Montag, 30. April 2012

Die Jagd auf Christen geht weiter

"Mindestens zehn Menschen sterben bei einem Anschlag auf einen christlichen Gottesdienst im Norden Nigerias. Dutzende Menschen werden verletzt. Hinter dem Attentat wird die islamistische Sekte Boko Haram vermutet . . . . . . Bei einem Terroranschlag auf eine christliche Universität im Norden Nigerias sind nach offiziellen Angaben mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. In der katholischen "Bayero University" in der Stadt Kano seien drei Bomben explodiert, während dort gerade ein Gottesdienst zelebriert wurde, berichteten Augenzeugen. Die Zahl der Opfer könnte weiter steigen, hieß es."
(Quelle: n-tv.de, 29.04.12)

Es ist immer das Gleiche: Wenn unsere Links-Medien überhaupt mal am Rande davon berichten, dass irgendwo im fernen Afrika munter Christen abgeschlachtet werden, dann wird immer nur ganz verschämt von einer "islamistischen Sekte" geredet. Dass es sich bei Boko Haram schlicht und einfach um eine Bande von Salafisten handelt, verschweigen unsere Links-Medien bis heute.

Mehr zu diesem Thema bei kath.net: Außer 'Christen umbringen' haben sie keine Philosophie

Sonntag, 29. April 2012

So lenkt man vom eigenen Versagen ab

"Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) warnt vor einer Eskalation zwischen Rechtsextremisten und Salafisten. Die geplanten Kundgebungen der rechtsextremen Kleinpartei Pro-NRW im Landtagswahlkampf heizten das Klima im Land auf." (Quelle: RP-Online, 28.04.12)

Habe ich richtig gelesen? Die Politik befürchtet eine Eskalation zwischen "Rechtsextremisten" und Salafisten? Und die Kundgebungen von proNRW würden das Klima im Land "aufheizen"?

Nun, wir steuern in der Tat auf eine Eskalation zu. Aber auf eine Eskalation zwischen fanatischen "Salafaschisten", welche die Scharia in unser zivilisiertes Land bringen wollen und ständig in terroristische Aktivitäten verstrickt sind - und ganz normalen, verfassungstreuen Bürgern, die sich, völlig zu Recht, dagegen wehren wollen. Und die sich dabei von der etablierten Politik im Stich gelassen und verarscht fühlen. Womit im Grunde schon hinreichend erklärt ist, warum sich das Klima im Land aufheizt - und warum es völlig lächerlich und verlogen ist, proNRW und dergleichen dafür verantwortlich zu machen.

Was das Klima im Land aufheizt, sind Politiker etablierter Parteien, die null und nichts gegen die Herren Salafisten unternehmen. Bestes - oder traurigstes - Beispiel ist unser Innenminister Jäger (SPD), der jetzt seit fast zwei Jahren unablässig über die Salafisten schwätzt - aber bis heute nichts gegen sie getan hat. Ja, solche Figuren machen den ganz normalen Bürger wütend - und zwar zu Recht.

Was das Klima im Land aufheizt, sind Staatsanwaltschaften, die ein Strafverfahren gegen hochrangige Salafisten nach dem nächsten einstellen. Ja, solche Formen von Kapitulation machen den ganz normalen Bürger wütend, denn der ganz normale Bürger interpretiert solche Vorgänge längst so, dass unsere Behörden vor den Salafisten kuschen.

Und was das Klima im Land ganz besonders aufheizt, ist die Tatsache, dass Bürger, die gegen Salafisten protestieren, pauschal als "Rechtsextreme" oder gar als "Nazis" diffamiert werden. Schlimmstes und abstoßendstes Beispiel sind da ganz eindeutig die Verhältnisse in Solingen, wo jedesmal, wenn irgendeine Gruppierung gegen die Salafisten protestiert, sofort fragwürdige linke Kräfte zusammenkommen, um gegen jene aufzumarschieren, die gegen die Salafisten protestieren. Und sich dabei nicht einmal entblöden, Schweigeminuten für die Opfer des salafistischen Terrors mit Triller-Pfeifen und Buh-Rufen zu stören - was übrigens nichts anderes bedeutet, als dass ausgerechnet jene, die sich selber wie Nazis benehmen, sich erdreisten, andere als solche zu diffamieren.

Hier geht es auch gar nicht mehr um die Frage, wie man denn nun zu proNRW und deren Kundgebungen steht - dass der Betreiber dieses Blogs nicht gerade ein Freund von proNRW ist, setze ich jetzt mal als bekannt voraus. Aber hier geht es längst um etwas ganz anderes:

Je mehr die Menschen im Land zur Kenntnis nehmen müssen, wie die Herren Salafisten staatlich subventioniert und beschützt werden, je offensichtlicher es ist, dass die Politiker der etablierten Parteien nichts daran ändern, sondern immer nur schwätzen, je mehr man Salafisten-Gegner als "Rechtsextreme" oder "Nazis" diffamiert, umso mehr heizt sich das Klima im Land auf - und umso mehr Menschen wenden sich Gruppierungen wie proNRW zu.

Aber dafür diesen Gruppierungen selber die Schuld zu geben, ist einfach nur lächerlich und verlogen; Es sind die etablierten Parteien, die in Sachen Salafisten völlig versagt haben - allen voran die sogenannten Volksparteien CDU und SPD. Diese Parteien und deren Vertreter sind es, welche die Herren Salafisten hätscheln - und damit den Menschen, die Angst vor den Salafisten haben, am 13. Mai gar keine andere Wahl mehr lassen als proNRW.

Samstag, 28. April 2012

Aber es sind doch so wenige!

Man mag die inflationäre Berichterstattung unserer Medien und die hysterischen Debatten unserer Politiker über die Verteilung kostenloser Korane durch die Salafisten angemessen oder einfach nur verlogen finden - eines jedoch hat die Verteilung der Korane in jedem Fall bewirkt: Die Herren Salafisten sind plötzlich in aller Munde. Und es hat ganz eindeutig eine Verschiebung in den Debatten über die Salafisten stattgefunden: Kaum jemand bestreitet noch die Gefährlichkeit der Salafisten.

Kaum jemand? Ja, vereinzelt gibt es sie immer noch: Die ganz hartgesottenen Salafisten-Verharmloser. Man findet sie z.B. bei den "Jungen Piraten", Mely Kiyak mit ihrer "Muslime sind per se gut, aber Deutsche ohne Migrationshintergrund sind potentielle Nazis"-Kolumne in der Frankfurter Rundschau darf da natürlich auch nicht fehlen und - wie könnte es anders sein - unser guter, alter Freund Charly Lücker hat sich diese Woche nach langer Zeit auch mal wieder in diesem Sinne zu Wort gemeldet. Also erlaube ich mir mal, aus seinem Blog zu zitieren - was beispielhaft zu verstehen ist, denn im Prinzip haben die (zum Glück) wenigen Salafisten-Verharmloser alle das gleiche Argument:

"Ich habe ja ausführlich das Auftreten der Salafiten in meiner Nachbarstadt Mönchengladbach verfolgt und hier davon berichtet. Daher habe ich schon recht früh von dem Plan Kenntnis bekommen, dass diese in ganz Deutschland den Koran verschenken wollen. Jetzt stehen sie auf den Fußgängerzonen und ihre Aktion schlägt Wellen. Aber geht eine nennenswerte Gefahr von dieser Aktion für Deutschland aus? Ich meine Nein, eher das genaue Gegenteil ist der Fall. Ich habe in der letzten Printausgabe des Stern gelesen, dass die Salafiten unter den Moslems in Deutschland gerade mal 0,1% ausmachen. Und selbst unter den Salafiten sind diejenigen, die sich gewaltbereit zeigen, in einer klaren Minderheit. Wir reden hier also nicht von einer irgendwie großen Gruppe, von der Gefahr für unser Land ausgeht."
(Quelle: Katalyma-Blog, 23.04.12)

Man stutzt sofort und fragt sich: Seit wann wird die Gefährlichkeit einer Gruppe nur an ihrer Größe bemessen? Was natürlich eine rein rhetorische Frage ist, denn die Gefährlichkeit einer Gruppe nur an ihrer Größe zu bemessen, ist selbstverständlich kompletter Blödsinn.  Die Gefährlichkeit einer Gruppe wird zuerst einmal an ihrer Ideologie bemessen, daran, wozu Mitglieder dieser Gruppe zur Umsetzung derselben bereit sind - und natürlich auch an dem, was sie bislang so getan haben.

Und da könnte man mit 9/11 argumentieren bzw. damit, dass alle 9/11-Attentäter Salafisten waren, ebenso die Mitglieder der terroristischen "Sauerland-Gruppe", man könnte auch damit argumentieren, dass salafistische Banden in Ägypten und Nigeria Jagd auf Christen machen oder dass Salafisten in Tunesien die Scharia mit Gewalt einführen wollen. Oder damit, dass der Salafismus nun mal eben nicht mit Osama bin Laden liquidiert wurde. Alles Dinge, mit denen man als Salafisten-Gegner argumentieren könnte.

Was aber für einen Mönchengladbacher Salafisten-Gegner wirklich unerträglich ist, ist etwas ganz anderes, nämlich dass mit Arid Uka und Mohamed Merah alle islamistischen Attentäter, die in den letzten 1 1/2 Jahren in Europa unschuldige Menschen massakriert haben, Kontakte zu den Mönchengladbacher EZP-Salafisten hatten. Das ist etwas, was der Betreiber dieses Blogs als Mönchengladbacher Bürger in höchstem Maße bedrückend und beunruhigend findet. Mit Verlaub: Soll das etwa zum Dauerzustand werden, dass wir nach jedem islamistischen Terror-Attentat irgendwo in Europa anschließend in der Presse lesen müssen, dass Spuren nach Mönchengladbach, Germany geführt haben?

Und die Hinterbliebenen der Opfer dieser Terror-Anschläge tröstet es herzlich wenig, wie wenig Salafisten es angeblich doch gibt. Oder wollen unsere notorischen Salafisten-Verharmloser wirklich an eine Eva Sandler herantreten, die beim Anschlag in Toulouse ihren Ehemann und ihre beiden Kinder verloren hat, und ihr etwa kackfrech ins Gesicht sagen, der Verlust ihres Mannes und ihrer Kinder sei doch gar nicht soo schlimm - schließlich wären nur 0,1% der Muslime Salafisten?

Nein, das wollen sie sicherlich nicht - denn vor den Opfern und ihren Hinterbliebenen verschließen unsere notorischen Salafisten-Verharmloser die Augen. Aber allerspätestens an dieser Stelle sehen wir, welchen plumpen und zynischen Trick die Charly Lückers, die Mely Kiyaks und die "Piraten" dieser Welt uns zumuten: Sie tun einfach so, als ob es diese Terror-Anschläge nie gegeben hätte. Und damit, dass es diese Terror-Anschläge nie gegeben hat, hat es natürlich auch keine Opfer gegeben und auch keine Hinterbliebenen von Opfern - eine perfidere Verhöhnung von Opfern als deren Verleugnung ist gar nicht mehr vorstellbar.

Man stelle sich einmal vor, welches Geschrei es geben würde, wenn irgendjemand (vielleicht Grass?) behaupten würde, man müsse nichts gegen Nazis tun, denn es gäbe kaum noch welche in diesem Land - und in seinen weiteren Ausführungen einfach so tun würde, als ob es die Shoah nie gegeben hätte. Und dieses Geschrei würde sich dann auch völlig zu Recht erheben, denn Leugnungen der Shoah oder anderer Nazi-Verbrechen sind in der Tat unerträglich.

Aber warum erhebt sich kein Geschrei, wenn uns jemand erzählt, man müsse nichts gegen Salafisten tun, denn es gäbe nur sehr wenige davon - und die Terror-Anschläge von Salafisten und deren unschuldige Opfer dabei einfach verleugnet?

Freitag, 27. April 2012

Wir alle freuen uns - aber eine Frage bleibt trotzdem

Und schon wieder eine erfreuliche Eilmeldung: Eine hessische Zeitung erzählt uns, dass Mohamed Mahmoud Deutschland bereits gestern, also unmittelbar nach seiner Ausweisung, "freiwillig" verlassen hat. Der hessische Innenminister Boris Rhein (CDU) kommentierte dieses mit den Worten "Ich freue mich, dass dieser salafistische Prediger seine Koffer gepackt und Deutschland den Rücken gekehrt hat".

Nun, wir alle freuen uns darüber, dass wir diesen Unsympathen endlich los sind. Trotzdem bleibt die Frage, ob es wohl Zufall war, dass sich Mohamed Mahmoud, dem gute Kontakte zu Al-Qaida nachgesagt werden, genau einen Tag nach der von Al-Qaida erpressten Freilassung von Feliz Gelowicz nach Ägypten abgesetzt hat?

Donnerstag, 26. April 2012

Mohamed Mahmoud muß Deutschland verlassen!

Endlich mal eine erfreuliche Eilmeldung: Der salafistische Hassprediger Mohamed Mahmoud muß Deutschland innerhalb von vier Wochen verlassen - andernfalls droht ihm die Abschiebung nach Österreich.

Verfügt wurde diese Maßnahme vom hessischen Innenminister Boris Rhein (CDU). Theoretisch hätte diese Maßnahme natürlich auch von unserem Innenminister Jäger (SPD) verfügt werden können, denn zuletzt war Mohamed Mahmoud wieder in Jägers Zuständigkeitsbereich aktiv - aber Jäger ist bekanntlich mit spektakulären Wahlkampf-Aktionen beschäftigt, die zufälligerweise gegen politische Konkurrenten gerichtet sind. Damit bleibt in einem Punkt alles wie gehabt: In NRW haben wir es nur mit Schwätzern und Wahlkämpfern zu tun, die einzigen Politiker, die es mit dem Engagement gegen die Herren Salafisten wirklich ernst meinen, sind unverändert Boris Rhein und Ismail Tipi in Hessen - und dank deren Engagement haben wir bald einen Hassprediger weniger.

bye, bye, Salafisten-Brüderchen!

Das wahre Gesicht der Salafisten gibt's auch gleich um die Ecke




Ein sehenswerter Bericht der ARD, die uns das wahre Gesicht der Salafisten vor Augen führen will - am Beispiel tunesischer Salafisten, welche die Scharia jetzt mit Gewalt einführen wollen. Aber muß man wirklich nach Ägypten oder Tunesien schauen, um das wahre Gesicht der Herren Salafisten zu erblicken?

Ein Blick auf unser liebes "Früchtchen" Mohamed Mahmoud, der so nette Dinge von sich gibt wie "Bei Allah, wir werden Rom erobern! Und dann wird der Petersplatz der Platz sein, um Allahs Strafen umzusetzen!" oder "Erklärt euren Kindern, was Jihad ist! Erzählt ihnen von Guantánamo, von Gaza, erzählt ihnen das! Damit sie mit diesem Hass gegen die Kuffar (Ungläubigen) aufwachsen!" müßte eigentlich schon reichen, um sich ein Bild von dem "wahren Gesicht" der Salafisten zu machen.

Oder ein Blick auf die - zu Unrecht - vergessenen Mönchengladbacher Salafisten und ihre mörderischen Freunde: Damit ist nicht nur Arid Uka gemeint - auch Mohamed Merah, der Mörder von Toulouse, hatte Kontakte zum nur formal aufgelösten Mönchengladbacher Salafisten-Verein "Einladung zum Paradies".

Womit wir auch beim höchst merkwürdigen Teil der Geschichte angelangt wären: Alle islamistischen Attentäter, die in den letzten 14 Monaten in Europa unschuldige Menschen massakriert haben, hatten Kontakte zu den Mönchengladbachern EZP-Salafisten. Aber das verschweigen uns unsere Medien und unsere Politiker, nur offenbart sich genau darin ihre Verlogenheit: Wenn Salafisten in Fußgängerzonen den Koran verteilen und/oder von Hartz-IV leben, so ereifert man sich darüber hysterisch, fordert gar, die Behörden sollen schmarotzende Salafisten zur Annahme einer Arbeit zwingen - wenn Salafisten jedoch unschuldige Menschen massakrieren, so spielt man das herunter und kommt uns jedesmal mit den Lügen vom "Einzeltäter", der ja mit dem Islam im Allgemeinen und den Salafisten im Speziellen nichts, aber auch rein gar nichts zu tun hatte.

Aber wie dem auch sei: Um das wahre Gesicht der Salafisten zu erblicken, müssen wir nicht nach Ägypten oder Tunesien schauen - ein kurzer Blick nach Hessen, nach Solingen oder auf die Mönchengladbacher Salafisten und ihre mörderischen Freunde reicht da völlig.

Mittwoch, 25. April 2012

Ein Innenminister und sein Wahlkampf

"Kriminelle Aktivitäten rechtsextremistischer Straftäter werden entschlossen geahndet."
(NRW-Innenminister Ralf Jäger, 25.04.12)

Na, das hoffe ich doch! Schade nur, dass man bei den Herren Salafisten in NRW nicht so verfährt. Und deswegen ist es auch höchste Zeit, sich bei diesem Innenminister, der sich im Wahlkampf als konsequenter "Kämpfer gegen Rechtsextremismus" präsentiert, auch einmal die Leistungsbilanz in Sachen Salafisten näher anzuschauen.

Vorweg gesagt: Inflationäres Warnen vor den Salafisten, Aufrufe zur "Wachsamkeit" oder gar das Vortäuschen von Erfolgen, die in Wahrheit gar keine waren bzw. von anderen herbeigeführt wurden, können in dieser Leistungsbilanz nicht berücksichtigt werden. Dass Politiker gerne viel schwätzen, wenn der Tag lang ist, wissen wir alle - aber in der Leistungsbilanz eines Politikers können nur Taten berücksichtigt werden. Und da sieht die Leistungsbilanz unseres Innenministers Jäger (SPD) einfach nur verheerend aus:

1.) Im Gegensatz zum damaligen Bundes-Innenminister hat sich Herr Jäger dem Mönchengladbacher Bürger-Protest gegen die Salafisten konsequent ferngehalten.

2.) Bis zum heutigen Tage hat Herr Jäger keine einzige konkrete Maßnahme gegen die Herren Salafisten initiiert, er hat nicht einmal eine konkrete Maßnahme gefordert oder laut über eine solche nachgedacht. Während er im Kampf gegen den Rechtsextremismus ein sog. Acht-Punkte-Programm präsentiert hat, pflegt er im Kampf gegen Salafisten oder andere islamistische Extremisten also ganz offensichtlich ein Null-Punkte-Programm.

3.) Dazu, dass die nordrhein-westfälischen Staatsanwaltschaften bislang alle Strafverfahren gegen hochrangige Salafisten eingestellt haben, hat sich Herr Jäger bis zum heutigen Tag mit keinem einzigen Wort geäußert.

Ein Totalversagen, wie es klarer und deutlicher kaum sein könnte; Da weiß man als Salafisten-Gegner wenigstens schon mal, wen bzw. welche Partei man am 13. Mai auf gar keinen Fall wählen sollte.

"Anti"-Faschisten

"Nach den Morden von 1993 hat es in Solingen ein beispielhaftes Engagement und viele erzielte Erfolge gegeben, das respektvolle Miteinander der verschiedenen Kulturen und Religionen grundlegend zu verbessern. Wir werden es nicht zulassen, dass jetzt ideologische Brandstifter, populistische, religiöse und andere Extremisten diesen begonnenen Prozess sabotieren." (Auszug aus einem Aufruf des Solinger "Bunt statt Braun"-Bündnisses vom 22.04.12)

Wie sich das Solinger "Bunt statt Braun"-Bündnis und das benachbarte Bündnis "Remscheid tolerant" ein "respektvolles Miteinander der verschiedenen Kulturen und Religionen" so vorstellen, haben wir ja am 24. März erleben dürfen: Da haben Teilnehmer der Anti-Salafisten-Demo von proNRW in Remscheid wie auch in Solingen um eine Schweigeminute gebeten für die wenige Tage zuvor in Toulouse von einem Salafisten ermordeten Menschen, darunter bekanntlich mehrere jüdische Kinder. Teilnehmer der "Bündnis"-Gegendemos jedoch haben diese Schweigeminuten mit Triller-Pfeifen und Buh-Rufen gestört (hier und hier). Vorgänge, an denen jeder Nazi seine helle Freude gehabt hätte!

Aber so sind sie nun mal, diese "bunten" und "toleranten" Bündnisse, die immer aufmarschieren, wenn jemand gegen Salafisten protestiert: Linksextreme und Judenhasser scheinen da nicht unwillkommen zu sein. Man fühlt sich da immer nur an den italienischen Schriftsteller Ignazio Silone erinnert, der einst sagte:

"Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: "Ich bin der Faschismus." Nein, er wird sagen: "Ich bin der Antifaschismus."

Dienstag, 24. April 2012

Hartz-IV für Salafisten und kein Ende

Da hat der Stuttgarter Journalist Franz Feyder mit seinem Beitrag vom 14.04.12 in den Stuttgarter Nachrichten über den Hartz-IV-Bezug des Kölner Salafisten Abu Nagie eine Lawine losgetreten: Selbst linkspopulistische Medien, die normalerweise alles verharmlosen und herunterspielen, was mit den Herren Salafisten zu tun hat, schreiben fleißig bei Herrn Feyder ab und ereifern sich immer noch über den Hartz-IV-Bezug des Kölner Hasspredigers.

Inzwischen fordert mit dem hessischen CDU-Landtagsabgeordneten Ismail Tipi auch der erste Politiker ein Ende des Hartz-IV-Bezuges für den Salafisten: "Das ist mir unbegreiflich. Wir können doch nicht jemanden unterstützen, der offen gegen unseren Staat, unsere Freiheiten und unsere Demokratie hetzt. Ich bin froh, dass diese Zahlen (die Höhe von Nagies Hartz-IV-Bezügen, Anm. d. Blog-Betreibers) in den Medien publik gemacht wurden, denn ich zähle auf die Durchsetzungsfähigkeit der deutschen Behörden, dass diese Zahlungen an Herrn Abou-Nagie eingestellt werden."

Natürlich ist die Forderung von Ismail Tipi absolut richtig. Das Problem ist nur: Abu Nagie hat seinen Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen. Und das Verhalten nordrhein-westfälischer Behörden gegenüber hochrangigen Salafisten kann man beispielsweise mit der Vokabel "nachsichtig" beschreiben, auch der Begriff "großzügig" paßt da sehr gut. Ob man nach den Vorgängen in Mönchengladbach und insbesondere nach dem Skandal um die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft vielleicht sogar die Vokabel "unterwürfig" bemühen sollte, überlasse ich dem Urteil des geneigten Lesers.

"Durchsetzungsfähig" jedoch sind die nordrhein-westfälischen Behörden nicht - und schon mal gar nicht gegenüber hochrangigen Salafisten.

Aktualisierung: Die Stadt Köln will Herrn Nagie doch tatsächlich den Zuschuß für sein schmuckes 139qm-Reihenhäuschen kürzen. Aber keine Sorge: Der "Deutsch-Palästinenser" Nagie wird auch weiterhin auf Kosten des deutschen Steuerzahlers leben.

Montag, 23. April 2012

Eine freigepresste Terroristin und andere Merkwürdigkeiten

"Die verurteilte Terrorhelferin Filiz Gelowicz kommt am Mittwoch kommender Woche vorzeitig aus dem Gefängnis. Nach Informationen der Hörfunkwelle SWR-Info entschied das Berliner Kammergericht, dass die Reststrafe der 30-jährigen Ulmerin zur Bewährung ausgesetzt wird. Grund für die vorzeitige Entlassung sei unter anderem ihr positives Verhalten im Strafvollzug. Die Bewährungszeit betrage drei Jahre, sagte ein Gerichtssprecher dem SWR zufolge. Filiz Gelowicz ist die Frau des Sauerland-Attentäters Fritz Gelowicz. Der Terrorist der Islamischen Dschihad Union wollte Anschläge in Deutschland verüben und wurde im März 2010 zu einer zwölfjährigen Haftstrafe verurteilt." (Quelle: Der Tagesspiegel, 20.04.12)

Wie bitte? Die Terrorhelferin Filiz Gelowicz wird vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen, weil sie sich dort "positiv" verhalten habe? Will uns da irgendjemand verscheissern?

Zur Erinnerung: Erst vor einem Monat haben unsere Medien darüber berichtet, dass Al-Qaida in Nigeria einen deutschen Ingenieur entführt hat, um Filiz Gelowicz freizupressen. Die Geisel wie auch die Drohung der Geiselnehmer, diese zu töten, wurden damals perverserweise auf youTube zur Schau gestellt:


Aber bevor wir uns darüber aufregen, dass wir mal wieder belogen werden, weil niemand zugeben will, dass sich unser Staat von Salafisten erpressen läßt, lesen wir erst einmal weiter, was der Tagesspiegel in seinem Beitrag zur Freilassung von Filiz Gelowicz sonst noch so schreibt:

"In der Islamistenszene ist Filiz Gelowicz auch unter dem Namen Umm Sayfillah Al-Ansariyya bekannt. Dschihadistisch orientierte Salafisten um den Österreicher Mohamed Mahmoud alias „Abu Usama al-Gharib“ nutzten ihre Verurteilung für Propagandazwecke: Sie stilisierten sie zur Ikone der Dschihadisten-Bewegung und stellten sie als Justizopfer dar. Zudem beklagten sie angeblich unzumutbare Haftbedingungen und forderten in Predigten und auf eigens dafür eingerichteten Seiten auf der Internetplattform Facebook ihre Freilassung."

Aha - Mohamed Mahmoud, dieses nette Salafisten-"Früchtchen" aus Solingen, das gerne Journalisten angreift und uns erst gestern auf SPIEGEL-TV erzählt hat, man wolle "Rom erobern". Und damit wären wir auch schon bei den ganzen Merkwürdigkeiten dieser Woche angelangt:

Ist es nicht merkwürdig, dass Al-Qaida in Nigeria auf die Idee kommt, die Freilassung einer deutschen Salafisten-Braut zu fordern? Nebenbei bemerkt: Erst gestern hat uns SPIEGEL-TV lang und breit erzählt, dass der liebe Herr Mahmoud schon vor Jahren Kontakte zu Al-Qaida hatte. Nicht zu vergessen, dass er in Österreich wegen Terror-Drohungen und Al-Qaida-Propaganda zu einer Gefängnis-Strafe verurteilt wurde.

Ist es nicht merkwürdig, dass dieses angebliche Droh-Video gegen Herrn Mahmoud ausgerechnet zum gleichen Zeitpunkt auftaucht und die Medien beherrscht, in dem die Medien uns dieses nette Märchen erzählen, Frau Gelowicz würde angeblich wegen "guter Führung" aus dem Knast entlassen?

Und nicht zuletzt: Ist es nicht merkwürdig, dass das Solinger Tageblatt seinen Bericht vom Samstag über den Angriff Solinger Salafisten auf das Kamerateam von SPIEGEL-TV inzwischen wieder aus dem Netz hat verschwinden lassen?

Für das Verständnis des Blog-Betreibers sind das einfach ein paar Merkwürdigkeiten zuviel; Man könnte da glatt auf den Gedanken kommen, in unserem Land gäbe es ein Schweigekartell aus Medien und Politik, welches uns in Sachen Salafisten systematisch verarscht - nur damit wir nicht mitkriegen, dass unser Staat vor den Herren Salafisten längst kapituliert hat.

Sonntag, 22. April 2012

Erst mal abwarten, bitte!

Unsere Links-Presse und andere Blogs berichten schon das ganze Wochenende freudig erregt darüber, dass es ein Droh-Video gegenüber den Salafisten geben soll - und dass dieses angeblich von Nazis kommen soll. Nun ja: Man läßt halt keine Gelegenheit aus, die Herren Salafisten als Opfer und ihre Kritiker als "Nazis" darzustellen.

Gähn - oh, Verzeihung.

Dass die Ermittlungsbehörden aber auch prüfen, ob das Video von den Herren Salafisten zu Propagandazwecken selbst gedreht worden sein könnte, wird dabei natürlich nur am Rande oder überhaupt nicht erwähnt. Was man komisch finden könnte, denn nachdem die Salafisten in Mönchengladbach ihre eigene Moschee angezündet haben, um die Tat pöhsen Muslim-Hassern in die Schuhe zu schieben, dürfte das ja wohl immer noch die plausibelste Variante sein.

Und was an dieser Geschichte ganz besonders merkwürdig ist: In dem angeblichen Droh-Video soll die Rede davon sein, dass sich der Solinger Ober-Salafist Mohamed Mahmoud "nicht integriere" - und die Integration von Muslimen paßt nun wirklich nicht zu den Denkstrukturen von Nazis.

Vielleicht wäre es ja am sinnvollsten, wenn sich die Gemüter erst einmal abkühlen und wir einfach die Ergebnisse der Ermittlungsbehörden abwarten? Und wenn es - was wir natürlich nicht ausschließen können - tatsächlich glatzköpfige Hohlbirnen gewesen sein sollen, so haben unsere Links-Presse und der Kollege Blog-Betreiber dann immer noch genug Gelegenheit, lustvoll "Nazis!" zu schreien.

Guten Tag  

Lies!

Der Betreiber dieses Blogs würde gerne nochmal kurz auf die Frage zurückkommen, warum die deutsche Politik, die - von Boris Rhein und Ismail Tipi einmal abgesehen - der salafistischen Bedrohung bislang eher ignorant gegenübergestanden hat, plötzlich völlig hysterisch über die Koran-Verteilung der Salafisten debattiert.

Vielleicht ist die Antwort ja ganz einfach: Jene deutschen Politiker, die gelegentlich einräumen, dass die Herren Salafisten vielleicht tatsächlich nicht soo liebe und nette Zeitgenossen sind und ein Sicherheitsrisiko darstellen, betonen ja gleichzeitig immer eilfertig, dass die Salafisten ja eigentlich nichts mit dem Islam zu tun haben. Und dass der Islam eine ach-so-friedliche und tolerante Religion sei. Nicht zu vergessen gelegentliche Zusätze, dass jeder, der diese Friedfertigkeit und die Toleranz bezweifelt, ein böser Muslim-Hasser und "Nazi" sei!

Wenn nun aber Salafisten bundesweit und in großem Stil kostenlose Korane verteilen, dann läßt sich die Darstellung, Islam und Salafismus hätten nichts miteinander zu tun, kaum noch aufrechterhalten. Schlimmer noch: Wer einen kostenlosen Koran in deutscher Übersetzung in die Hand gedrückt bekommt, der könnte diesen ja gar lesen? Und das, was der Koran offenbart, hat ja bekanntlich mit Frieden und Toleranz eher wenig bis nichts zu tun.

Natürlich ist es Blödsinn zu glauben, die Salafisten würden uns den Koran präsentieren, damit wir uns alle ein Bild davon machen können, wie gewalttätig und intolerant der Islam doch ist. Da ist es schon wesentlich plausibler davon auszugehen, dass die Herren Salafisten darauf spekulieren, dass irgendjemand den Koran "in die Tonne kloppt" oder gar Schlimmeres mit ihm anstellt - und ihnen damit Gelegenheit gibt, mal wieder beleidigt ihren Jihad zu propagieren und die nächsten drei Terror-Anschläge rechtfertigen zu können. Ein Muster, welches wir ja sattsam aus Afghanistan kennen. Aber trotzdem dürften deutsche Politiker, die uns den Islam ständig in den schönsten Farben präsentieren, aus den oben genannten Gründen keinerlei Interesse daran haben, dass die Bürger dieses Landes den Koran tatsächlich mal lesen.

Und genau deswegen glaubt der Betreiber dieses Blogs, dass die Herren Salafisten mit der Verteilung kostenloser Korane - wenngleich unfreiwillig und unbeabsichtigt - zur Abwechslung sogar mal etwas Sinnvolles tun.

Lies!

Samstag, 21. April 2012

Solingen: Salafisten greifen schon wieder Journalisten an!

In Solingen sind nach Informationen des "Solinger Tageblatts" erneut Journalisten von Salafisten angegriffen worden: Einem Kameramann von SPIEGEL-TV wurde gestern bei Filmaufnahmen in den Bauch geboxt, zwei weitere Journalisten wurden massiv bedroht. Unter den Angreifern befand sich auch der erst im Februar in London verurteilte Solinger Salafist Christian Emde.

Ferner gibt es laut SPIEGEL-TV Hinweise darauf, dass sich der salafistische Hassprediger Mohamed Mahmoud wieder bei seinen Solinger "Brüdern" aufhält.

SPIEGEL-TV will morgen ab 22.35 Uhr über die Solinger Salafisten-Szene berichten.

Dummheit ist keine Schande oder: Das Neueste von Mely Kiyak

"Letzte Woche habe ich gelernt, dass Fundamentalisten, die sich auf den Koran beziehen, hysterischere Reaktionen auslösen, als Fundamentalisten, die sich auf die gute alte Bibel berufen. Anders kann ich mir nicht erklären, warum eine Million fundamentaler Christen in Deutschland, so die allgemeine Schätzung, keine Nachricht wert sind. Wohl aber 500 Salafisten, von denen man g l a u b t, dass sie verrücktes Zeug anstellen k ö n n t e n."  (Mely Kiyak in der Frankfurter Rundschau, 20.04.12)

Vielleicht sollte mal jemand Frau Kiyak darüber aufklären, dass die Attentäter des 11.09.2001 allesamt Salafisten waren. Oder darüber, dass der Attentäter vom Frankfurter Flughafen von Salafisten beeinflußt war. Ganz besonders darüber, dass Salafisten seit letztem Jahr in Ägypten Jagd auf Christen machen. Und natürlich darüber, dass auch der Mörder von Toulouse ein Salafist war.

Mit den Salafisten ist es wie mit den Nazis: Man glaubt nicht nur, dass sie "verrücktes Zeug" anstellen könnten - nein, sie tun es wirklich.

Und vielleicht sollte die Frankfurter Rundschau mal darüber nachdenken, ihren Kolumnisten wenigstens ein Mindestmaß an geistigem Potential abzuverlangen. Denn zu Mely Kiyak fällt einem bestenfalls der deutsche Aphoristiker Werner Mitsch ein, der einst sagte: "Dummheit ist keine Schande. Hauptsache, man hält den Mund dabei."

Freitag, 20. April 2012

Deutschland, ein Irrenhaus?

Zum Wesen von Irrenhäusern gehört es vermutlich, dass die Insassen derselben nichts davon wissen, sich in einem solchen zu befinden - weil sie sich selber für normal halten. Wer aber im April des Jahres 2012 von woanders her kommend plötzlich in Deutschland landet, der wird einfach das Gefühl nicht los, in einem Irrenhaus gelandet zu sein, in dem nur noch hysterisch über den Islam im Allgemeinen und die Salafisten im Speziellen debattiert wird. Und in dem die Schizophrenen ganz eindeutig das Wort führen.

Nehmen wir einmal die Ausführungen Volker Kauders (CDU), die hier lebenden Muslime gehörten zu Deutschland, nicht jedoch der Islam. Außerhalb eines Irrenhauses hätte man dieser Aussage vermutlich kaum Aufmerksamkeit geschenkt, was auch rational schnell zu erklären ist, denn Herr Kauder hat nichts anderes gemacht, als eine Tatsache zu beschreiben. Genausogut hätte er sagen können "Die Erde dreht sich um die Sonne" - was dann aber vermutlich selbst im Irrenhaus niemanden wirklich interessiert hätte.

Die deutschen Reaktionen auf Herrn Kauders Aussagen jedoch lassen nur noch einen Schluß zu: Entweder hat Herr Kauder vor dem Hintergrund seiner geistigen Normalität völlig vergessen, dass man Irre nur ganz behutsam und sensibel ansprechen darf - oder gewisse GrünInnen und FDP-Justizministerinnen hören erst dann auf uns zu nerven, wenn der Islam in Deutschland zur Staatsreligion geworden ist. Oder beides.

Ganz besonders bemerkenswert könnte man es ja finden, dass unsere linkspopulistische Presse (die der Betreiber dieses Blogs in den letzten Wochen übrigens kein bißchen vermißt hat) doch tatsächlich bejubelt, dass die 6.(!) sog. "Islamkonferenz" es endlich geschafft hat, ein deutliches "Signal" gegen häusliche Gewalt und Zwangsverheiratungen zu setzen. Mit Verlaub: Wie irre, islamhörig und/oder politisch linkslastig muß man sein, um es als Fortschritt zu begreifen, dass Vertreter muslimischer Verbände endlich mal feststellen, dass Frauen nicht dazu da sind, verprügelt und/oder zwangsverheiratet zu werden?

Am verrücktesten wirkt es jedoch, dass deutsche Politiker plötzlich hysterisch über Salafisten debattieren, gar nach einem "Pakt gegen die Salafisten" rufen - und zwar nur deswegen, weil diese plötzlich in Fußgängerzonen kostenlos den Koran verteilen.

Erinnern wir uns: Als sich die Salafisten in Mönchengladbach breitgemacht haben, in Eicken einen Marktplatz okkupiert haben, ein gewisser Muhamed Ciftci die Steinigung gerechtfertigt hat, da hat kein Politiker hysterisch über Salafisten debattiert, gar einen Pakt gegen dieselben gefordert. Stattdessen mußten wir damals hören, dass die "Freiheit der Religionsausübung" dieses angeblich alles erlaube. Und dass brave Bürger, die gegen Salafisten protestieren, "Öl ins Feuer gießen würden".

Als in Frankfurt ein gewisser Arid Uka einfach so mit zünftigem "Allahu akbar" unschuldige Menschen ermordet hat und wir einen Tag später in der Zeitung lesen mußten, dass dieser Arid Uka auch mit den Mönchengladbacher Salafisten in Verbindung stand, hat auch da kein Politiker hysterisch über Salafisten debattiert, gar einen Pakt gegen dieselben gefordert. Stattdessen mußten wir ein ganzes Jahr lang damit leben, dass eine gewisse Mönchengladbacher Staatsanwältin ein Strafverfahren gegen hochrangige Salafisten nach dem nächsten eingestellt hat und uns auch noch in unerträglicher Manier darüber belehrt hat, dass Salafisten ja nur "beten" und "ihre Religion ausüben" wollen. Davon, wie oft sich Mönchengladbacher Salafisten-Gegner als "Nazis" beschimpfen lassen mußten und dass Staatsanwältin Christiane Ritgens auch dieses noch entschuldigt hat, will ich ja erst gar nicht reden.

Und jetzt plötzlich wird in der deutschen Politik geradezu hysterisch über Salafisten debattiert - und zwar nur deswegen, weil diese den Koran verteilen, was übrigens schon vor einem halben Jahr angekündigt wurde.

Kann mir bitte irgendjemand diese Schizophrenie erklären?

Mittwoch, 18. April 2012

Wo bleiben die Spielverderber?

Es ist schon spannend, was man als Salafisten-Gegner so vorfindet, wenn man nach mehrwöchiger Abwesenheit wieder nach Mönchengladbach, Germany zurückkehrt: Deutsche Politiker debattieren plötzlich über die Salafisten - aber eigentlich nur, weil diese den Koran kostenlos verteilen wollen. Könnte man merkwürdig finden, der Betreiber dieses Blogs hätte da ja gesagt: Den Koran zu befolgen ist deutlich schlimmer, als ihn zu verteilen.

Ober-Taliböhnchen Pierre Vogel will sich wieder in Mönchengladbach "engagieren" und bezeichnet die hiesigen Salafisten-Gegner als "Spielverderber, Heulsusen und Pampers-Rocker". Nur dass dieses bei Norbert Bude, Reinhold Schiffers und Gülistan Yüksel keinerlei hysterische Debatten auslöst - genauer betrachtet löst es bei diesem Personenkreis eigentlich überhaupt keine Debatten aus; Bude, Schiffers und die Bundesverdienstkreuz-Trägerin Yüksel machen einfach das, was sie immer tun, wenn es um die "Salafaschisten" geht: Nichts. Womit die Frage, wofür diese Personen eigentlich gewählt wurden, natürlich auch weiterhin unbeantwortet bleibt.

Wirklich überraschend ist jedoch, das die letztjährige Karnevals-Schlägerei zu einer Anklage geführt hat! Damit, dass die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft jemals einen hochrangigen Salafisten anklagen wird, hat wohl niemand gerechnet. Trotz aller Neugier auf den am 30. Mai beginnenden Prozeß vermag der Betreiber dieses Blogs darin jedoch keinen wirklichen Kurswechsel unserer Staatsanwaltschaft zu erkennen: Wenn uns immer noch dieses Märchen erzählt wird, wegen des brutalen Angriffs auf Mitglieder der ehemaligen BI am 24.06.11 würde noch ermittelt, dann stimmt da einiges nicht - denn dieser "glasklare" Sachverhalt war bereits wenige Tage später von der Polizei erfolgreich ermittelt.

Und bei den Mönchengladbacher Salafisten-Gegnern hat sich leider auch noch nichts geändert: Nichts, was darauf hindeutet, dass sich die "Spielverderber" mal dazu aufraffen, sich wieder neu zu organisieren.

Soll's das wirklich gewesen sein? Die Salafisten wollen in Mönchengladbach im Mai kackfrech wieder mit öffentlichen Veranstaltungen anfangen - und niemand will dagegen protestieren?