Freitag, 30. November 2012

Mönchengladbach: "Kindermörder Israel"

An dem kleinen Häuflein von 20, bestenfalls 25 Mönchengladbacher Linken und Muslimen, das gestern Abend in Begleitung von 3 Polizisten vom Hauptbahnhof zum Alten Markt zog, konnte man manches ja noch lustig finden. So fragte man sich beispielsweise immer dann, wenn lautstark "Israel muss raus aus Palästina - Israel muss raus aus Gaza" skandiert wurde: Lesen die Mönchengladbacher Linken keine Zeitung? Hat denen immer noch keiner erzählt, dass sich Israel bereits 2005 aus dem Gaza-Streifen zurückgezogen hat?

Ähnlich war es bei Parolen wie "Israel ist feige, Waffen gegen Steine". Spätestens an der Stelle wusste man, dass die Mönchengladbacher Linken tatsächlich keine Zeitung lesen. Denn sonst hätten sie gewusst, dass Israel nicht etwa mit Steinen, sondern mit Raketen angegriffen wurde. Aber vielleicht ist der Unterschied zwischen Steinen und Raketen Linken ja gar nicht bekannt? Bei Linken weiß man bekanntlich nie, was man voraussetzen kann und was nicht.

Und allerspätestens als jene Dame, die später auch die Abschluss-Rede gehalten hat, laut rief "Nur Faschisten töten Kinder und Zivilisten", hatte diese Demo schon fast Unterhaltungswert. Denn abgesehen davon, erfolgreich einen Reim zustande gebracht zu haben, hatte dieses stadtbekannte Mitglied der "Linkspartei" sogar unfreiwillig und ausnahmsweise mal recht - nur brachte sie das Wort Hamas leider, leider einfach nicht über ihre Lippen! 

Aber damit war der Unterhaltungswert dieser Demo bedauerlicherweise auch schon erschöpft. Denn wenn ein kleines Häuflein Linker, lautstark "Kindermörder Israel" brüllend, die Hindenburgstraße entlangzieht, vorbei an weihnachtlich geschmückten Buden und glühweinschlürfenden Passanten, ohne dass sich irgendeine Form von Protest oder Widerstand regt, dann hat das keinen Unterhaltungswert mehr - das ist einfach nur noch gespenstisch. Und wenn man dann auch noch sieht, dass ein Mitarbeiter einer Döner-Bude am Alten Markt die Demonstranten mit hochgereckter Faust und lautem "Tod den Juden!" begrüßt, merkt man sich schon mal gedanklich vor, wo man nie wieder etwas kaufen wird.

Dass es im Jahre 2012 in Mönchengladbach möglich ist, auf belebten Plätzen lautstark "Kindermörder Israel" oder gar "Tod den Juden!" zu brüllen, ohne dass sich irgendeine Art von Protest oder Widerspruch regt, ist das gespenstische Fazit der gestrigen Veranstaltung. Trotzdem sollten wir aber auch die positiven Erkenntnisse sehen: Daran, dass die Veranstalterin dieser geschmacklosen Demo nicht einmal 30 Leutchen zusammengekriegt hat, sehen wir deutlich, dass Mönchengladbach nicht nur keine nennenswerte rechtsextreme Szene hat - sondern auch keine nennenswerte linksextreme Szene. Und daran, dass selbst die Salafisten dieser Veranstaltung ferngeblieben sind, sehen wir deutlich, dass die "Verbrüderung" von Linken und Salafisten, die in anderen Städten Nordrhein-Westfalens längst Normalität ist, für Mönchengladbach (noch) kein Thema ist.

Zumindest das sind gute Nachrichten. Und alles andere kann man ja dadurch regeln, zukünftig Currywurst zu essen.

Donnerstag, 29. November 2012

Doch Gerichtsverfahren gegen Salafisten-Schläger!

Sven Lau: Promi-Bonus?
Jener Salafisten-Schläger, der am 24. Juni 2011 Mitglieder der damaligen BI (Bürgerinitiative MG-Eicken) bei einer Mahnwache brutal angegriffen hat, muss sich nun doch vor Gericht verantworten. Die Strategie der Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft, diesen Vorgang mittels Strafbefehl zu regeln, ist - warum auch immer - gescheitert. Der brutale Schläger wird sich nun am 6. Februar vor dem Mönchengladbacher Amtsgericht verantworten müssen. Spät, aber nicht zu spät. 

Eine Nachricht, die bei vielen Mönchengladbacher Salafisten-Gegnern tiefe Befriedigung auslösen dürfte. Was aber sauer aufstößt: Danach, dass sich auch der Mönchengladbacher Salafisten-Chef Sven Lau irgendwann einmal vor Gericht verantworten muss, sieht es unverändert nicht aus. Erinnern wir uns: Das Verfahren gegen Lau wegen Brandstiftung wurde auf mysteriöse Weise eingestellt. Die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft könnte dieses Verfahren sehr wohl wieder aufnehmen, hat dieses bislang aber nicht getan. Die Frage eines Mönchengladbacher Journalisten, warum belastende Abhör-Protokolle des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes keinen hinreichenden Tatverdacht begründen sollen, ist seitens unserer Staatsanwaltschaft bis heute unbeantwortet.

Auch zu einem aktuellen Vorgang schweigt sich unsere Staatsanwaltschaft aus: Obwohl sich Sven Lau vor einem halben Jahr mitten in einem Mönchengladbacher Gerichtssaal selber einer gefährlichen Körperverletzung bezichtigt hat, gibt es bis heute keine entsprechende Anklage gegen ihn. Und auch in die Vorgänge des 24.06.11 war Sven Lau verwickelt, denn laut Zeugen hat er den Täter vom Tatort weggefahren und ihm somit zur Flucht verholfen. Trotzdem steht nur der Schläger selber am 6. Februar vor Gericht - aber nicht Sven Lau.

Promi-Bonus, oder was?

Wie Linke die Palästinenser missbrauchen

"Ingesamt ist erstaunlich wenig an Zerstörung in Gaza-Stadt zu sehen. Obwohl Israel nach eigenen Angaben über 1.500 Ziele im Gaza-Streifen attackieren ließ, muss man die Trümmerhaufen geradezu suchen" - nein, es war nicht die Jerusalem Post, die das geschrieben hat. Diese Zeilen stammen aus dem SPIEGEL! Zugeben zu müssen, welche Mühe sich die israelische Luftwaffe gemacht hat, zivile Opfer im Gaza-Streifen so weit wie möglich zu vermeiden, muss einem echten SPIEGEL-Redakteur schon fast körperliche Schmerzen bereiten. Aber da es nun einmal so war, da die Hamas sogar Leichen von Kindern, die sie selber getötet hat, westlichen Reportern als "Opfer israelischer Luftangriffe" präsentieren musste, bleibt selbst dem "israelkritischen" SPIEGEL gar nichts anderes mehr übrig, als das auch zuzugeben.

Und auch zwei andere Geschichten, die von unseren linkspopulistischen Medien "natürlich" verschwiegen werden, verdienen es, hier einmal erwähnt zu werden: Zum einen, dass krebskranke Kinder aus dem Gaza-Streifen trotz der Raketen-Angriffe auch weiterhin in Israel behandelt werden. Einfach deshalb, weil sie sonst gar nicht behandelt würden, denn der Hamas sind Waffen wichtiger als Medikamente für kranke Kinder. Und zum anderen, dass seit den letzten Wochen immer mehr Bewohner des Gaza-Streifens ihren Neugeborenen den Namen "Fajr" geben. Ja, Sie haben richtig gelesen: Die bekloppten Hamas-Anhänger geben ihren Kindern den Namen einer Mittelstrecken-Rakete. So sind Fanatiker. Aber wenn der kleine Fajr eines Tages mal an Krebs erkranken sollte, werden es israelische Ärzte sein, die ihn behandeln.

Bei soviel Irrsinn glaubt natürlich jeder vernünftig denkende Mensch automatisch, dass eine Demo, die der Solidarität mit dem palästinensischen Volke dient, eine Demo dafür sei, dass die Menschen im Gaza-Streifen endlich von der Hamas befreit werden. Denn durch nichts könnte man - wäre man wirklich mit dem palästinensischen Volk solidarisch - dieses deutlicher zeigen, als dadurch, dafür zu demonstrieren, dass der Gaza-Streifen endlich von der Hamas befreit wird!

Aber jene, die heute Abend durch Mönchengladbach ziehen wollen, demonstrieren nicht gegen die Hamas - sondern laut indymedia gegen die "kriegstreiberische Politik Israels". Spätestens daran sieht man, dass die angebliche Solidarität mit dem palästinensischen Volk nur vorgetäuscht ist und es sich in Wahrheit um eine pro-Hamas-Demo handeln dürfte. Und bei den Teilnehmern solcher Demos stehen bekanntlich andere Motivationen im Vordergrund: Der Wunsch der Linken, sich mit Muslimen zu verbünden. Der Wunsch der Salafisten, sich mit Linken, anderen Muslimen oder einfach überhaupt jemandem zu verbünden. Der gemeinsame Nenner von alledem dürfte der Judenhass sein, aber mit Sicherheit nicht Solidarität mit dem palästinensischen Volk.

Ob das Kalkül der Linken, sich mit den Salafisten zu verbünden, heute überhaupt aufgehen wird, bleibt abzuwarten: In Mönchengladbach werden es sich die Herren Salafisten sehr gründlich überlegen, ob sie wirklich heute und in diesem Zusammenhang öffentlich in Erscheinung treten wollen. Was aber nichts daran ändert, dass es sich bei dieser Demo um einen höchst unappetitlichen Missbrauch der Palästinenser durch die Linken handelt.

Mittwoch, 28. November 2012

"Bundesregierung mahnt Ägypten zu mehr Demokratie"

"Bundesregierung mahnt Ägypten zu mehr Demokratie" - so titelte gestern unser Lieblings-Medium RP-Online. Eine Überschrift, bei der man sich am liebsten vor lauter Lachen in die nächste Ecke werfen würde. Die aber deutlich beweist, dass gewisse Regierungen und Zeitungen noch immer verleugnen, was der durchschnittlich intelligente Normalbürger bereits vor Monaten begriffen hat: nämlich dass Ägypten schon vor Mursis "Ermächtigungsgesetz" auf dem Weg zu einem islamo-faschistischen Regime war, in dem Muslim-Brüder und Salafisten Hand in Hand in Richtung Scharia marschieren - aber Christen, Frauen, Juden und Liberale, eigentlich alle Nicht-Islamisten, nichts mehr zu lachen haben.

Aber vielleicht verleugnen linke Redakteure und nicht minder linke Regierungen diese objektive Realität ja deshalb so massiv, weil sie selber mit dazu beigetragen haben, dass dieses islamo-faschistische Regime in Ägypten überhaupt erst möglich geworden ist. Erinnern wir uns: Den Grundstein für die heutigen Ereignisse legte U.S.-Präsident Obama 2009 mit seiner berühmten Rede an die Muslime in Kairo. Einer Rede, die auch von unseren linkspopulistischen Medien lautstark bejubelt wurde. Anfang 2011 war es erneut Barack Hussein Obama, der, natürlich unter dem erneuten Jubel unserer Links-Medien, auf Mubaraks sofortigem Rücktritt bestanden hat. Danach begann das Amerika des Hussein Obama, die Muslim-Brüder gesellschaftsfähig zu machen - eine Entwicklung, bei der auch unsere Medien und pro-islamische Politiker wie Ruprecht Polenz eifrig mitgemacht haben. Alles Entwicklungen, ohne die es den heutigen "Islamischen Winter" der Muslim-Brüder und Salafisten so nie hätte geben können.

Da bleibt nur noch zu hoffen, dass das islamo-faschistische Ägypten wenigstens ein Versehen war, eine historische Panne - sozusagen das Resultat linksverblendeter Schreiberlinge, die so lange in die Tasten gehauen haben, Islam und Demokratie würden zusammenpassen wie Topf und Deckel, bis sie diesen Quatsch selber geglaubt haben. Aber wenn man sich mal daran erinnert, dass die Salafisten und andere islamo-faschistische Kräfte ja auch in Syrien vom Westen unterstützt und von unseren Journalisten zu "Rebellen" hochgeschrieben wurden, wenn man sich ferner bewusst macht, dass Israel im schlimmsten Falle zukünftig nur noch von islamo-faschistischen Regimen und einer immer aggressiveren Türkei umgeben sein könnte, dann könnte man glatt auf den bösen Gedanken kommen, dass dieser "Islamische Winter" gar keine historische Panne war. Sondern genau das, was die linke Journaille wollte.

Dienstag, 27. November 2012

Donnerstag linke pro-Palästina-Demo in Mönchengladbach?

"Personen aus dem eher internationalistischen Milieu werden am Donnerstag, 29.11.2012 in Mönchengladbach anlässlich des Tags der Solidarität mit dem palästinensischen Volk eine Demonstration veranstalten. Beginn ist um 18.00 Uhr am Hauptbahnhof Mönchengladbach" - das wird seit Sonntag auf dem linksextremen Internet-Portal indymedia.org angekündigt. Eine pro-Palästina-Demo an sich wäre keine Meldung wert, aber wenn eine solche Demo ausgerechnet auf indymedia angekündigt wird, dann steht zu befürchten, dass es sich in Wahrheit um einen geplanten Aufmarsch von Linksextremisten handelt.

Gemeinsamer Aufmarsch von Linksextremisten und Salafisten?

Und wenn in dieser Ankündigung auch noch explizit darauf verwiesen wird, dass bei der letzten Demo dieser Art am Sonntag in Düsseldorf "religiös Konservative" sowie Vertreter der Muslimisch-Demokratischen Union, einer ominösen Islam-Partei, die wegen ihrer Nähe zu den Salafisten in Niedersachsen vom Verfassungsschutz beobachtet wird, beteiligt waren, dann macht das selbst den gutgläubigsten Bewohner unserer Stadt stutzig! Da Mönchengladbach im extremistischen Spektrum ausschließlich als Salafisten-Standort Bedeutung hat, bleibt da nur noch die Erklärung, dass Linksextremisten nur deswegen in unserer Stadt aufmarschieren wollen, um sich hier mit den Salafisten zu solidarisieren. Und wie das konkret aussieht, wenn Linksextremisten und Islamisten dieser Tage gemeinsam aufmarschieren, kann man hier und hier bewundern.

Montag, 26. November 2012

Barenboim irrlichtert, Westerwelle überrascht positiv

Überrascht positiv (Foto:T.Reckmann)
"Auge um Auge, Zahn um Zahn - niemals Frieden in Nahost?" - so lautete die befremdliche Ankündigung der gestrigen TV-Debatte bei Günther Jauch im ersten deutschen Erziehungsfernsehen. Und schon die Gästeliste ließ erahnen, welche "ausgewogene" Debatte uns da wohl erwartet: Ein deutscher Außenminister, der bislang - wenn überhaupt - nur durch Unterstützung der ägyptischen Muslim-Brüder aufgefallen ist. Der palästinensische "Botschafter", also der Botschafter eines Landes, das es in der Geschichte nie gegeben hat. Daniel Barenboim, jüdischer Antisemit, weltbekannter Musiker und selbsternannter "Weltenbürger" mit palästinensischem Pass. Sawsan Chebli, palästinensische Politologin. Und Avi Primor, der zweifelsfrei deutscheste Israeli, der Israel jemals als Botschafter in Deutschland vertreten hat.

Da sollte man auch mal kurz festhalten, wer alles nicht eingeladen wurde: Amtierende Repräsentanten des Staates Israel in Deutschland, Vertreter der deutschen pro-Israel-Fraktion und Islam-Kritiker - alle diese Leute hielt man bei der ARD in einer Debatte über Israel und den Gaza-Streifen für verzichtbar. Eine "Ausgewogenheit", bei der es schon fast verwundert, dass die ARD nicht auch noch irgendwelche Raketentechniker der Salafisten oder der Hamas eingeladen hat!

Und so verwunderte es auch nicht, dass diese Debatte damit begann, dass Daniel Barenboim von Günther Jauch wie ein Stargast behandelt und vorgestellt wurde. Und dieser seinen Auftritt sofort zur ersten Lüge der Sendung genutzt hat, indem er behauptete, beide Völker, Israelis wie auch Palästinenser, glaubten, sie hätten einen "exklusiven" Anspruch auf das gleiche Land. Wenn man bedenkt, dass die Israelis 1947 wie auch heute das Existenzrecht der muslimischen Palästinenser anerkennen, Terror-Gruppen wie die Hamas jedoch bis heute nach der Vernichtung Israels streben, eine faustdicke Lüge. Aber wer widerspricht im deutschen Fernsehen schon Daniel Barenboim?

Danach plätscherte die Debatte vor sich hin, es wurde, wie bei diesem Thema üblich, viel gelogen und abgelenkt. Auch ein sichtlich bemühter Günther Jauch schaffte es nicht, eine Struktur in das Gespräch zu bekommen. Wie absurd die Debatte zuweilen war, zeigte sich deutlich, als Jauch dem palästinensischen "Botschafter" die wichtigste Frage der ganzen Sendung stellte: Warum die Palästinenser nicht einfach damit aufhören würden, Israel mit Raketen zu beschießen? Dann würde es doch Frieden geben?

Aber anstatt eine sinnbringende Antwort zu geben, redete der palästinensische Botschafter von irgendeiner "Besatzung" - und erst eine gefühlte Ewigkeit später kam Avi Primor endlich auf die Idee, einmal darauf hinzuweisen, dass es im Gaza-Streifen, wo die Raketen nun mal herkommen, seit 2005 überhaupt keine Besatzung mehr gäbe. Und so drehte sich die Debatte im Kreis, Avi Primor warb für Gespräche mit der Hamas, Daniel Barenboim, der von Jauch dafür gelobt wurde, bei Israelis wie Palästinensern gleichermaßen anzuecken, beschränkte sich auf Kritik an Israel und forderte die "Versöhnung" von Hamas und Fatah. Der palästinensische Botschafter machte die üblichen, altbekannten Vorwürfe, es wurde über Siedlungen geredet und über Wohnungsbau in Ost-Jerusalem. Darüber jedoch, dass die raketenschmeißende Hamas nach der Vernichtung Israels strebt, wurde nur am Rande geredet - und wenn, dann immer mit dem üblichen "ach, die meinen das doch gar nicht so"-Unterton. Darüber, dass die ebenfalls raketenschmeißenden Salafisten die Ausrottung der Juden wollen, wurde gar nicht geredet.

Völlig missglückt war Jauchs Versuch, das Schicksal von Angela Garcia, einer Mutter aus dem israelischen Süden, mit dem einer telefonisch dazugeschalteten palästinensischen Mutter aus dem Gaza-Streifen gleichzustellen: Vor lauter Bemühungen um Parität vergaß Jauch völlig, zu erwähnen, dass die Mütter im israelischen Süden mit ihren Kindern seit Jahren einem dauerhaften Raketenbeschuss von Salafisten und Hamas-Terroristen ausgesetzt sind. Einem Raketenbeschuss, der das Ziel hat, möglichst viele israelische Zivilisten zu treffen und der somit in keinster Weise mit temporären, präzise gezielten Angriffen auf Raketen-Abschussrampen zu vergleichen ist. Da kann man nur noch hoffen, dass diese völlig verfälschende Darstellung wirklich einem Streben nach Parität geschuldet war - und kein Versuch der ARD war, die Realitäten vor Ort bewusst zu verfälschen?

Die einzige wirkliche Überraschung dieser TV-Debatte bestand darin, dass - ausgerechnet - Außenminister Guido Westerwelle für die positiven Höhepunkte in dieser Debatte gesorgt hat: Westerwelle war nicht nur der einzige Studiogast, der "Klartext" geredet und darauf hingewiesen hat, dass Israel in den letzten 18 Monaten mit mehr als 1.500 Raketen beschossen wurde. Er war auch der einzige, der davon gesprochen hat, dass die Hamas auch die Bewohner des Gaza-Streifens in ihre Geiselhaft genommen hat. Aber noch wichtiger war, dass er daran erinnert hat, dass die deutsche Verpflichtung für das Existenzrecht Israels eben nicht nur aus der Shoah resultiert, sondern auch damit zu tun hat, dass es sich bei Israel um die einzige funktionierende Demokratie in dieser Region handelt. Und dass man auch deshalb für Israel eintreten sollte, weil Demokraten nun einmal für Demokraten eintreten sollten.

Worte, die man gerne häufiger von deutschen Außenpolitikern hören würde. Worte, die einen hoffen lassen, dass unser Außenminister endlich begriffen hat, mit den ägyptischen Muslim-Brüdern auf das falsche Pferd gesetzt zu haben.

Sonntag, 25. November 2012

Wer zusammengeschlagen wird, ist integriert

Wenn das mal keine Sensation ist: Daniel Alter, jener Berliner Rabbiner, der im August dieses Jahres von arabischen Jugendlichen vor den Augen seiner Tochter zusammengeschlagen und verhöhnt wurde, ist mit einem Bambi geehrt worden. Allerdings nicht für Sangeskünste oder andere künstlerische Darbietungen: Herr Alter wurde mit dem Bambi für Integration geehrt!

Sicherlich: Einen sogenannten "Stolperstein" hat er nicht bekommen. Ein sogenannter "Stolperstein" ist in Deutschland immer noch jenen Juden vorbehalten, die man am meisten liebt, nämlich jenen 6 Millionen, die sich wehrlos haben abschlachten und vergasen lassen. Aber wenn man bedenkt, wie frisch verprügelte Juden zu Adolfs Zeiten bei Preisverleihungen immer übergangen wurden, so ist ein Integrations-Bambi für einen zusammengeschlagenen Juden gar nicht mal soo schlecht!

Leer ausgegangen hingegen sind bei dieser Preisverleihung all jene Menschen, die in den vergangenen zwei Wochen ihre Solidarität mit Israel in vielfältiger Form zum Ausdruck gebracht haben. Was auch verständlich ist, denn für Juden, die sich wehren, wenn sie angegriffen werden, muss man kein Verständnis haben. Diejenigen, die sich mit sowas auch noch solidarisch gezeigt und damit deutlich gemacht haben, dass sie für das Existenzrecht Israels eintreten, waren vermutlich böse Nazis, mindestens jedoch schlecht integrierte Deutsche, die keinerlei Preis verdienen.

Allerdings wäre es wünschenswert, wenn auch christliche oder buddhistische Deutsche, die sich von jungen Muslimen haben zusammenschlagen oder tottreten lassen, zukünftig eine angemessene Ehrung erfahren würden. Der gerade mal 20jährige Jonny K. zum Beispiel hat dadurch, dass er sich von jungen Türken mitten in Berlin hat tottreten lassen, klar und deutlich gezeigt, wie gut er doch integriert ist. Oder besser: war. Somit wird die Tatsache, dass lediglich seine noch lebende Schwester mit einem weiteren Bambi ausgezeichnet wurde, diesem Verdienst nicht wirklich gerecht.

Auch jene Mitarbeiterin der Neusser ARGE, die sich erst vor wenigen Wochen von einem Marokkaner hat abstechen lassen, hat damit große Leistungen für die Integration vollbracht und hätte somit ebenfalls eine solche Ehrung verdient - wenngleich natürlich posthum. Und der frisch vermählte Ehemann, der seine junge Frau verloren hat, wie auch ihr Kind, das seine Mutter verloren hat, hätten dann etwas, worauf sie stolz sein können.

Und es wäre schön, wenn man einmal darüber nachdenken würde, zukünftig auch in Mönchengladbach all jenen, die sich von jungen Muslimen haben zusammenschlagen lassen, Integrations-Preise zu vergeben. Da die Zahl derer, die von Allahs Jünglingen ordentlich eins in die Fresse bekommen, auch in unserer Stadt im Steigen begriffen ist, würde das durchaus Sinn machen. Als erste Preisträgerinnen böten sich da jene zwei Frauen an, die am Pfingstsamstag dieses Jahres am hellichten Tage von türkischen Jugendlichen in der Mönchengladbacher Bahnhofshalle brutalst zusammengeschlagen wurden.

Damals hatte unser OB Norbert Bude (SPD) nicht einmal soviel Anstand, den brutal zusammengeschlagenen Frauen Worte der Anteilnahme auszusprechen. Oder den beiden Frauen, die nach dieser Attacke so schwer verletzt waren, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten, wenigstens gute Besserung zu wünschen. Umso schöner wäre es, wenn seine Parteifreundin Gülistan Yüksel, im Volk allseits beliebte "Integrationsrätin" dieser Stadt, diese brutal zusammengeschlagenen Frauen jetzt für ihre Verdienste um die Integration der Türken in Mönchengladbach ehren würde!

Aber auch die Mönchengladbacher Staatsanwälte, die dafür gesorgt haben, dass einer der türkischen Schläger bereits am Tage darauf wieder aus dem Knast entlassen wurde, haben sich um die Integration verdient gemacht und hätten einen Preis verdient. Und die Richter, welche die türkischen Jugendlichen zu lächerlichen "Arreststrafen" verurteilt haben, schon mal sowieso. Auch jene berühmte Staatsanwältin, die mehrfach Strafverfahren gegen hochrangige Salafisten eingestellt hat, hat sich um die Integration der Salafisten in unserer Stadt verdient gemacht und sollte somit angemessen geehrt werden!

Bei dieser Gelegenheit sollte aber auch deutlich klargestellt werden, wer keine Ehrung verdient hat: jene Mönchengladbacher Bürger, die 2010 und 2011 gegen die Salafisten protestiert und demonstriert haben. Denn wer gegen Gewalt im Namen Allahs protestiert und demonstriert, der zeigt nur, wie schlecht er doch integriert ist. Da wären allenfalls Ordnungsstrafen angemessen, aber auf gar keinen Fall Ehrungen und Preise.

Aber unabhängig davon, welche Ehrungen und Preise Opfer muslimischer Gewalt oder deren Angehörige demnächst zu erwarten haben, war die Botschaft der diesjährigen Bambi-Verleihung schon mal klar und unmissverständlich: Wer sich von jungen Muslimen zusammenschlagen lässt, der ist integriert. Der ist ein guter Deutscher, in jedem Fall ein Mensch, der sich seinen Platz in unserer Gesellschaft redlich erworben hat. Und natürlich auch ein gerne gesehener Gast in jeder Lichterkette! Wer es hingegen nicht gut findet, dass Christen, Juden oder Buddhisten von jungen Muslimen zusammengeschlagen oder totgetreten werden, wer sich gar überlegt, wie man sich dagegen wehren könnte, der ist nicht integriert. Der ist vielleicht sogar ein Nazi, in jedem Fall ein schlechter Deutscher, der in der rot-grünen multikulturellen Gesellschaft nichts, aber auch überhaupt nichts verloren hat und ausgegrenzt werden muss.

Samstag, 24. November 2012

Wenn deutsche Medien die Salafisten entdecken

Oder: Das Kartell der Vertuscher

2012 war das Jahr, in dem die deutschen Medien die Salafisten entdeckt haben. Wussten im Herbst 2010 nur einige Mönchengladbacher Journalisten, wer oder was Salafisten überhaupt sind, gar, dass das jene sind, denen wir 9/11 zu verdanken haben, so wird 2012 mindestens wöchentlich, wenn nicht öfter, über deren Treiben berichtet. Beispielsweise darüber, dass die Salafisten im Gaza-Streifen noch schlimmer sein sollen als die ohnehin schon schlimme Hamas. Oder darüber, dass ein ägyptischer Salafist - ganz unislamisch - beim Knutschen im Auto erwischt und verurteilt wurde. Kann man interessant finden, muss man nicht.

Bei näherer Betrachtung fällt jedoch auf, dass deutsche Redakteure die Salafisten gerne und immer wieder dazu missbrauchen, andere islamo-faschistische Gruppierungen aufzuhübschen. So hat sich in der Berichterstattung über das islamo-faschistische Ägypten längst eine "gute Muslim-Brüder, böse Salafisten"-Dialektik etabliert, die nur dem Zwecke dient, zu suggerieren, bei den Muslim-Brüdern handele es sich um "moderate" und somit weniger gefährliche Islamisten. Dass der einzige faktische Unterschied zwischen den Muslim-Brüdern und den Salafisten darin besteht, dass die Salafisten ihre Absichten und Ziele offen ausformulieren, wird dabei natürlich verschwiegen.

Ähnliches haben wir in den letzten Wochen bei der Berichterstattung über den Gaza-Konflikt erlebt, bei welcher die linkspopulistischen Medien unseres Landes so getan haben, als sei eine Gruppierung, die Israel vernichten will, besser, "moderater" und somit akzeptabler als eine Gruppierung, die Juden ausrotten will. So, als ob es für die Menschen in Israel irgendeinen Unterschied macht, ob andere nach ihrer Vernichtung oder nach ihrer Ausrottung trachten. Aber spätestens an diesem Beispiel sehen wir deutlich, dass unsere linkspopulistischen Medien auch vor noch so dummen Botschaften nicht mehr zurückschrecken.

Hinter solchen dümmlichen Formen von Berichterstattung verbirgt sich jedoch, dass unsere Links-Medien die Berichterstattung über alle wirklichen relevanten Dinge lautlos und unbemerkt eingestellt haben. Sicher, die üblichen Verdächtigen unter den Journalisten bringen gelegentlich Beiträge, in denen sie das Nichtstun der Politik in "Hilflosigkeit" umzuschreiben versuchen. Fakten jedoch hat man aus Berichterstattung inzwischen völlig herausgenommen: Keine einzige Zeitung berichtet beispielsweise noch über den Aidoudi-Skandal. Selbst die WAZ, also jene Zeitung, die diesen Skandal recherchiert und öffentlich gemacht hat, ist an dieser Vertuschung beteiligt. Auch darüber, dass die salafistischen Steinewerfer aus Bonn und Solingen bis zum heutigen Tag nicht angeklagt wurden, ist nirgendwo auch nur ein einziges Wort zu lesen. Im Gegenteil: Unsere Presse tut inzwischen einfach so, als ob es die Bonner und Solinger Salafisten-Krawalle nie gegeben hätte. "1984" lässt grüßen!

Und wenn die Rheinische Post am Mittwoch dieser Woche mitgeteilt hat, dass die Mönchengladbacher Stadtverwaltung einem stadtbekannten Salafisten-Treffpunkt einen neuen "Gebetsraum" bewilligt hat, so war dieses lediglich einer Panne geschuldet: Denn die Rheinische Post hat mit keinem einzigen Wort erwähnt, dass es sich bei jenem ehemaligen Autohaus am Gerstacker um einen stadtbekannten Salafisten-Treffpunkt handeln soll - sie hat lediglich vergessen, dass aufmerksame Bürger dieser Stadt auf die Idee kommen könnten, im dazugehörigen Kommentar-Bereich daran zu erinnern, wem die Stadt da einen neuen "Gebetsraum" bewilligt hat.

Wir sehen: Unsere Medien haben die Salafisten entdeckt. Oder tun so, als ob sie die Salafisten entdeckt hätten. Trotzdem hat sich daran, dass unsere Medien mehr vertuschen als erzählen, nie etwas geändert.

Freitag, 23. November 2012

Sternstunden des deutschen Journalismus

Diese Woche: Der "Focus"

Quelle: focus.de
Was soll man dazu noch sagen?

70% der Israelis sind gegen den Waffenstillstand

Gastbeitrag von Miriam Woelke, Jerusalem

70% der Israelis sind gegen den Waffenstillstand und somit der Meinung, dass die Armee sämtliche Raketenstellungen der Hamas dem Erdboden gleichgemacht haben sollte. Dann erst wäre das Problem gelöst worden.

Die deutsche Presse wird Euch diese Tatsache kaum vermitteln, und wenn, dann mit dem Vermerk, dass es sich dabei garantiert um irgendwelche radikalen Fanatiker handele, die da wieder auf Rache aus sind. Das Gegenteil ist der Fall, denn nach dem offiziellen Waffenstillstand fielen noch 13 Raketen auf israelisches Territorium. 13 und nicht 5, wie deutsche Quellen melden.

Ferner lautet es in den deutschen Medien, dass 300 Palästinenser und 3 Israelis ums Leben gekommen seien. Auch diese Zahlenangaben stimmen nicht. Laut der Tageszeitung ISRAEL HAYOM sind insgesamt 170 Palästinenser und 5 Israelis umgekommen. Von den 170 toten Palästinensern handelte es sich bei mindestens 30 von ihnen um führende Hamas-Terroristen.

Israelische Medien geben zu, dass Barak Hussein Obama von seinen Muslimischen Bruderschaftsfreunden gedrängt worden sei, den israelischen Beschuss auf Gaza zu beenden. Obama wiederum drängte Netanyahu einzulenken. Immer dann, wenn er oder Hillary im Anmarsch sind, wissen wir, dass Netanyahu umkippt. Dennoch ist Netanyahu offenbar überrascht, wie sehr die israelische Öffentlichkeit hinter einem militärischen Einsatz im Gazastreifen steht. Wir alle sind es nämlich leid, jahrelang beschossen zu werden. Ein endgültiges Ergebnis muss her und noch gestern abend gingen im Süden des Landes viele Bewohner auf die Straße und protestierten gegen den Waffenstillstand. Jeder im Süden weiss, dass die Hamas in Kürze den Raketenterror fortsetzen wird. Auf Sderot, Eshkol und die Orte in der Negev. Sind es aber "nur" zwei oder drei Raketen am Tag, so schweigt die Regierung in Jerusalem und die Welt sowieso. Dann ist alles wieder beim Alten und die Bewohner des Südens sind die Gelackmeierten.

Mehr von Miriam Woelke gibt's täglich auf dem Blog Leben in Jerusalem

Donnerstag, 22. November 2012

Cease-Fire = You cease, they fire!

"Nur ein Waffenstillstand, der beiden Seiten nützt, hat Chancen auf Bestand. Gelingt dies nicht, freuen sich die Salafisten. Radikale Islamisten, die es verstehen, Hass zu schüren und Menschen für sich zu instrumentalisieren. Das können die Hamas und die israelische Regierung nicht wollen" - diese seltsamen Zeilen hat uns gestern Abend die WAZ zugemutet. Man könnte glatt auf den Gedanken kommen, dass da eine SPD-Zeitung versucht, so zu tun, als ob es sich bei der Hamas nicht um radikale Islamisten handelt, die es verstehen, Hass zu schüren und Menschen für sich zu instrumentalisieren.

Und was den sogenannten "Waffenstillstand" betrifft, so war das bis jetzt eine völlig einseitige Geschichte, bei welcher die israelischen Waffen geschwiegen haben, die Hamas aber munter weiter Israel mit Raketen beschossen hat: Laut Radio Kol Israel wurden alleine in den ersten zwei Stunden dieses "Waffenstillstandes" 20 Raketen auf Israel abgefeuert. Die deutschen Medien jedoch haben darüber bis jetzt mit keinem einzigen Wort berichtet.

Mittwoch, 21. November 2012

Clinton und die Muslim-Brüder verschaffen Hamas Atempause

So, wie es derzeit aussieht, haben die ägyptischen Muslim-Brüder und U.S.-Außenministerin Hillary Clinton der Hamas eine strategische Atempause verschafft: Ein sogenannter "Waffenstillstand" soll um 20 Uhr MEZ ein Ende der israelischen Militärmaßnahmen gewährleisten und so der Hamas und den Salafisten im Gaza-Streifen Zeit geben, sich neu zu organisieren und zu bewaffnen.

Wann sich Hamas und Salafisten neu bewaffnet haben und die Angriffe auf Israel weitergehen werden, ist zur Stunde noch nicht bekannt.

Bürger warnen, die Presse schweigt, die Stadt bewilligt

"Genehmigt wurden dagegen die Gebetsräume für das islamisch-afghanische Kultur- und Informationszentrum Am Gerstacker. Hier wurde ein Antrag auf Nutzungsänderung gestellt. Die Stadt bewilligte ihn. Die Muslime erhielten sogar die Erlaubnis, die Gebetsräume vorzeitig in Betrieb zu nehmen. Sie beten nun in einem ehemaligen Autohaus, das für diesen Zweck eigens hergerichtet wurde" - diese Zeilen finden wir in der heutigen Lokal-Ausgabe der Rheinischen Post. Dass es in der Vergangenheit immer wieder Hinweise und Warnungen aus der Bevölkerung gegeben hat, in dem ehemaligen Autohaus Ford Coenen am Gerstacker sollen sich regelmäßig Salafisten treffen, erwähnt die Rheinische Post natürlich mit keinem einzigen Wort. Aber so läuft das nun einmal in Mönchengladbach: Bürger warnen, die Presse schweigt, die Stadt bewilligt.

Nicht bewilligt hingegen wurde die "Islamschule", die von der wegen ihrer judenfeindlichen Ideologie vom Verfassungsschutz überwachten Gruppierung Milli Görüs an der Nordstraße geplant war. Was aber nicht der Stadt Mönchengladbach zu verdanken ist, sondern vielmehr mutigen Nachbarn, die vor dem Verwaltungsgericht gegen diese ominöse Islamschule geklagt haben.

Salafisten und ihre Interpretation der Geschichte

"1.) ES HABEN GANZ WENIGE JUDEN DORT GELEBT ZU JENER ZEIT
2.) DIE PALESTINENSER HABEN DIE UNDANKBAREN JUDEN GERNE AUFGENOMMEN UND IHNEN SCHUTZ GEWÄHRT ALS SIE VOR DEN NAZIS GEFLOHEN SIND
3.) PALESTINA GIBT ES SCHON SEIT JAHRTAUSENDEN
UNGLAUBLICH WIE UNVERSCHÄMT UND DREIST IHR USRAELISCHEN HUNDE DOCH SEIT, DEIN ISRAEL WIR DOCH AUF DEN MÜLLHAUFEN DER GESCHICHTE LANDEN UND DU VERLOGENER SCHREIBERLING GLEICH MIT"

Diese geschmackvollen Zeilen in schreienden Großbuchstaben hat ein reizender Zeitgenosse namens djazairy1986 am Montag als Kommentar zu einem salafistischen Propaganda-Video verfasst, in welchem sich ein nicht minder reizender Herr namens Abdul Adhim in der Berliner Al-Nur-Moschee zur aktuellen Lage in Gaza äußert. Eine Stellungnahme im Namen Allahs, "des barmherzigen und liebenden Erbarmers", die zusammen mit den dazugehörigen Kommentaren sehr aussagekräftig ist, wie Salafisten die Geschichte interpretieren. Und damit wären wir auch schon mitten in der Diskussion darüber, wem Palästina gehört. Leider eine sehr müßige Debatte, denn historische Betrachtungsweisen werden uns hier nicht weiterhelfen.

Um das mal kurz zu erläutern: Der Begriff "Palästina" bezeichnet jenen eher winzigen Landstrich, in dem Juden seit ungefähr 3.000 Jahren zuhause sind. Bis 1948 haben sich diese Juden als "jüdische Palästinenser" bezeichnet, was jedoch nach der Gründung des Staates Israel durch die Bezeichnung "Israelis" abgelöst wurde. Auch haben immer Muslime in diesem Teil der Welt gelebt, aber zumeist in der Minderheit. Was sich jedoch im 19. Jahrhundert durch eine massive Einwanderung von Muslimen aus Ägypten, Jordanien und Syrien dramatisch änderte. Lange Zeit weigerten sich die Muslime, sich als "Palästinenser" zu bezeichnen, um damit ihre Abgrenzung von den Juden deutlich zu machen. Seit den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts jedoch bezeichnen sie sich als "Palästinenser", weil sie damit ihren Anspruch auf diesen Landstrich deutlich machen wollen.

Einen Anspruch, der in der historischen Betrachtung niemals Berechtigung hatte. Was aber nichts daran ändert, dass die muslimischen Palästinenser im Gaza-Streifen und im Westjordanland nun einfach mal da sind. Und nachdem die arabischen Länder 1967 deutlich gemacht haben, dass sie die Nachfahren jener muslimischen Einwanderer nicht zurücknehmen werden, auch da bleiben werden. Das ist die ganz schlichte Erklärung dafür, warum historische Ansätze hier nicht weiterhelfen werden: Die Muslime im Gaza-Streifen und im Westjordanland sind da und sie werden da bleiben. Also müssen für diese Menschen menschenwürdige Lösungen gefunden werden. Lösungen, die es im Westjordanland dank massiver Bemühungen der EU, der USA und Israels schon lange gibt, die aber im Gaza-Streifen von der Hamas be- und verhindert werden.

Zu solchen Lösungen gehört aber auch, dass die muslimischen Palästinenser das Existenzrecht der jüdischen Palästinenser endlich anerkennen: Dass Einwanderer und ihre Nachkommen jene vertreiben wollen, denen ein Land seit 3.000 Jahren gehört, ist trotz aller türkischen Bemühungen, Nordrhein-Westfalen mit Hilfe von sogenannter "Integrationsräte" zu unterwandern, ein in der Geschichte beispielloser und völlig unerträglicher Vorgang. Zu solchen Lösungen gehört ferner, dass die muslimischen Palästinenser ihre 1853 begründete Tradition des Juden-Abschlachtens endlich beenden und damit aufhören, Israel mit Raketen zu beschmeißen. Und damit es den muslimischen Palästinensern dann nicht allzu langweilig wird, gibt es ja auch eine ganze Reihe von Alternativen zum Bau von Bomben und Raketen: sie könnten Kreuzworträtsel lösen, Rosen züchten, an den Strand gehen, ihren Kindern bei den Hausaufgaben helfen, ihre Frauen befriedigen oder - noch besser - endlich einmal arbeiten und sich selber ernähren. Denn dass sich die muslimischen Palästinenser im Laufe ihrer Geschichte noch nie selber ernährt haben, dass sie bis heute von Deutschland, Frankreich und den USA durchgefüttert werden, dass Israel die Muslime im Gaza-Streifen mit Strom beliefern muss und dass die Wirtschaft im Westjordanland nur dank israelischer Hilfen funktioniert - all das sind Ärgernisse, die im Jahre 2012 einfach nur noch nerven.

Soweit dazu, warum historische Ansätze bei diesem Konflikt nicht weiterhelfen und nur noch pragmatische Ansätze zu einer Lösung führen können. Trotzdem ist die historische Betrachtung der Salafisten  das mit großem Abstand Dümmste, was jemals zu diesem Thema geschrieben wurde. Insbesondere die Darstellung, dass die muslimischen Palästinenser den Juden "Schutz vor den Nazis" geboten hätten, reizt dazu, sich einfach nur noch vor Lachen auf dem Boden zu wälzen - denn dass die muslimischen Palästinenser geradezu begierig darauf waren, den Nazis bei der Judenausrottung zu helfen, ist nun wirklich allgemein bekannt und hinreichend historisch dokumentiert.

Was uns die Herren Salafisten wohl als Nächstes erzählen werden? Dass Nordrhein-Westfalen schon seit Jahrtausenden ein muslimisches Land ist, aber 1949 böse Kuffar mit Hilfe amerikanischer Bomber den armen Muslimen ihr Land geraubt hätten? Und sie deswegen auch einen Anspruch auf das Kalifat Nordrhein-Westfalistan haben, in welchem die Scharia zu gelten hat und Ungläubige ihre Koffer zu packen haben? Oder irgendeinen anderen herrlichen Blödsinn dieser Art?

Wir werden es erleben. Aber zumindest für eines sollten wir den Salafisten wie auch den muslimischen Palästinensern Respekt zollen: Wenn es darum geht, die Ansprüche Allahs durchzusetzen, gibt es keinen noch so verblödeten Schwachsinn, vor welchem die Anhänger des "Propheten" nicht zurückschrecken würden. Und bei solch dreisten Geschichtsklitterungen würde selbst ein Joseph Goebbels nur noch vor Neid erblassen!

Dienstag, 20. November 2012

The Sound of Terror


Angriffe auf die südisraelische Stadt Ashdod im März dieses Jahres. Alleine im März wurden mehr als 200 Raketen aus dem Gaza-Streifen auf Israel abgefeuert.


Komischerweise jedoch haben weder Außenminister Westerwelle, noch seine amerikanische Amtskollegin Clinton diese Angriffe als Grund begriffen, sich auf Reisen zu begeben, gar Waffenstillstände herbeizuführen - stattdessen haben sie uns damals irgendwelche Gülle über "arabische Demokratien" erzählt. Oder haben dem ägyptischen Muslim-Bruder Mursi großzügige Unterstützung zugesagt. Aber jetzt, nachdem die Juden zurückschießen, fliegen ausgerechnet die beiden Versager, denen wir den nordafrikanischen Islamo-Faschismus zu verdanken haben, kreuz und quer durch die Gegend und nennen das "Vermittlung".

Armes Israel. Wer solche Freunde hat, der braucht keine Feinde mehr.

Über das Zusammenspiel von Hamas und deutschen Medien

Willkommen im Hamas-Krankenhaus! (Graphik: IDF)
Nein, liebe Leser, diese Graphik ist leider kein Witz: Bei der letzten militärischen Auseinandersetzung im Gaza-Streifen im Januar 2009 hatte die Hamas ihre Kommando-Zentrale unterhalb des Shifa-Krankenhauses in Gaza-Stadt - perverserweise direkt unterhalb der Kinder-Abteilung! Und was das internationale Kriegsrecht dazu sagt, ist eindeutig: Wenn sich in oder unterhalb eines Krankenhauses oder einer anderen zivilen Einrichtung militärische Infrastruktur verbirgt, so ist dieses Objekt ein legitimes militärisches Ziel. Aber natürlich würde die israelische Armee niemals absichtlich ein Krankenhaus angreifen. Was allerdings nichts daran ändert, dass die Islamo-Faschisten der Hamas wie auch die deutschen Medien täglich auf solche Dinge lauern, denn nichts würde man lieber tun, als reißerisch zu titeln "Israel bombardiert Krankenhäuser!".

Und damit wären wir auch schon bei der "dicksten" aller Schweinereien, die sich unsere linke Journaille jedesmal leistet, wenn sich Israel erdreistet, von seinem Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch zu machen: dem Verschweigen terroristischer "Kriegsführung" im Namen Allahs. Wozu beispielsweise auch gehört, dass die Hamas ganz besonders gerne morgens um halb acht mit ihren Raketen angreift, weil sich dann die israelischen Kinder auf ihrem Schulweg befinden. Oder dass palästinensische Kinder, die man selber getötet hat, den westlichen Medien als Opfer israelischer Luftangriffe präsentiert werden.

Das ist das Grundproblem sogenannter "asymmetrischen Kriege": Die westlichen Armeen, ganz gleich, ob unsere Bundeswehr in Afghanistan oder die israelische Armee in Gaza, haben die Funktion, terroristische Infrastruktur zu zerschlagen und gleichzeitig ziviles Leben so weit wie möglich zu schützen. Ganz einfach deswegen, weil die Daseinsberechtigung des westlichen Militärs nicht etwa in irgendeiner Ausrottung besteht, sondern vielmehr im Schutz des menschlichen Lebens - ein ganz banaler Umstand, der aber hierzulande immer gerne vergessen wird. Und auch der Schutz der gegnerischen Zivilbevölkerung gehört zu den Aufgaben einer westlichen Armee - und zwar auch dann, wenn die gegnerische Zivilbevölkerung, wie im Falle des Gaza-Streifens, den Aggressor überhaupt erst an die Macht gewählt hat. So ist unsere Zivilisation nun einmal: Mit dem Streben nach Rache, wie wir es beispielsweise im Islam immer wieder finden, hat unsere Zivilisation glücklicherweise nichts im Sinn.

Natürlich sind zivile Opfer bei gezielten Schlägen gegen die gegnerische Infrastruktur niemals ganz zu vermeiden. Aber wenn man sich einmal kurz die Mühe macht, die Opferzahlen beispielsweise von Luftangriffen des Zweiten Weltkrieges mit denen heutiger Luftoperationen zu vergleichen, dann sieht man schnell und deutlich, welche Mühen sich der Westen in den letzten Jahrzehnten gemacht hat, mit Hilfe moderner Technik zivile Opfer mehr und mehr zu minimieren. Anerkennung dafür haben westliche Militärs jedoch bis heute nie bekommen. Aber wehe, wenn einmal etwas schiefgeht - dann gibt's immer großes Geschrei.

In krassem Gegensatz dazu steht die "Kriegsführung" der Islamo-Faschisten, mögen sie nun Salafisten, Al-Qaida, Taliban, Hizbollah, Hamas oder wie auch immer heißen: Die "Kriegsführung" islamischer Terroristen zielt ausschließlich auf die Maximierung ziviler Opfer. Zum einen gilt es, möglichst viele westliche Zivilisten zu töten, um bei den Kuffar möglichst viel Angst und Schrecken zu verbreiten. Und spätestens 9/11 haben wir alle gesehen, dass das am besten klappt, wenn man arg- und wehrlose Opfer aus dem Hinterhalt angreift und tötet. Eine Taktik, die nicht nur menschlich zutiefst verabscheuungswürdig ist und von keinem Kriegsrecht der Welt legitimiert ist - die aber unsere linke Journaille nicht davon abhält, solche feigen und hinterhältigen Mörder im Namen Allahs auch noch als "Kämpfer" zu bezeichnen. Spätestens dann, wenn Medien wie das ZDF solche Terror-Banden auch noch als "Milizen" bezeichnen oder sogenannte "Qualitäts-Journalisten" laut danach rufen, Terroristen den für reguläre Soldaten gedachten Schutz der "Genfer Konvention" zuzugestehen, bleibt ohnehin nur noch der Brechbeutel.

Was aber immer gerne vergessen wird, ist, dass Islamo-Faschisten auch darauf abzielen, aus Gründen der Propaganda auch die Opferzahlen in der eigenen Zivilbevölkerung in die Höhe zu treiben. So gehört es beispielsweise seit Ewigkeiten zur Strategie der Hamas, ihre Raketen-Abschussrampen bevorzugt in dicht besiedelten Wohngebieten aufzustellen. Immer in der Hoffnung, bei einer gezielten Zerstörung dieser Abschussrampen durch die israelische Luftwaffe den westlichen Medien wenigstens möglichst viele tote palästinensische Kinder präsentieren zu können. Pervers, aber leider wahr.

Auch untersteht die "Gesundheitsbehörde" im Gaza-Streifen der Hamas. Das ermöglicht ihr nicht nur, terroristische Infrastruktur in Krankenhäuser zu verlagern. Viel wichtiger ist, dass diese "Gesundheitsbehörde" die offiziellen palästinensischen Opferzahlen herausgibt - und man diese somit beliebig nach oben manipulieren kann. Was zumindest für die Hamas-Propaganda sehr gesund ist, denn deutsche Medien greifen begierig nach palästinensischen Opferzahlen, die dann - natürlich ungeprüft - in Deutschland reißerisch veröffentlicht werden.

Die Aufgabe objektiver Medien bestünde eigentlich darin, über solche menschenverachtenden Formen der "Kriegsführung" im Namen Allahs zu berichten und diese anzuprangern. Stattdessen jedoch verschweigen unsere linkspopulistischen Medien solche Tatsachen und berichten reißerisch über von der Hamas provozierte oder frei erfundene Opfer - und stellen diese dann als Opfer "israelischer Angriffe" dar. Formulierungen wie "Im Gazastreifen fließt weiter Blut. Bei israelischen Luftangriffen sterben Frauen und Kinder. Die Hamas rächt sich und feuert Raketen auf Tel Aviv" (Handelsblatt, 18.11.12) dürften jeden Hamas-Führer vor Freude aufjauchzen lassen. Und zwar vor Freude darüber, dass man sich auch nach 1945 bei jedem Krieg gegen Juden voll und ganz auf deutsche Zeitungen verlassen kann!

Wie auch immer dieser Konflikt weitergehen wird: Davon, dass sich die Islamo-Faschisten im Gaza-Streifen und unsere Links-Medien auch weiterhin die Bälle zuspielen werden, können wir schon jetzt ausgehen.

Montag, 19. November 2012

"Hamas, alle Juden ins Gas!"

"Hamas, alle Juden ins Gas!" - mit diesem "Schlachtruf" haben Rechts- und Linksextreme in Belgien gemeinsam ein Solidaritäts-Konzert zu Gunsten Israels gestört. Mehr zu diesem Vorgang hier.

Ob die israelische Selbstverteidigung auch bei uns zur längst überfälligen Verbrüderung von Linken, Nazis und Salafisten führen wird?

Islamisten und deutsche Journalisten gegen Boden-Krieg

Fajer-5-Raketen zielen auf Tel Aviv (Graphik: IDF)
"Was in der Vergangenheit erlaubt war, ist jetzt wegen der Entwicklung in der arabischen Welt verboten" - das sagte der tunesische Außenminister Rafik Abdel Salam bei einem sogenannten "Solidaritätsbesuch" in Gaza-Stadt. Übersetzt heißt das: Vor der Machtergreifung des Islamo-Faschismus in Nordafrika war es Israel erlaubt, sich bei Angriffen zu verteidigen. Nach der Machtergreifung des Islamo-Faschismus in Nordafrika jedoch ist es Israel verboten, sich bei Angriffen zu verteidigen. Unterstrichen wird diese Botschaft übrigens auch dadurch, dass ein nordafrikanischer Islamo-Faschist nach dem nächsten dem Gaza-Streifen Solidaritätsbesuche abstattet, aber bislang kein einziger wichtiger westlicher Politiker auf die Idee gekommen ist, Israel einen Solidaritätsbesuch abzustatten.

Und so verwundert es auch kein bisschen, dass deutsche Journalisten sofort in das Horn der Islamo-Faschisten stoßen. Ganz besonders rührend wird es gar, wenn eine komplett verblödete Ulrike Putz, Haus- und Hof-Islamistenversteherin des SPIEGEL, dem israelischen Ministerpräsidenten aus Beirut(!) diktiert, was dieser zu tun und zu lassen hat. Oder wenn Avi Primor, ehemaliger israelischer Botschafter in Deutschland, darauf verweist, dass fundamentalistische Gruppen und nicht etwa die Hamas die gegen Israel gerichtete Gewalt "entfesselt" hätten. Mit Verlaub: Dass die Salafisten im Gaza-Streifen eine weitaus größere Rolle spielen, als in den Medien bislang dargestellt, mag ja so sein. Die Frage ist nur, was das an der Situation ändert?

Während sich Islamo-Faschisten und deutsche Journalisten im Chor gegen eine israelische Boden-Offensive aussprechen, gehen die Raketen-Angriffe auf Israel mit unveränderter Brutalität weiter. Obiger, zwischenzeitlich aktualisierter Graphik kann man entnehmen, dass inzwischen halb Israel in der Reichweite dieser Raketen ist. Somit bleibt leider nur ein Fazit: Dem Raketen-Terror aus dem Gaza-Streifen muss ein endgültiges Ende gemacht werden, ganz gleich, ob Raketen nun von der Hamas oder den Salafisten kommen. Ein Ende mit Schrecken ist bekanntlich immer noch besser als ein Schrecken ohne Ende. Und wenn sich Islamo-Faschisten und linke deutsche Journalisten darin einig sind, dass eine Boden-Offensive der falsche Weg ist, so verdeutlicht das nur, dass eine Boden-Offensive der einzig richtige Weg ist.

Sonntag, 18. November 2012

Toten Juden gedenkt man, auf lebende darf geschossen werden

In Deutschland liebt man tote Juden. Zumindest dann, wenn diese zwischen 1942 und 1945 von den Nazis ermordet wurden. Diese toten Juden sind "Opfer de luxe", denen inflationär gedacht, gemahnt und erinnert wird, denn 67 Jahre nach seinem Ende ist der Holocaust längst zu einem deutschen Weltkulturerbe geworden. Kein anderes Ereignis der deutschen Geschichte wird so gehegt und gepflegt wie der Holocaust - im heutigen Deutschland bezeichnet man das als "Erinnerungskultur".

Eine Erinnerungskultur, die schnell deutlich macht, dass sich die Deutschen "ihren" Holocaust niemals von jemandem streitig machen lassen werden. Wie wichtig diese Form der Denkmalspflege inzwischen ist, erkennt man daran, wenn man Deutsche darauf anspricht, wie viele Millionen Menschen durch den Stalinismus oder die sogenannte chinesische "Kulturrevolution", also durch andere Verbrechen des Sozialismus, ermordet wurden: Die wütenden Reaktionen darauf machen sofort und unmissverständlich klar, dass die Deutschen ihren zwischen 1942 und 1945 erworbenen Titel des "schlimmsten Verbrechens der Menschheitsgeschichte" niemals hergeben werden!

Lebende Juden hingegen liebt man in Deutschland nicht sonderlich. Die Heftigkeit, mit der die diesjährige Beschneidungs-Debatte geführt wurde, wurde nur noch übertroffen von der Heftigkeit, mit der Beschneidungs-Gegner auf den Vorwurf reagiert haben, diese Debatte hätte etwas mit Antisemitismus zu tun. Merkwürdig nur, dass das Lieblings-Argument der Beschneidungs-Gegner, das Kindeswohl, in einem eher kinderunfreundlichen Land wie Deutschland ein normalerweise wenig benutztes Argument ist, das aber gerne und schnell hervorgekramt wird, wenn Juden und Muslime im Spiel sind.

Und von Liebe zu noch lebenden israelischen Juden, die nicht ermordet zu werden wünschen, brauchen wir schon mal gar nicht zu reden, nicht einmal über Sympathie, Verständnis oder wenigstens Akzeptanz. Wer sich nach Israels längst überfälliger Antwort auf die Raketen-Angriffe von Hamas und Salafisten einmal die Mühe macht,  Leser-Kommentarbereiche deutscher Zeitungen zu diesem Thema anzusehen, der wird sofort von Brechreiz überfallen: Da wird von nicht wenigen ein jahrelanger Raketen-Terror zu einem harmlosen und ungefährlichen "Feuerwerk" abgetan, da wird das Existenzrecht Israels ganz offen in Frage gestellt oder gar verneint, da wird die Tatsache, dass im Laufe der Geschichte, insbesondere in der Zeit des Osmanischen Reiches, Muslime aus Ägypten, Jordanien und Syrien in jenes Palästina eingewandert sind, das seit Jahrtausenden jüdisch ist, ungehemmt zum Anlass genommen, so zu tun, als ob dieser Landstrich nur den muslimischen Palästinensern gehöre.

Eine Geschichtslüge, die auch durch inflationäre Wiederholung niemals wahr werden wird. Und die ungefähr ähnlich stimmig ist, als würde man behaupten, die Deutschen hätten den Türken Nordrhein-Westfalen geraubt - und deshalb hätten die Türken auch ein Recht darauf, auf nordrhein-westfälischem Territorium ihren eigenen Staat zu errichten. Auch wird immer wieder gerne von einer "Unterdrückung" der muslimischen Palästinenser geredet, aber leider nie konkret gesagt, was damit gemeint ist. Und spätestens dann, wenn von einer "Blockade" des Gaza-Streifens die Rede ist, die in Wahrheit jedoch nie etwas anderes als ein Waffen-Embargo war oder wenn der Gaza-Streifen, der über seinen Grenzübergang nach Ägypten jederzeit betreten oder verlassen werden kann, als "Freiluft-Gefängnis" bezeichnet wird, gar mit dem Warschauer Ghetto verglichen wird, sind wir nur noch im Bereich der Lächerlichkeiten. Aber auch das macht Situationen wie diese aus: Jede noch so lächerliche und längst widerlegte Propaganda-Lüge der Hamas wird in Deutschland begierig aufgegriffen und sofort weiterverbreitet.

Denn wenn der deutsche Volkszorn erst einmal so richtig "in Fahrt" ist, wird nur noch wild behauptet, aber nichts mehr historisch belegt. Ein Phänomen, das jedesmal zu erblicken ist, wenn Israel es wagt, von seinem Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch zu machen - ist man es doch vom Holocaust her so gewohnt, dass sich Juden wehrlos abschlachten lassen. Und wer es wagt, diesen deutschen Volkszorn mit Antisemitismus in Verbindung zu bringen, der erfährt die gleichen heftigen Reaktionen wie jene, die es gewagt haben, die Beschneidungs-Debatte mit Antisemitismus in Verbindung zu bringen.

Was der deutsche Volkszorn in Momenten wie diesem jedoch stets geschickt ausblendet, ist die simple Frage, warum die Palästinenser im Gaza-Streifen nach dem israelischen Rückzug 2005 nichts getan haben, sich eine eigene Gesellschaft aufzubauen und sich stattdessen nur dem Bürgerkrieg und Angriffen auf Israel gewidmet haben? Warum es bis heute notwendig ist, dass Israelis, nicht selten unter Lebensgefahr, dafür sorgen müssen, dass die Palästinenser im Gaza-Streifen überhaupt Strom haben? Und natürlich die "Mutter aller Fragen", die da lautet: Haben die ständigen Angriffe auf Israel etwas mit dem Islam zu tun?

Die Hamas ist nichts anderes als der palästinensische Teil der Muslim-Bruderschaft, die Salafisten sind nichts anderes als der Islam im ursprünglichen Sinne. Beide folgen einem "Propheten", der es nach intensiven Gesprächen mit einem Erzengel namens Gabriel zur Pflicht eines jeden Muslims erklärt hat, Juden zu töten. Interessanterweise zu einem Zeitpunkt, zu dem es den Staat Israel noch gar nicht gab. Auch den Zionismus gab es zum damaligen Zeitpunkt nicht, geschweige denn irgendeine "Unterdrückung" muslimischer Palästinenser. Trotzdem ist die Ideologie der Hamas, der übrigen Muslim-Brüder und vor allem der Salafisten, eigentlich alles, was mit muslimischem Judenhass zu tun hat, bis zum heutigen Tage auf den Aussagen dieses "Propheten" aufgebaut.

Ein Zusammenhang, den kein noch so fanatischer Judenhasser jemals wird widerlegen können. Ein Zusammenhang, der so simpel und stichhaltig ist, dass er selbst von einem grenzdebilen Vollidioten verstanden werden könnte. Aber in den Momenten, in denen die von Adolf Hitler und dem Großmufti von Jerusalem begründete "deutsch-palästinensische Solidarität" wiederbelebt und mit Leben erfüllt wird, bleiben Argumente und Fakten stets als Erstes auf der Strecke. Und im Gegensatz zu so mancher islamkritischer Zuschrift, die sofort weggelöscht wird, darf sich dieser "Volkszorn" in den Leser-Kommentarbereichen der deutschen Links-Medien völlig ungehemmt austoben.

Samstag, 17. November 2012

"Rheinische Post": Neo-Nazis in Mönchengladbach aktiv

Kennen Sie die Geschichte von dem Jungen, der immer in den Wald geht und dann laut "Der Wolf kommt!" ruft? Jedesmal kommen die Bewohner des Dorfes angerannt, um dem Jungen zu helfen. Und jedesmal stellen sie fest, dass der Junge sie veralbert hat - und weit und breit kein Wolf zu sehen ist. Oder irgendwas, was darauf deutet, dass tatsächlich ein Wolf da war. Eines Tages jedoch wird der Junge tatsächlich von einem Wolf angefallen, vor lauter Angst ruft er sofort: "Der Wolf kommt!". Aber niemand kommt zur Hilfe, denn niemand nimmt sein Geschrei noch ernst.

An dieses Märchen musste der Blogbetreiber gestern sofort denken, nachdem die Rheinische Post behauptet hat, in Mönchengladbach seien Neo-Nazis "weiter aktiv". Ernsthafte Belege, gar Beweise für diese Behauptung nennt die Rheinische Post jedoch nicht. Was man schon schade finden könnte, denn als Bewohner dieser Stadt, der bislang in Mönchengladbach weder Neo-Nazis erblicken konnte, noch Neo-Nazis in Mönchengladbach haben will, hätte man sich schon irgendeinen ernsthaften Beleg für eine solche Behauptung gewünscht.

Jetzt könnte man sich natürlich süffisant darüber auslassen, dass sich diese Behauptung schon alleine durch ihren Überbringer ungemein relativiert. Denn wir dürfen nicht vergessen, dass es sich bei der Rheinischen Post um jene Zeitung handelt, die ihren Lesern 2011 die Bezüge des Frankfurter Attentäters Arid Uka zu den Mönchengladbacher Salafisten konsequent verschwiegen hat. Und die 2012 ihren Lesern ebenso konsequent verschwiegen hat, dass Mohammed Merah, jener französische Salafist, der im März dieses Jahres sieben Menschen, darunter drei jüdische Kinder, brutal ermordete, via Bosnien Kontakte zu den Mönchengladbacher Salafisten hatte. Und die jede Berichterstattung darüber, wie leicht und einfach die Mönchengladbacher Salafisten in Rheydter Moschee-Vereinen untertauchen konnten, meidet wie der Teufel das Weihwasser. Und die natürlich auch niemals bei der Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft nachforschen würde, wie es sein kann, dass ein hochrangiger Salafist, der sich mitten in einem Mönchengladbacher Gerichtssaal selber einer gefährlichen Körperverletzung bezichtigt hat, mehr als fünf Monate später noch immer nicht angeklagt wurde.

Und damit sind wir auch schon bei dem eigentlichen Gefahrenpotential solcher Geschichten: Je mehr Zeitungen wie die Rheinische Post und andere SPD-Blätter den deutschen Normalbürger mit einer beispiellosen Nazi-Hysterie konfrontieren, je ungehemmter sie dabei nach dem "Unsere tägliche Nahtsie-Geschichte gib uns heute"-Motto verfahren, umso mehr werden die Normalbürger begreifen, dass es hierbei nur darum geht, von anderen Bedrohungen abzulenken. Hinzu kommt, dass inzwischen ohnehin alles und jeder, der nicht links genug ist, als "rechtsradikal" oder gar als "rechtsextrem" eingestuft wird. Und nachdem das Bundesverfassungsgericht dieses mit Verweis auf die Meinungsfreiheit für rechtens erklärt hat, dürfte dieser Irrsinn noch weiter ausufern. Da muss man nicht 72 Semester Psychologie studiert haben, um bereits jetzt zu wissen, dass dieser hysterische Irrsinn über kurz oder lang dazu führen wird, dass niemand mehr Warnungen vor Neo-Nazis noch ernst nehmen wird.

Gegenwärtig sind ganz eindeutig die Islamisierung, die Salafisten und andere Formen des radikalen Islams die größte Bedrohung unseres Landes. Und wenn man sich anguckt, wie der Islam, einschließlich des radikalen Islams, von linken Journalisten und Politikern gehätschelt wird, so hat man keine Hoffnung, dass sich auf kurze Sicht daran irgendwas ändern wird. Trotzdem dürfen wir niemals ausschließen, dass es eines Tages wieder wirkliche Neo-Nazis geben könnte. Und an dieser Stelle mögen wir bitte nicht vergessen, dass jene, die im Namen eines "Führers" morden und unterdrücken, kein bisschen weniger gefährlich oder weniger unappetitlich sind als jene, die im Namen eines "Propheten" morden und unterdrücken.

Aber sollten wir es eines Tages tatsächlich wieder mit Neo-Nazis zu tun haben, dann wird die gegenwärtige Nazi-Hysterie unserer Links-Medien dafür gesorgt haben, dass niemand mehr Warnungen vor Neo-Nazis noch ernst nehmen wird. Auch deswegen ist die tägliche Nazi-Hysterie, die wir gegenwärtig erleben, in höchstem Maße gefährlich und verantwortungslos: Denn diese medialen Inszenierungen linker Journalisten und Politiker spielen nicht nur dem radikalen Islam in die Hände - wir können auch nicht ausschließen, dass dieser Quatsch eines Tages einmal tatsächlichen Neo-Nazis in die Hände spielen wird.

Freitag, 16. November 2012

Güle Güle!

Wenn Salafisten vor einem deutschen Gericht angeklagt werden, dann betonen sie zumeist, dass sie die deutsche Justiz gar nicht akzeptieren: Nur Allah habe das Recht, zu entscheiden, was falsch und richtig sowie was gut und böse sei. Wenn Salafisten jedoch mit Ausweisung bedroht sind, dann nehmen sie sich sofort einen Anwalt, um mit Hilfe einer Justiz, die sie eigentlich gar nicht akzeptieren, dieser Ausweisung zu entgehen. So hat das zum Beispiel Sami Aidoudi in Bochum gemacht - leider sehr erfolgreich.

Und auch ein 28jähriger türkischer Salafist, der wegen jihadistischer Internet-Propaganda bereits im Mai dieses Jahres hätte ausgewiesen werden sollen, klagte dagegen und stellte einen Antrag auf "Abschiebungsschutz". Dieser Antrag jedoch wurde jetzt vom baden-württembergischen Verwaltungsgerichtshof zurückgewiesen: Das öffentliche Interesse am sofortigen Vollzug dieser Ausweisung überwiege das Interesse des Salafisten, dessen Klage ohnehin keine Aussichten auf Erfolg hätte, an einem Aufschub. Somit steht der Ausweisung dieses Salafisten nichts mehr im Wege.

Güle Güle!

15 Sekunden


15 Sekunden. Das ist die durchschnittliche Zeitspanne zwischen dem Aufheulen der Sirenen und dem Einschlag der Rakete. 15 Sekunden Zeit, sein Kind, seine Mutter, seinen geliebten Partner und natürlich sich selber in Sicherheit zu bringen. 15 Sekunden Zeit, schnell den nächsten Bunker aufzusuchen. 15 Sekunden Zeit, um sein Leben zu rennen.

Seit Jahresbeginn haben Terroristen der Hamas und Salafisten mehr als 500 Raketen auf den Süden Israels abgefeuert - was unseren linken Medien jedoch nur ganz selten eine Meldung wert war. Aber seitdem Israel gezielt hochrangige Terroristen liquidiert, deren Stellungen und Raketen-Abschussrampen angreift, berichten unsere Medien plötzlich ganz aufgeregt - und sprechen sofort von "Krieg".

Womit eigentlich nur noch die Frage bleibt, als was es linke Redakteure bezeichnen, wenn Menschen mehrfach täglich um ihr Leben rennen müssen?

Donnerstag, 15. November 2012

Hamas oder Salafisten?

Graphik: IDF
"Wenn Israel die Hamas jedoch zu sehr schwäche, würden wesentlich radikalere Gruppen die Lücke füllen. Gotteskrieger vom Islamischen Dschihad und Salafisten stehen in den Startlöchern" - so zitiert die Westdeutsche Zeitung nach den jüngsten militärischen Maßnahmen Israels einen Journalisten aus Gaza-Stadt. Es liest sich wie "Liebe Israelis, wenn Ihr die Hamas schwächt, kommen die Salafisten - und die sind noch viel, viel schlimmer. Also lasst die Hamas lieber in Ruhe!"

Mit Verlaub: Macht es für die Menschen in Israel irgendeinen Unterschied, ob sie von der Hamas oder von den Salafisten mit Raketen beschossen werden? Macht die Rakete einer Terror-Gruppe, die sich die Zerstörung Israels auf ihre Fahnen geschrieben hat, etwa weniger Angst als die Rakete einer religiösen Gruppierung, die Juden ausrotten möchte, weil irgendein "Prophet" das so befohlen hat? Liegt das Haus, das man sich mühsam aufgebaut hat, nach dem Einschlag einer Hamas-Rakete etwa anders in Schutt und Asche als nach dem Einschlag einer Salafisten-Rakete?

Doch wohl kaum. Fakt ist: Seit Jahresbeginn sind mehr als 500 Raketen auf Israel abgefeuert worden. Einige kamen von der Hamas, andere von den Salafisten. Welche Reichweite diese Raketen haben, d.h. wieviele Menschen von diesem Raketen-Terror bedroht sind, erkennt man an obiger Graphik. Und wenn man ständig mit Raketen beschossen wird, dann schießt man irgendwann zurück.

So einfach ist das.

Mittwoch, 14. November 2012

Wieder erfolgreicher Schlag gegen Salafisten!

Bitte? Sie glauben, der Blogbetreiber würde sich dumme Scherze erlauben und wolle Sie mit dieser Überschrift veralbern?

Aber nein, nicht doch - es hat tatsächlich wieder einen erfolgreichen Schlag gegen die Salafisten gegeben. Nur eben nicht in Deutschland, gar in Nordrhein-Westfalen - sondern im Gaza-Streifen: Nachdem seit Jahresbeginn mehr als 500 Raketen auf Israel abgefeuert wurden und auch zunehmend Salafisten an diesen Angriffen beteiligt sind, hat Israel endlich konsequent mit Luftschlägen reagiert, bei denen mindestens vier Salafisten erfolgreich liquidiert wurden. Und auch wenn aufgrund anderer, noch schlimmerer Bedrohungen die Salafisten-Bekämpfung nicht gerade die primäre Aufgabe der israelischen Armee ist, so hat sich die israelische Luftwaffe dennoch in jüngerer Vergangenheit zu der Truppe entwickelt, die am konsequentesten gegen Salafisten vorgeht.

Sicherlich: Maßnahmen wie Luftschläge sollten stets und immer das letzte Mittel zur Gefahrenabwehr sein. Bei den raketenschmeißenden Salafisten im Gaza-Streifen, die unmittelbar Leib und Leben unschuldiger Menschen bedrohen, mögen solche Maßnahmen gerechtfertigt und - leider - auch alternativlos sein. Im Umgang mit deutschen Salafisten hingegen wären Verbote und Anklagen geeignete, ausreichende und rechtsstaatlich angemessene Maßnahmen.

Nur finden diese Maßnahmen nun einmal nicht statt, stattdessen tobt dank unseren linkspopulistischen Medien ein Irrsinn, der mit jedem Tag schizophrener wird: So hat erst vor wenigen Tagen Hans-Georg Maaßen, neuer Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz, darauf hingewiesen, dass der islamistische Extremismus und nicht etwa der von den Medien dramatisierte Rechtsextremismus die derzeit größte Bedrohung unseres Landes darstellt - was die Medien natürlich dezent verschwiegen haben. Stattdessen entblöden sich SPD-Hausblätter wie die WAZ nicht einmal mehr, Politiker wie NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) für Maßnahmen gegen Salafisten zu loben, die es in Wahrheit nie gegeben hat. Dazu jedoch, warum z.B. die steinewerfenden Salafisten von Solingen bis zum heutigen Tage nicht angeklagt wurden, liest man in solchen SPD-Propagandablättchen natürlich kein einziges Wort. Oder nehmen wir dieses Beispiel: Die SPD-Presse dieses Bundeslandes berichtet zwar darüber, dass die Behörden die verschwundene 16jährige Hilal Bulut bei eben diesen Solinger Salafisten vermuten - darüber jedoch, warum die Polizei oder das SEK den Solinger Salafisten keinen Besuch abstatten, um das noch minderjährige Mädchen dort wieder herauszuholen, verlieren diese Parteibuch-Journalisten ebenfalls kein Wort.

So steuern wir dank linker Journalisten und Politiker mehr und mehr auf eine Situation zu, in der auch dem deutschen Staat zur Gefahrenabwehr irgendwann nur noch letzte Mittel bleiben. Ob es dann nicht zu spät ist, wissen wir heute nicht. Und darüber, ob sich diese Journalisten und Politiker, die immer mehr dem Wahn verfallen, eine in dieser Form gar nicht vorhandene rechtsextreme Bedrohung bekämpfen zu wollen, überhaupt bewusst sind, welche Gefahren sie tatsächlich für unser Land heraufbeschwören, können wir nur spekulieren.

Dienstag, 13. November 2012

Neues vom nordafrikanischen Islamo-Faschismus, Teil 3.678

"In den vergangenen Tagen war es zu mehreren Übergriffen auf unverschleierte Christinnen in Kairo gekommen. Dort haben am Sonntag in der U-Bahn zwei verschleierte Frauen einer 28 Jahre alten Koptin gewaltsam die langen Haare abgeschnitten. Einem 13-Jährigen koptischen Mädchen waren bereits am vergangenen Mittwoch ebenfalls in der U-Bahn von einer verschleierten Frau die Haare abgetrennt worden. Auch eine koptische Schülerin der fünften Klasse des Saray el Koba-Gymnasiums in Kairo wurde in der vergangenen Woche Opfer eines ähnlichen Übergriffs" - so lesen sich Meldungen aus Ägypten, wie man sie dieser Tage ständig liest. Irgendwo zwischen den Meldungen darüber, dass zehntausende Salafisten lautstark die Einführung der Scharia fordern oder denen darüber, dass Salafisten dazu aufrufen, Sphinx und Pyramiden zu zerstören.

Da fragt man sich schon gelegentlich, wer eigentlich diese perverse Idee hatte, diesen christen-, frauen- und judenfeindlichen Islamo-Faschismus als "Arabischen Frühling" zu betiteln? Und die Antwort ist ganz einfach: Unsere Links-Presse war's. Die hat diese Begrifflichkeit nämlich, wie so vieles, frei erfunden.

Aber wenigstens schön zu wissen, was man in linken Redaktions-Stuben so unter "Frühling" versteht. Komisch nur, dass die Journalisten, die den islamischen Faschismus tagtäglich "schönschreiben", die gleichen sind, die nicht unter fünfmal wöchentlich einen in dieser Form gar nicht existierenden neuen deutschen Faschismus herbeizudichten versuchen. Aber wer versteht schon die kranke Gedankenwelt linker Journalisten?

Montag, 12. November 2012

"Wir Araber wurden geboren, um Juden zu hassen"

Im März dieses Jahres ermordete der französische Salafist Mohammed Merah, der via Bosnien auch Kontakte zu den Mönchengladbacher Salafisten hatte, drei jüdische Kinder, einen Rabbi und drei Fallschirmjäger, bevor er bei der Erstürmung seiner Wohnung von der Polizei erschossen wurde. Sein Bruder, Abdelghani Merah, veröffentlicht am Mittwoch sein Buch "Mein Bruder, dieser Terrorist", aus dem Le Figaro und andere Medien bereits vorab Auszüge veröffentlicht haben.

In diesem Buch macht Abdelghani Merah den Judenhass seiner Familie mitverantwortlich für die Morde seines Bruders. So schreibt er beispielsweise: "Ich werde schildern, wie meine Eltern dich in einer Atmosphäre des Rassismus und Hasses erzogen, bevor die Salafisten dich in religiösen Extremismus tauchen konnten." Dem französischen Fernsehsender M6 sagte er: "Meine Mutter hat immer gesagt: 'Wir Araber wurden geboren, um Juden zu hassen.' Ich habe das meine gesamte Kindheit hindurch gehört."

Abdelghani Merah hat sich vom Rassismus distanziert und mit seiner Familie gebrochen. Seine 24jährige Schwester Souad Merah hingegen sagte in der Dokumentation von M6: "Ich hasse die Juden und alle, die Muslime massakrieren." Die Taten ihres Bruders Mohammed kommentierte sie mit den Worten "Ich bin stolz, stolz, stolz."

Sonntag, 11. November 2012

Hilflosigkeit oder Verlogenheit?

Salafisten in Mönchengladbach
"Der radikale Islam wächst in Deutschland schneller denn je. Junge Menschen, Migranten und Deutsche, werden zu Anhängern einer hasserfüllten Gewalt-Ideologie. Die Politik erscheint hilflos" - so die Darstellung des Journalisten Florian Flade am Freitag in einem Artikel der "Welt" mit dem bemerkenswerten Titel "Die salafistische Verführung in Deutschland".

Hilflos? Bei dieser Vokabel stutzt man sofort, denn Hilflosigkeit setzt einen Wunsch, eigentlich einen starken Drang zur Lösung eines Problems oder zur Bekämpfung einer Bedrohung voraus. Einen solchen starken Drang jedoch konnte man in den letzten Jahren lediglich bei dem hessischen Ausnahmepolitiker Ismail Tipi erkennen, der nicht nur unermüdlich vor dem Salafismus warnt, sondern auch mit seinem 6-Punkte-Konzept konkrete und sinnvolle Gegenmaßnahmen vorgeschlagen hat. Ein gewissen Drang zur Bekämpfung dieser Bedrohung konnte man noch bei dem niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann und bei Bundes-Innenminister Hans-Peter Friedrich erblicken - das war's dann aber auch schon.

Von den genannten Politikern abgesehen ist jedoch bei keinem einzigen deutschen Politiker ein ernsthafter Wille zu erkennen, tatsächlich etwas gegen diese Bedrohung zu unternehmen. Schlimmstes Beispiel ist unverändert das Bundesland Nordrhein-Westfalen, in dem seit August 2010, als sich die Salafisten in Mönchengladbach erstmals öffentlich bemerkbar gemacht haben, zwar endlos geschwätzt wird - aber abseits dieses Geschwätzes wurden Strafverfahren gegen hochrangige Salafisten wie am Fließband eingestellt. Davon, dass man sich in NRW nicht mal dazu aufraffen konnte, einen Top-Gefährder wie Sami Aidoudi endlich dahin zurückzuschicken, wo er hergekommen ist, einmal ganz zu schweigen. Alle diese Dinge jedoch verschweigt Florian Flade, stattdessen präsentiert er seinen Lesern ausgerechnet NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) - also jenen Politiker, der bis heute jede konkrete Maßnahme gegen Salafisten verweigert - als das Beispiel eines Politikers, dem die Salafisten "große Sorgen machen". Schon alleine das qualifiziert seinen Artikel in der "Welt" zu einem zutiefst verlogenen Beitrag zur Salafisten-Debatte.

In diesem Beitrag stellt er immer wieder unterschwellig die Frage, wie es nur geschehen konnte, dass sich immer mehr Jugendliche in Deutschland vom Salafismus angezogen fühlen? Was eine müßige Frage ist, denn dass totalitäre Ideologien, die mit dem Gefühl verbunden sind, zu den "Auserwählten" zu gehören, für junge Menschen einen gewissen Reiz haben, sollten nach den Nürnberger Reichsparteitagen eigentlich auch deutsche Journalisten mitbekommen haben. Viel interessanter wäre die Frage gewesen, die Herr Flade nicht stellt: Warum wird es deutschen Jugendlichen so einfach gemacht, sich den Salafisten anzuschließen?

Sich irgendwelchen Rechtsextremisten anzuschließen wird deutschen Jugendlichen - glücklicherweise - nicht einfach gemacht: Da gibt es den sogenannten "Kampf gegen Rechts", der mit jedem Jahr, mit dem das NS-Regime mehr zur Vergangenheit gehört, umso erbitterter geführt wird. Zuweilen auch mit einer medialen Hysterie, die an die Nazis selbst erinnert - so haben wir beispielsweise aktuell damit zu tun, dass eine einzige Nazirike im deutschen Knast von den Medien zu einer beispiellosen Hysterie benutzt wird, so zu tun, als stünde des 4. Reich unmittelbar bevor. Der Betreiber dieses Blogs ist da traditionell ambivalent: Einerseits ist das Engagement gegen Rechtsextremismus richtig und wichtig, andererseits ist es längst unübersehbar, dass linke Journalisten dieses wichtige Engagement dazu missbrauchen, die demokratische Rechte zu diffamieren.

Ein Gutes jedoch hat dieses Engagement gegen Rechtsextremismus: Jugendliche sind sensibilisiert. Jugendliche haben ein Gefühl dafür, wie gefährlich und auch verwerflich es ist, sich irgendwelchen Rechtsextremen anzuschließen. Und bei den Jugendlichen, bei denen dieses Gefühl nicht vorhanden ist, greift immer noch die Botschaft, dass jene, die sich Rechtsextremen anschließen, ausgegrenzt werden.

Beim Salafismus hingegen sieht das völlig anders aus: Seit Jahren schon erklären linkspolitisch korrekte Politiker der Bevölkerung, dass alles, was mit dem Islam zu tun hat, supi-prima-toll wäre. Auch ehemals christlich-konservative Medien wie die Rheinische Post oder die "Welt" machen da immer gerne mit - und wer Zweifel hat, gar widerspricht, der wird flugs von eben diesen Medien zum "Rechtsextremen" erklärt. Nicht zu vergessen jener ehemalige Bundespräsident, der - pauschal und undifferenziert - den Islam zum Teil Deutschlands erklärt hat. Kurz: Alles, was mit dem Islam zu tun hat, hat von unseren Medien und der Politik das Gütesiegel "unbedenklich" bekommen.

Und damit sind auch die Salafisten für gut befunden worden, denn man kann die Salafisten und den Islam nun einmal nicht voneinander separieren; Genauer betrachtet sind die Salafisten nichts anderes als der pure, unverfälschte Islam. Wer der Islam pauschal für unbedenklich erklärt, der erklärt auch - ob er das will oder nicht - den Salafismus für unbedenklich. Somit ist es, trotz aller Ähnlichkeiten von Rechtsextremismus und Salafismus, nur logisch, dass junge Menschen beim Salafismus nicht sensiblilisiert sind und eben kein Gefühl dafür haben, wie gefährlich und auch verwerflich es ist, sich einer solchen Ideologie anzuschließen. Hinzu kommt, dass es die Ausgrenzung, die es bei Rechtsextremen richtigerweise gibt, bei den Salafisten nicht gibt. Welchen Grund also sollten deutsche Jugendliche haben, sich nicht den Salafisten anzuschließen?

Nur ist das nichts anderes als das Resultat einer völlig verfehlten Politik - dazu jedoch ist in Florian Flades Beitrag natürlich kein einziges Wort zu finden. Unfreiwillig bestätigt haben seine Kollegen diese Analyse übrigens auch dadurch, dass sich die Redaktion von "Welt-Online" entschlossen hat, Leser-Kommentare zu seinem Beitrag gar nicht erst zu erlauben. Eine Mundtotmachung der Bürger, die bei allem, was mit dem Islam zu tun hat, in deutschen Medien längst zur Normalität geworden ist. Und spätestens an diesem Punkt haben wir die abschließende Gewissheit, dass es sich bei der "Hilflosigkeit", von der Florian Flade schreibt, in Wahrheit um Verlogenheit handelt. Eine Verlogenheit, an der Herr Flade und seine Kollegen alles andere als unbeteiligt sind.

Samstag, 10. November 2012

Rot-grüne Umerziehung jetzt auch in Mönchengladbach

Mönchengladbach, vom Betreiber dieses Blogs gerne auch als das "rheinische Berlin-Neukölln" bezeichnet, ist eine Stadt voller Probleme: Da wäre zunächst einmal das ungelöste Salafisten-Problem, ohne das es dieses Blog ja gar nicht geben würde. Auch die explodierende Migranten-Gewalt hat Mönchengladbach inzwischen erreicht - das bekamen zuletzt am Pfingstsamstag dieses Jahres zwei Frauen zu spüren, die von muslimischen Jugendlichen am hellichten Tage in der Bahnhofshalle brutal zusammengeschlagen wurden. Dann wäre da noch der Niedergang einer einst glanzvollen Altstadt, die heute nur noch aus Döner-Buden und Diskos besteht und mehrfach wöchentlich von einem besoffenen und laut grölenden Mob heimgesucht wird, der sich gerne prügelt und am darauffolgenden Morgen Bürgersteige zurücklässt, die nach Kotze und Pisse stinken und mit Glasscherben übersät sind. Fairerweise sollte man in diesem Zusammenhang jedoch auch erwähnen, dass es sich bei diesem Mob auch, aber nicht nur um sogenannte Kulturbereicherer auf "Isch fick deine Mudda, das schwör isch auf Goran"-Niveau handelt - auch die "biodeutsche" Unterschicht ist da fast jede Nacht stark vertreten.

Und als ob das alles nicht schon schlimm genug wäre, ist da natürlich auch noch die gigantische Überschuldung dieser Stadt, resultierend aus jahrelanger Verschwendung, unsinnigen Prestige-Projekten und nicht zuletzt einer üppigen Personal-Ausstattung der Stadtverwaltung. Eines Personals, das - wie viele Bürger dieser Stadt immer wieder beklagen - beileibe nicht so hart arbeiten muss wie z.B. eine ALDI-Verkäuferin oder andere, die ihr Geld in der freien Wirtschaft verdienen (müssen). Das aber keine Gelegenheit auslässt, zu klagen und zu jammern.

Es würde viel zu kurz greifen und wäre unfair, ausschließlich die sogenannte "Ampel"-Koalition, die Mönchengladbach derzeit regiert, für alle diese Probleme verantwortlich zu machen. Aber einige Beispiele der jüngeren Vergangenheit zeigen deutlich, dass mit dieser Koalition, bei der die FDP über die Rolle des Mehrheitsbeschaffers für rot-grüne Ideologie leider nie hinausgekommen ist, nun auch ein moralischer Niedergang seinen Lauf genommen hat:

Als sich im August 2010 die Salafisten aggressiv in Mönchengladbach-Eicken breitgemacht haben, musste Norbert Bude, der SPD-OB dieser unsäglichen Koalition, abwägen zwischen den berechtigten Forderungen der verängstigten und wütenden Eickener Bürger - und den Interessen der Islam-Verbände, die auf jede Form der Salafismus-Bekämpfung bekanntlich höchst allergisch reagieren. Wir wissen alle, wie sich Herr Bude und seine Koalition entschieden haben.

Als die beiden Frauen am Pfingstsamstag von jungen Türken in der Mönchengladbacher Bahnhofshalle zusammengeschlagen wurden, hatten die Mönchengladbacher Verantwortlichen nicht einmal soviel Anstand, den brutal zusammengeschlagenen Frauen Worte der Anteilnahme oder Genesungswünsche auszusprechen. Wir wissen alle, was passiert wäre, wenn es sich bei den Tätern um Deutsche und bei den Opfern um Muslime gehandelt hätte: Dann hätte OB Bude, der in der Vergangenheit zwar gegen proNRW, aber niemals gegen die Salafisten demonstriert hat, vermutlich Lichterketten organisiert. So aber hat man diesen erschreckenden Vorgang, der vielen Menschen in dieser Stadt Angst gemacht hat, einfach ignoriert.

Den letzten Skandal gab es dann im September dieses Jahres: Vor die Wahl gestellt, endlich einmal den üppigen Personalbestand dieser Stadt zu reduzieren oder den Bürgern, die - in Relation zum Rest des Landes betrachtet - bereits mit überdurchschnittlich hohen Gebühren und Abgaben belastet sind, noch mehr Steuern und Abgaben 'reinzudrücken, haben sich die rot-grünen Ideologen natürlich für letzteres entschieden. Man stelle sich einmal vor, ein Unternehmen, das seit Ewigkeiten Misswirtschaft betreibt und sich Personal-Überschüsse leistet, würde einfach die Preise erhöhen, nur um weiter Misswirtschaft betreiben zu können. Dieses Unternehmen wäre ganz flott vom Markt verschwunden - und zwar völlig zu Recht. In einem System jedoch, in dem sich Behörden keinem Wettbewerb zu stellen haben, können rot-grüne Ideologen problemlos dafür sorgen, dass die Misswirtschaft weitergehen kann: Der Bürger zahlt's ja!

Aber was wir vorgestern in der lokalen Presse lesen mussten, dürfte selbst dem abgebrühtesten und desillusioniertesten Mönchengladbacher endgültig die Sprache verschlagen haben: Die Hindenburgstraße, Mönchengladbachs Einkaufsmeile, soll nach dem Willen der Grünen und der SPD einen neuen Namen bekommen! Wohlgemerkt: Eine Straße, die zum "Markenkern" dieser Stadt gehört, die überall in der Region einen guten Klang hat und die - wie das Stadtmagazin "Hindenburger" deutlich zeigt - auch in der Mönchengladbacher Bevölkerung immer breite Akzeptanz hatte, soll nach Jahrzehnten umbenannt werden. Nach Jahrzehnten, in denen sich niemals ein Anwohner oder ein Geschäftsinhaber über diesen Straßennamen beschwert hat.

Begründet wird dieser Schwachsinn mit der Rolle, die Hindenburg bei der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler gespielt habe. Eine Begründung, die sich in der historischen Betrachtung als geradezu lächerlich erweist: Der ehemalige Reichspräsident Paul von Hindenburg hatte ungleich mehr Vorbehalte gegenüber Hitler & Co., als heutige Grün_Innen und Sozen Vorbehalte gegenüber dem Islamo-Faschismus haben. Man kann Hindenburg bestenfalls anlasten, Hitler nicht verhindert zu haben. Davon jedoch, dass Hindenburg den Nazis ebenso Tür und Tor geöffnet hat, so wie heutige rot-grüne Politiker dem Islamismus Tür und Tor öffnen, kann nicht einmal ansatzweise die Rede sein!

Verglichen mit explodierenden Strompreisen, jener Angst, von irgendeinem Migranten abgestochen zu werden, die für Mitarbeiter der ARGE inzwischen zum täglichen Arbeitsalltag gehört oder anderen Ärgernissen gehört diese Geschichte natürlich eher zu den harmlosen Auswüchsen rot-grüner Politik. So betrachtet spräche erst einmal nichts dagegen, denen zuzustimmen, die diesen Quatsch als neueste rot-grüne Bescheuertheit betrachten und sich darüber lustig machen. Oder genüsslich darüber zu spekulieren, ob Mönchengladbachs Einkaufsmeile zukünftig Yassir Arafat-Straße, Mao Tse tung-Straße, Osama bin Laden-Straße oder - etwas deutscher - Karl-Marx-Allee heißen wird.

Man kann sich aber auch bewusst machen, dass das, was der Mönchengladbacher Normalbürger kopfschüttelnd als Bescheuertheit begreift, eine Umerziehungs-Maßnahme ist, die von rot-grünen Ideologen mit vollem Ernst betrieben wird. Und das als letzten Weckruf für die Bürger dieser Stadt verstehen, der allen klarmachen sollte, dass sich eine Stadt, die so viele Probleme hat wie Mönchengladbach, ideologisch verblendete Umerzieher einfach nicht länger leisten kann.