Samstag, 8. Dezember 2012

"Wir reißen den Christen die Augen aus!"

In Kairo gehen die Proteste gegen den ägyptischen Diktator Mohammed Mursi weiter: Am Freitagabend haben Demonstranten die Barrikaden um den Präsidentenpalast durchbrochen. Vor dem Palast war es bereits am Mittwoch zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen der protestierenden Bevölkerung auf der einen und Muslim-Brüdern sowie Salafisten auf der anderen Seite gekommen, bei denen sechs Menschen getötet und mehr als 700 verletzt wurden. Auch berichtet das seriöse ägyptische Internet-Portal Egypt Independent über Folterungen durch die Muslim-Brüder.

Wie dumm ist Westerwelle?

Dem linksliberalen Außenminister Guido Westerwelle, der das islamo-faschistische Regime in Kairo bislang großzügig unterstützt hat, fiel zu alledem nichts Besseres ein als der dämliche Kommentar, "die Revolution in Ägypten, sie ist in Gefahr". Ob unser Außenminister wirklich so verblödet war, tatsächlich zu glauben, Islamismus und Demokratie seien kompatibel, entzieht sich der Kenntnis des Blogbetreibers.

Auch Salafisten immer aggressiver

Dass die Salafisten Mohammed Mursi in seinem Streben nach diktatorischer Macht und Einführung der Scharia unterstützen, dürfte nicht weiter verwundern. Erschreckend ist jedoch die unverhohlene Aggressivität, mit der die ägyptischen Salafisten inzwischen vorgehen: so sagte beispielsweise der Prediger Abdullah Badr im islamischen Fernsehsender Al-Hafez, die Christen seien es, die den Protest gegen Präsident Mohammed Mursi anführten. Er drohte: "Und wenn ihm auch nur ein Haar gekrümmt wird, dann reißen wir ihnen die Augen aus."

Gestern dann haben mehrere hundert Anhänger eines anderen Salafisten-Predigers vor der Kairoer Media Production City demonstriert: sie warfen den privaten Medien vor, "negativ" über Islamisten-Parteien zu berichten und forderten eine "Säuberung der Medien".

Obama lässt weiter Waffen nach Ägypten liefern

Und während die Situation in Ägypten immer katastrophaler wird, während Muslim-Brüder und Salafisten ihre totalitären Ansprüche immer aggressiver und brutaler durchzusetzen versuchen, während selbst die deutsche Links-Presse zunehmend auf Distanz zu diesem islamo-faschistischen Regime geht, lässt U.S.-Präsident Hussein Obama auch weiterhin Waffen nach Ägypten liefern: Die Washington Times berichtet, dass in naher Zukunft weitere 20 F-16-Kampfjets sowie 200 Abrams-Panzer an das ägyptische Militär geliefert werden sollen. Man könnte fast glauben, Hussein Obama, der auch wichtige Positionen seiner eigenen Regierung mit Muslim-Brüdern besetzt hat, will diese für den nächsten Krieg gegen Israel aufrüsten.