Freitag, 19. Oktober 2012

Gewerkschaft der Polizei: Urteil zu milde

Inzwischen gibt es eine erste Reaktion von der Gewerkschaft der Polizei, die das Urteil gegen Murat K. als "zu milde" bezeichnet. GdP-Bundesvorsitzender Bernhard Witthaut sagte: "Wer in blinder Raserei mit einem Messer auf meine Kolleginnen und Kollegen einsticht, nimmt deren Tod in Kauf. Der Täter hat ohne Reue auch während des Prozesses deutlich gemacht, dass in seinen Augen Polizisten Freiwild sind wenn sie sich gegen seine Überzeugung stellen."

"Zu milde" ist in jedem Fall freundlich und diplomatisch formuliert: In so gut wie allen Leser-Kommentarbereichen des deutschsprachigen Internets war die Vokabel "lächerlich" in den letzten drei Stunden zweifelsfrei die am häufigsten benutzte Vokabel. Das Volk, in dessen Namen der Vorsitzende Richter Klaus Reinhoff sein Urteil gesprochen hat, hat ganz eindeutig zu diesem Gericht und dessen Urteil den Daumen gesenkt.

Dieses Urteil war ein Urteil des Bonner Landgerichts - aber mit Sicherheit nicht das Urteil des Volkes.

1 Kommentar:

  1. Unsere Kuscheljustiz musste natürlich abwägen:

    Salafisten haben was mit dem Islam zu tun und der Islam und deren unkontrollierte Ausbreitung in Deutschland und damit auch in NRW, steht auf der Agenda von Rot-Grün ganz oben. Da will man natürlich nicht wahlberechtigte Muslime für die roten Sozis und Grünen vergraulen.

    Andererseits muss man mit der Urteilsverkündung und vor allem Urteilsbegründung, auch auf den "Zentralrat der Muslime" Rücksicht nehmen und die "Türkische Gemeinde Deutschland".
    Man weiß doch: wenn die den Mund aufmachen und sich beleidigt fühlen, dann hüpfen unsere "Volksvertreter" im Karree durch's Parlament.

    Und schließlich hat Murat K. doch nur seinen "Propheten" verteidigt gegen Beleidigungen von ungläubigen Nazis.

    Was erschwerend für das Gericht hinzukam: Murat ist auch noch Türke und gehört damit offiziell zur Spezies muslimischer Kulturbereicherer für Deutschland.

    Da musste das Gericht in seiner Urteilsfindung Fingerspitzengefühl zeigen.

    Und last but not least: Es glaubt doch wohl keiner im Ernst, dass der Salafistenstecher Murat K. die vollen sechs Jahre absitzt.

    Nach spätestens drei Jahren wird Murat K. wegen "guter Führung" freigelassen und darf wieder ins Sozialnest zu seinen muslimischen Mitstreitern zurückkehren.




    AntwortenLöschen