Samstag, 13. Oktober 2012

Bonner Messer-Salafist: Plädoyers bereits am Dienstag

Der Bonner Prozess gegen den Salafisten, der am 5. Mai in Bonn drei Polizisten mit einem Messer angegriffen und zwei davon schwer verletzt hat, wird ein - im wahrsten Sinne des Wortes - kurzer Prozess: Gestern hat das Bonner Landgericht mitgeteilt, dass die Beweisaufnahme bereits am nächsten Dienstag, dem 16. Oktober, abgeschlossen werden soll. Auch die Plädoyers von Anklage, Nebenklage und Verteidigung wie auch das letzte Wort des beklagten Salafisten sollen auf den Dienstag vorgezogen werden. Der ursprünglich für Mittwoch vorgesehene Verhandlungstag wird voraussichtlich entfallen, das Urteil soll dann am Freitag, dem 19. Oktober, um 12 Uhr gesprochen werden.

Nun ja. Bei Murat K. haben wir es mit einem Angeklagten zu tun, der sich bei Prozess-Beginn aufzustehen geweigert hat, weil er zwar Allah, nicht jedoch ein deutsches Gericht als Autorität akzeptiert. Und der mit seiner Feststellung, dass jeder, der "den Propheten beleidige", getötet werden muss, deutlich zum Ausdruck gebracht hat, dass er sich selbst mehr als Richter und weniger als Angeklagten sieht. Da bedarf es nicht allzu großer Phantasie, um sich bereits jetzt denken zu können, welche Art von letztem Wort im Namen Allahs uns da am Dienstag erwartet.

1 Kommentar:

  1. Z W E I F E L ... sind angebracht. Zweifel, über ein vorauszusehendes Urteil, das mit Wahrscheinlichkeit "auf Bewährung" hinausläuft.

    "Er würde es wieder tun!"

    "Der Mann, der erst Steine warf und dann direkt die drei Polizisten angriff, heißt Murat K., 26 Jahre alt, in Eschwege geboren, im hessischen Sontra aufgewachsen, türkischer Staatsangehöriger. Sohn einer nicht sonderlich religiösen Familie, die seit Jahrzehnten in Deutschland lebt. Er ist in Bonn angeklagt des besonders schweren Landfriedensbruchs, der gefährlichen Körperverletzung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Und er sagt vor Gericht, er würde es jederzeit wieder tun."

    http://www.sueddeutsche.de/politik/prozess-in-bonn-mit-gewalt-fuer-den-islam-1.1492461


    Allerdings lassen die Ausführungen des Gerichtsreportes der Süddeutschen-Zeitung berechtigten Zweifel aufkommen, ob der Türke Murrat K. wegen seiner Straftaten den Gang ins Gefängnis antreten muss.

    "Der Richter gibt sich Mühe. Ganz ruhig spricht er mit dem Angeklagten, ganz freundlich, er will verstehen. Er lässt ihn sein schwarzes Kopftuch tragen, das sich Murat K. wie ein Pirat um den Kopf gebunden hat. Er verhängt auch keine Ordnungsstrafe, als der nicht vor Gericht aufstehen will wie so viele Islamisten, die die irdische Gerichtsbarkeit nicht anerkennen. "Die Würde des Gerichts wird nicht darunter leiden, ob einer aufsteht oder nicht", sagt Richter Klaus Reinhoff."

    http://www.sueddeutsche.de/politik/prozess-in-bonn-mit-gewalt-fuer-den-islam-1.1492461


    Mit Klaus Reinhoff scheint hier wieder mal ein Richter mit ätzender und provozierender Toleranz gegenüber straffällig gewordenen Allahanbeter nach Gutmenschenmanier am Werk zu sein:

    ... Herr Reinhoff will Murrat verstehen!

    ... Herr Reinhoff lässt Murrat sein schwarzes Piratenkopftuch tragen!

    ... Herr Reinhoff verhängt keine Ordungsstrafe gegen Murrat, weil der flegelhaft nicht aufsteht, wenn das Gericht den Sitzungssaal betritt und Murrat damit seine Missachtung über die Zuständigkeit des Gerichts kundtut! Merke: für Koranprotagonisten gilt nur die Scharia als Form der Justiz - auch in Deutschland!

    ... Herr Reinhoff ist das egal, ob jemand vor Gericht aufsteht oder nicht. Darunter würde das Gericht nicht "leiden"!

    Bei solchen "Winken mit dem Zaunpfählen der Toleranz" aus der Gerichtssitzung, kann man fast davon ausgehen, dass hier ein Urteil "auf Bewährung" erfolgen wird - ein Gutmenschenurteil "im Namen des Volkes", speziell wieder für straffällige Allahjünger.






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