Dienstag, 14. August 2012

Männlichkeitswahn?

"Die provozierenden Köpfe, die große Aktionen gegen Pro-Deutschland-Kundgebungen vorbereiten könnten, sind alle weg', sagt die Berliner Islamismusexpertin Claudia Dantschke. Man könne aber nicht ausschließen, dass einzelne jugendliche Salafisten sich in ihrem Männlichkeitswahn provoziert fühlten und doch zu Gewalt greifen. 'Das ganze wird aber nicht von oben organisiert sein."
(Quelle: Spiegel-Online, heute)

Nun, was die Frage betrifft, wer da angeblich alles weg sein soll, so sollte vielleicht mal darauf hingewiesen werden, dass alle Darstellungen, die es dazu bislang gegeben hat, auf der Aussage eines einzigen Journalisten basieren, der ganz offensichtlich Informationen vom Verfassungsschutz bekommt. Und alle dessen Beiträge der letzten Jahre davon gekennzeichnet waren, niemals auch nur ein einziges kritisches Wort über eben diesen Verfassungsschutz zu schreiben. Dem stehen Aussagen Mönchengladbacher Bürger gegenüber, die jene, die angeblich weg sein sollen, auch in jüngerer Vergangenheit hier gesehen haben wollen. Da möge doch bitte jeder selber entscheiden, wem er glaubt und wem nicht.

Aber dass die uns allen wohlbekannte Islamismus-Versteherin, ähm, Verzeihung, Islamismus-Expertin Claudia Dantschke die Gewaltbereitschaft der Salafisten auf einen "Männlichkeitswahn" zurückführt, der angeblich "provoziert" würde, zeugt schon fast von einer rührenden Hilflosigkeit. Mit Verlaub: Bei einer religiösen Ideologie, die im Wesentlichen auf den beiden Grundgedanken der Gewalt und der Frauenunterdrückung basiert, so zu tun, als seien nur "einzelne" und "jugendliche" Repräsentanten dieser Ideologie vom "Männlichkeitswahn" befallen, ist herrlich lächerlich. It's the Islam, stupid!

Ansonsten ist dieser Beitrag von SPIEGEL-Online nichts anderes als ein wunderbares Beispiel dafür, wie unsere linkspopulistischen Medien Realitäten zu verdrehen versuchen: Die Überschrift "Berliner Polizei rüstet sich für Provokationen von Rechtspopulisten" soll suggerieren, dass die pöhsen "Rechtspopulisten" das Problem sind. Dass die pöhsen "Rechtspopulisten" jedoch nichts anderes tun, als in legitimer Ausübung ihres Grundrechtes auf Meinung- und Versammlungsfreiheit gegen gefährliche Salafisten zu protestieren, wird natürlich dezent unter den Teppich gekehrt. Lediglich zum Ende des Beitrages räumt man verschämt ein, dass die Gewaltbereitschaft der Herren Salafisten und ihrer Artgenossen das tatsächliche und auch das einzige Problem ist.

Und über die Zusammenarbeit von Linksextremen und Salafisten verliert der SPIEGEL natürlich kein Wort. Aber wenn die Links-Presse das zugeben würde, so käme das auch einem Wunder gleich - schließlich gibt es für die Links-Presse ja auch gar keinen Linksextremismus.