Donnerstag, 6. Dezember 2012

Wenn Salafisten behinderte Frauen schlagen

Bonn, 26. September: Eine gehbehinderte Frau, mit einem Rollator unterwegs, kommt aus der Spielzeugabteilung eines Kaufhauses und fragt ihre Tochter "Hast Du den Scheiß von Batman gesehen?". Ein arbeitsloser Salafist bezieht diese Frage auf seine verschleierte Frau und rennt auf die Frau zu, die sofort klarstellt, dass sie ein Spielzeug und nicht die Verschleierung seiner Frau gemeint habe. Trotzdem verpasst der Salafist ihr eine Ohrfeige, die so heftig ist, dass sie stürzt, eine Halsverletzung und mehrere Prellungen erleidet. Anschließend beleidigt er die Frau auf übelste Art und Weise, sagt ihr, dass es ihm vollkommen egal sei, dass sie behindert sei: Er würde sie auch schlagen, wenn sie im Rollstuhl säße. Zum Schluss droht er der 41jährigen, sie "aufzuschlitzen".

Der Polizei war dieser radikale Muslim bereits von den brutalen Salafisten-Ausschreitungen am 5.Mai dieses Jahres in Bonn-Lannesdorf bekannt: Dort hatten Beamte bei ihm eine Schleuder und 107 etwa erbsengroße Stahlkugeln entdeckt, mit denen er nach eigener Aussage auf Mitglieder von proNRW schießen wollte.

Am Montag wurde dieser wenig nette Anhänger des "Propheten" vom Bonner Amtsgericht für beide Taten zu einer Gesamt-Geldstrafe in Höhe von 1.200 Euro (120 Tagessätze à 10 Euro) verurteilt. Bei der angegriffenen Frau entschuldigte er sich jetzt, für sein Verhalten während der Bonner Salafisten-Krawalle jedoch zeigte er keinerlei Reue.