Mittwoch, 10. Oktober 2012

Messerstecher Murat K.: Keine Reue

"Ich dachte, hier geht es vielleicht um Leben und Tod", sagte die schwer verletzte Polizistin vor Gericht. Die Demonstranten seien offenbar bereit gewesen, bis zum Tod zu gehen. Deren Formation habe eine militärische Art gehabt.
Der verletzte Polizist berichtete von einem Steinhagel, der mit einem Vogelschwarm zu vergleichen sei. "Man hat Angst", sagte er. Während die Polizistin wieder voll im Einsatz ist, hat ihr Kollege weiter mit einem Trauma zu kämpfen. Er wird nur allmählich wieder in den Dienst eingeführt."
(Quelle: WELT.ONLINE, 15 Uhr 01)

Solche Zeilen haben Seltenheitswert, denn normalerweise widmet die deutsche Presse den Opfern salafistischer Gewalt keine einzige Zeile. Da ist es schon eine positive Ausnahme, wenn zumindest die "Welt" soviel Anstand hat, am ersten Tag des Bonner Prozesses gegen jenen Salafisten, der am 5.Mai zwei Polizisten mit einem 22cm langen Messer angegriffen und schwer verletzt hat, auch einmal die Opfer der Bonner Salafisten-Krawalle zu erwähnen.

Bei dem angeklagten Salafisten hingegen brauchen wir von Anstand oder Reue gar nicht erst zu reden, denn mehr als den lapidaren Verweis darauf, dass die Polizisten den Dienst "hätten verweigern können", hatte dieser für das Schicksal seiner Opfer nicht übrig. Auf den ganz banalen Gedanken, dass deutsche Polizisten keine Menschen sind, die wegen irgendwelcher beleidigten Islamisten mal so "den Dienst verweigern", ist diese Person jedenfalls nicht gekommen. Im Gegenteil: Der Islam verbiete nun einmal eine Beleidigung des Propheten Mohammed, wer dem zuwider handele, müsse "bestraft" werden. "Das ist das Problem, dass leider der Westen den Islam nicht respektiert", so Murat K. heute vor dem Bonner Landgericht.

Und auch daran, was er unter Bestrafung versteht, ließ Murat K. keinerlei Zweifel:  "Der Islam erlaubt nicht die Beleidigung der Propheten. Wer ihn beleidigt, verdient die Todesstrafe". Warum die Bonner Staatsanwaltschaft solche klaren und eindeutigen Aussagen nicht als Grund begreift, die Anklage auf versuchten Mord zu erweitern, ist rätselhaft.

Dem verletzten Polizisten, der immer noch mit seinem Trauma zu kämpfen hat und bis heute nur stundenweise arbeiten kann, möchte ich hiermit alles erdenklich Gute wünschen. Dem Salafisten Murat K. hingegen, dem ich schon vor seinen heutigen Sprüchen nicht geglaubt habe, dass er die Polizisten "nur" verletzen wollte, wünsche ich die Höchststrafe und anschließende Ausweisung - was in Anbetracht seiner islamischen Uneinsichtigkeit übrigens immer noch eine viel zu milde Strafe wäre.

1 Kommentar:

  1. Das Urteil dürfte interessant und richtungsweisend sein:

    a) Sowohl was die Höhe der Strafe betrifft

    b) Bewertung der Motivation des (Deutsch)-Türken. Hier die "Beleidigung" eines angeblichen "Propheten"

    c) gibt es strafmildernde Umstände? Siehe b), die "Beleidigung" eines "Propheten"

    d) Sollten sich b) und c) für den Straftäter im Urteil positiv auswirken, mit strafmildernden Begründungen, der Salafist habe nur seinen "Glauben" und den "Propheten" schützen wollen, was ein Muss ist bei Allahanbetern und im Einklang mit der Scharia steht, dann haben nicht nur Salafisten erneute Narrenfreiheit bei den Kuffars, sondern der Islam als "Religion" insgesamt.

    Es wäre ein weiterer Schritt in Richtung Scharia für die Glaubensanhänger des "Propheten" und weitere freiwillige Zurückstellungen von GG, Verfassung und Rechtssprechung durch die Justiz zugunsten des Islam.
    Für Islamanhänger werden Legislative, Executive und Judikative um die Scharia nicht nur erweitert, sondern die Scharia würde für diese Spezies auch akzeptiert und toleriert - sozusagen für eine mehr oder weniger sichtbare islamisch, religiöse Enklave in Deutschland mit stark wachsender und expandierender Tendenz.

    Der Traum der Scharia für Deutschland, den nicht nur die Allahanbeter träumen, aber bereits realistisch von Sozis mehr oder weniger offen formuliert und gefordert werden.

    SPD-Minister hält islamische Gerichte für möglich.
    Islamische Schiedsgerichte sind für den rheinland-pfälzischen Justizminister Jochen Hartloff zulässig. Sie könnten dem inneren Frieden dienen, meint er.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13847398/SPD-Minister-haelt-islamische-Gerichte-fuer-moeglich.html


    "WER HAT UNS VERRATEN - SOZIALDEMOKRATEN"

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