Montag, 8. Oktober 2012

Abu Hitler und seine Jünger

"Hast du „Mein Kampf“ gelesen? Ich schon! Hast du den Koran gelesen? Ich schon! Wenn man sich mit beiden befasst, ist es eindeutig, dass Hitler Moslem war. Er hat sich mit dem Islam auseinandergesetzt, er hatte dieselben Vorstellungen von Gemeinschaft, Kampf und Familie wie Moslems. Hitler war einer von uns“, sagt Tarik S. Der 20-jährige Türke ist Hitler-Fan und Juden-Hasser. Für ihn ist es offensichtlich, dass Adolf Hitler Moslem war. „Was glaubt ihr, wieso Hitler wohl keinem einzigen Moslem was getan hat? Weil er Moslems geliebt hat, er wollte einer von ihnen sein, fand es schade, dass er als Christ zur Welt gekommen ist und konvertierte deshalb auch später zu Islam“, stimmt Tariks bosnischer Freund Mirza zu. Was die beiden in einem bosnischen Café bequatschen und was seit Jahren von muslimischen Heißspornen verbreitet wird, ist auch ein Dauerbrenner im Internet.
In zahlreichen Internetforen wird heftig über Hitlers muslimische Seite diskutiert. User „abu hazim“ sagt dazu: „[...] Das ist der Anfang vom Ende für Juden, Kreuzritter und Polytheisten, ihr seid selber schuld, ihr habt den Krieg gesucht, jetzt kriegt ihr ihn. Mit Allahs Hilfe werden wir die Ungläubigen besiegen. Hitler war Moslem, der heimlich zu Allah gebetet hat und die Judenschweine umgebracht hat."
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"Doch wie kommt man auf die scheinbar absurde Idee, dass Adolf Hitler ein Moslem gewesen sein soll? Der Historiker Volker Kopp hat sich in seinem Werk „Hitlers Muslime“ genauer mit Hitlers Bezug zum Islam beschäftigt. Er deckt auf, dass die deutsche Gesandtschaft im Teheran zur Zeit des Nationalsozialismus den Glauben verbreitete, Hitler wäre ein vom Koran vorhergesagter Erlöser der Muslime - der zwölfte Imam. Im Papier der Gesandtschaft heißt es: „Man müsste den Muslimen klarmachen, dass in der Gestalt Adolf Hitlers der Zwölfte Imam von Gott auf die Welt gesandt worden ist.“ Die Nazis missbrauchten mit der Verbreitung dieses Irrglaubens die Muslime für ihre Zwecke und haben es geschafft, dass so heute noch einige auf ihrer Seite sind."
(Auszüge aus dem Beitrag "War Hitler nicht Moslem?" des österreichischen Magzins "das biber",
hier der ganze Beitrag)

Wie haben wir die Ausführungen des Historikers Volker Kopp zu verstehen? Etwa in dem Sinne, dass ohne die Darstellung der deutschen Gesandtschaft in Teheran, Adolf Hitler sei der von Gott gesandte zwölfte Imam, heutzutage kein einziger Muslim dieser Welt auf den Gedanken kommen würde, mit Hitler und den Nazis zu sympathisieren? Mit Verlaub: Das greift viel zu kurz!

Da dürften die Ausführungen der in diesem Beitrag zitierten Muslime doch um einiges ehrlicher sein: Was Tarik, der für sich beansprucht, Koran und "Mein Kampf" gelesen zu haben, da von sich gibt, erinnert sofort an Heinrich Himmler, ehemaliger Reichsführer SS, der einst feststellte, der Islam und die Weltanschauung des nationalen Sozialismus seien "gar nicht so unähnlich". Und auch Tariks Freund Mirza ist näher an der Realität, als so mancher glauben mag: Auch wenn es natürlich Quatsch ist, dass Hitler zum Islam konvertierte - seine Geringschätzung für das Christentum und seine Liebe zum Islam sind einfach historische Realität. Mit dem Judenhass, der mit dem Kollektivismus zwangsläufig verbundenen Ablehnung von Individualismus und Pluralismus und nicht zuletzt dem Hass gegen alles Westliche gibt es nun einmal gewisse ideologische Analogien zwischen Islam und National-Sozialismus, die man einfach nicht wegdiskutieren kann.

Alles das sind gute Gründe, weshalb es nicht nur logisch wäre, sondern vielmehr seit langem überfällig ist, das deutsche Engagement gegen Rechtsextremismus endlich auf die in diesem Beitrag über muslimischen Judenhass in Österreich explizit genannten Salafisten wie auch auf Gruppierungen wie Milli Görüs und die Grauen Wölfe auszudehnen. Aber in Zeiten, in denen das Engagement gegen Rechtsextremismus nur noch billiger Vorwand für linken Krawall und Randale ist, in denen linke Zeitungen und Politiker den Begriff des Rechtsextremismus nur noch zur Diffamierung politischer Konkurrenten missbrauchen, aber ein wirklich ernsthaftes und seriöses Engagement gegen Rechtsextremismus in Deutschland faktisch gar nicht mehr stattfindet, braucht man darauf wohl nicht zu hoffen.

1 Kommentar:

  1. 28.11.1941
    Der Großmufti von Jerusalem beim Führer
    Aus der Aufzeichnung des Gesandten Schmidt über die Unterredung zwischen Adolf Hitler und dem Großmufti von Jerusalem Hadji Mohammed Amin el Hussein.

    http://www.ns-archiv.de/verfolgung/antisemitismus/mufti/in_berlin.php


    Turban und Hakenkreuz: Der Großmufti und die Nazis

    Arte Reportage über Verflechtungen und Gemeinsamkeiten von Nazis und Islamvertretern. Dabei werden auch die ideologischen Parallelen und Gemeinsamkeiten von Nationalsozialismus und Islam deutlich. Erschreckende Reportage.

    http://www.youtube.com/watch?v=lrSvzx6FsKI&feature=related


    Mohammed Amin al-Husseini der Großmufti von Jeruslam

    http://www.youtube.com/channel/HCAq9CrNL9gOU?feature=relchannel


    Nirgendswo ist die Verstrickung zwischen Islam und Nazis größer, weil sie sich ideologisch auf einer Ebene bewegen. Ziel vom Islam und Nazis war Vernichtung und Ausrottung der Juden.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-29195010.html


    Warum Deutschland bei den Arabern bis heute noch ein so großes Ansehen hat, liegt in der Vergangenheit von Nazi-Deutschland.

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