Dienstag, 28. August 2012

Sind Schreine wertvoller als das Leben von Christen?

"Salafisten haben in der libyschen Hauptstadt Tripolis einen islamischen Heiligenschrein abgerissen. Sie rückten mit schweren Baumaschinen an und zerstörten das Mausoleum von Al-Schaab al-Dahmani vollständig. Dabei stellte sich ihnen niemand in den Weg. Zuvor hatten Islamisten den Schrein von Scheich Abdel Salem al-Asmar in Sleitan gesprengt. Die Salafisten lehnen die Verehrung von Heiligen und die Sufi-Traditionen des Islam ab. Bewohner der Stadt Sleitan und liberale Libyer kommentierten die Attacken mit Entsetzen." (Quelle: RP-Online, 27.08.12)

Liberale Libyer? Was es nicht alles gibt!

Aber mal im Ernst - die Muster unserer linkspolitisch korrekten Medien sind immer gleich: Wenn Salafisten irgendwo in Nordafrika irgendwelche islamischen Heiligtümer, Schreine oder gar sogenannte UNESCO-"Weltkulturerbe" zerstören, dann wird immer lautes Geschrei angestimmt. Sicher, solche Zerstörungen sind in keinster Weise zu rechtfertigen - sie zeigen deutlich, dass wir es hier mit Steinzeit-Islamisten zu tun haben, die Kultur und Zivilisation als solches bekämpfen. Was wir allerdings auch ohne die Zerstörung solcher "Heiligtümer" längst wussten.

Aber wenn Salafisten in Ägypten oder Syrien Jagd auf Christen machen, diese gar töten, wenn Salafisten - wie in Tunesien - selbst gemäßigte Muslime gewaltsam angreifen, dann ist das unseren Medien in den seltensten Fällen eine Meldung wert. Solche, traurigerweise inzwischen regelmäßigen Angriffe werden von unseren Medien bis zum heutigen Tag dezent unter den Teppich gekehrt. Da könnte man fast auf den bösen Gedanken kommen, für linke Medien seien islamische Schreine wertvoller als das Leben von Christen?