Samstag, 5. Mai 2012

Krieg in Bonn - ein Augenzeugenbericht

Komischerweise haben Augenzeugen den Ausbruch der heutigen Salafisten-Attacke in Bonn ganz anders erlebt, als es in der Presse und im Fernsehen dargestellt wurde. So berichtet ein Augenzeuge, der in der Vergangenheit bereits mehrfach vor Ort für diesen Blog recherchiert hat, davon, dass die Stimmung der Gegendemonstranten schon lange vor dem Eintreffen der proNRW-Mitglieder extrem aggressiv aufgeheizt war.

Der Angriff der Salafisten auf die Polizei hatte laut seiner Darstellung eine völlig andere Vorgeschichte: Auf der Kreuzung vor der König-Fahd-Akademie, an der die Gegendemonstranten ihre Veranstaltung abgehalten haben, wurden von Vertretern verschiedener Gruppierungen Reden gehalten. Als ein Vertreter des "Bündnisses für Innovation und Gerechtigkeit" (BIG) eine sehr aggressive Rede gehalten hat, in der gefordert wurde, dass Mohamed-Karikaturen in Deutschland nie wieder gezeigt werden dürfen und dass Gruppierungen wie proNRW, welche den "Islam beleidigten", verboten und ihre Mitglieder verhaftet werden müssen, kochte die Stimmung endgültig über: Ein Gegendemonstrant rannte plötzlich vor, schrie "Hör auf!" in Richtung des Redners - und "Wir müssen jetzt für Mohamed und Allah kämpfen!" in Richtung der Salafisten.

Was dann folgte, beschreibt der Augenzeuge als "kriegsähnliches Szenario": Die ca. 400 versammelten Salafisten stimmten ihr martialisches "Allahu akbar"-Gebrüll an, griffen zu ihren teilweise faustgroßen Steinen - und ein Hagel von Steinen ergoss sich auf die anwesenden Polizisten. Auf die Frage des Blog-Betreibers, ob zum Zeitpunkt des Angriffs proNRW-Mitglieder in der Nähe waren, antwortete der Augenzeuge übrigens, dass er in dieser Situation keinerlei proNRW-Mitglieder erkennen konnte.

Nach diesem kriegsähnlichen Angriff auf Polizisten hätten sich die Salafisten in zwei ungefähr gleichgroße Gruppen aufgeteilt und seien in verschiedene Richtungen geflohen, trotzdem kam es zu weiteren Gefechten, bei denen immer wieder Polizisten mit Steinen beworfen wurden. Kinder liefen schreiend in Wohnungen, die ersten Krankenwagen fuhren auf, andere Personen vor Ort wollten gesehen haben, dass Salafisten Polizisten mit Messern angegriffen haben. Zurück blieben zerstörte Vorgärten, aber auch eine ganze Reihe von zerstörten Autos, Polizeiwagen ebenso wie Privatautos.

Soweit der Bericht eines Augenzeugen.

1 Kommentar:

  1. War offensichtlich alles nur trügerische Ruhe in Bonn. Mit etwas polizeilicher Aufrüstung hatte man geglaubt, man könne diese Salfistentruppe in den Griff bekommen.

    http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/bonn/Islamistenhochburg-Bonn-Politiker-begruessen-Polizei-Verstaerkung-article35610.html


    Auch wenn ich mich wiederhole: die Initialzündung, was wir auch hier sehen, hat ihren Ursprung bei der Staatsanwaltschaft in Mönchengladbach und deren nachhaltigen Bestätigung durch die Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf, die aufgrund einer Anzeige eines Bürgers wegen Strafvereitelung im Amt, ebenfalls wie die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft urteilte, dass rechtsstaatlich - also strafrechtlich - alles seine Ordnung hat, was Salafisten sich so in MG alles geleistet haben ... Moscheeanzündung, Schlägereien, verbale Drohungen (telefonisch)

    War alles juristisch koscher, wie die Staatsanwaltschaft MG und der Generalstaatsanwalt freudestrahlend der erstaunten Öffentlichkeit mitteilte.

    Wer solche juristischen Geschenke bekommt, wie Salafisten, der nimmt nicht mehr den kleinen Finger - der nimmt direkt den ganzen Arm und überspringt die Hand.

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