Montag, 13. August 2012

Bochumer Terrorist untergetaucht?

"Bis dahin muss sich der Salafist aufgrund einer Behördenauflage weiterhin regelmäßig bei der örtlichen Polizeistelle melden. In den vergangenen Tagen blieben die Besuche von A. bei den Beamten, meist mit dem Motorroller, allerdings aus. Möglicherweise, so heißt es, sei das mediale Interesse an seiner Person derart groß, dass er nur unter großer Belastung den täglichen Weg zur Polizei unternehmen könne."
(Quelle: "Der Prediger 'Abu al-Mujtaba' und seine Schüler" von Florian Flade, heute)

Von welchem "medialen Interesse" Herr Flade hier schreibt, ist rätselhaft. Denn unsere linkspolitisch korrekten Medien haben die Geschichte jenes Ex-Leibwächters von Herrn bin Laden und Terror-Drahtziehers, der unbehelligt in Bochum leben kann und nicht abgeschoben wird, im Rahmen ihrer "Der deutsche Michel soll ruhig schlafen"-Berichterstattung schon vor Tagen wieder einkassiert und durch rührende Märchen über angeblich ausgewanderte Salafisten ersetzt.

Das einzige, was der Betreiber dieses Blogs aus dieser Nachricht herauslesen kann, ist, dass sich der Herr Terrorist nicht mehr bei der Polizei meldet und somit ganz offensichtlich untergetaucht ist? Aber wie geschickt der "Welt"-Journalist Florian Flade hier von diesem wiederholten Versagen unserer Behörden, die bei ihm grundsätzlich niemals kritisiert werden, ablenkt und stattdessen die Schuld dafür der Presse zuschiebt, zeugt von einer schon fast beeindruckenden Chuzpe.