Donnerstag, 30. August 2012

Innenminister Friedrich ist nicht in die Knie gegangen

Standhaft: H.-P. Friedrich (Foto:H.Schacht)
"Das Bundesinnenministerium hält die Anschuldigung der muslimischen Verbände, nicht ausreichend an der kritisierten Plakataktion gegen die Radikalisierung junger Muslime beteiligt gewesen zu sein, für „nicht nachvollziehbar“. Außerdem wolle es sowohl an der Kooperation „Initiative Sicherheitspartnerschaften“ als auch an der „Vermisst“- Kampagne festhalten."
(Quelle: Deutsch Türkische Nachrichten, 29.08.12)

Die Übersetzung dieser Meldung lautet: Bundes-Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) ist nicht vor Kolat, Mazyek & Co. in die Knie gegangen. Eine Standhaftigkeit, an der sich NRW-Innenminister Jäger (SPD), der bei jeder Debatte über Maßnahmen gegen Salafisten zuerst einmal ängstlich in Richtung Islamverbände schielt, um dann lieber doch nichts zu tun, ruhig einmal ein Beispiel nehmen könnte.

Ob die gutgemeinte Bereitschaft von Bundes-Innenminister Friedrich, an der "Sicherheitspartnerschaft" mit den Islam- und Migrantenverbänden festzuhalten, jedoch auch honoriert wird, bleibt abzuwarten. Da ist Skepsis angebracht, denn nach der beleidigten Lamentiererei der letzten Tage muss die Frage erlaubt sein, ob die Islam- und Migrantenverbände daran, dass Salafismus und Terrorismus erfolgreich bekämpft werden, überhaupt ein ehrliches Interesse haben?