Montag, 22. Oktober 2012

TV-Tipp: Mitt Romney vs. Barack Hussein Obama, Part 3

Zugegeben: Den Lesern dieses Blogs die zweite TV-Debatte zwischen Barack Hussein Obama und Mitt Romney zu empfehlen, war ein ziemlicher Schuss in den Ofen. Denn diese zweite TV-Debatte behandelte fast ausschließlich innenpolitische Themen - in Sachen Außenpolitik wurde lediglich der Angriff der Salafisten auf das U.S.-Konsulat in Benghasi kurz erörtert.

Dieser Punkt jedoch hatte es mächtig in sich: Romney warf Obama vor, das amerikanische Volk wochenlang über den terroristischen Hintergrund dieser Salafisten-Attacke belogen zu haben. Obama hingegen behauptete, er hätte bereits am Tag nach diesem Angriff im Rosengarten des Weißen Hauses von einer terroristischen Attacke gesprochen - woraufhin die CNN-Moderatorin Candy Crowley ihre Neutralität aufgab und Obama beipflichtete. In Wahrheit jedoch hat Obama am 12.09.12 im Rosengarten des Weißen Hauses lediglich in der "if"-Form, also in der Möglichkeitsform, von einer terroristischen Attacke gesprochen - und nach dieser Rede hat die Obama-Administration mehr als zwei Wochen lang behauptet, es habe sich nicht um eine vorab geplante terroristische Attacke, sondern um einen "spontanen" Protest wegen des Mohammed-Filmchens gehandelt.

Dass Obama sich so herausgeredet hat, war peinlich genug. Aber dass CNN-Moderatorin Candy Crowley ihm in diesem Punkt beigepflichtet hat, war ein klarer Versuch, die Debatte zugunsten Obamas zu manipulieren - dass Crowley ungefähr eine Stunde nach der Debatte die Dinge auf CNN klargestellt und in der Gesamtbetrachtung Mitt Romney zugestimmt hat, macht diesen Vorgang nicht besser. An diesem Beispiel sehen wir übrigens deutlich, dass Manipulationen linksliberaler Medien zugunsten pro-islamischer Politiker und Parteien kein spezifisch deutsches Phänomen sind. Selbst in den USA, wo es um die Meinungsfreiheit immer noch deutlich besser bestellt ist als in Deutschland, gibt es solche schmierigen Manipulationen.

Und bitte nicht vergessen: Bei dieser U.S.-Wahl geht es nicht nur um die Frage, ob ein "Esel" oder ein "Elephant" gewählt wird - was uns in Deutschland, bis dahin betrachtet, ziemlich egal sein könnte. Bei dieser Wahl geht es darum, ob ein Präsident wiedergewählt wird, in dessen bisheriger Amtszeit der Iran dem Bau einer Atombombe deutlich nähergekommen ist und dessen Kuschelkurs gegenüber dem Islam die Muslim-Brüder wie auch die Salafisten hat erstarken lassen - oder ob mit Mitt Romney ein Präsident gewählt wird, der bereit ist, dem radikalen Islam eine "klare Kante" zu zeigen. Das geht auch die deutsche Islam-Kritik einiges an, völlig unabhängig davon, wie man der Politik beider Kandidaten sonst noch gegenübersteht.

Die dritte und letzte Debatte zwischen Barack Hussein Obama soll ausschließlich außenpolitische Themen beinhalten und beginnt um 3 Uhr deutscher Zeit am Dienstagmorgen. Die ARD, Phoenix und natürlich CNN übertragen live.

Zum besseren Verständnis: Der Esel ist in den USA das Symbol-Tier der Demokratischen Partei - für das Verständnis des Blog-Betreibers eine sehr passende Wahl. Das Symbol-Tier der Republikanischen Partei hingegen ist der Elephant.