Sonntag, 28. Oktober 2012

Al-Qaida-Chef ruft Muslime zu Entführungen auf

Al-Sawahiri 2006 in einem Al-Qaida-Video
Aiman Al-Sawahiri, Nachfolger von Osama bin Laden als Anführer von Al-Qaida, hat Muslime zu Entführungen westlicher Bürger aufgerufen, um inhaftierte Extremisten freizupressen. Die Entführung von Staatsangehörigen aus "Ländern, die Kriege gegen Muslime führen", sei der einzige Weg, um "unsere Gefangenen und Scheich Omar Abdel Rahman zu befreien". Zum besseren Verständnis: Bei Herrn Rahman handelt es sich um einen ägyptischen "Geistlichen", der als Drahtzieher des New Yorker Bombenanschlages von 1993 in den USA zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt wurde.

Aus der Perspektive Al-Qaidas und anderer Salafisten betrachtet, könnten solche Entführungen tatsächlich Sinn machen. Wie nachgiebig, naiv und vor allem dämlich deutsche Behörden in solchen Fällen reagieren, zeigte sich sehr deutlich im April dieses Jahres, als der deutsche Ingenieur Edgar Fritz Raupach in Nigeria entführt wurde, um die Salafisten-Braut Filiz Gelowicz aus einem deutschen Gefängnis freizupressen: Nachdem die deutschen Behörden Frau Gelowicz folgsam aus dem Gefängnis entlassen und die linkspolitisch korrekten deutschen Medien dieses natürlich völlig anders dargestellt haben, sind unsere Behörden in ihrer grenzenlosen Naivität einfach davon ausgegangen, dass Al-Qaida nun auch Herrn Raupach freilassen würde. Was allerdings nicht geschehen ist - stattdessen kam Edgar Fritz Raupach zu Tode. Und nachdem Herr Raupach längst tot war, hätte man eigentlich die Salafistin Gelowicz schleunigst wieder "einbuchten" müssen, ihre Verstöße gegen Bewährungsauflagen wären dazu auch ein guter Anlass gewesen - aber nicht mal das haben unsere Behörden geschafft. Soviel Blödheit ist für die Herren Salafisten natürlich eine ganz wundervolle Einladung, bei nächster Gelegenheit gleich mal wieder deutsche Staatsangehörige zu entführen!

Kandidaten für die nächste Freipressung gibt es auch in Deutschland genug: Fritz Gelowicz, verurteilter Anführer der Sauerland-Gruppe und Ehemann von Filiz Gelowicz, sitzt noch im Knast, auch der Frankfurter Attentäter Arid Uka käme in Frage, vielleicht sogar Messer-Salafist Murat K., der gerade erst verurteilt wurde - nach Lesart eines Aiman Al-Sawahiri alles "Gefangene", die sich um den Islam verdient gemacht haben und freigepresst gehören. Und Behörden und Medien, die stets bemüht sind, dem Volk nicht unter dreimal wöchentlich schlimme Schauermärchen über rechtsextreme Bedrohungen zu erzählen (die nicht selten im Nachhinein als plumpe Fälschungen entlarvt werden), sich aber bei Entführungen deutscher Staatsangehöriger sofort einig sind, die Forderungen der Salafisten schnell zu erfüllen, laden nun einmal zu weiteren Freipressungen ein. Was dieses Land bräuchte, wäre ein Bundeskanzler, der dem islamischen Terror genauso konsequent begegnet, wie einst Helmut Schmidt dem linken Terror begegnet ist - aber heutzutage würden die Medien einen solchen Kanzler sofort als "Rassisten" und "Rechtspopulisten" geißeln.

1 Kommentar:

  1. Eine Symbiose und Allianz aus Feigheit, Angst und Unterwürfigkeit gegenüber dem Islam und seiner muslimischen Anhängerschaften, erlebt man tagtäglich in den Medien und Partei übergreifend in der Politik, durch sogenannte und angebliche "Volksvertreter".

    "Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht"

    AntwortenLöschen