Dienstag, 30. Oktober 2012

Was deutsche Medien verschweigen, Folge 712

Obama soll Salafisten-Angriff tatenlos zugesehen haben

Was man dieser Tage im englischsprachigen Internet findet (z.B. hier und hier), liest sich auf den ersten Blick wie etwas völlig Unglaubliches: U.S.-Präsident Barack Obama soll sich den Angriff der Salafisten auf das U.S.-Konsulat am 11. September dieses Jahres live im "Situation Room" des Weißen Hauses angesehen haben - zwei Drohnen haben diese Live-Übertragung möglich gemacht. Und laut Darstellung von Experten wäre es durchaus möglich gewesen, militärisch einzugreifen und die Leben der amerikanischen Botschaftsangehörigen zu retten - aber trotz mehrfacher Ersuchen um den entsprechenden Einsatz-Befehl habe Obama diesen verweigert.          

Aber so unglaublich, wie sie sich liest, ist diese Geschichte gar nicht: Bei genauer Betrachtung würde sie zur Politik eines Präsidenten passen, der zwar im Wahlkampf immer und immer wieder darauf verwiesen hat, Osama bin Laden getötet zu haben - aber ansonsten in den letzten Jahren stets und immer genau das getan hat, was das Erstarken der Muslim-Brüder und Salafisten in Nordafrika erst möglich gemacht hat. Und der wie kein anderer amerikanischer Präsident die Nähe zu den Muslim-Brüdern gepflegt hat.

Ob die (noch) freie Welt diesen U.S.-Präsidenten wieder los wird, entscheidet sich in der nächsten Woche: Der Trend in den aktuellen Umfragen spricht zwar eindeutig für den republikanischen Herausforderer Mitt Romney, bei einem so skrupellosen Präsidenten wie Barack Hussein Obama sollte man jedoch davon ausgehen, dass er den Wirbelsturm Sandy dazu missbrauchen wird, "den Schröder zu machen". Denn wie man Naturkatastrophen erfolgreich dazu missbraucht, eine bereits verlorene Wahl auf den letzten Metern doch noch zu drehen, hat Gas-Gerd Schröder ja bereits bei der Bundestagswahl 2002 vorgemacht - und genau das könnte jetzt auch bei der U.S.-Wahl drohen.

Wieder Massaker von Salafisten an Christen in Nigeria

Und auch dazu schweigen die deutschen Medien: Bei einem erneuten Selbstmord-Attentat gegen eine christliche Kirche wurden am Sonntag in Nigeria mindestens acht Menschen getötet, über 140 wurden verletzt. In der jüngeren Vergangenheit gingen solche Anschläge stets auf das Konto der Salafisten-Gruppe Boko Haram. Bemerkenswert: Selbst arabische Medien wie Al-Jazeera berichten inzwischen über die Massaker an Christen in Nigeria - nur die linkspolitisch korrekten Medien unseres Landes, die nahezu täglich über rechtsextremistische Bedrohungen berichten, schauen bei Massakern an Christen auch weiterhin konsequent weg.

Die Reihe "Was deutsche Medien verschweigen" wird mit Sicherheit schon in Kürze fortgesetzt.