Sonntag, 19. August 2012

1.800 Polizisten haben für friedliche Salafisten gesorgt

1.800 Polizisten, die 70 Teilnehmer einer Anti-Salafisten-Protestkundgebung schützen mussten - was für eine kranke Relation! Und, bitte nicht vergessen: Eine enorme Belastung für unsere Polizei und den Steuerzahler. Nur kann man dieses nicht den Salafisten-Gegnern anlasten, die bekanntlich noch niemals bei einer Anti-Salafisten-Kundgebung gegen Gesetze verstoßen haben - diese enorme Belastung für Polizei und Steuerzahler ist ganz klar der Gewaltbereitschaft der Salafisten anzulasten. Und natürlich auch jenen linken "Gegendemonstranten", die uns und der Polizei ja auch nicht gerade als praktizierende Pazifisten bekannt sind.

Was von der im Vorfeld viel diskutierten Kundgebung der pro-Bewegung unter dem Motto "Hasta la Vista, Salafista" gestern in Berlin bleibt, ist das Lob und die Anerkennung, die man der Polizei für ihre gute Arbeit zollen sollte. Und natürlich die Erkenntnis, dass linke Gruppierungen anscheinend immer offener mit den Salafaschisten gemeinsame Sache machen:

"Auf Transparenten war unter anderem zu lesen "Kein Rassismus unter dem Deckmantel von Religionskritik". Die Kriminalisierung von Muslimen müsse beendet werden, forderten sie. Der überwiegende Teil der in Deutschland lebenden Muslime sei keinesfalls gewalttätig oder gewaltbereit, sagte ein Sprecher eines Aktionsbündnisses." (Quelle: Spiegel-Online, 18.08.12)

Hätte es sich um eine gegen Muslime gerichtete Kundgebung gehandelt, so hätte man den Worten dieses Sprechers eines "Aktionsbündnisses" sogar zustimmen können - und müssen. Wohlgemerkt: Hätte. Denn in Wahrheit war die gestrige Protest-Kundgebung explizit gegen Salafaschisten gerichtet. Und deswegen sind diese Worte auch nichts anderes als der dümmliche Versuch eines linken "Aktionsbündnisses", friedliche Muslime für die eigene Solidarisierung mit den Islamo-Faschisten zu missbrauchen.