Donnerstag, 31. Mai 2012

Entführter deutscher Ingenieur getötet?

Der von Al-Qaida entführte deutsche Ingenieur Edgar Fritz Raupach soll bei einer mißglückten Befreiungsaktion getötet worden sein. Zur Erinnerung: Herr Raupach wurde im Januar dieses Jahres in Nigeria entführt, um die Freilassung der verurteilten Terrorhelferin Filiz Gelowicz zu erpressen. Die Salafisten-Braut Filiz Gelowicz wurde dann auch wunschgemäß am 25. April freigelassen - was unsere Behörden natürlich in einem anderen Zusammenhang dargestellt haben. Letzteres kann man sogar verstehen, denn niemand, der sich erfolgreich erpressen läßt, gibt das gerne zu.

Schlimmer als Erpressbarkeit jedoch ist die Doofheit, eine verurteilte Terrorhelferin freizulassen, ohne sich davon zu überzeugen, dass die entführte Geisel im Gegenzug auch tatsächlich freigelassen wird?

Al-Qaida und die Herren Salafisten verbindet eine gemeinsame Ideologie - dass man solchen Leuten nicht über den Weg trauen darf, sollten unsere Behörden doch mal langsam gemerkt haben?

Mittwoch, 30. Mai 2012

Keine Randale - aber Zeugen in Angst

Die gute Nachricht: Salafisten-Randale hat es beim ersten Verhandlungstag um die letztjährige Karnevals-Schlägerei nicht gegeben - ein für Mönchengladbacher Verhältnisse beeindruckendes Polizei-Aufgebot hat schon Stunden vor Verhandlungsbeginn deutlich klargemacht, dass da "nichts geht".

Somit konnte der erste Verhandlungstag ordnungsgemäß durchgeführt werden. Geführt wird dieser Prozess von einer Richterin, die alle Zeugen hartnäckig und präzise befragt und jede Zeugenaussage auch entsprechend auf ihre Glaubwürdigkeit "abklopft", allerdings auch sehr um politische Korrektheit bemüht ist: So wurde jeder deutsche Zeuge nach seinem Verhältnis zu Ausländern und Salafisten befragt, eine Zeugin, die von "Islamisten" gesprochen hat, wurde belehrt, doch bitte von "Muslimen" zu sprechen. Am Rande bemerkt: Die Vermutung vieler Mönchengladbacher Bürger, dass ein anderer Staatsanwalt als die Dezernentin für Staatsschutz-Delikte "dahinterstecken" müsse, wenn ein Salafist (mit-)angeklagt wird, hat sich erwartungsgemäß bestätigt.

Und dieser erste, mehr als fünfstündige Verhandlungstag hatte es wirklich in sich: Karnevalisten, die sofort geständig waren, ihre Verfehlungen eingeräumt und sich mehrfach entschuldigt hatten. Im Gegensatz dazu Salafisten, die - mit Ausnahme von Sven Lau - alles abgestritten und merkwürdige Erinnerungslücken hatten. Und eine Zeugenaussage von Sven Lau, die so absonderlich war, dass der Betreiber dieses Blogs diese noch in einem gesonderten Beitrag abhandeln möchte.

Die Beweisaufnahme zeigte dann auch sehr schnell, worum es ging: Betrunkene Karnevalisten, die am 06.03.11 mit Sprüchen wie "Deutschland den Deutschen" und "Salafisten raus" durch Eicken zogen. Wobei gegen "Salafisten raus" natürlich nichts einzuwenden ist, aber Sprüche wie "Deutschland den Deutschen" wollen wir nun einfach mal nicht mehr hören. Salafisten, die diese Karnevalisten daraufhin als "Nazis" beschimpften, ein als Clown verkleideter Karnevalist, der wütend ausrastete und Sven Lau wegen dieser Beschimpfungen zur Rede stellen wollte, dabei eine Tür eingetreten hat, dann im Suff gestolpert ist und - am Boden liegend - von 10 bis 15 Salafisten umringt, immer wieder getreten und übelst zusammengeschlagen wurde. Und es war immer wieder die Rede von einem Salafisten, der einen weißen, einen Meter langen Schlagstock aus dem Kofferraum seines Autos holte und damit wieder und wieder auf den wehrlosen und längst blutenden Clown eingeschlagen hat - auch in dessen Gesicht.

Wahrlich gespenstisch jedoch war an diesem ersten Verhandlungstag, wie schnell das ansonsten gute Erinnerungsvermögen der Zeugen jedesmal versagte, wenn es galt, den beklagten Salafisten als denjenigen welchen zu identifizieren, der den am Boden liegenden "Clown" brutalst schlagstockbehandelt hat: Da konnten sich die Zeugen dann plötzlich an nichts mehr erinnern. Trauriger Höhepunkt dieser Vernehmung war eine junge Zeugin, die Wochen nach dieser Schlägerei den beklagten Salafisten anhand von Fotos gegenüber dem Staatsschutz ganz eindeutig identifiziert hat - aber in der gestrigen Verhandlung plötzlich behauptete, den Salafisten-Schläger nicht zu (er-)kennen. Als die Dame von der Richterin aufgefordert wurde, sich im Saal genau umzugucken, zog sich die Zeugin plötzlich auf die Aussage zurück, stark kurzsichtig zu sein und leider die falsche Brille aufzuhaben. Nachdem die Richterin hartnäckig blieb, brach die Zeugin in Tränen aus und verließ fluchtartig den Saal - spätestens an dieser Stelle war dann auch dem letzten Langsamdenker klar, welche Angst die Zeugen vor den Salafisten haben.

Alle Zeugen? Nein, nicht alle: Ein einziger unerschrockener Eickener Bürger hatte den Mut, den beklagten Salafisten als denjenigen zu identifizieren, der mit dem Schlagstock auf den am Boden liegenden Karnevalisten einprügelte.

Höchst bemerkenswert war auch die Eintracht, in der sich die angeklagten Karnevalisten und die Salafisten präsentierten: In den kurzen Prozess-Pausen standen die Karnevalisten und die Salafisten immer zusammen, am Ende des gestrigen Prozesstages verabschiedeten sich der "Clown" und Sven Lau mit Handschlag voneinander. Dass die Zuschauer dieses Prozesses sofort spekulierten, ob es da nicht bereits im Vorfeld des Prozesses so eine Art "außergerichtlicher Einigung" zwischen den Karnevalisten und den Salafisten gegeben habe, ist somit nur logisch.

Als Fazit kann man bereits jetzt feststellen, dass der Prozess zwei große Schwachstellen hat, die ihn drohen zu einer Farce werden zu lassen: Zum einen, dass die Staatsanwaltschaft die Karnevalisten und den Salafisten zusammen angeklagt hat - anstatt aus dem Fehlverhalten der Karnevalisten und der Brutalität der Salafisten zwei voneinander unabhängige Verfahren zu machen. Und zum anderen natürlich Zeugen, die - von einer Ausnahme abgesehen - ganz offensichtlich große Angst vor den Salafisten haben.

Die Verhandlung wird am 12. Juni um 14 Uhr fortgeführt.

"High Noon" im Mönchengladbacher Amtsgericht

Schnell noch die letzten Infos zum heutigen Prozeßbeginn um die letztjährige Karnevals-Schlägerei: Prozeßbeginn ist, wie bereits erwähnt, 12 Uhr mittags - im Angelsächsischen auch als "High Noon" bezeichnet. Der Sitzungssaal ist A100 - laut Auskunft der Mönchengladbacher Justizbehörden der größte Sitzungssaal, der zur Verfügung steht. Einlass ist ab 11 Uhr, wer den Sitzungssaal betreten will, muß sich einer polizeilichen Kontrolle unterziehen - also bitte den Personalausweis nicht vergessen! Da aber viele Plätze bereits vergeben sind, stehen trotz des großen Saales nicht mehr allzuviel freie Plätze zur Verfügung, kurz: Es ist ratsam, sich bereits vor 11 Uhr anzustellen.

Auf Nachfrage des Blog-Betreibers erklärte die Mönchengladbacher Polizei, man habe sich auf diesen Einsatz sehr gründlich vorbereitet; Von den Aufrufen der Salafisten, möglichst zahlreich zu erscheinen, müssen wir uns also nicht beeindrucken lassen.

Dienstag, 29. Mai 2012

Sven Lau und der angebliche "Mordversuch"


Tja, das ist also Sven Laus Darstellung der letztjährigen Karnevals-Schlägerei. Aber Sven Lau hat uns ja auch erzählt, der Brand am 05.06.11 sei von pöhsen "Muslim-Hassern" gelegt worden - dummerweise jedoch hat die Polizei einen ganz anderen Täter ermittelt.

Wer war das nochmal?

Baden-Württemberg weist Salafisten aus

"Wegen eines Drohvideos hat Baden-Württemberg am Dienstag einen radikal-islamischen Salafisten ausgewiesen." (Quelle: Freie Presse, 29.05.12)

Aha - in Baden-Württemberg werden straffällige, ausländische Salafisten also konsequent ausgewiesen. Auch in Hessen ist man in der jüngeren Vergangenheit bereits so vorgegangen.

Nur im Nordrhein-Westfalistan Ralf Jägers passiert natürlich nichts dergleichen; Innenminister Ralf Jäger (SPD) schwätzt so viel und gerne über die Salafisten, dass kaum jemandem auffällt, dass dieser "Innenminister" noch nie etwas gegen die Herren Salafisten getan hat - und auch weiterhin null und nichts tut.

Vielleicht wäre Herr Jäger in einem Kaffee-Kränzchen ja besser aufgehoben als ausgerechnet in der Politik?

Schweigen im Walde

Rocker-Schlägereien, Salafisten-Schläger, die nie angeklagt werden, der Asi-Mob, der immer wieder die an Wochenenden nach Kotze und Pisse stinkende Mönchengladbacher Altstadt für "Randale & Mehr" aufsucht, die Massenschlägerei am Schillerplatz - und jetzt auch noch das: Jugendliche "Südländer", die uns dadurch mit ihrer frauenfeindlichen Kultur bereichern, indem sie am hellichten Tage mitten in dieser Stadt zwei Frauen brutal krankenhausreif schlagen.

Da möchte man doch glauben, dass ein Aufschrei durch diese Stadt geht, dass sich die Verantwortungsträger dieser Stadt sofort zu Wort melden und darüber debattieren, was man gegen das Gewaltpotential in dieser Stadt tun kann?

Da möchte man doch glauben, dass sich Peter Aldenhoff, Sprecher der Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft, mal zu Wort meldet und uns erklärt, warum dieser brutale Schläger freigelassen wurde - anstatt gemäß § 112 (2) Nr.3 StPO wegen Verdunkelungsgefahr in Untersuchungshaft zu kommen? Und ob die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft bei einem nicht-muslimischen Schläger genauso freundlich und großzügig gewesen wäre?

Da möchte man doch glauben, dass sich OB Bude mal mit einer Stellungnahme zum Gewaltproblem dieser Stadt zu Wort gemeldet hätte? Oder wenigstens mit ein paar Worten der Anteilnahme für die zusammengeschlagen Frauen?

Da möchte man doch glauben, dass sich unsere "Integrationsbeauftragte" Gülistan Yüksel mal zu Wort gemeldet hätte? Vielleicht auch mit ein paar Worten der Anteilnahme für die zusammengeschlagenen Frauen?

Da möchte man doch glauben, dass sich die Herren Jüngermann und Weber mal zu Wort melden, die sonst in der Rheinischen Post immer gerne ihren "Senf" zu diesem und jenem dazugeben, was in dieser Stadt so passiert? Und dass die Rheinische Post das Gewaltproblem dieser Stadt endlich mal thematisiert?

Aber nein, nichts dergleichen: Mehr als zwei Tage nach diesem brutalen Akt der Gewalt ist immer noch Schweigen im Walde. Herr Aldenhoff macht das, was er schon in Sachen Salafisten bravourös gemacht hat - er schweigt. Herr Bude macht das, was er immer macht, wenn in dieser Stadt etwas hochkocht: Sich tot stellen. Frau Yüksel, sonst immer gerne dabei, wenn es gilt Forderungen zu stellen oder andere zu beschimpfen, schweigt ebenfalls. Und was die Rheinische Post und RP-Online betrifft, so besteht deren größte Sorge nach diesem Vorfall ganz offensichtlich lediglich darin, ihre eigene Leserschaft mit immer exzessiveren Zensur-Orgien mundtot zu machen: Die NS- und DDR-Medien lassen grüßen!

Und, ganz besonders bezeichnend für diese nicht nur finanziell, sondern auch moralisch heruntergewirtschaftete Stadt: Kein einziger Verantwortungsträger kommt auf die naheliegende Idee, den brutal zusammengeschlagenen Frauen Worte der Anteilnahme auszusprechen oder wenigstens baldige Genesung zu wünschen.

Nun ja: Wenn man sich als Mönchengladbacher Bürger immer wieder aufs Neue angucken muß, wie ängstlich sich die Presse und die Verantwortungsträger dieser Stadt vor jeder Art von gewalttätigem Mob wegducken, so versteht man immer besser, warum Mönchengladbach zu einer Stadt der Gewalt geworden ist.

Montag, 28. Mai 2012

Der Prozeß am Mittwoch soll wie geplant stattfinden

Der Prozeß um die letztjährige Karnevals-Schlägerei soll trotz der nach dem jüngsten Mord-Aufruf veränderten Gefährdungslage wie geplant an diesem Mittwoch, 12 Uhr, vor dem Mönchenladbacher Amtsgericht stattfinden. Auf einen friedlichen Prozeßverlauf brauchen wir wohl gar nicht erst zu hoffen, denn dass die Richterin für diesen Prozeß Wachschutz angefordert hat und Sven Lau, der in diesem Prozeß leider nur als Zeuge geladen ist, bereits seine "Brüder" um Verstärkung gebeten hat, war ja bereits vor diesem Mord-Aufruf der Fall.

Es gibt wohl kaum einen Vorgang, aus dem in Mönchengladbach jemals ein solches Mysterium gemacht wurde wie im Falle der letztjährigen Karnevals-Schlägerei: Natürlich gibt es die Salafisten-Propaganda zu diesem Vorfall, die - wie könnte es anders sein - tags darauf brav und willig von der Rheinischen Post abgedruckt wurde, die WZ hingegen berichtete sachlicher, aber leider knapp. Merkwürdigerweise gab es nie eine Mitteilung der Polizei zu diesen Vorgang: Polizeisprecher Jürgen Lützen bestätigte damals lediglich auf Nachfrage von Journalisten, dass es am Karnevalssonntag kurz nach 16 Uhr eine "erst verbale, dann körperliche Auseinandersetzung zwischen Salafisten und Karnevalisten" gegeben habe.

Was man wissen sollte ist, dass sich diese Dinge nur vier Tage nach dem Anschlag Arid Ukas am Frankfurter Flughafen ereigneten, bei dem zwei unschuldige Menschen feige und hinterrücks ermordet wurden. Und dass Arid Uka vor seiner Tat mit dem Mönchengladbacher Salafisten-Verein Einladung zum Paradies Kontakt aufgenommen hatte, konnte man in den Tagen danach überall lesen - lediglich die Rheinische Post hat dieses ihren Lesern natürlich verschwiegen.

Zum Zeitpunkt der Karnevals-Schlägerei waren die Herren Salafisten jedenfalls schwer in der Defensive und in Erklärungsnot. Und wir wissen alle, dass es in dieser Stadt keinen besseren Zeitpunkt gibt, irgendwelche besoffenen Idioten zu finden, mit denen man eine Schlägerei anzetteln kann, als im Karneval.

Aber nachdem die Mönchengladbacher Rheinische Post brav und unrecherchiert die verlogene Darstellung der Salafisten, sie seien von "Nazis" angegriffen worden, abgedruckt hat, änderte sich die Situation natürlich von Grund auf: Die Salafisten waren wieder die "Opfer", ihre Gegner natürlich pöhse "Nazis" - womit der Hintergrund dieses Vorfalls vermutlich auch hinreichend erklärt sein dürfte.

Wer sich in die sehr widersprüchlichen Darstellungen dieses Vorganges einlesen möchte, dem empfehle ich diesen Beitrag hier.

Sonntag, 27. Mai 2012

Mönchengladbach und seine Staatsanwaltschaft, Folge 437

So etwas muß man sich mal klarmachen: Derjenige der drei Schläger, die gestern am hellichten Tage mitten in dieser Stadt zwei Frauen brutal krankenhausreif geschlagen haben, der von der Polizei geschnappt wurde, hat sich in der Haft geweigert, Angaben zu seinen immer noch flüchtigen Mittätern zu machen. Und trotzdem hat die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft am heutigen Sonntag angeordnet, ihn wieder auf freien Fuß zu setzen.

An dieser Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft kann man nur noch verzweifeln. Ansonsten möchte sich der Betreiber dieses Blogs im Moment lieber nicht über die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft äußern, denn das, was der Blog-Betreiber nach den letzten 1 1/2 Jahren über diese Staatsanwaltschaft denkt, sollte er öffentlich besser für sich behalten.

Denn im Gegensatz zu den Herren Salafisten oder den gestrigen Schlägern gehört der Betreiber dieses Blogs keiner privilegierten Religionsgemeinschaft an; Da ist man gut beraten, nicht einmal nachts um 3 bei Rot eine menschenleere Straße zu überqueren.

Beim Barte des Proleten!

Brandmeister und Nervtöter Sven Lau
Der Vollständigkeit halber sei noch darauf verwiesen, dass Sven Lau und Pierre Vogel uns nach langer Zeit am 9.Juni in Köln wieder mit einem öffentlichen Vortrag erfreuen wollen, den die beiden Knalltüten als "Ersten islamischen Friedenskongress" bezeichnen.

Sven Lau, dank verschiedener Verfahrenseinstellungen der Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft leider noch immer auf freiem Fuß, will über Syrien sprechen, der Ex-Boxer Pierre Vogel will darüber referieren, wer der Prophet Mohamed war. Männer und Frauen müssen sich getrennt aufstellen, ob Steine selber mitgebracht werden müssen oder vom Veranstalter zur Verfügung gestellt werden, ist zur Stunde noch nicht bekannt.

Samstag, 26. Mai 2012

Mönchengladbach - das rheinische Berlin-Neukölln

"Drei Jugendliche haben zwei Frauen im Alter von 35 und 39 Jahren in der Bahnhofshalle des Mönchengladbacher Hauptbahnhofs zusammengeschlagen."
"Eine 39-jährige Kölnerin erlitt eine Gesichtsschädelfraktur, einen Nasenbruch und Würgemale im Halsbereich. Der 35-jährigen Mönchengladbacherin brachen die Täter ebenfalls die Nase. Zudem trug sie mehrere Prellungen davon. Die beiden verletzten Frauen mussten in ein örtliches Krankenhaus gebracht und behandelt werden. Beamte der Bundespolizei konnten einen der Tatverdächtigen stellen und vorläufig festnehmen. Bei der Festnahme leistete dieser erheblichen Widerstand. Die beiden anderen Täter sind flüchtig. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 15-jährigen Mönchengladbacher türkischer Herkunft. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind die beiden flüchtigen Tatverdächtigen (ähnliches Alter wie der Festgenommene) offenbar ebenfalls südländischer Herkunft." (Quelle: RP-Online, 18 Uhr 38)

Wenn man so etwas liest, ist man einfach nur entsetzt und mag das gar nicht glauben. Aber es ist wahr, es ist nicht einmal eine Überraschung - sondern einfach nur typisch für die Zustände in dieser Stadt. Solche häßlichen Vorfälle sind letztlich nur die logische Konsequenz dessen, was sich seit Jahren in dieser Stadt abspielt:

Wir haben mit Norbert Bude einen SPD-OB, der sich vor brisanten Problemen immer nur ängstlich wegduckt. Egal, ob es um das Salafisten-Problem dieser Stadt geht oder um den Asi-Mob, der an jedem Wochenende die Mönchengladbacher Altstadt heimsucht: Herr Bude ist immer in Sachen Frauen-Fußball-WM unterwegs, anderweitig verhindert oder stellt sich sonstwie tot. Leider sehr symptomatisch für die NRW-SPD: Viel Currywurst - aber keine "klare Kante".

Wir haben mit der Rheinischen Post eine Zeitung, die seit Jahren nur noch Hofberichterstattung betreibt und alle Mißstände dieser Stadt systematisch verharmlost und schönschreibt.

Und nicht zuletzt haben wir in Mönchengladbach eine Staatsanwaltschaft, die mit ihren vielfältigen Verfahrenseinstellungen gegenüber Salafisten die gefährliche Frage heraufbeschworen hat, ob Straftaten in dieser Stadt nach Religionszugehörigkeit beurteilt werden?

Dann sind solche häßlichen Vorfälle wie der heutige auch keine Überraschung mehr, sondern nur noch typisch für die Entwicklung einer Stadt, die seit Jahren vor jeder Art von Mob zurückweicht. Die Zeche zahlt der Bürger, aber auch die Polizei, auf deren Rücken das alles ausgetragen wird. Aber wer sich beschwert, der wird mindestens als "Spießer" beschimpft, wenn nicht gar als "Ausländerfeind" oder als "Nazi" - so läuft das nun mal in der Multi-Kulti-Stadt Mönchengladbach.

Den beiden verletzten Damen alles Gute und baldige Genesung.

Freitag, 25. Mai 2012

Perverses aus Solingen

"Oberbürgermeister Norbert Feith (CDU) war in seiner Begrüßung Darstellungen in überregionalen Medien entgegengetreten, wonach Solingen der zentrale Hort radikaler Extremisten sei: „Der Salafismus ist nicht Solingen“, sagte der 53-Jährige. 130 Nationen mit unterschiedlichen Kulturen lebten hier friedlich zusammen: „Wir sind und bleiben eine Integrationsstadt." (Quelle: Solinger Tageblatt, 25.05.12)

Solingen ist inzwischen eine der Hochburgen der Salafisten in Deutschland, bei jedem Aufmarsch des Solinger "Bunt statt Braun"-Bündnisses marschiert das "Who is who" des deutschen Linksradikalismus mit, Erklärungen gegen Extremismus werden von Organisationen wie Milli Görüs, die selber extremistisch sind, mitunterschrieben: In keiner anderen Stadt Deutschlands fühlen sich Extremisten derzeit so wohl und heimisch wie in Solingen - da kommt selbst eine Stadt wie Mönchengladbach nicht mehr mit. Aber Solingens CDU-OB Norbert Feith hat nichts Besseres zu tun, als sich darüber zu beschweren, dass überregionale Medien über diesen Zustand berichten. Nun ja.

Der geneigte Leser weiß natürlich schon, worum es geht: Es geht über die x-te Solinger "Aufklärungsveranstaltung" zum Thema Salafismus, bei der am Donnerstag auch der Reporter dieses Blogs wieder vor Ort mit dabei war. Und was diesem geboten wurde, war erneut ein beeindruckendes Schaupiel Solinger Schwätzerei:

In seiner Begrüßungsrede sprach OB Feith merkwürdig wenig über die Salafisten in seiner Stadt, schon gar nicht darüber, was er gegen diese zu tun gedenke - stattdessen redete er immer wieder davon, dass man das Feld "nicht den Rechtsextremisten überlassen dürfe". Und daran, wen er damit meinte, ließ Herr Feith natürlich keinen Zweifel: proNRW.

Hauptrednerin des Abends war aber ganz eindeutig die - regelmäßigen Lesern dieses Blogs längst bekannte - "Islamismus-Expertin" Claudia Dantschke. Und die hielt einen langen Vortrag, in dem sie auf Salafisten-Gewalt gar nicht erst eingegangen ist: Dass es z.B. in Bonn schwere Salafisten-Krawalle gegeben hat, räumte Frau Dantschke erst ein, nachdem ein Zuhörer sie darauf angesprochen hat. Über die Terror-Anschläge von Arid Uka und Mohamed Merah hat Frau Dantschke kein einziges Wort verloren - salafistischen Terrorismus scheint es in der Welt der Claudia Dantschke nicht zu geben.

Absurde Züge nahm der Vortrag von Frau Dantschke an, als sie über den in England wegen Terror-Verdachtes verurteilten Solinger Salafisten Robert Baum sprach, als ob er ein Opfer sei, welches sich nicht aus den "Fängen" der Salafisten befreien könne. Dass es sich bei diesem missratenen Bengel um einen gemeingefährlichen Fanatiker handelt, der auf dem Weg in ein Ausbildungslager für Terroristen verhaftet wurde, blieb natürlich unerwähnt. In ihren Ausführungen unterteilte Claudia Dantschke dann in "gute" (puristische, gewaltfreie) und "böse" (radikale, gewalttätige, jihadistische) Salafisten. Und sodann präsentierte sie dem staunenden Publikum auch gleich die Lösung: Man müsse mit den "guten" Salafisten zusammenarbeiten, um die "bösen" Salafisten von der Gewalt abzuhalten. Unfreiwillige Komik offenbarte Frau Dantschke übrigens, als sie beiläufig bemerkte, dass sie die Mönchengladbacher Salafisten nicht zu den "bösen" Salafisten zähle. Eine Aussage, zu der einem wirklich nichts mehr einfällt.

Wirklich pervers wurde es jedoch, als Frau Dantschke ein paar Vorschläge machte, welche "guten" Salafisten für eine solche Zusammenarbeit in Frage kämen: Zum einen nannte sie Hassan Dabbagh - also jenen feinen Herrn, der sich erst jüngst in der TV-Sendung "Menschen bei Maischberger" von Gewalt distanziert hat, aber gleichzeitig darauf verwiesen hat, dass man unsere Verfassung nur solange zu beachten gedenke, solange man "in der Minderheit" sei. Womit natürlich seine Distanzierung von Gewalt keinerlei Glaubwürdigkeit mehr hatte. Und zum anderen nannte und zeigte sie mit Bild - Mohamed Ciftci!

Mohamed Ciftci am 17.09.10 in MG
Da sollte man doch mal kurz daran erinnern, mit wem wir es bei Herrn Ciftci zu tun haben: Ein 15jähriger Besucher seiner sog. "Islamschule" hatte laut der "Welt" vom 10.10.10 den Zünder für die Terroristen der Sauerland-Gruppe transportiert. Im gleichen Beitrag der "Welt" wird ferner darauf verwiesen, dass ein anderer von Ciftcis "Schülern" in Haft gekommen ist, weil er sich für die libanesische Terror-Organisation Hisbollah in die Luft sprengen wollte.

Arid Uka, der Attentäter, der am 02.03.12 am Frankfurter Flughafen zwei unschuldige Menschen ermordete und einen weiteren Menschen für den Rest seines Lebens zeichnete, hatte vor seinem feigen und heimtückischen Anschlag laut der "Braunschweiger Zeitung" Kontakt mit dem Salafisten-Verein Einladung zum Paradies aufgenommen - dem zum damaligen Zeitpunkt Mohamed Ciftci vorstand.

Auch Mohamed Merah, der "Schlächter von Toulouse", der im März dieses Jahres sieben Menschen, darunter drei jüdische Kinder, ermordete und kurz vor seinem eigenen Tod bedauerte, nicht noch mehr Kinder ermordet zu haben, hatte laut einer serbischen Tageszeitung kurz vor seinen brutalen Morden an "Vorträgen" Ciftcis in Bosnien teilgenommen. Für das Verständnis des Blog-Betreibers sind das einfach ein paar "zufällige" Kontakte zuviel, da verkommt es fast zur Nebensache, dass Herr Ciftci auch die Steinigung für gerechtfertigt hält oder festgestellt hat, dass jene, die den Islam verlassen, geköpft werden müssen.

Fazit: Die Tatsache, dass überregionale Medien Solingen mit Extremismus in Verbindung bringen, könnte noch das harmloseste Problem von Solingens OB Feith sein. Denn Auftritte wie der von Frau Dantschke, die in "gute" und "böse" Salafisten unterteilt, hierbei willkürliche Zuordnungen vornimmt, Terror-Anschläge einfach ausblendet und so tut, als ob es diese nicht gegeben hätte, führen zwangsläufig zu der Frage, wie man denn in Solingen zum Terrorismus steht?

Abgrenzung vom Terrorismus sieht jedenfalls anders aus.

Schuld sind natürlich wir selber!

"Auf die Frage, warum es in Deutschland Jugendliche gebe, die vom Salafismus angezogen werden, antwortet Khorchide: "Diese Jugendlichen sind hier geboren, hier aufgewachsen, sie haben große Erwartungen an die Gesellschaft. Sie wollen ein 'Ihr gehört dazu' hören. Stattdessen hören sie während ihrer Sozialisation ein 'Wir, die Deutschen – ihr, die Muslime'. Verbunden mit einem negativen Unterton." Khorchide weiter: "Jugendliche, die sich an den Rand gedrängt und nicht angenommen fühlen, bekommen da ihre Bestätigung." (Quelle: Christlicher Medienverbund, 24.05.12)

Wir haben es doch schon immer geahnt: Daran, dass es in Deutschland immer mehr Salafisten und somit auch immer mehr Salafisten-Randale gibt, sind natürlich wir selber schuld. Denn wir haben vergessen, den muslimischen Jugendlichen jeden Tag von früh bis spät zu versichern, dass sie dazugehören und uns bereichern. Stattdessen haben wir sie mit "negativem Unterton" angesprochen, wir haben sie an den Rand gedrängt, ihnen keine Bestätigung gegeben und sie nicht "angenommen".

Aber wenigstens schön, dass uns Mouhanad Khorchide, im Libanon geborener Autor des Buches "Islam ist Barmherzigkeit - Grundzüge einer modernen Religion" darüber belehrt hat, was wir unsensiblen Kuffar im Umgang mit der "Isch f**** Deine Mutter"-Generation so alles falsch machen.

Wir werden selbstverständlich sofort Buße tun. Aber Buße tun ist natürlich nicht genug: Wenn demnächst wieder ein Salafist auf Polizisten einsticht oder gar schlimmeres tut, so werden wir uns sofort dafür entschuldigen, dass wir ihn nicht lieb genug hatten!

Donnerstag, 24. Mai 2012

Es sollen nur Mitglieder von proNRW bedroht sein?

"In einer vertraulichen Lageneinschätzung des Bundeskriminalamts ("VS - Nur für den Dienstgebrauch") heißt es, Choukas Hetze (damit ist sein Aufruf zum Mord gemeint, Anm. des Blog-Betreibers) sei besonders geeignet, "radikalisierte Personen weiter zu emotionalisieren". Als "Tatimpuls" für Fanatiker kämen "beliebige, subjektiv als islamfeindlich empfundene Ereignisse in Frage".
Vor allem junge Leute, die "im propagierten globalen Dschihad ein Kompensationsinstrument für anhaltenden persönlichen Misserfolg im gesellschaftlichen Leben finden", dürften sich demnach angesprochen fühlen. Anschläge auch "mit deutlichem Zeitverzug" seien daher "verstärkt zu befürchten", notierte ein Kriminaldirektor." (Quelle: SPIEGEL ONLINE, 23.05.12)

Aha - Jihadisten sind also im realen Leben Versager. Soweit nichts Neues, das wußten wir schon seit Mohamed Atta. Und den Eindruck, dass die Salafisten, diese SA des Islams, aus erfolgreichen Menschen besteht, hatten wir auch hier in Mönchengladbach nie wirklich.

Viel interessanter jedoch ist die Frage, ob denn wirklich jemand glaubt, dass sich so ein salafistischer Fanatiker bei einem "beliebigen, subjektiv als islamfeindlich empfundenen Ereignis" vor der Ermordung seines Opfers vergewissert, dass dieses auch tatsächlich einen Mitgliedsausweis von proNRW in der Tasche hat?

In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass sich auch Arid Uka und Mohamed Merah nicht die Mühe gemacht haben, wochenlang über ihre Opfer zu recherchieren. Sie haben sich nur kurz vergewissert, dass ihre Opfer Afghanistan-Soldaten (= Feinde des Islams) bzw. Juden (= Ungläubige) sind - und sind dann gleich zur Ermordung derselben geschritten.

Und ein "beliebiges, subjektiv als islamfeindlich empfundenes Ereignis" kann alles Mögliche sein: Ein Protest braver Bürger gegen Salafisten, ein Beitrag in einem Anti-Salafisten-Blog oder auch ein Prozeß, bei dem einer der Herren Salafisten auf der Anklagebank Platz nehmen muß - was übrigens hier in Mönchengladbach für nächsten Mittwoch geplant ist.

Machen wir uns da doch bitte nichts vor: In einer Stadt wie Mönchengladbach, wo Salafisten, die ihren Kritikern mit Mord drohen oder diese brutal angreifen, bis heute nichts zu befürchten haben, haben solche Aufrufe zum Mord eine ganz besondere "Qualität".

Ismail Tipi über die Salafisten


Ismail Tipi, einer der ganz wenigen Politiker unseres Landes, die den Salafisten die Stirn bieten, bei einem Vortrag in Heuchelheim vor wenigen Tagen.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Gesucht und gefunden!

Claudia Dantschke kennen die regelmäßigen Leser dieses Blogs ja bereits: Das ist die Dame, die nach dem Zusammenbruch des Mauermörder-Regimes den "großen" Schritt von der ehemaligen DDR-Nachrichtenagentur ADN zur linken taz gewagt hat und heute als sog. "Islamismus-Expertin" durch das Land tourt und verläßlich jedesmal widerspricht, wenn die Politik laut über Maßnahmen gegen Salafisten nachdenkt - und uns stattdessen erzählt, warum man besser keine Maßnahmen gegen die Salafisten ergreifen sollte. Und uns zwischendurch mit Weisheiten beglückt wie beispielsweise der, dass ja nicht jeder Salafist zum Terroristen werde - wie beruhigend aber auch!

Und zu den Verhältnissen in Solingen muß man ja auch nichts mehr sagen: Da wird viel und gerne über Salafisten geredet, aber nichts dagegen getan. Eine "Aufklärungsveranstaltung" jagt die nächste und - ganz besondere Spezialität der selbstverliebten Solinger Nabelschau - man protestiert niemals gegen Salafisten, aber dafür gerne und häufig gegen jene, die gegen Salafisten protestieren.

Was, nebenbei bemerkt, vielleicht ja auch darin begründet ist, dass Demos gegen jene, die gegen Salafisten protestieren, immer risikolos und garantiert ungefährlich sind - denn Salafistengegner protestieren ausschließlich gewaltfrei und nach den Regeln unserer Gesetze. Also eine wunderbare Gelegenheit für jeden pickligen und (spät-) pubertierenden Linken, endlich einmal im "Kampf" gegen nicht vorhandene Rechtsextreme seinen "Mut" zu beweisen.

Proteste gegen Salafisten hingegen sind nun mal nicht so ganz ungefährlich: Die erfordern Mut, denn da kann man schon mal von den Salafaschisten schnell eins in die Fresse bekommen. Und diesen Mut hatten die Menschen in Mönchengladbach lange Zeit sehr wohl - aber die Menschen in Solingen haben ihn ganz offensichtlich nicht.

Aber zurück zu den Solinger "Aufklärungsveranstaltungen": Da findet am morgigen Donnerstag wieder eine solche statt - und vermutlich wird wieder viel darüber geredet, warum es besser ist zu reden, als etwas zu tun. Und für die morgige "Aufklärungsveranstaltung" hat man - welch' Überraschung - Frau Dantschke eingeladen. Was auch ganz wunderbar passt, denn vermutlich gibt es in ganz Deutschland keine andere "Expertin", die so verläßlich darlegen kann, warum man konkrete Maßnahmen gegen die Herren Salafisten besser bleiben lassen sollte. Und da verwundert es auch nicht weiter, dass Frau Dantschke das Solinger Nichtstun bereits im Vorfeld dieser "Aufklärungsveranstaltung" als "den richtigen Weg" gelobt hat - und die entzückten Solinger den Palästinenser Ahmad Mansour, der zusammen mit Frau Dantschke für das sog. "Zentrum für demokratische Kultur" arbeitet, gleich mal miteingeladen haben.

Claudia Dantschke und die Solinger Mutlosigkeit: Da haben sich zwei gesucht und gefunden, die zusammenpassen wie Topf und Deckel!

Dienstag, 22. Mai 2012

Harald tut nur noch den Koran lesen


Seitdem Harald im Islam leben tut, tut er jeden Tag im Koran lesen. Oder jeden zweiten oder dritten Tag. Aber in der Bibel tut er nicht mehr lesen. Ist ja auch egal, hauptsache: Seit er bei den Mönchengladbacher Salafisten leben tut und im Koran lesen tut, hat er keinen Sucht-Druck mehr.

Das Video ist schon etwas älter; Wir wissen leider nicht, wie Harald heute leben tut.

Ob er wohl mit Steinen werfen tut?

Wenn Salafisten unangemeldeten Besuch bekommen

"Ermittler haben bundesweit 32 Objekte von Islamisten durchsucht, die in Verdacht stehen, den "Heiligen Krieg" (Dschihad) zu unterstützen. Auch in Köln, Bonn und Siegen wurden Razzien durchgeführt. Wie unsere Zeitung erfuhr, handelt es sich dabei um die Wohnungen der Angehörigen von verdächtigen Salafisten, die im Raum Ingolstadt (Oberbayern) agieren. Die Fahnder stellten unter anderem elektronische Datenträger sicher." (Quelle: RP-Online, 2 Uhr 30)

Wie wir dem Beitrag von RP-Online weiter entnehmen können, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft München, es gehe um den Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat gemäß §89a StGB. Das Ermittlungsverfahren soll klären, ob die Salafisten in Terrorcamps Anschläge gegen deutsche Einrichtungen trainierten. Die Herren Salafisten beklagen derweil auf einer ihrer Internetseiten, dass "vier Brüder unangemeldeten Besuch bekommen hätten".

Das ist mal wieder so typisch: Wenn Staatsanwaltschaften in Sachen Salafisten aktiv werden, so sind es immer die Staatsanwaltschaften anderer Bundesländer. Unsere nordrhein-westfälischen Staatsanwaltschaften, ganz besonders natürlich die in Mönchengladbach, wirken in Sachen Salafisten auch weiterhin so, als ob sie tief und fest schlafen und nicht geweckt werden dürfen.

Bonn: Eine Friedensdemo mit Salafisten

"Saloua Mohamed ist da resolut: „Unsere Gesellschaft spaltet sich. Das dürfen wir nicht zulassen“, sagt die junge Frau, die als Streetworkerin in Tannenbusch, Bad Godesberg und Auerberg arbeitet. Am Sonntag setzt sie sich an die Spitze einer Friedensbewegung, die durch den Bonner Stadtteil Lannesdorf zog. Hintergrund sind die gewalttätigen Ausschreitungen am 5. Mai nach einer Pro-NRW-Wahlveranstaltung, mutmaßlich durch gewaltbereite Salafisten. 29 Polizisten sind bei der Straßenschlacht verletzt worden, zwei davon schwer. 109 Festnahmen verbuchte die Polizei nach dem Einsatz. Rund 150 Menschen finden den Weg in die Ellesdorfer Straße, um vorbei an der König-Fahd-Akademie zu ziehen, wo sich Anfang Mai die Gewalt abspielte." (Quelle: Kölnische Rundschau, 21.05.12)

Seufz - rührend. Schade nur, dass der Reporter dieses Blogs auch an der Veranstaltung teilgenommen hat und mit eigenen Augen gesehen hat, was sich auf dieser "Friedensdemo" tatsächlich abgespielt hat.

Um das schon mal vorweg zu sagen: Auf dieser "Friedensdemo" wurden viele Reden gehalten - aber kein einziger Redner kam auf die Idee, sich von den Salafisten zu distanzieren. Statt dessen wurde in Reden immer wieder betont, dass Muslime "so etwas" (= Polizisten niederstechen oder mit Steinen bewerfen) nicht tun würden.

Da aber Salafisten nun einmal unstrittig Muslime sind, stellt sich somit die ganz banale Frage: Wer war es dann? Wer hat denn nun die Polizisten mit Steinen beworfen und mit Messern niederzustechen versucht? Eskimos? Waren es Fans, gar Spieler von Hertha BSC? Oder eine Straßengang aus der Chicagoer South Side, die gerade in Deutschland Urlaub macht?

Wir sehen: Rätsel über Rätsel!

Wirklich bemerkenswert an dieser "Friedensdemo" war jedoch, dass auch die Herren Salafisten daran teilgenommen haben. Zwar waren sie zu diesem Anlass nicht "traditionell" bekleidet, also kein Häkelmützchen und Krankenhaus-Nachthemd - stattdessen waren sie am Sonntag westlich gekleidet, d.h. sie trugen Jeans, T-Shirt und Pullover. Und natürlich haben sie sich auf dieser "Friedensdemo" auch nicht als Salafisten zu erkennen gegeben. Nur ändert das alles nichts daran, dass unser Reporter, der die brutale Attacke der Salafisten auf Polizisten am 5.Mai selber miterlebt hat, unter den westlich gekleideten Teilnehmern dieser "Friedensdemo" fast zehn der damaligen Steinewerfer wiedererkannt hat.

Wohlgemerkt: Ob Saloua Mohamed und den anderen Organisatoren dieser "Friedensdemo" bekannt war, dass sich auch steinewerfende Salafisten unter die Teilnehmer gemischt haben, entzieht sich unserer Kenntnis.

Der Bonner OB Jürgen Nimptsch (SPD) jedoch schien bemerkt zu haben, welches Spiel da gespielt wird: Als er seine Rede halten sollte, gesellten sich sofort freundlich lächelnde, westlich gekleidete Salafisten zu ihm - und stellten sich links und rechts neben ihn. Woraufhin Herr Nimptsch nicht die von einigen Teilnehmern gewünschte "lange Rede" hielt, sondern schnell drei Sätzchen sagte - und sich dann eiligen Schrittes von seinen salafistischen Bewachern wieder entfernte. Und auch die Anwohner schienen gemerkt zu haben, welches Spiel da gespielt wird - anders kann man die Wut einiger Anwohner über diese Show-Veranstaltung, die sich in Gesprächen mit unserem Reporter immer wieder zeigte, nicht erklären.

Fazit: Eine gelungene Show-Veranstaltung, auf welcher sich auch salafistische Steinewerfer plötzlich als friedliebende Muslime präsentieren - was gewisse Zeitungen natürlich verschweigen. Ob letzteres wohl damit zu tun hat, dass Journalisten, die kritisch über Salafisten berichten, dieser Tage mit dem Tod bedroht werden?

Montag, 21. Mai 2012

Moishes Medienanalyse




Zeichner und Rechteinhaber: Daniel Haw
Noch mehr Abenteuer von Moishe Hundesohn und der Koscher-Ente Ruth gibt's hier.

Mord-Aufruf gegen Journalisten und proNRW-Mitglieder

"Auch deutsche Medienvertreter müssten aufgrund der Berichterstattung über die Salafisten-Proteste getötet werden, so Yassin Chouka. "Die deutschen Medien haben an den Verbrechen wieder mitgewirkt. Unter dem Deckmantel der neutralen Berichterstattung haben sie wieder einmal die Karikaturen veröffentlicht. Auch dies dulden die Anhänger Mohammeds nicht! Der 'Spiegel', der von den Juden gelenkt wird, und andere bekannte deutsche Medienabteilungen, haben unseren Propheten dadurch beleidigt. Lauert ihren Mitarbeitern auf, tötet sie und verpasst ihnen eine Lehre, die sie niemals vergessen werden."
(Quelle: WELT.ONLINE, 20.05.12)

Aha - der aktuell in Pakistan lebende Bonner Islamist Yassin Chouka ruft also zum Mord an den Journalisten des SPIEGEL auf. Und bei der Gelegenheit lobt er die Salafisten-Krawalle in Bonn und Solingen und ruft auch zum Mord an proNRW-Mitgliedern auf: "So raten wir euch: Lauert und sucht einzelne Personen der Pro NRW im Geheimdienstverfahren auf, sammelt genug Informationen über ihre Wohnorten, über ihre täglichen Routen, ihre Arbeitsplätze. Und dann nach guten und ausreichenden Recherchen und einem strategischen Plan: schlagt zu! Am besten im Schutz der Dunkelheit oder im Morgengrauen. Und dabei ist zu bevorzugen dass ihr sie tötet, dass ihr euren Propheten rächt, indem ihr sie tötet. Und wenn dies nicht möglich ist, dann schlagt so lange auf sie ein, bis sie es aufs äußerste bereuen jemals das Siegel aller Propheten beleidigt zu haben."

Und fast zeitgleich mit diesem Mord-Aufruf gibt sich der Stern für billige Salafisten-Propaganda her, die uns weiszumachen versucht, dass salafistische Terroristen in Wahrheit ja gar keine Salafisten seien, weil das Töten Unschuldiger im Islam verboten sei - völlig vergessend, dass Christen und Juden per se schuldig sind, weil sie Christen und Juden sind.

Da muß man keine Kristallkugel haben, um bereits jetzt zu wissen, dass und warum die Journalisten des Stern nicht befürchten müssen, mit dem Tode bedroht zu werden.

Wie reagiert eigentlich unsere Staatsanwaltschaft auf die zunehmende Gewalt der Salafisten?

In der Vergangenheit haben sich die Einschätzungen des Verfassungsschutzes in Sachen Salafisten ja immer als ziemlich treffend erwiesen, weshalb es einfach Sinn macht, den Prognosen des Verfassungsschutzes auch weiterhin Glauben zu schenken. Und für die nächste Zeit ist die Einschätzung des Verfassungsschutzes sehr klar und eindeutig: Man erwartet mehr Salafisten-Randale auf den Straßen.

Kurz: Wir haben es mit einer neuen Entwicklung zu tun, dahingehend, dass es - was schlimm genug ist - nicht mehr alleine dabei bleiben wird, dass die Salafisten Terroristen wie Arid Uka oder Mohamed Merah hervorbringen werden. Jetzt kommt Straßen-Gewalt hinzu, bei der es den Salafisten darum geht, Polizisten, friedlichen Demonstranten und anderen Kuffar immer mal wieder zünftig eins in die Fresse zu hauen. Die Salafisten-Krawalle, die wir in diesem Monat bereits zweimal erleben mußten, dürften da erst der Anfang gewesen sein. Und, am Rande bemerkt: Dass diese gewaltbereiten Salafisten mit Al-Qaida-Flaggen auftreten, scheint wohl dazuzugehören - bei der Randale am 12.05.12 in Berlin war das ja auch wieder der Fall. Womit auch klar ist, dass es keinerlei Sinn macht, die Straßen-SA der Salafisten und deren "Abteilung Terror" in irgendeiner Form zu separieren.

Und vermutlich dürfte es niemanden sonst in Mönchengladbach geben, dem diese neue Entwicklung so unangenehm ist wie der Dezernentin für Staatsschutz-Delikte bei der Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft. Denn sie ist nicht nur diejenige, welche die Salafisten in der Vergangenheit als liebe und nette Zeitgenossen dargestellt hat, die ja nur "beten" und "ihre Religion ausüben" wollen (hier und hier), schlimmer noch: Sie ist vor allem diejenige, die Strafverfahren gegen hochrangige Salafisten wie am Fließband eingestellt hat. Und wenn man den Salafisten von Beleidigungen bis hin zur Brandstiftung alles durchgehen läßt und diese dann irgendwann Polizisten niederstechen oder mit Steinen bewerfen, so muß das Handeln der Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft spätestens nach den Bonner Salafisten-Krawallen natürlich völlig neu bewertet werden. Denn an der Frage, ob diese höchst fragwürdigen Verfahrenseinstellungen mit dazu beigetragen haben, dass die Salafisten jetzt immer aggressiver werden, kommt einfach niemand mehr vorbei.

In diesem Zusammenhang darf auch nicht vergessen werden, dass der erste Angriff von Salafisten auf friedliche Demonstranten nicht etwa in Bonn erfolgte, auch nicht in Solingen - sondern am 24.06.11 hier in Mönchengladbach. Und 11 Monate nach diesem brutalen Angriff tut sich immer noch nichts: Die zuständige Staatsanwältin hat diesen klaren und juristisch eher schlichten Sachverhalt immer noch nicht zur Anklage gebracht, der Sprecher der Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft und die lokale Links-Presse schweigen dazu.

Nach den extrem gewalttätigen Bonner Salafisten-Krawallen jedoch bekommt die Frage, ob die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft es jemals schaffen wird, diesen Fall zur Anklage zu bringen oder ob sie den Salafisten-Schläger straflos davonkommen läßt, eine völlig neue politische Brisanz. Gleiches gilt für die Frage, ob das Strafverfahren gegen Sven Lau wegen Brandstiftung wieder aufgenommen wird oder nicht - was mit Hilfe der "verschwundenen" Abhör-Protokolle des LfV und des LKAs durchaus machbar wäre. Somit wird das Augenmerk in nächster Zeit wieder verstärkt auf die Dezernentin für Staatsschutz-Delikte bei der Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft gerichtet sein: Salafisten-Gegner, der interessierte Teil der Öffentlichkeit und natürlich ganz besonders die Herren Salafisten selber werden jetzt sehr aufmerksam verfolgen, ob und was diese nach den Bonner Krawallen wohl machen wird.

Oberflächlich betrachtet mag man glauben, dass die Chancen dafür, dass die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft den Salafisten-Schläger anklagen und das Verfahren wegen Brandstiftung wieder aufnehmen wird, nach den brutalen Salafisten-Attacken in Bonn gestiegen sind: Denn mit einer Anklage gegen den Schläger vom 24. Juni und einer Wiederaufnahme des Verfahrens gegen Sven Lau wegen Brandstiftung würde sich unsere Staatsanwaltschaft ganz elegant dem Vorwurf entziehen, ihre Toleranz gegenüber salafistischen Straftätern würde Salafisten zu neuen Gewalttaten animieren.

Rein praktisch jedoch kann sich in Mönchengladbach kaum jemand vorstellen, dass unsere Staatsanwaltschaft tatsächlich einen Salafisten-Schläger anklagen würde. Anders kann man die bisherigen Ergebnisse der Leser-Umfrage, die aufgrund der neuen Brisanz dieser Angelegenheit natürlich verlängert wird, nicht erklären: Gerade mal 4% der Leserinnen und Leser dieses Blogs glauben, dass die zuständige Staatsanwältin nur "etwas länger braucht" - aber 81% gehen davon aus, dass sie den Salafisten-Schläger straflos davonkommen lassen wird.

Der Betreiber dieses Blogs sieht das übrigens ähnlich: Diese Staatsanwaltschaft lebt seit vielen Monaten damit, dass sie in der Mönchengladbacher Öffentlichkeit nur noch als die Behörde wahrgenommen wird, die dafür sorgt, dass hochrangige Salafisten immer wieder straflos davonkommen - da sollte man nicht unbedingt davon ausgehen, dass Vorwürfe, ihre ständigen Verfahrenseinstellungen würden Salafisten zu neuer Gewalt ermutigen, die Mitarbeiter dieser Behörde sonderlich beeindrucken.

In neun Tagen beginnt vor dem Mönchengladbacher Amtsgericht der Prozeß um die letztjährige Karnevals-Schlägerei. Ein Verfahren, bei dem hochrangige Salafisten wie Sven Lau lediglich als Zeugen auftreten - aber selber keine Verurteilung zu befürchten haben. Man mag auf diesen Prozeß sehr neugierig sein, aber dass hochrangige Salafisten in dieser Stadt auch angeklagt werden, ist bei dieser Staatsanwaltschaft schwer vorstellbar.

Sonntag, 20. Mai 2012

Eine Nervensäge wird aus dem Verkehr gezogen


Die Nervensäge Sabri haben wir ja hier in Mönchengladbach auch kennengelernt - worauf wir übrigens gerne verzichtet hätten. Und heute vermeldete Dawa-News, dass er bereits am 08.05.12 in Köln verhaftet wurde. Was Dawa-News natürlich nicht erzählt: Er wurde wegen eines gegen Journalisten gerichteten Droh-Videos verhaftet.

Zu sehen, wie diese Nervensäge endlich aus dem Verkehr gezogen wird, macht wirklich Spaß.

Wenn Salafisten zu sehr lieben


Der geneigte Leser beachte bitte Minute 2:19, wo der nette Salafist von nebenan uns erzählt, dass Salafisten ihren Propheten mehr lieben als ihre Mütter - interessante Aussagen, die man in letzter Zeit immer häufiger hört.

Und wie das konkret aussieht, wenn Salafisten "lieben", sehen wir dann ab Minute 11:53.

Samstag, 19. Mai 2012

Eine schlechte, alte Bekannte meldet sich zu Wort

"Eine Ausweisung von Salafisten wäre nach Ansicht der Berliner Islamismus-Expertin Claudia Dantschke das falsche Signal. Das würde den Radikalen unter ihnen sogar noch Zulauf verschaffen, sagte Dantschke am Donnerstag in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst."
(Quelle: Evangelischer Pressedienst, 17.05.12)

Der Betreiber dieses Blogs wunderte sich schon seit Tagen, warum sich Claudia Dantschke noch nicht zu Wort gemeldet hat. Denn immer dann, wenn die Politik tatsächlich mal überlegt, etwas gegen die Salafaschisten zu unternehmen, kommt sofort Frau Dantschke um die Ecke gebogen und erklärt dem staunenden Publikum, warum man gerade das eben nicht tun sollte.

So war es z.B. am 14.12.2010, als bundesweit bei den Salafisten Hausdurchsuchungen gemacht wurden und über ein Verbot der Salafisten debattiert wurde: Sofort meldete sich Frau Dantschke zu Wort und erklärte, warum man die Salafisten nicht verbieten sollte. Und natürlich hat sie auch jedesmal Gründe parat, warum man gegen die Herren Salafisten nichts tun sollte - nur läuft es halt immer darauf hinaus, dass sie jede konkrete Maßnahme gegen Salafisten ablehnt.

Wir sehen also: Frau Dantschke lebt noch, es scheint ihr gut zu gehen - und sie wird auch weiterhin jedesmal Einspruch erheben, wenn die Politik etwas gegen Salafisten tun will. Und wenn wir Pech haben, beglückt sie uns zwischendurch mit Weisheiten wie dieser:

"Anhänger des salafistischen Islam zu werden, heißt nicht zwangsläufig Gewalt zu verherrlichen oder Dschihadist zu werden. Eltern sollen verstehen, dass es erst mal kein Problem ist, wenn das Kind zum Islam konvertiert ist." (Quelle: WELT.ONLINE, 03.10.11)

Am Beispiel der ehemaligen ADN-Mitarbeiterin und heutigen taz-Autorin  Dantschke zeigt sich übrigens, auf welchem armseligen Niveau die Salafisten-VersteherInnen dieser Republik inzwischen argumentieren: Denn niemand hat je behauptet, jeder Salafist sei ein Terrorist. Richtig ist vielmehr, dass die Salafisten ständig neue Terroristen hervorbringen - zuletzt Mohamed Merah, den Schlächter von Toulouse. Und das ist einfach Grund genug, endlich etwas gegen die Salafisten zu tun. Natürlich gibt es auch Salafisten, die nicht zum Terroristen werden - dieses jedoch als Argument zu begreifen, nichts gegen die Salafisten zu tun und damit denen, die zum Terroristen werden, "freie Bahn" zu gewähren, mutet pervers an.

Die Salafisten-Versteherin Dantschke arbeitet übrigens für das sog. "Zentrum für demokratische Kultur", dessen Broschüren u.a. auch mit Steuermitteln finanziert werden. Und vielleicht besteht ja eine erste wirkungsvolle Maßnahme gegen den Salafismus darin, solchen politisch linkslastigen "Islamismus-Experten", die verläßlich gegen jede konkrete Maßnahme sofort Einspruch erheben, endlich mal den Geldhahn zuzudrehen.

Freitag, 18. Mai 2012

Ein SPD-Innenminister und die "Deutungen" seiner Partei

Eine Aussage aus der Stellungnahme von Innenminister Jäger (SPD) gegenüber dem Fernseh-Sender Phoenix am Mittwoch hört sich für das Verständnis des Blog-Betreibers sehr merkwürdig und verräterisch an: "Wir müssen aufpassen, dass die Extremisten nicht die Deutungshoheit über den Islam gewinnen."

Deutungshoheit? Was, bitte, ist damit gemeint, wenn ein SPD-Politiker von "Deutungshoheit" redet?

In einer Demokratie mit Meinungs- und Pressefreiheit sollte es so etwas wie "Deutungshoheit" eigentlich gar nicht geben, weshalb Politiker, die über "Deutungshoheit" reden oder gar solche beanspruchen, ein höchst merkwürdiges Verhältnis zum demokratischen Prozeß offenbaren. Aber wir wissen alle, dass es so etwas wie Deutungshoheit in der Tat gibt und wie das funktioniert: Parteien oder andere politische Gruppierungen bestimmen, wie die Menschen etwas zu sehen haben - und die ihnen nahestehenden Medien handeln diese Sichtweisen dann so ab, als handele es sich um die Feststellung von Tatsachen.

Und so hat das auch immer mit der "Deutungshoheit" über den Islam funktioniert, denn da hat die SPD niemals etwas anderes gemacht, als den Bürgern zu erzählen, dass ausschließlich alles, was mit dem Islam zu tun hat, supi-prima-toll ist - und der Bürger das auch gefälligst alles supi-prima-toll zu finden hat. Dass der Islam friedlich sei und dass Islam und Demokratie geradezu füreinander geschaffen seien. Wer zustimmte, durfte mit Gülistan Yüksel Döner essen, wofür diese wiederum das Bundes-Verdienstkreuz bekommen hat. Wer widersprochen hat, war kraft Deutungshoheit ein "Nazi" - so einfach war das bislang.

Intellektuell ist das natürlich eine höchst plumpe und eindimensionale Sichtweise, die stark an die Gut-und-Böse-Propaganda von Diktatoren erinnert und in einer freien, pluralistischen Gesellschaft, in welcher auch Religionskritik erlaubt sein sollte, eigentlich nichts verloren hat - aber da die GrünInnen, die evangelische Kirche, andere linke Kräfte und ganz besonders die linkspopulistischen Medien unseres Landes bei dieser Außerkraftsetzung von Meinungsfreiheit und Religionskritik immer gerne mitgespielt haben, hat das jahrelang prima funktioniert.

Bis plötzlich der pure und unverfälschte Islam in Gestalt der Herren Salafisten um die Ecke bog, die Sure 9/11 hochleben ließ, Frauenrechte für verzichtbar erklärte und - ätsch, bätsch - deutlich kundtat, der Islam habe mit der Demokratie überhaupt nichts im Sinn. Und damit jene Deutungshoheit, die linke Kräfte in Deutschland seit Jahrzehnten als ihren Privatbesitz betrachten, für sich beanspruchte. Womit übrigens auch erklärt ist, warum SPD-Jäger Salafisten und Gruppierungen wie proNRW immer so gerne gleichstellt: Denn wenn diese Gruppierungen auch sonst herzlich wenig gemein haben, so haben sie zumindest gemein, die Deutungshoheit linker Kräfte nicht zu akzeptieren - ganz besonders dann nicht, wenn es um den Islam geht. Und so etwas können Linke nicht verzeihen, denn auf Widerworte reagieren Linke höchst allergisch: Wer Linken widerspricht, gegen den muß  - und zwar gleich und sofort - zu Wasser, zu Lande und in der Luft vorgegangen werden.

Und genau darin liegt das große Mißverständnis des nordrhein-westfälischen Innenministers Ralf Jäger: Als SPD-Politiker meint er ganz offensichtlich, sein Amt sei dafür da, gegen all jene vorzugehen, die den "Deutungen" seiner SPD in irgendeiner Form widersprechen, es gar wagen, eine andere Meinung zum Islam zu haben als seine Partei. In Wahrheit jedoch besteht die Daseinsberechtigung eines Innenministers darin, dass dieser seiner Verantwortung für die innere Sicherheit des ihm anvertrauten Landes gerecht wird.

Aber wie erklärt man das einem SPD-Politiker?

Donnerstag, 17. Mai 2012

Wenn Minister den Mund aufmachen

"NRW-Innenminister Ralf Jäger hat sich im PHOENIX-Interview "tief entsetzt über die Härte der Gewalt bei den Angriffen auf Polizisten" bei den Auseinandersetzungen zwischen Pro NRW-Anhängern und militanten Salafisten gezeigt. Er forderte, "mit aller Konsequenz gegen die Straftäter vorzugehen".
(Quelle: Phoenix, 16.05.12)

Verzeihung, aber kann man dieses Geschwätz von Innenminister Jäger (SPD) noch ernst nehmen?

In Herrn Jägers Zuständigkeitsbereich liegt Mönchengladbach. Und wie es in dieser Stadt darum bestellt ist, gegen salafistische Straftäter vorzugehen, sehen wir ja schon daran, dass der letztjährige Salafisten-Schläger von unserer Staatsanwaltschaft unverändert nicht angeklagt wird.

Entweder weiß Innenminister Jäger (SPD) gar nicht, was hier in Mönchengladbach so passiert ist und was die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft, insbesondere deren Dezernentin für Staatsschutz-Delikte, so tut und vor allem nicht tut. Das würde aber bedeuten, dass dieser Minister völlig inkompetent ist, weil er über sicherheitsrelevante Vorgänge in seinem Zuständigkeitsbereich nicht einmal informiert ist.

Oder Herr Jäger weiß sehr wohl, was hier in Mönchengladbach so passiert ist und welche Rolle die hiesige Staatsanwaltschaft dabei spielt. Das würde aber bedeuten, dass seine Aussage, man solle "mit aller Konsequenz" gegen salafistische Straftäter vorgehen, bloßes Geschwätz ist - und in keinster Weise ehrlich oder ernsthaft gemeint ist.

Oder aber Herr Jäger meint damit, dass man gegen Salafisten vorgehen solle, die Polizisten brutal angreifen - nicht jedoch gegen Salafisten, die friedliche Demonstranten brutal angreifen. Das wiederum würde bedeuten, dass Herr Jäger Polizisten als schützenswerte Menschen begreift, womit er bis dahin betrachtet natürlich völlig recht hat - aber normale Bürger als eher wertlose Menschen begreift, denen Extremisten ruhig ungestraft eins in die Fresse hauen können.

Nur haben leider alle drei Möglichkeiten gemein, dass sie für die Bürger dieses Bundeslandes höchst beunruhigender Natur sind.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Salafisten bei Maischberger

Hei, was für eine Sendung: Eine ehemalige MTV-Tussi, die uns erzählt hat, dass der Islam die einzige Religion sei, welche andere Religionen anerkenne und es ein Teil der Scharia sei, die Verfassung des Landes anzuerkennen, in welchem man lebe. Und die darüber gefaselt hat, dass Muslime den Propheten Mohamed mehr lieben als jeden Menschen - natürlich selber nicht bemerkend, was sie uns damit gerade offenbart hat.

Eine Schauspielerin, Migrantin und somit leidendes Opfer, die uns erzählt hat, dass der politische Islam ja eigentlich nichts mit dem "gläubigen" Islam zu tun habe. Kurz: Nicht mal der Islam hat was mit dem Islam zu tun - leider konnte man an dieser Stelle nicht sehen, wie da selbst der später zugeschaltete Aiman Mazyek vor Neid erblaßte. Eine Moderatorin, die Herrn Bosbach verbieten wollte, über die Christenverfolgung in islamischen Ländern zu reden. Ein Michel Friedman, der Naivitäten in Worte kleidete, ein Matthias Matussek, der eher selten ausreden konnte und ein Wolfgang Bosbach, der alles Wichtige ruhig und mit beeindruckender Klarheit auf den Punkt brachte.

Und natürlich ein Salafaschist, der von den Qualitäts-Dschurnalisten des WDR im Vorfeld dieser Sendung als "Gelehrter des Islam" angekündigt wurde, aber leider über "Jesus war Muslim"-Niveau nicht wirklich hinauskam - die Ex-Muslima und Islam-Kritikerin Sabatina James hingegen wurde von den Redakteuren des "Rotfunks" schon im Vorfeld der Sendung vorsorglich wieder ausgeladen. Dazu passend die gewohnt schlechten Recherchen des WDR, der bei seinen Recherchen zu Salafisten/Terroristen Arid Uka und Mohamed Merah merkwürdigerweise völlig "übersehen" hat - kleine, politisch korrekte Pannen, wie sie beim zwangsgebührenfinanzierten Staatsfernsehen auffällig oft vorkommen.

Freuen wir uns also jetzt schon auf die nächsten Höhepunkte des deutschen Staatsfernsehens: "Antifanten bei Maischberger" debattieren mit dem nordrhein-westfälischen Innenminister darüber, warum die Meinungsfreiheit nicht zu Deutschland gehört, "Nazis bei Maischberger" streiten dann mit der Sozialismus-Gelehrten Beate Zschäpe über die Frage "Gehört der nationale Sozialismus zu Deutschland?"

Unerwünschte Meinungen werden selbstverständlich vorher ausgeladen, wer von den nicht ausgeladenen Gästen worüber sprechen darf, wird dann von Frau Maischberger in den laufenden Sendungen gewohnt diktatorisch entschieden.

Lüge, Meineid, Mönchengladbacher "Jusos"

"Die Jusos meinen, wenn CDU-Chef Krings und Landtagskandidat Schroeren mit Verweis auf die Situation in Bonn glauben, solch ein Verbot müsse nun auch in Mönchengladbach möglich sein, dann verkenne die CDU die rechtliche Situation. Ein vergleichbares Verbot sei in Mönchengladbach kaum durchsetzbar. Schroeren äußerte laut einem Zeitungsbericht ausdrücklich seine Besorgnis über den für vergangenen Samstag geplanten Info-Stand der Salafisten in Rheydt.
Peters dazu: „Im Zusammenhang mit den Ausschreitungen in Bonn vorgetragen, ist diese Äußerung ausschließlich dazu geeignet, bei den Bürgerinnen und Bürgern Angst zu schüren. Es ist traurig, dass die CDU immer noch versucht, durch solche unnötigen und populistischen Äußerungen auf Stimmenfang zu gehen.“ Es ist nicht das erste Mal, dass die Jusos die CDU für ihren Umgang mit islamischen Fundamentalisten kritisieren. Dabei steht die SPD-Jugendorganisation selbst für einen harten innenpolitischen Kurs gegenüber extremistischen Gruppierungen." (Quelle: BZ-MG, 15.05.12)

Habe ich richtig gelesen? Die Mönchengladbacher Jusos stehen für einen "harten innenpolitischen Kurs gegenüber extremistischen Gruppierungen"? Also auch gegenüber den Salafisten?

Hi, hi, hi: Irgendjemand scheint da nicht so ganz die Wahrheit zu sagen - denn von den Mönchengladbacher Jusos hat man in den letzten 21 Monaten in Sachen Salafisten nichts gesehen und gehört. Die Aussage, dass sich die Mönchengladbacher Jusos für das Salafisten-Problem dieser Stadt einfach nur einen Scheißdreck interessieren, dürfte da wohl wesentlich näher an der Wahrheit liegen.

Natürlich bleibt es abzuwarten, ob die jüngsten Vorstöße der CDU vielleicht tatsächlich nur Wahlkampf waren. Aber wenn ausgerechnet Mönchengladbacher Sozen und Jusos jetzt plötzlich so tun, als ob sie schon immer gegen Salafisten gewesen wären, dann ist das an Verlogenheit nicht mehr zu überbieten. Da ist die Mönchengladbacher "Linkspartei" in ihrer Solidarität zu den Salafisten wenigstens ehrlich!

Dienstag, 15. Mai 2012

Überraschung: Ein Ji-Hartz Salafist!

Der FOCUS vermeldet ganz aufgeregt, dass SPIEGEL-TV vermeldet hat, dass der Salafist Murat K., der am 5.Mai bei den Bonner Salafisten-Krawallen zwei Polizisten in Tötungsabsicht niedergestochen hat, von Hartz-IV lebt.

Müssen wir in Anbetracht dieser dramatischen Enthüllung jetzt so tun, als ob wir überrascht wären?

Liebe Mönchengladbacher SED/PDS/"Linkspartei",

"Torben Schultz, Kreisvorstandsmitglied der Linken, sieht das anders. Er verteilt während der Rede des Bürgerinitiativen-Sprechers kurzerhand Linken-Flyer mit der Aufschrift "Gleiches Recht für alle". Wohlgemerkt – wie er betont – "aus gegebenem Anlass". Dem 41-Jährigen sei das Welt- und Menschenbild der Salafisten zwar zuwider, trotzdem könne er die Vorgehensweise der Bürgerinitiative um Wilfried Schultz nicht tolerieren. "Ich halte das alles für eine sehr gefährliche Gratwanderung. Hier wird Hass geschürt – und ich habe den Verdacht, dass das alles in die rechtspopulistische Richtung gehen könnte", sagt er. Und auch die Vorwürfe gegen die Politik kann er nicht verstehen. "Wir als Linke beispielsweise haben zunächst das Gespräch mit den Salafisten gesucht. Das macht uns längst nicht zu ,Salafisten-Freunden'. Doch wir werben grundsätzlich für einen friedlichen Umgang", betont er."
(Quelle: RP-Online, 14.05.12)

Liebe Mönchengladbacher SED/PDS/"Linkspartei", lieber Torben Schultz,

nein, nein, natürlich nicht: Ihr seid keine Freunde der Salafisten!

Klar, manchmal schaut Ihr auf ein Käffchen bei den Salafisten vorbei. Aber nicht, weil Ihr Freunde der Salafisten seid - nicht doch. Ihr macht das nur, weil Euch ja soviel verbindet: Der Anti-Kapitalismus, der Antisemitismus und natürlich die Tatsache, dass Ihr beide zu Recht vom Verfassungsschutz beobachtet werdet. Klar, sowas verbindet - verstehe ich doch total!

Lustig ist es ja, wenn ausgerechnet Ihr, die Ihr selber mindestens linkspopulistisch, wenn nicht gar linksextrem seid, Euch zu Hütern der demokratischen Kultur aufspielt und von "Verdacht auf Rechtspopulismus" schwafelt - aber sehen wir über solche Lächerlichkeiten mal großzügig hinweg und beschränken uns in unserer Betrachtung darauf, dass Ihr jene, die Salafisten kritisieren oder sich gar dagegen engagieren, immer wieder gerne diffamiert.

Aber nein, deswegen seid Ihr keine Freunde der Salafisten - natürlich nicht. Und, nein, niemand hatte jemals die Absicht, eine Mauer zu bauen. Und, klar doch: Es war nicht alles schlecht unter Honecker.

Wer's glaubt.

Montag, 14. Mai 2012

Bloß kein Schönreden!

Das Salafisten am Samstag in Berlin schon wieder Randale gemacht und erneut drei Polizisten verletzt haben, dürfte angesichts dieser katastrophalen Wahlniederlage im Moment wohl niemanden interessieren.

Auch das Mönchengladbacher Wahlergebnis ist verheerend: Die Salafisten-Hätschler-Partei SPD bleibt mit 36,11% der abgegebenen Zweitstimmen auch weiterhin die stärkste Kraft in dieser Stadt. Das Abschneiden der ganz wenigen Anti-Salafisten-Parteien, die es überhaupt gibt, war zumindest in unserer Stadt eher desaströs: proNRW bekam gerade mal 1,95% der Zweitstimmen, Wilfried Schultz war mit 1,24% der in seinem Wahlkreis abgegebenen Erststimmen der mit weitem Abstand schlechteste aller 13 Mönchengladbacher Direkt-Kandidaten.

Machen wir uns bitte nichts vor: Zum einen ist der Hätschelkurs, den OB Bude (SPD) und seine Behörden gegenüber den Salafisten so fahren, damit vom Mönchengladbacher Wähler amtlich bestätigt. Zum anderen sind die Phantastereien einiger, sich auf politischem Wege gegen die Salafisten zu wehren, mit diesem Wahltag grandios gescheitert. Letzteres ist keine Überraschung, ersteres hingegen kommt einem Schock gleich.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass der einzige Weg, sich in Mönchengladbach erfolgreich der Salafisten zu erwehren, in organisierten Bürgerinitiativen besteht - so, wie wir es in der Vergangenheit mit der BI und der IgS hatten. Aber genau da regt sich ja leider seit Ewigkeiten nichts mehr!

Sonntag, 13. Mai 2012

Ärzte für Salafisten - aber nicht für Polizisten!

•Bis Freitagmittag (4. Mai) sei die Einrichtung einer Gefangenensammelstelle nicht mal in Betracht gezogen worden.
•Kollegen, die für ihn überraschend keinen Einsatz hatten, hätten am 5. Mai an einem „Techniknachmittag“ teilgenommen. Thema: Mit welchen Pflegeprodukten hält man sein Fahrrad in Schuss.
•Das Personal für die Gefangenensammelstelle (Kapazität: 50 Personen) hätte schon bald nicht ausgereicht. Festgenommene Salafisten seien daher ohne erkennungsdienstliche Behandlung entlassen, jubelnd von anderen Demonstranten in Empfang genommen worden.
•Verstärkung, zum Teil aus Düsseldorf und Aachen, sei viel zu spät angefordert worden. Die Kollegen seien angekommen, als die Straßenschlacht so gut wie beendet gewesen sei.
•Die ärztliche Betreuung für verletzte Polizisten sei vergessen worden. Für verletzte Salafisten hingegen war ein Arzt da.
•Die Einsatzkräfte hätten keine Distanzwaffen gehabt. Salafisten hatten faustgroße Steine und Brandsätze geworfen. „Mit einem Gummigeschoss könnte man solche Straftäter auf Distanz halten.“
•Besonders krass: Erst am 1. Mai waren in Solingen Salafisten auf Polizisten losgegangen, hatten drei verletzt. Der Beamte: „Spätestens danach hätten in Bonn alle Alarmsysteme anschlagen müssen!“

Das sind die Aussagen eines Polizisten, der bei den Bonner Salafisten-Krawallen 16 Stunden lang im Einsatz war. Verantwortlich für dieses Desaster ist mit Innenminister Jäger (SPD) ein Politiker, der Salafisten immer gehätschelt hat - aber das Leben von Bürgern und Polizisten in unverantwortlicher Manier gefährdet.

Nur dank der nordrhein-westfälischen Journaille, die - wie in jedem Wahlkampf - ihrer SPD treu zur Seite steht, ist dieser Minister noch im Amt. Aber glücklicherweise haben heute die Wählerinnen und Wähler die Möglichkeit, diese gemeingefährliche Person ganz demokratisch zu entsorgen:

Ralf Jäger ist kein Innenminister, sondern ein Sicherheitsrisiko -
wählt ihn endlich ab!

Von flüchtenden GrünInnen

Unser Reporter, der uns in der jüngeren Vergangenheit viele interessante Augenzeugenberichte geliefert hat, war am Freitag in Bochum unterwegs. Wo er plötzlich an einem Wahlkampf-Stand der GrünInnen vorbeikam - zwei Tage vor einer Wahl nichts Ungewöhnliches. Jedenfalls hatte er die Idee, die dort versammelten GrünInnen einmal zu befragen, wie sie so zu den Salafisten stehen? Ob und was man gegen die Salafisten tun solle? Ob die GrünInnen für oder gegen den Salafismus seien?

Leider bekam unser Reporter keinerlei Antwort, denn das wortlose Anglotzen eines Fragestellers kann man selbst bei wohlwollender Betrachtung nun mal nicht als Antwort werten. Aber vielleicht kann man es ja als Antwort werten, dass der Chef der grünen Wahlkampf-Truppe unmittelbar nach dieser Frage seine Gesinnungsgenossen angewiesen hat, den Stand sofort abzubauen und alles einzupacken. Nur wenige Minuten später waren die Bochumer GrünInnen komplett verschwunden!

Warum laufen GrünInnen sofort weg, nur weil man sie zu den Salafisten befragt? Haben sie etwa Schiß davor, dass die Normalbevölkerung längst kapiert hat, wer die Mülti-Külti-Vollpfosten sind, denen wir den ganzen Scheiß mit den Salafisten überhaupt erst zu verdanken haben?

In Ermangelung einer anderen Antwort möchte der Betreiber dieses Blogs noch kurz darauf verweisen, dass sich auch die Mönchengladbacher GrünInnen in den letzten 21 Monaten einfach nur einen Dreck um das Salafisten-Problem dieser Stadt gekümmert haben.

Das war die garantiert letzte Folge der beliebten Reihe "Parteien, die man am 13.Mai auf gar keinen Fall wählen sollte"

Samstag, 12. Mai 2012

Werden die Salafisten SPD wählen?

Was in diesem Landtags-Wahlkampf völlig untergegangen ist: Keine Partei hat den Salafisten irgendwelche Wahlversprechen gemacht oder Besuche abgestattet. Es ist unglaublich, aber wahr: Nicht einmal Mario Bocks und seine Mönchengladbacher "Linke" haben mal auf ein Käffchen bei den Salafisten vorbeigeschaut!

Wen werden die Salafisten nun wählen? Werden sie vielleicht gar nicht wählen, denn traditionell gehören Demokratie, Menschenrechte im Allgemeinen und ganz besonders Frauenrechte ja zu den Dingen, die Salafisten ablehnen? Was sehr schade wäre, denn mit der SPD gibt es in der Tat eine Partei, die sich schon seit Jahren unermüdlich bemüht, für salafistische Wähler attraktiv zu sein.

Schon alleine wegen solcher Politiker wie dem Mönchengladbacher OB Norbert Bude und Innenminister Ralf Jäger sollten Salafisten die SPD wählen: Beide stehen ganz konsequent dafür, niemals etwas zu tun, was den Herren Salafisten mißfallen würde. Beide sind bekannt dafür, dass sie Bürger, die - wie in der Vergangenheit in Mönchengladbach - die Frechheit haben, gegen Salafisten zu protestieren, völlig im Stich und "links" liegen lassen.

Aber diese beiden Politiker haben Salafisten noch viel mehr zu bieten: Beide, Bude wie auch Jäger, haben sich bis zum heutigen Tag kein einziges Mal dazu geäußert, dass und warum die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft mehrfach Strafverfahren gegen hochrangige Salafisten eingestellt hat. Weder dazu, dass das Verfahren wegen Brandstiftung gegen Sven Lau & Co. einfach so eingestellt wurde, noch dazu, dass der Salafisten-Schläger vom 24.Juni bis heute nicht von der Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft angeklagt wurde, haben sich Bude oder Jäger jemals geäußert! Auch das ist für Salafisten sehr wichtig, denn welcher Salafist hat schon Lust, vor Gericht gestellt zu werden, nur weil er 'nen Brand gelegt oder irgendeinem Ungläubigen mal wieder die Fresse poliert hat?

Ganz besonders Innenminister Jäger ist ein klarer und eindeutiger Grund, weshalb Salafaschisten nur die SPD wählen sollten: Nach den Bonner Salafisten-Krawallen hatte Jäger nichts Besseres zu tun, als eilfertig vor den Salafisten zu kapitulieren und erneut einen verfassungswidrigen Versuch zu unternehmen, das öffentliche Zeigen dieser Karikatur zu verbieten. Wo sonst finden sich noch Politiker, die sofort in die Knie gehen und mit der weissen Flagge wedeln, nur weil die Salafisten mal "Buh!" machen?

Nicht zu vergessen, dass Salafisten in der Amtszeit von Herrn Jäger nicht nur im Polizeidienst Karriere machen konnten - nein, unter Herrn Jäger konnten Salafisten sogar für den Verfassungsschutz arbeiten!

Auch sollten die Schnittmengen nicht vergessen werden, die es zwischen der SPD und den Salafisten schon heute gibt: Wenn es darum geht, Bürger, die den Islam kritisch sehen, die gar gegen Salafisten sind oder keine Scharia in Deutschland wollen, als "rechtsextrem" zu diffamieren und zu bekämpfen, so kann man den Wahlkampf der SPD und die Hetzpropaganda der Salafisten schon heute nicht mehr unterscheiden.

Irgendwie ist es schade, dass die Herren Salafisten ein so gestörtes Verhältnis zur Demokratie haben. Denn nach allem, was Norbert Bude, Ralf Jäger,  unser kraftloses Hannelörchen und andere SPD-Politiker in den letzten Jahren so getan und vor allem nicht getan haben, hätten sie es wirklich verdient, wenn die nordrhein-westfälischen Salafisten am morgigen Sonntag geschlossen SPD wählen würden.

P.S.: Und damit auch die Salafistinnen SPD wählen, könnten die Herren Salafisten ihren Frauen ja mit gewissen Züchtigungs-Maßnahmen drohen - ihre Religion erlaubt das bekanntlicherweise.