Freitag, 10. August 2012

Was machen eigentlich die "Salafis abroad"?

Oh, die sind aktiver denn je: Der Anschlag auf die ägyptisch-israelische Grenze vom Sonntag, bei dem 16 ägyptische Soldaten getötet wurden, ging auf das Konto der Salafisten - ganz offensichtlich hatten diese die Absicht, einen ägyptisch-israelischen Krieg auszulösen. Was ihnen glücklicherweise - zumindest bis jetzt -  nicht gelungen ist. In Syrien machen die Salafisten auch weiterhin Jagd auf Christen, so, wie man das ja schon aus Ägypten kennt. Am allerschlimmsten jedoch ist die Mordlust der nigerianischen Salafisten-Truppe Boko Haram, die bei ihrem x-ten Angriff auf eine christliche Kirche in diesem Jahr gerade wieder 19 Menschen ermordet hat.

Leider jedoch bleibt unsere linkspopulistische Presse überwiegend ihrer Tradition treu, Gräueltaten ausländischer Salafisten entweder ganz zu verschweigen oder zumindest nicht zu erwähnen, dass es Salafisten waren: Was den Angriff auf die ägyptisch-israelische Grenze betrifft, so haben wir erst aus dem israelischen Internet erfahren, dass es sich um Salafisten handelte. Lediglich der Historiker Michael Stürmer hat mehrere Tage später als bislang einziger deutscher Journalist in der "Welt" zugegeben, dass es sich um Salafisten handelte. Über das mörderische Treiben der Salafisten in Syrien wird ganz selten berichtet, stattdessen entblöden sich unsere Medien nicht, solche Gruppierungen auch noch zu tapferen "Rebellen" umzuschreiben. Und dass Boko Haram ständig Christen abschlachtet, wird von unserer linkspolitisch korrekten Presse inzwischen ganz verschwiegen.

Nun ja. Darüber zu berichten, dass Salafisten beim Einkaufen gesehen wurden, scheint für einige Zeitungen eben wichtiger zu sein, als über die wirklichen Gräueltaten der Herren Salafisten zu berichten.