Freitag, 17. August 2012

Die "Welt" beklagt das Leid der Islamo-Faschisten

"Die Provokation ist kaum zu toppen: Die Rechtspopulisten von Pro Deutschland wollen in Berlin vor Salafisten-Moscheen Mohammed-Karikaturen zeigen – ausgerechnet am Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan." (Quelle: WELT.ONLINE, 16.08.12)

Sind Menschen, die zur Gewalt greifen und Polizisten abzustechen versuchen, nur weil gegen sie protestiert wird und sie - in Form einer höchst treffenden Karikatur - mit der Wahrheit konfrontiert werden, gefährliche Menschen, gegen die unser Staat schleunigst etwas tun sollte? Oder sind sie arme Menschen, die von bösen anderen Menschen "provoziert" werden und somit unser aller Verständnis und unserer Anteilnahme bedürfen? Im Falle gewaltbereiter Berliner Salafisten hat sich die "Welt" ganz offensichtlich für die letztere Sichtweise entschieden.

Denn anders kann man nicht erklären, weshalb sich die "Welt" nicht entblödet, jetzt auch noch den "provokanten" Termin der für den morgigen Samstag geplanten Anti-Salafisten-Kundgebung zu beklagen. So, als ob Salafisten-Gegner die Herren Salafisten erst einmal hätten fragen müssen, welcher Termin ihnen für eine solche Protest-Kundgebung denn genehm gewesen wäre?

Und was ist mit den Menschen, die in der Stahlhauser Straße in Bochum seit letzter Woche in Angst leben, weil die WAZ herausgefunden hat, dass einer ihrer Nachbarn ein gefährlicher salafistischer Terror-Drahtzieher ist, der unbehelligt hier leben kann und nicht abgeschoben wird? Nun, unschuldige Menschen scheinen für die "Welt" irrelevant zu sein - denn über diese Menschen und ihre berechtigte Angst hat die "Welt" bislang keine einzige Zeile verloren.

Wenigstens schön zu wissen, für welche Gattung Mensch die "Welt" Verständnis und Anteilnahme zeigt. Und für welche Menschen nicht.