Samstag, 4. August 2012

Wo die Links-Presse schweigt - und wo sie "Skandal" schreit

Mitten im Sommerloch hyperventiliert unsere Links-Presse mal wieder: Eine Ruderin des Frauen-Achters ist mit einem NPD-Funktionär liiert! Und Petra Pau, 1983 in die Mauermörder-Partei SED eingetreten und somit Fachfrau für Extremismus, behauptet, andere würden behaupten, diese Ruderin würde selber rechtsextremes Gedankengut vertreten. Behauptet zumindest der SPIEGEL.

Schön, dass die Schmierfinken unserer Links-Presse es mal wieder geschafft haben, aus - fast - nichts einen Skandal zu machen und endlich auch mal gegen andere hetzen können als immer nur gegen Islam-Kritiker und Salafisten-Gegner. Und überflüssig zu erwähnen, dass die ehemals konservative Rheinische Post und deren Internet-Ausgabe RP-Online bei dieser medialen Treibjagd auf eine 22jährige Frau natürlich ganz vorne mit dabei sind (hier, hier und hier). Nun ja: Als ehemals christlich-konservatives Blatt ist man eben immer noch "strammer" links, als jene Zeitungen, die schon immer links waren.

Die Frage, ob unsere Links-Presse auch darüber berichtet hätte, wenn eine Ruderin oder eine andere, ähnlich "wichtige" Repräsentantin unseres Landes mit einem Mitglied der Antifa liiert wäre, das in seiner Freizeit Autos anzündet oder Polizisten angreift, erspart sich der Betreiber dieses Blogs an dieser Stelle. Da wir die Antwort sowieso alle kennen, wäre diese Frage ohnehin rein rhetorischer Natur. Und damit wären wir auch schon bei all jenem angelangt, wozu unser Neues Rheinland in dieser Woche keine einzige Zeile verloren hat: Beispielsweise dazu, dass die Bonner Staatsanwaltschaft plötzlich einfach so tut, als gäbe es gar keine Beweise dafür, dass der salafistische Messerstecher, der am 5. Mai drei Polizisten angegriffen und zwei davon schwer verletzt hat, in Tötungsabsicht gehandelt habe und deshalb nur wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt werden könne.

Was natürlich nicht nur daran erinnert, wie die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft im Januar dieses Jahres plötzlich behauptet hat, man hätte ja gar keine Beweise und müsse das Verfahren gegen die von der Polizei ermittelten salafistischen Brandstifter einstellen. Sondern auch daran, welche Rolle diese linkspolitisch korrekte Zeitung dabei gespielt hat: Zuerst hat man mehrfach verkündet, es gäbe ausreichende und erdrückende Beweise gegen Sven Lau & Co. Aber als die Staatsanwaltschaft plötzlich und ohne jeden Beleg behauptet hat, es gäbe diese Beweise gar nicht, hat man das - ganz im Gegensatz zur WZ - brav und ohne jede weitere Nachfrage unter der vielsagenden Überschrift "Sven Lau ist aus dem Schneider" abgetippt und damit die eigene Berichterstattung widerrufen. Und seitdem tut man einfach so, als habe es diesen Brand nie gegeben.

So ist sie nun einmal, unsere Links-Presse: Beim Linksextremismus tut man so, als ob es den gar nicht gäbe. Und wenn Linksextreme doch in Erscheinung treten und ganze Stadtviertel verwüsten, dann schreibt man das eben so lange um, bis jeder glaubt, es wären in Wahrheit Rechtsradikale gewesen. Bei Salafisten-Randale hingegen tut man immer gerne so, als seien die armen Salafisten von pöhsen Rechtspopulisten "provoziert" worden. Und über die sich systematisch wiederholenden "Merkwürdigkeiten" bei der Strafverfolgung von Salafisten schreiben unsere linkspolitisch korrekten Redakteure natürlich kein einziges Wort. Aber sollte demnächst jemand behaupten, er kenne Leute, die behaupten würden, jemand habe angeblich einen Schäferhund und dieser habe sich von einem NPD-Mitglied streicheln lassen, dann wird unsere Links-Presse daraus sofort eine mediale Hatz von nicht unter einer Woche Dauer machen.

Komisch nur, dass die selbsternannten Nazi-Jäger unserer Links-Presse gar nicht merken, dass sie denen, gegen die sie zu sein vorgeben, immer ähnlicher werden.