Mittwoch, 26. Dezember 2012

Eine Mönchengladbacher Weihnachtsgeschichte

Vor Jahren einmal lästerte Pierre Vogel darüber, wie die Kuffar Weihnachten feiern: sie nehmen ihre Geschenke entgegen und gehen anschließend in die Disko. Und da der Betreiber dieses Blogs höchst ungerne ausgerechnet Salafisten zustimmt, schwieg er und sagte nichts weiter dazu.

Aber dass Pierre Vogel recht hat, war in unserer Stadt auch an diesem heiligen Abend zu erkennen, als das Partyvolk direkt nach der "Bescherung" in die heruntergekommene und wahrlich wenig heilige Mönchengladbacher Altstadt strömte. In den Abendstunden des ersten Weihnachtsfeiertages dann verwandelte sich jene Straße, die mit der Diskothek Empire und einer Musik-Kneipe zwei beim Partyvolk allseits beliebte und in der Nachbarschaft allseits verhasste Vergnügungsstätten beherbergt, in die übliche Party-Meile, in der sich "Kulturbereicherer" und arischer Asi-Mob gerne auf dem Niveau von "El Arenal" miteinander vermischen. Oder deutlich unterhalb des Niveaus von "El Arenal" - wie auch immer.

Und kurz nach ein Uhr morgens begann dann jenes Spektakel, das die leidgeprüften Anwohner bereits seit vielen Jahren kennen und hassen: Die Eingangstüren der Diskos und Kneipen wurden weit geöffnet, damit die ganze Straße mit lauter Disko-Musik beschallt werden konnte. An Schlaf war nicht zu denken, den gab es für die Bewohner dieses Viertels erst weit nach zwei Uhr morgens, als Disko und Musik-Kneipe endlich Ruhe gaben. Ein Vorgang, wie er an gewöhnlichen Wochenenden in diesem Teil unserer Stadt leider völlig normal ist - aber dass sich ein solcher Vorgang in der Nacht zwischen dem ersten und dem zweiten Weihnachtstag abspielen konnte, ist selbst für eine moralisch eher verwahrloste Stadt wie Mönchengladbach ein Novum.

Natürlich sind das immer noch keine Gründe, die Herren Salafisten, ihre Werte und Traditionen irgendwie zu mögen: Traditionen wie die Unterdrückung der Frau oder das Abschlachten von "Ungläubigen" mögen jahrhundertealte Traditionen sein, aber sie bleiben auch weiterhin schlechte Traditionen. Aber wenn man sich so anguckt, wie in Mönchengladbach christliche Traditionen wie Weihnachten mit Füßen getreten werden, dann sollte man doch zumindest anerkennend feststellen, dass die Salafisten und der Islam wenigstens Werte und Traditionen haben, die sie stolz vor sich hertragen und verteidigen.

Wir hingegen haben keine Werte und Traditionen, die wir stolz vor uns hertragen und verteidigen. Wir haben eine staatlich propagierte "Toleranz", die sich jedoch bei näherer Betrachtung als wenig appetitliche Mischung aus moralischer Verwahrlosung und Hedonismus entpuppt. Und spätestens dann, wenn wir selbst eine so elementare christliche Tradition wie Weihnachten der Lächerlichkeit preisgeben und dem Hedonismus opfern, bedarf es auch keiner Kristallkugel mehr, um bereits jetzt zu wissen, dass die Salafisten auch 2013 wieder starken Zulauf haben werden - während wir selber mehr und mehr an unserer "Toleranz" ersticken werden.