Sonntag, 30. September 2012

Mehr Verlierer als Gewinner

"Innenminister Ralf Jäger bezeichnete den Tag als einen „Erfolg für die Demokratie. Die Zivilgesellschaft habe den Rechtsextremem den Rücken zugekehrt. Das sei ein wichtiges Signal für die Menschen im Land.“ Auch die Polizei lobte das besonnene Verhalten der Bonner Bürger, die durch Nichtbeachten der Pro-NRW-Kundgebung „ein deutliches Zeichen für das friedliche Zusammenleben aller Menschen, gleich welcher Herkunft und Glaubensrichtung, gesetzt haben." (Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 29.09.12)

Tja, von allen Wertungen des gestrigen Tages dürfte das die mit großem Abstand dümmste sein. Denn die von Herrn Jäger zitierte Zivilgesellschaft hatte mehr Angst vor Salafisten-Randale als vor vermeintlichen Rechtsextremen - außerdem hat man die Bonner Bürger zur Kundgebung von proNRW ja gar nicht erst vorgelassen!

Eine vernünftige Wertung dessen vorzunehmen, was da gestern in Bonn passiert ist, fällt jedoch eher schwer. Nicht etwa wegen der Bonner Polizei, denn die hat einen sehr guten Job gemacht und mit ihrem Auftreten - inklusive ihrer Wasserwerfer - von Anfang an deutlich klargemacht, dass sie keine Salafisten-Gewalt duldet. Und natürlich ist es erfreulich, keine verletzten Polizisten beklagen zu müssen. Ebenso leicht fällt es, den Lannesdorfer Anwohnern zu gönnen, dass diese Veranstaltung randalefrei abgelaufen ist.

Schwierig ist jedoch die Bewertung, ob proNRW zu den Gewinnern oder zu den Verlierern des Tages gehört: Einerseits hat proNRW mit dieser Kundgebung deutlich gezeigt, dass man sich von dem jüngsten Aufruf zum Mord der Salafisten nicht beeindrucken lässt - das qualifiziert die Mitglieder von proNRW eigentlich zu Gewinnern. Eigentlich, denn es steht immer noch die unbeantwortete Frage nach den Rechtsmitteln im Raum, die proNRW gegen das Verbot der Mohammed-Karikaturen einlegen wollte?

Für das Verständnis des Blog-Betreibers jedoch gehören die Mitglieder von proNRW nicht zu den Gewinnern des gestrigen Tages. Einfach deshalb, weil nach dieser Kundgebung das ungute Gefühl zurückbleibt, dass proNRW ohne das Schwenken von Mohammed-Bildchen schnell "entzaubert" ist: Seriöse und qualifizierte Islam- oder Salafisten-Kritik, wie wir sie zum Beispiel von den ehemaligen Mönchengladbacher Bürgerinitiativen kennen, ist bei proNRW selbst bei wohlwollendster Betrachtung auch weiterhin nicht zu erblicken. Und Plakate mit durchgestrichenen Moscheen wie auch Auftritte selbsternannter Propheten sind alles Mögliche - aber mit Sicherheit keine seriöse Islam-Kritik, die im deutschen Bürgertum Akzeptanz findet.

Unsere Verfassung jedoch gehört auf jeden Fall zu den Verlierern des gestrigen Tages - denn mit dem Verbot der Mohammed-Karikaturen hat man der Salafisten-Gewalt vom 5. Mai einen späten Sieg beschert. Aber das sollte man nicht der Bonner Polizei anlasten: Auch wenn die Medien durch die Nicht-Erwähnung von NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) hierbei suggeriert haben, er habe mit dieser Entscheidung nichts zu tun, ist es weder vorstellbar, noch glaubhaft, dass eine solche Entscheidung ohne den Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen getroffen wurde.

Samstag, 29. September 2012

+ + + Live-Ticker aus Bonn + + +

13 Uhr 05 - Die Journalisten verlassen den Ort des Geschehens, auch der Berichterstatter dieses Blogs sieht keine Notwendigkeit mehr für einen weiteren Verbleib vor Ort. Die Mitglieder von proNRW warten darauf, von der Polizei sicher weggebracht zu werden. Anwohner zeigen sich sehr erleichtert über den Verlauf dieser Kundgebung.

12 Uhr 45 - Die Polizei nimmt zwei Muslime in ihr Gewahrsam, ob es sich um eine Verhaftung handelt oder nicht, ist nicht zu erkennen.

12 Uhr 40 - proNRW beendet seine Veranstaltung mit der 3. Strophe des Deutschland-Liedes.

12 Uhr 35 - proNRW erklärt die bis 16 Uhr genehmigte Veranstaltung für beendet!

12 Uhr 30 - Bei proNRW wird Jörg Uckermann als letzter(!) Redner der Veranstaltung angekündigt. Die Polizei ist wieder mit massiven Kräften vertreten, offensichtlich handelte es sich nur um einen Austausch von Polizei-Kräften.

12 Uhr 25 - Ein Mitarbeiter der König-Fahd-Akademie, der sich als "Öffentlichkeitsarbeiter" vorstellt, stellt sich den Fragen der Journalisten. Auf die Frage, ob es eine Anweisung an Muslime gegeben habe, nicht zu erscheinen, lächelt er freundlich und gibt keine Antwort.

12 Uhr 20 - Die Polizei zieht sich plötzlich massiv zurück.

12 Uhr 00 - Zahid Khan beginnt seine Rede: proNRW protestiert jetzt also mit Hilfe eines Propheten gegen den anderen Propheten!

11 Uhr 40 - Aus der Distanz kann man ca. 20 proNRW-Mitglieder erkennen, die an dieser Veranstaltung teilnehmen. Salafisten sind kaum zu sehen, bislang dürften es nur 10-15 gewesen sein. Allerdings kommen aus einer nahegelegenen Moschee immer wieder vereinzelte "Späher" hervor.

11 Uhr 00 - Die Polizei ist mit einem massiven Aufgebot vor Ort: Es sind mehrere hundert Polizei-Wagen zu sehen, auch haben sich mehrere Wasserwerfer in Stellung gebracht. Anwohner berichten, dass die Polizei schon in der Nacht mit Hunde-Staffeln vor Ort war. Die proNRW-Kundgebung findet ca. 150m von der König-Fahd-Akademie entfernt statt. Die Polizei lässt jedoch nur Mitglieder von proNRW durch - interessierte Bürger dürfen an dieser Veranstaltung nicht teilnehmen. Gaststätten haben geschlossen und wollen erst um 17 Uhr öffnen.

Freitag, 28. September 2012

"Wenn Salafisten gewalttätig werden: Draufhauen!"

Nein, nein, dieser Spruch stammt nicht vom Betreiber dieses Blogs - ehrlich nicht! Es war Peter Scholl-Latour, der Deutschen liebster "Welterklärer", der das vor einem Millionen-Publikum im Bayerischen Fernsehen gesagt hat. Man lese und staune, wie jener Peter Scholl-Latour, der normalerweise im Fernsehen immer nur darüber spricht, wen er alles kennt, wo er überall schon war und was er alles schon erlebt hat, plötzlich Klartext redet:

"Weiter forderte er: "Wenn Salafisten gewalttätig werden: Draufhauen!" Ein einfaches Verbot reiche nicht, stattdessen forderte er: "Dort wo es um wichtige Dinge geht, sollten wir gegenüber dem Islam Stellung beziehen, hart Stellung beziehen." Scholl-Latour wies noch auf einen anderen Aspekt hin: "Es geht nicht, dass die Christen im Orient verfolgt und unterdrückt werden." Während gegen das Video geschlossen protestiert werde, schweige man, wenn Christen in islamisch-geprägten Ländern bedroht werden. Das deutlichste Beispiel für die Heuchelei Deutschlands sei Saudi-Arabien, erklärte Scholl-Latour: "Es geht nicht, dass in Saudi-Arabien keine Messe abgehalten werden darf und Geistliche wie Sklaven behandelt werden." Juden und Christen werden in Saudi-Arabien verfolgt, ein Kreuz oder eine Bibel zu besitzen, stehe unter Strafe, und der islamische Staat sei eine wichtige Quelle des Salafismus."
(Quelle: Christliches Medienmagazin Pro, 27.09.12)

Es wäre schön, wenn jemand auf Herrn Scholl-Latour hören würde. Aber bei einer Evangelischen Kirche, die Salafisten verharmlost und so tut, als ob es die Christenverfolgung gar nicht gäbe oder einem Zentralrat der Juden, der trotz islamisch-antisemitischer Attacken keine Gelegenheit auslässt, die Nähe zum Islam zu demonstrieren, sollte man da nicht allzu viel Hoffnung haben. Und die Katholiken mögen nicht ganz so unterwürfig sein, was sie deutlich sympathischer macht - aber das leuchtende Beispiel für Selbstbehauptung waren sie bislang auch nicht.

Bonn: Kundgebung mit Auflagen genehmigt

Die für den morgigen Samstag geplante proNRW-Kundgebung ist - wie erwartet - mit Auflagen genehmigt worden: So ist das Zeigen von Mohammed-Bildchen untersagt worden, auch muss die Mahnwache an einen anderen Ort verlegt werden. proNRW will laut eigener Aussage gegen das Verbot der Mohammed-Bildchen noch im Laufe dieses Tages Rechtsmittel einlegen - es ist jedoch fraglich, ob das in der Kürze der Zeit noch Erfolg haben kann. Da die Gerichte in diesem Punkt bislang immer zu Gunsten von proNRW entschieden haben, steht natürlich der Verdacht im Raum, dass NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) diese Auflagen deshalb so kurzfristig angeordnet hat, um die Möglichkeit des Rechtsweges zu erschweren. Gewaltsame Ausschreitungen der Salafisten dürften bei einem Großeinsatz von 1.000(!) Polizisten eher unwahrscheinlich sein.

Die SPD-Politikerin Renate Hendricks hat für ein Verbot der Veranstaltung plädiert: "Die Landesregierung bemüht sich vehement, eine Eskalation in Bad Godesberg zu verhindern", erklärte Frau Hendricks gegenüber dem Bonner General-Anzeiger. "Ich hoffe sehr, dass die Richter dieser Argumentation folgen werden."

Besonders befremdlich ist das Verhalten der evangelischen und der katholischen Kirchen in Bonn: Diese bieten aus Anlass der proNRW-Kundgebung Gespräche bei Kaffee und Kuchen, auch ein "ökumenisches Friedensgebet" ist geplant. Die Kirchen rufen dazu auf, die Straßen im Umfeld der König-Fahd-Akademie zu meiden, um "die rechte Gruppe zu isolieren". Der Betreiber dieses Blogs ist jedoch nicht gewillt, Ort und Zeit dieser Veranstaltung hier bekannt zu geben - Veranstaltungen von Kirchen, die sich indirekt auf die Seite der Salafisten stellen, verdienen es nicht, auch noch beworben zu werden.

Hier alle Polizeiberichte zur proNRW-Kundgebung

Donnerstag, 27. September 2012

Versteht irgendjemand dieses lächerliche Theater?

Die ganz banale Tatsache, dass ein Ort, an dem 2004 bei einem NSU-Anschlag 22 Menschen verletzt wurden, nicht von Warnungen vor der Radikalisierung junger Muslime ausgeklammert wurde, lässt einige gleich mal wieder hyperventilieren: So zetert Kölns SPD-Oberbürgermeister Jürgen Roters, die Verteilung von "Vermisst!"-Karten in der Kölner Keupstraße sei "in hohem Maße unsensibel". Der Grünen-Fraktionsgeschäftsführer im Bundestag, Volker Beck, bezeichnete die Aktion als "beispiellose Geschmacklosigkeit" und verlangt eine Entschuldigung(!) von Bundes-Innenminister Hans-Peter Friedrich. Sebastian Edathy (SPD) sagte, die "missglückte Kampagne" auch in die Keupstraße zu tragen, sei "hochgradig unsensibel". Die Türkisch-Islamische Union (DITIB), ein aus der Türkei gesteuerter islamischer Dachverband in Deutschland, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem offenen Brief aufgefordert, "sich persönlich mit den Auswüchsen der 'Vermisst'-Aktion des Bundesinnenministeriums zu befassen" - diese Aktion sei ein "Affront".

Mit Verlaub: Versteht irgendjemand dieses lächerliche Theater?

Einen logischen Sinn würde dieses Theater nur dann machen, wenn man von der Annahme ausgeht, dass an Orten, an denen ein NSU-Anschlag stattgefunden hat, automatisch keine Gefahr mehr besteht, dass sich junge Muslime radikalisieren und den Salafisten zuwenden. Nur ist eine solche Annahme erstens kompletter Blödsinn, zweitens mit Sicherheit nicht die Botschaft, die linksgrüne Politik unters Volk bringen will. Aber vielleicht erklärt sich dieses Theater ja dadurch, wenn man sich einmal anschaut, aus welchen Organisationen all jene stammen, die sich jetzt hysterisch aufregen: Sie entstammen den "Grünen", der SPD und der DITIB. Also Parteien und Verbänden, die bis dato jedes ernsthafte Interesse an einer Bekämpfung des Salafismus haben vermissen lassen.

Und eben deshalb hat Bundes-Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) auch völlig recht, wenn er die von Volker Beck geforderte Entschuldigung verweigert und das damit begründet, dass er sich nicht dafür entschuldige, Salafismus und anderen Islamismus bekämpfen zu wollen. Denn bei diesem lächerlichen Theater fragt man sich nur noch, ob es sein kann, dass hier die DITIB und linksgrüne Politiker die Opfer des einen Terrors schamlos dazu missbrauchen, um sich der Bekämpfung des anderen Terrors in den Weg zu stellen?

Mittwoch, 26. September 2012

Bonn: Prozess gegen Messer-Salafisten beginnt am 10.10.

Der Prozess gegen den Salafisten, der am 5. Mai in Bonn zwei Polizisten mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt hat, beginnt laut Mitteilung des Bonner Landgerichts am 10. Oktober um 9 Uhr. Insgesamt sind für diesen Prozess vier Verhandlungstage angesetzt, die weiteren Verhandlungstage sind der 16. und der 17. Oktober, das Urteil wird am 19. Oktober erwartet.

Die Entscheidung der Bonner Staatsanwaltschaft, den heute 26jährigen türkischen Staatsangehörigen trotz seiner gezielten Stiche mit einem ca. 22cm langen Messer nicht wegen versuchten Mordes anzuklagen, wurde auf diesem Blog ja bereits kommentiert. Trotzdem erwartet diesen Salafisten eine Anklage, die nicht "von Pappe" ist: Landfriedensbruch im besonders schweren Fall (§§ 125, 125a Nr. 2 und 3 StGB), gefährliche Körperverletzung (§§ 223, 224 Abs. 1 Nr. 2 und 5 StGB) und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte im besonders schweren Fall (§ 113 Abs. 1 und 2 Nr. 1 und 2 StGB).

Beide Polizeibeamte wurden glücklicherweise nicht lebensgefährlich verletzt, mussten jedoch sechs bzw. zwei Tage im Krankenhaus stationär behandelt werden. Hoffen wir, dass es beiden Polizisten wieder gut geht, dass sie auch die seelischen Folgen dieser brutalen Attacke gut verarbeiten können - und dass der Salafist seine verdiente Strafe bekommt.

Hessen-CDU hui, NRW-CDU pfui

Ismail Tipi beim Protest gegen Salafisten (Foto: I. Tipi)
Ismail Tipi, CDU-Landtagsabgeordneter aus Hessen, ist dieser Tage geradezu pausenlos unterwegs (hier und hier), um sich für ein konsequentes Eintreten gegenüber Salafisten und anderen Hasspredigern stark zu machen - ein vorbildliches Engagement, welches wir uns auch hier in Nordrhein-Westfalen wünschen würden. Nur leider sieht es hier mal wieder völlig anders aus als in Hessen: Die nordrhein-westfälische CDU verharrt ängstlich auf Tauchstation - so, wie sie es immer tut, wenn es um die Herren Salafisten geht. Und auch von der Jungen Union, die bis zum heutigen Tag noch nie irgendwann irgendwo gegen Salafisten protestiert hat, ist dieser Tage weit und breit nichts zu sehen. Stattdessen ist es mal wieder proNRW, die für den kommenden Samstag eine Protest-Kundgebung vor der Bonner König-Fahd-Akademie angemeldet hat - also an jenem Ort, an dem die Salafisten am 5. Mai Polizisten mit Steinen angegriffen haben und ein Salafist zwei Polizisten mit einem Messer schwer verletzt hat.

Jetzt ist der Betreiber dieses Blogs bekanntlicherweise kein Freund von proNRW, auch versteht er unter seriösem und nachhaltigem Engagement gegen Salafisten etwas anderes, als das ständige Schwenken von Mohammed-Bildchen. Nur haben die "Warnung" von Aiman Mazyek vor Straßenschlachten, der Kniefall Barack Hussein Obamas vor den pakistanischen Fernseh-Zuschauern und nicht zuletzt der jüngste Mord-Aufruf der Salafisten eine Situation geschaffen, in der einem freiheitsliebenden Menschen faktisch gar keine andere Antwort mehr bleibt. Und die Mitglieder von proNRW sind derzeit nun einmal die einzigen im ganzen Land, die sich von solchen Aufrufen zum Mord nicht einschüchtern lassen.

Die erneuten Aktivitäten von proNRW sind aber gleichzeitig auch das Spiegelbild des Versagens der nordrhein-westfälischen CDU: Der Salafisten-Hätschelei des NRW-Innenministers Ralf Jäger (SPD) hat diese NRW-CDU mit geradezu aufreizender Passivität zugeguckt - davon, dass die nordrhein-westfälische CDU hier ihrer Rolle als Opposition gerecht wurde, kann in keinster Weise die Rede sein. Und den "Markt" für Anti-Salafisten-Proteste haben NRW-CDU und Junge Union schon immer großzügig proNRW überlassen.

Solange die hessische und die nordrhein-westfälische CDU nur den Namen gemein haben, darf sich diese NRW-CDU weder wundern, noch beschweren, wenn sie auch weiterhin Wähler an proNRW verliert - und wenn die nordrhein-westfälische CDU diesen Trend wirklich stoppen oder gar umkehren will, dann ist sie gut beraten, sich an dem Engagement ihres hessischen Parteifreundes Ismail Tipi endlich mal ein Beispiel zu nehmen.

Dienstag, 25. September 2012

Tödlicher Angriff von Salafisten auf israelische Soldaten

"Bei einem Angriff von Terroristen auf eine Einheit der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) ist am Freitag ein Soldat getötet worden. Die Einheit war an der Grenze zwischen Israel und Ägypten mit einer doppelten Aufgabe betraut: Einerseits sollte sie illegale Einwanderer daran hindern, von Ägypten kommend die Grenze nach Israel zu überqueren, andererseits sollte die Einheit die Arbeiten am Grenzzaun sichern, der dort entsteht.
Die Terroristen, die Zivilkleidung trugen, folgten einer Gruppe afrikanischer Immigranten. Als diese an die Grenze gelangten, verließen einige der Soldaten ihre Stellung, um ihnen Wasser anzubieten. An diesem Punkt kamen die Terroristen aus ihrem Versteck hervor, näherten sich den vier Soldaten, die in der Stellung geblieben waren und eröffneten das Feuer. Einer der Soldaten, der Stabsgefreite Netanel Yahalomi, wurde dabei getötet.
Die Soldaten erwiderten das Feuer und töteten drei der Terroristen. Hierbei detonierte außerdem noch ein Sprengstoffgürtel, den einer der Angreifer am Körper trug. Später wurden weitere schwere Waffen bei den Terroristen gefunden, darunter Maschinengewehre und Kalaschnikows."

(Quelle: Außenministerium des Staates Israel, 21.09.12)

"Eine ägyptische Salafistenorganisation hat die Verantwortung für den tödlichen Feuerüberfall auf israelische Soldaten an der Grenze zu Ägypten übernommen. Dabei waren ein israelischer Soldat und drei Angreifer getötet worden." (Quelle: Hamburger Abendblatt, 24.09.12)

Israelische Soldaten verlassen ihre Stellung, weil sie afrikanischen Immigranten Wasser geben wollen, Salafisten nutzen das sofort, um das Feuer auf die in ihrer Stellung verbliebenen Soldaten zu eröffnen und töten einen von ihnen. Gerade mal zwei Wochen nachdem die Salafisten ein bis dato völlig unbekanntes Mohammed-Filmchen in der arabischen Welt bekannt gemacht haben, nun also das nächste Beispiel dafür, dass die Salafisten vor nichts zurückschrecken, nur um den Nahen Osten in Brand zu setzen.

Möge Netanel Yahalomi in Frieden ruhen.

Montag, 24. September 2012

Die gefährlichen Ideen des Aiman Mazyek

Man stelle sich einmal vor, ein deutscher Politiker würde sich dafür aussprechen, dass die NPD in den Berichten des Verfassungsschutzes nicht mehr aufgeführt werden darf - das Geschrei in diesem Land würde vermutlich erst verstummen, wenn dieser Politiker seinen Rücktritt samt Verzicht auf alle seine Renten-Bezüge erklärt hätte. Aber wenn sich der Chef eines Islam-Verbandes dafür ausspricht, dass Milli Görüs, die Grauen Wölfe und die Muslim-Brüder in den Berichten des Verfassungsschutzes nicht mehr genannt werden sollen, dann kümmert das komischerweise niemanden - kein Aufschrei in der Presse, nichts.

Aber erzählen wir diese Geschichte von Anfang an: In Bonn hat es in der letzten Woche gleich zwei Veranstaltungen zum Thema Salafismus gegeben. Über die erste, die von der Stadt Bonn veranstaltet wurde, hat dieses Blog bereits berichtet. Die zweite fand am Freitag und am Samstag statt und wurde von der "Evangelischen Akademie im Rheinland" als Teil eines sogenannten "Christlich-Islamischen Dialoges" veranstaltet.

Und, um das gleich mal vorweg zu sagen: Es war die übliche verlogene Veranstaltung, mit der die Evangelische Akademie den Schein wahren wollte, man würde ja auch die Salafisten als Problem sehen und sei ja auch der Meinung, dass man dagegen etwas tun müsse. Aber da die evangelische Kirche Kritik am Islam nun einmal nicht duldet und Salafisten nun einmal ein Teil des Islams sind, fand in Wahrheit natürlich nur die übliche Verharmlosung statt: Über die "Schandtaten" der Salafisten wurde eher am Rande gesprochen, darüber, was gegen die Salafisten getan werden müsse, so gut wie gar nicht - stattdessen wurde immer wieder auf den sog. "Dialog" verwiesen. Und jenem Veranstaltungs-Teilnehmer, der zum Zwecke der Anschauung zwei Mohammed-Karikaturen auf seinem Tisch liegen hatte, wurde sehr schnell zu verstehen gegeben, dass diese Veranstaltung dem "Dialog" diene und "Provokationen" somit nicht geduldet würden.

Da das Strickmuster solcher Salafisten-Verharmlosungs-Veranstaltungen ganz offensichtlich immer gleich ist, kann sich der Betreiber dieses Blogs also ruhig auf die Wiedergabe der fragwürdigen Höhepunkte dieser zweitägigen Veranstaltung beschränken. Zu denen gehörte aber ganz zweifelsfrei eine Doris Schulz, Vertreterin des "Solinger Kirchenkreises", die sich als Mitbegründerin des Solinger "Bunt statt Braun"-Linksbündnisses vorstellte. Und die sich allen Ernstes darüber beschwerte, dass bei den Solinger Salafisten-Krawallen am 1. Mai dieses Jahres nur die Salafisten verhaftet wurden, aber nicht die Teilnehmer der proNRW-Kundgebung - denn diese hätten doch schließlich provoziert?

Auch Elmar Theveßen, jener ZDF-Experte, dem wir die unterirdische Fernseh-Dokumentation vom 4.September zu verdanken haben, tat sich durch Aussagen der seltsamen Art hervor: Als über die Islamisierung Deutschlands und die Taqiyya debattiert wurde, behauptete er ganz einfach, dass es diese Dinge ja gar nicht gäbe - die Islamisierung wie auch die Taqiyya seien, so Theveßen, "Erfindungen von Islamfeinden". Ja, so reden wahre "Experten".

Der fragwürdigste aller fragwürdigen Höhepunkte aber war natürlich - welch' Überraschung - der Kurz-Auftritt von Aiman Mazyek, dem allseits bekannten Vorsitzenden des "Zentralrats der Muslime Deutschlands" (ZMD): Sein Vortrag begann mit Verspätung, nach kurzer Rede und anschließender Debatte entschwand er sogleich wieder demonstrativ mit einem Taxi - als oberster Muslim dieses Landes ist man schließlich eine vielbegehrte Person. Oder zumindest eine Person, die gerne demonstriert, wie begehrt sie doch ist. Und vermutlich wäre sein Auftritt gar nicht so fragwürdig gewesen, hätte es bei der Debatte nicht Fragen des Publikums gegeben, wie man denn mit anderen muslischen extremistischen Oraganisationen umgehen solle - als Beispiele wurden vom Publikum die Grauen Wölfe, Milli Görüs und die Muslim-Brüder genannt. Und zum Entsetzen nicht weniger Veranstaltungs-Teilnehmer sprach Herr Mazyek plötzlich davon, dass er sich zusammen mit dem "Koordinations-Rat der Muslime" dafür einsetzen wolle, dass solche Gruppierungen zukünftig in den Verfassungsschutz-Berichten nicht mehr aufgeführt werden.

Jetzt wissen wir natürlich alle, dass Aiman Mazyek viel redet, wenn der Tag lang ist, heute so, morgen so - einschließlich der Tatsache, dass er sich auch schon mal selber widerspricht. Aber wenn Herr Mazyek das wirklich ernst gemeint haben sollte, dann sollte man mal langsam darüber nachdenken, ihn als Gefährder einzustufen - denn sich dafür zu engagieren, dass extremistische Organisationen in den Berichten des Verfassungsschutzes nicht mehr genannt werden, kommt faktisch einer Unterstützung für das gefährliche Treiben solcher Gruppierungen gleich.

Sonntag, 23. September 2012

Erneuter Mord-Aufruf der Salafisten

"Allāh, der Schöpfer aller Dinge ehrte die Saḥabah. Sie lebten in Stolz, so dass die Kufr-Mächte jener Zeit vor Angst gegenüber diesen Muslimen, sich niemals gewagt hätten auch nur an die Ehre des Islāms zu Kratzen. So sei auch du einer der seine Taten mit seinem Blut schreibt, denn noch hast du die Chance, es ist noch nicht zu spät.

Mögen die Feinde Allāhs sich so was niemals mehr trauen, denn vor ihnen soll eine Armee stehen, welche ebenfalls ihre Seelen an ihren Schöpfer verkauft haben, mit der Hoffnung das Wohlgefallen Allāhs und somit die Zufriedenheit zu ernten.

Tut euch in Gruppen zusammen und bittet Allāh um Aufrichtigkeit.

• Lasst euer Ziel diesen deutschen Schauspieler dieses Filmes sein, der die Rolle unseres edlen Gesandten (Allāhs Friede und Segen auf ihn) spielte.
• Die Pro-NRW, die unseren geliebten Propheten (Allāhs Friede und Segen auf ihn) in Karikaturen belustigten.
• Und jene Politiker, welche die Genehmigung für das zeigen dieser Karikatur guthießen und erlaubten.
• Und jene Mitbürger, die sie darin unterstützen, egal wer sie sind.

Ihr Blutvergießen bzw. ihre Tötung soll eine besondere Wichtigkeit in den Herzen jener haben, die darauf brennen den Gesandten Allāhs (Allāhs Friede und Segen auf ihn) zu rächen, und die darauf brennen nach dem Wohlgefallen ihres Herrn zu streben.

Seid euch bewusst, dass diese Art von Operationen, den Operationen gleicht, die wir Muğāhidīn hier auf dem Boden des Ğihāds durchführen. Und wir sind der Ansicht, dass wenn Allāh euch diese Feinde in eure Hände fallen lässt, ihr ihnen die Köpfe von ihren Körpern trennt, dies filmt, und der Öffentlichkeit zugänglich macht, so dass ganz Deutschland, ja sogar ganz Europa weiß, dass ihre verbrecherischen Spielchen durch die Schwerter des Islāms durchkreuzt werden."

(gefunden auf der Salafisten-Seite alghorabaa.wordpress.com in einem Beitrag mit dem Titel "Abrechnung mit Deutschland", 21.09.12)

Substantivierte Verben (hier: das Zeigen) werden groß geschrieben. Davon abgesehen jedoch hat der Betreiber dieses Blog keinerlei Lust, diesen erneuten Aufruf zum Mord auch noch zu kommentieren.

Samstag, 22. September 2012

Ägyptisches Salafisten-TV zeigt Bibelverbrennungen

Maria-TV, der ägyptische Salafisten-Sender, bei dem nur vollvermummte Frauen arbeiten dürfen, hat aus aktuellem Anlass sein Programm geändert und zeigt derzeit vor allem Bibelverbrennungen.

Müssen wir jetzt beleidigt sein? Erwartet man gar von uns, dass wir unsere Planungen für das Wochenende ändern, nur um irgendwelche ägyptischen Konsulate niederzubrennen? Werden die Salafisten enttäuscht sein, wenn wir auf so 'n Quatsch gar keine Lust haben?

Aber mal im Ernst: Erst gestern haben CDU-Politiker an der Seite fragwürdiger Islamisten-Organisationen gegen das Mohammed-Filmchen demonstriert - aber wenn es um Bibelverbrennungen geht, kommt diesen "christlichen" Politikern nicht einmal ein Wort der Kritik über die Lippen!

Wenn die "Religion des Friedens" mal wieder beleidigt ist

Wenn die "Religion des Friedens" mal wieder beleidigt ist und der Freitag immer näher rückt, erzittert die westliche Welt vor Angst - selbst ein amerikanischer Präsident kauft da schnell noch Sendezeit auf pakistanischen TV-Stationen, um dem Islam noch rechtzeitig zum Freitagsgebet seine Unterwürfigkeit zu versichern. Und wenn der Freitag erst einmal da ist, berichten große Medien über die jeweiligen Krawalle in "Live-Tickern" (hier und hier) - so, wie man das sonst nur von wichtigen Fußball-Begegnungen kennt. Hätte das vor 20 oder 30 Jahren irgendjemand in einer TV-Talkshow so vorhergesagt, hätte er nur lautes Lachen geerntet, vermutlich hätten die Fernseh-Zuschauer ihre rechten Zeigefinger an die Stirn geführt - heute jedoch ist es alltägliche Realität.

Die gestrige Bilanz jedoch war eher durchwachsen: In Ägypten blieben die Salafisten bei ihren "Protesten" mehr oder weniger unter sich, in Pakistan wurde die "Liebe zum Propheten" mit den üblichen Straßenschlachten demonstriert, die mindestens 16 Todesopfer gefordert haben. Bemerkenswert war die Diskrepanz zwischen Frankreich, wo muslimische Demos kurzerhand einfach verboten wurden, und Deutschland, wo selbst Anhänger der Terror-Organisation Hizbollah auf die Straße gehen dürfen. Glücklicherweise jedoch gab es in Deutschland keine Krawalle und auch keine Toten, auch nicht in Freiburg, wo im Vorfeld die größte Angst herrschte und heute 850 Muslime protestiert haben.

Trotzdem sollte es bedenklich stimmen, wenn auf der Freiburger "Demo" Transparente zu sehen waren mit Aufschriften wie "Nein zur Beleidigungsfreiheit" und "Wir verlangen Respekt vor dem Propheten" oder "Unser Prophet Mohammed ist tabu". In der aufgeklärten Welt des 21. Jahrhunderts ist nämlich nichts und niemand tabu, nicht einmal Kate Middleton ist tabu, irgendwelche "Propheten" schon mal gar nicht. Wenn Mazyek & Co. das eines Tages mal begriffen haben, anstatt immer nur irgendwas zu "verlangen", dann wären sie tatsächlich in der Demokratie und im 21. Jahrhundert angekommen - aber auch erst dann.

Freitag, 21. September 2012

Wien: 700 Salafisten wollen vor US-Botschaft "demonstrieren"

U.S.-Marines stehen zur Verteidigung der Botschaft bereit

Hui, das wird spaßig - am Samstag wollen 700 Salafisten vor der U.S.-Botschaft in Wien "demonstrieren". Glücklicherweise jedoch haben die Amerikaner nach den Ereignissen in Bengasi und Tunis inzwischen begriffen, was darunter zu verstehen ist, wenn Salafisten "demonstrieren" wollen: Während die österreichische Polizei einen äußeren Verteidigungsring bilden soll, stehen im Inneren des Botschaftsgeländes U.S.-Marines zur Verteidigung der Botschaft bereit. Semper fidelis!

Auch Deutschland bereitet sich auf kriegsähnliche Szenarien vor: So soll beispielsweise heute in Freiburg, Dortmund, Münster und Karlsruhe gegen das Mohammed-Filmchen "demonstriert" werden - bei den Demos in Freiburg und Münster werden auch Anhänger der Terror-Organisation Hizbollah erwartet. Da die "Religion des Friedens" jedoch nicht jede ihrer Attacken vorab anzukündigen pflegt, dürften wir erst nach den heutigen Freitagsgebeten wissen, ob und wo es tatsächlich Krawalle gegeben hat.

Bundes-Innenministerium kapituliert

Salafisten-Krawalle, ein Aiman Mazyek, der mit Straßenschlachten droht, die Einmischung der türkischen Regierung - für das Bundes-Innenministerium Gründe genug, einzuknicken und mit der weißen Flagge zu wedeln: Die Plakataktion "Vermisst", die vor dem Abgleiten junger Muslime in die Salafisten-Szene warnen sollte, wird wegen der "Gefährdungsbewertung" des Bundes-Kriminalamtes erst einmal verschoben. Ein neuer Starttermin wurde nicht mitgeteilt, auch Details zur Gefährdungsbewertung wurden nicht genannt.

Damit dürfte nun auch der letzte Depp und Möchtegern-Taliban mitbekommen haben, dass die deutsche Politik erpressbar ist. Man muss keine Kristallkugel haben, um bereits jetzt zu wissen, dass das den islamischen Mob in Deutschland nur noch dreister und noch frecher werden lässt.

Donnerstag, 20. September 2012

Demokratie nach Art der Mönchengladbacher SPD

Gülistan Yüksel muss man den Lesern dieses Blogs nicht mehr vorstellen: Die vermutlich einzige Mönchengladbacherin, die jemals dafür, dass sie einmal jährlich ein gemeinsames Döner-Essen veranstaltet, das Bundes-Verdienstkreuz bekommen hat. Pardon, der Betreiber dieses Blogs wollte natürlich sagen: Die dafür, dass sie einmal jährlich ein sogenanntes "interkulturelles Straßenfest" veranstaltet, das Bundes-Verdienstkreuz bekommen hat.

Wirkliche Bekanntheit und (Un-) Beliebtheit erlangte Frau Yüksel jedoch durch ihre Verfehlungen: Ihre Beschimpfung einer Anti-Salafisten-Initiative als "Ölinsfeuergießer" ist geradezu legendär. Weniger bekannt ist, dass sie laut einem Zeugen auch noch gesagt haben soll, wenn sie nicht in Urlaub gewesen wäre, wäre "das" (= die Gründung einer Anti-Salafisten-Initiative) ja nie passiert - nicht gerade die Worte einer "lupenreinen Demokratin". Bei dieser Gelegenheit sollte auch kurz daran erinnert werden, dass Frau Yüksel bis heute jede klare Distanzierung von den Salafisten hat vermissen lassen. Auch ihr Werben für die arrangierte Ehe dürfte dazu beigetragen haben, dass sich Gülistan Yüksel bei der nicht-muslimischen Bevölkerung dieser Stadt - um das einmal so vorsichtig wie nur möglich zu formulieren - einer sehr "begrenzten" Beliebtheit erfreut.

Als Frau und Türkin erfüllt sie jedoch alle erforderlichen Qualifikationen für eine Karriere als SPD-Politikerin. Und wie man eine bei der nicht-muslimischen Bevölkerung wenig beliebte Person zur Bundestags-Kandidatin macht, erleben wir dieser Tage: Kurz vor der Wahl werden schnell noch in größerem Stil SPD-Parteibücher an "Freunde & Familie" verteilt - damit auch wirklich gewährleistet ist, dass das im Internet lange vor der innerparteilichen Wahl verkündete Ergebnis auch tatsächlich so zustandekommt. Was natürlich sofort an die mysteriöse "Leser-Wahl" erinnert, welche die Rheinische Post im letzten Jahr veranstaltet hat - deren Ergebnis dürfte auf ähnliche Art zustande gekommen sein.

Demokratie nach Art der Mönchengladbacher SPD - ganz "halal". Leider völlig ungenießbar für all jene, die keine Salafisten, keine Scharia, keine arrangierten Ehen und auch keine Wahlen wollen, bei denen das Ergebnis bereits vorher feststeht.

Bonn: Debatte über den Salafismus beleidigte den Islam!

Islam-Beleidigerin C. Dantschke (Foto:Wikipedia)
"Wie brisant der Salafismus, eine ultrakonservative Strömung im Islam, ist, zeigte sich am Montag in Theorie und Praxis: Während sich am Abend Bonner Bürger im Ratsaal mit dem Thema befassten, hatten Beamte des Bundeskriminalamtes am gleichen Tag den 20 Jahre alten Mohammed Salim A. in Bonn festgenommen. Wie Marcus Köhler, Pressesprecher und Staatsanwalt beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe, mitteilte, wird Mohammed Salim A. dringend verdächtigt, die terroristische Vereinigung Islamische Bewegung Usbekistan (IBU) zu unterstützen. Seit knapp einem Jahr soll er auch als Mitglied der IBU aktiv sein und Kämpfer für den Heiligen Krieg angeworben haben. Mohammed Salim A. besitzt die doppelte Staatsbürgerschaft, ist deutscher und afghanischer Staatsangehöriger." (Quelle: General-Anzeiger Bonn, 18.09.12)

Komisch nur, dass alles, was mit Gewalt und Terrorismus zu tun hatte, im Bonner Ratssaal völlig ausgeblendet wurde. Aber der Reihe nach: Die Informations-Veranstaltung am Montagabend, auf die der Bonner General-Anzeiger hier anspielt, war mit insgesamt ca. 120 Teilnehmern gut besucht. Aber dank ca. 40 anwesenden Vertretern der muslimischen BIG-Partei, dem deutschen Ableger der türkischen AKP, herrschte eine sehr gereizte, spannungsgeladene Stimmung.

"Stargast" dieser Veranstaltung war natürlich die den Lesern dieses Blogs bestens bekannte Claudia Dantschke, eine ehemalige Mitarbeiterin der DDR-Nachrichtenagentur ADN, die sich seit dem Ende des Mauermörder-Regimes als Islamismus-Versteherin, pardon, Islamismus-Expertin verdingt. Frau Dantschke hielt einen ca. einstündigen Vortrag, in welchem sie den Salafismus mit Hilfe von "Generationsmodellen" erläuterte, von "Jugendkultur" sprach, aber alles, was mit Gewalt und Terrorismus zu tun hatte, komplett ausblendete: Kein Wort zu Arid Uka, keines zu Mohamed Merah, schon gar kein Wort dazu, dass es die Salafisten waren, die den islamischen Mob mit Hilfe eines unbedeutenden Mohammed-Filmchens zu Krawallen animiert, U.S.-Vertretungen niedergebrannt und Botschaftangehörige ermordet haben. Wer Frau Dantschkes Ausführungen lauschte, der konnte fast den Eindruck bekommen, bei den Salafisten handele es sich um eine Prediger-Truppe, deren schlimmstes Verbrechen darin bestünde, Jugendliche in ihren Bann zu ziehen.

Auch schimpfte Frau Dantschke über "islamfeindliche" Parteien - eine höchst merkwürdige Form der "Aufklärung" über Salafisten. Eine ähnliche Linie verfolgte Coletta Manemann, Mitglied der "Grünen", Integrationsbeauftragte der Stadt Bonn und Moderatorin dieser Veranstaltung: Frau Manemann ließ bei der dem Vortrag von Claudia Dantschke folgenden Debatte fast nur Muslime zu Wort kommen - "Ungläubige" hatten so gut wie keine Chance, das Wort zu ergreifen.

Gedankt jedoch haben das die anwesenden Muslime den Damen nicht: Die Vertreter der BIG-Partei warfen Frau Dantschke immer wieder vor, Ihre Ausführungen zu den Salafisten würden den Islam und die Muslime "beleidigen", ferner wurde ihr vorgeworfen, sie hätte die Salafisten "falsch dargestellt". Was sie in der Tat gemacht hat, denn sie hat die Salafisten schöner gemacht, als sie sind - aber die anwesenden Muslime dürften diesen Vorwurf eindeutig anders gemeint haben. Und selbst nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung wurde Frau Dantschke von einer zweistelligen Zahl von BIG-Mitgliedern bedrängt und beschimpft.

Fazit: Es ist völlig egal, wie sehr sich eine Claudia Dantschke bemüht, Salafisten zu verharmlosen, es ist völlig egal, wie sehr sich grüne Integrationsbeauftragte bemühen, kritische "Ungläubige" gar nicht erst zu Wort kommen zu lassen - Bonner Muslime waren immer beleidigt und sie sind auch weiterhin beleidigt. Höchstwahrscheinlich werden sie auch nächste Woche beleidigt sein - auch wenn wir heute noch nicht wissen, weswegen.

Mittwoch, 19. September 2012

Maischberger, die Salafisten und das Mohammed-Filmchen

Womit fängt man bei einer Fernseh-Kritik zu einer "Menschen bei Maischberger"-Sendung an, die ein totales Durcheinander war, in der Märchen und manchmal auch einfach nur wirres Zeug erzählt wurde - aber dann auch wieder Wahrheiten ausgesprochen wurden, die man im deutschen Fernsehen sonst nie zu hören bekommt?

Fangen wir einfach mal mit der überflüssigsten Person der ganzen Sendung an: Tarek Al-Wazir, linksgrüner Muslim aus Hessen, der einen schon fast peinlichen Versuch unternommen hat, den "Arabischen Frühling" schönzureden, der Verlockung, gegen amerikanische Evangelikale und Republikaner zu hetzen, nicht widerstehen konnte und der natürlich auch bei einer Debatte über den Islam Anders Behring Breivik und die NSU-Terroristen erwähnen musste. Ganz offensichtlich ist es mit solchen Leuten nicht möglich, über den Islam zu diskutieren, ohne dass Breivik und die NSU erwähnt werden! Seichte linksgrüne Propaganda, wie man sie zur Genüge kennt, frei von jeder Substanz, kaum Themenbezug - mehr als "Sechs, setzen" muss man zu Herrn Al-Wazir nicht sagen.

Peter Scholl-Latour, der Deutschen liebster "Welterklärer", darf in einer solchen Runde natürlich auch nicht fehlen. Nur leider verklärt er die Welt manchmal mehr, als dass er sie erklärt: So verblüffte uns Herr Scholl-Latour mit der Feststellung, man könne mit der Terror-Organisation Hizbollah verhandeln oder damit, dass die Verunglimpfung des Christentums in islamischen Ländern bestraft würde - in Anbetracht der Christenverfolgung eine wahrlich gewagte Behauptung. Und die Feststellung, man könne mit der Hizbollah verhandeln, erlangt bedauerlicherweise nur dann Richtigkeit, wenn man auch über die Vernichtung Israel zu verhandeln wünscht - sonst leider nicht. Man war fast geneigt, Herrn Scholl-Latours Ausführungen als Absurditäten zu betrachten, als er mit seiner Feststellung, 1,5 Milliarden Muslime würden sich gerade radikalisieren, plötzlich unerwarteten Realitätsbezug offenbarte.

Der Höhepunkt der Sendung war aber ganz zweifelsfrei die islamisch korrekt gekleidete Khola-Maryam Hübsch, die uns als Journalistin vorgestellt wurde - denn deren Märchen brachten hohen Unterhaltungswert in die gestrige TV-Debatte: So nahmen wir verblüfft zur Kenntnis, dass die Mehrheit der weltweiten Muslime die Krawalle des islamischen Mobs verurteile - leider jedoch hat Frau Hübsch völlig vergessen, uns dafür auch Beispiele zu nennen. Frau Hübsch betonte erneut, das Töten hätte keinerlei islamische Legitimation - aber leider konnte sie uns nicht erklären, wieso es trotzdem stattfindet? Geradezu rührend wurde es, als Frau Hübsch darauf verwies, der Koran sage, "wer einen Menschen tötet, der würde die ganze Menschheit töten". Leider jedoch vergaß sie zu erwähnen, dass es sich hierbei um eine Textstelle des Korans handelt, die aus dem Talmud "abgekupfert" wurde und die im Islam - im Gegensatz zum Judentum - nie wirkliche Beachtung gefunden hat. Da kann man sagen, was man will: Diese Dame gehört in jede gute Märchenstunde!

Viel zu wenig zu Wort kam leider der Kontrapunkt zu dieser Märchentante: Barino Barsoum, einer der wenigen Salafisten-Aussteiger. Herr Barsoum brachte Realität in die Diskussion, er stellte sachlich-nüchtern fest, dass jene, die an Koran und Sunna glauben, in der Tat der Meinung sind, dass Menschen, die den Propheten "beleidigen" oder "vom Islam abfallen", getötet werden müssen. Und er verwies auf den "unendlichen Hass", den Salafisten & Co. auf die USA und Israel haben, präzisierte aber sogleich, dass sich dieser Hass auf den Westen als solches bezieht und die USA und Israel hierbei nur als Symbole des Westens wahrgenommen werden. Die vermutlich wichtigste Aussage der ganzen Sendung - weshalb auch ganz schnell das Thema gewechselt wurde und niemand darauf eingegangen ist.

Zu den erfreulichen Höhepunkten der Sendung gehörte Alice Schwarzer: Man muss nicht jede ihrer Aussagen teilen, ihren Vergleich der Bonner Salafisten-Krawalle mit den 68er-Krawallen könnte man seltsam finden, ihre Auslassung über pöhse amerikanische Christen, die gerade "nach dem Weißen Haus greifen" war für das Verständnis des Blog-Betreibers völlig deplaziert - aber Frau Schwarzer beeindruckte immer wieder mit einem Mut, Dinge beim Namen zu nennen, den man heutzutage bei deutschen Journalisten nur sehr selten findet. So war Alice Schwarzer beispielsweise die einzige, die den Mut hatte, auf die fragwürdige Rolle der Islam-Verbände zu verweisen - und mit der DITIB und Milli Görüs auch Namen zu nennen.

Eine unspektakuläre Stimme der Vernunft war der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU), der als einziger immer wieder auf die Rolle und die Ziele der Salafisten hingewiesen hat, auch klargestellt hat, dass es sich bei den Salafisten um die größte Bedrohung für unsere Gesellschaft handelt. Herr Schünemann hat sich von den aktuellen Auslassungen seiner Parteifreunde sehr wohltuend dadurch abgehoben, dass er klar gesagt hat, dass die Religionsfreiheit nicht über die Meinungsfreiheit gestellt werden darf. Nicht zu vergessen, dass Uwe Schünemann auf eine Banalität hingewiesen hat, die seine eilfertig kapitulierenden Parteifreunde in den letzten Tagen ganz offensichtlich nicht wahrnehmen wollten: Dass nämlich eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit bei einer Aufführung des Mohammed-Filmchens nicht etwa von der pro-Bewegung ausgeht - sondern von den Salafisten.

Präzise Analysen zur Rolle der Salafisten kann und sollte man von solchen Fernseh-Debatten nicht erwarten, trotzdem bleibt eine leichte Enttäuschung darüber zurück, dass viel zu wenig darüber geredet wurde, was im Moment passiert: Nämlich dass uns die islamische Welt zu erpressen versucht. Und da war es Alice Schwarzer zu verdanken, dass sie die wichtigste Frage der ganzen Sendung gestellt hat, die da lautet: Wenn wir uns dieser Erpressung beugen, was kommt dann als Nächstes?

Dienstag, 18. September 2012

Aiman Mazyek bringt Straßenschlachten ins Spiel

"Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, hat vor Straßenschlachten infolge einer öffentlichen Inszenierung des umstrittenen islamfeindlichen Videos gewarnt. Der Film setze an, "die Würde der Religionsanhänger zu verletzen. Das hat mit Meinung nichts zu tun, und deswegen sollten wir dem ein Handwerk legen", sagte Mazyek am Montagabend im Interview der ARD-"Tagesthemen". Deutschland laufe Gefahr, "dass der öffentliche Frieden dadurch empfindlich gestört wird". Es sei vorstellbar, dass Extremisten "hüben wie drüben" Straßenschlachten anzettelten." (Quelle: WELT.ONLINE, 12 Uhr 58)

Ist das eine Warnung? Oder eine Drohung? Oder ist es gar eine Aufforderung zu Straßenschlachten? Fakt ist jedenfalls: Vor Aiman Mazyek hat niemand über Straßenschlachten geredet - diese Variante wurde erst von Herrn Mazyek ins Spiel gebracht.

Und wen, bitte, meint Herr Mazyek, wenn er von den Extremisten "drüben" redet? Nachdem bislang jede Art von Krawall in diesem Zusammenhang ausschließlich vom islamischen Mob angezettelt wurde, dürfte das wohl eher der Phantasie Aiman Mazyeks entsprungen sein. Oder seinem Wunschdenken - wie auch immer.

Für die Salafisten läuft alles nach Plan

Nun ist es also soweit: Deutschland debattiert hysterisch darüber, ob eine unbedeutende Partei ein unbedeutendes Filmchen vorführen darf. Angeblich christlich-demokratische Politiker sprechen sich dafür aus, dieses zu verbieten, Ralph Giordano sagte gar in der linken taz, die pro-Bewegung sei eine "zeitgenössische Variante des National-Sozialismus". Dem kann man beipflichten oder auch nicht - viel entscheidender ist, dass wir im Moment genau das tun, was die Salafisten mit ihren Anschlägen der letzten Woche herbeimorden wollten: Wir diskutieren über die Einschränkung der Meinungsfreiheit zugunsten einer Religion. Angefangen von unseren Politikern bis hin zum islam-kritischen deutschen Internet reagieren alle wie Pawlowsche Hunde - man darf vermuten, dass die Herren Salafisten genau das auch so kalkuliert haben.

Wir merken nicht einmal, wie grotesk unsere Debatten sind: Wir tun so, als habe die pro-Bewegung dieses künstlerisch unbedeutende Filmchen verbreitet und so den islamischen Mob zum Morden und Niederbrennen von Botschaften animiert, traditionell geistig umnachtete Linke wie Jakob Augstein tun gar so, als stünde die jüdische Weltverschwörung hinter alledem - eine ekelhafte braune Soße, die der SPIEGEL sogar noch abgedruckt hat. Und zu allem Überfluss tun wir auch noch so, als sei der islamische Mob ja gar nicht dafür verantwortlich, wenn er Botschaften niederbrennt oder Botschafter ermordet - sondern immer nur derjenige, der ihn mit irgendwelchen Filmchen oder Karikaturen dazu "provoziert" hat. Was eine "Ja, so isser halt, der Muslim"-Denke offenbart, die nichts anderes ist als Rassismus.

Viel schlimmer ist jedoch, worüber wir alles nicht reden: Wir reden nicht darüber, dass es die Salafisten waren, die ein bis zum 8. September völlig unbekanntes Filmchen pünktlich zum 11. September im ägyptischen Fernsehen bekanntgemacht und auf YouTube verbreitet haben. Wir reden nicht darüber, dass es Salafisten waren, die das U.S.-Konsulat in Bengasi und die U.S.-Botschaft in Tunis niedergebrannt und dabei mehrere Menschen ermordet haben, auch nicht darüber, dass es Salafisten waren, die eine Al-Qaida-Flagge über der U.S.-Botschaft in Kairo gehisst haben.

Schon gar nicht wird darüber geredet, was gegen die Salafisten hierzulande getan werden muss, im Gegenteil: Nach der salafistischen Gewalt-Orgie in der arabischen Welt hat man jede Debatte darüber, was gegen Salafisten getan werden muss, sofort ängstlich beendet. Somit läuft für die Salafisten alles nach Plan - vermutlich sogar besser und erfolgreicher, als sie es sich vor ihren Angriffen erhofft hatten.

Auch die Attacke von Tunis geht auf das Konto der Salafisten

In der Neuen Zürcher Zeitung konnten wir am Sonntag lesen, dass auch die Attacke auf die U.S.-Botschaft in Tunis, bei der es vier Tote und 71 Verletzte gegeben hat, auf das Konto der Salafisten geht. Ganz besonderen Charme bekommt diese Nachricht jedoch dadurch, dass Tunesien jenes Land ist, in das Sami Aidoudi, Ex-Leibwächter von Osama bin Laden und "Terror-Drahtzieher an der Ruhr" (WAZ), nicht ausgewiesen werden könne, weil ihm dort nach Ansicht von SPD-Innenminister Jäger und nordrhein-westfälischer Verwaltungsrichter angeblich "Folter drohe".

Aber dass Herrn Jäger und der nordrhein-westfälischen Justiz jeder moralische Kompass abhanden gekommen und man ganz offensichtlich nicht mal mehr bereit ist, zwischen Opfern und Tätern des Terrorismus zu unterscheiden, dürften die Leser dieses Blogs bereits vor dieser Nachricht gewusst haben.

Montag, 17. September 2012

ZMD: Wir sind Opfer!

"Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) befürchtet gewaltsame Übergriffe auch in Deutschland, falls das islamfeindliche Video hierzulande ausgestrahlt wird. 'Es ist zu befürchten, dass Extremisten auf beiden Seiten vor Gewaltanwendung nicht zurückschrecken werden. Damit hätten die Macher dieses Filmes ihr Ziel erreicht', sagte ZMD-Generalsekretärin Nurhan Soykan am Montag in Köln. Der Verband ist in Sorge, dass rassistische Übergriffe auf Muslime zunehmen werden." (Quelle: RP-Online, 16 Uhr 54)

Bei Mazyek & Soykan kann man nur noch vor Neid erblassen - denn auf die geniale Idee, nach solchen Ereignissen wie denen der letzten Woche auch noch laut "Wir sind Opfer!" zu rufen, wären früher nicht mal die Nazis gekommen. Komplett krank und verlogen, eine Mischung aus dem Verdrehen von Tatsachen und völliger Unfähigkeit zur selbstkritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Religion - aber die unverfrorene Dreistigkeit, die so etwas offenbart, verdient schon fast Bewunderung!

Na ja: Fast.

Ist doch logisch, oder?

Aber versuchen wir doch wenigstens einmal, die Reaktionen unserer Politiker zu verstehen: Seit fast einer Woche ist der islamische Mob krawallig und gewalttätig, aus lauter Empörung darüber, dass mal wieder irgendjemand behauptet hat, der Islam sei krawallig und gewalttätig. Und damit der islamische Mob nicht länger krawallig und gewalttätig ist, soll denen, die behauptet haben, der Islam sei krawallig und gewalttätig, jetzt der Mund verboten werden. Denn wenn der islamische Mob krawallig und gewalttätig ist, dann ist das nur die Schuld derer, die behauptet haben, der Islam sei krawallig und gewalttätig.

Ist doch logisch, oder? Jedenfalls wird niemand, der 72 oder mehr Semester Psychiatrie studiert hat, dieser Logik widersprechen.

Merkel: "Die Meinungsfreiheit kennt Schranken"

"Frage: "Angenommen Sie wären eine Muslima, wir würden sie sich im aktuellen Konflikt verhalten?” Merkel: "Nicht anders als als Christin. Bei uns gelten Meinungs- und Religionsfreiheit. Die Meinungsfreiheit kennt natürlich auch Schranken. Wir haben ja bereits deutlich gemacht, dass wir die Einreise von Terry Jones nicht erlauben werden. Gewalt, das sage ich ganz deutlich, ist kein Mittel eine andere Meinung zum Ausdruck zu bringen. Das muss durch friedlichen Diskurs gelöst werden. Das ist ja auch die mehrheitliche Meinung der Muslime." (Quelle: WELT.ONLINE, 11 Uhr 21)

"Mutti" hat gesprochen: Die Meinungsfreiheit darf eingeschränkt werden, kein einziges Wort dazu, ob man nicht mal langsam gegen die Salafisten vorgehen will, stattdessen verschärftes Vorgehen gegen Islam-Gegner. Ferner die Betonung einer "Lösung" durch einen "friedlichen Diskurs", was ihrer Aussage nach auch die mehrheitliche Meinung der Muslime sei.

War da nicht mal was, dass nicht wenige davon mit den Salafisten sympathisieren?

NRW verschärft Sicherheitsvorkehrungen

"Die Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen haben nach den gewalttätigen Protesten gegen einen anti-islamischen Schmähfilm die Beobachtung der Salafisten verschärft. Man nehme die Protagonisten der salafistischen Szene in NRW ab sofort noch stärker ins Visier, sagte Innenminister Ralf Jäger."
(Quelle: WELT.ONLINE, 16.09.12)

Wenn man liest, dass NRW-Innenminister Jäger davon spricht, die Salafisten noch stärker "ins Visier" zu nehmen, dann könnte einem angst und bange werden. Denn bislang bedeutete "ins Visier nehmen", dass der Verfassungsschutz nur beobachtet hat oder dieses gar Bochumer oder Mönchengladbacher Bürgern überlassen hat, dass die Herren Salafisten in NRW freien Auslauf hatten und dass von solchen Dingen wie Ausweisung oder Strafverfolgung immer großzügig abgesehen wurde. Kurz: Bis jetzt war "ins Visier nehmen" nichts anderes als die sozialdemokratische Übersetzung der deutschen Vokabel "hätscheln".

Aber jetzt wird das alles ganz anders! Jetzt, wo die Gefahr näher rückt, wird Herr Jäger natürlich wirklich etwas gegen die Salafisten tun. Und der NRW-Verfassungsschutz, der bis dato nur passiv zugeguckt hat, wird sich ab jetzt täglich der Gefahrenabwehr und der Strafverfolgung von Salafisten widmen.

Wir müssen nur ganz dolle daran glauben . . . . . . .

Sonntag, 16. September 2012

Salafisten haben den Mohamed-Film verbreitet!

Ruprecht Polenz, Guido Westerwelle und andere Politiker laufen Amok und wollen der pro-Bewegung verbieten, jenes unbedeutende Filmchen zu zeigen, welches angeblich der Grund für die jüngsten Angriffe des islamischen Mobs gewesen sein soll. Dumm nur, dass es nicht die pro-Bewegung war, die dieses Filmchen verbreitet und bekanntgemacht hat - sondern die Salafisten!

Bis zum 8. September nämlich war jenes Filmchen außerhalb der USA völlig unbekannt. Am 8. September jedoch hat der Salafist und Talkshow-Moderator Scheich Khalid Abdullah das Filmchen im ägyptischen Fernsehen gezeigt, daraufhin hat eine salafistische Internet-Seite das Filmchen über YouTube verbreitet - den Rest der Geschichte kennen wir. (Wer's nicht glaubt: Hier bitte nachlesen)

Somit muss nicht gegen die pro-Bewegung vorgegangen werden - sondern gegen die Salafisten. Polenz, Westerwelle & Co. entlarven sich jedoch mehr und mehr als die "nützlichen Idioten" der Salafisten, die deren Spiel brav und willig mitspielen.

Wenn naive Politik in Scherben liegt

Warum nur gibt es immer noch Journalisten und Politiker, die uns diese lächerliche Erklärung zumuten, ein völlig unbedeutendes Filmchen sei angeblich der Grund für die jüngsten Angriffe des islamischen Mobs?

Vielleicht ja deswegen, weil dieser billige Vorwand das Einzige ist, was diese Leute davor bewahrt, zugeben zu müssen, dass alles, was sie uns in den letzten Jahren erzählt haben, nur naives Wunschdenken war. Denn das "wenn wir nur lieb und nett zu denen sind, dann wird die das schon besänftigen"-Konzept ist grandios gescheitert: Nachdem es am 5. Mai dieses Jahres bereits in Nordrhein-Westfalen gescheitert ist, ist es nunmehr auch global gescheitert. Dem gesunden Menschenverstand war das lange vorher klar, nur folgen linksliberale Außenpolitiker und nordrhein-westfälische SPD-Politiker diesem nun einmal nicht - sondern nur ihrem ideologisch gefärbten Wunschdenken. Schauen wir uns also mal kurz ein paar jener Herren an, deren naive Politik jetzt in Scherben liegt:

Barack Hussein Obama, linksliberaler U.S.-Präsident

(Foto: Pete Souza)
Obamas richtiger und wichtiger Drohnen-Krieg gegen islamistische Terroristen darf nicht den Blick darauf versperren, dass er konsequent Israel verprellt hat und gegenüber dem Islam einen in der U.S.-Geschichte beispiellosen Kuschelkurs gefahren ist. Höhepunkt dieses Irrwegs war zweifelsfrei die Unterstützung jener islamo-faschistischen Regime des sog. "Arabischen Frühlings" - eine Politik, die an Naivität nicht mehr zu überbieten war.

Jetzt zeigt sich das Ergebnis von Obamas Politik in aller Deutlichkeit: Umfragen zufolge ist der Antiamerikanismus heute in der arabischen Welt größer als in der Bush-Ära, der islamische Mob brennt U.S.-Botschaften nieder und ermordet Botschaftsangehörige. Obama jedoch lernt nichts aus seinen Fehlern, im Gegenteil: Auf die Attacken gegen U.S.-Botschaften und die Ermordung von Botschaftsangehörigen reagierte das U.S.-Präsidialamt mit einer Anfrage bei Google, jenes Filmchen aus dem Netz zu nehmen, das dem islamischen Mob bei seinen Krawallen als Vorwand gedient hat - was Google glücklicherweise zurückgewiesen hat. Wer so schnell vor dem islamischen Mob einknickt, der wird - hoffentlich - am 6. November vom amerikanischen Volk abgewählt.

Guido Westerwelle, linksliberaler deutscher Außenminister

(Foto: Tim Reckmann)
Auch Guido Westerwelle war im Fahrwasser von Obamas Politik: Auch er hat die islamo-faschistischen Regime des "Arabischen Frühlings" großzügig unterstützt, über so lächerliche "Nebensächlichkeiten" wie die Christenverfolgung, die Erstürmung der israelischen Botschaft in Kairo und Aufrufe zur Ausrottung der Juden wurde nicht minder großzügig hinweggesehen. Gedankt hat es ihm der islamische Mob mit der Erstürmung der deutschen Botschaft in Khartum.

Gelernt jedoch hat auch der FDP-Außenminister nichts: Wer allen Ernstes fordert, Behörden müssten "mit aller Härte dagegen vorgehen", dass "Rechtsradikale" das Mohamed-Filmchen im Internet verbreiten, der macht nichts anderes, als vor dem islamischen Mob einzuknicken. Der islamische Mob wird es ihm danken, indem er Herrn Westerwelle auch weiterhin als Witzfigur betrachten wird.

Ralf Jäger, nordrhein-westfälischer SPD-Innenminister

(Foto: SPD)
Auch Ralf Jäger gehört zu jenen, deren Politik jetzt in Scherben liegt: Als Jäger im Juli 2010 sein Amt als NRW-Innenminister angetreten hat, spielte der Salafismus in Nordrhein-Westfallen keine nennenswerte Rolle. Aber schon einen Monat später machten sich die Salafisten aggressiv in Mönchengladbach breit und Jäger machte seinen ersten Fehler - indem er dem Treiben der Mönchengladbacher Salafisten völlig passiv zuschaute. Von da an schaukelte sich alles hoch: Jäger warnte geradezu inflationär vor den Salafisten, tat aber nichts gegen sie, im Gegenzug wurden die nordrhein-westfälischen Salafisten immer dreister und frecher - die ständigen Verfahrenseinstellungen der Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft taten ihr Übriges.

Heute, 26 Monate nach Jägers Amtsantritt, sind die Salafisten die gewaltbereiteste und am schnellsten wachsende extremistische Gruppierung in ganz Nordrhein-Westfalen. Jägers Verfassungsschutz, der angeblich salafistische Gefährder "im Visier" haben soll, hat sich spätestens nach den Skandalen um Sami Aidoudi und Marcel Krass als Totalausfall entpuppt, der zwar "beobachtet" - aber ansonsten nur zuguckt. Wenn Al-Qaida wirklich Muslime in westlichen Ländern "aktivieren" will, dann dürfte Nordrhein-Westfalen das am stärksten gefährdete deutsche Bundesland sein: Die Tunix-Politik von Herrn Jäger und die geradezu aufreizende Passivität des NRW-Verfassungsschutzes haben Nordrhein-Westfalen zur "offenen Flanke" Deutschlands werden lassen.

Al-Qaida ruft zu weiteren Angriffen auf!

WELT.ONLINE berichtet darüber, dass Al-Qaida zu weiteren Angriffen auf Botschaften aufruft. Besonders pikant: Auch Muslime in westlichen Ländern sollen "aktiviert" werden. Ja, dass wird auch bei uns noch sehr viel "Spaß" geben mit den Salafisten!

Und mit mehrtägiger Verspätung haben inzwischen selbst die Redakteure unseres Lieblings-Mediums RP-Online mitbekommen, dass die Herren Salafisten hinter diesem "spontanen" Volkszorn stehen. Völlig abgetaucht hingegen ist NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD): Keine Vorwürfe an proNRW, sie hätten die Erstürmung der Deutschen Botschaft im Sudan und mit Hilfe von Zeitreisenden vermutlich auch die Anschläge des 11. September 2001 provoziert, keine seiner üblichen Aussagen dazu, dass nur die Salafisten ein kleines Problemchen darstellen, der Islam an sich aber supi-prima-toll und vor allem voll friedlich sei - nicht einmal sein übliches Geschwätz, sein Verfassungsschutz hätte ja alle salafistischen Gefährder "im Visier".

Ob Herrn Jäger langsam dämmert, dass eher die Salafisten ihn "im Visier" haben als er die Salafisten?

Samstag, 15. September 2012

So ändern sich die Zeiten - oder auch nicht

"Sollte dieser Mann wirklich der Urheber dieses Films sein, so geschieht es ihm recht, dass er sein feiges Gesicht verstecken muss…die Menschen sollen wissen, dass es keine leichte Sache ist, den besten Menschen, der je gelebt hat, den Propheten Muhammad (Frieden und Segen seien auf ihm) zu beleidigen!"
(Quelle: Dawa-News, 15.09.12)

Nun ja. Früher wurde man verhaftet, wenn man Witze über den "Führer" gemacht hat. Heute kann einem sowas passieren, wenn man Witze über den "Propheten" gemacht hat. So ändern sich die Zeiten.

Oder auch nicht.

Sven Lau wirbt für eine Gebäudereinigung

Sven Lau als Gebäudereiniger?
Dass die Geschichte, Sven Lau sei angeblich nach Ägypten ausgewandert, die uns Florian Flade von der "WELT" weismachen wollte, nur "Quatsch mit Soße" ist, wussten wir ja schon immer. Aber dass Sven Lau inzwischen für eine Korschenbroicher Gebäudereinigung Werbung machen muss, hat uns dann doch etwas überrascht. Da kommt schon fast Mitgefühl auf: Während woanders Salafisten Botschaften niederbrennen und triumphierend Al-Qaida-Flaggen hissen, muss Herr Lau durch Mönchengladbach fahren und Werbe-Zettelchen einer Gebäudereinigung in Briefkästen stecken - für einen echten und überzeugten Salafisten ein schweres Schicksal!

Trotzdem braucht Herr Lau unser Mitleid nicht, denn ärgerlicherweise wird er in Mönchengladbach immer noch nicht für seine Taten zur Rechenschaft gezogen: Obwohl sich Sven Lau am 30. Mai dieses Jahres mitten in einem Mönchengladbacher Gerichtssaal selber einer gefährlichen Körperverletzung bezichtigt hat (hier und hier), macht die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft auch mehr als drei Monate später noch immer keinerlei Anstalten, Herrn Lau deswegen mal anzuklagen. Auch ist uns die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft bis heute jede Erklärung dafür schuldig geblieben, warum trotz belastender Abhör-Protokolle des Verfassungsschutzes das Strafverfahren gegen Sven Lau wegen Brandstiftung eingestellt wurde. Und wem das Gefängnis erspart wurde, der dürfte mit dem Verteilen von Werbe-Zettelchen wirklich gut bedient sein.

Aber dank der Recherchen der WZ wissen wir jetzt wenigstens, was der Strafbefehl gegen den Schläger vom 24. Juni 2011 tatsächlich beinhaltet hat: Eine Geldstrafe über 600 Euro.

Die Religion des Friedens fordert Unterwerfung

"Mehrere Imame hetzten ihre Anhänger mit der Aussage auf, dass in Deutschland bei Demonstrationen das Bild des heiligen Propheten geschändet werde. Ganz offenbar spielten die Hass-Prediger dabei auf Aktionen von islamkritischen Organisationen wie der rechtsextremen Kleinpartei Pro NRW an. Anhänger von Pro NRW trugen bei ihren Kundgebungen in Deutschland bereits häufiger Mohammed-Karikaturen mit sich. Bilder dieser Demos, so sagen Beobachter in Khartum, hätten die Massen aufgestachelt."
(Quelle: Spiegel-Online, 14.09.12)

Man liest, reibt sich verwundert die Augen und fragt sich: Auf welches Niveau will die linke Qualitäts-Journaille noch sinken, wenn sie uns ernsthaft weismachen will, irgendwelche proNRW-Protestkundgebungen im Mai dieses Jahres hätten den islamischen Mob vier Monate später zur Empörung und Erstürmung der deutschen Botschaft im Sudan veranlasst? Dümmer geht's nümmer!

Wer sich jedoch die Mühe macht, den SPIEGEL-Beitrag weiterzulesen, der erfährt, worum es wirklich geht: Schon am Donnerstag hatte die sudanesische Regierung Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, Demonstrationen mit Mohamed-Karikaturen in Deutschland zukünftig zu verbieten. Ferner "tadelte" die sudanesische Regierung Frau Merkel dafür, dass sie Kurt Westergaard, den Zeichner der Karikatur, im Jahre 2010 geehrt und als Beispiel für die Meinungsfreiheit gelobt hat.

Wir haben es hier ganz offensichtlich mit einer konzertierten Aktion der islamischen Welt zu tun, die zwar von den Salafisten gestartet wurde, aber inzwischen jede Art von islamischem Mob und auch Regierungen erfasst hat. Und die Botschaft ist klar und unmissverständlich: Der Westen hat gefälligst die Meinungsfreiheit abzuschaffen und Kritik am Islam zu verbieten - und wenn nicht, dann werden Botschaften niedergebrannt und Botschaftsangehörige ermordet.

Freitag, 14. September 2012

Wenn der Staat sein eigenes Gerede nicht mehr glaubt

Wer in Mönchengladbach wohnt, der weiß, dass Streifen-Polizisten eine aussterbende Spezies darstellen. Polizei bekommt man in dieser Stadt nur dann zu Gesicht, wenn man sich auch die Mühe macht, diese zu rufen. Was der Asi-Mob, der jede zweite Nacht laut grölend durch die Straßen dieser Stadt zieht und überall hinkotzt und -pisst, natürlich sehr zu schätzen weiß. Radfahrer, die Menschen oberhalb von 50 tagtäglich von den Bürgersteigen jagen, selbstverständlich auch. Wer jedoch heute Nachmittag, also am Tag der Erstürmung der deutschen Botschaft im Sudan, in Mönchengladbach unterwegs war, der traute seinen eigenen Augen nicht: Überall Polizei - an jeder Straßenecke parkte ganz dezent eine Polizei-Streife.

Warum eigentlich? Hat nicht erst heute Nachmittag ein Qualitäts-Dschurnalist namens Günther Lachmann in der "WELT" verkündet, die deutschen Imame würden bei ihren Freitagsgebeten "Toleranz" predigen? Oder sind wir mittlerweile auf dem Niveau angelangt, wo unser Staat und seine linkspolitisch korrekten Journalisten alles das, was sie uns zum Islam erzählen, inzwischen selber nicht mehr glauben?

Auch deutsche Botschaften werden in Brand gesetzt!

Die von Salafisten geschürten Angriffe weiten sich aus: Im Sudan wurden heute von 5.000 Vertretern der islamischen Empörungs-Industrie nun auch die deutsche und die britische Botschaft gestürmt. Die deutsche Botschaft brennt, auch wurde die deutsche Flagge eingeholt und statt derer eine "islamische" Flagge gehisst.

Welche Flagge damit wohl gemeint ist?

Aktuelle Berichterstattung dazu auf WELT.ONLINE

Wenn Salafisten mit dem Stöckchen werfen

Oder: Wie selbst die deutsche Islam-Kritik den Salafisten auf den Leim gegangen ist

Jenes völlig bedeutungslose Filmchen, über das im Moment die ganze Welt hysterisch debattiert, ist seit dem 2.Juli auf YouTube zu sehen - aber die Empörung des islamischen Mobs dazu gab's pünktlich zum 11.September. Schon komisch, nicht wahr?

Machen wir uns doch nichts vor: Die fortdauernden Angriffe auf U.S.-Einrichtungen im Nahen Osten waren lange geplant. Sie sind nichts anderes als eine Machtdemonstration der Salafisten - auch wenn nur wenige europäische Zeitungen das zugeben wollen (hier und hier). Jenes bedeutungslose Filmchen, über das derzeit alle diskutieren, ist dabei nur das "Stöckchen", das die Herren Salafisten geworfen haben, um den islamischen Mob in Rage zu bringen.

Als jenes Filmchen, auf das sich der islamische Mob jetzt beruft, am 2.Juli dieses Jahres auf YouTube hochgeladen wurde, hat das niemand bemerkt, niemanden hat es interessiert. Dieser Planet hat sich einfach völlig unbeeindruckt weitergedreht, ohne dass sich auch nur irgendjemand für dieses künstlerisch wertlose Machwerk interessiert hat. Als jedoch der 11.September immer näher kam, berichtete das ägyptische Fernsehen (= das Fernsehen der Muslim-Brüder und der Salafisten) über dieses Filmchen, auch wurden gezielt Gerüchte gestreut, dieser "islamfeindliche" Film solle am 11.September auf allen amerikanischen TV-Kanälen gezeigt werden. Den Rest der Geschichte kennen wir.

Eines haben die Salafisten damit in jedem Fall erreicht: Kaum jemand redet über sie oder ihre Beteiligung daran, den Nahen Osten in Brand zu setzten, kaum jemand redet davon, dass es Salafisten waren, die am Jahrestag der Anschläge vom 11.September 2001 über der U.S.-Botschaft in Kairo die schwarze Al-Qaida-Flagge gehisst haben, kaum jemand redet davon, dass das U.S.-Konsulat in Bengasi von Salafisten angegriffen wurde. Stattdessen redet alles und jeder über ein belangloses Filmchen, dass hierbei nur als billiger Vorwand diente.

Dass die deutsche Links-Presse brav und willig jedem Stöckchen hinterherhechelt, das die Salafisten geworfen haben, ist dabei weniger verwunderlich - denn nichts erzählt die deutsche Links-Presse lieber, als jenes Märchen von den friedlichen, zartbesaiteten, aber leicht reizbaren muslimischen Seelchen, die ja immer nur dann morden, Polizisten angreifen oder Konsulate niederbrennen, wenn sie von bösen Islam-Hassern dazu "provoziert" worden sind. Aber wenn selbst der islam-kritische Teil des deutschen Internets das Spiel der Salafisten mitspielt, nur noch über ein belangloses Filmchen debattiert und gar nicht bemerkt, dass hier salafistische Brandstifter am Werk waren, dann ist das eine schwere Enttäuschung.

Donnerstag, 13. September 2012

Obama hat geerntet, was er gesät hat

"Es besteht also kein Zweifel: Der Islam ist ein Teil der Vereinigten Staaten." (aus der offiziellen Übersetzung der Rede von U.S.-Präsident Barack Obama am 04.06.09 in Kairo)

"Ich habe immer gesagt, dass unser Krieg mit Al-Qaida kein Krieg mit dem Islam oder einer anderen Religion ist. Dieses Land wurde aufgebaut als ein Leuchtturm von Freiheit und Toleranz." (U.S.-Präsident Barack Obama in seiner Rede zum 11. September, Übersetzung durch den Blog-Betreiber)

Oh, my dear - how sweet! U.S.-Präsident Barack Obama redet von Freiheit und Toleranz, davon, dass sich die USA im Krieg mit Al-Qaida befänden, nicht jedoch im Krieg mit dem Islam. Dumm nur, dass sich der Islam ganz offensichtlich im Krieg mit den USA befindet: Im libyschen Bengasi wurden das U.S.-Konsulat niedergebrannt und der U.S.-Botschafter ermordet, in Kairo stürmte ein islamischer Mob das Gelände der U.S.-Botschaft, riss die amerikanische Flagge herunter und hisste statt derer eine schwarze Flagge mit islamischer Inschrift - und wenn linkspolitisch korrekte deutsche Medien verschämt von einer "schwarzen Flagge mit islamischer Inschrift" schreiben, so handelt es sich üblicherweise um die Al-Qaida-Flagge. Und natürlich haben auch die Herren Salafisten bei dieser Randale ordentlich mitgemischt.

Begründet wurde dieser Krawall damit, dass ein angeblich "islamfeindlicher" Film die "religiösen Gefühle" der Muslime verletzt hätte - die übliche Entschuldigung zivilisatorisch retardierter Menschen, die sich ganz offensichtlich durch jede Ausübung von Kunst- oder Meinungsfreiheit in ihren sogenannten "religiösen Gefühlen" verletzt und zu zünftiger Randale ermuntert fühlen. Nicht einmal glaubwürdig, denn der Film ist schon seit Juli auf YouTube zu sehen, aber die Empörung darüber entfesselte sich pünktlich zum Jahrestag der Anschläge des 11. September - mit Sicherheit kein Zufall. Zutiefst peinlich und ehrlos in diesem Zusammenhang war dann auch der Versuch der U.S.-Botschaft in Ägypten, sich vor dem Angriff mit ihrer Verurteilung "fortgesetzter Bemühungen fehlgeleiteter Individuen, die religiösen Gefühle der Muslime zu verletzen" noch schnell zu unterwerfen.

Klare und deutliche Worte hingegen kamen sofort vom republikanischen Präsidentschafts-Kandidaten: "Mitt Romney kritisierte die US-Regierung für ihre erste Reaktion auf die Angriffe. Er sei schockiert über die Attacken auf die diplomatischen Vertretungen und den Tod eines Konsulatsmitarbeiters. Es sei "beschämend", dass die Regierung Obamas zunächst nicht die Angriffe verurteilt, sondern Verständnis für die Täter gezeigt habe, hieß es in einer Erklärung Romneys." (Quelle: Spiegel-Online, 12.09.12)

Den Gegnern von Salafisten & Co. bleibt da nur die Hoffnung, dass Mitt Romney am 6. November zum nächsten U.S.-Präsidenten gewählt wird; Linksliberale Politiker wie Barack Hussein Obama oder unser deutscher Außenminister-Darsteller Westerwelle sind zu schwach und vor allem viel zu naiv, diesem islamischen Mob wirklich entgegenzutreten.

Die Türkei mischt sich ein!

"Vizeministerpräsident Bekir Bozdağ, der auch für die Auslandstürken zuständig ist, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, die “Vermisst“-Kampagne, die im Rahmen der Sicherheitsinitiative entwickelt wurde, umgehend zu stoppen. Bozdağ sprach auf der Eröffnung des „Bildungsprogramm für internationales Recht und Rechtsvergleich“ und ging auch auf die “Vermisst“-Kampagne ein, die als Sicherheitsmaßnahme zum Schutz der Jugendlichen vor extremen islamischen Einflüssen entstand. Bozdağ: „Ein Land behandelt seine muslimischen Bürger als ein Sicherheitsproblem. Sie sagen: `Die können ein Sicherheitsproblem darstellen, lass uns was dagegen tun´. Dies ist eine Beleidigung der Muslime. Auf der einen Seite sagt man, dass man gegen die Islamphobie kämpfen will und auf der anderen Seite geht man Schritte, damit sie ihren Weg in alle Teile der Gesellschaft findet. So was kann nicht sein."
(Quelle: Sabah Avrupa, kein Datum)  

Man liest und glaubt seinen Augen nicht trauen zu können: Jetzt mischt sich auch noch die türkische Regierung ein und bildet sich ein, unserer Regierung vorschreiben zu können, wie diese den Salafismus zu bekämpfen hat!

Begründet wird das mit dem üblichen Geschwafel von der angeblichen "Beleidigung der Muslime" - so, als ob es irgendwas gäbe, durch das sich Muslime nicht beleidigt fühlen. Mal ganz abgesehen davon, dass hier ein großes Missverständnis vorliegt: Hier geht es nicht um irgendwelche angeblichen "Islamphobien", die es zu bekämpfen gilt - sondern um die Bekämpfung des Salafismus. Und da kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die türkische Regierung grundsätzlich nicht damit einverstanden ist, dass Deutschland gegen islamistische Extremisten vorzugehen gedenkt.

Was bildet sich diese türkische Regierung eigentlich ein, dass sie glaubt, unserer Regierung vorschreiben zu können, wie hier Extremismus bekämpft wird? Sind Erdogan & Co. inzwischen so weit, dass sie glauben, Deutschland sei eine türkische Kolonie?

Mittwoch, 12. September 2012

"Wir wissen doch gar nicht, ob die Muslime das wollen"

"Der 35 Jahre alte Salafist Marcel K, der ein halbes Jahr lang unbehelligt von den Behörden an einer Duisburger Berufsschule unterrichten konnte, wohnt in Krefeld-Fischeln. "Er steht seit Monaten unter unserer Beobachtung", sagte ein Sprecher der Krefelder Polizei. Nicht weit von seinem Wohnsitz entfernt steht die Moschee der Islamischen Vereinigung Krefeld, die seit 2001 vom Verfassungsschutz beobachtet wird. "Dort gingen Salafisten ein und aus, die in Verdacht standen, in Verbindung mit dem Terrornetzwerk Al Qaida zu stehen", sagte ein Sprecher des Innenministeriums."

Diese Nachricht war für Salafisten-Gegner nun wirklich keine Überraschung: Dass Krefeld geradezu ein "Hotspot" des deutschen Islamismus ist, ist seit langem bekannt - so hatten auch Helfer der Anschläge von 9/11 ihre Bezüge nach Krefeld. Und eine besondere Rolle spielt hierbei traditionell die Al-Quds-Moschee der Islamischen Vereinigung Krefeld e.V. am Verschubbahnhof 81 in Krefeld-Oppum.

In der Vergangenheit sind hier nicht nur hochrangige Salafisten wie Pierre Vogel ein- und ausgegangen, auch der Leipziger Ober-Salafist Hassan Dabbagh, häufiger Gast bei Sandra Maischberger, hat dort erst am 19.Mai einen Vortrag gehalten. Die Al-Quds-Moschee genießt auch deshalb die besondere Aufmerksamkeit der Sicherheitsbehörden, weil sie in Krefeld als Schnittstelle zwischen dem türkischen (= dem "guten") und dem salafistischen (=dem "bösen") Islam gilt: So hat erst im Jahre 2010 Ahmed Chaabani, Vorsitzender der Islamischen Vereinigung Krefeld e.V., bei der Wahl zum Krefelder Integrations-Ausschuss auf Platz 12 der türkischen Liste "UNION-Türk ve Islam Birligi" kandidiert.

Ganz besonders wundern sich Beobachter der Szene schon seit Jahren darüber, wie gleichgültig und verantwortungslos die Krefelder Kommunalpolitik, aber auch die Krefelder Presse mit dieser Gefährdung umgehen. Ein Beispiel: Als Pierre Vogel zur Jahreswende 2009/2010 zu einer "Anti-Silvester-Veranstaltung" in die Al-Quds-Moschee gerufen hat, hat ein Krefelder Lehrer(!) auf dem Schulhof einer Krefelder Gesamtschule mit Flugblättern für diese Veranstaltung geworben. Ein Krefelder Bürger stellte damals eines dieser Flugblätter sicher, übergab dieses der Krefelder WZ und fragte, ob man nicht über diesen skandalösen Vorgang berichten wolle?

Die lapidare Antwort der Krefelder WZ lautete: "Wir wissen doch gar nicht, ob die Muslime das wollen?"

Ja, was denn nun?

Von unserem linksliberalen Außenminister wird das Ägypten der Muslim-Brüder und der Salafisten bekanntlich großzügig unterstützt. Hans-Georg Maaßen, neuer Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutzes, befürchtet hingegen, dass sich Ägypten zu einer "Drehscheibe" für Salafismus und Terrorismus entwickelt.

Ja, was denn nun? Will Herr Maaßen damit etwa sagen, dass unser linksliberaler Außenminister eine Drehscheibe für Salafismus und Terrorismus unterstützt?

Dienstag, 11. September 2012

Was "so wenige" anrichten können

New York, 11.09.2001: Das Werk " weniger" Salafisten (Foto: NOAA/Wikipedia)
"Aber es sind doch so wenige" - wie oft haben wir Salafisten-Gegner diesen Satz schon hören müssen. Dieser Satz ist der Lieblingssatz all jener, die uns weismachen wollen, in Deutschland lauere hinter jedem Busch ein böser "Nazi", aber gegen Salafisten müsse man nichts tun - weil es doch so wenige sind. Aber erstens ist diese Aussage nichts anderes als eine dreiste Lüge, denn in Wahrheit werden die Salafisten immer mehr. Und selbst wenn diese Aussage wirklich stimmen würde: Macht es für Menschen, die ihre Kinder, ihre Eltern oder ihren Ehepartner durch einen salafistischen Terror-Anschlag verloren haben, etwa einen Unterschied, ob der geliebte Mitmensch durch "wenige" oder durch "viele" Salafisten ermordet wurde?

"All I need to know about Islam, I learned on 9/11" - dieser Satz war vor Jahren einmal in einem englischsprachigen Internet-Forum zu lesen. Diesem Satz kann man beipflichten oder auch nicht - das möge der geneigte Leser bitte selber entscheiden. In jedem Fall ist der 11. Jahrestag des schlimmsten Massenmordes der jüngeren Geschichte eine gute Gelegenheit, einmal kurz daran zu erinnern, was "wenige" Salafisten alles anrichten können.

Hier zur offiziellen Liste aller Opfer des 11. September 2001