Dienstag, 30. Oktober 2012

"Sandy" und tote Amerikaner erfreuen die Salafisten

"Heute veröffentlichte die Zeitung “Al-Mohit” das Interview mit dem offiziellen Sprecher der zwei salafistischen Parteien “Al-Nour” und “Al-Asalaa”, der in den Medien nicht mehr weg zu denken ist. Er heißt Khaled Saaid. ( . . . .) Dieser Terrorist erinnert an die Schadenfreude aller Araber in fast allen arabisch-islamischen Ländern, als die islamischen Terroristen die zwei Turme von World Trade Center durch zwei Flugzeuge angriffen und fast 3000 Unschuldige in den Tod stürzten. Dieselbe Schadenfreude äußeren die Salafisten heute über den Wirbelsturm Sandy. Khaled Saaid zitiert aus seinem Koran: Es soll euch nicht Leid tun, was den verdorbenen Menschen geschieht“! Seiner salafistischen Meinung nach ist dieser Wirbelsturm nur ein Fluch Allahs, der die Amerikaner für ihr Vergehen an den Moslems bestraft. Jeder Moslems sollte sich darüber freuen über die Züchtigung Allahs, der sich für die Moslems rächt. Zur selben Zeitung sagte Ahmad Aschusch: “Jeder Moslems sollte sich über jede Katastrophe, die Amerika trifft. Denn dieses Land unterstützt die Juden und plündert die Schätze der arabischen und islamischen Länder. Amerika verfolgt die Moslems und hetzt in der ganze Welt gegen sie, was sie den Krieg gegen den Terror bezeichnet, während die Amerikaner die wahren Terroristen sind!"

Aber auch in Deutschland freuen sich Salafisten über "Sandy" und tote Amerikaner:


Nun ja. Die Religion des Friedens und ihre Anhänger.

Was deutsche Medien verschweigen, Folge 712

Obama soll Salafisten-Angriff tatenlos zugesehen haben

Was man dieser Tage im englischsprachigen Internet findet (z.B. hier und hier), liest sich auf den ersten Blick wie etwas völlig Unglaubliches: U.S.-Präsident Barack Obama soll sich den Angriff der Salafisten auf das U.S.-Konsulat am 11. September dieses Jahres live im "Situation Room" des Weißen Hauses angesehen haben - zwei Drohnen haben diese Live-Übertragung möglich gemacht. Und laut Darstellung von Experten wäre es durchaus möglich gewesen, militärisch einzugreifen und die Leben der amerikanischen Botschaftsangehörigen zu retten - aber trotz mehrfacher Ersuchen um den entsprechenden Einsatz-Befehl habe Obama diesen verweigert.          

Aber so unglaublich, wie sie sich liest, ist diese Geschichte gar nicht: Bei genauer Betrachtung würde sie zur Politik eines Präsidenten passen, der zwar im Wahlkampf immer und immer wieder darauf verwiesen hat, Osama bin Laden getötet zu haben - aber ansonsten in den letzten Jahren stets und immer genau das getan hat, was das Erstarken der Muslim-Brüder und Salafisten in Nordafrika erst möglich gemacht hat. Und der wie kein anderer amerikanischer Präsident die Nähe zu den Muslim-Brüdern gepflegt hat.

Ob die (noch) freie Welt diesen U.S.-Präsidenten wieder los wird, entscheidet sich in der nächsten Woche: Der Trend in den aktuellen Umfragen spricht zwar eindeutig für den republikanischen Herausforderer Mitt Romney, bei einem so skrupellosen Präsidenten wie Barack Hussein Obama sollte man jedoch davon ausgehen, dass er den Wirbelsturm Sandy dazu missbrauchen wird, "den Schröder zu machen". Denn wie man Naturkatastrophen erfolgreich dazu missbraucht, eine bereits verlorene Wahl auf den letzten Metern doch noch zu drehen, hat Gas-Gerd Schröder ja bereits bei der Bundestagswahl 2002 vorgemacht - und genau das könnte jetzt auch bei der U.S.-Wahl drohen.

Wieder Massaker von Salafisten an Christen in Nigeria

Und auch dazu schweigen die deutschen Medien: Bei einem erneuten Selbstmord-Attentat gegen eine christliche Kirche wurden am Sonntag in Nigeria mindestens acht Menschen getötet, über 140 wurden verletzt. In der jüngeren Vergangenheit gingen solche Anschläge stets auf das Konto der Salafisten-Gruppe Boko Haram. Bemerkenswert: Selbst arabische Medien wie Al-Jazeera berichten inzwischen über die Massaker an Christen in Nigeria - nur die linkspolitisch korrekten Medien unseres Landes, die nahezu täglich über rechtsextremistische Bedrohungen berichten, schauen bei Massakern an Christen auch weiterhin konsequent weg.

Die Reihe "Was deutsche Medien verschweigen" wird mit Sicherheit schon in Kürze fortgesetzt.

Montag, 29. Oktober 2012

Déjà-vu: Salafisten - SPD-Innenministerium NRW

Gastbeitrag

"Die Interessen von Muslimen will die 2010 in Niedersachsen ins Leben gerufene MDU auf politischer Ebene vertreten. Doch seit August sieht sich die Union häufig mit ganz anderen Themen konfrontiert: Der niedersächsische Verfassungsschutz hegte den Verdacht, dass sich im dortigen MDU-Landesverband Islamisten mit einer demokratischen Fassade tarnten. Bilal Kurt weist dies sowie die vom niedersächsischen Verfassungsschutz in den Raum gestellten Verbindungen zu Salafisten für seinen Landesverband zurück: Sie seien demokratisch, unabhängig und eigenständig, betont er. Das NRW-Innenministerium erklärt dazu auf WAZ-Anfrage: „Die MDU ist derzeit für uns kein Beobachtungsobjekt."
(Quelle: WAZ, 08.10.12)

Der Niedersächsische Verfassungsschutz sieht allerdings Handlungsbedarf gegenüber einer muslimischen Partei (!) MDU, die verdächtigt wird, im Dunstkreis von Salafisten unter dem Deckmantel der Demokratie zu agieren. Verwundern kann das eigentlich nicht, denn in Niedersachsen sind und waren Salafisten seit Jahren stark aktiv. Der seinerzeitige Umzug der Koranschule des Salafisten Muhamed Ciftci von Braunschweig nach Mönchengladbach-Eicken in 2010, war überregional bundesweit bekannt geworden - massive Proteste der dortigen Bürgern ebenfalls.

Wieder wird von den Kollegen des Verfassungsschutzes aus Niedersachsen eindringlich vor Salafisten gewarnt und wieder weigert sich der Law- und Ordersheriff bei Rechtsextremen, Ralf Jäger (SPD), gegen verdächtige Salafistenaktivitäten in NRW vorzugehen. Bei Rechtsextremen der brüllende und fauchende "Löwe" mit Krallen in den Medien - bei Salafisten das flauschige, schnurrende islamische "Schmusekätzchen".

Es bleibt wie es ist. Dank Rot-Grün - Dank der NRW-Kümmerin Kraft und ihrer eingesetzten Helfershelfer für ihre Islam-Politik -, bleibt NRW-Land das islamische Jannah (Paradies) für Salafisten. Schlafen Sie weiter, Herr Jäger. Verharren Sie weiter im schnarchenden Tiefschlaf  - wer schläft, der sündigt nicht.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Al-Qaida-Chef ruft Muslime zu Entführungen auf

Al-Sawahiri 2006 in einem Al-Qaida-Video
Aiman Al-Sawahiri, Nachfolger von Osama bin Laden als Anführer von Al-Qaida, hat Muslime zu Entführungen westlicher Bürger aufgerufen, um inhaftierte Extremisten freizupressen. Die Entführung von Staatsangehörigen aus "Ländern, die Kriege gegen Muslime führen", sei der einzige Weg, um "unsere Gefangenen und Scheich Omar Abdel Rahman zu befreien". Zum besseren Verständnis: Bei Herrn Rahman handelt es sich um einen ägyptischen "Geistlichen", der als Drahtzieher des New Yorker Bombenanschlages von 1993 in den USA zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt wurde.

Aus der Perspektive Al-Qaidas und anderer Salafisten betrachtet, könnten solche Entführungen tatsächlich Sinn machen. Wie nachgiebig, naiv und vor allem dämlich deutsche Behörden in solchen Fällen reagieren, zeigte sich sehr deutlich im April dieses Jahres, als der deutsche Ingenieur Edgar Fritz Raupach in Nigeria entführt wurde, um die Salafisten-Braut Filiz Gelowicz aus einem deutschen Gefängnis freizupressen: Nachdem die deutschen Behörden Frau Gelowicz folgsam aus dem Gefängnis entlassen und die linkspolitisch korrekten deutschen Medien dieses natürlich völlig anders dargestellt haben, sind unsere Behörden in ihrer grenzenlosen Naivität einfach davon ausgegangen, dass Al-Qaida nun auch Herrn Raupach freilassen würde. Was allerdings nicht geschehen ist - stattdessen kam Edgar Fritz Raupach zu Tode. Und nachdem Herr Raupach längst tot war, hätte man eigentlich die Salafistin Gelowicz schleunigst wieder "einbuchten" müssen, ihre Verstöße gegen Bewährungsauflagen wären dazu auch ein guter Anlass gewesen - aber nicht mal das haben unsere Behörden geschafft. Soviel Blödheit ist für die Herren Salafisten natürlich eine ganz wundervolle Einladung, bei nächster Gelegenheit gleich mal wieder deutsche Staatsangehörige zu entführen!

Kandidaten für die nächste Freipressung gibt es auch in Deutschland genug: Fritz Gelowicz, verurteilter Anführer der Sauerland-Gruppe und Ehemann von Filiz Gelowicz, sitzt noch im Knast, auch der Frankfurter Attentäter Arid Uka käme in Frage, vielleicht sogar Messer-Salafist Murat K., der gerade erst verurteilt wurde - nach Lesart eines Aiman Al-Sawahiri alles "Gefangene", die sich um den Islam verdient gemacht haben und freigepresst gehören. Und Behörden und Medien, die stets bemüht sind, dem Volk nicht unter dreimal wöchentlich schlimme Schauermärchen über rechtsextreme Bedrohungen zu erzählen (die nicht selten im Nachhinein als plumpe Fälschungen entlarvt werden), sich aber bei Entführungen deutscher Staatsangehöriger sofort einig sind, die Forderungen der Salafisten schnell zu erfüllen, laden nun einmal zu weiteren Freipressungen ein. Was dieses Land bräuchte, wäre ein Bundeskanzler, der dem islamischen Terror genauso konsequent begegnet, wie einst Helmut Schmidt dem linken Terror begegnet ist - aber heutzutage würden die Medien einen solchen Kanzler sofort als "Rassisten" und "Rechtspopulisten" geißeln.

Samstag, 27. Oktober 2012

CDU wirft Innenminister Jäger Untätigkeit vor

"Wann lässt Jäger den Ankündigungen Taten folgen?" - das fragen sich die Menschen in diesem Bundesland schon seit Jahren. Und der CDU-Fraktionsvize Peter Biesenbach stellte diese Frage am gestrigen Freitag. Er verwies auf den schlimmsten aller Salafisten-Skandale in Jägers Amtszeit: Den Fall Sami Aidoudi. Das NRW-Innenministerium könne, so Biesenbach, die sofortige Abschiebung des Tunesiers anordnen - für Tunesien existiere kein Abschiebestopp.

Wenn das stimmt, was Herr Biesenbach da sagt, dann ist der Aidoudi-Skandal noch weitaus schlimmer, als ohnehin bislang bekannt. Da bleibt nur zu hoffen, dass die CDU-Opposition im Düsseldorfer Landtag an dieser Geschichte dran bleibt. Aber genau an dieser Stelle hat der Betreiber dieses Blogs leider seine Zweifel: Jedesmal, wenn es in den letzten Jahren so ausgesehen hat, als würde die nordrhein-westfälische CDU in Sachen Salafisten endlich aufwachen, ist sie kurz darauf wieder in ihren gewohnten Tiefschlaf gefallen. Und ohne die CDU wird da nun mal gar nichts gehen, denn dass Innenminister Ralf Jäger (SPD) jemals etwas gegen die Salafisten tun wird, glaubt inzwischen doch keine Sau mehr.

Schön für die Salafisten - aber schlecht für die Menschen in diesem Bundesland.

Freitag, 26. Oktober 2012

Will der NRW-Verfassungsschutz den "Dialog" mit Jihadisten?

Am Mittwochabend hatte die Bochumer SPD zu einer jener unzähligen nordrhein-westfälischen "Informations-Veranstaltungen" zum Thema Salafismus geladen. Und wäre nicht auch Burkhard Freier, neuer Chef des NRW-Verfassungsschutzes, zu Gast gewesen und hätte dieser nicht mit einigen Aussagen für blankes Entsetzen gesorgt, so wäre es nichts weiter gewesen, als die übliche Salafisten-Verharmlosungs-Veranstaltung, die nach dem immer gleichen Strickmuster verläuft.

Zu diesem immer gleichen Muster gehört, dass salafistenkritische Gäste oder Islam-Kritiker erst gar nicht eingeladen werden. Auch ist es Teil dieses Musters, dass Gewalt oder Terror-Anschläge der Salafisten gar nicht erst thematisiert werden. Man tut einfach so, als hätte es Terror-Anschläge der Salafisten überhaupt nicht gegeben - so auch am Mittwoch in Bochum: Kein Wort zu den Bonner Salafisten-Krawallen vom 5.Mai, kein Wort zu den Anschlägen von Arid Uka und Mohammed Merah - alles kein Thema. Wie sehr auf dieser Veranstaltung tabuisiert wurde, erkennt man am deutlichsten daran, dass Sami Aidoudi, jener "Terror-Drahtzieher an der Ruhr" (WAZ) und Ex-Leibwächter von Osama bin Laden, der in Bochum unverändert junge Muslime radikalisiert, nicht ausgewiesen und auch noch großzügig vom Staat finanziert wird, kein einziges Mal erwähnt wurde - für eine Veranstaltung, die mitten in Bochum stattgefunden hat, eine schon fast beeindruckende Form der Tabuisierung. Oder Unterdrückung dessen, was den Menschen in Bochum Angst macht - wie auch immer.

Ferner gehört zu diesem immer gleichen Muster, dass Muslime pauschal als Opfer dargestellt werden und so getan wird, als ob das Erstarken der Salafisten in Ausgrenzung und Benachteiligung von Muslimen begründet sei: So sprach der SPD-Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel von der "Ausgrenzung" der Muslime, auch Dr. Kemal Borsay, der die IFAK Bochum vertreten hat, redete davon, dass die Radikalisierung der Salafisten eine Folge von "Diskriminierungs- und Ausgrenzungserfahrungen" sei. Kurz: Wir haben die Muslime nicht genug lieb - und deswegen machen die Salafisten Randale. Dass das Erstarken des gewaltbereiten Islams und insbesondere der Salafisten seit 9/11 kein spezifisch deutsches, sondern vielmehr ein weltweites Phänomen ist, wird bei Veranstaltungen dieser Art immer konsequent ignoriert. Stattdessen wird in geradezu inflationärer Weise ein sogenannter "Dialog" beschworen, womit natürlich nichts anderes als die Tolerierung der Salafisten gemeint ist - einschließlich ihrer menschenverachtenden Ideologie und ihrer Anschläge.

Aber wie bereits erwähnt: Am Mittwoch war mit Burkhard Freier auch der neue Chef des NRW-Verfassungsschutzes unter den Gästen. Und der sprach davon, dass Salafisten ja "im Allgemeinen friedlich" seien, da sie nichts anderes wären als "fromme Muslime". Nun, man könnte das auch so sehen, dass gerade "fromme Muslime" hochgefährlich sind - aber für Herrn Freier, der den Koran anscheinend nie gelesen hat, ist diese Frömmigkeit wohl ein Indiz für Friedlichkeit. Und wie an dem sehr spärlichen Beifall des aus ca. 160 Menschen bestehenden Publikums erkennbar war, konnten nur wenige dieser Logik folgen. Dann konfrontierte Freier das Publikum mit Zahlen: Nur ganz wenige der nordrhein-westfälischen Salafisten, ungefähr 80 bis 100, seien tatsächlich jihadistisch orientiert. Und nur 12 bis 15 dieser Jihadisten, Rückkehrer aus Afghanistan und Pakistan, seien "wirklich gefährlich".

Und jetzt kommt's: Der Chef des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes plädierte für einen Dialog "mit allen Muslimen" - lediglich die 12 bis 15 Rückkehrer aus Afghanistan und Pakistan sollten von diesem "Dialog" ausgenommen werden, denn mit denen "könne man tatsächlich nicht reden". Sicherlich: Burkhard Freier hat an keiner Stelle seines Vortrages explizit davon gesprochen, dass man mit den 80 bis 100 jihadistischen Salafisten einen "Dialog" führen solle. Aber wenn Freier von "allen Muslimen" redet und nur die 12 bis 15 Rückkehrer explizit von diesem "Dialog" ausnehmen möchte, so lassen seine Ausführungen nur einen logischen Schluss zu: Auch mit den jihadistischen Salafisten soll der "Dialog" geführt werden.

Burkhard Freier wurde übrigens auf Vorschlag des nordrhein-westfälischen Innenministers Ralf Jäger (SPD) in sein Amt berufen. Dass Herr Freier auf dieser Veranstaltung über Ralf Jäger ausschließlich positiv und lobend gesprochen hat, lässt Raum für Vermutungen, wer tatsächlich derjenige ist, der einen "Dialog" mit den Herren Salafisten wünscht. Und bitte nicht vergessen, dass es sich bei dieser Veranstaltung um eine SPD-Veranstaltung gehandelt hat. So lautet das Fazit dieses gespenstischen Abends: Noch deutlicher kann diese SPD-Landesregierung gar nicht mehr demonstrieren, dass sie nicht gewillt ist, den Salafisten Einhalt zu gebieten.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Die "Mogelpackung" der Anne Will

"Allah statt Grundgesetz - warum werden junge Muslime radikal?" - so war die gestrige TV-Debatte bei Anne Will aus Anlass des Bonner Urteils gegen den Messer-Salafisten Murat K. von der ARD angekündigt. In Wahrheit jedoch war diese Debatte nichts anderes als eine "Mogelpackung", denn das Thema Salafismus kam in dieser Debatte nur am Rande vor.

So stellte ein eingespieltes Kurz-Filmchen beispielsweise die Frage, wie gefährlich der Salafismus sei, verschwieg aber gleichzeitig fast alle salafistischen Terror-Anschläge der letzten Jahre - so etwas kann man selbst bei wohlwollendster Betrachtung nur noch als Volksverdummung bezeichnen. Es blieb Wolfgang Bosbach, wie immer eine ruhige Stimme der Vernunft, vorbehalten, kurz den Anschlag von Arid Uka zu erwähnen und auch einmal darauf hinzuweisen, dass in den letzten Jahren sieben salafistische Terror-Anschläge nur dank der guten Arbeit der Sicherheitsbehörden verhindert wurden.

Die Debatte über den Salafismus fiel jedoch aus: Betül Durmaz, Lehrerin aus Gelsenkirchen, erwähnte kurz, dass es bei jungen Muslimen eine "Renaissance des Islams" gäbe - die aber sofort und einhellig mit sozialen Benachteiligungen erklärt wurde. Was man merkwürdig finden könnte, denn das Erstarken des gewalttätigen Islams seit 9/11 ist eine weltweite und keine spezifisch deutsche Entwicklung. Trotzdem wurde diese Erklärung nicht hinterfragt, die Salafisten wurden ganz schnell beiseitegeschoben, auch der Islam als solches wurde ausgeblendet: Darüber zu diskutieren, ob und warum man nicht über den Islam diskutieren darf, ist im deutschen Fernsehen anno 2012 ganz offensichtlich bereits das höchste der Gefühle. Stattdessen entspannte sich eine Integrations-Debatte - was mit der Einladung von Heinz Buschkowsky wohl auch so beabsichtigt war.

Als "Hardliner" dieser Integrations-Debatte erwies sich der Kabarettist Serdar Somuncu, der von der ersten Minute an im Angriffs-Modus war, für Muslime bis zum Ende der Sendung konsequent die Opfer-Rolle beanspruchte und die Gründe der wachsenden Radikalisierung junger Muslime nicht nur sozial verortete, sondern auch in der "imperialistischen" Politik des Westens. Wirklich bizarr jedoch wurde es, als Herr Somuncu ernsthaft behauptete, unsere Gesellschaft würde angeblich nicht über Rechtsextremisten reden. Und was er unter Rechtsextremisten versteht, zeigt er auch schnell und deutlich: Die Mitglieder von proNRW und ihre "Schweinereien".

Die übliche und altbekannte Leier also, nach der Muslime immer nur Opfer sind, Salafisten kurzerhand als "Idioten" abgetan werden und jeder, der es wagt, den Islam kritisch zu hinterfragen, sofort abwechselnd mit der Rassismus- und der Nazi-Keule bedacht wird. Aber dass selbst SPD-Mitglied Heinz Buschkowsky, der sich nie als Islam-Kritiker hervorgetan, sondern sich immer nur kritisch und konstruktiv mit den Realitäten eines ihm anvertrauten Berliner Stadtteils auseinandergesetzt hat, von ihm in die Nähe des "braunen Sumpfes" gerückt wurde und sich den Vorwurf anhören musste, er habe sein Buch ja nur geschrieben, um "Geld zu machen", zeigt deutlich, dass wir es bei Serdar Somuncu mit einen ganz besonderen Unsympathen zu tun hatten.

Fazit: Für den Zuschauer, welcher der ARD-Vorankündigung Glauben geschenkt und eine Debatte über die salafistische Bedrohung, gar über den Islam erwartet hat, war diese Sendung nichts weiter als 75 Minuten verschwendete kostbare Lebenszeit - worüber nicht einmal die unfreiwillige Komik eines Volker Beck hinwegtröstet, der über die "schwäbische Hausfrau aus Anatolien" fabuliert und beklagt hat, es sei ja gar nicht so einfach, Deutscher zu werden und uns - last, but not least - mit der Erkenntnis verblüfft hat, Salafismus habe ja nichts mit Muslimen zu tun.

Es bleibt die Frage, warum die ARD eine TV-Debatte über den Salafismus angekündigt, dem Zuschauer jedoch eine eher weichgespülte Integrations-Debatte serviert hat? Eine solche Vermischung suggeriert ja die Botschaft, das wachsende Aggressionspotential der Salafisten habe gar nichts mit dem Islam zu tun, sondern sei sozial begründet. Und da liegt nun einmal die Vermutung nahe, dass sich die ARD ganz bewusst einer solchen "Mogelpackung" bedient hat, nur um diese - politisch korrekte, aber dennoch falsche - Botschaft unters Volk zu bringen.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Heute im öffentlich-rechtlichen Erziehungsfernsehen

"Allah statt Grundgesetz - warum werden junge Muslime radikal?" - das ist nicht gerade die Art Fragestellung, die eine spannende intellektuelle Diskussion erwarten lässt. Und wenn in der Presse-Mitteilung der ARD bereits die Frage angekündigt wird, ob unsere Gesellschaft jungen Muslimen "zu wenig Chancen gibt", so lässt das erahnen, worauf diese öffentlich-rechtliche TV-Debatte hinauslaufen soll: 99,9% aller Muslime sind friedlich, nur ein winziger Prozentsatz ist gewalttätig, was aber nichts mit dem Koran oder dem Islam zu tun hat - sondern nur darin begründet ist, dass wir die Muslime nicht genug lieb haben. Amen.

Wer sich diese politisch korrekte TV-Diskussion bei und mit Anne Will angucken möchte: Heute Abend um 22 Uhr 45 in der ARD. Gäste sind Wolfgang Bosbach (CDU), Heinz Buschkowsky (SPD, Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln), Volker Beck von den GrünInnen, Betül Durmaz (Lehrerin in Gelsenkirchen) und Serdar Somuncu (Kabarettist und Autor).

Dienstag, 23. Oktober 2012

Die "Top 10" nordrhein-westfälischer Salafisten-Hätscheleien

Aus aktuellem Anlass hat sich der Betreiber dieses Blogs erlaubt, einmal so eine Art "Top 10" aller Salafisten-Hätscheleien im SPD-regierten Nordrhein-Westfalen zusammenzustellen:

August 2010 - Während des Ramadans okkupieren hunderte Salafisten einen öffentlichen Marktplatz in Mönchengladbach-Eicken, Belästigungen - auch nächtliche - der Bürger sind an der Tagesordnung. Die Behörden der SPD-regierten Stadt Mönchengladbach unternehmen nichts dagegen und verweisen auf die Freiheit der "Religions-Ausübung" (hier und hier). Von den Behörden alleingelassen organisieren sich die betroffenen Bürger in einer Bürgerinitiative, die SPD-Integrationsbeauftragte und heutige Bundestagskandidatin Gülistan Yüksel wirft dieser sofort vor, sie würde "Öl ins Feuer gießen".

Januar 2011 - Eine Mönchengladbacher Bürgerinitiative meldet ordnungsgemäß eine Protest-Kundgebung gegen einen illegalen Salafisten-Treffpunkt an, woraufhin eine Mönchengladbacher Staatsanwältin Strafanzeigen wegen "Störung der Religionsausübung" androht, falls die Bürgerinitiative "zu laut" protestiere. Den Salafisten wird die weitere Nutzung ihres Treffpunktes untersagt, für den Fall der Zuwiderhandlung wird ein Zwangsgeld in Höhe von 5.000 Euro festgesetzt. Trotzdem nutzen die Salafisten diesen Treffpunkt laut Aussagen von Anwohnern bis einschließlich Juni 2011, das Zwangsgeld wird nie vollstreckt.

Februar 2011 - Ein Strafverfahren wegen telefonischer Mord-Drohungen gegen den Sprecher einer Anti-Salafisten-Initiative wird von der Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft eingestellt. Die zuständige Staatsanwältin begründet die Einstellung damit, bei Drohungen wie "Wir reißen Dir den Kopf ab!" handele es sich um "Redewendungen, denen im allgemeinen Sprachgebrauch die Bedeutung der Bereitung großer Probleme zukommt" - aber nicht um die Androhung eines Verbrechens.

März 2011 - Mitglieder einer Mönchengladbacher Anti-Salafisten-Initiative stellen Strafanträge, nachdem sie bei einer Mahnwache von 30-40 Salafisten unter der Führung von Sven Lau mit "Nazis raus, Nazis raus"-Rufen beleidigt wurden. Im Dezember 2011 stellt die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen Sven Lau und die anderen Salafisten mit der Begründung ein, die Salafisten hätten sich durch die Mahnwache "provoziert" und "verärgert" gefühlt.

Juni 2011 - Mönchengladbacher Salafisten legen einen Brand in ihrer eigenen Moschee, um die Tat sogenannten "Muslim-Hassern" in die Schuhe zu schieben. Bereits wenige Wochen später hat der Staatsschutz der Mönchengladbacher Polizei die Täter erfolgreich ermittelt und erdrückende Beweise zusammengetragen. Trotzdem wird das Strafverfahren gegen Sven Lau & Co. im Januar 2012 eingestellt, die Frage eines Journalisten danach, warum belastende Abhör-Protokolle des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes angeblich keinen hinreichenden Tatverdacht begründen sollen, beantwortet der Presse-Sprecher der Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft mit den Worten "Kein Kommentar".

Januar 2012 - Obwohl in der deutschen Presse immer wieder darüber berichtet wurde (hier und hier), dass der Krefelder Salafist Marcel Krass mit dem Gedankengut der Taliban sympathisiert und Kontakte mit mindestens einem der 9/11-Attentäter unterhalten hat, wird er von einer Duisburger Berufs-Schule als Lehrer eingestellt. Aber erst als sich Bürger beschweren und die Bezirksregierung den Verfassungsschutz einschaltet, bequemt sich der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz, Bezirksregierung und Schulleitung über den salafistischen Hintergrund von Herrn Krass aufzuklären. Nachdem er mehr als sechs Monate unterrichtet hat, wird Marcel Krass nach den Sommerferien aus dem Schuldienst entlassen.

Mai 2012 - proNRW zeigt im Rahmen einer Wahlkampf-Tour in verschiedenen Städten Nordrhein-Westfalens Mohammed-Karikaturen, in Solingen und Bonn reagieren die Salafisten darauf mit brutalen Angriffen gegen Polizisten, bei denen u.a. zwei Polizisten durch gezielte Messerstiche schwer verletzt werden. NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) beugt sich sofort der Salafisten-Gewalt und versucht vergeblich, proNRW das weitere Zeigen von Mohammed-Karikaturen verbieten zu lassen.

August 2012 - Ein Journalist der WAZ enthüllt, dass Sami Aidoudi, Ex-Leibwächter von Osama bin Laden und "Terror-Drahtzieher an der Ruhr" (WAZ), schon seit Jahren unbehelligt in Bochum lebt, nicht ausgewiesen wird und als "Asylbewerber" bislang fast 20.000 Euro vom Staat kassiert hat. Die Nicht-Ausweisung wird damit begründet, dass Aidoudi in einem islamistischen Land wie Tunesien angeblich Folter drohe. Dass Sami Aidoudi wochenlang mitten in Bochum einen illegalen Salafisten-Treffpunkt betrieben hat, will der Verfassungsschutz angeblich erst durch den Hinweis einer Bürgerin erfahren haben.

September 2012 - Nach einem Mord-Aufruf der Salafisten gegen Mitglieder von proNRW wegen des Zeigens von Mohammed-Karikaturen entschließt sich proNRW erneut, mit diesen Karikaturen vor der Bonner König-Fahd-Akademie zu demonstrieren. Die Bonner Polizei untersagt das Zeigen dieser Karikaturen und verhilft so der Salafisten-Gewalt vom 5. Mai zu einem späten Sieg.

Oktober 2012 - Der Salafist Murat K., der am 5. Mai 2012 drei Polizisten mit einem 22cm langen Messer angegriffen und zwei davon schwer verletzt hat, wird nicht wegen versuchten Mordes, sondern nur wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Obwohl Murat K. während des Prozesses lautstark kundtut, dass Menschen, die "den Propheten beleidigen", den Tod verdienen und die Polizisten, die dieses wegen der Meinungsfreiheit schützen, seiner Meinung nach "involviert" seien, verbleibt es bei dieser großzügigen Anklage. Und obwohl Murat K. während des Prozesses offenbart, dass er nicht bereit ist, sich bei seinen Opfern zu entschuldigen, darauf verweist, dass er diese Tat wieder begehen würde und in seinem letzten Wort Deutschland droht, wird er lediglich zu sechs Jahren Haft verurteilt - nur wenig mehr als die Hälfte des Strafmaßes, das ein "gewöhnlicher" Krimineller für die objektiv gleiche Tat in Nordrhein-Westfalen bekommt.

Selbstverständlich haben sich alle diese Skandale nur rein zufälligerweise in der Amtszeit und im Zuständigkeitsbereich des nordrhein-westfälischen Innenministers Ralf Jäger (SPD) abgespielt. Oder formulieren wir es mal so: Zumindest stellt es die nordrhein-westfälische Presse als Zufall dar.

Wer's glaubt . . .

Montag, 22. Oktober 2012

Muslim-Bruder Mursi betet für die Vernichtung der Juden


Wem verdanken wir eigentlich, dass dieser Muslim-Bruder Mursi, der hier für den Sieg über die "Ungläubigen" und die Vernichtung der Juden betet, heute Ägypten regiert?

Ach ja, richtig: Zuallererst einmal unseren linkspopulistischen Medien, die den sogenannten "Arabischen Frühling" bis zum Geht-nicht-mehr bejubelt und jede kritische Stimme als "Islamhasser" abgebürstet haben - und damit dieses islamo-faschistische Regime in Kairo überhaupt erst möglich gemacht haben. Und natürlich linksliberalen Politikern wie Barack Hussein Obama und Guido Westerwelle, die das islamo-faschistische Regime der Muslim-Brüder und Salafisten bis heute unterstützen.

TV-Tipp: Mitt Romney vs. Barack Hussein Obama, Part 3

Zugegeben: Den Lesern dieses Blogs die zweite TV-Debatte zwischen Barack Hussein Obama und Mitt Romney zu empfehlen, war ein ziemlicher Schuss in den Ofen. Denn diese zweite TV-Debatte behandelte fast ausschließlich innenpolitische Themen - in Sachen Außenpolitik wurde lediglich der Angriff der Salafisten auf das U.S.-Konsulat in Benghasi kurz erörtert.

Dieser Punkt jedoch hatte es mächtig in sich: Romney warf Obama vor, das amerikanische Volk wochenlang über den terroristischen Hintergrund dieser Salafisten-Attacke belogen zu haben. Obama hingegen behauptete, er hätte bereits am Tag nach diesem Angriff im Rosengarten des Weißen Hauses von einer terroristischen Attacke gesprochen - woraufhin die CNN-Moderatorin Candy Crowley ihre Neutralität aufgab und Obama beipflichtete. In Wahrheit jedoch hat Obama am 12.09.12 im Rosengarten des Weißen Hauses lediglich in der "if"-Form, also in der Möglichkeitsform, von einer terroristischen Attacke gesprochen - und nach dieser Rede hat die Obama-Administration mehr als zwei Wochen lang behauptet, es habe sich nicht um eine vorab geplante terroristische Attacke, sondern um einen "spontanen" Protest wegen des Mohammed-Filmchens gehandelt.

Dass Obama sich so herausgeredet hat, war peinlich genug. Aber dass CNN-Moderatorin Candy Crowley ihm in diesem Punkt beigepflichtet hat, war ein klarer Versuch, die Debatte zugunsten Obamas zu manipulieren - dass Crowley ungefähr eine Stunde nach der Debatte die Dinge auf CNN klargestellt und in der Gesamtbetrachtung Mitt Romney zugestimmt hat, macht diesen Vorgang nicht besser. An diesem Beispiel sehen wir übrigens deutlich, dass Manipulationen linksliberaler Medien zugunsten pro-islamischer Politiker und Parteien kein spezifisch deutsches Phänomen sind. Selbst in den USA, wo es um die Meinungsfreiheit immer noch deutlich besser bestellt ist als in Deutschland, gibt es solche schmierigen Manipulationen.

Und bitte nicht vergessen: Bei dieser U.S.-Wahl geht es nicht nur um die Frage, ob ein "Esel" oder ein "Elephant" gewählt wird - was uns in Deutschland, bis dahin betrachtet, ziemlich egal sein könnte. Bei dieser Wahl geht es darum, ob ein Präsident wiedergewählt wird, in dessen bisheriger Amtszeit der Iran dem Bau einer Atombombe deutlich nähergekommen ist und dessen Kuschelkurs gegenüber dem Islam die Muslim-Brüder wie auch die Salafisten hat erstarken lassen - oder ob mit Mitt Romney ein Präsident gewählt wird, der bereit ist, dem radikalen Islam eine "klare Kante" zu zeigen. Das geht auch die deutsche Islam-Kritik einiges an, völlig unabhängig davon, wie man der Politik beider Kandidaten sonst noch gegenübersteht.

Die dritte und letzte Debatte zwischen Barack Hussein Obama soll ausschließlich außenpolitische Themen beinhalten und beginnt um 3 Uhr deutscher Zeit am Dienstagmorgen. Die ARD, Phoenix und natürlich CNN übertragen live.

Zum besseren Verständnis: Der Esel ist in den USA das Symbol-Tier der Demokratischen Partei - für das Verständnis des Blog-Betreibers eine sehr passende Wahl. Das Symbol-Tier der Republikanischen Partei hingegen ist der Elephant.

Sonntag, 21. Oktober 2012

Medien reagieren auf Migranten- und Salafisten-Gewalt!

Die letzte Woche war für die deutsche Synchron-Presse eine sehr schlechte Woche: Nach dem brutalen Mord an dem 20jährigen Deutsch-Thailänder Jonny K. in Berlin gab es zwar Versuche der Berliner Behörden, in Zusammenarbeit mit den Medien nicht-muslimische Verdächtige zu finden, denen man dieses grausame Verbrechen hätte anhängen können - diese Versuche sind jedoch fehlgeschlagen. Auch der Bonner Prozess gegen den Salafisten Murat K., der zwei Polizisten fast getötet hätte, war aus der Perspektive linker Redakteure wenig erwünscht.

Verstärkte Berichterstattung über angebliche rechtsextremistische Bedrohungen

Um dieser Situation erfolgreich begegnen zu können, haben die linkspolitisch korrekten deutschen Medien unmittelbare Gegenmaßnahmen beschlossen: Mit sofortiger Wirkung soll wieder massiv über angebliche rechtsextremistische Bedrohungen berichtet werden. In Ermangelung realer rechtsextremistischer Bedrohungen wurde beschlossen, Fakten in der Berichterstattung zukünftig durch Spekulationen und Mutmaßungen zu ersetzen - hier ein aktuelles Beispiel dazu. Auch auf die bewährte Strategie linker Zeitungen, Winzigkeiten scham- und skrupellos zu dramatisieren, soll wieder zurückgegriffen werden. Gleichzeitig wurde beschlossen, bei der Verharmlosung islamischer Gewalt auch vor lächerlichen und völlig unglaubwürdigen Darstellungen nicht mehr zurückzuschrecken - auch hierzu ein aktuelles Beispiel. Der Mehrheitsmeinung des Volkes, welches in der Migranten- und Salafisten-Gewalt die eindeutig schlimmere und unmittelbarere Bedrohung erblickt, soll mit verstärkter Zensur von Leser-Kommentarbereichen begegnet werden.

Einigkeit herrscht bei den Medien darüber, dass die ungehinderte Ausbreitung von Migranten- und Salafisten-Gewalt, eines der wichtigsten Projekte rot-grüner Politik, nicht durch wahrheitsgemäße Berichterstattung gefährdet werden darf. Wie bereits in der Vergangenheit auch, haben ehemals konservative Zeitungen wie die Rheinische Post und die Welt hierbei ihre Mitwirkung bekundet.

Die subjektive Rechtsprechung der NRW-Justiz

Frage: Welches Strafmaß hätte Murat K. dieser Tage bei der nordrhein-westfälischen Justiz wohl bekommen, wenn er kein Attentäter im Namen Allahs gewesen wäre und das Gericht nicht missachtet hätte? Sondern ein ganz "gewöhnlicher" Messer-Stecher gewesen wäre, der die objektiv gleiche Tat aus Eifersucht an Privatpersonen begangen und vor Gericht bereut hätte?

Antwort: Dann wäre er im Oktober 2012 von der NRW-Justiz zu elf Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden.

Wir sehen: Radikale Muslime, die ihre Verbrechen im Namen Allahs begehen und nicht bereuen, bekommen bei der NRW-Justiz im Vergleich zu "gewöhnlichen" Straftätern, die ihre Taten bereuen, einen fast 50%igen "Rabatt" beim Strafmaß. Aber nachdem die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft Strafverfahren gegen hochrangige Salafisten geradezu wie am Fließband eingestellt hat und ein Top-Gefährder wie der Al-Qaida-Salafist Sami Aidoudi dank der nordrhein-westfälischen Verwaltungsjustiz in Bochum unverändert sein Unwesen treiben kann, ist das nun wirklich keine Überraschung mehr.

Objektive und unpolitische Justiz sieht anders aus.

Samstag, 20. Oktober 2012

Weitere Reaktionen auf das Bonner Urteil

"Bei der Urteilsverkündung blieb der bärtige Muslim mit Jogginghose und Kopftuch demonstrativ sitzen. Anwalt Pausch sagte: „Er ist schon sehr klar auf seiner Linie.“ Murat K. sei streng-religiös, im Umgang aber auch sehr moderat und humorvoll." (Quelle: Hannoversche Allgemeine, 19.10.12)

Sieh an, sieh an: Wenn dieser Anhänger des "Propheten" nicht gerade Gerichte missachtet oder Polizisten zu töten versucht, ist er also ein "moderater" und "humorvoller" Mensch. Spricht also nichts dagegen, gleich bei nächster Gelegenheit mit diesem netten Kerl ein Bier zu saufen - zumindest nicht für einen Anwalt, der in der Vergangenheit bereits RAF-Terroristen verteidigt hat.

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"Murat, Salam aleikum, ich besuch dich dann!" - der im Gefängnis zum Islam konvertierte Links-Terrorist Bernhard Falk nach der Urteilsverkündung zu Murat K.

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"Das Urteil ist ein klares Signal, dass in unserem Rechtsstaat brutale Angriffe auf unsere Polizisten konsequent geahndet werden" - das erklärte der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) gestern in Düsseldorf. Und auch das ist keine Überraschung: Wir dürfen nicht vergessen, dass für Anhänger der Kuscheljustiz, Salafisten-Hätschler und andere linksgrüne Romantiker sechs Jahre Haft für die versuchte Tötung von Polizisten bereits ein "hartes" und "konsequentes" Urteil darstellen.

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"Lediglich sechs Jahre Gefängnis für einen Extremisten, der weder unseren Rechtsstaat, noch unsere Gesellschaft, noch unsere Werte anerkennt und im Gegenzug keinerlei Reue zeigt, sondern sich im Nachhinein nur über sein zu stumpfes Messer ärgert, sind eindeutig zu wenig. Das zeigt mal wieder, dass unsere Gerichte an den falschen Stellen Nachsicht zeigen. Ich habe es schon im Vorfeld für falsch gehalten, nur maximal sechs Jahre Haft zu fordern. Immerhin konnte man anhand der Aussagen dieses Salafisten klar erkennen, dass er den Tod der Beamten nicht nur billigend in Kauf genommen hatte, sondern dass der Tod Unschuldiger durchaus sein Ziel war. Insofern ist es mir unverständlich, warum man den Vorwurf des versuchten Mordes wieder fallen gelassen hat" - so kommentierte der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi das Urteil.

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"Der Islam ist keine Kriegsansage und der Gott des Islam ist kein Kriegsgott, der daran interessiert ist, seine Macht zu demonstrieren. Er ist vielmehr ein Gott der Barmherzigkeit" - das sagte Mouhanad Khorchide, Professor für "Islamische Religionspädagogik" an der Universität Münster, nach dem Urteil dem WDR-Fernsehen. Der Betreiber dieses Blogs zieht es vor, diese Aussage nicht weiter zu kommentieren.

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"Als Vorwand für ihren vorbereiteten Gewaltausbruch dienten den Salafisten die von Pro-NRW-Vertretern gezeigten Motive des dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard. Ihn hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel 2010 bei einer Preisverleihung unter Rückgriff auf Perikles' Ausspruch gewürdigt, das Geheimnis der Freiheit sei der Mut. Mit Voltaire möchte man ergänzen: Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen! Selbst geschmacklose Formen von Provokation sind ein zulässiges Mittel politischer Auseinandersetzung. Gewalt ist es nie." (Auszug aus einem Kommentar von Rüdiger Franz im heutigen Bonner General-Anzeiger)

Das hingegen ist wirklich eine große Überraschung, bei der man sich ganz verwundert die Augen reibt: Nachdem unsere linkspolitisch korrekte Presse mehr als fünf Monate lang so getan hat, als seien die Mitglieder von proNRW wegen ihrer "Provokationen" die wirklich Schuldigen an diesen versuchten Polizisten-Morden, ist es jetzt ausgerechnet der Bonner General-Anzeiger, der einräumt, dass Provokationen - im Gegensatz zur Gewalt - ein legitimes Mittel der politischen Auseinandersetzung seien.

Wobei der Betreiber dieses Blogs übrigens bis heute nicht verstanden hat, warum unsere Medien diese Karikatur als "Provokation" bezeichnen: Wenn eine Karikatur einen gewalttätigen "Propheten" zeigt, die Anhänger dieses "Propheten" dann mit Gewalt auf die Präsentation dieser Karikatur reagieren, so ist die Karikatur keine Provokation, sie ist nicht einmal eine Karikatur - sondern einfach nur die Wahrheit.

So betrachtet haben die Mitglieder von proNRW gar nicht "provoziert": proNRW hat nichts anderes gemacht, als den Anhängern dieses "Propheten" einen Spiegel vor das Gesicht zu halten.

Freitag, 19. Oktober 2012

Mut- und hilflose Justiz

Sechs Jahre Haft für Murat K. - da kann man von einem Urteil im Rahmen der Erwartungen reden: Einerseits ist dem Vorsitzenden Richter Klaus Reinhoff nach dem letzten Wort von Murat K., in welchem er die Legitimität des Gerichts erneut bestritten und Deutschland gedroht hat, gar nichts anderes übrig geblieben, als über das von der Staatsanwaltschaft geforderte Strafmaß von fünf Jahren und neun Monaten hinauszugehen. Andererseits ist es enttäuschend, dass das Gericht gerade mal drei weitere Monate Haft verhängt hat. Bei einer Anklage, die ein Strafmaß bis zu zehn Jahren erlaubt hätte und einem Angeklagten, der sich geweigert hat, sich bei seinen Opfern zu entschuldigen, vor Gericht bedauert hat, dass sein Messer "nicht noch schärfer war" und nicht zuletzt bekräftigt hat, dass er diese Tat wieder begehen würde, sind gerade mal 60% des möglichen Strafmaßes Ausdruck der Mutlosigkeit des Gerichtes. Und dass jeder Beobachter von Salafisten-Verfahren diese Mutlosigkeit erwartet hat, macht sie nicht besser.

Religiöse Motive strafmildernd?

Dass Murat K. geständig sei und religiöse Motive anführe, sei nur begrenzt als strafmildernd anzuführen - so Staatsanwältin Vanessa Weber in ihrem Plädoyer am vergangenen Dienstag. Auch wenn Frau Weber davon gesprochen hat, dass die religiösen Motive nur "begrenzt" als strafmildernd anzusehen seien, so mutet es geradezu pervers an, bei einem Angeklagten, der seine Straftat im Namen eines "Propheten" begangen hat und der die Legitimität eines deutschen Gerichtes (und damit unsere Werteordnung) nicht anerkennt, weil nur Allah das Recht habe, darüber zu urteilen, was gut und böse und was falsch und richtig sei, überhaupt daran zu denken, ein solches "religiöses" Motiv als strafmildernd zu betrachten.

Mit Verlaub: Wenn Angehörige einer Religionsgemeinschaft der Meinung sind, dass bei "Ungläubigen", die sich nicht den verqueren Regeln ihrer Religion unterwerfen, Selbstjustiz und Todesstrafe angemessen seien und aus diesem Denken heraus Menschen zu töten versuchen, dann müsste dieses unserer Rechts- und Werteordnung gemäß als Rassismus und somit strafverschärfend geahndet werden. Damit, bei einer solchen Motivation überhaupt den Gedanken an Strafmilderung ins Spiel zu bringen, hat sich die Staatsanwaltschaft Bonn auf einen sehr gefährlichen Weg begeben: Wer da von Strafmilderung redet, der verschafft solchen Motivationen Legitimation und gibt die Werte unserer Rechtsordnung preis.

Bezug zur Realität verloren?

Der Angeklagte sei ein Prototyp eines Fanatikers, der brandgefährlich ist und jeden Bezug zur Realität verloren habe - so der Vorsitzende Richter Klaus Reinhoff heute in seiner Urteilsbegründung. Nun, was Richter Klaus Reinhoff als "Prototyp eines Fanatikers" bezeichnet, ist in Wahrheit ein strenggläubiger Muslim - denn nichts anderes sind Salafisten. Und Murat K. hat in keinster Weise den Bezug zur Realität verloren - wie alle strenggläubigen Muslime, die dem Koran und der Scharia folgen, bewertet er sie nur anders.

In die gleiche Falle tappte Staatsanwältin Vanessa Weber, als sie einerseits religiöse Motive zur Frage einer möglichen Strafmilderung heranzog, aber andererseits beklagte, der Angeklagte Murat K. hätte "Einsicht und Reue" vermissen lassen: Dass Murat K. nur den Regeln des Islams entsprechend gehandelt hat, dass er sehr wohl Einsicht hatte, nur eben Einsicht im Sinne des Islams und dass er nach den Regeln des Islams überhaupt keinerlei Reue verspüren muss - all das blendete Staatsanwältin Weber einfach aus.

Und das bringt uns zu einem sehr bedrückenden Fazit dieses Prozesses: Dass ein Angeklagter, der sich nicht bei seinen Opfern entschuldigt, stattdessen betont, er würde die Tat erneut begehen und kackfrech mit Verweis auf Allah einem deutschen Gericht die Legitimität abspricht, mit gerade mal 60% des maximalen Strafmaßes aus dem Gerichtssaal spaziert, ist schlimm und lächerlich genug. Dass aber weder die Staatsanwaltschaft, noch das Gericht berücksichtigt haben, dass der Angeklagte sehr wohl wusste, was er tat und im Sinne des Islams völlig korrekt gehandelt hat, zeugt von der Hilflosigkeit unserer Justiz. Es ist die Hilflosigkeit einer Justiz, die gar keine Ahnung und auch kein Konzept hat, wie sie mit muslimischen Attentätern umzugehen hat, nach deren religiöser Überzeugung sie selbst überhaupt keine Legitimation hat. Und bei der ein ernsthafter Wille zur Behauptung ihrer selbst bislang nicht zu erkennen ist.

Gewerkschaft der Polizei: Urteil zu milde

Inzwischen gibt es eine erste Reaktion von der Gewerkschaft der Polizei, die das Urteil gegen Murat K. als "zu milde" bezeichnet. GdP-Bundesvorsitzender Bernhard Witthaut sagte: "Wer in blinder Raserei mit einem Messer auf meine Kolleginnen und Kollegen einsticht, nimmt deren Tod in Kauf. Der Täter hat ohne Reue auch während des Prozesses deutlich gemacht, dass in seinen Augen Polizisten Freiwild sind wenn sie sich gegen seine Überzeugung stellen."

"Zu milde" ist in jedem Fall freundlich und diplomatisch formuliert: In so gut wie allen Leser-Kommentarbereichen des deutschsprachigen Internets war die Vokabel "lächerlich" in den letzten drei Stunden zweifelsfrei die am häufigsten benutzte Vokabel. Das Volk, in dessen Namen der Vorsitzende Richter Klaus Reinhoff sein Urteil gesprochen hat, hat ganz eindeutig zu diesem Gericht und dessen Urteil den Daumen gesenkt.

Dieses Urteil war ein Urteil des Bonner Landgerichts - aber mit Sicherheit nicht das Urteil des Volkes.

Bonn: 6 Jahre Haft für Murat K.

Der Salafist Murat K., der bei den Bonner Salafisten-Krawallen am 5. Mai drei Polizisten mit einem 22cm langen Messer angegriffen und zwei davon schwer verletzt hat, wurde soeben vom Bonner Landgericht wegen schwerem Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung zu sechs Jahren Haft verurteilt.

Im Laufe des Nachmittags mehr zu diesem Urteil.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Die Frankfurter Buchmesse und die Salafisten

Zu Recht empört: Ismail Tipi (Foto: I.Tipi)
"Empört und verärgert hat der hessische Landtagsabgeordnete und integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Ismail Tipi auf eine Verteilaktion der Salafisten während der Frankfurter Buchmesse am vergangenen Wochenende reagiert. "Das ist mir schon etwas unerklärlich, warum diese Extremisten hier ungestört zu Werke gehen konnten", so Tipi in Wiesbaden. Natürlich dürfe man den Koran, die Bibel oder andere Bücher grundsätzlich frei verteilen, allerdings sollte man als Veranstalter schon darauf achten, wer was auf der Buchmesse verteile. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass zum Beispiel Rechts- oder Linksextremisten auf einer solchen Veranstaltung ungehindert ihre Propaganda betreiben dürften." (Quelle: Ismail-Tipi.de, 16.10.12)

Nun ja. Dass die NPD auf der Frankfurter Buchmesse ihren eigenen Stand bekommt und dann ungehindert kostenlose Ausgaben von "Mein Kampf" verteilen kann, ist in der Tat schwerlich vorstellbar. Aber dass Linksextremisten auf der Frankfurter Buchmesse ihre Propaganda verteilen, ist inzwischen nicht mehr auszuschließen - denn eine Buchmesse, die so "tolerant" ist, Islamo-Faschisten ihre Auftritte zu erlauben, dürfte auch mit linksextremer Propaganda keinerlei Probleme haben.

Wirklich schlimm an diesem Skandal ist jedoch, dass sich außer Ismail Tipi, einem der ganz wenigen deutschen Politiker, die sich konsequent und auch glaubwürdig gegen die Salafisten engagieren, niemand wirklich daran stört oder darüber empört, dass die Frankfurter Buchmesse den Salafisten einen solchen Auftritt erlaubt hat. Ein skandalöses Beispiel dafür, wie weit sich die Frankfurter Buchmesse von unserer Verfassung und den Werten unserer Demokratie entfernt hat - aber kaum jemanden kümmert's.

"Der Staat darf nicht zulassen, dass unter seinen Augen Terroristen und Gewalttäter gezüchtet würden. Der Salafismus ist eine intolerante und fanatische Ideologie. Dagegen müssen wir uns mit allen, uns zur Verfügung stehenden, Rechtsmitteln wehren" - auch in diesem Punkt ist dem hessischen CDU-Landtagsabgeordneten Ismail Tipi ausdrücklich zuzustimmen. Traurig ist nur, dass außer Ismail Tipi und einer Handvoll anderer Politiker von CDU und CSU niemand wirklich gewillt ist, etwas dagegen zu tun. Alle anderen deutschen Politiker, ganz besonders nordrhein-westfälische SPD-Politiker, halten ihre "Sonntagsreden", sprechen sich in Interviews gegen die Salafisten aus, tun aber null und nichts dagegen und lassen damit tatsächlich zu, dass unter den Augen des Staates Terroristen und andere Gewalttäter gezüchtet werden - denn nichts anderes passiert gerade in unserem Land.

Witz der Woche

"Wer jetzt noch darüber diskutiert, ob Islam und Demokratie zusammenpassen, so der palästinensische Politikwissenschaftler Azmi Bischara während einer Konferenz in Qatar, „hängt seiner Zeit gewaltig hinterher. Der Aufstand in der Arabischen Welt hat in vielen Ländern zu freien Wahlen geführt und auf demokratische Weise sind islamische Gruppierungen an die Macht gekommen.“ Die Frage sei nun, wie die Islamisten mit der demokratischen Herrschaft umgehen." (Quelle: Frankfurter Rundschau, 16.10.12)

Hi, hi - eben: Die Frage ist nun, wie die Muslim-Brüder und die Salafisten mit ihrer demokratischen Herrschaft umgehen. Und wie die Herren Salafisten damit umgehen, haben wir ja zuletzt am 11. September gesehen - als Mitglieder demokratisch gewählter Salafisten-Parteien die U.S.-Botschaft in Kairo gestürmt, die amerikanische Flagge heruntergerissen und statt derer die Al-Qaida-Flagge gehisst haben.

Aber es kommt noch besser: "Diese Kompromissbereitschaft (gegenüber der Muslim-Bruderschaft, Anm. d. Blog-Betreibers) und das Bekenntnis zur Realpolitik mache die Salafisten zu einer ernstzunehmenden politischen Kraft" - so beendet Julia Gerlach allen Ernstes ihren Beitrag in der Frankfurter Rundschau.

Hmm, hmm: Wenn schon kompromissbereite Salafisten westliche Botschaften stürmen - was, bitte, steht uns dann erst mit jenen Salafisten bevor, die nicht zu Kompromissen und zur Realpolitik bereit sind? Ob uns Frau Gerlach diese Frage wohl beantworten wird?

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Pierre Vogel - Dichtung und Wahrheit


Die Dichtung unserer System-Presse lautet: Pierre Vogel ist nach Ägypten ausgewandert.

Die Wahrheit lautet: Pierre Vogel hat sich in Münster angesiedelt. Also zufälligerweise genau in der Stadt, die mit dem "Zentrum für Islamische Theologie" (ZIT) an der Westfälischen Wilhelms-Universität die einzige Ausbildungsstätte für Islam-Lehrer in ganz Nordrhein-Westfalen hat.

Zufälle gibt's . . . .

Murat K.s letztes Wort - im Namen Allahs

Deutschland habe mit Anschlägen zu rechnen

Wirklich bemerkenswert am letzten Verhandlungstag gegen den Messer-Salafisten Murat K. war übrigens das letzte Wort des Angeklagten, welches dieser natürlich mit den Worten "Im Namen Allahs" eingeleitet hat: Murat K. warf dem deutschen Staat vor, "unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit" das Zeigen der Mohammed-Karikaturen erlaubt und damit "den Propheten beleidigt" zu haben. Ferner machte Murat K. erneut deutlich, dass er das Gericht nicht als legitim akzeptiere, denn nur Allah habe das Recht, zu entscheiden, was gut und böse und was richtig und falsch sei. "Die Muslime haben dem deutschen Staat den Krieg erklärt", fuhr Murat K. fort. Er glaube, dass Deutschland künftig "mit Anschlägen zu rechnen habe". Als Murat K. vom "Kriegszustand" sprach, entzog ihm Richter Klaus Reinhoff das Wort.

Das letzte Wort des Angeklagten Murat K. vor dem Bonner Landgericht war also nichts anderes als eine ganz klare Drohung gegen Deutschland im Namen Allahs - aber Staatsanwältin Vanessa Weber ist ja der Meinung, dass 5 Jahre und 9 Monate bei diesem Täter völlig ausreichen!

Dienstag, 16. Oktober 2012

Fünf Jahre und neun Monate?

Plädoyers im Prozess gegen Murat K.

Die Plädoyers sind beendet: Die Bonner Staatsanwaltschaft hat eine Haftstrafe von fünf Jahren und neun Monaten für den Salafisten Murat K. gefordert. Staatsanwältin Vanessa Weber warf dem 26jährigen Murat K. heute vor dem Bonner Landgericht vor, den beiden Beamten das Messer jeweils "mit voller Wucht" in den Oberschenkel gerammt zu haben. Für diese Tat sei eine "empfindliche Haftstrafe" unerlässlich.

Bleibt die Frage, was Frau Weber unter einer "empfindlichen Haftstrafe" versteht: Bei einem Angeklagten, der zwei Polizisten fast getötet hätte, keine Reue gezeigt hat, sich nicht einmal bei seinen Opfern entschuldigen wollte, die Frechheit besessen hat, unsere Polizei mit SA und SS zu vergleichen und auch noch betont hat, dass er eine solche Tat im Namen Allahs jederzeit wieder begehen würde, wären fünf Jahre und neun Monate ein eher mildes Strafmaß - die Höchststrafe für eine gefährliche Körperverletzung beträgt jedenfalls 10 Jahre. Aber bei einer Staatsanwaltschaft, die bereits im Vorfeld dieses Verfahrens ohne plausible Begründung die Anklage von versuchtem Mord auf gefährliche Körperverletzung reduziert hat, dürfte ein solch' milder Strafantrag nicht weiter überraschen - die nordrhein-westfälischen Staatsanwaltschaften sind ja nicht gerade bekannt dafür, konsequent gegen Salafisten vorzugehen.

Das Urteil wird am Freitag gesprochen.

TV-Tipp: Mitt Romney vs. Barack Hussein Obama, Part 2

Herausforderer Romney (Foto:Gage Skidmore)
Wir alle erinnern uns noch an die von Salafisten initiierten Aggressionen am diesjährigen 9/11-Gedenktag: In Kairo stürmten Salafisten die U.S.-Botschaft, rissen die amerikanische Flagge herunter und hissten statt derer die Al-Qaida-Flagge. Und in Benghasi brannten Salafisten das U.S.-Konsulat nieder und ermordeten Chris Stevens, den amerikanischen Botschafter in Libyen. Diese Ereignisse werden nun mehr und mehr zum Wahlkampf-Thema in den USA. Oder, besser gesagt: Die Versuche der Obama-Administration, zu vertuschen, dass es sich um lange geplante Angriffe der Salafisten gehandelt hat, stattdessen so zu tun, als habe es sich um "spontane" Proteste des islamischen Mobs wegen eines unbedeutenden Mohammed-Filmchens gehandelt, werden spät, aber nicht zu spät, zum Wahlkampf-Thema.

Vertuscher Obama (Foto:P.Souza)
Warum das amerikanische Volk tagelang über diese Zusammenhänge belogen wurde, dürfte auf der Hand liegen: Die Obama-Administration wollte nicht mitten im Wahlkampf das Scheitern ihrer Außenpolitik eingestehen. Einer von deutschen Medien bejubelten Außenpolitik, die aber zu keinem Zeitpunkt etwas anderes war, als ein naiver Kuschelkurs gegenüber dem Islam - der jetzt irgendwo zwischen Kairo, Benghasi und Tunis blutig gescheitert ist. Und wenn Barack Obama danach nichts Besseres zu tun hatte, als sich im pakistanischen Fernsehen für ein Mohammed-Filmchen zu entschuldigen, so verheißt das nichts Gutes: Es bedeutet nicht weniger, als dass ein amerikanischer Präsident, dessen muslimische Herkunft nie wirklich glaubwürdig geklärt wurde (hier und hier), allen Ernstes beabsichtigt, diese naive Außenpolitik weiterzuführen.

Und wenn das amerikanische Volk diesem Wahnsinn am 6. November kein Ende bereitet, dann dürften islamo-faschistische Regime wie in Ägypten also auch weiterhin unterstützt werden - zum Nachteil Israels, aber sehr zur Freude der Muslim-Brüder und der Herren Salafisten.

Alles gute Gründe dafür, dass auch deutsche Islam-Kritiker und Salafisten-Gegner nunmehr ihre Aufmerksamkeit auf den U.S.-Wahlkampf richten. Und da die Umfragen zunehmend ein Kopf-an-Kopf-Rennen vorhersagen, dürfte den letzten beiden TV-Debatten der Kandidaten große Bedeutung zukommen. Die vorletzte dieser Debatten findet in der nächsten Nacht statt: Die ARD und Phoenix übertragen diese Debatte ab 3 Uhr, wer die typischerweise leicht manipulativen deutschen Übersetzungen nicht mag, dem sei diese Debatte auf CNN empfohlen.

And here's a short translation for the american readers: Vote Romney! Please do not re-elect a guy, who is weak against radical Islam, who didn't told the truth to the american people about what happened in Benghasi and apologized in Pakistan-TV for being attacked!

Affen und Schweine sind nicht in Gefahr?

"Bonn: Junge Muslime in Gefahr - Salafismus in Deutschland am 3.11.2012

Anbei ein Veranstaltunghinweis für die Veranstaltung "Junge Muslime in Gefahr - Salafismus in Deutschland" am 3. Nov. in Bonn, 10-17 Uhr i, Gustav-Stresemann-Institut, Langer Grabenweg 68, 53721 Bonn.

Unsere Gesellschaft braucht ein gemeinsames Konzept gegen Extremismus (jeglicher Couleur). Wir hoffen mit dieser Tagung einen Grundstein legen zu können. Es soll niemand angeprangert werden, es ist keine Diskussion über den Islam, vielmehr soll eine sachliche Auseinandersetzung stattfinden, die an einer Lösung orientiert ist.

Zur Tagung sollte man sich bis zum 19.10. anmelden (
-> siehe Flyer).

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Ridwan Bauknecht

Islam- und Sozialwissenschaft, M.A.
Lehrer für Islamkunde und Islamischen Religionsunterricht"


(Quelle: Migrapolis Deutschland, 12.10.12)

Versuchen wir einfach mal, diese Veranstaltungs-Ankündigung zu übersetzen. Den Satz "es ist keine Diskussion über den Islam" kann man noch sehr leicht übersetzen, denn der bedeutet nichts anderes, als dass jegliche Kritik am Islam auf dieser Veranstaltung nicht geduldet wird. Wir kennen das ja bereits: Salafisten haben mit dem Islam nichts zu tun, unbestätigten Gerüchten zufolge hat selbst der Islam nichts mit dem Islam zu tun. Schwieriger jedoch wird es mit der Überschrift: Was, bitte, haben wir unter "Junge Muslime in Gefahr" zu verstehen? Welchen Sinn ergibt eine solche Überschrift, wenn in Wahrheit fast alle bisherigen Opfer salafistischer Terror-Anschläge auf deutschem und europäischem Boden Christen und Juden waren, also in Wahrheit Christen und Juden in Gefahr sind?

Eine Erklärung für diese seltsame Überschrift könnte natürlich darin bestehen, dass die Organisatoren dieser Veranstaltung sowas von komplett doof sind, dass sie gar nicht wissen, dass salafistische Terror-Attentäter bevorzugt Juden und Christen ermorden?

Die kurzen Ausführungen im beigefügten "Flyer" legen jedoch eine ganz andere Vermutung nahe: Die Organisatoren dieser Veranstaltung sind anscheinend der Meinung, dass nur junge Muslime, die von den Salafisten beeinflusst und rekrutiert werden könnten, bedrohte Personen seien. Die Juden und Christen hingegen, die von salafistischen Terroristen auf deutschem und europäischem Boden ermordet werden, interessieren die - muslimischen - Organisatoren dieser Veranstaltung offensichtlich nur einen Scheißdreck. Vielleicht ja deswegen, weil es Ungläubige sind, sogenannte Kufar? Also Affen und Schweine?

P.S.: Würde man diese kranke Logik auf die Shoah beziehen, so würde das übrigens bedeuten, dass die SS-Wachmannschaften die Opfer der Shoah waren - die ermordeten Juden hingegen völlig irrelevante Personen.

Montag, 15. Oktober 2012

Wo verständnisvolle Richter fehl am Platze sind

"Das war anders als alles andere. Hier ging es um Leben und Tod" - so schilderte jene Polizistin, die von dem Salafisten Murat K. mit einem 22cm langen Messer angegriffen und schwer verletzt wurde, die Bonner Salafisten-Krawalle am 5. Mai. Es sind die Worte einer erfahrenen Polizistin, Gruppenführerin, die schon mehrfach bei den 1. Mai-Krawallen in Berlin im Einsatz war. Der Zugführer, ein 49jähriger Mann, seit 1998 bei der Einsatzbereitschaft der Polizei, sagt: "Eine Gewalt von dieser Qualität habe ich in den ganzen Jahren noch nie erlebt." Der Polizist vom Beweissicherungstrupp, der mit seiner Kamera die Einsätze dokumentieren muss, ist seit zwölf Jahren dabei. Auch er wurde von Murat K. mit dem Messer angegriffen und schwer verletzt - und ist noch immer in psychologischer Behandlung, auch kann er bis heute nur vier Stunden am Tag arbeiten.

Morgen um 9 Uhr wird der Prozess gegen Murat K. vor dem Bonner Landgericht fortgeführt. Es ist ein Prozess, wie er gespenstischer kaum sein könnte: Den Opfern, deutschen Polizisten, die diesen brutalen Angriff glücklicherweise überlebt haben, aber teilweise schwere Schäden erlitten haben, steht ein Täter gegenüber, der zwar vom deutschen Staat Hartz-IV-Leistungen kassiert, aber sich vor Gericht aufzustehen weigert - weil er Allah, aber nicht ein deutsches Gericht als Autorität anerkennt. Der sich geweigert hat, sich bei seinen Opfern zu entschuldigen. Der lange Tiraden darüber hält, dass der Westen den Islam "nicht respektiere", ganz besonders natürlich darüber, dass jeder, der "den Propheten beleidige", den Tod verdiene. Und der natürlich auch klarstellt, dass er seine Taten wieder begehen würde.

Murat K. ist die Personifizierung einer kranken, faschistischen Ideologie, die einen "Propheten" liebt, aber Menschen verachtet und Zivilisation verhöhnt - kein Islam-Kritiker hätte jemals eine solche Gestalt erfinden können. Hätte ein Islam-Kritiker versucht, eine solche Gestalt zu erfinden, so hätte man diesen nicht nur sofort reflexhaft als "Islam-Hasser" beschimpft - man hätte ihm auch noch vorgehalten, dass solche Extremisten im Namen Allahs gar nicht vorstellbar seien. Aber doch gibt es solche Gestalten, sie sind mitten unter uns, jederzeit bereit, alles zu verhöhnen, was unsere Zivilisation ausmacht. Und vor allem: Jederzeit bereit, für ihren "Propheten" zu morden.

Die Entscheidung von Richter Klaus Reinhoff, der am ersten Verhandlungstag keine Ordnungsstrafe wegen Missachtung des Gerichts gegen Murat K. aussprechen wollte, ist in keinster Weise nachvollziehbar. Denn hier geht es nicht nur darum, dass ein Salafist deutsche Polizisten zu töten versucht hat - was nun wirklich schon schlimm genug ist! Hier geht es noch um viel mehr: Es geht darum, wie mit jenen umgegangen wird, die selbst elementarste Rechtsgrundsätze und menschliche Werte im Namen eines "Propheten" für gegenstandslos erklären. Jede Strafe unterhalb der Höchststrafe, jede Ordnungsstrafe, die nicht verhängt wird, ist vor einem solchen Hintergrund nichts anderes als ein Affront gegen unsere Rechts- und Werteordnung - und eine unerträgliche Verhöhnung der Opfer.

Sonntag, 14. Oktober 2012

Gaza-Streifen: Ein Salafisten-Führer weniger

Israelischer Salafisten-Jäger (Foto:USAF)
Nach wiederholten Raketenangriffen von Salafisten aus dem Gaza-Streifen auf israelisches Territorium hat Israel endlich konsequent durchgegriffen: Der Jordanier Hischam al-Saedini, wichtigster Chef der mit Al-Qaida verbündeten Salafisten im Gaza-Streifen, sowie ein weiterer Salafist wurden erfolgreich von der israelischen Luftwaffe liquidiert. Beide Männer verstarben im Krankenhaus.

Die "Welt" hat natürlich nichts Besseres zu tun, als uns die beiden Salafisten als "Opfer eines israelischen Luftangriffs" darzustellen. Mit der simplen Erkenntnis, dass raketenschmeißende Salafisten keine Opfer, sondern Täter sind, ist der eine oder andere deutsche Qualitäts-Dschurnalist anscheinend schon überfordert.

Wie dem auch sei: Good job, IAF! Toda!

Samstag, 13. Oktober 2012

Bonner Messer-Salafist: Plädoyers bereits am Dienstag

Der Bonner Prozess gegen den Salafisten, der am 5. Mai in Bonn drei Polizisten mit einem Messer angegriffen und zwei davon schwer verletzt hat, wird ein - im wahrsten Sinne des Wortes - kurzer Prozess: Gestern hat das Bonner Landgericht mitgeteilt, dass die Beweisaufnahme bereits am nächsten Dienstag, dem 16. Oktober, abgeschlossen werden soll. Auch die Plädoyers von Anklage, Nebenklage und Verteidigung wie auch das letzte Wort des beklagten Salafisten sollen auf den Dienstag vorgezogen werden. Der ursprünglich für Mittwoch vorgesehene Verhandlungstag wird voraussichtlich entfallen, das Urteil soll dann am Freitag, dem 19. Oktober, um 12 Uhr gesprochen werden.

Nun ja. Bei Murat K. haben wir es mit einem Angeklagten zu tun, der sich bei Prozess-Beginn aufzustehen geweigert hat, weil er zwar Allah, nicht jedoch ein deutsches Gericht als Autorität akzeptiert. Und der mit seiner Feststellung, dass jeder, der "den Propheten beleidige", getötet werden muss, deutlich zum Ausdruck gebracht hat, dass er sich selbst mehr als Richter und weniger als Angeklagten sieht. Da bedarf es nicht allzu großer Phantasie, um sich bereits jetzt denken zu können, welche Art von letztem Wort im Namen Allahs uns da am Dienstag erwartet.

Ein Ex-Salafist analysiert das Mohammed-Filmchen


Spannendes zum Wochenende: Ex-Salafist Barino Barsoum analysiert das Mohammed-Filmchen!

Wenn deutsche Pfarrer von "Zerrbildern" reden

"In den letzten Jahren sind in Deutschland mehr als 250 Menschen Opfer rechtsradikaler Gewalt geworden, zwei wurden Opfer radikaler Muslime. Natürlich sind auch diese zwei zu viele, aber wir müssen aufpassen. Die Medien liefern uns ein Zerrbild. Aber wenn Menschen aufeinander treffen, die nur ein Zerrbild voneinander haben, kann es keinen Dialog geben" - das sagte am letzten Donnerstag Pfarrer Olaf Grobleben, Beauftragter für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg.

Nun ja. Wenn man jede Kneipen-Schlägerei, in die ein ausländischer oder dunkelhäutiger Mitbürger verwickelt ist, als "rechtsradikale Gewalt" bewertet und unter den "letzten Jahren" die letzten 22 Jahre versteht, dann kommt man in der Tat zu solchen Zahlen. Und, kleiner Tipp an die Evangelische Kirche: Würde man unter den "letzten Jahren" gar die letzten 100 Jahre verstehen, dann käme man noch zu viel eindrucksvolleren Zahlen!

Aber wenn wir schon mal bei Zahlen sind: Durch den NSU-Terror wurden zwischen dem 09.09.2000 und dem 06.04.2006 (also in fast sechs Jahren) neun Menschen getötet. Am 11.09.2001 hingegen wurden von Salafisten im Namen Allahs an einem einzigen Tag mindestens 2.970 Menschen getötet.

Soviel zu den perversen Zerrbildern der Evangelischen Kirche.

Freitag, 12. Oktober 2012

GdP fordert Mord-Anklage gegen Bonner Messer-Salafisten

"Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert, dass der Angeklagte des heute vor dem Bonner Landgericht beginnenden Salafisten-Prozesses zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt wird. "Wer mit einem scharfen Messer gezielt auf Polizisten einsticht, handelt in Tötungsabsicht. Er muss deshalb mit aller Härte des Gesetzes verurteilt werden", fordert der stellvertretende GdP-Landesvorsitzende Arnold Plickert. "Nur durch eine hohe Strafe setzt unser Staat ein Zeichen, dass wir uns in Deutschland von Extremisten keinen Religionskrieg aufzwingen lassen", sagte Plickert. Die GdP erwartet zudem, dass das Gericht überprüft, ob der Angeklagte wegen versuchten Mordes verurteilt werden kann. "Wir gehen davon aus, dass es sich um einen gezielten Mordversuch gehandelt hat, auch wenn die Bonner Staatsanwaltschaft den ursprünglich von ihr vertretenen Mordvorwurf im Laufe des Ermittlungsverfahrens fallen gelassen hat und dem Beschuldigten nur noch Landfriedensbruch in einem besonders schweren Fall und gefährliche Körperverletzung zur Last wirft." (Aus einer Presse-Mitteilung der Gewerkschaft der Polizei vom 10.10.12)

Da kann man Herrn Plickert nur zustimmen!

Im Grunde ist diese Geschichte unglaublich simpel: Murat K. hat am 5. Mai in Bonn nicht nur auf die Oberschenkel der Polizisten eingestochen - sondern auch in diesen zu Schnitten angesetzt. Und wer abseits einer medizinisch notwendigen Operation im  Oberschenkel zu Schnitten ansetzt, der macht das typischerweise in der Absicht, die Schlagader zu verletzen - es gibt keinen anderen plausiblen Grund, weshalb ein Mensch im Rahmen einer gewalttätigen Auseinandersetzung im Oberschenkel seines Gegners zu Schnitten ansetzen sollte. Und wer absichtlich die Schlagader eines Menschen zu verletzen versucht, der macht das immer und ausnahmslos in der Absicht, diesen Menschen zu töten - es gibt keinen einzigen anderen Grund, die Schlagader eines Menschen zu verletzen. Somit wäre eine Anklage wegen eines Mord-Versuches mit direktem Vorsatz zwingend gewesen.

Die Entscheidung der Bonner Staatsanwaltschaft, den Mordvorwurf fallenzulassen, hat bis heute niemand wirklich verstanden - auch fehlt die entsprechende Begründung. Der Verzicht auf die Anklage wegen Mordes ergibt nur dann einen logischen Sinn, wenn man berücksichtigt, dass sich nordrhein-westfälische Staatsanwaltschaften einer konsequenten Strafverfolgung von Salafisten bislang immer verweigert haben - so ist uns allen beispielsweise das Agieren der Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft ja bis heute in höchst unangenehmer Erinnerung.

Murat K. ist kein "Deutsch-Türke"

Eine Randbemerkung noch: Laut Darstellung des Bonner Landgerichts vom 26.09.12 verfügt Murat K. lediglich über die türkische Staatsangehörigkeit - somit könnte er sehr wohl nach Verbüßung seiner hoffentlich sehr langen Haftstrafe aus Deutschland ausgewiesen werden. Warum die deutsche System-Presse seit gestern übereinstimmend davon schreibt, Murat K. sei ein sog. Deutsch-Türke, ist rätselhaft.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Pierre Vogel im Gespräch mit Sven Lau


Hinweis: Ein Gespräch von Pierre Vogel mit Sven Lau in voller Länge zu verfolgen, könnte Ihrer geistigen Gesundheit wie auch Ihrem seelischen Wohlbefinden schwere Schäden zufügen. Der Betreiber dieses Blogs, der sich diese 33(!) Minuten selber nicht antun wollte, empfiehlt nur hartgesottenen Masochisten den Konsum solcher Videos.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Messerstecher Murat K.: Keine Reue

"Ich dachte, hier geht es vielleicht um Leben und Tod", sagte die schwer verletzte Polizistin vor Gericht. Die Demonstranten seien offenbar bereit gewesen, bis zum Tod zu gehen. Deren Formation habe eine militärische Art gehabt.
Der verletzte Polizist berichtete von einem Steinhagel, der mit einem Vogelschwarm zu vergleichen sei. "Man hat Angst", sagte er. Während die Polizistin wieder voll im Einsatz ist, hat ihr Kollege weiter mit einem Trauma zu kämpfen. Er wird nur allmählich wieder in den Dienst eingeführt."
(Quelle: WELT.ONLINE, 15 Uhr 01)

Solche Zeilen haben Seltenheitswert, denn normalerweise widmet die deutsche Presse den Opfern salafistischer Gewalt keine einzige Zeile. Da ist es schon eine positive Ausnahme, wenn zumindest die "Welt" soviel Anstand hat, am ersten Tag des Bonner Prozesses gegen jenen Salafisten, der am 5.Mai zwei Polizisten mit einem 22cm langen Messer angegriffen und schwer verletzt hat, auch einmal die Opfer der Bonner Salafisten-Krawalle zu erwähnen.

Bei dem angeklagten Salafisten hingegen brauchen wir von Anstand oder Reue gar nicht erst zu reden, denn mehr als den lapidaren Verweis darauf, dass die Polizisten den Dienst "hätten verweigern können", hatte dieser für das Schicksal seiner Opfer nicht übrig. Auf den ganz banalen Gedanken, dass deutsche Polizisten keine Menschen sind, die wegen irgendwelcher beleidigten Islamisten mal so "den Dienst verweigern", ist diese Person jedenfalls nicht gekommen. Im Gegenteil: Der Islam verbiete nun einmal eine Beleidigung des Propheten Mohammed, wer dem zuwider handele, müsse "bestraft" werden. "Das ist das Problem, dass leider der Westen den Islam nicht respektiert", so Murat K. heute vor dem Bonner Landgericht.

Und auch daran, was er unter Bestrafung versteht, ließ Murat K. keinerlei Zweifel:  "Der Islam erlaubt nicht die Beleidigung der Propheten. Wer ihn beleidigt, verdient die Todesstrafe". Warum die Bonner Staatsanwaltschaft solche klaren und eindeutigen Aussagen nicht als Grund begreift, die Anklage auf versuchten Mord zu erweitern, ist rätselhaft.

Dem verletzten Polizisten, der immer noch mit seinem Trauma zu kämpfen hat und bis heute nur stundenweise arbeiten kann, möchte ich hiermit alles erdenklich Gute wünschen. Dem Salafisten Murat K. hingegen, dem ich schon vor seinen heutigen Sprüchen nicht geglaubt habe, dass er die Polizisten "nur" verletzen wollte, wünsche ich die Höchststrafe und anschließende Ausweisung - was in Anbetracht seiner islamischen Uneinsichtigkeit übrigens immer noch eine viel zu milde Strafe wäre.