Donnerstag, 4. Oktober 2012

Bochum: Behörden lassen Anwohner mit ihrer Angst alleine

Dass sie in einer Gegend mit hoher Kriminalität und ständigem Vandalismus leben, wissen die Bewohner der Stahlhauser Straße in Bochum schon seit vielen Jahren. Aber seit August müssen diese Menschen auch noch damit fertigwerden, dass sie in unmittelbarer Nachbarschaft eines hochgefährlichen Al-Qaida-Salafisten leben, der früher Osama bin Laden als Leibwächter gedient hat und heute im Ruhrgebiet die Terror-Fäden zieht. Allerdings haben die Bewohner der Stahlhauser Straße von der Nachbarschaft Sami Aidoudis erst aus der Zeitung erfahren - die Stadt Bochum hatte es ihnen immer verschwiegen.

Aber nachdem die WAZ und andere Zeitungen bekannt gemacht haben, wer da wo wohnt, standen die Menschen in der Stahlhauser Straße für einen kurzen Moment im Mittelpunkt eines medialen Interesses, durften gar SPIEGEL-TV Interviews geben. Und natürlich haben die Vertreter der Stadt Bochum auch sofort ihre üblichen Lippenbekenntnisse abgegeben, man würde sich ja um die Anwohner kümmern und ihre Ängste ernst nehmen.

Was davon zu halten ist, zeigt sich leider schnell, wenn man die Anwohner zu Wort kommen lässt: Auch Anfang Oktober beklagen Bewohner der Stahlhauser Straße unverändert, dass keine Vertreter der Stadt Bochum bei ihnen vorbeischauen würden, um mit ihnen über ihre Situation zu reden. Ganz besonders erschreckend ist jedoch, dass sich Anwohner inzwischen auch darüber beklagen, dass es in ihrer Straße kaum noch Polizei-Präsenz gäbe - sie wären faktisch mit Aidoudi & Co. alleine.

Ein Terror-Drahtzieher, der völlig ungehindert damit fortfahren kann, junge Muslime zu radikalisieren, auch noch großzügig vom Staat finanziert wird, keine Ausweisung zu befürchten hat und deutsche Anwohner, die voller Angst in der unmittelbaren Nachbarschaft dieser Person leben müssen und nicht einmal von der Polizei beschützt werden - das also ist konkret gemeint, wenn linksideologisch verblendete SPD-Innenminister und Verwaltungsjuristen davon faseln, wie wichtig es doch sei, Al-Qaida-Mitglieder vor angeblicher Folter zu schützen. Und wenn man sich jetzt auch noch daran erinnert, dass die Islamisten-Hochburg Bochum in der Vergangenheit bereits mit Ziad Samir Jarrah jenen 9/11-Attentäter beherbergt hat, der als Pilot des entführten Fluges United 93 im Namen Allahs 40 unschuldige Menschen ermordet hat, dann kann man angesichts solcher Prioritäten nordrhein-westfälischer Politik gar nicht mehr genug fressen, wie man kotzen möchte.

Kommentare:

  1. Ob Bochum, Wuppertal oder Mönchengladbach etc., der Salafismus in NRW geht auf wie Hefe.

    Es ist offensichtlich en vogue, dass sich Bürgermeister im rot-grünen NRW geradezu überbieten, dort wo sich der Salafismus ungehindert ausbreitet, die Strategie zu fahren, dafür den angeblichen und sogenannten "friedlichen" Islam, der Stadtbevölkerung sozusagen als Ausgleich für den "bösen" Islam der Salafisten, versucht überzustülpen.

    http://www.zukunftskinder.org/?p=24748

    Merke: Salafisten sind die Bösen im Islam, weil die alles laut rausposaunen was in den Suren des "Propheten" über Ungläubige geschrieben steht und wie man die bestraft und zur Räson bringt weil sie Kuffar, Ungläubige sind.

    Und diesen Fällen hat wie üblich, der Islam natürlich nichts mit dem Islam zu tun.

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  2. In Bochum ist der Islam mit Hilfe der Bochumer Politiker schon lange in der Offensive: Mohammeds Geburtstag im Dar al-Islam Bochum. Und hier ist Mohammeds Geburtstag im Dar al-Islam Bochum. Teil 2

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  3. Frau Eussner, das war sehr interessante Lektüre! Ich befürchte nur, dass derlei Dinge in allen großen nordrhein-westfälischen Städten und deren Integrationsräten bzw. -ausschüssen längst Normalität sind. Und manchmal erwachsen aus solchen NRW-Integrationsräten auch ganz verwunderliche SPD-Karrieren:

    http://www.fiat-iustitia-blog.blogspot.de/2012/09/demokratie-nach-art-der.html

    Leider konnte ich in meinem obigen Beitrag nicht mehr schreiben. Um das mal so zu formulieren: Die Erfahrung, wie schnell man in solchen Zusammenhängen mit einem Strafverfahren konfrontiert ist, haben Sie ja auch schon gemacht!

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