Sonntag, 21. Oktober 2012

Die subjektive Rechtsprechung der NRW-Justiz

Frage: Welches Strafmaß hätte Murat K. dieser Tage bei der nordrhein-westfälischen Justiz wohl bekommen, wenn er kein Attentäter im Namen Allahs gewesen wäre und das Gericht nicht missachtet hätte? Sondern ein ganz "gewöhnlicher" Messer-Stecher gewesen wäre, der die objektiv gleiche Tat aus Eifersucht an Privatpersonen begangen und vor Gericht bereut hätte?

Antwort: Dann wäre er im Oktober 2012 von der NRW-Justiz zu elf Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden.

Wir sehen: Radikale Muslime, die ihre Verbrechen im Namen Allahs begehen und nicht bereuen, bekommen bei der NRW-Justiz im Vergleich zu "gewöhnlichen" Straftätern, die ihre Taten bereuen, einen fast 50%igen "Rabatt" beim Strafmaß. Aber nachdem die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft Strafverfahren gegen hochrangige Salafisten geradezu wie am Fließband eingestellt hat und ein Top-Gefährder wie der Al-Qaida-Salafist Sami Aidoudi dank der nordrhein-westfälischen Verwaltungsjustiz in Bochum unverändert sein Unwesen treiben kann, ist das nun wirklich keine Überraschung mehr.

Objektive und unpolitische Justiz sieht anders aus.