Mittwoch, 19. September 2012

Maischberger, die Salafisten und das Mohammed-Filmchen

Womit fängt man bei einer Fernseh-Kritik zu einer "Menschen bei Maischberger"-Sendung an, die ein totales Durcheinander war, in der Märchen und manchmal auch einfach nur wirres Zeug erzählt wurde - aber dann auch wieder Wahrheiten ausgesprochen wurden, die man im deutschen Fernsehen sonst nie zu hören bekommt?

Fangen wir einfach mal mit der überflüssigsten Person der ganzen Sendung an: Tarek Al-Wazir, linksgrüner Muslim aus Hessen, der einen schon fast peinlichen Versuch unternommen hat, den "Arabischen Frühling" schönzureden, der Verlockung, gegen amerikanische Evangelikale und Republikaner zu hetzen, nicht widerstehen konnte und der natürlich auch bei einer Debatte über den Islam Anders Behring Breivik und die NSU-Terroristen erwähnen musste. Ganz offensichtlich ist es mit solchen Leuten nicht möglich, über den Islam zu diskutieren, ohne dass Breivik und die NSU erwähnt werden! Seichte linksgrüne Propaganda, wie man sie zur Genüge kennt, frei von jeder Substanz, kaum Themenbezug - mehr als "Sechs, setzen" muss man zu Herrn Al-Wazir nicht sagen.

Peter Scholl-Latour, der Deutschen liebster "Welterklärer", darf in einer solchen Runde natürlich auch nicht fehlen. Nur leider verklärt er die Welt manchmal mehr, als dass er sie erklärt: So verblüffte uns Herr Scholl-Latour mit der Feststellung, man könne mit der Terror-Organisation Hizbollah verhandeln oder damit, dass die Verunglimpfung des Christentums in islamischen Ländern bestraft würde - in Anbetracht der Christenverfolgung eine wahrlich gewagte Behauptung. Und die Feststellung, man könne mit der Hizbollah verhandeln, erlangt bedauerlicherweise nur dann Richtigkeit, wenn man auch über die Vernichtung Israel zu verhandeln wünscht - sonst leider nicht. Man war fast geneigt, Herrn Scholl-Latours Ausführungen als Absurditäten zu betrachten, als er mit seiner Feststellung, 1,5 Milliarden Muslime würden sich gerade radikalisieren, plötzlich unerwarteten Realitätsbezug offenbarte.

Der Höhepunkt der Sendung war aber ganz zweifelsfrei die islamisch korrekt gekleidete Khola-Maryam Hübsch, die uns als Journalistin vorgestellt wurde - denn deren Märchen brachten hohen Unterhaltungswert in die gestrige TV-Debatte: So nahmen wir verblüfft zur Kenntnis, dass die Mehrheit der weltweiten Muslime die Krawalle des islamischen Mobs verurteile - leider jedoch hat Frau Hübsch völlig vergessen, uns dafür auch Beispiele zu nennen. Frau Hübsch betonte erneut, das Töten hätte keinerlei islamische Legitimation - aber leider konnte sie uns nicht erklären, wieso es trotzdem stattfindet? Geradezu rührend wurde es, als Frau Hübsch darauf verwies, der Koran sage, "wer einen Menschen tötet, der würde die ganze Menschheit töten". Leider jedoch vergaß sie zu erwähnen, dass es sich hierbei um eine Textstelle des Korans handelt, die aus dem Talmud "abgekupfert" wurde und die im Islam - im Gegensatz zum Judentum - nie wirkliche Beachtung gefunden hat. Da kann man sagen, was man will: Diese Dame gehört in jede gute Märchenstunde!

Viel zu wenig zu Wort kam leider der Kontrapunkt zu dieser Märchentante: Barino Barsoum, einer der wenigen Salafisten-Aussteiger. Herr Barsoum brachte Realität in die Diskussion, er stellte sachlich-nüchtern fest, dass jene, die an Koran und Sunna glauben, in der Tat der Meinung sind, dass Menschen, die den Propheten "beleidigen" oder "vom Islam abfallen", getötet werden müssen. Und er verwies auf den "unendlichen Hass", den Salafisten & Co. auf die USA und Israel haben, präzisierte aber sogleich, dass sich dieser Hass auf den Westen als solches bezieht und die USA und Israel hierbei nur als Symbole des Westens wahrgenommen werden. Die vermutlich wichtigste Aussage der ganzen Sendung - weshalb auch ganz schnell das Thema gewechselt wurde und niemand darauf eingegangen ist.

Zu den erfreulichen Höhepunkten der Sendung gehörte Alice Schwarzer: Man muss nicht jede ihrer Aussagen teilen, ihren Vergleich der Bonner Salafisten-Krawalle mit den 68er-Krawallen könnte man seltsam finden, ihre Auslassung über pöhse amerikanische Christen, die gerade "nach dem Weißen Haus greifen" war für das Verständnis des Blog-Betreibers völlig deplaziert - aber Frau Schwarzer beeindruckte immer wieder mit einem Mut, Dinge beim Namen zu nennen, den man heutzutage bei deutschen Journalisten nur sehr selten findet. So war Alice Schwarzer beispielsweise die einzige, die den Mut hatte, auf die fragwürdige Rolle der Islam-Verbände zu verweisen - und mit der DITIB und Milli Görüs auch Namen zu nennen.

Eine unspektakuläre Stimme der Vernunft war der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU), der als einziger immer wieder auf die Rolle und die Ziele der Salafisten hingewiesen hat, auch klargestellt hat, dass es sich bei den Salafisten um die größte Bedrohung für unsere Gesellschaft handelt. Herr Schünemann hat sich von den aktuellen Auslassungen seiner Parteifreunde sehr wohltuend dadurch abgehoben, dass er klar gesagt hat, dass die Religionsfreiheit nicht über die Meinungsfreiheit gestellt werden darf. Nicht zu vergessen, dass Uwe Schünemann auf eine Banalität hingewiesen hat, die seine eilfertig kapitulierenden Parteifreunde in den letzten Tagen ganz offensichtlich nicht wahrnehmen wollten: Dass nämlich eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit bei einer Aufführung des Mohammed-Filmchens nicht etwa von der pro-Bewegung ausgeht - sondern von den Salafisten.

Präzise Analysen zur Rolle der Salafisten kann und sollte man von solchen Fernseh-Debatten nicht erwarten, trotzdem bleibt eine leichte Enttäuschung darüber zurück, dass viel zu wenig darüber geredet wurde, was im Moment passiert: Nämlich dass uns die islamische Welt zu erpressen versucht. Und da war es Alice Schwarzer zu verdanken, dass sie die wichtigste Frage der ganzen Sendung gestellt hat, die da lautet: Wenn wir uns dieser Erpressung beugen, was kommt dann als Nächstes?

Kommentare:

  1. Die dem erstaunten Publikum die Friedlichkeit des Islam in den Vordergrund schob, war Kopftuchträgerin Khola-Maryam Hübsch.

    Merke: keine talkshow in Verbindung mit dem Islam auf den Öffentlich-Rechtlichen wie ARD, WDR und ZDF, wo nicht mindestens eine muslimische Vorzeige-Kopftuchträgerin auftritt.

    So war die Dame auch natürlich bei der Beschneidungsdebatte mit dabei und pries die Vorhautbeschneidung in höchsten Tönen.
    http://www.welt.de/fernsehen/article108264492/Der-heikle-Tanz-um-Gott-Volk-und-die-Vorhaut.html

    Wer ist denn nun diese muslimische Vorhaut-Aktivistin Khola-Maryam Hübsch?

    Da muss man zurückgehen auf den Herrn Papa Hadayatullah Hübsch.

    Hadayatullah Hübsch (* 8. Januar 1946 in Chemnitz als Paul-Gerhard Hübsch; † 4. Januar 2011 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Schriftsteller, Publizist, Aktivist der 68er-Bewegung und langjähriger Pressesprecher der Ahmadiyya Muslim Jamaat in der Bundesrepublik Deutschland e.V. Er war in der Nuur-Moschee in Frankfurt Imam Dschuma (Leiter der Freitagspredigt).
    Er verweigerte den Kriegsdienst, war während der Studentenunruhen der APO in der linken Szene aktiv, unter anderem der Kommune 1. Es folgten zahlreiche Drogenerfahrungen, vor allem mit LSD, die Eröffnung eines alternativen Buchladens in Frankfurt, Reisen nach Marokko, Psychiatrie-Aufenthalte. 1969 trat der Schriftsteller Hübsch in die Glaubensgemeinschaft Ahmadiyya Muslim Jamaat ein und nannte sich fortan Hadayatullah (‏ھدایۃ ﷲ‎, ‚der von Allah geleitete‘). Er war Imam Dschuma in der Nuur-Moschee in Frankfurt-Sachsenhausen, wo er die Freitagspredigt auf Deutsch hielt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hadayatullah_H%C3%BCbsch

    Hadayatullah Hübsch alias Paul-Gerhard Hübsch hat die neuen Freuden des Islam mit zwei Frauen ausgelebt und acht Kinder produziert und wie das sich für alle gut integrierten, deutschsprechenden Moslems in Deutschland gehört, steht die eigene mehrfache Reproduktion ganz oben auf der Familienagenda und spült zudem reichlich Kindergeld in die Familienkasse.

    Die Journalistin Khola Maryam Hübsch ist die Tochter von Hadayatullah Hübsch.

    Kommen wir zurück auf die Zitierung von Maryam Hübsch aus dem Koran in der Sendung: "... wer einen Menschen tötet, der würde die ganze Menschheit töten."

    Da hat uns Frau Maryam Hübsch die volle Taqiyya (Verdummungen für Kuffar) angedreht:

    Nach Sure 5 Vers 32 heißt es:

    "Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet, daß, wenn jemand einen Menschen tötet, ohne daß dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne daß ein Unheil im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet.

    ("ohne daß dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne daß ein Unheil im Lande geschehen wäre")

    Das in Klammern gesetzte hat Frau Maryam Hübsch mal eben hübsch unter den Tisch fallen lassen, sodass sie bewusst öffentlich den falschen Eindruck vermittelte, ihr Prophet hätte gesagt:
    "wer einen Menschen tötet, der würde die ganze Menschheit töten." Also die allumfassende Heilsbotschaft: Muslime töten keine anderen Menschen.

    http://www.youtube.com/watch?v=8cFcI4CT2do (Muslime und das Töten)

    Aha, und wie sieht's mit den zig Millionen Toten aus, die die Heilsbotschaft des Islam bisher produziert und hinterlassen hat - bis heute mit fast täglichen Christenmorden in Afrika und der arabischen Halbinsel?


    Auch was Frau Maryam Hübsch sonst noch haarstreubendes aus der Trickkiste des friedlichen Islam vortrug, waren wohl deutlich die Hinterlassenschaften des konvertierten Herrn Papa Hadayatullah Hübsch.

    Bei Frau Maryam Hübsch konnte man deutlich erkennen: "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm"

    Mit ihrem Gegenpart in der Sendung, Barino Barsoum, einem rekonvertierten Allahjünger, kam Frau Maryam Hübsch mit ihrer Exegese des Islam nun gar nicht klar.

    Der hat es doch immer wieder geschafft, sie zu Schluckausführungen und Gesichtserstarrungen zu veranlassen, weil der die Tricks der Allahjünger, die Kuffar hinters Licht zu führen, selber aus dem Effeff beherrscht und seinerzeit als Moslemaktivist selber anwandte.

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  2. Wer gestern Abend auf ZDF-Info die Diskussionsrunde „login“ gesehen hat, der kann sich vielleicht an folgende Aussagen von Aiman Mazyek und Ulrich Kienzle erinnern, die ich hier einmal niederschreiben möchte.

    Aiman Mazyek hat sich zur Frage „warum fordern sie die radikalen Muslime nicht lautstark und öffentlich auf, sofort mit dieser Gewallt aufzuhören“, folgendermaßen geäußert:

    „Wir haben das getan und wir haben das verurteilt und das haben die Mehrheit der Muslime überall gemacht, übrigens auch die muslimischen Gelehrten weltweit, hat man nur nicht hier gehört und ist auch nicht veröffentlicht worden“.

    Jetzt frage ich den Leser ernsthaft: Es ist doch sehr komisch wenn es wie Aiman Mazyek behauptete, das es durch Muslime zu weltweiten Demonstrationen gegen radikale Muslime gekommen sein soll, diese aber in Deutschland von keinem gehört und gesehen wurden und diese nicht einmal von einem Muslim in den Medien als Beleg dieser weltweiten Demonstrationen veröffentlicht wurde, oder?

    Im Handy und You-Tube-Zeitalter hat es also kein Mensch geschafft einen Film von einer dieser Demonstrationen gegen die radikalen Muslime ins Internet zu stellen, wogegen die radikalen Muslime jeden Tag mehrere Hassvideos in das Internet stellen. Waren während dieser weltweiten Demonstrationen gegen die radikalen Islamisten alle Handys und Kameras der Teilnehmer defekt? Mit Verlaub Herr Mazyek , wollen Sie uns alle schlichtweg an der Nase herumführen?



    Aber auch Ulrich Kienzle hat sich windend ausgedrückt wenn er in dieser Diskussion behauptete, Journalisten sind irgendwo ein bisschen Mittäter. Nein Herr Kienzle, die Journalisten die ein bisschen Mittäter sind weil sie bewusst die Wahrheit verschleiern und kaschieren, die sind nicht nur ein bisschen Mittäter, sie haben sich zu vollwertigen Tätern der Täterschaft gemacht, weil sie in dessen Sinne und in ihrem eigenen Interesse die Wahrheit bewusst untergraben.

    Wer glaubt dass die Aussagen beider Herren zu einem vernünftigen Konsens beigetragen haben, der irrt sich gewaltig.

    Und zu dem Mohammed-Film sei gesagt:
    Wer in unserer Kultur seine Meinungsfreiheit für einen saublöden Filmausschnitt aufgibt oder aufgeben muss, der wird sich auch auf weitere Forderungen dieser religiösen und radikalen Irrläufer einstellen müssen.

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