Samstag, 29. Dezember 2012

Ralf Jäger, der Sumpf und die Frösche

Sicherheitsrisiko Jäger (Foto:SPD)
"Im Kampf gegen die salafistische Szene bindet Innenminister Ralf Jäger (SPD) verstärkt Islamverbände in die Ermittlungen ein. Nur in Kooperation mit ihnen könnte man gegen die radikalen Islamisten wirkungsvoll vorgehen, sagte Jäger. Daneben werde an einem Aussteigerprogramm für Salafisten gearbeitet, sagte der Minister" - das war die bislang einzige Antwort des nordrhein-westfälischen Innenministers Ralf Jäger (SPD) auf den glücklicherweise gescheiterten Terror-Anschlag der Salafisten am 10.12.2012 in Bonn. Außer natürlich seinem üblichen Geschwätz davon, man habe die Salafisten "im Visier" - dem man aber nur entnehmen kann, dass Herr Jäger noch immer nicht kapiert hat, wer da wen "im Visier" hat.

Ralf Jägers Bilanz im Kampf gegen den Salafismus ist verheerend: Derselbe Innenminister, der sich ständig als "Nazi-Jäger" profiliert und am liebsten auch noch gegen Rechtshänder und Rechtsüberholer vorgehen würde, hat bis heute keine einzige konkrete Maßnahme gegen die Salafisten zustande gebracht. Schlimmer noch: Als sich in Mönchengladbach 2010/2011 zwei Bürgerinitiativen gegen die Salafisten gewehrt haben, ist Ralf Jäger dieser Stadt ängstlich ferngeblieben. Erst diesen mutigen Bürgerinitiativen gelang es, die Salafisten zurückzudrängen - Ralf Jäger und sein NRW-Verfassungsschutz aber haben nichts dazu beigetragen. Mysteriöse Einstellungen von Strafverfahren gegen hochrangige Salafisten durch die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft waren dann der Beginn einer langen Liste von Salafisten-Hätscheleien durch die nordrhein-westfälischen Behörden.

Vorläufiger Höhepunkt dieser Salafisten-Hätscheleien war die Nicht-Ausweisung des Bochumer Terror-Drahtziehers Sami Aidoudidie Jäger auch damit begründet hat, dass der "Schutz vor Folter" für ihn ein hohes Gut sei. Was an Volksverdummung grenzt, denn eine Person wie Sami Aidoudi würde man in einem islamo-faschistischen Regime Nordafrikas eher zum Minister für Christenverfolgung und Judenausrottung machen, als ihm auch nur ein einziges Härchen zu krümmen. Wie wenig Ralf Jäger in der Vergangenheit gewillt war, etwas gegen die Salafisten zu tun, konnte man auch daran erkennen, dass er mit Burkhard Freier einen Beschwichtiger zum neuen Chef des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes gemacht hat. Einen Beschwichtiger, der allen Ernstes öffentlich erzählt, dass man auch mit Salafisten einen "Dialog" führen müsse. Oder von "friedlichen Islamisten" faselt, mit denen man zusammenarbeiten müsse. Womit der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz übrigens im Prinzip aufhört, ein Verfassungsschutz zu sein, denn ein Verfassungsschutz, der mit Verfassungsfeinden kooperiert, ist kein Verfassungsschutz mehr.

Heute, 29 Monate nach Jägers Amtsantritt, zeigen sich die Ergebnisse dieser völlig verfehlten Politik in aller Deutlichkeit: Salafisten werden immer gewalttätiger, sie versuchen Bahnhöfe in die Luft zu jagen und rufen zu Geiselnahmen deutscher Staatsbürger aufum inhaftierte "Brüder" freizupressen. Billige Ausreden, beispielsweise die, dies sei ja alles nur irgendwelchen "Provokationen" proNRWs geschuldet, ziehen längst nicht mehr - Jäger steht zu Recht in der Kritik.

Und wie reagiert er auf diese Kritik? Er verweist auf "Aussteigerprogramme", von denen selbst unsere linkspopulistischen Medien zugeben, dass diese noch nie etwas gebracht haben. Er erzählt den Journalisten, er wolle Islam-Verbände "in die Ermittlungen" miteinbeziehen, nur in Kooperation mit diesen Verbänden könne man wirkungsvoll gegen die Salafisten vorgehen. Was ungefähr ähnlich intelligent ist, als würde man behaupten, nur in Kooperation mit den Fröschen könne man den Sumpf erfolgreich trockenlegen.

Nüchtern betrachtet gibt es nur zwei Möglichkeiten: Zum einen die, dass Jäger noch nie etwas von der "Ummah" gehört hat und wirklich glaubt, Islam-Verbände und Moschee-Gemeinden würden tatsächlich mit den "Kuffar" gegen die eigenen Glaubensbrüder vorgehen. Dafür spricht, dass er in der Vergangenheit geradezu mantraartig betont hat, dass der Islam ja "zu 99% friedlich" sei und die Salafisten nur eine gefährliche "Minderheit" darstellen würden. Naivitäten dieser Art sollen bei rotgrünen Politikern ja weit verbreitet sein!

Die andere Möglichkeit ist die, dass Jäger diesen Quatsch selber nicht glaubt, aber die Bedrohung durch die Salafisten einfach "aussitzen" will. Dafür spricht, dass er seit dem gescheiterten Terror-Anschlag auf den Bonner Hauptbahnhof mit seinen Aussagen, man müsse mit den Islam-Verbänden zusammenarbeiten, "Aussteigerprogramme" müssten her und man habe die Salafisten "im Visier", ja nichts anderes tut, als die immer gleichen Phrasen zu dreschen, die er schon seit Jahren drischt, wenn es um die Salafisten geht. Diese unverändert eindimensionale Rhetorik spricht nicht gerade dafür, dass er dieser Gefährdungslage großes Interesse entgegenbringt, gar seine bisherige Politik selbstkritisch überprüft. Und darüber, wie brav und unkommentiert die Journalisten der Rheinischen Post oder der WAZ diese Phrasen auch zum x-ten Male in die Tasten hauen, kann der Zeitungsleser nur staunen.

Im Ergebnis jedoch ist es egal, welche dieser beiden Möglichkeiten zutrifft: Beide Varianten laufen darauf hinaus, dass Jäger auch weiterhin nichts Ernsthaftes gegen die Salafisten tun wird. Die Salafisten werden noch gewalttätiger werden, weil sie genau wissen, dass sie nichts zu befürchten haben, solange Jäger Innenminister ist. Und dem Normalbürger dämmert langsam, dass es Schutz vor Terror im Namen Allahs in Nordrhein-Westfalen erst dann wieder geben wird, wenn das Sicherheitsrisiko Jäger endlich weg ist.

Bedauerlicherweise weiß niemand, wann das der Fall sein wird.

Kommentare:

  1. Der rote Sozi-Jäger ist Wichtigtuer und selbstverliebter Eigendarsteller, der bei jeder Gelegenheit versucht, sich in der Öffentlichkeit über die Medien darzustellen und zu produzieren. Und das am liebsten in den hauseigenen Fernsehsendern der SPD, im WDR und ARD und gewissen Zeitungen wie die "Rheinische SPD-Post", in der uns auch die NRW-Mutti Hanni Kraft, regelmäßig politisch redaktionell zubereitet, schöngeschrieben und aufgeschwatzt wird.

    Jäger, wie er sich im Auftrage von der NRW-Kümmerin Hanni Kraft nicht nur gerne im eigenen Spiegel sieht: als der Hard-Core-Sheriff und Law- and Orderman der SPD, der unter den Gesetzlosen und politischen Outlaws in NRW und Deutschland aufräumt.

    Ein Mann, der es sich wie seine Partei zur Herzensangelegenheit macht für jede Art von "Religion" und "Propheten" einzutreten und an deren programmatischen, großflächigen Verbreitung in Deutschland mit unseren Steuergeldern mitzuwirken, auch wenn die "Religion" und sein "Prophet" diametral zum GG und der Verfassung der BRD steht.


    Ihr Arbeitszwischenzeugnis als NRW-Innenminister, Herr Jäger:

    - Er war stets bemüht und hat sich angestrengt (es aber nie geschafft!).

    - So gut er konnte (konnte es aber nicht).

    - Hat uns in Erstaunen versetzt (hat uns vollkommen entsetzt!).

    - In der ihm eigenen Weise (hat nicht zu uns gepasst, war ein Quertreiber).

    - Hat alle Aufgaben ordnungsgemäß erledigt (unkreativer Langweiler).

    - Zeigte Verständnis für seine Arbeit (hat überhaupt nichts zustande gebracht).

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  2. Herr Jägermeister arbeitet eng mit Islamverbänden zusammen, deren "Religion" weltweit an Christenmorden beteiligt ist und in Deutschland zur "Kulturbereicherung" beitragen soll - der Islam gehört zu Deutschland:

    Verfolgung von Christen nimmt zu: Extremisten bedrohen Christentum – Auf dem Spiel steht eine menschliche Religion
    ...
    http://www.focus.de/politik/deutschland/fietz-am-freitag/verfolgung-von-christen-nimmt-zu-extremisten-bedrohen-christentum-auf-dem-spiel-steht-eine-menschliche-religion_aid

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  3. NORDRHEIN-WESTFALEN
    Die Hochburg des deutschen Salafismus. Man könnte auch sagen, das Wohnzimmer verhätschelter Salafisten durch islamische Rot-Grün-Politik unter Leitung der NRW-Kümmerin Hanni Kraft.


    Hat der Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen den Salafismus zwischen Rhein und Ruhr unterschätzt? Nach dem Bombenfund am Hauptbahnhof Bonn wächst die Kritik an den Sicherheitsorganen.

    http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/die-hochburg-des-deutschen-salafismus--67633056.html

    Und wem unterstehen die Sicherheitsorgane? Richtig, dem SPD-Innenministerium unter der Leitung des Hard-Core-Sheriffs, Ralf Jäger, der sich in Zusammenarbeit mit den "friedlichen" Islamverbänden im heroischen Kampf gegen den Salafismus befindet.

    Wer hätte das jemals gedacht? Gläubige Muslimverbände (!) und rote Sozi-Kuffar verteidigen Schulter an Schulter, Fuß an Fuß zusammen das GG und die Verfassung Deutschlands. Da passt keine Zeitung, kein Löschblatt mehr zwischen.

    Allahu Akbar - Kuffaru Akbar - endlich hat's gefunkt!

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