Mittwoch, 12. Dezember 2012

Sollte da was vertuscht werden?

Ist das nicht merkwürdig? Mitten in Bonn, einer nordrhein-westfälischen Salafisten-Hochburg, wird ein Terror-Anschlag vereitelt. Was mit einem Großeinsatz der Polizei verbunden ist, da die Bombe mitten im Hauptbahnhof entdeckt wurde, natürlich auch mit einer Sperrung des Bahnhofes und stundenlangem Zug-Chaos. Trotzdem sagen die Behörden kein einziges Wort zu diesem Vorgang - es gab selbst 24 Stunden später noch nicht einmal eine kümmerliche Presse-Mitteilung der Bonner Polizei. Und da die Behörden nichts erzählt haben, schreibt auch keine Zeitung etwas dazu. Erst als die politisch nicht immer korrekte BILD-Zeitung einen Tag später Wind davon bekommt, wird alles öffentlich: Kaum hatte die BILD-Zeitung darüber berichtet, sind alle wichtigen Zeitungen und TV-Sender reflexhaft darauf angesprungen, haben ebenfalls darüber berichtet und sich dabei auf die BILD-Zeitung berufen.

Interessanterweise passierte all das zu einem Zeitpunkt, zu dem man in Nordrhein-Westfalen den Eindruck hatte, dass bei allem, was mit Salafisten zu tun hat, faktisch eine Art Nachrichtensperre existiert: Schon seit Wochen berichtet keine einzige Zeitung mehr über den Fortgang des Aidoudi-Skandals. Auch darüber, warum die steinewerfenden Salafisten von Bonn und Solingen immer noch nicht angeklagt wurden, findet sich schon lange nichts mehr im Blätterwald unseres Landes. Für den nordrhein-westfälischen Innenminister Ralf Jäger (SPD) eine einfache Rechnung: Solange über Salafisten nichts mehr berichtet wird, gibt es auch keine Kritik an seiner Person. Oder unbequeme Debatten über Salafisten und den Islam.

Natürlich ist es zum gegenwärtigen Zeitpunkt viel zu früh, um seriös beurteilen zu können, was da wirklich gelaufen ist. Und dass sich die Behörden dieses SPD-geführten Bundeslandes auffällig merkwürdig verhalten, wenn es um die Herren Salafisten (und damit auch um den Islam) geht, ist ja nun wirklich keine Neuigkeit. Aber gerade deswegen wird man das unschöne Gefühl nicht los, ob wir ohne eine gezielte Indiskretion an eine politisch nicht immer korrekte Zeitung gar nicht wüssten, dass zwei Salafisten mitten in Bonn eine Bombe hochgehen lassen wollten?

1 Kommentar:

  1. Dass die Bonner Polizei nichts sagen darf, dürfte mit Sicherheit auf Regieanweisung des SPD-Rotfuchs Ralf Jäger sein, der das Ganze informativ deckelt.
    Natürlich würde der SPD-Jäger sofort im Fernsehen im Stundentakt auftauchen und seinen Senf ablassen, wenn das Rechtsradikale oder Neo-Nazis gewesen sein sollten - aber so?

    Salafisten haben mit dem Islam, den Koran, Allah und seinem "Propheten" zu tun - sie verkörpern den Islam in Reinkultur.
    Und gerade das, will man besonders seitens Rot-Grün der tumben Bevölkerung doch immer wieder ausreden.

    Nein und nochmals Nein: Salafisten wollen den islamischen Gottesstaat mit der Scharia und das Kalifat Deutschland - die "friedlichen" Muslime wollen das auf keinen Fall hier in Deutschland haben, weil die sich schon alleine durch Geburt in Deutschland zur Verfassung und dem Grundgesetz bekennen, sprechen Deutsch und sind somit voll integriert in der Demokratie.

    Wie schön, wenn uns auch die NRW-Vertreter von Rot-Grün immer wieder rot-grüne Märchen aus 1001 Nacht verzählen und uns in den SPD-Fernsehanstalten ARD und WDR, den Islam rauf und runter, schön- und dumm, zu- und aufschwätzen wollen.

    Das rot-grüne geistige Umerziehungsprogramm - unterstützt von der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD)- für die Massen oder sollte man realitätsbezogen besser sagen: gegen die Massen, läuft in den Medien auf Hochtouren.



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