Mittwoch, 5. Dezember 2012

"Verdi", Salafisten und andere Judenhasser

Kennen Sie die auf Facebook gegründete Gruppe Free Gaza Köln/Bonn? Um das mal kurz zu erläutern: das ist eine öffentlich einsehbare Gruppe, die durch das Verdi-Mitglied Simon Ernst, der auch Mitinitiator der sog. Bonner Jugendbewegung ist, gegründet wurde. Diese Gruppe ist nichts anderes als ein Sammelbecken von Linksextremisten, Mitgliedern des Islamischen Dschihad in Palästina und - wie könnte es anders sein - Salafisten und Pierre Vogel-Fans, die ihrem Judenhass freien Lauf lassen. Kurz: sowas Ähnliches wie die Facebook-Seite von Ruprecht Polenz!

Und dieses zutiefst unappetitliche Grüppchen hatte für den 1. Dezember eine Demonstration in der Bonner Innenstadt unter dem Motto Free Palestine angekündigt. Was dort dann passierte, können wir im Bonner Presseblog nachlesen:

"Daraufhin entschlossen sich einige Menschen, diesen antisemitischen Aufmarsch nicht unwidersprochen durch die Innenstadt ziehen zu lassen. Als die 'Palästina'-Demonstranten an der Ecke Bonngasse/Marktplatz die Israelfahnen erblickten, lösten sich zwei Personen, die dem Umfeld der Bonner Jugendbewegung zuzurechnen sind, aus dem Demonstrationszug und versuchten eine der Israelfahnen zu entreißen. Während dieser Situation lösten sich ungefähr 15 weitere Personen aus der 'Palästina'-Demonstration, die dann begannen, mit Fahnenstangen und Fäusten auf die Köpfe israelsolidarischer Menschen einzuschlagen. Hierbei wurden fünf Personen zum Teil erheblich im Gesicht verletzt. Die Polizei war hier wie nahezu während der gesamten Demonstration nicht anwesend.
Nachdem die Teilnehmer der 'Palästina'-Demonstration ihrem antisemitischen Hass freien Lauf gelassen hatten, zog die Demonstration weiter. Zu diesem Zeitpunkt entfernten sich auch die Angegriffenen vom Ort des Geschehens.
Eine Teilnehmerin der Gegendemonstration meinte hinterher: 'Ich bin erschrocken über den offen antisemitischen Angriff in der Bonner Innenstadt. Dass alleine eine Israelfahne bei Teilnehmern einer Demonstration für Palästina zu wütenden Beschimpfungen führt ist mir nicht unbekannt, aber einen derartigen Gewaltausbruch hätte ich nicht erwartet.'
Verwundert fügte sie hinzu: 'Ich finde es ausgesprochen komisch, dass die Polizei zwar die Auftaktkundgebung der Palästina-Demonstration beobachtet hat, aber als die Demonstration losging wegfuhr und nicht mehr auftauchte."

Ein Verdi-Mitglied, Linksextreme, Jihadisten, Salafisten und andere Judenhasser: Da wichst zusammen, was zusammengehört. Und wir wissen jetzt wenigstens, wie sich die neue SA zusammensetzt, die im SPD-regierten Bonn anscheinend ohne jegliche Beaufsichtigung durch die Staatsmacht herumschlägern darf.