Sonntag, 12. August 2012

Köln: Salafisten und "Anti"-Faschisten mal wieder vereint

"Die Veranstaltung, die noch bis 18 Uhr andauern soll, ist nach Polizeiangaben bisher ruhig verlaufen. Über die genaue Teilnehmerzahl konnte die Polizei bisher keine Auskunft geben. Schätzungen zufolge standen rund den 50 rechtsgesinnten Teilnehmern 150 Gegendemonstranten gegenüber."
(Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 11.08.12)

Ja, rechtsgesinnt, gar patriotisch zu sein, ist heutzutage ein schweres Verbrechen. Da ist es schon beruhigend, dass sich zum Kölner "Marsch der Patrioten" ca. 150 Linksradikale gefunden und zu einer Gegen-Demo aufgerafft haben. Denn wo kämen wir hin, wenn Menschen, die nicht linksgesinnt sind, glauben, sie hätten so etwas wie ein Recht auf Meinungsfreiheit? Schließlich weiß doch jeder, dass nur Linke ein Recht auf Meinungsfreiheit haben!

Was der linkspolitisch korrekte Kölner Stadt-Anzeiger jedoch zu erwähnen "vergessen" hat: Auch der hinter Gittern zum Islam konvertierte Links-Terrorist Bernhard Falk war laut Augenzeugen nebst Gattin im eleganten Schador unter den 150 "Gegendemonstranten". Und ungefähr 20 - 25 der "Gegendemonstranten" waren Salafisten, die von Augenzeugen als Teilnehmer der Kölner Salafisten-Demo vom 9. Juni wiedererkannt wurden. Auch bekannte Gesichter aus der Mönchengladbacher Salafisten-Szene waren mit dabei. Das dürfte so ein kleiner Vorgeschmack auf die Zusammenarbeit von Linken und Salafisten gewesen sein, die wir auch am nächsten Samstag in Berlin erleben dürften, wenn die pro-Bewegung vor Salafisten-Moscheen protestieren wird.

Linksradikale und Salafisten - wenn das mal nicht der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ist!

1 Kommentar:

  1. Ja, gemeinsame Feinde können interessante und absurde Bündnisse zustande bringen. Hitler hatte ja auch kein Problem mit den "rassisch minderwertigen" Arabern, deren Religion er als kämpferisch und seinem Weltbild adäquat bewunderte. Dass man sich eventuell mit seinen eigenen späteren Metzgern ins Bett legt, dürfte vielen nicht so recht klar sein. Galt nicht auch die Emanzipation (zu Recht) einst als "linkes" Bestreben? Eine Zusammenarbeit dieser Szene mit den Salafisten ist doch im Grunde mehr als absurd. Und im Gegenzug ist doch nur zu deutlich, dass die überwiegend atheistisch geprägte linke Szene bei den Salfisten nur Hass und Verachtung hervorrufen dürfte. Man benutzt also den anderen für seine Zwecke - eindeutig. Fragt sich nur, wer hinterher wen frisst.

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