Jugendrichter, bei Erwachsenen vor einem Strafrichter oder dem Schöffengericht stattfinden sollen. Den Hinweis des Solinger Tageblattes, dass das höchste Solinger Gericht, das "Erweiterte Schöffengericht", bis zu vier Jahren Haft aussprechen kann, muss man nicht weiter ernst nehmen: Da eine Haftstrafe in Höhe von vier Jahren nicht zur Bewährung ausgesetzt werden kann, wird auch kein Salafist zu einer solchen verurteilt werden.

Auch wird darüber debattiert, ob die Solinger Sicherheitsvorkehrungen für solche Prozesse ausreichen. Dazu Markus Asperger, Solinger Amtsgerichtsdirektor: "Wir müssen erst die Anklagen abwarten, dann entscheidet das jeweils zuständige Gericht, ob die Solinger Gerichtsräume und unsere Sicherheitsvorkehrungen ausreichen." Denn auch Sammelanklagen seien denkbar, notfalls sei sogar eine Verlegung der Prozesse in den Hochsicherheitstrakt des Oberlandesgerichts Düsseldorf denkbar, so Asperger.

Dummerweise jedoch versteht außer den Redakteuren des Solinger Tageblattes keine Sau mehr, was das ganze Theater überhaupt soll: An den lächerlichen Bewährungsstrafen, mit denen salafistische Steinewerfer aus Bonner Gerichtssälen hinausspazieren, sieht ohnehin jeder deutlich, dass diese nordrhein-westfälische Justiz nach dem gescheiterten Terror-Anschlag auf den Bonner Hauptbahnhof nur noch mit der weißen Flagge wedelt und gar nicht den Mumm hat, Salafisten auch tatsächlich zu verurteilen. Und eine Justiz, die sowieso längst kapituliert hat und deswegen Spott und Häme erwarten darf, wäre besser beraten, auf weiteren Popanz und peinliche Debatten über "Hochsicherheitstrakte" ganz einfach zu verzichten. 

Würde diese nordrhein-westfälische Kuscheljustiz jedem Salafisten einfach nur einen "Jagdschein" in die Hand drücken und diesen - damit auch alles seine deutsche Ordnung hat - mit einem hübschen Behördenstempel verzieren, so wäre das wenigstens nicht mit weiterer Verschwendung von Steuergeldern verbunden. Und im Ergebnis ist es ohnehin das Gleiche, völlig egal, ob man das nun "Bewährungsstrafe" oder "Jagdschein" nennt.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Was gesagt werden muss

Eine unvollständige Zusammenstellung der denkwürdigsten Aussagen des vergangenen Jahres

"Kein Kommentar."
(der Mönchengladbacher Presse-Staatsanwalt Peter Aldenhoff nach der Einstellung des Strafverfahrens gegen Sven Lau und andere Salafisten wegen der Brandstiftung vom 05.06.11 auf die Frage eines WZ-Journalisten, warum belastende Abhör-Protokolle des LfV NRW und des LKA keinen hinreichenden Tatverdacht begründet haben sollen)

"Ihre Mutmaßungen zu einer "Befangenheit" der Dezernentin, die - soweit in dem als Anlage 4 zu Ihrer Strafanzeige bezeichneten Schriftstück enthalten - zum Teil auch als ehrverletzend zu qualifizieren sind, weise ich als abwegig und haltlos zurück."
(ein Düsseldorfer Oberstaatsanwalt in einem Schreiben vom 13.02.12, in dem der Strafantrag eines Mönchengladbacher Bürgers wegen Strafvereitelung im Amt gegen jene Staatsanwältin, die mehrfach Strafverfahren gegen hochrangige Salafisten eingestellt hat, zurückgewiesen wurde)

"Ich bin stolz, stolz, stolz!"
(Souad Merah dazu, dass ihr Bruder Mohammed Merah im März 2012 im Raum Toulouse sieben Menschen, darunter drei jüdische Kinder, brutal ermordete)

"Das war anders als alles andere. Hier ging es um Leben und Tod."
(eine bei den Bonner Salafisten-Krawallen schwer verletzte Polizistin vor Gericht)

"Wir haben im Übrigen früh das Gespräch mit den Bürgern gesucht. Das Verhältnis zwischen der Bürgerinitiative, die sich damals gründete, und der Politik sowie Verwaltung war zwar nicht immer ganz einfach. Es liegt ja nicht in unserer Kompetenz, einen Verein zu verbieten. Dennoch haben wir gemeinsam gezeigt, dass wir die Salafisten in unserer Stadt nicht haben wollen."
(SPD-Oberbürgermeister Norbert Bude in einem Interview des Solinger Tageblattes)

"Salafisten sind nur fromme Muslime."
(Peter Scholl-Latour bei Sandra Maischberger)

"Wir Muslime lieben den Propheten Mohammed mehr als jeden Menschen."
(Kristiane Backer, ehemaliges MTV-Girlie, in der gleichen Sendung)

"Solange wir in der Minderheit sind, achten wir das Grundgesetz."
(Hassan Dabbagh, Leipziger Ober-Salafist, ebenfalls in der gleichen Sendung, hier)

"Wenn mein Sohn redet, haben deutsche Frauen den Mund zu halten."
(die Mutter eines jungen Türken, der zusammen mit einem anderen am Pfingstsamstag in der Mönchengladbacher Bahnhofshalle zwei Frauen brutal zusammengeschlagen hat, zu einem Bundespolizisten)

"Ich habe ihm eine mit der Faust verpasst, es kann auch sein, dass ich zugetreten habe."
(aus Sven Laus Zeugenaussage vom 31.05.12 zu seiner Beteiligung an der Karnevals-Schlägerei vom 06.03.11. Trotz dieser Selbstbezichtigung einer gefährlichen Körperverletzung wurde er bis heute nicht von der Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft dafür angeklagt)

"Auf der ganzen Welt reagierten Muslime mit Abscheu auf Merahs Taten."
(Karen Krüger am 21.07.12 in der F.A.Z., hier)

"Der in Hessen lebende Angeklagte war unter dem Verdacht des dreifachen versuchten Mordes in Untersuchungshaft gekommen. Dieser ursprünglich bestehende Verdacht habe sich durch die Ermittlungen nicht belegen lassen, erklärte die Bonner Staatsanwältin Vanessa Weber am Dienstag. Der Angeschuldigte habe eine Tötungsabsicht bestritten."
(die Bonner Staatsanwältin Vanessa Weber erklärt, warum Murat K. nicht wegen versuchten Mordes angeklagt wird)

"Es mag der Öffentlichkeit seltsam vorkommen, dass ein solcher Gefährder mitten unter uns lebt."
(Ralf Jäger, SPD-Landesinnenminister, zur Nicht-Ausweisung des Terror-Drahtziehers Sami Aidoudi)

"Ich verstehe den Grund für seine Entlassung bis heute nicht genau. Ich kann nichts Negatives über Krass sagen. Er war im Kollegium und bei den Schülern sehr beliebt. Ich weiß nichts von seiner Vorgeschichte."
(Walter Wagner, stellvertretender Leiter einer Duisburger Berufsschule, zur Entlassung des Salafisten Marcel Krass aus dem Schuldienst)

"Muslime kündigen Bundesregierung"
(Überschrift von turkish-talk.com zum Streit zwischen den Islam-Verbänden und der Bundesregierung)

"Ich habe immer gesagt, dass wir im Krieg mit Al-Qaida sind, aber nicht im Krieg mit dem Islam."
(U.S.-Präsident Barack Hussein Obama am 11.09.12, kurz vor der Erstürmung der amerikanischen Botschaft in Kairo und der Ermordung des amerikanischen Botschafters in Benghasi, Übersetzung durch den Blogbetreiber)

"Wer das Hetzvideo gegen den Islam und Muslime im Namen der Meinungsfreiheit verteidigt, hat nichts verstanden. Die Mitarbeiter der US-Botschaft in Kairo waren in Todesangst, weil ein Mob drohte die Botschaft zu stürmen, der WEGEN DES VIDEOS aufgestachelt werden konnte. Die rechtspopulistische und islamfeindliche PRO-Bewegung hat das Video auf ihre Website gestellt und GEFÄHRDET DADURCH DEUTSCHE BOTSCHAFT-MITARBEITER, Das erfüllt den Straftatbestände des § 166 StGB."
(Ruprecht Polenz, CDU-Außenpolitiker, im September auf seiner Facebook-Seite)

"Die rufen Tod bis … Krieg. Das ist für mich … hat einen Grad von Lächerlichkeit, dem dürfen wir uns nicht anpassen. Und wir passen uns reihenweise da an. Mich macht das wütend. Islam ist ausschließend dann tolerant, wenn er keine Macht hat und da müssen wir unbedingt für sorgen, dass das bei uns so bleibt."
(der Kabarettist Dieter Nuhr in der ARD)

"Bundesregierung mahnt Ägypten zu mehr Demokratie"

"Weiter Raketen auf Israel - aber Waffenruhe hält bislang"

"Unser 9/11 ist der NSU-Terror in Deutschland gewesen."
(Aiman Mazyek, Generalsekretär des Zentralrates der Muslime, in einem Interview)

"Wir werden niemals ruhen, ehe wir dich nicht aus deiner Gefangenschaft befreit haben. Jeder Beleidiger des Gesandten wird geschlachtet, ob fern oder nah. Und wisse, oh Bruder, die Deutschen sind auch zum Greifen nah. Wir werden sie gefangen nehmen, bis du frei bist für deine edle Tat."
(aus dem salafistischen Droh-Video, das zur Geiselnahme deutscher Staatsbürger aufruft, um Murat K., der mehrere Polizisten in Tötungsabsicht angegriffen und schwer verletzt hat, aus dem Gefängnis freizupressen)

"Nimptsch begrüßt das aktuell geplante Aussteigerprogramm des Innenministeriums ausdrücklich und will sich beim Land für einen baldigen Start einsetzen. Er sichert den Moscheegemeinden in Bonn seine Unterstützung bei ihrem Einsatz gegen Extremismus und Gewalt zu."
(aus einer offiziellen Verlautbarung der Stadt Bonn zu den Plänen des SPD-Oberbürgermeisters Nimptsch zur Terror-Bekämpfung in Bonn)

"Was gesagt werden muss."
(Günter Grass, ehemaliges Mitglied der Waffen-SS und Literatur-Nobelpreisträger)

Dienstag, 1. Januar 2013

Bonn: Mit Büttenreden ins neue Jahr!

Ein Büttenredner (Foto:Nimptsch)
"Erst der versuchte Anschlag am Hauptbahnhof, dann das Droh-Video im Internet und zuletzt der Angriff auf einen harmlosen indischen Studenten - Bonns Oberbürgermeister ruft zum Jahreswechsel alle friedliebenden Menschen in unserer Stadt auf, auch im neuen Jahr alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um diesem unerträglichen Treiben Einhalt zu gebieten. "Ich rufe alle gesellschaftlichen Kreise auf, deutlich zu machen, dass Extremismus welcher Art auch immer nach wie vor in Bonn keinen Platz hat", so Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch."
(Quelle: Bonn.de, 29.12.12)

Hmm, hmm: Wenn man bedenkt, dass es in keiner anderen deutschen Stadt eine so aggressive islamistische Terror-Szene gibt wie in Bonn und wenn man sich ferner erinnert, dass der Tunix-Politiker Jürgen Nimptsch (SPD) dem gefährlichen Treiben der Salafisten jahrelang immer nur tatenlos zugeguckt und sich stattdessen an proNRW abgearbeitet hat, also ausgerechnet an jenen, die in Bonn immer wieder vor den Salafisten gewarnt haben, dann kann eine solche Aussage eigentlich nur als vorgezogene Büttenrede gemeint sein, oder?

Aber der Spaß geht noch weiter - und jetzt bitte festhalten, liebe Leser:

"Da allen drei Vorfällen von der Polizei und der Staatsanwaltschaft ein islamistischer Hintergrund zugeordnet wird, erkundigt sich Nimptsch beim Sprecher des Rates der Muslime, Selim Yesilyurt, nach der Diskussion in den Moscheegemeinden. Yesilyurt, der die Arbeit der Moscheen koordiniert, versicherte dem Oberbürgermeister, dass in allen Moscheegemeinden diese Vorfälle besprochen werden und großes Entsetzen über diese Taten herrscht. "Wir lehnen Gewalttaten ab und werden unser weiteres Vorgehen in der nächsten Sitzung des Rates der Muslime beraten; der Oberbürgermeister ist gerne dabei unser Gast", so Yesilyurt."

Boah, war der gut! Aber jetzt, liebe Leser, schon heute der Höhepunkt des diesjährigen Bonner Karnevals:

"Nimptsch begrüßt das aktuell geplante Aussteigerprogramm des Innenministeriums ausdrücklich und will sich beim Land für einen baldigen Start einsetzen. Er sichert den Moscheegemeinden in Bonn seine Unterstützung bei ihrem Einsatz gegen Extremismus und Gewalt zu."

Tä-tä, Tä-tä! In den Bonner Moschee-Gemeinden herrscht großes Entsetzen und sie engagieren sich gegen Extremismus und Gewalt - da allgemein bekannt ist, dass in etlichen Bonner Moscheen radikales Gedankengut verbreitet wird, müsste spätestens nach diesen Sprüchen klar sein, dass es sich tatsächlich nur um vorgezogene Büttenreden handeln kann. Büttenreden, bei denen jede rheinische Frohnatur schon jetzt Tränen lacht! Aber könnte bitte trotzdem jemand den beiden Spaßvögeln Nimptsch und Yesilyurt sagen, dass wir heute Neujahr haben und der Rosenmontag in diesem Jahr erst am 11. Februar stattfindet?

Ein gutes neues Jahr!

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs, allen Kollegen und Mitstreitern, die sich, ganz gleich bei welcher Gruppierung oder welchem Blog, gegen Salafismus und die Islamisierung unserer deutschen Heimat engagieren sowie allen Polizistinnen und Polizisten, die tagtäglich ihre Gesundheit riskieren, um uns vor Salafisten und anderen unappetitlichen Zeitgenossen zu schützen, ein gutes, erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr 2013!