Samstag, 20. Oktober 2012

Weitere Reaktionen auf das Bonner Urteil

"Bei der Urteilsverkündung blieb der bärtige Muslim mit Jogginghose und Kopftuch demonstrativ sitzen. Anwalt Pausch sagte: „Er ist schon sehr klar auf seiner Linie.“ Murat K. sei streng-religiös, im Umgang aber auch sehr moderat und humorvoll." (Quelle: Hannoversche Allgemeine, 19.10.12)

Sieh an, sieh an: Wenn dieser Anhänger des "Propheten" nicht gerade Gerichte missachtet oder Polizisten zu töten versucht, ist er also ein "moderater" und "humorvoller" Mensch. Spricht also nichts dagegen, gleich bei nächster Gelegenheit mit diesem netten Kerl ein Bier zu saufen - zumindest nicht für einen Anwalt, der in der Vergangenheit bereits RAF-Terroristen verteidigt hat.

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"Murat, Salam aleikum, ich besuch dich dann!" - der im Gefängnis zum Islam konvertierte Links-Terrorist Bernhard Falk nach der Urteilsverkündung zu Murat K.

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"Das Urteil ist ein klares Signal, dass in unserem Rechtsstaat brutale Angriffe auf unsere Polizisten konsequent geahndet werden" - das erklärte der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) gestern in Düsseldorf. Und auch das ist keine Überraschung: Wir dürfen nicht vergessen, dass für Anhänger der Kuscheljustiz, Salafisten-Hätschler und andere linksgrüne Romantiker sechs Jahre Haft für die versuchte Tötung von Polizisten bereits ein "hartes" und "konsequentes" Urteil darstellen.

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"Lediglich sechs Jahre Gefängnis für einen Extremisten, der weder unseren Rechtsstaat, noch unsere Gesellschaft, noch unsere Werte anerkennt und im Gegenzug keinerlei Reue zeigt, sondern sich im Nachhinein nur über sein zu stumpfes Messer ärgert, sind eindeutig zu wenig. Das zeigt mal wieder, dass unsere Gerichte an den falschen Stellen Nachsicht zeigen. Ich habe es schon im Vorfeld für falsch gehalten, nur maximal sechs Jahre Haft zu fordern. Immerhin konnte man anhand der Aussagen dieses Salafisten klar erkennen, dass er den Tod der Beamten nicht nur billigend in Kauf genommen hatte, sondern dass der Tod Unschuldiger durchaus sein Ziel war. Insofern ist es mir unverständlich, warum man den Vorwurf des versuchten Mordes wieder fallen gelassen hat" - so kommentierte der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi das Urteil.

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"Der Islam ist keine Kriegsansage und der Gott des Islam ist kein Kriegsgott, der daran interessiert ist, seine Macht zu demonstrieren. Er ist vielmehr ein Gott der Barmherzigkeit" - das sagte Mouhanad Khorchide, Professor für "Islamische Religionspädagogik" an der Universität Münster, nach dem Urteil dem WDR-Fernsehen. Der Betreiber dieses Blogs zieht es vor, diese Aussage nicht weiter zu kommentieren.

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"Als Vorwand für ihren vorbereiteten Gewaltausbruch dienten den Salafisten die von Pro-NRW-Vertretern gezeigten Motive des dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard. Ihn hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel 2010 bei einer Preisverleihung unter Rückgriff auf Perikles' Ausspruch gewürdigt, das Geheimnis der Freiheit sei der Mut. Mit Voltaire möchte man ergänzen: Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen! Selbst geschmacklose Formen von Provokation sind ein zulässiges Mittel politischer Auseinandersetzung. Gewalt ist es nie." (Auszug aus einem Kommentar von Rüdiger Franz im heutigen Bonner General-Anzeiger)

Das hingegen ist wirklich eine große Überraschung, bei der man sich ganz verwundert die Augen reibt: Nachdem unsere linkspolitisch korrekte Presse mehr als fünf Monate lang so getan hat, als seien die Mitglieder von proNRW wegen ihrer "Provokationen" die wirklich Schuldigen an diesen versuchten Polizisten-Morden, ist es jetzt ausgerechnet der Bonner General-Anzeiger, der einräumt, dass Provokationen - im Gegensatz zur Gewalt - ein legitimes Mittel der politischen Auseinandersetzung seien.

Wobei der Betreiber dieses Blogs übrigens bis heute nicht verstanden hat, warum unsere Medien diese Karikatur als "Provokation" bezeichnen: Wenn eine Karikatur einen gewalttätigen "Propheten" zeigt, die Anhänger dieses "Propheten" dann mit Gewalt auf die Präsentation dieser Karikatur reagieren, so ist die Karikatur keine Provokation, sie ist nicht einmal eine Karikatur - sondern einfach nur die Wahrheit.

So betrachtet haben die Mitglieder von proNRW gar nicht "provoziert": proNRW hat nichts anderes gemacht, als den Anhängern dieses "Propheten" einen Spiegel vor das Gesicht zu halten.