Freitag, 26. Oktober 2012

Will der NRW-Verfassungsschutz den "Dialog" mit Jihadisten?

Am Mittwochabend hatte die Bochumer SPD zu einer jener unzähligen nordrhein-westfälischen "Informations-Veranstaltungen" zum Thema Salafismus geladen. Und wäre nicht auch Burkhard Freier, neuer Chef des NRW-Verfassungsschutzes, zu Gast gewesen und hätte dieser nicht mit einigen Aussagen für blankes Entsetzen gesorgt, so wäre es nichts weiter gewesen, als die übliche Salafisten-Verharmlosungs-Veranstaltung, die nach dem immer gleichen Strickmuster verläuft.

Zu diesem immer gleichen Muster gehört, dass salafistenkritische Gäste oder Islam-Kritiker erst gar nicht eingeladen werden. Auch ist es Teil dieses Musters, dass Gewalt oder Terror-Anschläge der Salafisten gar nicht erst thematisiert werden. Man tut einfach so, als hätte es Terror-Anschläge der Salafisten überhaupt nicht gegeben - so auch am Mittwoch in Bochum: Kein Wort zu den Bonner Salafisten-Krawallen vom 5.Mai, kein Wort zu den Anschlägen von Arid Uka und Mohammed Merah - alles kein Thema. Wie sehr auf dieser Veranstaltung tabuisiert wurde, erkennt man am deutlichsten daran, dass Sami Aidoudi, jener "Terror-Drahtzieher an der Ruhr" (WAZ) und Ex-Leibwächter von Osama bin Laden, der in Bochum unverändert junge Muslime radikalisiert, nicht ausgewiesen und auch noch großzügig vom Staat finanziert wird, kein einziges Mal erwähnt wurde - für eine Veranstaltung, die mitten in Bochum stattgefunden hat, eine schon fast beeindruckende Form der Tabuisierung. Oder Unterdrückung dessen, was den Menschen in Bochum Angst macht - wie auch immer.

Ferner gehört zu diesem immer gleichen Muster, dass Muslime pauschal als Opfer dargestellt werden und so getan wird, als ob das Erstarken der Salafisten in Ausgrenzung und Benachteiligung von Muslimen begründet sei: So sprach der SPD-Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel von der "Ausgrenzung" der Muslime, auch Dr. Kemal Borsay, der die IFAK Bochum vertreten hat, redete davon, dass die Radikalisierung der Salafisten eine Folge von "Diskriminierungs- und Ausgrenzungserfahrungen" sei. Kurz: Wir haben die Muslime nicht genug lieb - und deswegen machen die Salafisten Randale. Dass das Erstarken des gewaltbereiten Islams und insbesondere der Salafisten seit 9/11 kein spezifisch deutsches, sondern vielmehr ein weltweites Phänomen ist, wird bei Veranstaltungen dieser Art immer konsequent ignoriert. Stattdessen wird in geradezu inflationärer Weise ein sogenannter "Dialog" beschworen, womit natürlich nichts anderes als die Tolerierung der Salafisten gemeint ist - einschließlich ihrer menschenverachtenden Ideologie und ihrer Anschläge.

Aber wie bereits erwähnt: Am Mittwoch war mit Burkhard Freier auch der neue Chef des NRW-Verfassungsschutzes unter den Gästen. Und der sprach davon, dass Salafisten ja "im Allgemeinen friedlich" seien, da sie nichts anderes wären als "fromme Muslime". Nun, man könnte das auch so sehen, dass gerade "fromme Muslime" hochgefährlich sind - aber für Herrn Freier, der den Koran anscheinend nie gelesen hat, ist diese Frömmigkeit wohl ein Indiz für Friedlichkeit. Und wie an dem sehr spärlichen Beifall des aus ca. 160 Menschen bestehenden Publikums erkennbar war, konnten nur wenige dieser Logik folgen. Dann konfrontierte Freier das Publikum mit Zahlen: Nur ganz wenige der nordrhein-westfälischen Salafisten, ungefähr 80 bis 100, seien tatsächlich jihadistisch orientiert. Und nur 12 bis 15 dieser Jihadisten, Rückkehrer aus Afghanistan und Pakistan, seien "wirklich gefährlich".

Und jetzt kommt's: Der Chef des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes plädierte für einen Dialog "mit allen Muslimen" - lediglich die 12 bis 15 Rückkehrer aus Afghanistan und Pakistan sollten von diesem "Dialog" ausgenommen werden, denn mit denen "könne man tatsächlich nicht reden". Sicherlich: Burkhard Freier hat an keiner Stelle seines Vortrages explizit davon gesprochen, dass man mit den 80 bis 100 jihadistischen Salafisten einen "Dialog" führen solle. Aber wenn Freier von "allen Muslimen" redet und nur die 12 bis 15 Rückkehrer explizit von diesem "Dialog" ausnehmen möchte, so lassen seine Ausführungen nur einen logischen Schluss zu: Auch mit den jihadistischen Salafisten soll der "Dialog" geführt werden.

Burkhard Freier wurde übrigens auf Vorschlag des nordrhein-westfälischen Innenministers Ralf Jäger (SPD) in sein Amt berufen. Dass Herr Freier auf dieser Veranstaltung über Ralf Jäger ausschließlich positiv und lobend gesprochen hat, lässt Raum für Vermutungen, wer tatsächlich derjenige ist, der einen "Dialog" mit den Herren Salafisten wünscht. Und bitte nicht vergessen, dass es sich bei dieser Veranstaltung um eine SPD-Veranstaltung gehandelt hat. So lautet das Fazit dieses gespenstischen Abends: Noch deutlicher kann diese SPD-Landesregierung gar nicht mehr demonstrieren, dass sie nicht gewillt ist, den Salafisten Einhalt zu gebieten.

Kommentare:

  1. DIALOG mit Muslimen heißt: Bitte, bitte seit friedlich uns Kuffar gegenüber. Wir tuen wirklich alles, damit ihr euren "Glauben" auch weiterhin ungehindert in Deutschland verbreiten könnt.

    Wir wissen ja, dass das islamische Weltreich vom "Propheten" gewollt ist und das Kalifat Deutschland gehört dazu.

    Die dazu Ihren politischen Beitrag leisten und Deutschlands Türkisierung und Islamisierung massiv vorantreiben, sind die türkischen Janitscharen von SPD und Grünen.

    Die "Religion" eines selbsternannten "Propheten", der von sich behauptet, seine "Religion" habe ihm der Erzengel Gabriel persönlich eingeflüstert:

    ISLAM - die Religion Satans?

    http://www.youtube.com/watch?v=80llFSVFgsA&feature=related


    Der Koran - Die Bibel Satans?

    http://www.youtube.com/watch?v=FCWisumBAsc&feature=related


    Der Islam im Licht der Bibel

    http://www.bibelkreis.ch/benedikt/Islambi.htm

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  2. Feigheit vor dem Feind und Kollaboration wurde zu anderen Zeiten mit dem Tode bestraft. Heute sitzen die Volkszertreter, äääh, Kollaborateure, die einst geschworen haben, Schaden vom Deutschen Volke abzuwenden und sich zum Wohle des Deutschen Volkes einzusetzen, in der Regierung und entgehen jeglicher Bestrafung. Es ist zum K*** Jene und auch wir alle werden uns noch ganz schön umgucken, wenn wir nicht bald mal anfangen zu handeln. Aber da sehe ich sowieso ziemlich schwarz...

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