Freitag, 31. August 2012

Kein Verlust

"Aus Protest gegen eine umstrittene Plakataktion haben vier muslimische Verbände die bisherige sogenannte Sicherheitspartnerschaft mit dem Bundesinnenministerium gekündigt" - diese Meldung ging vor zwei Stunden durch das deutsche Internet. Einen Verlust stellt diese Kündigung nicht dar, denn beim Zentralrat der Muslime, der Türkisch-Islamischen Union (DITIB) und dem Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) war ein ehrliches Interesse an der Bekämpfung des Salafismus ohnehin nie erkennbar.

Bleibt zu hoffen, dass Bundes-Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) auch weiterhin standhaft bleibt und sich von diesen Verbänden nicht erpressen lässt.

Das bereicherte Deutschland

Seit dieser Woche ist es also wieder soweit: Aus Angst, zusammengeschlagen zu werden, können Juden in Deutschland nicht mehr mit Kippa auf die Straße gehen. Bei Veranstaltungen salafistischer Hassprediger füllt die muslimische Jugend jeden Saal. Und die Islam- und Migrantenlobby, ganz besonders natürlich die SPD, regt sich endlos auf - aber nicht darüber, dass Juden in Deutschland auf offener Straße zusammengeschlagen werden. Auch nicht darüber, dass immer mehr muslimische Jugendliche mit den Salafisten sympathisieren. Sondern darüber, dass der Bundes-Innenminister eine Plakataktion starten will, die Sensibilität für das Abrutschen junger Muslime in die Salafisten-Szene schaffen soll.

Alltag im bereicherten Deutschland. Hat auch nichts mit dem Islam zu tun.

Donnerstag, 30. August 2012

Innenminister Friedrich ist nicht in die Knie gegangen

Standhaft: H.-P. Friedrich (Foto:H.Schacht)
"Das Bundesinnenministerium hält die Anschuldigung der muslimischen Verbände, nicht ausreichend an der kritisierten Plakataktion gegen die Radikalisierung junger Muslime beteiligt gewesen zu sein, für „nicht nachvollziehbar“. Außerdem wolle es sowohl an der Kooperation „Initiative Sicherheitspartnerschaften“ als auch an der „Vermisst“- Kampagne festhalten."
(Quelle: Deutsch Türkische Nachrichten, 29.08.12)

Die Übersetzung dieser Meldung lautet: Bundes-Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) ist nicht vor Kolat, Mazyek & Co. in die Knie gegangen. Eine Standhaftigkeit, an der sich NRW-Innenminister Jäger (SPD), der bei jeder Debatte über Maßnahmen gegen Salafisten zuerst einmal ängstlich in Richtung Islamverbände schielt, um dann lieber doch nichts zu tun, ruhig einmal ein Beispiel nehmen könnte.

Ob die gutgemeinte Bereitschaft von Bundes-Innenminister Friedrich, an der "Sicherheitspartnerschaft" mit den Islam- und Migrantenverbänden festzuhalten, jedoch auch honoriert wird, bleibt abzuwarten. Da ist Skepsis angebracht, denn nach der beleidigten Lamentiererei der letzten Tage muss die Frage erlaubt sein, ob die Islam- und Migrantenverbände daran, dass Salafismus und Terrorismus erfolgreich bekämpft werden, überhaupt ein ehrliches Interesse haben?

Gesucht

Quelle: Dawa-News, 29.08.12
Das ist Hassan. Hassan missversteht den Koran - womit gemeint ist, dass er den Koran ernst nimmt. Hassan lehnt unsere Verfassung und unsere freiheitlich-demokratischen Werte ab und befürwortet die Scharia und die Unterdrückung von Frauen.

Hassan ist gut vernetzt und gefährlich: Er steht im Verdacht, in Bonn, Mönchengladbach und Solingen an schweren, staatsgefährdenden Straftaten beteiligt gewesen zu sein. Ferner steht er im Verdacht, Kontakte zu Terroristen unterhalten zu haben, die in Frankfurt und Toulouse, früher auch in London, Madrid und New York unschuldige Menschen, sog. "Ungläubige", ermordet haben. Leider ist Hassans gegenwärtiger Aufenthaltsort unbekannt, Recherchen von Journalisten und Hinweise von Bürgern lassen vermuten, dass er in einem SPD-regierten Bundesland unbehelligt in Moschee-Vereine untertauchen konnte.

Falls Sie Hinweise auf Hassans gegenwärtigen Aufenthaltsort haben, falls Sie gar Informationen über Hassans Beteiligung an strafrechtlich relevanten Handlungen oder über seine Kontakte zu Terroristen haben, bitten wir Sie, diese dem Staatsschutz der Polizei mitzuteilen. Auch der Betreiber dieses Blogs nimmt solche Hinweise jederzeit vertraulich entgegen. Zu Ihrer eigenen Sicherheit und aufgrund des Gewaltmonopols des Staates bitten wir Sie, auf gar keinen Fall selber Initiative zu ergreifen.

Mittwoch, 29. August 2012

Fundstück der Woche

"Die erste Stilvolage stellt Pierre Vogel dar. Der Kopf der deutschen Salafisten Bewegung. Die Salafisten sind eine islamistische Gruppierung, welche mit ihren turbogeilen Looks immer wieder für Schlagzeilen sorgt.  
Der Look: Pierre Vogel scheint nichts dem Zufall zu überlassen. Er trägt weiße Gebetsmütze und Kaftan, darüber XXL-Hemd,  dazu einen trendigen Vollbart. Weiß ist “die” Trendfarbe schlechthin im Sommer 2012.
Und so könnt ihr den Look nachstylen: XXL-Hemd von COS für 49,90 Euro. Die Kappe von Damir Doma für 151,00 Euro. Und den Hosenrock von Rick Owens für 309,00 Euro. Nicht zu vergessen: Eine Tube Henna von Aurica für 5,00 Euro, um euren Vollbart rot zu färben. 
Mehr Tipps&Tricks rund um den Salafisten-Look sowie günstige Angebote für einen All-Inclusive-Abenteuerurlaub in Waziristan findet ihr auf der Homepage von Pierre Vogel."

Fehlt da nicht noch was? Beispielsweise der trendige Sprengstoffgürtel von Al-Qaida für die Leser solcher Männer-Mode-Blogs? Und das Nachthemd in den Farben der Saison von "Landeskrankenhaus" für den Verfasser dieser Mode-Tipps?

Getroffene Hunde bellen

Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht irgendwelche Links-Politiker oder Vertreter von Migrantenverbänden betonen, Rassismus und Rechtsextremismus seien "in der Mitte der Gesellschaft angekommen" und müssen massiver denn je bekämpft werden. So, als stünde das 4. Reich unmittelbar vor der Tür, weil die Deutschen nun einmal ein unbelehrbares Nazi-Volk seien und ständig lautstark nach dem nächsten Adolf rufen würden.

Wirklich beeindruckend jedoch ist die Geduld und die Gutmütigkeit, mit der die deutsche Bevölkerung diese Stigmatisierung ihrer selbst seit Jahren erträgt: Obwohl faktisch ein ganzes Volk massiv stigmatisiert wird, beschwert sich so gut wie niemand. Vielleicht spielt da die Gutmütigkeit des deutschen Michels eine gewisse Rolle, vielleicht spielen Schuldgefühle wegen der Shoah immer noch eine Rolle, vielleicht ist es ja auch so, dass viele Deutsche inzwischen so gut "erzogen" sind, dass sie unmittelbar nach dem Schlußpfiff eines Fußballspieles sofort ihre schwarz-rot-goldene Flagge vom Balkon holen, aus Angst, man könne sie sonst für "Nazis" halten. Vielleicht ist es aber auch ganz einfach so, dass 99% der deutschen Bevölkerung Nicht-Nazis sind und sich somit von solchen lächerlichen Stigmatisierungen gar nicht angesprochen fühlen?

Bei gewissen Migrantenverbänden sieht das anscheinend völlig anders aus: Am 21. September soll eine neue Kampagne der vom Bundes-Innenministerium ins Leben gerufenen "Initiative Sicherheitspartnerschaft" starten. Hierbei sollen großflächige Anzeigen in Hamburg, Berlin und Köln vor dem Abrutschen muslimischer Jugendlicher in die salafistische Terror-Szene warnen. Auch wenn die Salafisten namentlich nicht genannt werden, weiß durch die Verwendung solcher Begriffe wie "religiöse Fanatiker" und "Terrorgruppen" natürlich jeder sofort, dass nur die Salafisten damit gemeint sein können. Und dass viele muslimische Jugendliche in die Salafisten-Szene abrutschen, einige von ihnen auch zum Jihadisten werden, ist nun einmal eine beunruhigende Realität.

Eine Partnerschaft muslimischer und nicht-muslimischer Deutscher, die muslimische Jugendliche besser schützen und gefährlichen Salafisten das Wasser abgraben soll: Eine gute Idee - könnte man meinen. Aber das Interesse von Migrantenverbänden, solchen Gefahren zu begegnen, ist anscheinend sehr gering - stattdessen reagiert man mal wieder beleidigt: Kenan Kolat, SPD-Mitglied und Vorsitzender der "Türkische Gemeinde in Deutschland" (TGD), polterte sofort los und behauptete, die Plakat-Aktion sei "ohne Wenn und Aber eine Stigmatisierungskampagne gegen alle Menschen muslimischer Herkunft. Denn ohne jede Differenzierung stigmatisiert sie nicht nur die religiösen Muslime, sondern alle Menschen muslimischer Herkunft, als ob diese Bevölkerungsgruppe grundsätzlich gegen Radikalismus geschützt werden muss."

Den "Vogel abgeschossen" jedoch hat ein Herr namens Serkan Tören, integrationspolitischer Sprecher der FDP, der beklagte, diese Kampagne würde Ressentiments schüren, weil "der Islam in die Nähe des Terrorismus" gebracht würde. Eine Aussage, die an Dämlichkeit nicht mehr zu überbieten ist und sich so anhört, als wolle Herr Tören uns damit sagen, dass Christen und Juden für den Terrorismus verantwortlich seien.

Was Kolat, Tören & Co. jedoch mal wieder vergessen: Sie selbst sind diejenigen, die uns immer wieder daran erinnern, dass man Islam und Terrorismus nun mal eben nicht völlig voneinander separieren kann. Denn der deutsche Michel würde die Geschichte von den zu 99% friedlichen Muslimen nur zu gerne glauben, und zwar aus dem gleichen Grunde, weswegen er auch sofort nach jedem Fußballspiel seine schwarz-rot-goldene Flagge vom Balkon holt: Weil er keine Lust auf ständige Grundsatzdebatten hat und einfach nur mit seinen Mitmenschen in Frieden leben will.

Aber er möchte auch nicht in ständiger Angst vor seinen Mitmenschen leben. Und wenn der deutsche Michel in der Zeitung lesen muss, dass deutsch-türkische Jugendliche immer mehr mit den Salafisten sympathisieren, wenn dazu jede selbstkritische Stellungnahme von Migrantenverbänden ausbleibt, wenn überhaupt jede glaubwürdige Distanzierung von den Salafisten ausbleibt, sich aber Migrantenverbände weniger als zwei Wochen später lautstark und beleidigt beschweren, nur deshalb, weil nichts anderes gemacht wird als vor dem Abrutschen muslimischer Jugendlicher in die Salafisten-Szene zu warnen, dann kann selbst der gutmütigste deutsche Michel nicht mehr glauben, dass Muslime nichts mit dem Islam und der Islam nichts mit dem Terrorismus zu tun haben. Denn dann kommt selbst dem gutmütigsten deutschen Michel nur noch ein altes deutsches Sprichwort in den Sinn, welches da lautet: Getroffene Hunde bellen.

Dienstag, 28. August 2012

Dawa-News ist offline!



Gemach, gemach: Vermutlich wird Onkel Pierre schon bald einen Scheck aus Ägypten schicken und dann ist Dawa-News wieder ganz flott auf Sendung. Aber bis dahin freuen wir uns einfach darüber, diesen Quatsch mal nicht ertragen zu müssen!

Hi, hi, hi.

Sind Schreine wertvoller als das Leben von Christen?

"Salafisten haben in der libyschen Hauptstadt Tripolis einen islamischen Heiligenschrein abgerissen. Sie rückten mit schweren Baumaschinen an und zerstörten das Mausoleum von Al-Schaab al-Dahmani vollständig. Dabei stellte sich ihnen niemand in den Weg. Zuvor hatten Islamisten den Schrein von Scheich Abdel Salem al-Asmar in Sleitan gesprengt. Die Salafisten lehnen die Verehrung von Heiligen und die Sufi-Traditionen des Islam ab. Bewohner der Stadt Sleitan und liberale Libyer kommentierten die Attacken mit Entsetzen." (Quelle: RP-Online, 27.08.12)

Liberale Libyer? Was es nicht alles gibt!

Aber mal im Ernst - die Muster unserer linkspolitisch korrekten Medien sind immer gleich: Wenn Salafisten irgendwo in Nordafrika irgendwelche islamischen Heiligtümer, Schreine oder gar sogenannte UNESCO-"Weltkulturerbe" zerstören, dann wird immer lautes Geschrei angestimmt. Sicher, solche Zerstörungen sind in keinster Weise zu rechtfertigen - sie zeigen deutlich, dass wir es hier mit Steinzeit-Islamisten zu tun haben, die Kultur und Zivilisation als solches bekämpfen. Was wir allerdings auch ohne die Zerstörung solcher "Heiligtümer" längst wussten.

Aber wenn Salafisten in Ägypten oder Syrien Jagd auf Christen machen, diese gar töten, wenn Salafisten - wie in Tunesien - selbst gemäßigte Muslime gewaltsam angreifen, dann ist das unseren Medien in den seltensten Fällen eine Meldung wert. Solche, traurigerweise inzwischen regelmäßigen Angriffe werden von unseren Medien bis zum heutigen Tag dezent unter den Teppich gekehrt. Da könnte man fast auf den bösen Gedanken kommen, für linke Medien seien islamische Schreine wertvoller als das Leben von Christen?

Montag, 27. August 2012

Wenn Schwätzer andere für sich reden lassen

Schweigender Schwätzer: P. Vogel
"Umso erfolgreicher ein Prediger hier in Deutschland zum Islam ruft und umso mehr Menschen er erreichen kann, desto größer ist meist seine Bekämpfung von den Feinden des Islam, so z.B. im Falle von Deutschlands bekanntesten Islamprediger Pierre Vogel.

Die wohl krasseste Verleumdung von ihm stellt zur Zeit ein äußerst absurder Vorwurf dar: Angeblich soll Pierre Vogel angeboten haben, für 30 000 Euro einen Mord in Auftrag zu geben. Wie lächerlich es auch klingt, da echo-online nun berichtet, dass selbst die Darmstädter Staatsanwaltschaft aus diesem Grunde gegen ihn ermitteln würde, scheint diese Anschuldigung tatsächlich ernst gemeint zu sein!

Ermordet werden soll angeblich ein Islamhasser, der ein Buch mit wüsten Beleidigungen und Verleumdungen gegen den Islam und den Propheten Mohammed (Frieden und Segen seien auf ihm) geschrieben hat.

Ganz davon abgesehen, dass Pierre Vogel selbst unter den Nicht-Muslimen dafür bekannt sein dürfte, dass er zu keiner Übertretung von Gesetzen aufruft und er aus islamischer Überzeugung Selbstjustiz ablehnt, macht diese Geschichte auch deshalb keinen Sinn, weil es sehr viele Menschen gibt, die gegen den Islam und den Propheten Mohammed (Frieden und Segen seien auf ihm) Verunglimpfungen und Beleidigungen verbreiten. Warum sollte man ausgrechnet in diesem Fall mit einem Mordauftrag reagieren?"

(Quelle: "Lawyers Of Truth", Dawa-News, 25.08.12)

Wie schön: Ganze fünf Wochen, nachdem die Staatsanwaltschaft Darmstadt ein Ermittlungsverfahren gegen Pierre Vogel und Abou Nagie wegen des Verdachtes eines Auftrags-Mordes an einem bekannten Islam-Kritiker eingeleitet hat, gibt es also endlich eine Stellungnahme der Salafisten. Und zwar von Pierre Vogels altem Münsteraner 'Spezi' Thomas Göcke alias Ibrahim Irgendwas alias "Lawyers of Truth" - wobei "Lawyers of Untruth" ja vielleicht irgendwie treffender wäre?

Und diese Stellungnahme ist natürlich nichts anderes als das übliche Opfer-Geschwafel, nach welchem die Ermittlungen gegen Nagie und Vogel "absurd", eine "Verleumdung" und natürlich eine "Bekämpfung des Islams" seien. Verräterisch aber ist die Verwendung der Vokabel "Selbstjustiz": Das liest sich so, als ob die Herren Salafisten die Ermordung von Islam-Kritikern ja grundsätzlich ganz in Ordnung finden, so sie denn von irgendeinem Scharia-Gericht beschlossen würde - alles andere jedoch wäre Selbstjustiz und somit "un-islamisch". Nach Akzeptanz der Meinungsfreiheit liest es sich jedenfalls nicht!

Am allerpeinlichsten ist jedoch, wenn Schwätzer, die uns normalerweise mit bis zu sieben Stellungnahmen zu einer längst in mediale Vergessenheit geratenen Dokumentation nerven, plötzlich andere für sich reden lassen und keine eigene Stellungnahme zustandekriegen. Das ist nicht nur peinlich, sondern auch höchst verdächtig.

Sonntag, 26. August 2012

Was gibt's Neues in Bochum?

Seit letzten Dienstag, als die Stadt Bochum den Salafisten und dem Vermieter des ehemaligen Nagelstudios in der Eugenstraße die "ungenehmigte Nutzung" desselben als Versammlungsstätte untersagt hat, lautet die 64.000-Dollar-Frage: Halten sich die Herren Salafisten auch daran? Verzichten sie tatsächlich auf die Nutzung ihres illegalen Treffpunktes? Dass einige Zeitungen freudig vermeldet haben, das Problem habe sich dadurch gelöst, dass der Vermieter die Unterschrift unter den Mietvertrag angeblich verweigern will, dürfte da eher irrelevant sein - haben die Salafisten diesen Treffpunkt doch bislang auch ganz ohne Mietvertrag genutzt.

Anwohner behaupten, die Salafisten hätten ihren Treffpunkt bereits (leer-) geräumt - können oder wollen aber keine präzisen Auskünfte geben, wann und in welcher Form dieses geschehen sein soll. Kleine Fenster der "Moschee" sind dennoch zwecks Lüftung gekippt - was bei verlassenen und ungenutzten Gebäuden bekanntlich eher unüblich ist. Ansonsten jedoch sieht man nur, dass man nichts sieht: Alle Fenster dieses ehemaligen Nagelstudios sind mit mehrfachen Lagen aus Papier, Pappe und Stoff vollständig blickdicht und somit uneinsehbar gemacht worden.

Wer diese gleich mehrfach blickdicht gemachten Fenster mit eigenen Augen gesehen hat, der ist beeindruckt davon, welche Mühen sich die Herren Salafisten gemacht haben, damit bloß niemand sehen kann, was wirklich in diesem ehemaligen Nagelstudio vor sich geht. Und wer gesehen hat, wie es noch am Freitag in der Bochumer Eugenstraße von Autos mit getönten Scheiben geradezu gewimmelt hat, der kann sich denken, dass dort anscheinend auch noch andere Herren unterwegs sind, die alles beobachten - aber selber nicht beobachtet werden wollen.

Fazit: Ob die Herren Salafisten nach der Aufforderung durch die Stadt Bochum diesen illegalen Treffpunkt nun auch tatsächlich aufgegeben haben, konnte bislang nicht wirklich überprüft werden - aber für ein laut Presse angeblich "gelöstes" Problem schwirren dort noch immer auffällig viele Salafisten und andere Herren herum.

Samstag, 25. August 2012

Die Christenverfolgung in Ägypten geht weiter

Auch wenn die Bochumer Ereignisse natürlich näher und somit interessanter sind, so sollte dennoch zwischendurch mal kurz daran erinnert werden, dass die brutale Verfolgung ägyptischer Christen durch Salafisten unverändert weitergeht:

"Sie beschiessen und plündern deren Häuser und Läden. Kinder werden geraubt und erst gegen hohes Lösegeld wieder frei gelassen. Die Terroristen bezeichnen das als Tribut, den Christen nach islamischem Recht zu entrichten hätten." . . . "Der Islamexperte berichtet auch über die antichristliche Hetze in TV-Programmen und Internetseiten. Christen wird unterstellt, sie planten eine Verschwörung und wollten das Hauptquartier der Muslimbrüder in Brand stecken. Für das kommende Wochenende rechnet der Ägyptenexperte mit antichristlichen Ausschreitungen, weil Salafistenprediger Scheich Chaled Abdallah die Muslime dazu aufgefordert hat, „die Verschwörung im Keim zu ersticken'."
(Quelle: factum-magazin.ch, 22.08.12)

Natürlich ist es höchst fraglich, ob sich tatsächlich etwas ändern würde, wenn Deutschland und/oder die USA die in Ägypten regierenden Muslim-Brüder nicht mehr unterstützen würden: Die Muslim-Brüder unterscheiden sich im Prinzip nur dadurch von den Salafisten, dass sie ihre Ziele nicht so offen kundtun - aber soo viel anders sind deren Ziele nun mal nicht. Somit gibt es keinen wirklichen Grund für die Muslim-Brüder, in irgendeiner Form gegen die Christenverfolgung der Salafisten einzuschreiten. Trotzdem ist es unerträglich, dass ein amerikanischer Präsident und ein deutscher Außenminister eine Regierung großzügig unterstützen, die eine Verfolgung von Christen ganz offensichtlich billigt.

Sami Aidoudi "studierte" bei Muhamed Ciftci!

Immer unschuldig: Muhamed Ciftci
"Salafismus für Fortgeschrittene im Internet: Der ehemalige Leibwächter von Osama Bin Laden, Sami A., hat seinen radikalen Fundus bei dem salafistischen Hassprediger Muhamed Ciftci erweitert. 2008 und 2009 studierte der in Bochum lebende Sami A. zeitweise an der von Ciftci betriebenen Online-Islamschule in Braunschweig. Ebenfalls 2008 und 2009 war dort ein Mitglied der mutmaßlichen Düsseldorfer El-Kaida-Zelle angemeldet: der 21-jährige Amid C. aus Bochum. Das erfuhr die WAZ am Freitag vom niedersächsischen Verfassungsschutz."
(Quelle: Der Westen, 24.08.12)

Hier mal wieder eine Meldung aus der beliebten Rubrik "Hätten wir uns eigentlich denken können": Der Ex-Leibwächter von Herrn bin Laden und Bochumer Top-Gefährder Sami Aidoudi hat also in den Jahren 2008 und 2009 bei Herrn Ciftci online den Islam "studiert". Auch bei einem Mitglied der Düsseldorfer Al-Qaida-Zelle hat es sich um einen "Studenten" von Muhamed Ciftci gehandelt.

Faszinierend: Arid Uka, Mohamed Merah, Sami Aidoudi, der Messerstecher von Bonn, ein Mitglied der Düsseldorfer Al-Qaida-Zelle - ganz offensichtlich gibt es keinen Attentäter oder Gefährder, der nicht bei Herrn Ciftci "studiert", irgendwann irgendwo einem seiner "Vorträge" gelauscht hat oder sonstwie Kontakt zum nur formal aufgelösten Mönchengladbacher Salafisten-Verein Einladung zum Paradies hatte - dem Betreiber dieses Blogs ist jedenfalls keine solche Person bekannt. Aber Muhamed Ciftci ist immer unschuldig und weiß von nichts - sozusagen ein armes, unschuldiges Opfer, welches nur Allah dienen will und völlig zu Unrecht von unseren Sicherheitsbehörden "verfolgt" wird.

Freitag, 24. August 2012

Düsseldorfer Al-Qaida-Zelle gehört zur Salafisten-Szene

"Mehrere mutmaßliche Terroristen der Düsseldorfer Al-Qaida-Zelle kommen aus der salafistischen Szene. Das bestätigte am Donnerstag das NRW-Innenministerium. Im Prozess gegen die "Düsseldorfer Zelle" vor dem Oberlandesgericht waren zahlreiche Bezüge zu den Salafisten aufgetaucht."
(Quelle: WELT.ONLINE, 23.08.12)

Die Terroristen der Düsseldorfer Al-Qaida-Zelle, die eine Splitterbombe in einer großen Menschenmenge zünden und verschiedene andere Anschläge durchführen wollten, gehören also zur Salafisten-Szene. Das ist keine Überraschung, denn dass Al-Qaida-Terroristen vom Salafismus "inspiriert" sind, ist seit Jahren bekannt. In diesem Zusammenhang sollte kurz daran erinnert werden, dass auch alle Attentäter des 11. September Salafisten waren.

Auch deswegen wäre es längst überfällig, dass die nordrhein-westfälische Politik endlich etwas gegen die Herren Salafisten unternimmt. Nur leider sieht es danach unverändert nicht aus: Innenminister Jäger (SPD) geht auch weiterhin konsequent gegen Rechtsextremisten vor - was, bis dahin betrachtet, zweifelsfrei auch sinnvoll und richtig ist. Aber gegenüber Linksextremisten und Salafisten bleibt er bei seinem altbekannten Kuschelkurs - und die linkspolitisch korrekten Redakteure unserer Rheinischen Post entblöden sich nicht, diesen Kuschelkurs auch noch schönzuschreiben.

Nichts Neues also in Nordrhein-Westfalistan.

Donnerstag, 23. August 2012

Adolf hat unsere Politiker immer noch fest im Griff

"Bayerns Innenminister Joachim Herrmann will den Rechtsextremismus noch intensiver bekämpfen." . . . "Am meisten bedrohen nach den Worten Herrmanns nach wie vor islamistischer Extremismus und Terrorismus die freiheitlich demokratische Grundordnung. Dies zeige aktuell das Verfahren gegen die so genannte Düsseldorfer Zelle, die im Auftrag der Al Qaida-Führung einen Terroranschlag in Deutschland geplant haben soll. Die Übergänge zwischen politischen Salafisten, die durch intensive Propagandatätigkeit auffallen, und den zur Gewaltanwendung bereiten Jihad Salafisten seien fließend."
(Quelle: Cop2Cop, 17.08.12)

Fassen wir das einmal zusammen: Die schlimmste Bedrohung für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung sind für den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann Salafisten und andere Islamisten. Davon jedoch, diese Bedrohung auch zu bekämpfen, spricht Herr Herrmann mit keinem Wort. Stattdessen redet Herr Herrmann davon, den Rechtsextremismus noch intensiver zu bekämpfen.

Faszinierend, wie Adolf selbst 67 Jahre nach seinem Tod unsere Politiker immer noch fest im Griff hat.

Frau Schülbe, Sie lügen!

"Denn auch Rocker und Salafisten sind im Visier des SPD-Ministers." . . . "Jäger hat allerdings noch einen dritten Brennpunkt, in dem er ebenso umtriebig agiert wie bei Neonazis und Rockerclubs: die Salafisten." (Gefunden im Beitrag "Jäger schärft sein Profil als Razzia-Minister" von Dana Schülbe, RP-Online, 19:33)

Dem Mönchengladbacher Bürger-Protest gegen gefährliche Salafisten hat Innenminister Jäger tatenlos zugesehen. Er hat nichts dagegen getan, dass Mönchengladbach Behörden die Salafisten bis zum geht-nicht-mehr gehätschelt haben. Dazu, dass die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren nach dem nächsten gegen hochrangige Salafisten eingestellt hat, hat er sich bis heute nicht einmal geäußert.

Die Razzia gegen die Solinger Salafisten am 14.06.12 hat nicht NRW-Innenminister Jäger, sondern vielmehr Bundes-Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) angeordnet. Herr Jäger hat bis heute noch niemals eine Razzia gegen Salafisten angeordnet.

In Bochum hat der gefährliche Terrorist und Ex-Leibwächter von Osama bin Laden, Sami Aidoudi, wochenlang einen illegalen Salafisten-Treffpunkt unterhalten und damit Anwohner in Angst und Schrecken versetzt. Herr Jäger war bis heute nicht bereit, dagegen vorzugehen.

Fakt ist: Herr Jäger hat bis heute keine einzige Maßnahme gegen Salafisten angeordnet. Man tritt Herrn Jäger nicht zu nahe, wenn man einmal feststellt, dass sich Linksextremisten und Salafisten während seiner Amtszeit alles leisten können und in NRW faktisch "freien Auslauf" haben. Wenn Sie also behaupten, Innenminister Jäger würde bei Salafisten "ebenso umtriebig agieren" wie bei Neo-Nazis und Rockern, dann ist das schlichtweg eine Lüge.

(Im Leser-Kommentarbereich des Beitrages von Dana Schülbe veröffentlicht)

Ein Prophet wird diskriminiert

"Anhänger des radikalislamischen Salafismus wollen am Samstag erneut den Koran in Hannovers Innenstadt verteilen. Dabei wolle man auch gegen die Diskriminierung des Propheten Mohammed durch die Gruppierung "Pro Deutschland" protestieren, teilten die Veranstalter am Mittwoch mit. Die Polizei ist auf die Aktion vorbereitet, wie eine Sprecherin auf dapd-Anfrage sagte." (Quelle: T-Online, 22.08.12)

Sowas: Ein Prophet wird diskriminiert. Vorbei also die Zeiten, in denen Propheten stets bevorzugte Aufmerksamkeit und Ehrerbietung hatten. Selbst dann, wenn sie irgendeinen Mist "verzapft" hatten, für den man jeden Nicht-Propheten sofort dezent in das nächste Landes-Krankenhaus verfrachtet hätte. Nein, diese Zeiten sind vorbei - heutzutage werden Propheten diskriminiert!

Aber was meinen die Salafisten damit, wenn sie von der "Diskriminierung" ihres Propheten reden? Meinen sie damit, dass ihr Prophet bei der Wohnungssuche benachteiligt wird? Dass er im öffentlichen Personen-Nahverkehr immer auf den hinteren Sitzbänken Platz nehmen, gar stehen muss? Dass er sich in der Schlange bei der ARGE hinten anstellen muss, während andere Propheten ihren Anträge auf Sozialleistungen bevorzugt und sofort abgeben können? Nein, nichts dergleichen. Die Salafisten nerven erneut mit dieser "Uralt-Geschichte", nach welcher eine bildhafte Darstellung ihres Propheten einer Diskriminierung gleichkäme. Eine Idee, die ganz eindeutig aus jener Zeit stammt, in der die Paparazzi noch nicht gewerkschaftlich organisiert waren. Die aber nach der Vorstellung der Salafisten über den richtigen Umgang mit Propheten auch im Jahre 2012 gefälligst von jedem Menschen dieser Welt beachtet werden muss.

Eine gute Gelegenheit, einmal zwei Dinge klarzustellen. Erstens: Der Streit um die Mohamed-Karikatur dürfte weniger darin begründet sein, dass diese Karikatur irgendwelche "religiösen Gefühle" verletze. Der Streit um diese Karikatur dürfte schlicht darin begründet sein, dass diese Karikatur höchst treffend ist - im Sinne von wahrheitsgemäß. Und die Unterdrückung von Wahrheit im Namen der Religion mag eine jahrtausendealte Tradition haben - sie hat aber in einer aufgeklärten mitteleuropäischen Zivilisation des 21. Jahrhunderts trotzdem nichts verloren.

Und zweitens: Solange Salafisten Frauen systematisch unterdrücken und somit diskriminieren, erübrigt sich für das Verständnis des Blog-Betreibers ohnehin jede Debatte über die "Diskriminierung" von Propheten. Nicht zu vergessen, dass man auch die Ermordung von sog. "Ungläubigen" als Form der Diskriminierung verstehen könnte. Menschenrechte im Allgemeinen und Frauenrechte im Speziellen sind höherwertiger als Propheten-Rechte - wer das nicht begreift, hat in unserer heutigen Gesellschaft nichts verloren.

Mittwoch, 22. August 2012

Wacht die Stadt Bochum langsam auf?

"Am Montag hatte Stadtbaurat Dr. Ernst Kratzsch mitgeteilt, dass die Stadt dem Eigentümer und Mietern des Gebäudes in der Eugen-straße darauf hingewiesen habe, „dass jede Nutzung dieser Räume unzulässig ist und unterbleiben muss.“ . . . „Wir werden nicht dulden, dass in einem geschlossenen Geschäft unerlaubte Aktivitäten stattfinden“, erklärte Kratzsch. „Die Sorge der Anwohnerinnen und Anwohner nehmen wir sehr ernst und unternehmen gemeinsam mit der Polizei alles, um ungenehmigte Aktivitäten zu unterbinden." (Quelle: WAZ, 21.08.12)

Nun, das hört sich zumindest schon einmal etwas anders an, als diese abgedroschenen und nichtssagenden Floskeln, die wir immer aus dem NRW-Innenministerium zu hören bekommen. Vielleicht hat man in Bochum ja langsam genug davon, sich immer nur von Sami Aidoudi auf der Nase herumtanzen zu lassen - und ist jetzt tatsächlich gewillt, dessen illegalen Salafisten-Treffpunkt zu schließen?

Bemerkenswert ist übrigens auch, was ein Bochumer SPD-Landtagsabgeordneter namens Serdar Yüksel gesagt hat: "Ich habe seinen (Samir Aidoudis, Anm. d. Blog-Betreibers) Aufenthalt nicht juristisch zu bewerten, aber für diesen Mann darf kein Platz in Deutschland sein. Niemand wird gezwungen, in Deutschland zu leben." Ferner sagte Yüksel, "wer sich außerhalb der Verfassung stelle, müsse mit der ganzen Härte des Gesetzes rechnen".  

Wenn man so etwas liest, traut man seinen Augen nicht mehr - Mönchengladbacher SPD-Politikerinnen gleichen Namens hätten niemals solche klaren Worte gefunden! Trotzdem bleibt abzuwarten, ob die Bochumer SPD tatsächlich etwas gegen die Salafaschisten tun will: Würden Bochumer SPD-Politiker etwas gegen die Salafisten tun, so wären sie die ersten SPD-Politiker überhaupt, die etwas gegen Salafisten unternehmen. Und sich das von jetzt auf gleich vorstellen zu können, ist trotz Herrn Yüksels klaren Worten doch etwas viel verlangt.

Dienstag, 21. August 2012

Und?

"Die von einem früheren Leibwächter des Al-Qaida-Chefs Osama bin Laden in Bochum geplante Moschee kann wohl nicht gebaut werden. Die Stadt bestätigte, dass ein Antrag gestellt wurde, dieser werde aber nicht genehmigt." (Quelle: RP-Online, 12 Uhr 04)

Und? Glaubt irgendjemand ernsthaft, dass die Herren Salafisten, die diesen nicht genehmigten Treffpunkt längst nutzen, nur deswegen, weil der Antrag auf "Nutzungsänderung" nicht bewilligt wird, sofort wieder damit aufhören werden?

Diese Farce erinnert immer mehr an den illegalen Treffpunkt, den die Salafisten zum Jahreswechsel 2010/2011 mitten in Mönchengladbach bezogen haben. Nachdem dieser aufgeflogen ist, hat die Stadt Mönchengladbach für den Fall, dass die Salafisten diesen Treffpunkt auch weiterhin nutzen, ein Zwangsgeld i.H.v. €5000,00 angedroht. Trotzdem konnten sich die Salafisten laut Aussagen von Anwohnern bis weit in den Juni 2011 hinein auch weiterhin völlig unbehelligt dort treffen - und das Zwangsgeld wurde natürlich nie vollstreckt.

Wenn die Redakteure der Rheinischen Post und von RP-Online uns zu suggerieren versuchen, gefährliche Salafisten seien Menschen, die einer städtischen Anordnung sofort brav Folge leisten und natürlich auch immer nur das tun, was ihnen die jeweilige Ordnungsbehörde gestattet, dann ist das sehr aussagekräftig. Allerdings nur dahingehend, dass diese Redakteure ganz offensichtlich immer noch glauben, das dumme Volk werde schon jeden Mist schlucken.

Starke Worte einer schwachen Behörde

Tut nichts-Minister Jäger (Foto:SPD)
"Der ehemalige Leibwächter bin Ladens ist den Angaben zufolge 1998 als Student in die Bundesrepublik eingereist. "Wir halten Sami A. für gefährlich, weil er Jugendliche in seinen Bann zieht. Er ist im Visier der Sicherheitsbehörden. Deshalb ist Sami A. beispielsweise aufgrund einer Anordnung der Ausländerbehörde der Stadt Bochum von 2006 verpflichtet, sich einmal täglich bei einer Polizeibehörde zu melden", heißt es in einer am Samstag vom NRW-Innenministerium verbreiteten Mitteilung. Der Vorwurf, der Mann habe unbehelligt eine Moschee planen können, sei unzutreffend. Ein Sprecher sagte dazu: "Niemand in NRW wird über längere Zeit eine Moschee betreiben, in der sich Salafisten treffen, ohne dass der Verfassungsschutz das weiß." (Quelle: e100.de, 19.08.12)

Starke Worte einer schwachen Behörde! Denn die Frage lautet nicht: Was weiß der Verfassungsschutz? Sondern: Woher weiß der Verfassungsschutz etwas? Und vor allem: Was tut er?

Als zum Jahreswechsel 2010/2011 Mönchengladbacher Salafisten einen von der Stadt nicht genehmigten (=illegalen) Treffpunkt bezogen haben, haben die Mitglieder der damaligen IgS dieses sofort herausgefunden und der WZ berichtet - woraufhin die WZ das öffentlich gemacht hat. In der WZ haben es dann wohl auch der Chef der damaligen BI und die Redakteure der Rheinischen Post gelesen, die dann mit zweiwöchiger Verspätung ebenfalls darüber berichtet haben. Und irgendwo zwischen WZ und Rheinischer Post müssen es dann auch unsere Verfassungsschützer erfahren haben. Wir sehen: Natürlich weiß der Verfassungsschutz immer davon, wenn sich irgendwo Salafisten treffen. Aber es passiert einfach zu häufig, dass der Verfassungsschutz erst von aufmerksamen Bürgern und/oder aus der Presse davon erfährt.

Und die Frage, was der Verfassungsschutz und das Innenministerium tun, lässt sich leider noch schneller beantworten: Nichts - wie üblich. Denn obwohl, dank aufmerksamer Mitbürger und der WAZ, schon seit Tagen bekannt ist, dass Sami Aidoudi, der "nette Nachbar aus dem Terrorcamp" (WAZ), mitten in Bochum einen von der Stadt nicht genehmigten Salafisten-Treffpunkt unterhält, hat Innenminister Jäger (SPD) noch immer keine Polizei-Aktion angeordnet, mit dem Ziel, diesen illegalen Salafisten-Treffpunkt wieder zu schließen. Stattdessen kommt man uns mit mit üblichen nichtssagenden Gelabere, man arbeite bei diesem illegalen Salafisten-Treffpunkt "Hand in Hand" mit der Polizei und den Behörden der Stadt Bochum. Was übersetzt nichts anderes heißt als: Der Herr Terrorist und die anderen Salafisten können sich auch weiterhin an ihrem illegalen Treffpunkt treffen - es wird nicht eingeschritten. Genau wie 2011 in Mönchengladbach, wo sich die Salafisten auch nach den Zeitungsberichten über ihren illegalen Treffpunkt noch monatelang unbehelligt dort treffen konnten.

Ungeheuerlich? Ja, in der Tat. Aber es ist wahr: Innenminister Jäger (SPD) und sein "Wir haben die Salafisten im Visier, werden ihnen aber kein Härchen krümmen"-Verfassungsschutz machen's möglich!

Montag, 20. August 2012

Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt

"Der Chef des NRW-Verfassungsschutzes, Burkhard Freier, erklärte am Samstag: „Die Polizei, der Verfassungsschutz und die Stadt Bochum nutzen alle rechtlichen Möglichkeiten, um gegen den Salafisten Sami A. vorzugehen. Auch bei der von ihm initiierten Einrichtung eines Treffpunkts in Bochum arbeiten wir Hand in Hand.“ Der Mann sei seit 2006 im Visier der Behörden." (Quelle: Handelsblatt.com, 18.08.12)

"Die Schwierigkeit beim Katz-und-Maus-Spiel ist, zu wissen, wer die Katze und wer die Maus ist."
(Allgemeine Lebensweisheit)

Eine beunruhigende Geschichte: Die WAZ hat recherchiert, dass ein gefährlicher Terrorist in Bochum bereits seit Wochen einen illegalen "Moschee"-Betrieb unterhält, von dem der Verfassungsschutz erst durch Hinweise aufmerksamer Bürger Kenntnis erlangt haben soll. Aber obwohl der Verfassungsschutz jetzt Kenntnis von diesem illegalen Moschee-Betrieb hat, wird nichts unternommen, diesem auch ein Ende zu setzen. Stattdessen flüchtet man sich in die Floskel, man "nutze alle rechtlichen Möglichkeiten", um dagegen vorzugehen. Und was diese Floskel zu bedeuten hat, haben wir ja bereits in Mönchengladbach gelernt: Nichts.

Eines kann man drehen und wenden, wie man will: Weder bei Innenminister Jäger (SPD), noch beim NRW-Verfassungsschutz war in den letzten Jahren ein ernsthafter Wille erkennbar, tatsächlich gegen die Salafisten vorzugehen. Man warnt geradezu inflationär vor den Salafisten, aber man tut null und nichts - das war spätestens in dem Moment unübersehbar, in dem ein Mönchengladbacher Staatsanwalt die Frage eines Journalisten nach den Abhör-Protokollen des LfV-NRW in Sachen Lau/Brandstiftung mit den Worten "Kein Kommentar" beantwortet hat.

Und bis jetzt ist auch in Bochum kein ernsthafter Wille erkennbar, tatsächlich etwas zu unternehmen. Umso erstaunlicher ist es, dass der Verfassungsschutz bis heute so tut, als sei man in der Lage, gefährliche Salafisten, so sie sich denn auf deutschem Boden aufhalten, zu "sichern". Man fragt sich: Was veranlasst Behörden, die vor ernsthaften Maßnahmen immer nur zurückschrecken, sich selber so zu überschätzen? Kann es sein, dass die Bevölkerung und natürlich auch die Salafisten längst wissen, wie impotent und (aus der Perspektive der Salafisten betrachtet) ungefährlich die Behörden des Herrn Jäger doch sind - aber die Mitarbeiter dieser Behörden immer noch glauben, sie hätten alles im Griff?

Das Konzept der V-Leute ist schon bei der Bekämpfung des Rechtsextremismus grandios gescheitert. Und bei der Bekämpfung des organisierten Salafismus hat bislang nur die Polizei in NRW wirklich gute Arbeit geleistet - Landes-Innenministerium, Staatsanwaltschaften und Verfassungsschützer haben sich bis jetzt eher Armutszeugnisse ausgestellt. Wenn nordrhein-westfälische Verfassungsschützer wirklich glauben sollten, sie seien den Spielchen hochrangiger Salafisten gewachsen und könnten diese "sichern", dann befinden sie sich in einem gefährlichen Irrtum - denn das erinnert nur noch an den Hund, der immer noch glaubt, er sei derjenige, der mit dem Schwanz wedelt.

Nicht merkend, dass dieser Schwanz längst mit ihm wedelt.

Sonntag, 19. August 2012

Die Fragen, die Ralf Jäger (SPD) nicht beantworten will

Folgende Fragen hat die WAZ dem nordrhein-westfälischen Innenminister Ralf Jäger (SPD) gestellt:

Trifft es zu, dass der Verfassungsschutz den Gefährder Sami A. in den letzten Jahren nicht kontinuierlich überwacht hat? Falls ja: In welchen Zeiträumen ruhte die Überwachung? Aus welchen Gründen ruhte sie? Falls nein: Seit wann wird Sami A. kontinuierlich bis heute überwacht?

Trifft es zu, dass Sami A. ausschließlich ohne Einsatz technischer Hilfsmittel beobachtet wurde? Falls ja: Warum wurden keine technischen Hilfsmittel eingesetzt? Falls nein: Wann wurden welche technischen Hilfsmittel eingesetzt, um Aufschluss über die Aktivitäten von Sami A. zu bekommen?

Trifft es zu, dass keine Maßnahmen zur Gefahrenabwehr gegen Sami A. ergriffen wurden? Falls ja: Gilt der Gefährder Sami A. als nicht so gefährlich, dass solche Maßnahmen geboten geschienen hätten? Falls nein: Welche Maßnahmen wurden getroffen?

Trifft es zu, dass Sami A. in der Eugenstraße in Bochum ein Objekt angemietet hat, in dem er eine Moschee betreibt? Falls ja: Seit wann betreibt er diese Moschee? Seit wann haben Verfassungsschutz und Landeskriminalamt Kenntnis von der Moschee?

Trifft es zu, dass die Sicherheitsbehörden durch Bürgerhinweise auf die Moschee aufmerksam wurden, die Sami A. betreibt? Falls ja: Wann ging der erste entsprechende Hinweis ein und von wem stammte er? Wie viele weitere Hinweise folgten und von wem stammten sie? Welche Maßnahmen wurden daraufhin veranlasst? Falls nein: Wann und wie wurden die Sicherheitsbehörden darauf aufmerksam, dass Sami A. die Moschee betreibt?

Trifft es zu, dass die Moschee an der Eugenstraße unter Beobachtung des Verfassungsschutzes steht? Falls ja: Seit wann beobachtet der Verfassungsschutz das Objekt?

Trifft es zu, dass in der Moschee an der Eugenstraße unter anderem Salafisten verkehren, auch solche, die dem Umfeld der Solinger Szene zuzuordnen sind?

Ist dem NRW-Innenministerium bekannt, dass Sami A. – auch wenn er nicht namentlich auftaucht – hinter dem Moscheebetrieb an der Eugenstraße steckt?

Seit wann ist dies dem NRW-Innenministerium bekannt?

Wie wurde das NRW-Innenministerium darauf aufmerksam?

Wie wurde reagiert?

Wie verfährt das NRW-Innenministerium weiter?

(Quelle: Der Westen, 17.08.12)

Bis jetzt hat Innenminister Jäger (SPD) keine einzige dieser Fragen beantwortet.

1.800 Polizisten haben für friedliche Salafisten gesorgt

1.800 Polizisten, die 70 Teilnehmer einer Anti-Salafisten-Protestkundgebung schützen mussten - was für eine kranke Relation! Und, bitte nicht vergessen: Eine enorme Belastung für unsere Polizei und den Steuerzahler. Nur kann man dieses nicht den Salafisten-Gegnern anlasten, die bekanntlich noch niemals bei einer Anti-Salafisten-Kundgebung gegen Gesetze verstoßen haben - diese enorme Belastung für Polizei und Steuerzahler ist ganz klar der Gewaltbereitschaft der Salafisten anzulasten. Und natürlich auch jenen linken "Gegendemonstranten", die uns und der Polizei ja auch nicht gerade als praktizierende Pazifisten bekannt sind.

Was von der im Vorfeld viel diskutierten Kundgebung der pro-Bewegung unter dem Motto "Hasta la Vista, Salafista" gestern in Berlin bleibt, ist das Lob und die Anerkennung, die man der Polizei für ihre gute Arbeit zollen sollte. Und natürlich die Erkenntnis, dass linke Gruppierungen anscheinend immer offener mit den Salafaschisten gemeinsame Sache machen:

"Auf Transparenten war unter anderem zu lesen "Kein Rassismus unter dem Deckmantel von Religionskritik". Die Kriminalisierung von Muslimen müsse beendet werden, forderten sie. Der überwiegende Teil der in Deutschland lebenden Muslime sei keinesfalls gewalttätig oder gewaltbereit, sagte ein Sprecher eines Aktionsbündnisses." (Quelle: Spiegel-Online, 18.08.12)

Hätte es sich um eine gegen Muslime gerichtete Kundgebung gehandelt, so hätte man den Worten dieses Sprechers eines "Aktionsbündnisses" sogar zustimmen können - und müssen. Wohlgemerkt: Hätte. Denn in Wahrheit war die gestrige Protest-Kundgebung explizit gegen Salafaschisten gerichtet. Und deswegen sind diese Worte auch nichts anderes als der dümmliche Versuch eines linken "Aktionsbündnisses", friedliche Muslime für die eigene Solidarisierung mit den Islamo-Faschisten zu missbrauchen.

Samstag, 18. August 2012

Ein Innenminister versagt - mal wieder

Abgetaucht: Jäger (Foto SPD)
"Die Bochumer Polizei habe „seit Anfang August“ Hinweise, dass  an der Eugenstraße „eine religiöse Einrichtung respektive eine Begegnungsstätte geschaffen wurde“, bestätigte gestern ein Sprecher. Dies sei auch „unverzüglich anderen Sicherheitsbehörden und Aufsichtsbehörden mitgeteilt worden“. Statt des Verfassungsschutzes hatten Bochumer Bürger Verdacht geschöpft. Als immer mehr Muslime in der Eugenstraße auftauchten, informierte eine Anwohnerin die Stadt. Seitdem hat nach Informationen der WAZ auch der Verfassungsschutz die Moschee im Blick." . . . . "Versprechen des Innenministers ernten hier Hohn und Spott. „Von wegen Schutz: Wir werden alleingelassen und müssen uns selbst helfen.“ Ein Plan kursiert: Uwe S. Geld anbieten und das Ladenlokal abkaufen. „Vielleicht sind wir die Moschee dann los.“ Und eines sei noch wichtig: „Wir kommen gut klar mit Ausländern. An der Ecke ist eine andere Moschee. Die Leute sind nett. Aber diese Salafisten wollen wir hier nicht haben. Die gefährden uns und unsere Kinder.“

So etwas muss man sich erst einmal klarmachen: Der vermeintliche Ex-Leibwächter von Osama bin Laden und Terror-Drahtzieher Sami Aidoudi kann nicht nur, ohne abgeschoben zu werden, völlig unbehelligt in Bochum leben. Schlimmer noch: Er plante laut WAZ in einem ehemaligen Nagelstudio eine sog. "Gebetsstätte" zu eröffnen. Na ja: Was man in diesen Kreisen so als "Gebetsstätte" bezeichnet - die Bezeichnung Terror-Schule dürfte da wohl wesentlich treffender sein. Und der Verfassungsschutz und das Landes-Kriminalamt wussten mal wieder von nichts - es ist vielmehr aufmerksamen Bürgern zu verdanken, dass unsere Behörden jetzt Bescheid wissen.

Und, am Rande erwähnt: Das rührende Märchen, welches uns Herr Flade in der "Welt" über angeblich nach Ägypten "geflohene" Salafisten erzählt hat, dürfte damit endgültig als plumpe "Nebelkerze" entlarvt sein. Denn Repräsentanten der Solinger Salafisten-Szene wurden in Bochum bereits von Ermittlern gesichtet und wiedererkannt.

NRW-Innenminister Jäger (SPD), der in Sachen Sami Aidoudi bislang nur große Töne gespuckt hat, schweigt natürlich zu dem erneuten Versagen seiner Behörden. Bislang hat er keine einzige Frage der WAZ hierzu beantwortet. Vermutlich deshalb, weil das Versagen seiner Behörden auch sein Versagen ist. Und als Bürger kann einem nur noch angst und bange werden, wenn man sieht, welchen Auslauf salafistische Terroristen während der Amtszeit von Ralf Jäger in Nordrhein-Westfalen so haben. Genau wie in Mönchengladbach müssen aufmerksame Bürger den Job machen, den Herr Jäger und seine Behörden nicht machen - und genau so wie in Mönchengladbach taucht Herr Jäger einfach ab und lässt eben diese mutigen und aufmerksamen Bürger im Stich.

Unglaublich, aber wahr.

Wenn Aiman Mazyek sich zu Wort meldet

"Der Publizist Aiman A. Mazyek sagte im Gespräch mit Oliver Rehlinger, Rassismus dürfe nicht salonfähig gemacht werden. Man müsse die Wahrnehmung schärfen, dass Rassismus ein Verbrechen sei. Alle Demokraten müssten sich vor Rechtsextremisten schützen. Pro Deutschland wolle mit Demonstrationen provozieren, aber es werde ihnen nicht gelingen, Reaktionen mit Gewalt auszulösen."
(Quelle: inforadio.de, 17.08.12)

Hupps - und schon wieder hat Aiman Mazyek eine Chance verpasst, sich von den radikal-islamistischen und terroristischen Salafisten zu distanzieren. Stattdessen hat er am Vorabend von Anti-Salafisten-Kundgebungen nichts Besseres zu tun, als Islam-Kritiker und Salafisten-Gegner als "Rechtsextreme" und "Rassisten" zu bezeichnen. Wobei insbesondere letzteres an Dämlichkeit kaum noch zu überbieten ist, denn der Unterschied zwischen Rasse und Religion sollte selbst Herrn Mazyek geläufig sein. Aber genau diese Art von Unfug lässt aufhorchen: Wer Islam-Kritik als "Rassismus" und somit als Verbrechen bezeichnet, meint damit nicht zufällig, dass die Kritik am Islam ein Verbrechen sei? Das käme einer Sichtweise gleich, die in Ländern wie Kuwait und Saudi-Arabien Staatsräson sein mag - aber in einer aufgeklärten, mitteleuropäischen Demokratie des 21. Jahrhundert nun wirklich nichts, aber auch überhaupt nichts und rein gar nichts verloren hat.

Wir sehen: Wenn Aiman Mazyek sich zu Wort meldet, dann kommen immer häufiger verquere Ausführungen aus ihm heraus, die jegliche glaubwürdige Distanzierung vom radikalen Islam genauso vermissen lassen wie klare und unmissverständliche Bekenntnisse zu Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit. Womit er selber einer der Hauptgründe für das ist, was er - zu Unrecht - als "Islamfeindlichkeit" kritisiert. Denn die von ihm vielbeklagte "Islamfeindlichkeit" ist in Wahrheit nichts anderes als das wachsende Unbehagen der nicht-muslimischen Bevölkerungsmehrheit gegenüber der Aggressivität des Islams. Und seine verqueren Ausführungen sind nun wirklich nicht geeignet, dieses Unbehagen zu zerstreuen.

Im Gegenteil: Selbst gutgläubige Zeitgenossen, die, wie der Betreiber dieses Blogs, früher einmal an die Kompatibilität von Demokratie und Islam geglaubt haben, kommen da plötzlich ins Grübeln.

Freitag, 17. August 2012

Die "Welt" beklagt das Leid der Islamo-Faschisten

"Die Provokation ist kaum zu toppen: Die Rechtspopulisten von Pro Deutschland wollen in Berlin vor Salafisten-Moscheen Mohammed-Karikaturen zeigen – ausgerechnet am Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan." (Quelle: WELT.ONLINE, 16.08.12)

Sind Menschen, die zur Gewalt greifen und Polizisten abzustechen versuchen, nur weil gegen sie protestiert wird und sie - in Form einer höchst treffenden Karikatur - mit der Wahrheit konfrontiert werden, gefährliche Menschen, gegen die unser Staat schleunigst etwas tun sollte? Oder sind sie arme Menschen, die von bösen anderen Menschen "provoziert" werden und somit unser aller Verständnis und unserer Anteilnahme bedürfen? Im Falle gewaltbereiter Berliner Salafisten hat sich die "Welt" ganz offensichtlich für die letztere Sichtweise entschieden.

Denn anders kann man nicht erklären, weshalb sich die "Welt" nicht entblödet, jetzt auch noch den "provokanten" Termin der für den morgigen Samstag geplanten Anti-Salafisten-Kundgebung zu beklagen. So, als ob Salafisten-Gegner die Herren Salafisten erst einmal hätten fragen müssen, welcher Termin ihnen für eine solche Protest-Kundgebung denn genehm gewesen wäre?

Und was ist mit den Menschen, die in der Stahlhauser Straße in Bochum seit letzter Woche in Angst leben, weil die WAZ herausgefunden hat, dass einer ihrer Nachbarn ein gefährlicher salafistischer Terror-Drahtzieher ist, der unbehelligt hier leben kann und nicht abgeschoben wird? Nun, unschuldige Menschen scheinen für die "Welt" irrelevant zu sein - denn über diese Menschen und ihre berechtigte Angst hat die "Welt" bislang keine einzige Zeile verloren.

Wenigstens schön zu wissen, für welche Gattung Mensch die "Welt" Verständnis und Anteilnahme zeigt. Und für welche Menschen nicht.

Donnerstag, 16. August 2012

Junge Deutsch-Türken finden Salafisten gut

"Die hohe Zustimmung unter den jungen Menschen mit türkischem Migrationshintergrund könne "auf eine verstärkte Rückbesinnung gerade der jungen Generation auf religiöse Werte der Heimat ihrer Eltern zurückzuführen sein - ohne dass sich daraus bereits ein unmittelbarer Trend zum politischen Islamismus ableiten" ließe, so Holger Liljeberg, Geschäftsführer der Info GmbH. "Bei den älteren Türken in Deutschland, die ja überwiegend selbst eingewandert und daher politisch von Laizismus und Kemalismus in der Türkei geprägt sind, stößt die Aktion "Lies!" dagegen überwiegend auf Ablehnung", so Liljeberg."

Diese erschreckende Erkenntnis verdanken wir einer Umfrage, die herausfinden sollte, wie Menschen mit türkischem Migrationshintergrund der Koran-Verteilaktion "Lies!" der Salafisten gegenüberstehen. Und die obligatorische Beruhigungspille für den deutschen Michel liefert der SPIEGEL natürlich auch gleich mit: So wird betont, dass die Sympathie junger Deutsch-Türken für die Aktionen der Salafisten ja nur in der "verstärkten Rückbesinnung gerade der jungen Generation auf religiöse Werte der Heimat ihrer Eltern" begründet sei. Nein, mit einer Hinwendung zum politischen Islamismus habe das natürlich nichts zu tun - aber nicht doch.

Am Rande bemerkt: Für die simple Erkenntnis, dass ältere Türken den Salafisten strikt ablehnend gegenüberstehen, jüngere Türken jedoch sehr viel Sympathie für die Salafisten haben, hätte es diese Umfrage gar nicht gebraucht. Denn das konnte man bereits anno 2010 an den Reaktionen auf die Info-Stände der damaligen BI deutlich erkennen - in diesem Zusammenhang sei kurz an einen Überfall junger Türken auf einen solchen Info-Stand im November 2010 erinnert.

Aber zurück zur Aussage des SPIEGEL, dies sei kein Trend zum politischen Islamismus. Komisch in diesem Zusammenhang ist einfach nur, dass junge Menschen mit türkischem Migrationshintergrund - genau wie Linke - so gut wie nie gegen die Salafaschisten protestieren. Wenn Salafisten Krawall machen und Polizisten abzustechen versuchen, dann kommen immer nur formale und teilweise auch sehr befremdliche Distanzierungen von Islam- oder Migrantenverbänden. Wenn salafistische Terroristen unschuldige Menschen massakrieren, wie zuletzt in Toulouse, dann wird uns flott und reflexartig erzählt, das habe ja nichts mit dem Islam zu tun. Aber wenn der niedersächsische Innenminister konkrete Maßnahmen gegen die Salafisten ergreift, dann wird sofort laut und beleidigt protestiert.

Und da will man uns allen Ernstes weismachen, das sei ja alles nur in der Rückbesinnung auf religiöse Werte in der Heimat der Eltern begründet - und habe nichts mit einer Hinwendung junger Türken zum politischen Islamismus zu tun?

Wer's glaubt . . . .

Mittwoch, 15. August 2012

Bochum: Anwohner in Angst

Ob der angebliche Ex-Leibwächter von Osama bin Laden und Terror-Drahtzieher aus Bochum jetzt tatsächlich untergetaucht ist oder nicht, ist noch immer nicht wirklich geklärt. Nachdem am Montag der "Welt"-Journalist Florian Flade berichtet hat, der Herr Terrorist würde sich nicht mehr bei der Polizei melden, haben am Dienstag Nachbarn von ihm überraschenderweise behauptet, sie hätten ihn - westlich gekleidet - wieder auf seinem Weg zur Polizei gesehen. Sicher ist bislang nur, dass die Gardinen seiner Bochumer Wohnung seit Tagen zugezogen sind - aber das kann vieles bedeuten.

Was hierbei ganz offensichtlich niemanden interessiert, ist die Angst der Anwohner - von denen einige nunmehr wegziehen wollen. Denn die WAZ hat letzte Woche nicht nur einen gefährlichen salafistischen Terroristen enttarnt, auch wurde schon vor Tagen öffentlich, dass jener Terrorist in der Stahlhauser Straße in Bochum lebt.

Bochumer Behörden und Vermieter lassen die Anwohner im Stich

So beklagen die Anwohner nicht nur, dass sich der Vermieter nicht für diesen Vorgang interessiere. Viel erschreckender jedoch ist, dass auch die Bochumer Behörden die Anwohner in ihrer Angst völlig alleine lassen: So berichten Anwohner übereinstimmend, weder Vertreter der Polizei oder des Ordnungsamtes hätten sich bislang die Mühe gemacht, sie aufzusuchen und mit ihnen zu sprechen. Auch die SPD-Oberbürgermeisterin wurde bislang in der Stahlhauser Straße nicht gesehen. Eine Gleichgültigkeit gegenüber den Ängsten der Menschen, die Mönchengladbacher Lesern wohlbekannt sein dürfte.

Erschreckend ist aber auch, wie verantwortungslos unsere Medien mit den Ängsten und Risiken der Anwohner umgehen: So berichtete eine Anwohnerin darüber, dass Reporter von RTL (womit sie wohl SPIEGEL-TV gemeint hat, Anm. d. Blog-Betreibers) ihr vor einem Interview versprochen hätten, ihr Gesicht würde im Fernsehen nicht gezeigt werden. Was sich aber leider nicht als wahr herausgestellt hat, denn ihr Gesicht wurde im Fernsehen ungepixelt gezeigt - die Salafisten hingegen werden von unseren Medien nur gepixelt oder mit schwarzen Balken über den Augen gezeigt.

Das ist Deutschland anno 2012: Behörden und Medien, die sich immer wieder schützend vor salafistische Terroristen stellen - denen die Ängste und Risiken von Anwohnern und anderen unschuldigen Menschen jedoch herzlich gleichgültig sind.

Die Mönchengladbacher Justiz und der Halbmond

Heute: Kultursensible Urteile für brutale Schläger

Darüber, mit welcher Art von Justiz wir es hier in Mönchengladbach zu tun haben, konnte man sich gestern mal wieder ein ganz wunderbares Bild machen. Denn gestern wurden die Urteile über die beiden Schläger gesprochen, die im Mai dieses Jahres zwei Frauen in der Bahnhofshalle krankenhausreif zusammengeschlagen haben. Ein ganz typischer "Einzelfall", der wegen seiner Brutalität damals auch Menschen außerhalb unserer Stadt entsetzt und schockiert hat.

Zur Erinnerung: Am Pfingstsamstag haben zwei türkische Jugendliche in der Bahnhofshalle Fußball gespielt. Woraufhin zwei Frauen die beiden Jugendlichen gebeten haben, das Fußballspielen in der Bahnhofshalle zu unterlassen - nicht bedenkend, dass islamische Jugendliche es als Provokation begreifen, wenn sich eine Frau "erdreistet", ihnen etwas zu sagen. Aber da, wie jeder Mönchengladbacher weiß, die Bundespolizei eher selten im Bahnhof für Ordnung sorgt, mussten es die belästigten Damen den Jugendlichen nun einmal selber sagen.

Daraufhin haben die beiden Jünglinge ohne Vorwarnung und mit maximaler Brutalität auf die wehrlosen Frauen eingeschlagen: Sie schlugen mit Fäusten auf die Frauen ein und einer der beiden Jugendlichen hat sogar mit seinem Gipsarm auf eine der Frauen eingeschlagen. Beide Damen mussten anschließend im Krankenhaus behandelt werden. Auch bei seiner Festnahme zeigte sich einer der beiden Täter höchst aggressiv, so rief er laut: "Beim nächsten Mal kriegt die Frau es richtig!" Ähnlich aggressiv verhielt sich auch die türkische Mutter dieses missratenen Bengels, die auf der Polizeiwache laut Bundespolizei "Wenn mein Sohn redet, haben deutsche Frauen den Mund zu halten" gesagt haben soll. Nun ja. Im Islam haben Frauen nun mal nichts zu melden, deutsche Frauen schon mal überhaupt nicht. Und das Gericht schien damit auch kein Problem zu haben, denn anders kann man nicht erklären, warum es die beiden brutalen Schläger zu lächerlichen "Arreststrafen" über eine bzw. drei Wochen Dauer "verurteilt" hat.

Nichts Neues also von einer Mönchengladbacher Justiz, die ganz offensichtlich keine Gelegenheit auslässt, die nicht-muslimische Bevölkerung dieser Stadt bis zur Weißglut zu reizen.

P.S.: Der Beitrag von RP-Online zu diesem Urteil hat natürlich keinen Leser-Kommentarbereich. Nichts ist bezeichnender für die Realitäten unseres Bundeslandes als die Tatsache, dass jenes Volk, in dessen Namen dieses Urteil verkündet wurde, nach der Verkündung desselben schon mal vorsorglich mundtot gemacht wurde.

Dienstag, 14. August 2012

Männlichkeitswahn?

"Die provozierenden Köpfe, die große Aktionen gegen Pro-Deutschland-Kundgebungen vorbereiten könnten, sind alle weg', sagt die Berliner Islamismusexpertin Claudia Dantschke. Man könne aber nicht ausschließen, dass einzelne jugendliche Salafisten sich in ihrem Männlichkeitswahn provoziert fühlten und doch zu Gewalt greifen. 'Das ganze wird aber nicht von oben organisiert sein."
(Quelle: Spiegel-Online, heute)

Nun, was die Frage betrifft, wer da angeblich alles weg sein soll, so sollte vielleicht mal darauf hingewiesen werden, dass alle Darstellungen, die es dazu bislang gegeben hat, auf der Aussage eines einzigen Journalisten basieren, der ganz offensichtlich Informationen vom Verfassungsschutz bekommt. Und alle dessen Beiträge der letzten Jahre davon gekennzeichnet waren, niemals auch nur ein einziges kritisches Wort über eben diesen Verfassungsschutz zu schreiben. Dem stehen Aussagen Mönchengladbacher Bürger gegenüber, die jene, die angeblich weg sein sollen, auch in jüngerer Vergangenheit hier gesehen haben wollen. Da möge doch bitte jeder selber entscheiden, wem er glaubt und wem nicht.

Aber dass die uns allen wohlbekannte Islamismus-Versteherin, ähm, Verzeihung, Islamismus-Expertin Claudia Dantschke die Gewaltbereitschaft der Salafisten auf einen "Männlichkeitswahn" zurückführt, der angeblich "provoziert" würde, zeugt schon fast von einer rührenden Hilflosigkeit. Mit Verlaub: Bei einer religiösen Ideologie, die im Wesentlichen auf den beiden Grundgedanken der Gewalt und der Frauenunterdrückung basiert, so zu tun, als seien nur "einzelne" und "jugendliche" Repräsentanten dieser Ideologie vom "Männlichkeitswahn" befallen, ist herrlich lächerlich. It's the Islam, stupid!

Ansonsten ist dieser Beitrag von SPIEGEL-Online nichts anderes als ein wunderbares Beispiel dafür, wie unsere linkspopulistischen Medien Realitäten zu verdrehen versuchen: Die Überschrift "Berliner Polizei rüstet sich für Provokationen von Rechtspopulisten" soll suggerieren, dass die pöhsen "Rechtspopulisten" das Problem sind. Dass die pöhsen "Rechtspopulisten" jedoch nichts anderes tun, als in legitimer Ausübung ihres Grundrechtes auf Meinung- und Versammlungsfreiheit gegen gefährliche Salafisten zu protestieren, wird natürlich dezent unter den Teppich gekehrt. Lediglich zum Ende des Beitrages räumt man verschämt ein, dass die Gewaltbereitschaft der Herren Salafisten und ihrer Artgenossen das tatsächliche und auch das einzige Problem ist.

Und über die Zusammenarbeit von Linksextremen und Salafisten verliert der SPIEGEL natürlich kein Wort. Aber wenn die Links-Presse das zugeben würde, so käme das auch einem Wunder gleich - schließlich gibt es für die Links-Presse ja auch gar keinen Linksextremismus.

Montag, 13. August 2012

Bochumer Terrorist untergetaucht?

"Bis dahin muss sich der Salafist aufgrund einer Behördenauflage weiterhin regelmäßig bei der örtlichen Polizeistelle melden. In den vergangenen Tagen blieben die Besuche von A. bei den Beamten, meist mit dem Motorroller, allerdings aus. Möglicherweise, so heißt es, sei das mediale Interesse an seiner Person derart groß, dass er nur unter großer Belastung den täglichen Weg zur Polizei unternehmen könne."
(Quelle: "Der Prediger 'Abu al-Mujtaba' und seine Schüler" von Florian Flade, heute)

Von welchem "medialen Interesse" Herr Flade hier schreibt, ist rätselhaft. Denn unsere linkspolitisch korrekten Medien haben die Geschichte jenes Ex-Leibwächters von Herrn bin Laden und Terror-Drahtziehers, der unbehelligt in Bochum leben kann und nicht abgeschoben wird, im Rahmen ihrer "Der deutsche Michel soll ruhig schlafen"-Berichterstattung schon vor Tagen wieder einkassiert und durch rührende Märchen über angeblich ausgewanderte Salafisten ersetzt.

Das einzige, was der Betreiber dieses Blogs aus dieser Nachricht herauslesen kann, ist, dass sich der Herr Terrorist nicht mehr bei der Polizei meldet und somit ganz offensichtlich untergetaucht ist? Aber wie geschickt der "Welt"-Journalist Florian Flade hier von diesem wiederholten Versagen unserer Behörden, die bei ihm grundsätzlich niemals kritisiert werden, ablenkt und stattdessen die Schuld dafür der Presse zuschiebt, zeugt von einer schon fast beeindruckenden Chuzpe.

Was unsere "Anti"-FaschistInnen noch lernen müssen

"Ziemlich unzufrieden zeigten sich einige Salafisten mit den tunesischen olympischen Gewinnern der Gold- und Silbermedaillen. Sie forderten, dem Goldgewinner Mellouli (Freiwasserschimmen) die Staatsbürgerschaft abzuerkennen, weil er öffentlich im Ramadan getrunken habe und dasselbe für die Silbermedaillengewinnerin Ghribi (Hürdenlauf), weil sie halbnackt, mit Turnhemd und Turnhose, an dem Wettbewerb teilgenommen habe. Sie argumentierten, daß die beiden Schande über Tunesien im Angesicht der Weltöffentlichkeit gebracht haben und sie (die Salafisten) sich in ihren Gefühlen verletzt fühlen." (Quelle: tunesientourist.com, 6 Uhr 06)

Unglaublich, aber wahr: Eine tunesische Sportlerin ist bei den Olympischen Spielen "halbnackt", d.h. mit Turnhemd und Turnhose zum Hürdenlauf angetreten. Und nicht im - für Sport so praktischen - Hijab.

In diesem Zusammenhang noch eine kleine Geschichte von der linken Gegen-Demo zum "Marsch der Patrioten" am Samstag in Köln: Dort haben die Salafisten laut Augenzeugen sehr verärgert und verständnislos darauf reagiert, wie unzureichend und somit un-islamisch die weiblichen "Anti"-Faschisten doch gekleidet waren. Da werden unsere GrünInnen und "Anti"-FaschistInnen noch lernen müssen, sich entsprechend anzupassen. Denn wenn GrünInnen und "Anti"-FaschistInnen auch weiterhin mit den Salafaschisten gemeinsam demonstrieren wollen, wird ihnen wohl nichts anderes übrigbleiben, als ihre Frauen komplett zu verhüllen.

Was zumindest bei GrünInnen und "Anti"-FaschistInnen sogar zu begrüßen wäre.

Sonntag, 12. August 2012

Köln: Salafisten und "Anti"-Faschisten mal wieder vereint

"Die Veranstaltung, die noch bis 18 Uhr andauern soll, ist nach Polizeiangaben bisher ruhig verlaufen. Über die genaue Teilnehmerzahl konnte die Polizei bisher keine Auskunft geben. Schätzungen zufolge standen rund den 50 rechtsgesinnten Teilnehmern 150 Gegendemonstranten gegenüber."
(Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 11.08.12)

Ja, rechtsgesinnt, gar patriotisch zu sein, ist heutzutage ein schweres Verbrechen. Da ist es schon beruhigend, dass sich zum Kölner "Marsch der Patrioten" ca. 150 Linksradikale gefunden und zu einer Gegen-Demo aufgerafft haben. Denn wo kämen wir hin, wenn Menschen, die nicht linksgesinnt sind, glauben, sie hätten so etwas wie ein Recht auf Meinungsfreiheit? Schließlich weiß doch jeder, dass nur Linke ein Recht auf Meinungsfreiheit haben!

Was der linkspolitisch korrekte Kölner Stadt-Anzeiger jedoch zu erwähnen "vergessen" hat: Auch der hinter Gittern zum Islam konvertierte Links-Terrorist Bernhard Falk war laut Augenzeugen nebst Gattin im eleganten Schador unter den 150 "Gegendemonstranten". Und ungefähr 20 - 25 der "Gegendemonstranten" waren Salafisten, die von Augenzeugen als Teilnehmer der Kölner Salafisten-Demo vom 9. Juni wiedererkannt wurden. Auch bekannte Gesichter aus der Mönchengladbacher Salafisten-Szene waren mit dabei. Das dürfte so ein kleiner Vorgeschmack auf die Zusammenarbeit von Linken und Salafisten gewesen sein, die wir auch am nächsten Samstag in Berlin erleben dürften, wenn die pro-Bewegung vor Salafisten-Moscheen protestieren wird.

Linksradikale und Salafisten - wenn das mal nicht der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ist!

Samstag, 11. August 2012

Über den Sinn und Unsinn von Falschmeldungen

Der gestrige Bericht der "Welt" darüber, dass sich Solinger Salafisten nach Ägypten abgesetzt hätten, macht inzwischen die Runde und wird von allen anderen großen Medien unseres Landes entsprechend übernommen. Es fällt jedoch auf, dass der Teil der Geschichte, nachdem sich angeblich auch Pierre Vogel und Sven Lau nach Ägypten abgesetzt hätten, von den anderen Medien konsequent "einkassiert" wurde (hier und hier). Ganz offensichtlich teilen die Redakteure anderer Zeitungen die Einschätzung des Blog-Betreibers, dass es sich hierbei um Blödsinn handelt, der von der "Welt" einfach dazugedichtet wurde.

Ferner fällt auf, dass diese Falschmeldung genau in der Woche verbreitet wurde, in der bekannt wurde, dass sich ein Terror-Drahtzieher und Ex-Leibwächter von Herrn bin Laden seit Jahren unbehelligt in Bochum aufhält und nicht abgeschoben wird. Und dieser Skandal ist bemerkenswert schnell wieder aus unserer Medien-Berichterstattung verschwunden. Da könnte man glatt auf den bösen Gedanken kommen, dass unsere politisch korrekten Medien mal ganz schnell eine neue Sau durchs Dorf jagen, um von eben diesem Skandal abzulenken.

Und dann gibt es noch etwas, was den Betreiber dieses Blogs sehr nachdenklich gemacht hat: Dem gestrigen Bericht der "Welt" kann man eindeutig entnehmen, dass unsere Verfassungsschützer immer noch glauben, sie könnten hochrangige und gefährliche Salafisten, solange sich diese auf deutschem Boden befinden, kontrollieren und "sichern". Dass sich unsere Verfassungsschützer auch nach dem Attentat Arid Ukas in Frankfurt immer noch dermaßen selbst überschätzen, ist einfach nur erschreckend.

Eine naive und untätige Landespolitik, Verfassungsschützer, die sich immer noch selber überschätzen und Medien, die Skandale schnell wieder vertuschen - für die Menschen in diesem Land ist das ein ungenießbarer und vor allem hochgefährlicher Cocktail.

Freitag, 10. August 2012

Zu schön, um wahr zu sein

"Insbesondere seit dem Verbot der salafistischen Gruppe "Millatu Ibrahim" im Juni durch das Bundesinnenministerium setzen sich viele Anhänger der verbotenen Organisation nach Ägypten ab. Nach Informationen der "Welt" ist bis Juli dieses Jahres ein gutes Dutzend Islamisten dem Ruf Mahmouds nach Ägypten gefolgt. Darunter sind prominente Köpfe der Szene wie der Kölner Ex-Boxer Pierre Vogel oder der Konvertit Sven Lau aus Mönchengladbach. Auch der gewaltbereite Berliner Ex-Rapper Denis Cuspert alias "Deso Dogg" hält sich inzwischen in dem nordafrikanischen Land auf."
Leider nicht ausgewandert: Sven Lau
Dass sich Pierre Vogel und Sven Lau nach Ägypten "abgesetzt" hätten, wie die "Welt" hier behauptet, kann man getrost als Gerücht abhaken. Warum sollten sie auch? Wieviel "Strafverfolgung" ein Sven Lau in Mönchengladbach zu befürchten hat, haben wir doch alle deutlich gesehen.

Richtig ist vielmehr, dass sich Lau und Vogel schon seit Jahren immer wieder sporadisch in Ägypten und auch Saudi-Arabien aufhalten. Nur ist das nun wirklich nichts Neues, ein "Absetzen", als das es die "Welt" darzustellen versucht, war das noch nie. Und in diesem Zusammenhang von "Flucht", gar von "Auswandern" zu schreiben, ist einfach nur (dem Sommerloch geschuldeter?) Unfug. Was man mit ein bisschen Recherche sofort daran hätte erkennen können, dass Lau und Vogel unsere Lebensfreude bislang immer wieder empfindlich mit ihrer Rückkehr gestört haben. Insbesondere Pierre Vogel hat sich in jüngerer Vergangenheit mehr und mehr zum Pendler zwischen Deutschland und Ägypten entwickelt.

Natürlich kommen deutsche Salafisten aus Ägypten immer wieder zurück, auch Mohamed Mahmoud und Denis Cuspert alias "Deso Dogg" dürften wir nicht endgültig los sein. Und natürlich kommen sie aus Ländern wie Ägypten und Saudi-Arabien eher noch radikaler, aber mit Sicherheit nicht friedlich und geläutert zurück - zumindest in diesem Punkt ist der Aussage von Herrn Flade zuzustimmen. Damit sollte auch hinreichend erklärt sein, weshalb die vorübergehende Abwesenheit des einen oder anderen deutschen Salafisten keinen wirklichen Grund zur Freude, gar zur Entwarnung, darstellt.

Was machen eigentlich die "Salafis abroad"?

Oh, die sind aktiver denn je: Der Anschlag auf die ägyptisch-israelische Grenze vom Sonntag, bei dem 16 ägyptische Soldaten getötet wurden, ging auf das Konto der Salafisten - ganz offensichtlich hatten diese die Absicht, einen ägyptisch-israelischen Krieg auszulösen. Was ihnen glücklicherweise - zumindest bis jetzt -  nicht gelungen ist. In Syrien machen die Salafisten auch weiterhin Jagd auf Christen, so, wie man das ja schon aus Ägypten kennt. Am allerschlimmsten jedoch ist die Mordlust der nigerianischen Salafisten-Truppe Boko Haram, die bei ihrem x-ten Angriff auf eine christliche Kirche in diesem Jahr gerade wieder 19 Menschen ermordet hat.

Leider jedoch bleibt unsere linkspopulistische Presse überwiegend ihrer Tradition treu, Gräueltaten ausländischer Salafisten entweder ganz zu verschweigen oder zumindest nicht zu erwähnen, dass es Salafisten waren: Was den Angriff auf die ägyptisch-israelische Grenze betrifft, so haben wir erst aus dem israelischen Internet erfahren, dass es sich um Salafisten handelte. Lediglich der Historiker Michael Stürmer hat mehrere Tage später als bislang einziger deutscher Journalist in der "Welt" zugegeben, dass es sich um Salafisten handelte. Über das mörderische Treiben der Salafisten in Syrien wird ganz selten berichtet, stattdessen entblöden sich unsere Medien nicht, solche Gruppierungen auch noch zu tapferen "Rebellen" umzuschreiben. Und dass Boko Haram ständig Christen abschlachtet, wird von unserer linkspolitisch korrekten Presse inzwischen ganz verschwiegen.

Nun ja. Darüber zu berichten, dass Salafisten beim Einkaufen gesehen wurden, scheint für einige Zeitungen eben wichtiger zu sein, als über die wirklichen Gräueltaten der Herren Salafisten zu berichten.

Donnerstag, 9. August 2012

Extrablatt! Salafisten beten und kaufen ein!

"Die Solinger Salafisten scheinen in Wald weiter aktiv zu sein. Gestern Nachmittag wurden einige Mitglieder der radikalen Bewegung auf dem Gelände rund um den Spielplatz hinter dem Hallenbad Vogelsang gesehen. Die Gruppe, bestehend aus cirka sechs Personen, kniete dort auf einem Wiesenabschnitt und betete. Einer der Männer trug ein schwarzes Gewand und eine Takke, eine Kopfbedeckung, die einige muslimische Männer zum Gebet aufsetzen. Bereits im Juli hatte ein Mann eine Gruppe Salafisten beim Einkaufen in Solingen-Wald beobachtet." (Quelle: RP-Online, 09.08.12)

Das hat wirklich Charme: Die gleiche Zeitung, die ihren Lesern die Kontakte Arid Ukas und Mohamed Merahs zu dem nur formal aufgelösten Mönchengladbacher Salafisten-Verein Einladung zum Paradies bis heute verschweigt, macht plötzlich einen Skandal daraus, dass "cirka" 6 Salafisten auf einem Spielplatz gebetet haben. Und daraus, dass Salafisten doch tatsächlich einkaufen.

Wie erklärt man desorientierten und rechtschreibschwachen Redakteuren, dass die Ermordung sog. "Ungläubiger" im Namen Allahs ungleich verwerflicher und gefährlicher ist, als wenn 6 Leutchen auf einem Spielplatz beten oder einkaufen gehen?

Hat jemand eine Idee?