Sonntag, 25. März 2012

In der Sackgasse

Es gibt Beiträge, die man als Blog-Betreiber immer vor sich her schiebt - typischerweise ist das immer dann der Fall, wenn es um Wahrheiten geht, die einem selber nicht gefallen. Und wenn dem Betreiber dieses Blogs in den letzten Monaten eines beunruhigt und mißfallen hat, so ist es der Umstand, dass wir in Mönchengladbach seit letztem Herbst keine aktive Anti-Salafisten-Initiative mehr haben.

Auch wenn die meisten Debatten abseits dieses Blogs stattgefunden haben, so ist über das Scheitern von BI und IgS im letzten halben Jahr genug diskutiert worden - da habe ich wirklich keine Lust mehr, mich noch weiter dazu zu äußern. Abgesehen vielleicht von der Feststellung, dass beide Initiativen für mein Verständnis daran gescheitert sind, weil die Mitglieder der Selbstsucht ihrer Sprecher nichts entgegengesetzt haben. Aber sonst ist da wirklich alles gesagt, was zu sagen war.

Entscheidend ist etwas ganz anderes: Nachdem sich BI und IgS aus dem Anti-Salafisten-Engagement faktisch zurückgezogen haben, bin ich voller Vertrauen in die Mönchengladbacher Salafisten-Gegner davon ausgegangen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich diese in einer neuen Initiative re-organisieren - und heute, so viele Monate später, feststellen zu müssen, dass nichts dergleichen passiert ist, ruft in mir schon eine gewisse Enttäuschung hervor.

Denn was wir in der jüngeren Vergangenheit hatten, waren nur noch Einzel-Aktionen: Manchmal mutige und beherzte Einzel-Aktionen, wie z.B. der Strafantrag und die Beschwerde gegen die Verfahrenseinstellungen der Staatsanwältin Ritgens - manchmal aber auch vielleicht nicht ganz so durchdachte Einzel-Aktionen. In jedem Fall bleibt die Erkenntnis, dass die Summe von Einzel-Aktionen niemals die planvolle Zusammenarbeit einer Initiative wird ersetzen können.

Dringend nötig wäre eine solche Initiative allemal, denn in Sachen "Mönchengladbach und die Salafisten" hat sich seit dem ersten Mönchengladbacher Bürger-Protest am 09.08.10 nichts, aber auch wirklich gar nichts zum Besseren verändert: Bis heute ist noch kein einziger hochrangiger Salafist angeklagt worden. Daran, dass auch der Schläger vom 24. Juni nie angeklagt wurde, sehen wir am deutlichsten, dass hochrangige Salafisten in Mönchengladbach unverändert keine Strafverfolgung zu befürchten haben.

Dass linksdrehende Lokalpolitiker und Medien dieses Problem lediglich unter den Teppich kehren wollen, war noch nie so deutlich zu sehen wie in dem Beitrag der Rheinischen Post vom 13.03.12: Denn da haben gleich drei Redakteure der Rheinischen Post behauptet, dass nordrhein-westfälische Städte die Salafisten mit Hilfe baurechtlicher Maßnahmen "erfolgreich bekämpfen", gar "stoppen" würden - aber im gleichen Beitrag kleinlaut zugegeben, dass derartige Maßnahmen lediglich bewirken, dass sich die Herren Salafisten dann nur auf andere Moschee-Gemeinden verteilen. Und wie richtig und wichtig es ist, sich gegen Salafisten zu engagieren, müßte spätestens nach dem Massaker in Toulouse jetzt auch der letzte Langsamdenker begriffen haben.

Aber man soll die Hoffnung ja bekanntlich nie aufgeben; Vielleicht werden sich die Mönchengladbacher Salafisten-Gegner ja eines Tages in einer neuen Initiative re-organisieren. Dann hätte Anti-Salafisten-Engagement in dieser Stadt auch wieder eine Perspektive - aber auch erst dann.

Samstag, 24. März 2012

Unglaubwürdig, Verlogen, Salafisten

"Liebe Geschwister im Islam, liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,
wir verurteilen die kürzlich begangenen Anschläge auf unschuldige Menschen aufs Schärfste, auch wenn wir bisher keine klaren Beweise dafür haben, dass der Täter aus islamischen Gründen diese Tat gerechtfertigt hat.
Solche terroristischen Akte haben keinen Platz im Islam und können auch nicht islamisch gerechtfertigt werden.
Selbst im Kriegsfall ist es uns Muslimen verboten, unschuldige und unbeteiligte Menschen in irgendeiner Form Schaden zuzufügen.
Wir alle sind von den ungerechten Kriegsführungen der Amerikaner und seiner Freunde sehr bestürzt und emotional betroffen, jedoch wird ein Anschlag die Lage in den betroffenen Ländern nicht verbessern, ganz im Gegenteil.
Wir rufen alle Muslime dazu auf, sich vernünftig in diesem Land zu benehmen.
An unsere Geschwister mit radikalen Gedanken!
Lieber Bruder im Islam, wir fühlen den gleichen Schmerz wie du, wenn wir die täglichen Nachrichten sehen oder uns die Videos bei Youtube anschauen, in dem unsere Geschwister gefoltert, misshandelt oder ermordet wurden.
Aber was  bringt denn ein Anschlag?
Abgesehen davon, dass ein Anschlag auf unschuldige Menschen islamisch nicht zu rechtfertigen ist, hilft es niemandem mit einer Bombe oder einer Schusswaffe unschuldige Menschen zu töten. (Hierdurch wird die Dawah gestört!)
Des Weiteren setzt du dein wertvolles Leben aufs Spiel, wobei du doch lebendig vielmehr Nutzen bringen könntest. Du könntest in die betroffenen Länder gehen, um humanitäre Hilfe zu leisten, oder du könntest viel arbeiten, um dein Geld in die betroffenen Länder zu schicken.
Solltest du in einer Phase stecken, in der du emotional so betroffen bist, dass du auf schlechte Gedanken kommst, dann melde dich bei uns, damit wir dir helfen können, deine Gedankenwelt zu ordnen.
Übrigens deutet der Lebenslauf des Verdächtigen darauf hin, dass dieser kein praktizierender Muslim war, sondern vielmehr ein Intensiv-Straftäter. (wa Allahu Alam)
Die einzigen, die behaupten, dass er die jüdischen Kinder aus islamischen Gründen getötet habe, sind die Medien.
Statement: Ibrahim Al Almani"

(Quelle: Dawa-News, 22.03.12)

Um zu erkennen, wie verlogen die Stellungnahme der Salafisten zu ihrem Toulouser "Bruder" doch ist, muß man sich nur eine einzige Stelle dieses Textes angucken: Nämlich die Darstellung, dass der Mörder von Toulouse angeblich "kein praktizierender Muslim" gewesen sein soll.

Wie, bitte, wird ein "nicht praktizierender Muslim" Mitglied bei den Salafisten?

Freitag, 23. März 2012

Was tut Nordrhein-Westfalen gegen den Terrorismus?

"Der Terrorverdächtige von Toulouse soll enge Verbindungen mit islamischen Extremisten gehabt haben. In Deutschland gibt es Hunderte solcher „Gefährder“. Die Polizeigewerkschaft hält sie für hochgefährlich."
"Nach Einschätzung des Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, sind Attentate wie die im französischen Toulouse auch in Deutschland möglich. Er nahm dabei Bezug auf Angaben des französischen Innenministeriums, wonach der Terrorverdächtige den Salafisten und Dschihadisten verbunden sei und sich in Trainingslagern der Terroristen an der afghanisch-pakistanischen Grenze aufgehalten haben soll." (Quelle: Handelsblatt.com, 22.03.12)

Und damit wären wir bei der 64.000-Dollar-Frage, die da lautet: Was tut man in Nordrhein-Westfalen gegen den Terrorismus? Und wer tut was?

1.Beispiel: Das Innenministerium

NRW-Innenminister Jäger (SPD) warnt seit Jahren unablässig vor den Salafisten und sagt ständig Dinge wie "NRW steht im Fadenkreuz des Terrorismus". Leider jedoch sind seinen Worten noch nie Taten gefolgt: Dem Mönchengladbacher Bürger-Protest gegen die Salafisten hat sich Jäger genauso konsequent ferngehalten wie sein Parteifreund Bude, Aktivitäten zum Verbot von Salafisten-Vereinen sind in keinster Weise erkennbar.

2.Beispiel: Der Verfassungsschutz

Der Verfassungsschutz fällt seit Jahren dadurch auf, dass er bei jeder Salafisten-Aktivität sofort "besorgt" ist. Jüngsten Informationen zufolge beschäftigt er sog. "Islamwissenschaftler", die verängstigte Bürger über den Salafismus "aufklären".

Fazit: Hoher Unterhaltungswert.

3.Beispiel: Die nordrhein-westfälischen Staatsanwaltschaften

Bislang sind alle Strafverfahren gegen hochrangige Salafisten in NRW entweder eingestellt worden - oder man hat nie wieder etwas davon gehört. Fragwürdige Berühmtheit erlangte eine Mönchengladbacher Staatsanwältin, die in mindestens zwei Fällen (hier und hier) die Salafisten als Menschen dargestellt hat, die ja nur "beten" und "ihre Religion ausüben" wollen.

4.Beispiel: Die Stadt Mönchengladbach

Nachdem selbst die örtliche Links-Presse unfreiwillig zugegeben hat, dass alle Maßnahmen in Mönchengladbach bislang lediglich bewirkt haben, dass sich die Salafisten auf andere Moschee-Gemeinden der Stadt verteilt haben, dürfte klar sein, dass Mönchengladbach in Sachen Salafisten auch weiterhin "im Brennpunkt" bleiben wird. Politiker wie Norbert Bude und Reinhold Schiffers (beide SPD) tun jedoch auch weiterhin so, als habe man mit einem Beratungs-Telefon in Sachen Extremismus-Bekämpfung alles getan. Auch fällt auf, dass in keiner anderen nordrhein-westfälischen Stadt so viele Strafverfahren gegen hochrangige Salafisten eingestellt wurden wie in Mönchengladbach.

Fazit: Das nordrhein-westfälische "Salafisten-Paradies" schlechthin; Seitens der Behörden wie auch seitens der lokalen Politik ist bis heute keinerlei Ernsthaftigkeit im Umgang mit dieser Bedrohung erkennbar.

5.Beispiel: Die Stadt Solingen

Mit der "Solinger Erklärung" hat der Solinger CDU-OB Norbert Feith in der Auseinandersetzung mit den Salafisten in der Tat einen guten Anfang gemacht. Die jüngsten Maßnahmen der Stadt Solingen laufen jedoch bestenfalls darauf hinaus, die Herren Salafisten in andere Stadtteile zu komplimentieren. Außerdem findet man Herrn Feith niemals an der Seite derer, die gegen Salafisten protestieren - sondern immer nur an der Seite fragwürdiger linker Kräfte, die gegen jeden aufmarschieren, der gegen Salafisten protestiert. Ob Herr Feith wenigstens selber weiß, wofür oder wogegen er ist, entzieht sich der Kenntnis des Blog-Betreibers.

Zusammenfassung

Nordrhein-Westfalen ist und bleibt für die Herren Salafisten der vermutlich attraktivste Standort außerhalb Ägyptens. Fragen danach, was die Behörden und Politiker dieses Landes tun, um die Bürger vor Terrorismus zu schützen, haben da bestenfalls Unterhaltungswert. Insbesondere die ständigen Einstellungen von Strafverfahren gegen hochrangige Salafisten werfen die Frage auf, ob die NRW-Behörden nicht längst vor den Salafisten kapituliert haben?

Was kann der Bürger tun?

Der Bürger, der nicht will, dass Salafisten und anderen Jihadisten in NRW Tür und Tor geöffnet wird, kann an Protesten gegen die Salafisten teilnehmen.

Darüber, dass nach dem Rückzug von BI und IgS die Anti-Salafisten-Proteste nunmehr solchen Kräften wie proNRW und den "Republikanern" überlassen sind, ist der Betreiber dieses Blogs bekanntlich alles andere als glücklich; Der Betreiber dieses Blogs macht kein Geheimnis daraus, dass es ihm lieber gewesen wäre, wenn die Proteste gegen Salafisten ohne solche Kräfte weitergegangen wären.

Der Punkt ist nur: Solange die LinksgrünInnen null und nix gegen die Salafisten tun, solange eine Röttgen-CDU mehr um die GrünInnen buhlt als um die eigenen Wähler, solange sich für BI und IgS keine Nachfolge-Initiative findet, wenn die Einschläge des Terrorismus immer näher kommen, dann sind solche Proteste gegen Salafisten immer noch hundertmal besser als überhaupt keine Proteste gegen Salafisten!

Am allerwichtigsten ist jedoch: Die Parteien, die in Mönchengladbach und im Land regieren, gehören abgewählt - und zwar so schnell, wie nur irgend möglich.

Donnerstag, 22. März 2012

Toulouse, die Enttäuschung deutscher Medien und das Versagen der nordrhein-westfälischen Behörden

Schockstarre bei den linkspopulistischen Medien unseres Landes: Der Attentäter von Toulouse hat sich nicht als der erhoffte "Neo-Nazi" herausgestellt, als der er in ersten Zeitungen bereits frohlockend angekündigt wurde. Schlimmer noch: Er hat sich nicht einmal als sog. "Rechtspopulist" herausgestellt!

Womit die Redakteure unserer Medienlandschaft jetzt vermutlich erst einmal in tiefe Depression verfallen, denn alle Beiträge über Anschläge "aus der Mitte unserer Gesellschaft" bleiben ungeschrieben, die allseits beliebte Hetze gegen rechtskonservative Parteien und/oder islamkritische Autoren wird jetzt genauso ausfallen müssen wie gutmenschliche Lichterketten und ähnliches.

Denn blöderweise hat sich Mohamed Merah, der Mörder von Toulouse, als der stinknormale, gläubige, islamistische Terrorist entpuppt, der nicht nur Kontakte zu Salafisten und anderen Jihadisten hatte, sondern auch in einer salafistischen Gruppe radikalisiert wurde - was für Menschen mit Realitätsbezug aber keine Überraschung darstellen dürfte.

Aber es bedarf nicht vieler Phantasie, sich bereits jetzt vorzustellen, wie uns unsere linkspopulistischen Medien die Geschichte in Toulouse erklären werden, wenn sich die Enttäuschung der Redakteure über den soundsovielten islamistischen Mörder erst einmal gelegt hat: Man wird uns erzählen, dass dieses ja nur ein "Einzelfall" war, der - wie alle anderen unzähligen "Einzelfälle" auch - mit der "Religion des Friedens" natürlich nichts zu tun hat. Denn merke: Terrorismus hat nichts mit dem Islam zu tun, Salafismus hat vielleicht so'n klitzekleines bißchen mit Terrorismus zu tun - aber auf gar keinen Fall etwas mit dem Islam, welcher übrigens mit dem Islam auch nichts zu tun hat.

Auch zweifelt der Betreiber dieses Blogs keine Sekunde daran, dass gewisse Solinger Linksbündnisse völlig unbeeindruckt von den feigen und abscheulichen Morden in Toulouse trotzdem am Samstag gegen andere aufmarschieren werden - nur weil diese gegen Salafisten demonstrieren. Denn wenn sich linke Kräfte und die Armin-Laschet-&-Ruprecht-Polenz-CDU bei so wunderbar harmonischen Parolen wie "Der Feind steht rechts" erst einmal gefunden und ineinander verliebt haben, dann brauchen wir auf solche Dinge wie Vernunft oder einfach nur Kenntnisnahme der Realität wohl nicht mehr zu hoffen - denn dann herrscht jener Gemütszustand vor, den wir in unserer Sprache mit der Vokabel "Ignoranz" umschreiben: Die unzähligen Opfer islamistischer Attentate werden einfach ignoriert - fertig!

Und darüber, welche "Sicherheitskonzepte" nordrhein-westfälische Behörden so haben, brauchen wir schon mal überhaupt nicht zu reden; Da haben wir ja erst gestern zur Kenntnis nehmen müssen, dass das nordrhein-westfälische Innenministerium verängstigten Bürgern dieser Region nichts Besseres anzubieten hat als Informationsveranstaltungen, bei welchen sich der verängstigte Bürger mit Hilfe eines sog. "Islamwissenschaftlers" über den Salafismus "aufklären" lassen kann.

Sicher: Der Bürger wird nach dem Besuch einer solchen Veranstaltung kein bißchen weniger Angst vor den Herren Salafisten haben. Denn die ständigen Einstellungen von Strafverfahren gegen hochrangige Salafisten und natürlich die Tatsache, dass unsere Politiker null und nichts tun, die Salafisten zu verbieten, dürfte jeder normal denkende Bürger längst als Kapitulation unseres Staates vor dem islamistischen Extremismus verstanden haben - und das steigert natürlich die Angst des Bürgers - und zwar zu Recht!

Aber nach dem Besuch solcher Info-Veranstaltungen und den Erläuterungen des "Islamwissenschaftlers" über die religiösen Hintergründe kann der Bürger wenigstens oberhalb des Stammtischniveaus darüber debattieren, warum man im schönen Nordrhein-Westfalistan Angst haben muß. Und wenn der Bürger dann irgendwann einmal unglücklicherweise zur falschen Zeit am falschen Ort sein sollte und von irgendeinem islamistischen Irren abgeknallt wird, dann stirbt er wenigstens schlauer.

Ist doch auch was, oder?

Mittwoch, 21. März 2012

Stammtischniveau?

"Neuss (NGZ). Das Treffen von Salafisten im muslimischen Kulturverein Weckhoven ist weiter Thema bei den Menschen im Stadtteil. Deswegen wird in der kommenden Woche, am Dienstag, 27. März, für alle Interessierten eine Informationsveranstaltung zum Thema "Salafismus" stattfinden, bei der Experten des NRW-Innenministeriums diese religiöse Strömung des Islams erläutern, unter ihnen der Isamwissenschaftler Korkut Bugday, Referent im Landesamt für Verfassungsschutz."
(Quelle: NGZ-Online, 21.03.12)

Wow - Informationsveranstaltungen zum Thema Salafismus sind in NRW wohl gerade schwer in Mode! Genauso wie die ständige Einstellung von Strafverfahren gegen hochrangige Salafisten und natürlich die allseits beliebten "Rotfront"-Aufmärsche gegen all jene, die es doch tatsächlich wagen, gegen Salafisten zu demonstrieren. Irrsinn a la Nordrhein-Westfalistan - da bedarf es nicht mehr allzuviel Phantasie, sich vorzustellen, wie sich die Herren Salafisten vor lauter Lachen gar nicht mehr einkriegen.

Ganz besonders süß finde ich ja Birgit Adams, welche die Veranstaltung für den Sozialdienst Katholischer Frauen (SkF) organisiert und uns mit der Aussage beglückt: "Wir müssen uns fachlich mit dem Thema Salafismus auseinandersetzen, und nicht auf Stammtischniveau".

Stammtischniveau? Darüber, was Frau Adams mit "Stammtischniveau" wohl meint, können wir nur rätseln: Ist es etwa Stammtischniveau, wenn Bürger unbehelligt von Linksextremisten gegen Salafisten demonstrieren wollen? Oder ist es gar Stammtischniveau, wenn Bürger fordern, dass salafistische Straftäter vor Gericht gestellt werden?

Um mal mit einigen Mißverständnissen aufzuräumen: Es ist wohl kaum Aufgabe des Staates, den Bürger mit Hilfe von "Islamwissenschaftlern" darüber aufzuklären, von wem er warum demnächst bedroht wird. Die Daseinsberechtigung des Gebildes, das wir "Staat" nennen, besteht darin, den Bürger vor u.a. extremistischen Bedrohungen zu schützen - und dazu gehört auch die Anklage und Verurteilung extremistischer Straftäter. Und der Staat, der dieser Verpflichtung nicht mehr nachkommt, der Strafverfahren gegen Extremisten reihenweise einstellt und stattdessen nur noch "informiert" und "aufklärt", hat seine Daseinsberechtigung verloren - und kann nur noch als Verschwendung von Steuergeldern betrachtet werden.

Und es ist wohl kaum die Aufgabe des Bürgers, sich oberhalb des Stammtischniveaus über solche Bedrohungen zu informieren, gar "Islamwissenschaftlern" zu lauschen; Der Bürger hat schlichtweg einen Anspruch darauf, dass der Staat ihn vor solchen extremistischen Bedrohungen beschützt.

So einfach ist das.

Dienstag, 20. März 2012

Dunkelrot ist nicht bunt!

"Wir brauchen die Wander-Hass-Prediger von Pro-NRW hier nicht."

Hui - diesen großmäuligen Spruch findet man doch tatsächlich in einem Aufruf des Solinger Luftballon-Bündnisses "Bunt gegen Braun", in dem dafür geworben wird, am 24. März gegen proNRW zu demonstrieren - weil proNRW an diesem Tag in Solingen gegen die Salafisten protestiert.

Jetzt ist es der Betreiber dieses Blogs irgendwie müde, immer wieder zu betonen, dass er kein Freund von proNRW ist - nach unzähligen diesbezüglichen Aussagen in den letzten 18 Monaten bedarf das nun wirklich keiner Erwähnung mehr. Aber geht es hier überhaupt darum, ob man ein Freund von proNRW ist oder nicht?

Hier geht es darum, dass sich außer den "Republikanern" und proNRW in Solingen bislang keine Sau dazu aufgerafft hat, mal gegen die Herren Salafisten zu demonstrieren - denn von einem Bürger-Protest gegen Salafisten a la Mönchengladbach ist Solingen noch mehrere Lichtjahre entfernt. Und natürlich geht es auch darum, dass beim letzten "Protest" von "Bunt gegen Braun" gegen Salafisten-Gegner laut einem Augenzeugen u.a. auch die Antifa, die DKP und die MLPD dabei waren - natürlich auf Seiten von "Bunt gegen Braun".

Somit muß man gar kein Freund von proNRW sein, um mal danach zu fragen, was Solingen wohl dringender braucht: Linke "Anti"-Faschisten, die zusammen mit einem CDU-OB gegen jene demonstrieren, die gegen Salafisten demonstrieren? Oder nicht vielleicht doch eine Bürgerbewegung, die gegen salafistische Hassprediger demonstriert?

Sonntag, 18. März 2012

"Judenfreunde" leben gefährlich

Anders kann man es wohl nicht verstehen, dass ein auch in der Mönchengladbacher Anti-Salafisten-Szene gut bekannter Salafisten-Gegner aus Bochum dort gestern krankenhausreif geschlagen wurde; Direkt nachdem er sich laut eigener Aussage auf der gestrigen Anti-Erdogan-Demo bei einer Gruppe pro-israelischer Demonstranten aufgehalten hat, wurde er von einer Überzahl anderer Demonstranten mehrfach als "Jude" beschimpft und zusammengeschlagen. Salafisten waren in diesen Vorfall eindeutig nicht verwickelt - nach ersten, bislang unbestätigten Informationen wurde unser Mitstreiter von Mitgliedern der in Deutschland verbotenen PKK zusammengeschlagen.

Die Bochumer Polizei hat den Vorgang auf Nachfrage des Blog-Betreibers bestätigt, möchte sich aber erst morgen detailliert dazu äußern.

Unserem Mitstreiter, der immer noch verletzt im Krankenhaus liegt, wünsche ich alles Gute und vor allem baldige Genesung!

Echt wahr?

"Der umstrittene salafistische Prediger Pierre Vogel unterstützt den ultrakonservativen ägyptischen Präsidentschaftskandidaten Hazem Salah Abu Ismail. Der gebürtige Frechener weilt derzeit in dem nordafrikanischen Land und übt dort auch Islam-Konvertierungen aus. In einem aktuellen Video, das auf Vogels Internetseite zu sehen ist, werden Muslime dazu aufgerufen, die Kampagne Abu Ismails zu unterstützen." (Quelle: RP-Online, 17.03.12)

Wirklich, liebe Redakteure der Rheinischen Post? Echt wahr? Pierre Vogel unterstützt tatsächlich den salafistischen Präsidentschaftskandidaten?

Da haben wir depperten Salafisten-Gegner doch tatsächlich geglaubt, Herr Vogel würde den koptischen Präsidentschaftskandidaten unterstützen. Habt vielen Dank - denn ohne Euch investigative Journalisten wäre kein Mensch jemals auf den Gedanken gekommen, dass der Salafist Pierre Vogel den salafistischen Präsidentschaftskandidaten unterstützt!

Und, nebenbei bemerkt: Das Aktualitäts-Datum Eures gestrigen Beitrages ist längst abgelaufen. Denn hätte der Praktikant, der jetzt bei Euch scheinbar die Salafisten-Berichterstattung macht, wenigstens die 3-Minuten-Internet-Schnellrecherche gemacht, dann hätte er vermutlich auch mitbekommen, dass Herr Vogel längst aus Ägypten zurück ist.

Aber mal im Ernst, liebe Redakteure der Rheinischen Post: Welchen Sinn machen Beiträge, die nur Altbekanntes und/oder Banalitäten enthalten und deren Aktualitäts-Datum schon vor Tagen abgelaufen ist? Da macht es dem Betreiber dieses Blogs nicht einmal Spaß, sich darüber lustig zu machen - denn solche Beiträge sind einfach nur eine Zumutung für den Leser. Wenn Ihr dem Leser, der ja immerhin das Gehalt zahlt, von dem Ihr Euch kleidet und nährt, mal etwas Neues bieten wollt, dann macht Euch der Betreiber dieses Blogs gerne ein paar Vorschläge:

Schreibt doch mal darüber, warum der Schläger des 24. Juni trotz "glasklarer" Beweislage immer noch nicht von unserer Staatsanwaltschaft angeklagt wurde - dieser Vorgang verstört nämlich immer mehr Menschen in dieser Stadt. Oder Ihr recherchiert darüber, was sich bei der Karnevals-Schlägerei vor einem Jahr wirklich zugetragen hat. Oder über die "verschwundenen" Abhör-Protokolle in Sachen Brandstiftung.

Wie bitte? Das ist langweilig, weil es abgedroschene Uralt-Themen sind? Sozusagen "olle Kamellen"? 

Kann man auch anders sehen: Je mehr Geheimniskrämerei auch Ihr aus diesen Dingen macht, umso mehr Menschen würden da endlich gerne die Wahrheit wissen.

Aber es gibt auch aktuelle Dinge, über die Ihr schreiben könnt: Seit Wochen schon gibt es in unserer Stadt Zeugen, die gesehen haben wollen, dass die Herren Salafisten in einem ehemaligen Autohaus am Gerstacker einen neuen Treffpunkt haben. Und seit Ihr darüber berichtet habt, dass dieser "Gebetsraum" von der Stadt Mönchengladbach bewilligt wurde, sind nicht wenige Menschen in Mönchengladbach etwas verwirrt, um nicht zu sagen: Etwas verängstigt. Wie wär's, wenn Ihr mal darüber berichtet, was da der Wahrheit entspricht und was nicht?

Wir sehen: In diesem Bundesland und ganz besonders in dieser Stadt gibt es in Sachen Salafisten noch so viele Umgereimtheiten und unbeantwortete Fragen - da muß man die Banalität, dass ein Salafist einen salafistischen Kandidaten unterstützt, wirklich nicht zur Meldung des Tages machen.

Samstag, 17. März 2012

Hamas, Muslim-Brüder und Salafisten: Noch mehr Terror!

"Etwas differenzierter – nämlich gar nicht – reagierten die Nahostexperten des Wiener Landtags freilich auf die Ereignisse des vergangenen Wochenendes. Da hatte nämlich die palästinensische Peace-now-Bewegung aus dem Gazastreifen den interkulturellen Dialog mit ihren israelischen Nachbarn mithilfe von 206 auf Südisrael abgefeuerten Raketen vom Typ Kassam voranzutreiben versucht; wohl eine Art milieutypischer Beitrag zum nahöstlichen Friedensprozess. Dass es dabei nicht zu einem Massaker in einer getroffenen Schule gekommen ist, liegt nur daran, dass sich die Kinder in einen Bunker retten konnten." (Quelle: Die Presse.com, 16.03.12)

"Der Süden kommt nicht zur Ruhe: drei Grad-Raketen schossen palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen am Mittwochabend auf israelisches Gebiet ab. Zwei der Raketen wurden vom Raketenabwehrsystem "Iron Dom" abgefangen. Auch heute Morgen detonierte bereits wieder eine Rakete in der Nähe der Stadt Netivot, drei weitere wurden in Richtung Beer Sheva abgefeuert.
Angesichts der erneuten Angriffe haben die Bürgermeister von Beer Sheva, Ashdod, Ashkelon, Kiryat Malachi und Gan Yavne entschieden, die Schulen erneut zu schließen. Gestern hatte zum ersten Mal seit Sonntag wieder Unterricht stattgefunden." (Quelle: Haaretz/Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 15.03.12)

"Die meisten der Raketen werden jetzt aus der Salafisten-Region im südlichen Teil der Enklave abgeschossen und haben Beerscheba und Netivot zum Ziel, am Donnerstag Morgen und in der Nacht wurden Ashdod, Ashkelon, Shear Hanegev und die Eshkol Region mit Raketen beschossen."
(Quelle: European Info Press, 16.03.12)

"Das ägyptische Parlament hat die eigene Regierung in Kairo dazu aufgefordert, den israelischen Botschafter im Land auszuweisen. Die Abgeordneten verabschiedeten am Montag eine entsprechende anti-israelische Erklärung. “Ägypten wird nie der Freund, Partner oder Verbündete des zionistischen Gebildes sein, das wir als ersten Feind Ägyptens und der arabischen Nation sehen”, heißt es in dem Dokument. Darin fordern die Abgeordneten die Regierung auf, “alle Beziehungen und Vereinbarungen mit diesem Feind zu revidieren."
"In der Erklärung verlangen die Mitglieder des Unterhauses eine Unterstützung für den palästinensischen Widerstand in all seinen Formen. Der Tageszeitung “Jerusalem Post” zufolge wurden diese Forderungen von der Diktatur im Iran begrüßt." (Quelle: Christliches Forum, 15.03.12)

Darf man noch kritisieren, dass sich Hamas, Muslim-Brüder und Salafisten vereint für noch mehr Terror gegen Israel starkmachen? Gar erwähnen, dass man die ständigen Angriffe der Salafisten auf Christen auch irgendwie total daneben findet?

Oder kommt dann gleich wieder Ruprecht Polenz (CDU) und beschimpft einen als "Nazi"?

Freitag, 16. März 2012

Da isser wieder!


(Quelle: Dawa-News)

Ach, herrjehchen! Kaum macht so ein landesweit bekannter Hassprediger auf seinem Weg von einem Salafisten-Paradies (Ägypten) ins nächste (Nordrhein-Westfalistan) einen Zwischenstopp in Österreich, um dort in irgendwelchen Pizzerien, Pommes- oder Döner-Buden "Vorträge" zu halten, ist das bei uns gleich das Ereignis des Tages: Die Herren Salafisten verkünden freudig, dass ihr Ober-Guru wieder zurück ist -andere rufen schon mal virtuell die Österreicher zu Demos auf.

Gemach, gemach: Österreich hat eine lange Tradition, Hassprediger gen Deutschland zu entsorgen. Und ein Deutschland, in dem hochrangige Salafisten nie angeklagt werden, Lokalpolitiker und linkspopulistische Zeitungen das Volk verdummen, indem sie ihm erzählen, man könne den Salafismus mit baurechtlichen Maßnahmen bekämpfen und - last but not least - Kommunisten und Linksextreme immer eilfertig zur Stelle sind, wenn es gilt gegen jene zu demonstrieren, die gegen Salafisten demonstrieren, ist für einen salafistischen Hassprediger immer noch der attraktivste Standort außerhalb Ägyptens.

Viel sinnvoller scheint es dem Betreiber dieses Blogs, dass wir uns langsam mal gedanklich darauf einstellen, dass Herr Vogel demnächst in Köln, Frankfurt oder Münster um die Ecke biegt.

Vielleicht aber auch in Dietzenbach, Mönchengladbach oder Solingen?

Donnerstag, 15. März 2012

Neuwahlen in Nordrhein-Westfalistan

Die gute Nachricht: Die rot-grüne Landesregierung mit der Ministerpräsidentin, von der man so gut wie nie etwas gehört oder gesehen hat, ist am Ende.

Die schlechte Nachricht: Es gibt Neuwahlen - und auch die Salafisten-Gegner müssen sich jetzt überlegen, wen oder was sie wählen wollen.

Hei, das wird ein Spaß! Denn während der wahlberechtigte Salafist regelrecht die "Qual der Wahl" hat, bei welcher Partei er sich denn nun erkenntlich zeigen sollte, guckt der Salafisten-Gegner einfach nur ratlos auf den Wahlzettel, nicht wissend, was er denn nun wählen soll?

Wäre es eine Kommunalwahl, so wäre die Geschichte ganz einfach: Denn kein Salafisten-Gegner, der auch nur ein bißchen Selbstachtung hat, würde eine der Parteien unseres sogenannten Mönchengladbacher "Ampel-Bündnisses" wählen - und die SED/PDS/"Linkspartei" schon mal sowas von überhaupt nicht. Eine Mönchengladbacher CDU jedoch, die sich gleich zweimal für ein Burka-Verbot ausgesprochen hat, ist durchaus wählbar. Leider jedoch ist es keine Kommunalwahl - sondern eine Landtagswahl.

Und wäre es eine hessische Landtagswahl, so wäre es ebenfalls sehr einfach: Denn bei der hessischen CDU gibt es mit Boris Rhein und Ismail Tipi Politiker, die immer wieder mutig und konsequent gegen den Salafismus Position bezogen haben. Leider jedoch ist es keine hessische Landtagswahl - sondern eine in Nordrhein-Westfalistan, dem "Mutterland" der deutschen Salafisten. Oder, anders formuliert: Dem Bundesland, in dem bislang alle Strafverfahren gegen hochrangige Salafisten entweder eingestellt wurden oder hinausgezögert werden.

Also läuft alles auf die Frage hinaus: Sind Röttgen, Laschet & Co. wirklich das sog. "kleinere Übel"? Spätestens seit zu lesen ist, dass sich in Solingen ein CDU-OB am 24.03.12 zu einem fragwürdigen linken Spektrum gesellen wird, weil dieses gegen jene demonstriert, die gegen Salafisten demonstrieren, allerspätestens seit mit Ruprecht Polenz ein CDU-MdB Freunde des Staates Israel in unsäglicher Manier als "Rechtsradikale" diffamiert hat, dämmert selbst dem Betreiber dieses Blogs, dass auch ein sog. "kleineres Übel" immer noch ein Übel ist.

Aber da mögen sich die geneigte Leserin und der geneigte Leser bitte ihre eigene Meinung bilden.

Mittwoch, 14. März 2012

Brandanschlag auf Brüsseler Moschee

"Bei einem Brandanschlag auf eine Moschee in Brüssel ist deren Imam getötet worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft drang ein mit einer Axt und einem Messer bewaffneter Mann am späten Montagnachmittag in die schiitische Moschee im Stadtteil Anderlecht ein und steckte sie mit Hilfe von Benzin in Brand. Der Mann wurde festgenommen."
"Aufgrund von Aussagen von Augenzeugen verdächtigen Vertreter der schiitischen Gemeinde die Salafisten-Bewegung, hinter dem Anschlag zu stecken. Die Ausrufe des Attentäters, die im Zusammenhang mit dem Syrien-Konflikt gestanden hätten, deuteten auf die anti-schiitische Bewegung, sagte der Moscheevertreter Azzedine Laghmich der Nachrichtenagentur AFP. „Er ist Salafist, alle Aussagen der Leute, die dabei waren, weisen darauf hin“, sagte er. Nach Angaben der Vizevorsitzenden der muslimischen Gemeinde, Isabelle Praile, musste das Islam-Zentrum Rida vor einigen Jahren aufgrund von Drohungen von Salafisten schon einmal unter Polizeischutz gestellt werden."
(Quelle: Der Tagesspiegel, 13.03.12)

Ja, ja - so ist die salafistische Herrenrasse nun einmal: Selbst andere Muslime, wie z.B. Schiiten, sind "Andersgläubige" und somit Feinde Allahs.

Im Jahre 2012 immer noch mit solchen Formen von mörderischem Fanatismus konfrontiert zu werden, ist schlimm und traurig genug. Aber in einem Bundesland, in dem bislang alle Strafverfahren gegen hochrangige Salafisten eingestellt wurden und in dem linksdrehende Lokalpolitiker und Zeitungsredakteure uns weiszumachen versuchen, man könnte den Salafismus mit baurechtlichen Maßnahmen bekämpfen, um dann einen Absatz später selber kleinlaut zuzugeben, dass solche Maßnahmen lediglich dazu führen, dass sich die Herren Salafisten dann nur auf andere Moschee-Gemeinden der Stadt verteilen - in einem solchen Bundesland machen solche Nachrichten ganz besonders Angst.

Verbietet diesen mörderischen Irrsinn endlich!

Dienstag, 13. März 2012

Noch 'n "Brüller"

"So in Mönchengladbach, wo Salafisten eine Islamschule errichten wollten. Zwei Bürgerinitiativen stellten sich dort den Extremisten erfolgreich entgegen. Inzwischen löste sich der Verein, der die Schule gründen wollte auf. Die Salafisten verteilten sich auf andere Moscheegemeinden in Mönchengladbach. Die Stadt ist weiter wachsam, was die Aktivitäten der Salafisten angeht." (Quelle: RP-Online, 13.03.12)

Herrlich! Die Tränen, die der Betreiber dieses Blogs bei der Lektüre dieser Volksverdummung, ähm, Verzeihung, dieses Beitrages von RP-Online vor lauter Lachen vergossen hat, entschädigen fast für die ganze Zensur, die wir in den letzten Wochen auf RP-Online erleben mußten - aber auch nur fast. Denn richtig ist allenfalls, dass sich "unsere" Salafisten auf andere Moschee-Gemeinden in Mönchengladbach (genauer: in Rheydt) verteilt haben - aber die Aussage, dass die Stadt Mönchengladbach in Sachen Salafisten angeblich "weiter wachsam" sei, ist einfach nur der "Brüller"!

Denn wenn die Stadt Mönchengladbach wachsam gewesen wäre, wieso war es dann möglich, dass sich die Herren Salafisten einfach so auf Moschee-Gemeinden in Rheydt verteilen und dort munter weitermachen konnten?

Überraschung! Strafverfahren gegen Salafisten eingestellt!

"Hassprediger Mohammed M. muss wegen eines Angriffs auf einen Journalisten nicht mit einer Strafverfolgung rechnen. Die Staatsanwaltschaft hat das entsprechende Ermittlungsverfahren gegen den wegen Terrorunterstützung vorbestraften Österreicher jetzt eingestellt.
Begründet wurde dies damit, man könne nicht abschließend klären, wer dem 56-jährigen Journalisten die Brille entrissen hatte. Der 56-jährige war Ende Januar von zwei Männern, die zu der Gruppe der Solinger Salafisten gehören, attackiert worden, als er in seinem Fahrzeug saß." (Quelle: RP-Online, 13.03.12)

Überraschung: Eine nordrhein-westfälische Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren gegen einen hochrangigen Salafisten eingestellt.

Wer hätte jemals mit so etwas gerechnet?

Montag, 12. März 2012

Bonner Islamist ruft zu Terror-Anschlägen in Deutschland auf

"Eine Videobotschaft wie diese, gab es seit Jahren nicht mehr: Ein deutscher Islamist ruft aus den Bergen Pakistans heraus deutsche Muslime dazu auf, Terroranschläge in der Bundesrepublik zu verüben.
Nachahmenswertes Vorbild für zukünftige Terrorakte sei der Deutsch-Kosovare Arid U., der im März 2011 am Frankfurter Flughafen zwei US-Soldaten erschoss. Als lohnenswerte Anschlagsziele in Deutschland werden Diskotheken, Restaurants und Einkaufszentren genannt." (Quelle: WELT.ONLINE, 11.03.12)

Und, welch' Überraschung aber auch: Dieser Jihadist namens Yassin Chouka alias "Abu Ibrahim", der aus Pakistan dazu aufruft, in Deutschland Diskotheken, Restaurants oder Einkaufszentren in die Luft zu jagen, hat in der Vergangenheit "Seminare" der Herren Salafisten besucht - und zwar in Bonn. Also in Nordrhein-Westfalen - dem "Mutterland" der deutschen Salafisten.

Aber der Betreiber dieses Blogs zweifelt keine Sekunde daran, dass auch diese Nachricht den Solinger "Bündnissen" und Medien völlig egal sein wird. Denn wer gerade so schön "in Fahrt" ist, den Solingern zu erzählen, dass man nicht gegen Salafisten demonstrieren sollte, aber wie wichtig es doch sei, gegen jene zu demonstrieren, die gegen die Salafisten demonstrieren, der hat sich bereits so weit aus jeder Realität entfernt, dass er sich auch von angekündigten Terror-Anschlägen auf unser Land nicht mehr beeindrucken lassen wird.

Herr, schmeiß' Hirn vom Himmel - und bitte ganz besonders nach Solingen!

Sonntag, 11. März 2012

Rührend, liebe Solinger - wirklich rührend

"Mit baurechtlichen Schritten will die Stadt die Ansiedlung weiterer Moscheen im Bereich Konrad-Adenauer-Straße / Cronenberger Straße /Merianstraße verhindern. Die Bauexperten im Rathaus haben einen Bebauungsplan mit einer Veränderungssperre erstellt, wodurch bestimmte Nutzungen in diesem Bereich ausgeschlossen werden sollen. Das betrifft Sex-Shops und Wettbüros ebenso wie Tankstellen, Gartenbaubetriebe und eben „Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke“. Außerdem soll im „nördlichen Blockinnenbereich ausschließlich Wohnnutzung zulässig sein“.
Damit reagiert die Stadt auf Bestrebungen der als radikal-islamistisch geltenden Salafisten. Sie wollen auf einem Hinterhof der Konrad-Adenauer-Straße eine Moschee errichten."

Rührend: Diese Form der Augenwischerei ist nichts anderes als eine billige Kopie der Mönchengladbacher Maßnahmen.

Zur Erinnerung: Die Mönchengladbacher Stadt-Oberen haben dafür gesorgt, dass auf dem Gelände der ehemaligen Salafisten-Moschee nunmehr ein Supermarkt gebaut wird - woraufhin die Salafisten einfach einen Stadtteil weiter gezogen sind und dort in anderen Moscheen Unterschlupf gefunden haben. Und genauso wird es auch in Solingen sein: Die Herren Salafisten würden dann einfach einen Stadtteil weiterziehen - und dort munter weitermachen.

Liebe Solinger: Da könnt Ihr noch so fleißig gegen proNRW u.ä. demonstrieren - daran, dass Ihr ein Salafisten-Problem habt, wird es nichts ändern. Und darin, die kurzsichtigen Maßnahmen Eurer Stadt-Oberen geschickt zu unterlaufen, haben die Herren Salafisten nun wirklich genug Routine.

Es wird Zeit, dass Ihr Eure "Man-muß-nur-fleißig-gegen-alles-was-rechts-von-der-SPD-ist-demonstrieren-und-schon-wird-automatisch-alles-gut"-Traumwelt verlaßt und endlich in der Realität ankommt!

Der Journalismus der "Rheinischen Post", Folge 738

"Der NRW-Verfassungsschutz beobachtet den salafistischen Verein "Muslime aktiv" in Münster. Das teilte das Innenministerium des Landes auf eine Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Josef Rickfelder mit. Die Internetseite des Vereins habe Ähnlichkeiten mit der des aufgelösten Mönchengladbacher Salafisten-Vereins "Einladung zum Paradies" (EZP). Außerdem habe der Dawa-Verlag, der die Internetseite des islamistischen Predigers Pierre Vogel betreibt, seinen Sitz in Münster. Rickfelder sprach sich für ein Vereinsverbot aus. Die Rheinische Post hatte Anfang Januar erstmals auf Parallelen zwischen EZP und "Muslime Aktiv" hingewiesen, nachdem Protagonisten der Mönchengladbacher Salafisten-Szene wiederholt in Münster gesichtet worden waren." (Quelle: RP-Online, 10.03.12)

Na ja, die Darstellung, dass ausgerechnet die Rheinische Post "erstmals" auf Verbindungen der Mönchengladbacher Salafisten zum Münsteraner Salafisten-Verein "Muslime Aktiv" hingewiesen hat, ist vielleicht nicht so gaanz zutreffend - denn im November hatten schon verschiedene Internet-Blogs darauf hingewiesen, u.a. auch in diesem Blog-Beitrag vom 27.11.11. Das, was dann in dem RP-Online-Beitrag vom 10.01.12 zu lesen war, hätten böse Menschen eher als eine Zusammenfassung dessen begriffen, was im Internet alles längst bekannt war.

Aber ich bin ja kein böser Mensch - also gehe ich mal davon aus, dass die Redakteure der Rheinischen Post so ganz zufälligerweise genau das gleiche recherchiert haben, wie irgendwelche Blog-Betreiber - nur eben Monate später. Aber den dezenten Hinweis, dass außer der Forderung des CDU-Landtagsabgeordneten Josef Rickfelder nach einem Vereinsverbot nur Altbekanntes in dem gestrigen Beitrag von RP-Online zu finden ist, kann ich mir einfach nicht verkneifen.

Wie dem auch sei: Wenn ausgerechnet die Redakteure solcher Medien wie der Rheinischen Post und RP-Online, die in der jüngeren Vergangenheit in Sachen Salafisten lediglich durch die Mundtotmachung ihrer eigenen Leser aufgefallen sind (hier, hier und hier), jetzt plötzlich so tun, als seien sie investigative Journalisten, dann ist das einfach nur noch . . . . . . . peinlich!

Denn wären die Redakteure der Rheinischen Post wirklich investigative Journalisten, dann hätten sie schon längst bei der Staatsanwaltschaft nachgefragt, was denn aus der letztjährigen Karnevals-Schlägerei geworden ist, warum die Staatsanwaltschaft der Meinung ist, dass Abhör-Protokolle des LfV NRW keinen hinreichenden Brandstiftungs-Tatverdacht begründen und warum der Schläger vom 24. Juni immer noch nicht angeklagt wurde? Oder sie hätten mal bei der Masjid-Arrahman-Moschee nachgefragt, in was die Eickener Salafisten da eigentlich "re-integriert" werden - und wie salafistische Propaganda auf die Internet-Seite von Masjid-Arrahman gekommen ist?

Aber warum nachfragen und recherchieren, wenn man sich das Leben auch einfach machen und abtippen kann, was andere liefern?

Samstag, 10. März 2012

Neues aus der Anstalt oder: Alles Nazis!

"Es ist allerdings auch zu beobachten, dass manche sich sozusagen zur Tarnung zu 150-prozentigen Freunden Israels gerieren, weil sie dann per definitionem keine Rechtsradikalen mehr sein können und umso ungehinderter ihre Hetze gegen Muslime vom Stapel lassen können. Darum geht es."
(Auszug aus einer Rede von Ruprecht Polenz am 08.03.12 im Bundestag)

Nun, dass wir Salafisten-Gegner angeblich Nazis sein sollen, ist wirklich ein "alter Hut" - leben wir doch schließlich in einer Stadt, in der verfassungsfeindliche Extremisten mit dem Segen einer örtlichen Staatsanwältin unbescholtene Bürger ungestraft als "Nazis" beleidigen und beschimpfen dürfen.

Aber dank Ruprecht Polenz wissen wir jetzt: Auch Freunde des Staates Israel sind Nazis! Und wer weiß - vielleicht sind ja sogar die Juden selber Nazis? Israelische Juden, die Einwände dagegen haben, dass eine iranische Atombombe ihr Land einfach so "von der Landkarte wischt", sind schon mal auf jeden Fall Nazis. Denn eine iranische Atombombe wäre eine islamische Atombombe - und wer islamische Atombomben nicht gut findet, der ist ein Nazi!

Vielleicht sollten wir uns aus Gründen der Vereinfachung darauf verständigen, dass jeder Deutsche, der weder die "Linkspartei" oder die GrünInnen wählt, noch zum Islam konvertiert, ein verabscheuungswürdiger Nazi ist, der natürlich auch gesetzlich verpflichtet werden muß, sich in der Öffentlichkeit nur noch mit einem deutlich sichtbaren Hakenkreuz am Mantelaufschlag aufhalten zu dürfen. Oder, noch besser: Wir berufen gleich eine Konferenz ein, die sich mit der Endlösung der Nazi-Frage befasst - ordentliche Deutsche wie Sven Lau oder Pierre Vogel dürften da sicherlich keine Einwände erheben.

Aber bei Ruprecht Polenz machen wir natürlich eine Ausnahme - denn Ruprecht Polenz ist glücklicherweise kein Nazi. Ruprecht Polenz hat sich 2009 ohne Auftrag und Wissen der Bundesregierung mit hochrangigen Vertretern der "Hamas" getroffen. Also mit Vertretern einer Terror-Organisation, welche sich die Zerstörung Israels auf ihre Fahnen geschrieben hat, deren Charta offen zum Mord an allen Juden im Namen des Islam aufruft und deren Mitglieder so nette Dinge sagen wie "Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!" (hier). Und wer sich - wie Ruprecht Polenz - heimlich mit solch fanatischen Judenhassern trifft, der kann selber kein Nazi sein! Niemals!

Auch dürfen wir nicht vergessen, aus welchem Zusammenhang Ruprecht Polenz den Gegnern der Salafisten in so unangenehmer Erinnerung ist: Seine Reaktion auf die ständigen Angriffe ägyptischer Salafisten auf Kopten bestand nämlich darin, davor zu warnen, sich für die Menschenrechte ägyptischer Christen zu engagieren - denn ein solches Engagement könnte von Muslimen als "Ankündigung eines neuen Kreuzzuges" mißverstanden werden. Und auch hier muß mal ganz deutlich gesagt werden: Wer präventiv auf Menschenrechte für Christen verzichtet, nur damit bärtige Salafisten nicht verärgert werden, der kann niemals ein Nazi sein!

Nein, Ruprecht Polenz ist kein Nazi. Salafisten-Gegner sind Nazis, Freunde des Staates Israel sind Nazis, eigentlich ist jeder ein Nazi, der nicht alles, was mit dem Islam zu tun hat, kritiklos bejubelt. Genaugenommen gehören auch die Mitarbeiter des Verfassungsschutzes und des Staatsschutzes dazu, denn diese bösen, bösen Menschen beobachten doch tatsächlich voller Mißtrauen die Herren Salafisten - also jene netten und lieben Zeitgenossen, die laut Darstellung unserer Staatsanwältin Ritgens doch nur "ihre Religion ausüben" und "beten" wollen. Wir sehen: Alles Nazis!

Aber Ruprecht Polenz gehört nicht dazu - der ist kein Nazi. Und, bei der Gelegenheit: Auch Adolf Hitler war kein Nazi. Denn auch Adolf Hitler hatte sehr viel Sympathie und Bewunderung für den Islam. Und wer den Islam supi-prima-toll findet, der kann ja gar kein Nazi sein!

Freitag, 9. März 2012

Zur neuen Leser-Umfrage oder: Was gibt's Neues von der Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft?

Um die "Kehren-wir-alles-unter-den-Teppich-was-mit-den-Salafisten-und-unserer-Staatsanwaltschaft-zu-tun-hat"-Stimmung, die gerade in Mönchengladbach herrscht, mal kurz zu stören: Es gibt immer noch keine Anklage wegen der Karnevals-Schlägerei vom letzten Jahr - obwohl das inzwischen mehr als ein Jahr her ist. Auch für den brutalen Angriff auf Mitglieder der BI am 24.06.11 gibt es immer noch keine Anklage - letzten Informationen zufolge wird da angeblich immer noch ermittelt.

Die ganz persönliche Meinung des Blog-Betreibers: Man muß schon sehr doof, naiv, begriffsstutzig, voller Vertrauen in unseren Rechtsstaat oder ähnlich geistig behindert sein, um das noch zu glauben. Zu dieser Schlußfolgerung gelangt man nämlich schon dann, wenn man sich die Körperverletzung vom 24. Juni nur mal kurz näher anschaut:

- Der Tathergang ist aufgrund nicht weniger Zeugen zweifelsfrei geklärt. Eine Möglichkeit, sich hinter irgendwelchen Gutachten zu verschanzen und auf diese Art das Verfahren einzustellen, ist in diesem Fall somit nicht gegeben (womit darauf angespielt wird, dass die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft in Sachen Brandstiftung bis heute nicht die Frage beantwortet hat, warum Abhör-Protokolle des LfV NRW keinen hinreichenden Tatverdacht ergeben haben sollen - und sich statt dessen an nebensächlichen Brand-Gutachten abgearbeitet hat).

- Die Polizei hat den Täter bereits eine Woche später eindeutig ermittelt. Die Möglichkeit, einfach zu behaupten, man müsse das Verfahren einstellen, weil der Täter nicht ermittelt wurde, scheidet also auch aus.

Und trotzdem gibt es fast 9 Monate später immer noch keine Anklage gegen den Schläger vom 24. Juni, stattdessen erzählt man uns immer noch, es müsse noch "ermittelt" werden - obwohl bereits eine Woche später alles ermittelt war.

Ganz besonders charmant finde ich ja, dass die Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft den Vorwurf des Strafantrag-Stellers, die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft würde alles, was mit den Salafisten zu tun hat, einfach unter den Tisch kehren, als "ehrverletzend" zurückgewiesen hat.

Liebe Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft: Gibt's etwa noch andere Möglichkeiten zu erklären, warum der Schläger vom 24. Juni immer noch nicht angeklagt wurde?

Donnerstag, 8. März 2012

Ist der etwa wieder zurück?

"Wien (OTS) - Die Exekutive hat den Auftritt des deutschen Hasspredigers Pierre Vogel in den Räumlichkeiten einer Grazer Pizzeria mangels Betriebsstättengenehmigung untersagt. Ein islamistischer Verein hatte den ehemaligen Profi-Boxer und Anführer der Salafisten am 16. März in die Lagergasse 57a zu einem Vortrag eingeladen." (Quelle: Presse-Mitteilung von 12 Uhr 45)

Was denn - ist Pierre Vogel etwa wieder aus Ägypten zurück?

Nun ja: Warum Herr Vogel so ein schönes salafistisches Paradies, in dem ständig Christen angegriffen und regelmäßig zur bei Islamisten und Nazis sehr beliebten Juden-Ausrottung aufgerufen wird, freiwillig verlässt und jetzt in österreichischen Pizzerien(!) Vorträge halten will, wissen vermutlich nur Allah und Herr Vogel selber. Und wie viele Liter Wein ein geistig gesunder Mensch benötigt, um trotz eines "Vortrages" von Pierre Vogel seine Pizza noch mit Appetit verzehren zu können, wissen wir auch nicht.

Aber eines wissen wir: Wenn Herr Vogel tatsächlich aus Ägypten zurück ist, werden wir wieder in der Zeitung lesen, wie "besorgt" unsere Sicherheitsbehörden und -politiker doch sind. Schade nur, dass sie vor lauter "Besorgnis" nie Zeit haben, die Salafisten endlich mal zu verbieten.

Mittwoch, 7. März 2012

Solinger Unredlichkeit

"Wir können noch mehr tun: Stecken wir die rechtschaffenen Solinger Muslime und ihre Gemeinden nicht „in einen Sack“ mit der kleinen Gruppe von religiösen Extremisten, die in Solingen versucht, Anhänger zu werben. Diese Gruppierung ist isoliert. Lassen wir uns aber auch nicht aufhetzen von den Extremisten aus anderen politischen Lagern, die mit den Ängsten der Menschen ihr Spiel treiben, um ebenfalls Anhänger zu werben." (Solingens OB Feith in einer Kolumne des "Solinger Boten", 06.03.12

Nun, selbst wenn die Solinger Salafisten tatsächlich isoliert sein sollten, so wären sie deshalb kein bißchen weniger gefährlich.

Und damit wären wir auch schon bei dem, was an diesen Zeilen so irritiert: Diese Kolumne von Solingens OB Feith liest sich eben nicht so, als ob die Salafisten seine größte Sorge wären - sie liest sich ganz eindeutig so, als ob proNRW seine größte Sorge wäre. Wenn man bedenkt, dass die Salafisten in Solingen eine dauerhafte Basis unterhalten, proNRW jedoch mit dem 24. März gerade mal für einen einzigen Tag(!) sein Erscheinen angekündigt hat, so dürfte das logisch in keinster Weise mehr nachvollziehbar sein.

Dass der Betreiber dieses Blogs nun wirklich kein Freund von proNRW ist, geht aus unzähligen seiner Beiträge hervor und bedarf somit keiner weiteren Erwähnung mehr. Nur kann man eines drehen und wenden, wie man will: Solange Herr Feith mit keinem Wort erläutert, was er gegen die Salafisten zu tun gedenkt, solange in Solingen immer nur Kräfte wie proNRW gegen die Salafisten demonstrieren, die Solinger "Bündnisse" jedoch immer nur gegen jene demonstrieren, die gegen die Salafisten demonstrieren, solange darf sich niemand darüber wundern oder gar beschweren, wenn die Menschen, die zu Recht Angst vor den Salafisten haben, bei proNRW & Co. Zuflucht suchen.

Die Menschen in ihrer Angst vor den Salafisten alleine zu lassen, aber gleichzeitig von ihnen zu erwarten, sie mögen sich nicht denen zuwenden, die als einzige gegen die Salafisten protestieren, ist einfach nur unehrlich und unredlich.

Dienstag, 6. März 2012

Alarmbereitschaft?

"Sicherheitsbehörden in Alarmbereitschaft" - so betitelt hier doch tatsächlich die F.A.Z. den vermeintlichen Umzug Mohamed Mahmouds von Solingen ins Rhein-Main-Gebiet. Und Denis M. Cuspert alias "Deso Dogg" alias Abu Maleeq, der sich seit dem 2. März ebenfalls im Rhein-Main-Gebiet aufhalten soll, steigert die mediale Hysterie gleich nochmal.

Diese Hysterie, die unsere Medien immer veranstalten, wenn unsere salafistischen Möchtegern-Taliböhnchen so durchs Land reisen, hat der Betreiber dieses Blogs noch nie verstanden; Man könnte es schon komisch finden, welchen Wirbel unsere Presse erst vor wenigen Wochen veranstaltet hat, nur weil Sven Lau mal kurz seine Münsteraner "Brüder" besucht hat. Denn das die Salafisten in Deutschland, ganz besonders in NRW, gut vernetzt sind und es schlichtweg Normalität ist, dass die obersten Hassprediger immer wieder mal durchs Land reisen, hat unsere Presse wohl noch nicht so ganz mitbekommen.

Natürlich wäre es Unfug, Figuren wie Mohamed Mahmoud, Denis M. Cuspert oder auch Pierre Vogel zu verharmlosen. Ganz besonders bei einem Denis M. Cuspert, der sich  - leider auch mit grauenvollem Gesang - zum Jihad bekennt, gibt es nichts zu verharmlosen. Und auch wenn Pierre Vogel immer behauptet hat, er würde sich gegen Terrorismus aussprechen, so zeigt doch sein letztjähriges Bestreben nach einem "Totengebet" für Osama bin Laden, welch' Geistes Kind er ist - auch da gibt es nichts zu verharmlosen.

Nur geht die eigentliche Bedrohung nicht von einer Handvoll medialen Hasspredigern aus, sondern von der Ideologie des Salafismus - und davon, dass diese explizit frauenfeindliche und gegen Andersgläubige gerichtete Ideologie bei jungen Muslimen unseres Landes immer mehr Anklang findet. Kurz: Das salafistische "Fußvolk" wächst bedrohlich. Und Arid Uka wie auch die beiden in England festgenommenen und verurteilten Solinger Salafisten sollten uns eigentlich gelehrt haben, dass Attentäter und potentielle Attentäter immer genau diesem "Fußvolk" entstammen.

Und da hat sich nirgendwo etwas geändert: Das salafistische Fußvolk in Solingen hat sich schon vor der Ankunft Mohamed Mahmouds in der Millatu-Ibrahim-Moschee getroffen - und dürfte das auch nach seinem Wegzug weiterhin so tun. Gleiches gilt für das salafistische Fußvolk im Rhein-Main-Gebiet, das schon vor der Ankunft der Herren Cuspert und Mahmoud sehr aktiv war - und es auch ohne diese beiden Herren wäre.

Leider hat sich da auch in Mönchengladbach nichts geändert: Die ehemals Eickener Salafisten haben laut Polizei in einer Rheydter Moschee Unterschlupf gefunden. Aber wenn tags darauf der Moschee-Betreiber erklärt, man würde lediglich "einige" Salafisten re-integrieren, so löst sich sofort alles in Wohlgefallen auf - man kommt nicht einmal auf die Idee, nachzufragen, in was die Herren Salafisten da wohl "re-integriert" werden? Auch daran, dass wir immer noch keine Erklärung dafür haben, wie salafistische Propaganda auf die Internet-Seite der Masjid-Arrahman-Moschee gelangen konnte, stört sich niemand.

Dinge, die man tatsächlich mal als Grund für Alarmbereitschaft begreifen könnte - die aber in einer Stadt wie Mönchengladbach komischerweise niemanden alarmieren.

Sonntag, 4. März 2012

Das Dilemma unserer Links-Presse

"Nach dem Weggang des Hasspredigers beobachtet der Staatsschutz die Salafisten-Moschee weiter. Rechte Agitatoren nutzen sie als Trittbrett ihrer Propaganda. Doch gibt es bisher keinen Hinweis auf Netzwerke rechter Gewalt." (Quelle: RP-Online, 03.03.12)

An diesem kurzen Absatz erkennt man das ganze Dilemma, in welches die Salafisten unsere komplette Links-Presse gestürzt haben: Tatsächlich sind die Salafisten die am schnellsten wachsende extremistische Bedrohung in Deutschland - und da Innenminister und Sicherheitsbehörden dieses immer wieder betonen, kann auch unsere Links-Presse das nicht so einfach ignorieren.

Aber eigentlich giert und hofft man auf die allseits beliebten "Netzwerke rechter Gewalt". Und selbst wenn es diese im Zusammenhang mit den Salafisten - zum Glück - gar nicht gibt, so läßt man nichts unversucht, die Bedrohung durch die Salafisten in eine "Gefahr von Rechts" umzuschreiben.

Fällt aber niemand mehr darauf herein.

Samstag, 3. März 2012

Nordrhein-Westfalen - ein Paradies für Salafisten?

"Auf dem Campus der Heinrich-Heine-Universität sind am Mittwoch, 29. Februar, Plakate einer radikal religiösen Gruppierung aufgehängt worden. Dabei handelt es sich um Propaganda der Salafisten. Wer die mehreren Hundert Plakate angebracht hat, ist nicht bekannt." (Quelle: RP-Online, 02.03.12)

Ähm, liebe Redakteure unseres Lieblings-Mediums RP-Online: Wenn die Plakate Salafisten-Propaganda enthalten, wäre da nicht irgendwie die Vermutung naheliegend, dass sie dann auch von Salafisten angebracht wurden?

Aber mal im Ernst: Nach Mönchengladbach, Münster, Bonn, Köln, Solingen und einiger kleinerer Städte ist jetzt also auch Düsseldorf mit Salafisten infiziert. Damit dürfte endgültig klar sein, dass sich die Salafisten bevorzugt in Nordrhein-Westfalen breitmachen, vernetzen - und immer dreister ihre Propaganda unters Volk bringen. Und das macht eine Frage unausweichlich: Warum gerade Nordrhein-Westfalen?

Oberflächlich betrachtet ist die Antwort einfach: Der hohe muslimische Bevölkerungsanteil macht NRW für die Salafisten sehr attraktiv - und ganz besonders jener Teil der muslimischen Jugend, der in der vieldiskutierten Studie des Bundes-Innenministeriums gerade näher "vorgestellt" wurde, dürfte für die Salafisten eine sehr lohnende "Zielgruppe" sein.

Bei näherer Betrachtung fällt jedoch noch ein anderer Grund auf: Obwohl der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz und NRW-Innenminister Jäger geradezu unablässig vor den Salafisten warnen und obwohl mit der "Solinger Erklärung" gerade eine mediale Inszenierung gegen die Salafisten stattgefunden hat, unternimmt man in Nordrhein-Westfalen faktisch nichts gegen die Salafisten: Unsere "Landesmutti" schweigt zu diesem Problem, Strafverfahren gegen Salafisten sind bislang merkwürdigerweise noch nirgendwo zu einem Abschluß gekommen oder werden eingestellt, unbequeme Nachfragen hierzu (wie z.B. die Frage nach den Abhör-Protokollen zur Mönchengladbacher Brandstiftung) werden schlicht nicht beantwortet und Verbotsverfahren verlaufen einfach so im Sande.

Nordrhein-Westfalen - ein Paradies für Salafisten?

Freitag, 2. März 2012

Solinger Salafisten - das Problem bleibt

"Bestätigt hat die Stadt Solingen am Donnerstagnachmittag auch, was das ST bereits gemeldet hat: Der Österreicher Mohammed Mahmoud alias Abu Usama, der als einer der radikalsten Hassprediger gilt, ist aus Solingen wieder verzogen. Das hat das Ausländer- und Integrationsbüro festgestellt. Mahmoud, der als extremistischer Prediger der salafitischen Gruppierung in einem Hinterhof der Konrad-Adenauer-Straße von sich Reden gemacht hatte, war erst Ende November 2011 aus Berlin nach Solingen gekommen. Bis September desselben Jahres hatte er in Österreich eine vierjährige Haftstraße verbüßt und war danach ausgewandert. Nach Tageblatt-Informationen befindet sich Mahmoud inzwischen im Großraum Frankfurt."
(Quelle: Solinger Tageblatt, 01.03.12)

"Auch der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Ernst Lauterjung, ist erleichtert, „dass ein solcher Mensch nicht mehr in Solingen wohnt.“ Einen Grund für Entwarnung sieht Lauterjung aber nicht. „Das Problem der Moschee an der Konrad-Adenauer-Straße ist damit nicht erledigt, es könnte ein neuer Prediger kommen.“ An dem Antrag für den Hauptausschuss nach umfassender Aufklärung über die verwaltungsrechtlichen Möglichkeiten der Stadt, salafistische und möglicherweise staatsfeindliche Umtriebe in der Moschee zu unterbinden, will die SPD festhalten." (Quelle: RP-Online, 01.03.12)

Nun, wenn dieser Unsympath Solingen tatsächlich verlassen hat, so wäre das eine gute Nachricht für die Menschen in Solingen; Wie schlecht das unserem Land bekommt, wenn österreichische Hassprediger sich hier erst einmal etablieren, haben wir ja erst im letzten Jahrhundert erleben müssen. Eine gewisse Rest-Skepsis bleibt jedoch, denn die Herren Salafisten sind in Deutschland gut vernetzt und vor allem sehr geübt im Tricksen und Täuschen - da sollte man jede Art von Ummeldung, Umbenennung oder Umzug immer erst einmal mit Vorsicht genießen.

Der entscheidende Punkt ist aber ein anderer: Die Solinger Salafisten-Moschee, die sich zuletzt "Millatu-Ibrahim-Moschee" genannt hat, war schon lange vor Herrn Mahmoud eine Moschee, in der gefährliche Salafisten ein- und ausgegangen sind.

So ungerne ich das den Menschen in Solingen sage: Auch wenn Herr Mahmoud tatsächlich weg sein sollte - an Eurem Problem hat sich nichts geändert. Erstaunlich nur, dass es in Solingen ausgerechnet die SPD ist, die das am schnellsten kapiert hat - von der Mönchengladbacher SPD ist man da leider anderes gewohnt.

Donnerstag, 1. März 2012

Was bei RP-Online so alles spurlos verschwindet

In Mönchengladbach haben zwei Anti-Salafisten-Initiativen mit Demos, Aufklärungsarbeit und regelmäßigen Mahnwachen die Salafisten zumindest in die Defensive gedrängt – vermutlich wäre vieles in Mönchengladbach anders verlaufen, hätte es diese beiden Bürgerinitiativen nicht gegeben.

Somit ist es leicht verständlich, dass viele Menschen in Mönchengladbach die Ereignisse in Solingen schon seit Wochen mit Interesse, aber auch mit Solidarität für die Solinger Bürger verfolgen. Inzwischen jedoch ist man verwundert über die Passivität, mit der die Solinger Bürger auf diese Situation reagieren.

So sehr ich die “Solinger Erklärung” begrüße – darüber, dass sich die Herren Salafisten von solchen Erklärungen nicht beeindrucken lassen, sollte man sich im Klaren sein. Und sich immer nur auf die “Staatsmacht” zu verlassen, kann fatale Folgen haben: Gerade das Beispiel Mönchengladbach hat deutlich gezeigt, wie gerne die Staatsmacht alles, was mit den Salafisten zu tun hat, unter den Teppich kehrt.

Was aber am allerschlimmsten ist: Das Protestieren gegen die Salafisten überläßt man in Solingen ganz offensichtlich fragwürdigen Kräften wie “proNRW”. Damit ist es vorprogrammiert, dass all jene, die zu Recht Angst vor den Salafisten haben, jetzt in die Arme solcher fragwürdigen Kräfte getrieben werden – womit man solche Kräfte auch noch stärkt. Denn sonst ist ja bis jetzt niemand in Sicht, der in Solingen gegen die Salafisten zu protestieren gedenkt!

Liebe Solinger, auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Jetzt seid Ihr gefordert! Wenn Ihr wirklich den Salafisten klarmachen wollt, dass sie in Eurer Stadt nicht erwünscht sind, dann reicht es nicht, immer nur darauf zu warten, was die “Staatsmacht” wohl als nächstes tun wird. Wenn Ihr nicht wollt, dass gefährliche Extremisten dauerhaft in Eurer Stadt eine Basis unterhalten, dann werdet Ihr Euch jetzt organisieren müssen.

Und zwar genauso, wie sich z.B. andere Gruppierungen gegen Rechtsextremismus organisieren. Dann werdet Ihr Demos gegen die Salafisten veranstalten müssen, mindestens jedoch regelmäßige Mahnwachen vor der Millatu-Ibrahim-Moschee – genauso, wie das die Mönchengladbacher Bürger in der Vergangenheit gemacht haben. Natürlich erfordert das anfänglich viel Mut – dem Verfasser dieser Zeilen und seinen Mönchengladbacher Mitstreitern ist das aus eigener Erfahrung sehr wohl bewußt.

Der Punkt ist nur: Anders geht’s nicht. Denn von der Politik oder dem Staat haben sich die Salafisten noch nie beeindrucken lassen. Ein klarer und scharfer Bürger-Protest hingegen kann – siehe Mönchengladbach – einiges bewirken.

Diesen Text hat der Betreiber dieses Blogs in den Nachmittagsstunden des 01.03.12 wort- und zeitgleich im Solinger Boten und in einem Solinger Leser-Kommentarbereich unseres Lieblings-Mediums RP-Online veröffentlicht.

Im Solinger Boten kann man diesen Text bis heute lesen, in dem Leser-Kommentarbereich von RP-Online jedoch ist dieser Text nur wenige Stunden nach seiner Veröffentlichung - zusammen mit allen Reaktionen darauf - spurlos verschwunden.

Schon interessant, was bei RP-Online so alles spurlos verschwindet.

Mohamed Mahmoud suchte in Solingen nur Wärme!

"Auch der stellvertretende Gemeindevorsitzende Ghazaleh wurde nicht zu der Moschee vorgelassen, die in einem Hinterhof an der Konrad-Adenauer-Straße liegt. "Es ist eine völlig übertriebene Aktion der Polizei", sagte Ghazaleh. Ohnehin sei seine Moschee zu Unrecht in Verdacht geraten, ein Hort von Fanatikern zu sein. So habe der verurteilte Mohammed M. "bei uns nur Wärme gesucht". Während der gestrigen Durchsuchung verhielten sich einige Gemeindemitglieder allerdings aggressiv. Ein Mann in langem Umhang brüllte, "die Feinde des Islam" würden mit "ewiger Hölle bestraft". Und ein weiterer Salafist bezeichnete Berichte über die Millatu-Ibrahim-Moschee als "Lügen." (Quelle: RP-Online, 01.03.12)

Hach, ist das nicht süß? Dieser wegen Terrorismus verurteilte salafistische Hassprediger, der auch schon mal Journalisten angreift oder mit Hilfe eines Butterfly-Messers den richtigen Umgang mit "Ungläubigen" demonstriert, hat in Solingen gar nichts Böses im Sinn gehabt - er hat nur Wärme gesucht!

Vermutlich ist Herr Mahmoud ein ganz sensibler Mensch, der gelegentlich weint, für die Armen dieser Welt sammelt und dessen größte Sorge der Klimawandel ist. Und überhaupt gibt es in der Solinger Millatu-Ibrahim-Moschee gar keine Fanatiker - alles liebe und reizende Menschen, die sich mit unserem Grundgesetz identifizieren und jedes Jahr mit Andersgläubigen Chanukka und Weihnachten feiern.

Und wer immer noch was anderes behauptet, der wird mit ewiger Hölle bestraft!

Gespenstisches ist wohl gerade in Mode

"Ich persönlich finde, dass dieser Mann sofort weg zu schaffen ist.
Ich verstehe die Behörden wirklich nicht mehr, denn SEINE Propaganda und SEINE Videos haben nun wirklich nichts mit ganz normalem Religionsunterricht zu tun. Dass es langsam in Deutschland erlaubt ist, Videos zu veröffentlichen, in denen man ein MESSER aus der Tasche zieht ( im Hintergrund Kalashnikovfeuerlärm) und empfiehlt, dass jeder von den "Brüdern" so was bei sich haben sollte und sich dafür nicht schämen braucht - das geht mir wirklich absolut nicht in den Kopf. Ich weiss nicht mehr wo die Grenze ist, wenn es um "Meinungs -und Religionsfreihet " geht."


Das ist ein Kommentar, den eine Leserin namens "WhiTe RoSe" am Montagmorgen im Leser-Kommentarbereich von RP-Online zum Beitrag "Salafistische Propaganda auch in Briefkästen" plaziert hat - als ersten Kommentar dazu. Bezogen war er auf ein Video des Solinger Ober-Salafisten Mohamed Mahmoud, in welchem er ein sog. Butterfly-Messer präsentierte und dieses auch anderen Salafisten zum richtigen Umgang mit Kuffar empfohlen hat - anders jedenfalls kann man sein Geschwafel dabei nicht verstehen. Und um das besser verständlich zu machen, schickte "WhiTe RoSe" schnell noch einen zweiten Beitrag mit dem Link zu diesem Video hinterher.


Und direkt nach diesen beiden Beiträgen von "WhiTe RoSe" setzte dann der vertraute Mechanismus von RP-Online ein: Alle Links zum Kommentar-Bereich wurde gelöscht - womit der Beitrag von "WhiTe RoSe" für die Leser von RP-Online nicht mehr auffindbar war und natürlich auch alle anderen Leser dieses Beitrages der Möglichkeit zur Meinungsäußerung beraubt waren.

Von der Zensur auf RP-Online ist man beim Thema Salafisten ja nun wirklich einiges gewohnt - aber was daran falsch sein soll, zu kritisieren, dass salafistische Hassprediger in Deutschland ungestraft Videos mit Aufrufen zur Bewaffnung in Umlauf bringen können, ist einfach nicht mehr nachvollziehbar. Also hat der Betreiber dieses Blogs die Redaktion von RP-Online um Stellungnahme zu diesem Vorgang gebeten - und wie es sich für einen unhöflichen Menschen nun einmal gehört, konnte er sich dabei die Frage nicht verkneifen, ob die Gutheißung verfassungsfeindlicher Islamisten inzwischen die letzte Möglichkeit sei, mit welcher man der Zensur von RP-Online noch entgehen könnte?

Gestern mittag gab's dann die Antwort der Redaktion von RP-Online:

"Sehr geehrter Herr . . . ,

die Kommentarfunktion bei dem von Ihnen angesprochenen Artikel mussten wir schließen, da es in dem Bereich zu Beleidigungen der Leser untereinander kam und eine sinnvolle Diskussion damit ausgeschlossen war. Zudem wurde das von Ihnen angesprochene Video in den Kommentaren verlinkt. Wir möchten diese Video jedoch nicht über unsere Seite verbreiten.

Viele Grüße"


Wirklich schlau geworden ist der Blog-Betreiber aus dieser Antwort jedoch nicht - aus dem ganz einfachen Grund, weil es die darin angesprochenen anderen Beiträge nie gegeben hat: Die beiden Beiträge von "WhiTe RoSe" waren die ersten zwei Beiträge - und der Beitrag mit dem Link zum Video wurde sowieso gelöscht. Konkret bedeutet das: Zu dem Zeitpunkt, zu dem RP-Online den Kommentar-Bereich geschloßen bzw. isoliert hat, war der obige Kommentar der einzige überhaupt.

Wer's nicht glaubt: Hier bitte nachlesen.