Samstag, 15. Dezember 2012

Sollten angeklagte Salafisten gerächt werden?

Es war Rita Klein vom Bonner General-Anzeiger, die gestern als erste Journalistin den Mut hatte, eine ganz elementare Frage zu stellen: Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem gescheiterten Bomben-Anschlag auf den Bonner Hauptbahnhof vom vergangenen Montag und der Tatsache, dass in Bonn dieser Tage die Verfahren gegen jene Salafisten beginnen, die am 5. Mai Polizisten mit Steinen beworfen haben, um die "Ehre" ihres "Propheten" zu verteidigen?

Erste Verfahren haben bereits begonnen

Acht Salafisten, bei denen gefährliche Gegenstände wie Pfefferspray, Messer oder Zwillen mit Stahlkugeln gefunden wurden, die aber nicht durch Gewalt aufgefallen waren, wurden laut Staatsanwaltschaft bereits mittels Strafbefehl zu Geldstrafen verurteilt. Nach und nach müssen sich jetzt aber auch all jene Salafisten, die an diesem Tag die Polizisten mit Steinen angegriffen haben, wegen Landfriedensbruchs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, beides im besonders schweren Fall, vor Bonner Gerichten verantworten.

Bewährungsstrafen und "Sozialstunden"

Zwei jugendliche Salafisten, die bisher noch nie auffällig geworden waren, kamen mit "Sozialstunden" davon. Zwei weitere Salafisten wurden bereits zu sieben bzw. acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Ein Salafist aus Berlin, der seinem Prozess fernblieb, wurde mittels Strafbefehl zu neun Monaten Haft verurteilt. Bis Jahresende müssen sich noch zwei weitere gewalttätige Salafisten vor Bonner Gerichten verantworten, die meisten Verfahren aber werden im kommenden Jahr verhandelt.

Das wirklich Pikante an diesen Geschichten: Nach dem Prozess gegen Murat K. sind die nordrhein-westfälischen SPD-Zeitungen, allen voran WAZ und Rheinische Post, dazu übergegangen, ihren Lesern die weitere strafrechtliche Aufarbeitung der Bonner Salafisten-Krawalle zu verheimlichen. Man hat einfach so getan, als ob es diese Krawalle und den Beginn aller anderen Prozesse nicht gegeben hätte. Nach dem gescheiterten Bomben-Anschlag auf den Bonner Hauptbahnhof jedoch ist es ausgerechnet der Bonner General-Anzeiger, der sich als erste Zeitung mit wahrheitsgemäßer Berichterstattung aus der Deckung wagt.

Und wenn wir uns mal kurz daran erinnern, dass Murat K. in seinem letzten Wort im Namen Allahs erklärt hat, dass die Muslime "Deutschland den Krieg erklärt hätten" und unser Land zukünftig "mit Terror-Anschlägen zu rechnen habe", dann wird schnell klar, dass Frau Kleins Frage voll ins Schwarze trifft!

Kommentare:

  1. Mit euch kann man versuchen höflich zu reden doch solche braunen Sturköpfe wie Sie haben es nicht verdient das man Ihnen Höflichkeit erweist.Und vor allem Sie Herr Hemmelrath oder wie auch immer Sie heißen haben keine Höflichkeit aufgrund Ihres meiner Meinung nach hetzerischen unsachlichen verblendeten Blogs verdient. Möge Gott der Allmächtige Sie rechtleiten oder vernichten. Und merken Sie sich eins: Wir sind da, wo Sie es sich nicht wünschen...

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  2. MoussaIslam 15. Dezember 2012 12:31

    Und merken Sie sich eins: Wir sind (bereits) da, wo Sie es sich nicht wünschen ... in der Hölle (dschahannam)!

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