Samstag, 31. Dezember 2011

Schnell noch die Peinlichkeiten des Jahres 2011!

Auch da gab's einiges! Den peinlichsten Auftritt des Jahres hatte ich ja bereits vorweggenommen, aber es gab noch viel mehr. Fangen wir also gleich mit einer wahren "Perle" an: Diese göttliche Realsatire hier haben wir den Redakteuren der Rheinischen Post zu verdanken.

Die Redakteure der Rheinischen Post haben sich in diesem Jahr wirklich einiges einfallen lassen, um uns zum Lachen zu bringen: Hier z.B. haben sie sich so ganz freiwillig zum "Sprachrohr" von Sven Lau machen lassen - nur hatte das mit der Wahrheit eher wenig bis gar nichts zu tun. Dann gab's diese herrliche Komödie mit den sog. Leser-"Wahlen", der absolute Höhepunkt der diesjährigen Salafisten-Berichterstattung der Rheinischen Post war aber ganz zweifelsfrei diese rührende Geschichte über Salafisten als "Lustige Feuerwehr". Ja, klar - der Gedanke, das Salafisten Brände löschen statt zu legen, ist in der Tat höchst lustig.


Was gab's noch? Große Erheiterung hat auch dieser "getürkte" Kommentar-Bereich bei einem 3 Jahre alten Artikel von RP-Online über Gülistan Yüksel hervorgerufen; Warum ein 3 Jahre alter Artikel plötzlich einen Kommentar-Bereich hatte, ist übrigens nie geklärt worden.

Dann war da noch der niederrheinische proNRW-Bezirkvorsitzende Norbert Back, der uns mit folgender Aussage verblüfft hat: "Gemeinsam mit den Eickener Bürgern und der lokalen Bürgerinitiative ist es uns gelungen, einen so großen Druck auf die Salafisten aufzubauen, das sie nun hoffentlich das Weite suchen"(hier); Der ganze Charme dieser Aussage entfaltet sich jedoch erst, wenn man sich daran erinnert, welche "satte" Abfuhr proNRW von den Eickener Bürgern im Oktober 2010 bekommen hat - und seitdem dort nie wieder gesehen wurde. 

Und dann hatten wir noch das hier, etwas, das man wirklich zweimal, besser dreimal lesen sollte. Denn da war von nicht weniger die Rede, als von einem möglichen "Auftrag der Landesregierung an die Stadt Mönchengladbach, modellhaft ein Präventionskonzept gegen die Aktivitäten extremistischer Gruppen wie der Salafisten zu entwickeln."

Klar doch: Einen solchen Auftrag vergibt man natürlich ausgerechnet an jene Stadt, deren Behörden und Politiker die Bedrohung durch die Salafisten traditionell am allerwenigsten ernst nehmen - macht Sinn!

Aber in den Augen des Blog-Betreibers ist die peinlichste Peinlichkeit des ganzen Jahres 2011 eindeutig dieser "getürkte" Blog, welcher nur aus einem einzigen Beitrag besteht.

Sowas - wer diesen Beitrag wohl verfasst haben mag?

Freitag, 30. Dezember 2011

Was machen eigentlich die Salafisten im Gaza-Streifen?

Von den Herren Salafisten in Ägypten hört man ja ständig - zuletzt haben sie übrigens Weihnachtsgrüße an Christen "scharf verurteilt". Aber von denen im Gaza-Streifen haben wir ja schon länger nichts mehr gehört?

Na ja, die haben so ihre ganz eigenen Vorstellungen über Weihnachtsgrüße an Juden - die bereiten Angriffe auf Israel vor. Und leider bekommen sie dabei auch zunehmend Unterstützung durch ihre ägyptischen "Brüder". Aber manchmal geht da auch was schief: So hat die israelische Luftwaffe gerade erst einen dieser salafistischen Jihadisten mit Hilfe einer Rakete liquidiert.

Wird wohl erst mal nix mit "Juden ausrotten" und so . . . . .

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Staatsanwältin oder Anwältin der Salafisten?

"Diese Staatsanwältin hat kein Interesse an der strafrechtlichen Verfolgung von Lau oder generell von Salafisten. Die Beamtin scheint generell ein Faible für Salafisten zu haben, da sie protestierende Bürger für gefährlicher hält als die vom Verfassungsschutz beobachteten Salafisten."

Das ist ein Auszug aus einem sehr lesenswerten Kommentar von "corpus", den er am letzten Freitag um 23 Uhr 22 auf diesem Blog verfasst hat. Ein Kommertar, der ganz eindeutig in die Rubrik "Er spricht nur aus, was alle denken" gehört. Denn wir haben es zum wiederholten Male damit zu tun, das mit sehr un-logischen Begründungen die Strafverfolgung von ermittelten salafistischen Straftätern eingestellt wird - und zwar immer durch ein- und dieselbe Mönchengladbacher Staatsanwältin?

Die "Begründung" von Frau Staatsanwältin, die Salafisten hätten die Mitglieder der BI beleidigt, weil sie sich "provoziert" gefühlt hätten, ist nun wirklich selten merkwürdig: Denn verfassungsfeindliche Extremisten fühlen sich immer "provoziert", wenn gegen sie protestiert, ermittelt oder was-auch-immer getan wird. Es gehört nun mal nicht zu den Gepflogenheiten verfassungsfeindlicher Extremisten, bei gegen sie gerichteten Protesten die Hände zu heben und sofort zu rufen "Ja, wir sind verfassungsfeindliche Extremisten - bitte bekämpft uns!"
Hinzu kommt: Sich provoziert zu fühlen, ist keinerlei Rechtfertigungsgrund für eine Straftat - um das zu wissen, muss man nicht mal den "kleinen Schein" im Strafrecht haben - das wissen selbst Laien.

Somit erscheint es dem Verfasser dieser Zeilen reichlich naiv, da noch - wie Wilfried Schultz - von einer "überforderten Beamtin" auszugehen; Wenn man sich die Vorgeschichte anguckt und insbesondere das unerträgliche Lavieren der Staatsanwaltschaft in Sachen Brandstiftung, so sieht man schnell, das wir es hier mit einem systematischen Handeln dieser Staatsanwältin zu tun haben. Welches im Ergebnis immer wieder darauf hinausläuft, das gewisse Straftäter trotz Erfüllung von Straftatbeständen bislang keinerlei Strafverfolgung zu befürchten hatten. Und zwar nicht irgendwelche Straftäter, keine "ordinären" Kriminellen - sondern gefährliche Extremisten, welche sich völlig zu Recht im Visier des Verfassungsschutzes befinden.

Nun hat der Betreiber dieses Blogs wiederholt darauf hingewiesen, das er kein Freund von Spekulationen ist. Der Punkt ist nur: Bei Vorgängen solcher "Qualität" ist es unvermeidbar, das nicht nur "corpus", sondern immer mehr Mönchengladbacher Bürger über den politischen und religiösen Hintergrund dieser Dame spekulieren.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wissen wir nichts über den politischen Hintergrund dieser Staatsanwältin, auch nichts über ihre Religions-Zugehörigkeit. Was wir jedoch wissen: Amtsträger, bei welchen unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung höher dotiert wird als deren Religion, haben üblicherweise keinerlei Interesse daran, die Strafverfolgung verfassungsfeindlicher Extremisten zu vereiteln.

Meine große Sorge ist, das die lokale Presse und Oberstaatsanwalt Peter Aldenhoff mit ihrem Schweigen zu diesen Vorgängen noch mehr "Öl ins Feuer gießen" werden. Das mag sich auf den ersten Blick unverständlich lesen, denn so mancher meint, man könne nur durch (z.B. dummes oder unpassendes) Reden "Öl ins Feuer gießen".

Aber im Mönchengladbach der Jahreswende 2011/2012 scheint es genau umgekehrt: Das Schweigen des Oberstaatsanwaltes und der Presse zu diesen Vorgängen wird von immer mehr Menschen in dieser Stadt als "Schweige-Kartell" wahrgenommen. Ob zu Recht oder zu Unrecht, lasse ich einmal dahingestellt. Entscheidend ist: Die Menschen nehmen es so wahr.

Und je länger dieses vielsagende Schweigen anhält, umso mehr wird es die Wut vieler Mönchengladbacher und die Spekulationen über den politischen und religiösen Hintergrund dieser Staatsanwältin "befeuern".

Dienstag, 27. Dezember 2011

Ägypten-Institut von Salafisten niedergebrannt

"Es war letzten Dienstag, als gewalttätige Salafisten (die bekanntlich ca. 25 Prozent der Stimmen bei den letzten Wahlen erhielten) das “l’Institut d’Egypte” in Kairo niederbrannten, das berühmte wissenschaftliche Institut gegründet von Napoleon und Startpunkt für die Moderne in Ägypten. Beinahe das gesamte Archiv wurde durch das Feuer und durch Plünderung zerstört. Das Ägyptische Institut umfasste zirka 200.000 Originaldokumente, seltene Bücher, Karten, Exponate, archäologische Funde und Studien aus Ägypten und den restlichen Mittleren Osten. Diese wurden von Generationen von westlichen Wissenschaftlern und Historikern zusammengetragen und katalogisiert. Es ist schwierig den modernen Mittleren Osten ohne diese Studien zu verstehen. Das riesige Gebäude lag im Zentrum von Kairo, und es anzuzünden war ein zum höchsten Grad symbolischer Akt von den Salafisten: sie wollen ein neues Ägypten ohne Logik, Aufklärung, Forschung und Individualismus." Bitte hier weiterlesen >>>

Und was mal wieder total typisch ist: Die Kunde von diesem unglaublichen Akt der Barbarei erreichte uns aus schwedischen und israelischen Quellen. Denn unsere deutschen Medien schweigen zu dem Treiben der ägyptischen Salafisten.

Ob das wohl damit zusammenhängt, das wir hier auch Salafisten haben?

Es geht auch anders - siehe Köln

Der Salafisten-Prediger Ibrahim Abu Nagie wurde angeklagt und muß sich nun am 30. Januar 2012 in Köln vor Gericht verantworten. Grund der Anklage: Er habe in einer "Lehrstunde" Kindern erzählt, das Christen und Juden, die den Koran als Lüge bezeichnen, ihren Platz in der Hölle einnehmen werden. Quelle: "unserekorruptewelt.wordpress", 26.12.11

Schon interessant: Köln und Mönchengladbach, zwei Staatsanwaltschaften in zwei Nachbarstädten im gleichen Bundesland - und trotzdem ein völlig anderes Grundverständnis von Verfassung und Religion.

Deutsche Salafisten oder: Was selbst Allah peinlich ist

Koran-Verschenkung in Münster; Der geneigte Leser beachte bitte insbesondere die salafistische Plural-Bildung des Wortes "Koran" bei Minute 3:40 bis 3:50.


Nach Sven Laus "kriminälen Jugendlichen", Pierre Vogels "Einwende" gegen die Rolle der Frau im Islam und dem "islamischen Grundgesetzt" von Dawa-News überrascht einen da ja irgendwie nichts mehr. Aber wehe, wir würden auch nur ein einziges Mal "Islahm" schreiben - da würde man uns sofort vorwerfen, wir würden "gegen den Islam hätzen".

Ach, was soll's: Liebe Salafisten, krieg' ich auch Goran keschenkt?

Samstag, 24. Dezember 2011

Frohe Weihnachten

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest.

Lasst es Euch gutgehen!


Freitag, 23. Dezember 2011

Merry Christmas from Bethlehem

Eine Christenverfolgung in der arabischen Welt gibt es ja nicht, nein, aber nicht doch, und schon gar nicht sind Salafisten an so etwas beteiligt - zumindest wollen unsere linkspopulistischen Medien uns das so glauben lassen. Und Humor ist in diesen "politisch korrekten" Medien wohl auch eher so eine Art Tabu.

Aber glücklicherweise gibt's ja noch das israelische Fernsehen, welches uns bereits im letzten Jahr dieses wunderbar verfremdete Weihnachtslied beschert hat:


Toda!

Neues von Frau Staatsanwältin

Die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen Sven Lau und andere Salafisten wegen der Beleidigung von Mitgliedern der BI als "Nazis" eingestellt. Was nicht überraschend ist, denn Verfahren gegen Sven Lau oder andere hochrangige Salafisten werden von der Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft immer entweder eingestellt oder aber man hört nie wieder etwas davon.

Ein ganz besonderer "Leckerbissen" jedoch war diesmal die Begründung der Staatsanwältin, einfach deshalb, weil diese "Begründung" einen unfreiwilligen Einblick in des Rechtsverständnis dieser Dame offenbart: Die Salafisten hätten deshalb beleidigt, weil sie sich "provoziert" gefühlt hätten (hier).

Klar doch: Wenn verfassungstreue Bürger gegen verfassungsfeindliche Extremisten protestieren, dann stellt das ja auch eine unerträgliche Provokation dar!

Salafisten beginnen Tunesien zu terrorisieren

Amel Grami, Professorin für Gleichberechtigung und interkulturelle Studien an der tunesischen Universität in Manouba, erklärte diese Woche in einem Aufruf, das die Frauen in Tunesien noch nie so sehr "erniedrigt" und "an den Rand gedrängt worden" seien wie heute: So hat z.B. die Direktorin von Radio Zeitouna ihren Job verloren, weil sie "als Frau an dieser Stelle nichts zu suchen habe".

Und - wie könnte es anders sein - die Herren Salafisten mischen natürlich ganz vorne mit: So geht deren Sitzblockade vor der Universität Tunis weiter, den Dekan der Uni lassen die Salafisten nicht mehr in sein Büro, weil er sich für die Gleichberechtigung der Frauen einsetzt. Höhepunkt dieses Irrsinns: In den letzten Wochen haben die Herren Salafisten sog. "Comités" gebildet, welche dieselbe Funktion haben wie die "Sittenwächter" in Saudi-Arabien.

Dem Westen wirft die Professorin übrigens vor, den tunesischen Islamisten gegenüber zu nachsichtig zu sein. Nun ja, einem Bürger der Stadt Mönchengladbach drängt sich da sofort die Frage auf:

Nur gegenüber den tunesischen Islamisten?

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Bitte Taschentücher bereit halten!

Liebe Leser, bitte haltet Eure Taschentücher bereit: So kurz vor Weihnachten erzählen uns die ägyptischen Salafisten tatsächlich noch schnell, das sie am Frieden mit Israel festhalten wollen.

Na, das glauben wir doch sofort! Denn erstens wissen wir ja aus Mönchengladbach, das Salafisten immer nur die Wahrheit sagen, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Und zweitens wissen wir doch alle, das Politiker nach Wahlen natürlich immer nur das tun, was sie vor den Wahlen auch angekündigt haben.

Lustig nur: Die Ankündigungen, man wolle die Juden "ausrotten", ganz besonders diese widerlichen Reden ägyptischer Salafisten zum Thema Israel - all das haben unsere linkspopulistischen Medien genauso zu erwähnen "vergessen" wie die jüngsten Massaker an Kopten. Aber kaum erzählen Salafisten rührende Geschichten davon, das sie Kopten ja niemals ein Härchen krümmen würden und/oder mit Israel in Frieden leben wollen, so vermelden unsere Medien das sofort voller Jubel und Erleichterung.

Das Appeasement und die Taqiyya - der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Dümmster Spruch des Jahres

"Anhänger des salafistischen Islam zu werden, heißt nicht zwangsläufig Gewalt zu verherrlichen oder Dschihadist zu werden", sagt die Islamismus-Expertin Claudia Dantschke, "Eltern sollen verstehen, dass es erst mal kein Problem ist, wenn das Kind zum Islam konvertiert ist." (Quelle: WELT-online, 03.10.11

Hach, wie beruhigend aber auch - nicht jeder, der sich den Salafisten anschliesst, wird zum Jihadisten. Nur einige - und die werden dann irgendwann mal mit Büchern wie "How to make a bomb in the kitchen of your mother" im Gepäck auf dem Weg in den nächsten Jihad verhaftet. Aber nicht alle!

Aber mal im Ernst: Dieser bescheuerte Spruch stammt aus einer höchst fragwürdigen Broschüre des sog. "Zentrums für demokratische Kultur", welche schlimmerweise auch noch mit Steuergeldern subventioniert wurde. Wer abgesehen von der "Islamismus-Expertin" Claudia Dantschke noch so zu diesem "Zentrum" gehört, müssen wir hier lesen: Der palästinensische Psychologe Ahmad Mansour, der Islamwissenschaftler Dr. Jochen Müller und der Sozialwissenschaftler Yasemin Serbest.

Und die sog. "Islamismus-Expertin" Claudia Dantschke, die hier Eltern erklärt, was diese gefälligst zu verstehen haben, kennen wir leider noch aus dem letzten Jahr: Denn da hatte Frau Dantschke nach den Hausdurchsuchungen bei den Salafisten am 14.12.10 doch tatsächlich nichts Besseres zu tun, als sich erst mal gegen ein Verbot der Salafisten auszusprechen. Was jetzt vielleicht nicht soo überraschend ist bei einer Person, die bis 1990 für die DDR-Nachrichtenagentur ADN gearbeitet hat und seit dem Zusammenbruch des Mauermörder-Regimes u.a. für die linksgerichtete taz publiziert (hier).

Begrifflichkeiten wie "Islamismus-Versteherin" oder "Zentrum für linke Kultur" wären da wohl ehrlicher gewesen.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

24 qualvolle Minuten

Verzeihung, aber anders kann man das neueste Pierre Vogel-Video zum Thema "Der arabische Frühling" leider nicht beschreiben.

Der Betreiber dieses Blogs versucht sich mal an einer Zusammenfassung dieses überlangen Geschwafels: Scharia hui, Westen pfui - wobei der böse Westen ja überhaupt an allem Schuld ist. Kopten-Verfolgung gibt's gar nicht, alles böse Lügen. Und natürlich muß jeder Muslim wollen, das die Scharia herrscht - wer das nicht will, ist ein Kuffar.

Abgesehen natürlich von den deutschen Salafisten, denn die wollen keine Scharia, aber nein, nicht doch - Allah bewahre uns davor! Deutsche Salafisten wollen nur Menschen zum Islam bekehren, nichts weiter und voll ehrlich.

Tja, da muß wohl jemand große Sorge gehabt haben, das der Verfassungsschutz oder irgendwelche protestierenden Bürger jedes Wort mitschreiben! Anders ist es jedenfalls nicht zu erklären, das Herr Vogel gleich zu Beginn betont, in Deutschland wolle man natürlich keine Scharia anstreben - was übrigens nach seiner eigenen Logik bedeuten würde, das er selbst ein Kuffar wäre.

Nun gut: Der geneigte Leser möge bitte selber entscheiden, ob er sich diesen verqueren Vortrag antun will; Aber wer sich nicht mitten in der Advents-Zeit ganze 24 Minuten lang seine Lebensfreude vermiesen lassen möchte, dem empfehle ich stattdessen Charlie Browns "Jihad Christmas".

Ist ohnehin nicht soo viel anders als Pierre Vogel - aber kürzer und lustiger.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Mutigster Auftritt des Jahres

Das war natürlich Heidi auf der Frankfurter Salafisten-Kundgebung - wer sonst? Dieser mutige und zutiefst beeindruckende Auftritt war selbst in einer U.S.-Radio-Show ein Thema:


Danke, Heidi!

Peinlichster Auftritt des Jahres

An den 24. Juni dürfte sich wohl noch jeder von uns erinnern: Zuerst gab es den brutalen Angriff eines Salafisten auf Wilfried Schultz und andere Mitglieder der BI, direkt danach kam dann der Auftritt eines Herrn, zu dem man wohl nichts mehr sagen muss - inzwischen der "Klassiker" schlechthin:

Montag, 19. Dezember 2011

Gutachter: Arid U. voll schuldfähig

Der salafistisch inspirierte Mörder Arid U. ist nach Einschätzung des Psychiaters voll schuldfähig: Arid U. habe keine Persönlichkeitsstörung, erklärte der renommierte forensische Psychiater und Mediziner, Norbert Leygraf, heute vor dem Frankfurter Oberlandesgericht (OLG).

Mit der Aussage des Gutachters ist die Beweisaufnahme nunmehr abgeschlossen; Am 9. Januar werden Anklage und Verteidigung ihre Plädoyers halten.

Das Urteil soll am 19. Januar verkündet werden.

2011: Die ersten Opfer

Heute wird der Prozeß gegen Arid U. fortgeführt. Damit kommt nun der Teil der Jahres-Rückblicke, welcher dem Betreiber dieses Blogs am schwersten gefallen ist: Die Erinnerung daran, das es am 2. März dieses Jahres die ersten Menschen gegeben hat, die auf deutschem Boden von einem salafistisch infizierten Terroristen ermordet wurden.

Aus Gründen der Pietät möchte ich mich an dieser Stelle auch nicht erneut darüber auslassen, das unsere Politiker im November dieses Jahres eine widerliche und menschenverachtende Form der Unterscheidung in "wertvolle" und "wertlose" Opfer extremistisch motivierter Gewalt geschaffen haben. Auch nicht darüber, das nach dem Frankfurter Attentat intensiv über ein Verbot der Salafisten debattiert wurde - inzwischen aber kein einziger Politiker mehr darüber redet. Auch wenn mich beides sehr empört hat, so möchte ich an dieser Stelle einfach nur kurz daran erinnern, wer die Menschen waren, die Arid U. im Namen Allahs niedergeschossen hat.

Beginnen würde ich gerne mit demjenigen, der meistens vergessen wird, weil er überlebt hat:

Courtesy of the U.S. Air Force
Was man so "Überleben" nennt, denn Kristoffer Schneider wird nie wieder normal leben können: Seit diesem 2. März fehlt ihm die obere rechte Hälfte seines Kopfes - Arid U. hat sie ihm weggeschossen. Jetzt besteht die rechte Hälfte seines Kopfes aus Titan, auf dem rechten Auge ist er blind. Er hat bereits einige Operationen über sich ergehen lassen müssen, andere stehen ihm noch bevor. Er ist traumatisiert, hat Albträume, er muß mit ständigen Kopf- und Augenschmerzen leben, er hat Schwindelanfälle und einen eingeschränkten Geruchs-Sinn. Und natürlich leiden seine Frau, seine Kinder und seine Eltern mit ihm.
2014 endet sein Vertrag mit dem Militär, bis dahin macht der 26jährige Kristoffer Schneider Papierkram und beantwortet Telefon-Anrufe. Ob sein Vertrag verlängert wird, ist noch offen.

Courtesy of the U.S. Air Force
Von Arid U. ermordet wurde der 25jährige Nicholas J. Alden aus Williamston, South Carolina. Er hinterlässt seine Frau Patricia Brooks-Alden, seine Kinder Lillian und William, seine Mutter Cathy Garner, seinen Vater James Alden, seine zwei Brüder Joe und David Alden und seine Schwester Kelseyanne Alden.

Courtesy of the U.S. Air Force
Ebenfalls von Arid U. ermordet wurde der 21jährige Zachary R. Cuddeback aus Stanardsville, Virginia. Er hinterlässt seine Mutter Celia de Loyet, seinen Vater Bob Cuddeback und seinen Bruder Tim Cuddeback.

Mögen sie in Frieden ruhen.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Willkommen im "Scharia-Inn"!

In Ägypten konkretisieren die Herren Salafisten jetzt, wie sie sich das mit dem Tourismus so vorstellen: Der Sprecher der Salafisten-Partei, Nader Bakar, sagte: Seine Partei würde den Touristen nur dann erlauben Alkohol zu trinken, wenn dieser von "außerhalb" mitgebracht werde - und das auch nur im Hotelzimmer. Ferner beabsichtigen die Salafisten eine Hotel-Kette zu gründen, welche im Einklang mit dem "islamischen Gesetz" stehe - also so eine Art "Scharia-Inn".

Begründung: Der Strandtourismus in der herkömmlichen Form "stifte zu Laster und Sünde an".

Der Salafisten-"Geistliche" Jassir Burhami plädierte im privaten TV-Sender "DreamTV" ebenfalls für einen "Halal-Tourismus": "Ein Fünf-Sterne-Hotel ohne Alkohol, ein Strand für Frauen, getrennt von Männern, so können die beiden Seiten eine Woche Urlaub genießen, ohne Sünden." Denn "der Tourist muss nicht unbedingt in einem Bikini baden und unsere Jugend verderben."

Die Frage, wie man diesen "Halal-Tourismus" eine ganze Woche lang nüchtern ertragen soll, blieb leider unbeantwortet.

Salafisten überfallen Musiker

"In Sidi Bouzid (Tunesien) haben Salafisten am Samstag, dem 17.12., eine Gruppe von Musikern überfallen, die dort zum Gedenken am Jahrestag der Verbrennung von Mohammed Bouazizi mit nationaler Musik aufspielen wollten. Die technische Ausrüstung der Gruppe wurde weitgehend zerstört und die Musiker wurden verprügelt, einer wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Anschließend entstand eine Schlägerei, bei der auch Steine geworfen wurden, zwischen den Gruppen der Salafisten und Andersglaubenden." (Quelle: tunesientourist.com, 17.12.11)

Tja, ja: Salafisten und Taliban mögen nun mal keine Musik - ausgenommen natürlich Aufrufe zum Jihad.

Takbir!

Foto des Jahres


Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte.

Samstag, 17. Dezember 2011

2011: Die Skandale

Huh, da gab's wirklich einige: Da die Behörden der Stadt Mönchengladbach auch 2011 einen völlig anderen Umgang mit Salafisten gepflegt haben als Behörden anderer Städte, hat man da wirklich die Qual der Auswahl!

Vorweg gesagt: Das uns doch tatsächlich OB Bude, Wilfried Schultz und die Rheinische Post einen Supermarkt(!) als "Lösung" des Salafisten-Problems zu verkaufen versucht haben, konnte bei den diesjährigen Skandalen nicht berücksichtigt werden. Einfach deshalb nicht, weil das mehr in die Rubrik "Volksverdummung" gehört - für einen Skandal jedoch ist es einfach zu durchsichtig und zu lächerlich.

Was aber in jedem Fall zu den diesjährigen Skandalen gehört, waren gewisse schikanöse Auflagen für Demos der BI. So gab es z.B. am 22. Juli eine Demo der BI, welcher die Benutzung der Straße verboten wurde. Also mussten die Demo-Teilnehmer dichtgedrängt auf dem Bürgersteig stehen - vor einer leeren(!) Straße:


Dann gab's noch diese Geschichte mit dem Zwangsgeld in Höhe von 5000 Euro, welches den Salafisten angedroht wurde - nur eben leider nie vollstreckt wurde. Aber ein wirklicher Skandal war das nicht, mehr so eine Art Ungeschicklichkeit: Jedesmal, wenn die Mitarbeiter des Ordnungsamtes die Einhaltung ihrer Anordnung kontrolliert haben, wussten die Salafisten das vorher.

Wirklich dreist jedoch war der Umgang der Mönchengladbacher Polizei mit dem Vermummungs-Verbot bei Veranstaltungen der Salafisten: Im Gegensatz zu den Polizei-Behörden anderer Städte hat die Mönchengladbacher Polizei einfach behauptet, es gäbe kein solches. Da durften wir im März staunend auf RP-Online lesen, das laut Sigrid Schloßmacher, zuständige Sachbearbeiterin bei der Mönchengladbacher Polizei, die Vollverschleierung der Frauen - bitte festhalten - "zum Recht der Religions-Ausübung zähle".

Aber das kennen wir in Mönchengladbach ja schon zur Genüge: Nach Darstellung unserer lokalen Behörden ist das sog. "Recht auf Religions-Ausübung" ein schrankenloses Recht, welches über allen anderen Gesetzen steht. Das einzig Gute daran: Die Behörden im Rest unseres Landes sehen das glücklicherweise völlig anders.

Aber der Höhepunkt von allem war ganz zweifelsfrei die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft, die so ganz ohne formale Einführung der Scharia in Deutschland dem scheinbar schon mal weit vorausgeeilt ist: Telefonische Drohungen gegen den BI-Chef wie "Wir reißen Dir den Kopf ab!" wurden da einfach zum "allgemeinen Sprachgebrauch" um-erklärt, keine Anklage für Brandstifter, keine Anklage für Schläger - aber Mitgliedern der BI, die mit Trillerpfeifen demonstrierten, drohte man mit Anzeigen wegen "Störung der Religions-Ausübung".

Wie wäre es wohl umgekehrt gewesen? Was wäre passiert, hätte einer von uns Sven Lau gedroht, ihm den Kopf abzureißen? Welche Anklage (und Strafe) hätte wohl ein Salafisten-Gegner bekommen, der einen Salafisten brutal angegriffen und zusammengeschlagen hätte? Und bevor das vergessen wird: Die Schlägerei vom 6. März hatte auch nie strafrechtliche Konsequenzen.

Jedenfalls war 2011 nicht gerade arm an Skandalen - und das ist ein sehr bedrückendes Fazit.

Freitag, 16. Dezember 2011

Jetzt droht der Leser

"Hallo MoussaIslam,
Sie haben eine Umbaugenehmigung beantragt, aber genehmigt ist die noch nicht, denn die Anwohner bzw. die Bevölkerung wurden über diese Maßnahme noch nicht unterrichtet.
Glauben Sie denn wirklich, das die Stadt Mönchengladbach solch eine wichtige Entscheidung treffen würde ohne die Bürger über solch ein Vorhaben zu informieren? Die Bürger müssen ja mit der Moschee und allem drum und dran leben! Sie kennen doch die Eickener Bürger und wenn jetzt eine Genehmigung an einen vom Verfassungsschutz beobachteten Verein erteilt wird, dann stehen die Mönchengladbacher aber auch die Rheydter da und werden sich auch dass nicht so ohne weiteres gefallen lassen! Eine Genehmigung beantragen und sie auch erteilt bekommen, das sind zweierlei Paar Schuhe und ob die Absicht dann wirklich umgesetzt werden kann, das wird sich dann noch zeigen!"
Kommentar von "Reggy Dörner" auf diesem Blog, 14.12.11, 17 Uhr 47 

"Dem Kommentar von Reggy Dörner ist nichts hinzuzufügen. Die Bürger in RY werden sich zu wehren wissen!"
Kommentar von Stefan Müller auf diesem Blog, 15.12.11, 11 Uhr 03

"Die Moscheen in Rheydt sind Eigentum und nicht wie in Eicken das Gebäude gemietet. Solltet Ihr in Zukunft die Religionsausübung stören werdet Ihr euch auf Widerstand und eine Tarcht Prügel gefasst machen müssen, glaubt Ihr im ernst die Menschen lassen sich von euch das wegnehmen was sie sich mühselifg Jahrzente aufgebaut haben?"
Kommentar von "Khaled-ibn Al Waleed" alias "MoussaIslam" auf diesem Blog, 15.12.11, 11 Uhr 29, nur wenige Minuten später vom Autor selber entfernt

"Die Moscheen in Rheydt sind Eigentum und nicht wie in Eicken das Gebäude gemietet. Solltet Ihr in Zukunft die Religionsausübung stören werdet Ihr euch auf Widerstand gefasst machen müssen, glaubt Ihr im ernst die Menschen lassen sich von euch das wegnehmen was sie sich mühselifg Jahrzente aufgebaut haben?"
Neuer Kommentar von "Khaled-ibn Al Waleed" alias "MoussaIslam" auf diesem Blog, 15.12.11, 11 Uhr 33

Donnerstag, 15. Dezember 2011

2011: Die Erfolge

Was denn - nächsten Sonntag haben wir schon den 4. Advent? Dann wird's wirklich Zeit für die ganzen Jahres-Rückblicke! Und da fange ich natürlich mit dem an, was immer am schönsten ist: Den Erfolgen.

Blöd nur, das wir aus Mönchengladbach in diesem Jahr keine wirklichen Erfolge vermelden können. Wenn überhaupt, so könnte man es als Erfolg betrachten, das die IgS baurechtliche Maßnahmen auf den Weg gebracht hat, die dann zur Verhinderung des von den Salafisten geplanten sog. "Islam-Zentrums" in MG-Eicken geführt haben - an dessen Stelle nun bekanntlich ein Supermarkt gebaut wird.

Die "Auflösung" des Vereins "Einladung zum Paradies" kann auf gar keinen Fall als Erfolg bewertet werden, denn das war nichts anderes als Augenwischerei - weil die Salafisten in Wahrheit nur einen Stadtteil weiter gezogen sind, wo sie nun unter anderem Namen munter weitermachen. Das würde ich schon als Enttäuschung begreifen, denn wenn man bedenkt, wie viele Menschen sich seit dem Beginn des Mönchengladbacher Bürger-Protestes gegen die Salafisten engagiert haben und dafür auch viele Opfer erbracht haben, so ist diese (Zwischen-) Bilanz sehr, sehr ernüchternd.

Dafür hat es im Mai dieses Jahres einen großen internationalen Erfolg gegeben, der allerdings nicht BI und IgS, sondern vielmehr den "Navy Seals" zu verdanken war: Der oberste Salafist und schlimmste Massenmörder der jüngeren Geschichte, Osama bin Laden, wurde - endlich - erfolgreich liquidiert!

Pierre Vogel war darüber logischerweise nicht wirklich erfreut - und hatte doch tatsächlich die ganz reizende Idee, in Frankfurt ein Totengebet für Herrn bin Laden zu sprechen; Aber da das Frankfurter Ordnungsamt nun mal in Sachen Salafisten etwas anders drauf ist als das Mönchengladbacher Ordnungsamt, konnte er sich das auch gleich wieder "abschminken".

Und natürlich haben - wie in Deutschland nicht anders zu erwarten - gewisse linkspopulistische Medien sogleich ihr Klage-Lied angestimmt, am peinlichsten war zweifelsfrei ein gewisser Stephan Karkowski vom WDR, der am 2. Mai den Tod Osama bin Ladens mit folgenden Worten kommentierte:

"Volksfeststimmung in Washington, jubelnde Menschen auf den Straßen, Euphorie in den Nachrichtenstudios: Nein, heute ist kein Heilmittel gegen AIDS gefunden worden, keines gegen Krebs und kein Rezept für den Weltfrieden. Die Euphorie galt dem Tod eines 54-jährigen Familienvaters." (nachzulesen hier, die passende Satire dazu gibt's hier)

Den Betreiber dieses Blogs hat das bekanntlich alles nicht gekümmert - der war einfach nur froh, das der schlimmste Massenmörder der jüngeren Geschichte endlich tot ist. Deswegen nochmal in aller Deutlichkeit:

Good job, Navy Seals - appreciate!

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Das sagt der Leser

"Schon klar, für die Herrschaften Islamhasser und den Heuchlern bzw. Schleimern ist jeder zu radikal der den Islam authentisch lebt. Der Islam kann nicht reformiert werden, und man kann sich auch nicht die Religion so zurechtschustern, damit sie zu den Gelüsten der Heuchler und denjenigen passt denen die Heuchler gefallen wollen! Das müsst ihr allemale endgültig begreifen."
Kommentar von "MoussaIslam" auf diesem Blog, 12.12.11, 14 Uhr 26 

"ihr Schlafmützen, soll ich euch mal was sagen. Ihr Knösköppe habt nichts erreicht, denn es steht eine Moschee mit der selben Gemeinde und selben Ideologie in Planung, und das ist sicherer als sicher. Was wollt Ihr machen ihr Schlafmützen."
Kommentar von "MoussaIslam" auf diesem Blog, 12.12.11, 14 Uhr 34

"Nenn mich nicht Bruder!Und davon mal abgesehen glaubst du selbst nicht dran das es jemande gibt der auch nur im geringsten eine Chance hat. Wo ist das versprochene Redeverbot der Prediger und das Verbotsverfahren, euer Traum ist geplatzt...und Ihr müsst damit leben das wir im Stadtgebiet MG in Zukunft neue Räumlichkeiten haben werden. Und noch etwas an euch Traumtänzer ohne solch schwache Gegner wie euch wäre das Leben langweilig."
Kommentar von "MoussaIslam" auf diesem Blog, 13.12.11, 13 Uhr 53

"Tja ihr Verlierer, in MG Rheidt steht ganz Central und für jeden sichtbar der Bau einer Central Moschee für ca 1500 Muslime für 2012 in Planung. Mit zwei Großen Minaretten wird die Moschee ca. 2 Mio Euro kosten... und Ihr könnt insaallah nichts dagegen machen. Die Baugenehmigung ist bereits erteilt. "A la tercera va la vencida. Beim dritten mal kommt der Sieg! Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du. Mahatma Gandhi"
Kommentar von "MoussaIslam" auf diesem Blog, 14.12.11, 13 Uhr 32

Dienstag, 13. Dezember 2011

Warum hat es in Ägypten keine Beratungs-Telefone gegeben?

Hier sehen wir bunte Werbe-Plakate für OB Budes und Reinhold Schiffers' neuesten (und bislang einzigen) Beitrag gegen die Bedrohung durch die Salafisten: Das Beratungs-Telefon für aussteigewillige Salafisten. Merkwürdigerweise gefunden in Mönchengladbach-Eicken - also dem Stadtteil, aus welchem die Salafisten ja weggezogen sein sollen.

Nun gibt es ja bekanntlich böse Menschen die behaupten, solche Maßnahmen würden fanatische und gewaltbereite Extremisten nicht sonderlich beeindrucken - und schon gar nicht zum "Aussteigen" animieren. Und solange sich der Beitrag unserer lokalen Politiker im Kampf gegen islamistische Extremisten in unserer schönen Stadt nur auf dieses Beratungs-Telefon beschränkt und man ansonsten null und nichts gegen diese Leute tut, so könne man das getrost als Ausdruck von Ignoranz und/oder Naivität betrachten.

Aber das stimmt nicht! Stellen wir uns doch nur einmal vor, in Ägypten hätte es so geniale und weitsichtige Politiker gegeben wie bei uns in Mönchengladbach. Und diese hätten in Alexandria, in Kairo, einfach überall im ganzen Land Beratungs-Telefone für aussteigewillige Salafisten einrichten lassen: Überall im ganzen Land hätten sich die Salafisten am Telefon beraten lassen, wären natürlich auch sofort ausgestiegen - und wegen der ganzen Aussteiger hätte es plötzlich keine Salafisten-Partei mehr gegeben. Es hätte auch keine Massaker an Kopten gegeben, koptische Priester wären nicht vor Wahl-Lokalen zusammengeschlagen worden, kein ägyptischer Salafist würde uns mehr erzählen, Demokratie sei eine "Irrlehre". Und die Salafisten-Frauen lägen längst im Bikini am Strand!

Noch bedauerlicher ist es, dass es im Jahre 1932 kein Beratungs-Telefon für aussteigewillige Nazis gegeben hat. Ach, was wäre uns nicht alles erspart geblieben, hätte es damals so etwas gegeben: Das 3. Reich, der 2. Weltkrieg, die Shoah - all das hätte es nie gegeben!

Aber glücklicherweise haben OB Bude und Reinhold Schiffers aus den Fehlern der Geschichte gelernt und dafür gesorgt, dass wir jetzt also das Beratungs-Telefon für aussteigewillige Salafisten haben. Und genau deswegen können wir nun auch wieder ruhig schlafen, denn die Mönchengladbacher Salafisten von EZP, Medina oder wie-immer-sie-sich-gerade-auch-nennen sind damit natürlich keine Gefahr mehr: Die Salafisten-Männer lassen sich jetzt einfach am Telefon von Experten erklären, dass Jihad und Frauen-Versklavung eigentlich voll doof sind und steigen dann natürlich auch sofort aus. Vermutlich feiern diese ganzen ausgestiegenen Salafisten längst Weihnachten oder saufen mit Ungläubigen Bier, die Salafisten-Frauen treffen wir dann nächstes Jahr im Sommer nackig am Baggersee. Und diese ganzen Hysteriker vom Verfassungsschutz und den Bürger-Initiativen haben damit natürlich jede Existenzberechtigung verloren.

Wir sehen: Im Kampf gegen verfassungsfeindliche Extremisten reicht eine einzige geniale Idee völlig! Die ganzen anderen Maßnahmen, die hysterische und verfassungstreue Salafisten-Gegner immer wieder eingefordert haben, sind jetzt natürlich völlig überflüssig. Und genau deswegen verdient das mutige, konsequente und entschlossene Handeln der Herren Bude und Schiffers im Kampf gegen verfassungsfeindliche Salafisten auch Respekt und Bewunderung!

Ganz besonders verdient es, bei der nächsten Wahl auch entsprechend honoriert zu werden.

Montag, 12. Dezember 2011

Salafisten stürmen Islam-Debatte

Also doch: Die netten Herren, die bereits letzten Mittwoch in Amsterdam mit fröhlichem "Takbir!" und "Allahu akbar!"-Gebrüll eine Islam-Debatte gestürmt haben, mit rohen Eiern geworfen und die kanadische Autorin Irshad Manji bedroht und bespuckt haben, waren Salafisten. Die Herren Salafisten begründeten ihre Attacke übrigens damit, das Irshad Manji und andere nicht das Recht hätten, über den Islam zu sprechen, weil sie "zu liberal seien."

Schon klar: Für die Herren Salafisten ist jeder zu liberal, der nicht so streng-gläubig ist wie die Salafisten selber. Ganz besonders natürlich Männer, die lieber Anzug tragen statt Nachthemd mit Häkelmützchen, nicht zu vergessen Frauen, die am hellichten Tag in der Öffentlichkeit die Männer dadurch aufgeilen, das sie ihnen ihr Gesicht zeigen.

Auf Mönchengladbach bezogen bedeutet das übrigens, das in unserer Stadt ca. 257.800 Menschen leben, die eindeutig zu liberal sind. Und die folglich keinerlei Recht haben, über den Islam zu reden.

Also, liebe 257.800 nicht-salafistische Mönchengladbacher: Klappe halten! Kein Wort mehr über den Islam - sonst gibt's ordentlich was in die Fresse!

P.S.: Hier das Video zur Randale.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Spekulationen

"Mittlerweile stellt sich für mich als Laie die Frage, hat die Stadt einen Deal mit den Salafisten gemacht?"  "Es drängt sich bei mir die Frage auf, seid ihr Salatfisteln in nächster Zeit lieb, sehen wir von einer Strafverfolgung ab."

Interessante Auszüge aus Kommentaren, welche am Donnerstag unter dem Pseudonym "ExLinkeWähler" in diesem Kommentar-Bereich auf RP-Online veröffentlicht wurden, seitens der Leser ungewöhnlich viel Zustimmung bekommen haben - und zu meiner großen Verwunderung nicht gelöscht wurden.

Das die Salafisten-Gegner über die Möglichkeit eines "Deals" zwischen Staatsanwaltschaft und Salafisten spekulieren, war dem Betreiber dieses Blogs bekannt; Neu und überraschend ist eigentlich nur, das dieses jemand plötzlich öffentlich ausformuliert.

Der Betreiber dieses Blogs ist ja bekanntlich kein Freund von öffentlichen Spekulationen; Was bei einer Staatsanwaltschaft, die bislang nur unbedeutende Salafisten wegen Kleinigkeiten angeklagt hat, bei Salafisten-Gegnern jedoch hart durchgreift, auch Sinn macht. Nur sind im Falle der Nicht-Anklage wegen Brandstiftung gegen Sven Lau & Co. Spekulationen unvermeidlich - denn irgendeinen Grund muß es ja haben, wenn ein von der Polizei ermittelter Täter trotz "erdrückender" Beweise von der Staatsanwaltschaft nicht angeklagt wird.

Und eines muß man "ExLinkeWähler" einfach lassen: Von allen Spekulationen darüber, warum bislang kein Salafist wegen der Brandstiftung vom 5. Juni oder der Körperverletzung vom 24. Juni angeklagt wurde, ist das auf jeden Fall die plausibelste. Und es wäre auch eine plausible Erklärung dafür, warum die Salafisten, die ja bis zu ihrem selbstgelegten Brand alles andere als ruhig waren, plötzlich so verdächtig ruhig sind.

Trotzdem weiß niemand wirklich, was da gespielt wird; Es fällt nur auf, das sich kein Journalist dieser Stadt mehr an dieses Thema heranwagt.

Man könnte auf den Gedanken kommen, das gespenstisch zu finden.

Samstag, 10. Dezember 2011

Von Staatsfeinden, die wenigstens zugeben solche zu sein

Salafisten wird ja immer wieder vorgeworfen, das sie Staatsfeinde seien, das sie gegen die Demokratie und für die Scharia sind. Und da ist es zumindest nett, wenn Salafisten das auch ganz freimütig selber zugeben.

Aber hier in Mönchengladbach wird dieses Eingeständnis natürlich keine Auswirkungen haben, denn im Gegensatz zum restlichen Geltungsbereich unseres Grundgesetzes ist das Recht auf Religions-Ausübung hier ja schrankenlos. Na ja, bei genauerer Betrachtung aber auch nur, wenn es sich um Salafisten handelt.

Nach der Mönchengladbacher Logik müßte uns jetzt eigentlich als Nächstes ein hiesiger Lokalpolitiker erklären, das die Bekämpfung der Demokratie bei den Salafisten zur Religions-Ausübung gehört und somit verfassungsrechtlich geschützt ist.

Irrsinn? Nein, Mönchengladbacher Logik.

Freitag, 9. Dezember 2011

Wieviel "Weckrufe" brauchen unsere Mönchengladbacher Politiker denn noch?

"Die als Sammelbecken für gewaltbereite Islamisten geltenden Salafisten stützten sich 2010 in Deutschland auf 2500 Anhänger und 200 Hauptakteure. Ein Flügel der ultra-orthodoxen Islam-Strömung hat Verbindungen zum Terror und ruft zum Heiligen Krieg auf."

Diese kurze, aber präzise Feststellung zu den Herren Salafisten fand sich im gestrigen Beitrag der WELT, in welchem über die Bochumer Festnahme eines potentiellen Al-Qaida-Terroristen berichtet wurde.

Bitte? Was Al-Qaida und die Salafisten miteinander zu tun haben?

Sehr viel: Das auch Al-Qaida von der Ideologie des Salafismus geprägt wurde, ist nun wirklich ein "alter Hut" - und unseren Sicherheitsbehörden auch schon seit Ewigkeiten wohlbekannt (hier und hier). Somit macht es sehr viel Sinn, das die WELT in ihrem Beitrag über die gestrige Festnahme des potentiellen Al-Qaida-Terroristen noch einmal deutlich auf die Bedrohung durch die Salafisten hingewiesen hat.

Und nicht vergessen: Nicht wenige dieser von der WELT als "Sammelbecken für gewaltbereite Islamisten" bezeichneten Salafisten sind immer noch in Mönchengladbach. Das die Rheinische Post ihren Lesern konsequent verschweigt, das sich diese nur einen anderen Namen gegeben haben und lediglich von Eicken nach Rheydt gezogen sind, ändert blöderweise nichts daran, das sich diese nur einen anderen Namen gegeben haben und lediglich von Eicken nach Rheydt gezogen sind.

Die ständigen Warnungen des Verfassungsschutzes, das Frankfurter Attentat, die unverschlüsselten Aufrufe Berliner Salafisten zum Jihad, die Festnahme Solinger Salafisten mit Anschlags-Plänen in England und jetzt die Festnahme eines Terroristen, der offenbar auf dem Bochumer Weihnachtsmarkt ein Blutbad anrichten wollte - wieviele "Weckrufe" brauchen OB Bude und Reinhold Schiffers (beide SPD) eigentlich noch, bis sie dieses Problem endlich mal ernst nehmen?

Oder fragen wir mal andersherum: Wie laut muss ein Weckruf denn sein, damit auch die Herren Bude und Schiffers ihn hören?

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Kein Urlaub bei Salafisten!


(Quelle: Dawa-News)

Sag' ich doch: Kein Urlaub bei Salafisten! Übrigens auch dann nicht, wenn man sehr wohl auf Nacktheit und Alkohol verzichten kann.

Warum auch? Wo das islamische "Grundgesetzt" eingeführt wird, kommt doch sowieso keine richtige Urlaubs-Freude mehr auf, so 'n bißchen Solidarität mit den bedrohten Christen sollte schon sein, die angesprochene medizinische Versorgung ist in Deutschland ohnehin besser und "Natur/Kultur" gibt's woanders auch.

Hier zum Beispiel.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Zweierlei Maß

Der Prozeß gegen Arid U. ist am Montag mit einem eher merkwürdigen Verhandlungstag weitergegangen: In Sachen Tat oder Tat-Hintergrund hat sich überhaupt nichts Neues ergeben, statt dessen ging es nur um die Person und das Leben des Mörders. So wurden am Montag z.B. ehemalige Lehrer, Mitbewohner und Freunde Arid U.s vernommen.

Natürlich kann sich nicht jeder Verhandlungstag mit der Tat und deren Hintergrund beschäftigen. Aber wenn man sich diesen Prozeß, die faktisch inexistenten politischen Reaktionen darauf und die eher mickrige Berichterstattung der deutschen Medien so anguckt, so wird der Unterschied zu den Reaktionen auf andere extremistisch motivierte Gewalt-Taten immer auffälliger:

Wenn Neo-Nazis Muslime ermorden, so gilt die ganze Aufmerksamkeit den Opfern. Was auch so richtig ist: Man mag darüber erstaunt sein, wenn Hinterbliebene plötzlich ins Schloß Bellevue eingeladen werden - und dahinter politische Intentionen vermuten. Aber das nach extremistisch motivierten Gewalt-Taten die Aufmerksamkeit den Opfern gilt, ist gut und richtig so.

Wenn jedoch ein von Salafisten inspirierter Terrorist mit zünftigem "Allahu akbar" Menschen ermordet, so interessieren die Opfer nur einen Scheißdreck. Dann beschäftigt man sich nur noch mit dem Täter, verschwendet ganze Prozeßtage darauf, dessen Verhältnis zu seinen Mitmenschen, zu Amerika und zu was-auch-immer zu ergründen. Und man präsentiert uns nette Zeitungsartikelchen, die uns den Täter als ganz normalen, sympathischen Menschen schildern, der sogar einen amerikanischen Freund hatte, "Family Guy" lustig findet, kurz: Der ja eigentlich gar nichts gegen Amerikaner hatte. Man könnte da glatt vergessen, das ihm diese ganze Aufmerksamkeit nur deshalb zuteil wird, weil er zwei von ihnen ermordet und einen weiteren für den Rest seines Lebens gezeichnet hat.

Merke: Neo-Nazis sind die Re-Inkarnation des Teufels, islamistische Terroristen sind ganz normale und sympathische Menschen, die eines Tages einfach mal so etwas völlig unverständliches tun - was aber mit dem Salafismus, gar dem Islam natürlich nichts zu tun hat.

Fortgesetzt wird der Prozeß am 19. Dezember mit der Aussage eines forensischen Psychiaters. Es bleibt somit immer das gleiche Fazit, auch auf die Gefahr hin, mich ständig zu wiederholen:

Es wäre besser gewesen, man hätte Arid U. der U.S.-Justiz überlassen.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Bitte was? Habe ich richtig gelesen?

"Bei ihrer Versammlung in Mönchengladbach forderte der Integrationsrat Bundespräsident Christian Wulff auf, der Opfer von rechter Gewalt künftig in Form eines offiziellen Staatstrauertags zu gedenken."

Ihrer Versammlung? Ach, egal. Viel wichtiger ist: Integrationsrat? Mönchengladbach? War da nicht mal was?

Ach ja, richtig - jetzt fällt's mir wieder ein: Das waren die Leute, die in der Auseinandersetzung um die Salafisten über das Niveau von Beschimpfung der BI-Mitglieder nie hinausgekommen sind. Und die in dieser Auseinandersetzung ansonsten nichts, aber auch null und überhaupt nichts und einfach nur rein gar nichts zustandegebracht haben. Also genau das, was man im allgemeinen Sprachgebrauch mit der Vokabel "Totalversagen" umschreibt.

Und was am allerschlimmsten war: Im Gegensatz zu NRW-Integrationsminister Guntram Schneider, der zivilgesellschaftliches Engagement gegen die Salafisten klar bejaht hat, ließen der Mönchengladbacher Integrationsrat und insbesondere seine Vorsitzende derlei klare Aussagen wie auch Distanzierungen von verfassungsfeindlichen Extremisten wie den Salafisten immer sehr vermissen.

Und ausgerechnet diese Leute maßen sich jetzt an, von unserem Bundespräsidenten einen offiziellen Staatstrauertag zu fordern? Da könnte man doch glatt auf die Idee kommen, diesen "Rat" und insbesondere die Relation von seiner Leistungs-Bilanz und seinen Forderungen einfach nur lächerlich zu finden.

Der Betreiber dieses Blogs könnte sich übrigens durchaus mit einem offiziellen Staatstrauertag für die Opfer rechtsextremer Gewalt einverstanden erklären; Zumindest unter der Voraussetzung, das wir dann auch einen offiziellen Staatstrauertag für die Opfer linksextremer Gewalt und einen für die Opfer islamistischer Gewalt bekommen. Denn die Mönchengladbacher Salafisten-Gegner haben sich stets zu dem demokratischen Konsens bekannt, das jede Form von Extremismus geächtet und bekämpft werden muß, ganz gleich, ob es sich um Linksextremismus, Rechtsextremismus oder islamistischem Extremismus handelt.

Ein solches klares Bekenntnis zu diesem demokratischen Konsens hätten wir uns auch von Frau Gülistan Yüksel gewünscht; Aber wer sich daran erinnert, wie schwer sich Frau Yüksel damit getan hat, sich zu einer klaren Distanzierung von verfassungsfeindlichen Extremisten wie den Salafisten aufzuraffen, der kann sich nicht ernsthaft vorstellen, das sich ausgerechnet Frau Yüksel jemals mit einem offiziellen Staatstrauertag für die Opfer islamistischer Gewalt einverstanden erklären wird.

Und damit kann man dieses Thema auch getrost wieder für beendet erklären.

Montag, 5. Dezember 2011

Was kümmert schon so 'n blöder Völkermord?

"Die kommende Generation der Führer Arabiens wird Bart tragen, der Westen wird sich damit arrangieren müssen. Katars Ministerpräsident Scheich Hamad Din Dschassim al-Thani mahnte am Donnerstag, die Islamisten seinen die nächsten Entscheidungsträger in der arabischen Welt, der Westen täte gut daran, sie zu umarmen. "Wir sollten sie nicht fürchten, lasst uns mit ihnen zusammenarbeiten", so Scheich Hamad gegenüber der "Financial Times". Moderate islamische Gruppen könnten dabei helfen, den Extremismus einzudämmen." (Quelle: SPIEGEL-ONLINE, 01.12.11)

Diesen unsäglichen Stuß haben wir einer SPIEGEL-Reporterin namens Ulrike Putz zu verdanken, einer Person, die bislang nur durch Erzählungen aufgefallen ist, wie unglaublich aufregend es doch ist, wenn Sprengstoff zur Ermordung von israelischen Juden angerührt wird. Da verwundert es auch nicht weiter, das sie uns jetzt erzählt, wir sollten uns doch einfach damit "arrangieren", das die arabische Welt nunmehr von Bärtigen geführt wird, wir sollten uns gar an islamistische Regierungen als "Partner" gewöhnen. Und das "moderate Islamisten" ja dabei helfen könnten, den Extremismus "einzudämmen".

Da fragt man sich doch sofort: Was, bitte, ist ein "moderater Islamist"? Jemand, dessen Tochter erst mit 15 Burka tragen muß? Jemand, der "Ungläubige" nur diskriminiert - aber nicht tötet? Oder was? Aber vielleicht finden wir ja hier die Antwort darauf, was ein moderater Islamist ist: Ein Islamist, der die Juden erst "eines Tages" alle töten will. Was ja die Aussage "Nein, diese Woche gibt's keine Juden-Ausrottung mehr" beinhaltet - wie beruhigend aber auch!

Nun, fairerweise sollte man erwähnen, das der "Journalismus" einer Frau Putz, die ja scheinbar in der Vergangenheit mit Hamas-Terroristen "auf Du und Du" war, selbst für unsere deutsche Links-Presse nicht mehr repräsentativ ist. Trotzdem frage ich mich, welche unserer Medien wohl in den nächsten Tagen die erschreckende Meldung aufgreifen werden, das die Christian Solidarity International, alarmiert durch den Wahl-Sieg der Muslim-Brüder und Salafisten in Ägypten, gerade eine "Genozid-Warnung" für die nicht-muslimische Bevölkerung in den arabischen Ländern herausgegeben hat. Die übrigens nicht nur für Ägypten gilt, sondern u.a. auch für so nette Gegenden wie den Iran, Pakistan, Syrien und - welch' Überraschung aber auch - die Palästinenser-Gebiete. Und in welcher davor gewarnt wird, das der sog. "arabische Frühling" radikale islamistische Kräfte freigesetzt hat, welche Christen und andere nicht-muslimische Minderheiten als Kufar sehen, die man als Muslim bekanntlich töten muß.

Blöderweise zeigen die bisherigen Massaker im Ägypten der Muslim-Brüder und der Salafisten auch, wie realistisch die Gefahr eines Völkermordes an der nicht-muslimischen Bevölkerung doch ist. Aber leider haben unsere Medien diese Massaker genauso "unter den Tisch fallen lassen" wie eine gewisse Brandstiftung in Mönchengladbach - und uns statt dessen rührende Geschichten über Salafisten als "soziale Wohltäter" erzählt.

Wir lernen: Was kümmert schon so 'n blöder Völkermord an Nicht-Muslimen?

Sonntag, 4. Dezember 2011

Zum Ergebnis der Leser-Umfrage

Jetzt ist also das End-Ergebnis der Leser-Umfrage da: 70% meiner Leser - also die deutliche Mehrheit - glauben, das Salafisten in Mönchengladbach nicht bestraft werden. 21% sind sich in diesem Punkt unsicher und gerade mal 9% glauben, das salafistische Straftäter in unserer Stadt von der Justiz genauso behandelt werden wie nicht-salafistische Straftäter.

Dieses Ergebnis ist umso bemerkenswerter, wenn man bei seiner Bewertung berücksichtigt, das am 14.11.11 (also noch während der laufenden Umfrage) tatsächlich zum ersten Mal ein Salafist in Mönchengladbach angeklagt und auch verurteilt wurde - und zwar wegen Beleidigung. Strenggenommen hätte die Umfrage da sofort abgebrochen werden müssen, denn die Antwort "Nein, Salafisten werden in Mönchengladbach nicht bestraft" hatte nach dieser Verurteilung ja keinen Sinn mehr ergeben?

Es hat jedoch einen ganz banalen Grund gegeben, weshalb der Betreiber dieses Blogs die Umfrage hat weiterlaufen lassen: Die Verurteilung von Marco K. wegen Beleidigung hatte einfach zuviel "Die Kleinen hängt man, die Grossen läßt man laufen"-Charakter. Denn diese Verurteilung ändert ja nichts an der Frage, warum der brutale Angriff auf Mitglieder der BI am 24. Juni nie bestraft wurde?

Aber der größte Skandal ist zweifelsfrei der, das es wegen der Brandstiftung vom 5. Juni trotz der laut Polizei "erdrückenden" Beweise bis heute keine Anklage gegen Sven Lau & Co. gegeben hat - und es sieht auch nicht danach aus, das es eine solche jemals geben wird: Die Tatsache, das die Rheinische Post diesen Skandal hat "unter den Tisch fallen lassen", spricht eine deutliche Sprache.

Und scheinbar glauben auch viele meiner Leser, das in Sachen Salafisten in dieser Stadt nur die "Kleinen" angeklagt und verurteilt werden: Denn obwohl nach der Verurteilung wegen Beleidigung auch vereinzelt "Ja, unsere Justiz behandelt alle gleich"-Stimmen abgegeben wurden, votierte die Mehrheit meiner Leser trotzdem weiterhin dafür, das Salafisten in Mönchengladbach nicht (wirklich) bestraft werden. Das Vertrauen der Bürger, das die Mönchengladbacher Justiz stets und immer nach rechtsstaatlichen Prinzipien verfährt, dürfte durch das Verhalten unserer Staatsanwaltschaft in Sachen Salafisten-Brandstiftung jedenfalls sehr gründlich zerstört worden sein.

Bei den Leserinnen und Lesern dieses Blogs möchte ich mich für die rege Teilnahme an dieser Umfrage bedanken - und natürlich um Beachtung der neuen Leser-Umfrage bitten.

Samstag, 3. Dezember 2011

Bitte an die Strand-Burka denken!

"Der Sprecher von El Nur, Mohammed Nur, bemühte sich am Donnerstag, Vorbehalte gegenüber den Salafisten zu zerstreuen. "Ein Haar auf dem Kopf eines Kopten zu krümmen, widerspricht unserem Programm", sagte Nur. Ägypten kenne "das islamische Gesetz seit 1300 Jahren", dennoch hätten die Kopten dort immer "glücklich leben" können." (Quelle: RP-Online, 01.12.11)

Hach - und schon sind wir wieder gerührt. Wie ich bereits sagte: Bei der Salafisten-"Berichterstattung" der Rheinischen Post bzw. RP-Online muß man einfach immer Taschentücher griffbereit haben!

Aber mal im Ernst: Bei soviel unsäglicher Salafisten-"Schönschreiberei" unserer Rheinischen Post und anderer Medien kann der Betreiber dieses Blogs gar nicht mehr anders, als kräftig in die (Medien-) Suppe zu spucken und nochmal an das jüngste Massaker an den Kopten zu erinnern. Oder daran, das auf den ägyptischen Salafisten-Kanälen Christen und Juden als "Ungläubige" beschimpft werden, die ein Muslim töten muß. Oder an die kriminellen Methoden, mit denen Muslim-Brüder und Salafisten diese Wahl gewinnen. Und es sollte auch noch kurz erwähnt werden, das die Salafisten-Partei Kinder ab 9 Jahren für ihre Wahl-Kampagne eingesetzt hat. Soviel zu der Realität, die von unseren deutschen Medien immer gerne verschwiegen wird.

Ansonsten: Wenn es wirklich stimmt, das die Salafisten in Ägypten 25% der Stimmen bekommen haben, gar stärkste Kraft geworden sind, dann denken Sie beim nächsten Ägypten-Urlaub bitte auf jeden Fall an Ihre Strand-Burka!

Oder machen Sie einfach woanders Urlaub.

Freitag, 2. Dezember 2011

Droht uns Pierre Vogels Rückkehr?

(Quelle: Facebook)

Schreck, laß nach: Da haben wir uns in diesem Jahr doch glatt auf einen Heiligabend ohne salafistische Hasspredigten gefreut. Und dann erklärt sich Pierre Vogel doch noch bereit, uns den heiligen Abend zu vermiesen - wenn man ihm nur etwas (Flug-) Geld gibt.

Nun, Pierre Vogels Betteln muß uns nicht sorgen: Herr Vogel nimmt immer gerne, genauso gerne macht er auf "arm" - denn schließlich soll niemand denken, die Salafisten würden aus Saudi-Arabien unterstützt.

Aber dieses unangenehme Gefühl, das da jemand unbedingt zurück will, finde ich doch sehr, sehr beunruhigend!

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Hach, wie rührend

"Doch die Salafisten sind auch ein Beispiel dafür, weshalb so viele die Islamisten gut finden. Sie tun sich - anders als die Liberalen - in Wohltätigkeit und Sozialarbeit hervor, bieten den Armen kostenlose medizinische Versorgung und Bildung. Während die Liberalen die Verhängung des islamischen Rechts befürchten, sieht manch anderer in einem islamistischen Kandidaten einen anständigen, wahrscheinlich eher nicht korrupten Menschen. "Ich bin eine geschiedene Frau, und die Kandidaten der Nur-Partei haben mir immer finanziell geholfen, auf eigenen Füßen zu stehen", erklärt die 52-jährige Horreja Attia, die zwei Kinder hat. "Den Gefallen an der Wahlurne zu erwidern, ist das Mindeste, was ich tun kann."
(Quelle: RP-Online, 30.11.11)

Hach, wie rührend. Nur das es ein (ur-) "alter Hut" ist, das extremistische Organisationen immer mit dieser "Wohltätigkeits-Masche" anfangen: Das haben die Nazis bereits so gemacht, aber auch u.a. die Hamas ist so erstarkt.

Vom neuesten Massaker an den Kopten, in welches die Muslim-Brüder und die Salafisten verwickelt waren, erzählt uns RP-Online natürlich nichts, ebensowenig über deren kriminelle Methoden, mit denen sie die ägyptische Wahl zu ihren Gunsten beeinflussen.

Aber wer die Salafisten-Berichterstattung der Rheinischen Post bzw. von RP-Online kennt, der weiß, das man vor der Lektüre solcher Beiträge nie vergessen darf, auch genug Taschentücher bereitzulegen.