Freitag, 24. August 2012

Düsseldorfer Al-Qaida-Zelle gehört zur Salafisten-Szene

"Mehrere mutmaßliche Terroristen der Düsseldorfer Al-Qaida-Zelle kommen aus der salafistischen Szene. Das bestätigte am Donnerstag das NRW-Innenministerium. Im Prozess gegen die "Düsseldorfer Zelle" vor dem Oberlandesgericht waren zahlreiche Bezüge zu den Salafisten aufgetaucht."
(Quelle: WELT.ONLINE, 23.08.12)

Die Terroristen der Düsseldorfer Al-Qaida-Zelle, die eine Splitterbombe in einer großen Menschenmenge zünden und verschiedene andere Anschläge durchführen wollten, gehören also zur Salafisten-Szene. Das ist keine Überraschung, denn dass Al-Qaida-Terroristen vom Salafismus "inspiriert" sind, ist seit Jahren bekannt. In diesem Zusammenhang sollte kurz daran erinnert werden, dass auch alle Attentäter des 11. September Salafisten waren.

Auch deswegen wäre es längst überfällig, dass die nordrhein-westfälische Politik endlich etwas gegen die Herren Salafisten unternimmt. Nur leider sieht es danach unverändert nicht aus: Innenminister Jäger (SPD) geht auch weiterhin konsequent gegen Rechtsextremisten vor - was, bis dahin betrachtet, zweifelsfrei auch sinnvoll und richtig ist. Aber gegenüber Linksextremisten und Salafisten bleibt er bei seinem altbekannten Kuschelkurs - und die linkspolitisch korrekten Redakteure unserer Rheinischen Post entblöden sich nicht, diesen Kuschelkurs auch noch schönzuschreiben.

Nichts Neues also in Nordrhein-Westfalistan.