Mittwoch, 30. November 2011

Salafisten auf der Uni

Natürlich nicht, um zu studieren. Steinzeitkunde wird meines Wissens an keiner Uni gelehrt, außerdem kann den Salafisten da ohnehin niemand mehr was beibringen. Nein, die Herren Salafisten haben einen Campus in der Nähe von Tunis gestürmt, ihre übliche Randale veranstaltet und auch einen Professor samt seiner Studenten festgehalten. Grund: Die Salafisten wollen nicht, das Frauen und Männer an der Universität gemeinsam studieren - sie fordern geschlechtergetrennte Lehre und ein Ende des Kopftuchverbotes an tunesischen Universitäten. Das einzig Gute: Es wurde zumindest niemand getötet.

Von den Aktionen der ägyptischen Salafisten kann man das leider nicht sagen, denn die machen zusammen mit den Muslim-Brüdern weiter Jagd auf Kopten. Spätestens an dieser Stelle versteht man, warum die Mönchengladbacher Salafisten seit einiger Zeit als "Muslime" firmieren und immer wieder versuchen zu verleugnen, das sie Salafisten sind.

Ändert nur nichts daran, das sie Salafisten sind.

Von Muslim-Brüdern, Salafisten, der Demokratie und wie der beliebteste Außenminister aller Zeiten dazu steht

Was macht eigentlich die junge ägyptische "Demokratie"? Müßten da jetzt nicht die Wahlen begonnen haben?

Ja, haben sie. Und hier können wir auch lesen, wie das so zustandekommt, wenn Muslim-Brüder und Salafisten gemeinsam eine Wahl gewinnen: Man besticht die Wähler mit Geld oder Lebensmitteln oder man arbeitet einfach mit Kriminellen zusammen, welche die Wähler oder die Anhänger anderer Parteien terrorisieren. Es gibt Schlägereien vor Wahl-Lokalen, vollvermummte Frauen stürmen dieselben, aber Polizei und Armee schauen praktischerweise weg: Fast alle Polizeistationen weigern sich, Anzeigen gegen die Bärtigen aufzunehmen. Und wenn das alles immer noch nicht hilft, terrorisiert man Wähler mit Koran-Versen. Wahlen a la Ägypten - für unsere linkspopulistischen Medien leider kein Thema.

Aber auch unsere Politiker haben kein wirkliches Problem mit den Vorgängen in Ägypten. Nehmen wir nur als Beispiel Guido Westerwelle, also denjenigen, der erst kürzlich beklagt hat, die Neo-Nazi-Morde seien "sehr schlimm für das Ansehen unseres Landes in der Welt" (hier).

Genau der erzählt uns jetzt, die Bundesregierung halte "Kontakt" zu den Muslim-Brüdern. Und er selber habe da keinerlei "Berührungsängste", solange "Gewaltverzicht und das Bekenntnis zu Demokratie beachtet würden".

Nun ja. Wie das bei Muslim-Brüdern und Salafisten mit dem "Bekenntnis zur Demokratie" so aussieht, haben wir ja gerade erst gesehen. Und beim Stichwort "Gewaltverzicht" fällt einem sofort die letzte Kundgebung der Muslim-Brüder vor der Wahl ein, welche gegen die "Judaisierung Jerusalems" gerichtet war. Und bei der immer wieder die Stelle des Korans zitiert wurde, das "wir eines Tages alle Juden töten werden".

Aber so sind unsere Politiker im Moment nun mal: Wenn es um die Vorgänge daheim geht, gebärdet man sich so hysterisch, als ob das 4. Reich gleich hinter der nächsten Ecke lauern würde. Aber bei bärtigen Fanatikern, die Wahlen mit un-demokratischen Mitteln für sich entscheiden, Christen terrorisieren und wiederholt die Ausrottung der Juden ankündigen, hat man "keine Berührungsängste".

Allahu akbar.

Dienstag, 29. November 2011

Deutscher Irrsinn

In den letzten Wochen durften wir ja einige hysterische Debatten darüber erleben, ob unser Staat "auf dem rechten Auge blind" sei? Da ist es doch sehr zu begrüßen, das einige Web-Seiten (u.a. diese hier) am Wochenende mal daran erinnert haben, wieviel Geld unser Staat für die Bekämpfung von Extremismus ausgibt und wie diese Gelder so verteilt werden:

Für den Kampf gegen Rechtsextremismus stellt unsere aktuelle Bundesregierung 24 Millionen Euro zur Verfügung, für den Kampf gegen islamistischen Extremismus und Linksextremismus gibt's gerade mal 5 Millionen Euro. 

Schön für Salafisten & Co.

Montag, 28. November 2011

Wo bleiben die Lichterketten?

Man liest und reibt sich die Augen: Stephanie Nannen, Enkelin des STERN-Gründers Henri Nannen, stellte im Hamburger Abendblatt Fragen wie "Wo bleibt der Aufschrei?"  und "Warum findet das Thema so wenig Widerhall?" Zwar seien die Neo-Nazi-Morde überall in den Medien präsent – doch die Einschaltquoten bei Illner & Co. seien unterdurchschnittlich, auch die entsprechende Ausgabe des SPIEGEL (“Die braune Armeefraktion”) habe sich unterdurchschnittlich verkauft. Höhepunkt von Frau Nannens Klagelied: Es gäbe nicht einmal Lichterketten!

Ja, sowas aber auch: Keine Lichterketten! Was ist nur aus diesem Land geworden?

Der Verfasser dieser Zeilen erlaubt sich mal, einige mögliche Erklärungen vorzuschlagen:

Vielleicht hat die ständige islamistische Gewalt seit 9/11 die Menschen ja ein wenig abstumpfen lassen? Normal und vernünftig denkenden Menschen, die nahezu tagtäglich in ihrer Zeitung von den Opfern islamistischer Gewalt, von Christen-Verfolgung in islamischen Ländern, von Judenhass in den neuen arabischen "Demokratien" und vielem mehr lesen müssen, ist es einfach nicht nachvollziehbar, warum wegen ein paar Neo-Nazi-Morden plötzlich Hysterie ausbricht - auch wenn diese natürlich nicht weniger schrecklich sind.

Vielleicht haben die Menschen in diesem Land inzwischen ja auch gemerkt, dass es sich um eine künstliche Hysterie handelt, die unsere linkspopulistischen Medien ihnen da in Zusammenarbeit mit der Politik und - nicht zu vergessen - dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan haben aufzwingen wollen? Und vielleicht haben die Menschen in unserem Land einfach keine Lust mehr, sich von Medien und Politik immer wieder künstliche Hysterien aufzwingen zu lassen?

Vielleicht hat diese widerliche und menschenverachtende Unterscheidung in "wertvolle" und "wertlose" Opfer ja auch dazu geführt, dass die ersten von uns begriffen haben, dass die "Denke" unserer medialen "Nazi-Jäger" derer der Nazis auffällig ähnlich ist?

Vielleicht ist es das Volk ja auch leid, immer wieder in den Pauschal-Verdacht gestellt zu werden, nur aus potentiellen Neo-Nazis zu bestehen? Oder wie sonst haben wir es zu verstehen, wenn so ein billiges linkes Kampfblatt, pardon, eine so angesehene intellektuelle Wochen-Zeitung wie die Hamburger "Zeit" ernsthaft vorschlägt, der "braune Sumpf" solle "durch noch mehr Zuwanderung ausgetrocknet werden"? Denn wenn der "braune Sumpf" nur durch noch mehr Zuwanderung "trockengelegt" werden kann, so heißt das ja: Das deutsche Volk ist ein Nazi-Volk und gehört gefälligst abgeschafft!

Vielleicht haben die Menschen im West-Teil unseres Landes ja inzwischen auch mehr Angst vor der Gewalt unserer "Kulturbereicherer" und natürlich vor gewaltbereiten Islamisten wie z.B. den Salafisten, als vor ein paar "braunen Furunkeln am Arsch der Demokratie"? Auch wenn dem Verfasser dieser Zeilen deutlich bewusst ist, dass es im Ost-Teil unseres Landes davon noch viel zu viele gibt, so ändert das nichts daran, dass sich die Menschen in Deutschland längst mit anderen Bedrohungen konfrontiert sehen.

Aber nun gut: Das sind nur einige denkbare Erklärungs-Vorschläge für die fehlenden Lichterketten, welche die "sturz-betroffene" Frau Nannen da so beklagt. Jeder möge sich da bitte einfach die Erklärung heraussuchen, die ihm am plausibelsten scheint. Und vielleicht gibt es ja auch noch andere Gründe (Euro-Krise, Angst um den Arbeitsplatz?), weshalb dieses schlimme und störrische Volk nicht immer gleich und sofort willig das tut, was ihm die Medien gerade so aufzuzwingen versuchen.

Der Verfasser dieser Zeilen hat sich übrigens auch einmal ratlos gefragt, wo denn der Aufschrei bleibt? Das war Anfang März dieses Jahres - wir erinnern uns: In den Nachmittagsstunden des 2. März kam plötzlich die Schock-Meldung vom Frankfurter Attentat, von zwei ermordeten und zwei schwerverletzten Menschen. Am nächsten Tag gab es dann Entsetzen und Fassungslosigkeit pur, denn da mussten wir in unserer Presse lesen, dass es sich beim Attentäter um einen Anhänger der Mönchengladbacher Salafisten handelt. Da habe ich doch tatsächlich in meiner scheinbar grenzenlosen Naivität darauf gehofft, dass es in dieser Stadt einen Aufschrei gibt, dass sich etwas ändert. Beispielsweise, dass unsere lokale Politik, welche bis dato eher kläglich reagiert hat, die Bedrohung durch die Salafisten endlich ernst nimmt.

Aber wir mussten schnell feststellen, dass sich eben nichts ändert. Unser OB Bude, beim Gedenken an die NS-Verbrechen immer gerne in vorderster "Front", hielt es nach dem Frankfurter Attentat nicht einmal für nötig, eine Stellungnahme abzugeben.

Und Lichterketten gab's übrigens auch nicht.

Sonntag, 27. November 2011

Salafisten: Tarnen, tricksen, täuschen

Pierre Vogel & Co. haben jetzt also ein neues Konto: Weil so eine böse "islamophobe" Bank nichts mit verfassungsfeindlichen Extremisten zu tun haben wollte, hat man Pierre Vogel & Co. das Konto gekündigt - sowas aber auch. Also haben die Herren Salafisten jetzt ihr Konto bei der "Sparkasse Münsterland Ost". Und damit diese freundliche Sparkasse auch nicht merkt, mit wem man es da so zu tun hat, hat man sich nach "Einladung zum Paradies e.V." und "Medina e.V." auch mal gleich den nächsten Namen gegeben: "Muslime Aktiv e.V."

Ja, das klingt unverdächtig: Nichts mit Salafisten oder gar Jihad - einfach nur "Muslime". Dagegen kann doch niemand etwas haben, oder?

Merkwürdig nur: Wenn man mal so ein bißchen unter "Muslime Aktiv e.V." nachforscht, so stößt man auf wenig schöne Geschichten über Münsteraner Salafisten, die der Meinung sind, die Taliban machten „zu 95 Prozent gute Sachen“. Und die nach Erkenntnissen unserer Ermittlungs-Behörden früher wohl Kontakte zu einem der 9/11-Drahtzieher unterhielten. Interessant auch, das sich die Münsteraner(?) Salafisten im Internet "EZP-Studio Münster" nennen.

Ja, ja - so sind sie, die Herren Salafisten: Tarnen, tricksen, täuschen. Schade nur, das unsere Mönchengladbacher Politik und Presse da so bereitwillig mitspielt.

Wer es übrigens nicht gut findet, das die "Sparkasse Münsterland Ost" verfassungsfeindlichen Extremisten ein Konto gibt, der kann das dieser Sparkasse unter der Telefon-Nummer 02 51 - 598 - 0 oder der e-mail-Adresse info@sparkasse-mslo.de gerne mitteilen.

Wenn Politiker sich selber feiern

"Am 3. Dezember findet nun schon zum zweiten Mal die Weihnachtsfeier der Bürger statt, die erfolgreich die salafististische Islamschule in Eicken verhindert haben. Im letzten Jahr haben wir mit vielen Unterstützern erstmals feiern können. Am 3. Dezember wollen wir diese Tradition fortsetzen. In diesem Jahr können wir uns alle gegenseitig auf die Schultern klopfen, da jetzt endgültig feststeht, dass das extremistische Superzentrum der Islamisten in Eicken nicht gebaut wird. In unserem Stadtteil gibt es keine extremistischen Auftritte mehr. Die Extremisten aus allen Lagern, islamistische Verfassungsfeinde, rechte und linke Extremisten haben ihre Hoffnungen in Eicken begraben müssen. Das ist allein dem Kampf der Eickener Bürger und ihrer Unterstützer aus anderen Stadtteilen zu verdanken. Auch den vielen Journalisten aus allen Teilen Deutschlands und aus dem Ausland ist zu danken für ihre durchweg freundliche und positive Berichterstattung über die Bürger in unserem Stadtteil. Ohne Rückhalt in der breiten Öffentlichkeit wäre es ein härterer Kampf. Eicken hat sich nicht unterkriegen lassen, Eicken lebt wieder auf, Eicken hat seinen guten Ruf wieder erkämpft und gegen vielerlei Widerstände den guten Kampf zu einem guten Ende führen können." (gefunden auf www.wilfriedschultz.com/)

Schon erstaunlich: Kein Wort dazu, das es die Initiativen der IgS waren, welche die baurechtlichen Maßnahmen auf den Weg gebracht haben, mit denen die salafistische "Islam-Schule" in MG-Eicken verhindert wurde. Und auch kein Wort dazu, das die Salafisten nur den Namen gewechselt haben, aber jetzt in einem anderen Teil unserer Stadt munter weitermachen.

Stattdessen nur die altbekannte "Selbst-Beweihräucherung", garniert mit dem wiederholten unfreiwilligen Eingeständnis eines Horizontes, der ganz offensichtlich nur bis zum Aretz-Plätzke reicht.

Ach, was soll's: Herr Schultz, ich wünsche Ihnen eine frohe Adventszeit. Feiern Sie sich ordentlich selber und denken Sie auch immer daran, sich gegenseitig auf die Schultern zu klopfen!

Samstag, 26. November 2011

"Eye of the Tiger" (Al-Qaida-Version)

Hatten wir nicht erst kürzlich diesen singenden Jihadisten aus Berlin?

Sorry, lieber Salafisten-Rapper - aber Eure "Brüder" von Al-Qaida machen einfach bessere Videos!

Freitag, 25. November 2011

Ein vergessenes Opfer

Wenn von den Opfern des Frankfurter Attentates die Rede ist, so wird Kristoffer Schneider zumeist nicht erwähnt - denn Kristoffer Schneider ist ein Überlebender dieses Anschlages.

Was man so "Überleben" nennt, denn Kristoffer Schneider wird nie wieder normal leben können: Seit diesem 2. März fehlt ihm die obere rechte Hälfte seines Kopfes - Arid U. hat sie ihm weggeschossen. Jetzt besteht die rechte Hälfte seines Kopfes aus Titan, auf dem rechten Auge ist er blind. Er hat bereits einige Operationen über sich ergehen lassen müssen, andere stehen ihm noch bevor. Er ist traumatisiert, hat Albträume, er muß mit ständigen Kopf- und Augenschmerzen leben, er hat Schwindelanfälle und einen eingeschränkten Geruchs-Sinn. Und natürlich leiden seine Frau, seine Kinder und seine Eltern mit ihm.

2014 endet sein Vertrag mit dem Militär, bis dahin macht der 26jährige Kristoffer Schneider Papierkram und beantwortet Telefon-Anrufe. Ob sein Vertrag verlängert wird, ist noch offen. Auf Entschädigung aus Deutschland brauchen Kristoffer Schneider und seine Familie gar nicht erst hoffen; Denn Kristoffer Schneider wurde im Namen Allahs mit zwei Kugeln niedergeschossen - und im Gegensatz zu den Opfern rechtsextremer Gewalt gibt's da bekanntlich keinen Cent.

Am letzten Verhandlungstag in diesem Monat hat er als Zeuge ausgesagt, mittels Video-Übertragung aus North Dakota. Und wie wir dem Beitrag der Frankfurter Rundschau entnehmen müssen, hatte Arid U. während seiner Zeugen-Aussage nichts Besseres zu tun, als sich lässig und desinteressiert auf der Anklage-Bank zu "lümmeln".

Nächster Verhandlungstag ist der 5. Dezember.

Donnerstag, 24. November 2011

"Der Feind steht rechts!"

"Wer hat mit den Familien der heutigen Opfer gebangt?", zog Armin Laschet (CDU) eine Parallele zu den Opfern des linksextremistischen Terrors der siebziger Jahre. "Die Schicksale haben uns nicht erreicht", meinte er mit Blick auf Demonstrationen der Opfer rechtsextremen Terrors: Auch hätte man bei den Ermittlungen nie da gesucht, wo man hätte suchen sollen. Notwendig sei vor allem, das Mitempfinden zu stärken. "Der Feind steht rechts", zitierte der CDU-Sprecher den ehemaligen Reichskanzler Josef Wirth. Wenn es richtig sei, bei diesen Morden darauf zu verweisen, dass es Taten von Einzeltätern gewesen seien, dann müsse gleiches aber zum Beispiel auch bei Anschlägen mit islamistischem Hintergrund gelten, wandte er sich gegen Fremdenfeindlichkeit." Quelle: www.landtag.nrw.de, 17.11.11

Kann mir irgendjemand erklären, wovon Herr Laschet von der "Linkspartei", pardon, von der CDU da redet? Hat man uns von 9/11 bis hin zu den feigen Morden von Arid U. nicht immer wieder erzählt, es handele sich nur um "Einzelfälle", die mit dem Salafismus oder gar dem Islam nichts, wirklich nichts und schon mal überhaupt nichts zu tun haben? Und wurde nicht jedem, der da zu widersprechen gewagt hat, sofort vorgeworfen, er sei ein "Islam-Hasser", gar ein "Rassist"?

In der allgemeinen Hysterie unserer Medien und der politischen Klasse kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, das es um unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung schlechter bestellt ist denn je; Von der simplen Erkenntnis, das jede Art von verfassungsfeindlichem Extremismus bekämpft werden muß, ganz gleich, ob es sich um Linksextremismus, Rechtsextremismus oder islamistischem Extremismus handelt, dürften wir im Moment nicht wenige Lichtjahre entfernt sein.

Solange Adolf und die Türkei unsere Politiker fest im Griff haben, kann man sich nur noch entsetzt fragen: Was kommt als Nächstes? Wird der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan verkünden, das Deutschland nur dann Mitglied der EU und der NATO bleiben darf, wenn es für die zwischen 1942 und 1945 ermordeten 6 Millionen Türken Entschädigungen bezahlt? Wird die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft mitteilen lassen, das gegen Brandstifter in dieser Stadt zukünftig wieder Anklage erhoben wird - aber nur unter der Voraussetzung, das die Polizei Neo-Nazis als Täter ermittelt? Wird die Kontrolle über den Verfassungsschutz der "Linkspartei" übertragen? Werden die Salafisten von EZP/Medina neues Mitglied beim Mönchengladbacher "Bündnis gegen Rechtsextremismus"?

In diesem Irrsinn ist nichts mehr unvorstellbar.

Mittwoch, 23. November 2011

Herr Vogel und die Kinder

Hier müssen wir ertragen, wie Pierre Vogel kleine Kinder indoktriniert.

In Sachen Kommentierung halte ich mich ausnahmsweise mal zurück, denn der Kollege von "Pierre Vogel und seine Welt" hat bereits in einem ganz hervorragendem Beitrag alles gesagt, was dazu zu sagen ist.

Dienstag, 22. November 2011

Salafisten und Demokratie III

Gewisse Medien, welche ohnehin nicht gerade für kritische Salafisten-Berichterstattung bekannt sind, erzählen uns in Sachen Ägypten immer noch diese rührende Geschichte von den guten "Aktivisten", die ja angeblich nur wollen, dass das böse Militär endlich verschwindet. Aber bevor ich der Versuchung erliege, vor lauter Tränen zum Taschentuch zu greifen, erinnere ich doch lieber mal kurz daran, worum es in Ägypten tatsächlich geht:

Die Regeln für die neue ägyptische Verfassung sollen unter anderem die Macht des Militärs gewährleisten, die Diskriminierung von Frauen und Christen verhindern und dafür sorgen, das die Amtszeiten begrenzt werden. Die Demonstranten - mehrheitlich Muslim-Brüder, aber auch viele Salafisten - fordern hingegen, der Militärrat müsse die Macht schleunigst an Zivilisten übergeben.

An Zivilisten? Hört sich in europäischen Ohren ja schön an, aber welche Zivilisten sind damit gemeint?

So, wie es derzeit aussieht, sind die stärkste Kraft in Ägypten die Muslim-Brüder - und die Salafisten deren potentieller Koalitions-Partner. Und die Herren Salafisten haben auf den Demos der vergangenen Tage schon mal unmißverständlich klargemacht, welche Art Verfassung ihnen so vorschwebt: Die Salafisten wollen den Koran als Verfassung.

Beim Stichwort "Koran" fällt einem natürlich sofort Sure 2, Vers 191 ein: "Und tötet sie, wo immer ihr sie (die Ungläubigen) zu fassen bekommt". Und wie ernst die Herren Salafisten das nehmen, sieht man schon daran, das Christen und Juden auf ihren ägyptischen Kanälen immer wieder als "Ungläubige" beschimpft werden, die ein Muslim töten muß (hier).

Ja, klar: Sowas gehört in jede gute demokratische Verfassung.

Montag, 21. November 2011

Ja, es ist wahr: Es gibt wertvolle und wertlose Opfer

Eine so schnelle Bestätigung seiner Worte hat der Betreiber dieses Blogs noch nie erlebt: Kaum war der gestrige Beitrag im Netz, verkündete unsere Justizministerin in der WamS, das Opfer rechtsextremistischer Gewalt staatliche Entschädigung erhalten sollen - aus "Solidarität".

Nun, Solidarität mit den Opfern extremistischer Ideologien ist nie falsch. Dumm nur, das Frau Leutheusser-Schnarrenberger diese "Solidarität" ganz klar auf die Opfer rechtsextremer Gewalt beschränkt: Die Familien der von Arid U. ermordeten Opfer z.B. brauchen sich da erst gar keine Hoffnungen zu machen, denn für Opfer oder Hinterbliebene von Migranten-Gewalt oder islamistischer Gewalt gibt's natürlich keinen Cent.

Dank Frau Leutheusser-Schnarrenberger wissen wir nun: Wer im Namen des Führers ermordet wird, ist ein wertvolles Opfer, mit dessen Hinterbliebenen man solidarisch sein muß. Wer aber im Namen Allahs ermordet wird, ist ein wertloses Opfer - da braucht's keine Solidarität oder gar Anteilnahme.

Nur ist es gar nicht möglich, zwischen wertvollen und wertlosen Opfern von Gewalt zu unterscheiden, ohne zwischen wertvollem und wertlosem Leben zu unterscheiden. Und da sieht man, wie man sich so irren kann; Denn der Verfasser dieser Zeilen hat doch tatsächlich sein ganzes Leben lang geglaubt, diese (Nazi-) Unterscheidung sei 1945 von den Alliierten für immer abgeschafft worden.

Spannend ist in diesem Zusammenhang übrigens auch, das der Gleichheitsgrundsatz in Artikel 3 unseres Grundgesetzes derlei Ungleichbehandlungen eigentlich strikt verbietet. Denn im Gegensatz zu so manch' hysterischem "Nazi-Jäger" von heute waren die Mütter und Väter unseres Grundgesetzes nicht dumm; Die wußten schon ganz genau, welche Konsequenzen aus dem 3. Reich richtigerweise zu ziehen sind.

Aber was kümmert schon so 'ne blöde Verfassung, wenn man Justizministerin ist?

Sonntag, 20. November 2011

Opfer und Hinterbliebene extremistischer Gewalt, welche unseren Medien und unserer Politik völlig egal sind

"Oder das man sich für die Opfer oder deren trauernde Hinterbliebene interessiert hat - das Interesse an Opfern und Hinterbliebenen war exakt Null" - das schrieb ich in meinem ersten heutigen Beitrag. Und deswegen würde ich die Gelegenheit gerne nutzen, kurz an die Opfer des Frankfurter Attentates und an deren Hinterbliebene zu erinnern.

Von Arid U. ermordet wurde der 25jährige Nicholas J. Alden aus Williamston, South Carolina. Er hinterlässt seine Frau Patricia Brooks-Alden, seine Kinder Lillian und William, seine Mutter Cathy Garner, seinen Vater James Alden, seine zwei Brüder Joe und David Alden und seine Schwester Kelseyanne Alden.

Ebenfalls von Arid U. ermordet wurde der 21jährige Zachary R. Cuddeback aus Stanardsville, Virginia. Er hinterlässt seine Mutter Celia de Loyet, seinen Vater Bob Cuddeback und seinen Bruder Tim Cuddeback.

Mögen sie in Frieden ruhen.

Mögen ihre trauernden Familien niemals erfahren, auf welche schändliche und menschenverachtende Art wir hier in Deutschland in wertvolle und wertlose Opfer extremistischer Gewalt unterscheiden.  

Salafisten = Aktivisten?

In Ägypten war mal wieder Randale. Teilnehmer der Demo, die mal wieder in Auseinandersetzungen mit der Polizei endete, waren überwiegend Muslim-Brüder und natürlich die Herren Salafisten - linke und liberale Kräfte waren nur am Rande beteiligt. Bis dahin keine Neuigkeit, nichts, was eine Wortmeldung rechtfertigt.

Was ich aber lustig und bemerkenswert finde: Rheinische Post/RP-Online bezeichnen die überwiegend aus Muslim-Brüdern und Salafisten bestehenden Protestierer als "Aktivisten".

Nun, man könnte diese Leute als "Islamisten" bezeichnen - oder als "Extremisten". Der Betreiber dieses Blogs hätte auch keine Einwände gegen "Terroristen" - aber "Aktivisten"? Was, bitte, hat der zuständige Redakteur da mal wieder geraucht?

Böse und mißtrauische Zeitgenossen werden der Rheinischen Post und RP-Online jetzt natürlich wieder vorwerfen, dies sei das neueste Element einer Salafisten-Berichterstattung, welche mehr verschleiert und verschweigt als erzählt.

Aber nein, wirklich nicht: Muslim-Brüder und Salafisten sind nette Menschen, welche sich aktiv für die Abschaffung von demokratischen Grund-Rechten und Frauen-Rechten engagieren, nicht zu vergessen das aktive Engagement gegen die Kopten. Und deswegen ist es auch völlig korrekt, wenn die Rheinische Post und RP-Online diese netten und engagierten Menschen als "Aktivisten" bezeichnet.

Gibt es in Deutschland wertvolle und wertlose Opfer?

Vorweg gesagt: An dümmlichen Debatten darüber, welche Art von Extremismus der "einzig wahre Terror" sei, möchte ich mich nicht beteiligen. Der Betreiber dieses Blogs ist da bekanntlich der Meinung, das alle Formen von verfassungsfeindlichem Extremismus bekämpft werden müssen, ganz gleich, ob es sich um Linksextremismus, Rechtsextremismus oder islamistischem Extremismus handelt. Aber das wir davon noch weit entfernt sind, hatte ich ja erst letzte Woche erwähnt.

Nach dieser beispiellosen Hysterie, in die unsere Medien und unsere Politik nach den Neonazi-Morden verfallen sind, haben mich zwei ganz andere Fragen nachdenklich gemacht. Die eine lautet: Kann es sein, das uns Adolf immer noch fest im Griff hat? Und die andere lautet: Kann es sein, das es in Deutschland zwei Arten von Opfern gibt?

Man möge sich doch bitte nur mal angucken, wie unsere Politik auf die Neonazi-Morde reagiert hat: Frau Merkel spricht von einer "Schande für Deutschland", Außenminister Westerwelle redet gar davon, das Ganze sei "schlimm für unser Land" sowie "sehr schlimm für das Ansehen unseres Landes in der Welt" (hier). Aber es geht noch weiter: Bundespräsident Wulff will die Hinterbliebenen der Opfer empfangen, Grünen-Chef Cem Özdemir wünscht sich gar "einen Staatsakt" für die Opfer (hier), die Vize-Fraktionschefin der Grünen, Ekin Deligöz, fordert eine Trauerfeier im Bundestag; Eine solche Trauerfeier wäre "auch international ein wichtiges Signal", erklärte Deligöz (hier).

Wohlgemerkt: Das waren nur die Höhepunkte unserer Politiker-Reaktionen - eine vollständige Aufzählung hätte diesen Beitrag überlang gemacht.

Irgendwie ist das bedrückend seltsam: Als am 2. März dieses Jahres der von Salafisten inspirierte Arid U. am Frankfurter Flughafen zwei unbewaffnete amerikanische Soldaten ermordete, zwei weitere lebensgefährlich verletzte und nur durch die Lade-Hemmung seiner Waffe ein noch schlimmeres Blutbad verhindert wurde, ging kein solcher Aufschrei durch unser Land. Der Betreiber dieses Blogs kann sich jedenfalls nicht daran erinnern, das unsere Medien wochenlang über diesen feigen Anschlag berichtet haben, gar das Politiker aller Parteien verstärkte Anstrengungen im Kampf gegen Salafismus oder andere Formen des Islamismus gefordert haben. Oder das man sich für die Opfer oder deren trauernde Hinterbliebene interessiert hat - das Interesse an Opfern und Hinterbliebenen war exakt Null.

Trauriger Höhepunkt dieser Gleichgültigkeit war dann der erste Tag des Prozesses gegen Arid U.: Das mit Bob Cuddeback der Vater eines ermordeten Opfers nach Deutschland gereist war, hat man nur am Rande zur Kenntnis genommen, nicht einmal zu einer Beileids-Bekundung gegenüber Herrn Cuddeback konnte man sich durchringen. Oder dazu, seinen Namen in Gänze zu nennen: Unsere Presse hat seinen Nachnamen genauso verkürzt wiedergegeben, wie man das üblicherweise bei Angeklagten zu tun pflegt.

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren: Es gibt in Deutschland zwei Arten von Opfern. Es gibt die Opfer, bei denen sofort ein Aufschrei durchs Land geht, bei denen sofort von "Schande" (für unser Land) geredet wird, bei denen hochrangige Politiker den Hinterbliebenen Besuche abstatten und bei denen natürlich sofort nach mehr Anstrengungen im Kampf gegen den jeweiligen Extremismus gerufen wird, dem diese Menschen zum Opfer gefallen sind.

Und dann gibt es die Opfer, über die man sofort hinweggeht, bei denen man gleich am nächsten Tag wieder zur Normalität zurückkehrt. Für deren trauernde Hinterbliebene man sich einen Scheißdreck interessiert, wo man es nicht einmal für wichtig hält, denen das Beileid auszusprechen. Und die man nicht als Anlaß begreift, mehr Anstrengungen im Kampf gegen den jeweiligen Extremismus zu fordern, dem diese Menschen zum Opfer gefallen sind.

Vielleicht sind ja gerade das die Anfänge, denen man wehren sollte?

Samstag, 19. November 2011

Stellungnahme der IgS-Sprecherin

Kenner der Mönchengladbacher Anti-Salafisten-Szene wissen ja, das und warum die Sprecherin der IgS und der Betreiber dieses Blogs seit diesem Sommer heftig zerstritten sind. Eben deswegen äußere ich mich nur sehr selten und eher ungerne zu dieser Dame; Denn was immer ich auf diesem Blog zur Sprecherin der IgS auch schreibe - der Vorwurf, meine Kritik sei persönlich motiviert, ist da vorprogrammiert.

Aber die höchst unerfreuliche Situation bei IgS ist inzwischen unübersehbar: Das es seit diesem Streit keine öffentlichen Auftritte der IgS mehr gegeben hat, das sich fast alle ehemaligen Mitglieder der IgS aus Protest über das Handeln ihrer Sprecherin zurückgezogen haben und das der Sprecherin der IgS immer wieder Nichtstun vorgeworfen wird - all das sind einfach mal Tatsachen, zu denen ich nicht dauerhaft schweigen kann - und auch nicht dauerhaft schweigen will.

Also habe ich die Sprecherin der IgS, Silke Spelters, in der letzten Woche in meiner Eigenschaft als Blog-Betreiber um eine Stellungnahme zur Situation bei IgS gebeten, insbesondere dazu, ob und was sie eigentlich noch tut.

Frau Spelters hat dann wie folgt Stellung genommen: IgS sei unverändert aktiv, die Unterschriften-Sammlung für das Bürger-Begehren zum Burka-Verbot würde weitergehen und außerdem würde man immer noch den IgS-Blog "pflegen". Allerdings müsse sie vieles delegieren, da sie selber kaum Zeit hätte.
Auf meinen Einwand, der letzte Eintrag im IgS-Blog stamme vom 2. August, habe ich leider keine Antwort bekommen, leider auch nicht auf meine Frage, an wen sie IgS-Aktivitäten delegieren würde?

Mir ist diese Stellungnahme ziemlich rätselhaft; Nach langem Überlegen habe ich mich dazu entschlossen, sie ohne jede weitere Kommentierung an meine Leser weiterzugeben.

Der geneigte Leser möge sich da bitte seine eigene Meinung bilden.

Freitag, 18. November 2011

RP-Online, die Salafisten und die Zensur

"Doris Schulz, Dialogbeauftragte des Evangelischen Kirchenkreises und Mitglied im christlich-islamischen Gesprächskreis, überraschen die weitreichenden Kontakte der Salafisten untereinander nicht. Sie vermutet, dass diese vernetzt sind." (Quelle: RP-Online, 17.11.11)

Wirklich? Frau Schulz vermutet, das die Salafisten untereinander vernetzt sind? Na, da hat sich die Lektüre von RP-Online doch mal wieder gelohnt!

Und damit sind sich die Rheinische Post und RP-Online mal wieder ihrer Tradition treu geblieben, in Sachen Salafisten immer nur das zu erzählen, was entweder belanglos oder längst allgemein bekannt ist; Denn die nationale wie auch internationale Vernetzung der Salafisten ist - gähn - nun wirklich keine Neuigkeit.

Aber wenn Leser sich erdreisten, in den Kommentar-Bereichen von RP-Online das anzusprechen, was die Rheinische Post und RP-Online ihren Lesern systematisch verschweigen, so werden diese Zuschriften von den Zensoren bei RP-Online sofort weggelöscht: Die Zensoren von RP-Online unterstellen dann einfach den Kommentatoren, in ihren Kommentaren seien angeblich "werbliche Internet-Adressen" oder "private Adressen" gewesen - was in Wahrheit themenbezogene Links waren, welche in Sach-Kommentaren allgemein üblich sind.

Der Betreiber dieses Blogs ist doch immer wieder aufs Neue überrascht, für wie dumm die Rheinische Post und RP-Online ihre Leser so halten.

Donnerstag, 17. November 2011

Was macht eigentlich . . . . . der Prozeß gegen Arid U.?

Nun, er "zieht" sich: Wie wir hier lesen können, ist man gerade damit beschäftigt, den religiösen Hintergrund
und die Vorgeschichte zu ermitteln. 

Warum es bei einem Mörder, der seine Opfer mit "Allahu akbar"-Gebrüll umgebracht hat, noch notwendig ist, den religiösen Hintergrund zu ermitteln, muß man erst einmal verstehen; Da dürfte es weder eine Überraschung darstellen, das sich Chat-Aussagen wie "in der rechten Hand den Koran und in der linken Hand die AK-47" oder "wir sind Opfer und kämpfen gegen Kuffar" finden, noch dürften diese eine neue Bewertung dieser feigen Morde erfordern.

Vielleicht wäre es doch besser gewesen, man hätte Arid U. ganz einfach der U.S.-Justiz überlassen.

Mittwoch, 16. November 2011

Autsch!

"Dennoch war allen Beteiligten klar, was sie da wohlwollend zur Kenntnis nahmen. Die geplante Stärkung des Eickener Zentrums mit Büros, Dienstleistung und Einzelhandel – klar. Aber auch den wohl letzten Akt eines unrühmlichen Kapitels der jüngeren Eickener Geschichte – der Salafisten."

Irgendjemand sollte der Rheinischen Post vielleicht mal erzählen, das die Salafisten nur in einen anderen Teil unserer Stadt gezogen sind und dort unter dem Namen "Medina" eifrig weitermachen.

Montag, 14. November 2011

Ein gutes und wichtiges Urteil

Heute mittag gab es am Mönchengladbacher Amtsgericht einen - im wahrsten Sinne des Wortes - kurzen, aber dennoch sehr wichtigen Prozeß: Der Salafist Marco K. war angeklagt, Salafisten-Gegner als "Nazis" beleidigt und beschimpft zu haben. Und da Salafisten-Gegner in den letzten 15 Monaten immer wieder solche Beleidigungen über sich haben ergehen lassen müssen, war es nicht weiter verwunderlich, das im Publikum fast nur Salafisten-Gegner waren - neugierig auf das Urteil wartend.

Zum Hintergrund: Am 16.04.11 hatte die IgS am Theaterplatz einen ihrer Info-Stände, nur unweit entfernt von einem Info-Stand der Salafisten. Marco K. löste sich dann im weiteren Verlauf von seinen "Brüdern", stellte sich vor den Info-Stand der IgS, zeigte nacheinander auf die anwesenden IgS-Mitglieder und einzelne Passanten und schrie laut: "Ihr seid alles Nazis; Nazis müssen 'raus aus Deutschland." Gegen den zweiten Teil seiner Aussage mag nichts einzuwenden sein, den ersten Teil seiner Aussage jedoch hat die Sprecherin der IgS - richtigerweise - zum Anlaß genommen, noch an Ort und Stelle Strafantrag gegen Marco K. zu stellen.

Um das Urteil gleich mal vorwegzunehmen: Marco K. wurde wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 25 Tagessätzen a 15 Euro, also insgesamt 375 Euro verurteilt. Das mag auf den ersten Blick wenig scheinen, ist aber in Anbetracht der finanziellen Verhältnisse des Beklagten angemessen.

Der Verfasser dieser Zeilen jedenfalls war über das Urteil sehr befriedigt; Das den Herren Salafisten endlich einmal vor Gericht klargemacht wurde, das sie Salafisten-Gegner nicht ungestraft als "Nazis" beleidigen und beschimpfen können, war mehr als überfällig.

Bemerkenswert jedoch war die Dreistigkeit, mit der unser junger Herr Salafist heute vor Gericht aufgetreten ist: Beim Betreten des Gerichtsgebäudes wurde ihm erst einmal sein Pfefferspray abgenommen - womit sich Marco K. natürlich gleich mal sein nächstes Verfahren eingehandelt hat.

Und mit Gerichtsverfahren ist der 20jährige Marco K. trotz seines jungen Alters schon sehr vertraut, denn seine "Vorgeschichte" war durchaus beeindruckend: Körperverletzung in Tateinheit mit Beleidigung, gefährliche Körperverletzung, Betrug, ein weiterer Betrug in Tateinheit mit Urkunden-Fälschung - und das waren nur die Höhepunkte. Aber diese nicht uninteressante Vorgeschichte hinderte den jungen Salafisten nicht, sich vor Gericht erst einmal als Opfer zu präsentieren: Ein Flugblatt der IgS zum Thema Burka hätte ihn "emotionalisiert", er fühlte sich in seiner Religion "beleidigt" - und derart "geladen" habe er die anwesenden Mitglieder der IgS als "Nazis" beschimpft.

So, so: Wer die Vollvermummung von Frauen kritisiert, ist also ein "Nazi" - interessant.

Und danach wurde es immer lustiger: Zuerst debattierte Marco K. mit dem Richter darüber, das seiner Auffassung nach die Öffentlichkeit vom weiteren Verlauf des Prozesses ausgeschlossen werden sollte. Seine Begründung: Er wolle nicht, das sein Fehlverhalten ein "schlechtes Licht" auf seine Religion werfe. Trotz mehrfacher Hinweise des Richters, er denke gar nicht daran die Öffentlichkeit auszuschließen, war der junge Salafist in seiner Debattier-Freudigkeit nicht zu stoppen - was Lachen im Publikum hervorrief, woraufhin der Richter dem lachenden Teil des Publikums mit einem Ausschluß drohte ("wir sind hier nicht im Fernsehen").

Spätestens an der Stelle jedoch, als der Richter in seinem Urteils-Spruch darauf verwiesen hatte, das der Angeklagte die Kosten des Verfahrens zu tragen habe, dieser daraufhin nichts Besseres zu tun hatte, als kackfrech nach der Erstattung seiner Fahrtkosten zu fragen, glich das Verfahren mehr einer Komödie als einem Strafprozeß.

Aber es ist leider keine Komödie: Mönchengladbacher Salafisten-Gegner müssen seit 15 Monaten damit leben, immer wieder von Salafisten und Linken als "Nazis" beschimpft und beleidigt zu werden. Das Menschen, die sich mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und mit unserer Verfassung identifizieren, ausgerechnet von Extremisten als "Nazis" beschimpft werden, ist eine Schizophrenie, die so nicht länger hingenommen werden kann. Und eben deshalb war es auch richtig, das die Sprecherin der IgS Strafantrag gegen Marco K. gestellt hat, eben deshalb war es auch ein gutes und wichtiges Urteil, das heute am Mönchengladbacher Amtsgericht gesprochen wurde.

Eine Frage bleibt trotzdem: Wenn es in Mönchengladbach also möglich ist, Salafisten wegen Beleidigung anzuklagen und zu verurteilen - warum ist es dann in Mönchengladbach nicht möglich, Salafisten wegen Körperverletzung und Brandstiftung anzuklagen?

Sonntag, 13. November 2011

Gedanken zum 9. November

Der 9. November ist für uns Deutsche gleich in zweifacher Hinsicht ein sehr geschichtsträchtiges Datum: Zum einen natürlich wegen des Mauerfalls im Jahre 1989, welcher das Ende der DDR-Diktatur symbolisiert, zum anderen wegen der Reichskristallnacht am 9.11.1938, dem Übergang von der Diskriminierung deutscher Juden zu ihrer Verfolgung und Ermordung. Und wie jedes Jahr war ich auch in der abgelaufenen Woche ein wenig irritiert, wie teilnahmslos wir Deutsche mit dem Jahrestag dieser Ereignisse umgehen - lebendig werden wir scheinbar immer erst am 11.11. - dann ist natürlich "ramba-zamba".

In Mönchengladbach kamen am Mittwochabend immerhin 100 Bürger, um unter dem Motto "Erinnern für die Zukunft" den Opfern des 9. November 1938 zu gedenken. Auch OB Norbert Bude nahm teil, er legte gemeinsam mit der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde in Mönchengladbach, Leah Floh, einen Kranz nieder.

"Erinnern für die Zukunft" ist für mein Verständnis ein gutes, ein konstruktives Motto. Und ich finde es auch gut, dass wenigstens 100 Mönchengladbacher diesem Ereignis noch gedenken. Aber manches, was auf dieser Veranstaltung gesagt wurde, hat mich nachdenklich gemacht:

In einer Zeit, in der ein islamistischer Irrer in Teheran davon faselt "Israel von der Landkarte zu wischen" und sich zu diesem Zweck atomar bewaffnen will und dieses in Deutschland nur höchst begrenzte Empörung auslöst, habe ich so meine Probleme damit, wenn 228 Stolpersteine im Mönchengladbacher Stadtgebiet als etwas "hoffnungsvoll stimmendes" bezeichnet werden; Auf mich wirkt das immer so, als würde man in Deutschland lustvoll der im letzten Holocaust ermordeten Juden gedenken - aber für noch lebende Juden, die nicht im nächsten Holocaust ermordet zu werden wünschen, nicht allzuviel Verständnis oder gar Sympathie aufbringen.

Frau Floh sprach auf dieser Veranstaltung von der "kollektiven Verantwortung, aus dieser furchtbaren Zeit Lehren zu ziehen." Das sind Worte, denen ich uneingeschränkt beipflichten möchte, ich würde sogar ergänzen: Das ist nicht nur eine Verantwortung - es ist auch eine Verpflichtung. Nur frage ich mich: Haben wir diese Lehren auch gezogen?

Denn diese Lehre kann nur sein: Totalitärem Gedankengut, welches Menschen entrechtet, muss entschlossen entgegengetreten werden. Ganz besonders dann, wenn die Repräsentanten eines solchen Gedankengutes gewaltbereit sind. Und zwar völlig unabhängig davon, ob die Vertreter solchen Gedankengutes nun als Linksextreme, Rechtsextreme oder als islamistische Extremisten daherkommen; Diese Verantwortung trifft uns alle, ganz gleich, ob wir nun Christen, Juden, Muslime oder Atheisten sind oder einer anderen Religion angehören.

Aber in den letzten 15 Monaten habe ich gelernt, dass wir davon noch weit entfernt sind. Natürlich war mir immer bewusst, dass die Salafisten nicht die einzige extremistische Gruppierung sind, die in Mönchengladbach so ihr Unwesen treibt. Aber selbst jetzt, wo die Salafisten "abgetaucht" sind, bin ich unverändert der Überzeugung, dass die Salafisten die gefährlichste Gruppierung darstellen, die wir zur Zeit in unserer Stadt haben - und die bekannten Fakten zum Salafismus dürften meine Überzeugung auch stützen.

Und wenn jetzt ausgerechnet der Bürgermeister, der die Bedrohung durch die Salafisten bis zum heutigen Tag nicht wirklich ernst nimmt, beim Gedenken an den 9.11.1938 davon spricht, wie wichtig es sei, das wir "unter der Last der Erinnerung nicht zusammenbrechen" und dass "unsere Kraft und Stärke gefordert sei", um "im Jetzt und Hier die richtigen Entscheidungen zu treffen", so muss ich doch schwer schlucken. Denn hier bricht nun wirklich niemand unter der "Last der Erinnerung" zusammen - und schon mal gar nicht OB Bude.

Hinzu kommt: Zur Erinnerung gehört für mein Verständnis auch die Tatsache, dass Adolf Hitler und die Nazis für Islamisten sehr viel Sympathie und Bewunderung hatten. Diese "Tradition" nahm ihren Anfang indem Hitler sich mit den Muslim-Brüdern verbündete - und sie existiert bis heute:  Davor, dass der Hass auf Juden Neo-Nazis und Islamisten seit langem vereine, hat der Chef des Bundesamts für Verfassungsschutz, Heinz Fromm, erst im letzten Jahr gewarnt.

Wer unter dem Schutz von 300 Beamten einem kümmerlichen Haufen von 178 sog. "Rechtspopulisten" theatralisch entgegentritt, aber gleichzeitig erzählt, die Bedrohung durch die Salafisten (vor welcher der Verfassungsschutz unablässig warnt!) sei "durch die Medien aufgebauscht", der hat für mein Verständnis eben nicht mit seiner "Kraft und Stärke" im "Jetzt und Hier" die richtigen Entscheidungen getroffen - sondern allenfalls im Kampf gegen verfassungsfeindliche Extremisten einen Un-Ernst offenbart, für welchen ich gerade aufgrund unserer Geschichte keinerlei Verständnis aufbringen muss.

Denn mit "Sonntagsreden" alleine dürften wir unserer Verantwortung ja wohl kaum gerecht werden. Mit vornehmer Zurückhaltung aber auch nicht: Auch wenn das im Gedenken an den 9.11.1938 vielleicht etwas unpassend scheinen mag, so würde ich trotzdem noch kurz anmerken wollen, dass ich nie verstanden habe, warum sich die Jüdische Gemeinde in Mönchengladbach in der Auseinandersetzung um die Salafisten immer so vornehm zurückgehalten hat; Angesichts des Judenhasses der Salafisten-Anhänger kann man das schon erstaunlich finden.

Jedenfalls gebe ich Frau Floh völlig recht, wenn sie davon spricht, dass es eine kollektive Verantwortung gibt, aus der furchtbaren Zeit des National-Sozialismus die entsprechenden Lehren zu ziehen. Aber wenn ich sehe, wie zaghaft und unentschlossen auch die deutsche Politik auf die atomaren Absichten von Herrn Adolfjihad reagiert, wenn ich sehe, dass bei Salafisten-Randale in Tunis Synagogen gestürmt werden und inzwischen auch ungehemmt von der Ausrottung der Juden gesprochen wird, die Mönchengladbacher Politik aber gleichzeitig auf die Herausforderung durch die Salafisten nur mit Un-Ernst reagiert, uns Geschichten von Supermärkten und Beratungstelefonen erzählt und von der Polizei ermittelte salafistische Straftäter bis heute nicht angeklagt werden, so bleibt leider nur ein Fazit:

Die Reden über die Lehren, die gezogen werden müssen, über die Anfänge, denen man sich zu erwehren gedenkt, sind 66 Jahre nach dem Ende des National-Sozialismus zur Phrase verkommen; "Sonntagsreden", die sich schön anhören, aber keinerlei Ernsthaftigkeit mehr beinhalten.

Freitag, 11. November 2011

Salafisten und Demokratie II

Die noch junge ägyptische Demokratie entwickelt sich munter weiter: Nachdem der von großzügigen, aber leider auch naiven deutschen Politikern vielgelobte Demokratisierungs-Prozeß mit der Erstürmung der israelischen Botschaft und  einem zünftigen Massaker an Kopten zwischenzeitlich neue Höhepunkte erlebt hat, will man Ende November sogar Parlamentswahlen durchführen. Und an denen nimmt - wie könnte es anders sein - auch eine Salafisten-Partei teil.

Am Rande erwähnt: Auf den Wahl-Plakaten der ägyptischen Salafisten-Partei sind nur die männlichen Kandidaten zu sehen. An der Stelle, wo eigentlich das Bild einer Kandidatin sein sollte, ist stattdessen eine rote Rose abgebildet.

Nun ja. Das eine salafistische Politikerin gesichtslos ist und - die entsprechende Wahl vorausgesetzt - wohl auch vollvermummt im Parlament erscheinen wird, dürfte wenig überraschend sein. Viel überraschender scheint mir, das es in einer Salafisten-Partei überhaupt eine Frau gibt?

Viel interessanter finde ich jedoch: Haben uns die Salafisten nicht gerade erst erzählt, das die Demokratie ein System sei, an dem sich kein Muslim beteiligen darf? Von dem sich Muslime fernhalten, es ablehnen und verabscheuen müssen? Wie verträgt sich das damit, das sich die Salafisten in Ägypten an Parlamentswahlen beteiligen?

Nun, die Antwort darauf ist erschreckend banal: Wenn es der Erlangung von Macht dient, haben es Extremisten mit ihren eigenen Grundsätzen noch nie so genau genommen. Da erinnert man sich sofort an die Nazis, die sich ja auch zuerst haben wählen lassen - um dann gleich danach die Demokratie mit den Mitteln derselben wieder abzuschaffen. Und da sind die Salafisten den Nazis sogar einen Schritt voraus, denn mit der Taqiyya sind solche Täuschungen im Islam auch entsprechend legitimiert.

Fazit: Salafisten beteiligen sich an demokratischen Wahlen, obwohl sie mit Demokratie gar nichts im Sinn haben. Aber sie bedienen sich der Demokratie, um an die Macht zu kommen. Und das ausgerechnet deutsche Politiker dieses doch sehr offensichtliche Spiel nicht durchschauen, läßt gewisse Rückschlüsse darauf zu, wieviel unsere aktuelle Politiker-Generation aus unserer eigenen Geschichte so gelernt hat:

Erschreckend wenig.

Donnerstag, 10. November 2011

Salafisten und Demokratie I

Gestern hat uns "Die Welt" also auf eine neue Hass- und Hetz-Seite im Internet aufmerksam gemacht, hinter welcher der Salafisten-Rapper und Pierre-Vogel-Freund Denis Mamadou Cuspert alias "Deso Dogg" alias "Abu Maleeq" vermutet wird.

Ja, genau der: Der mal nach Mönchengladbach kommen wollte, um seine "Brüder" zu "verteidigen". Und der seine Liebe zum Jihad immer so gerne musikalisch ausdrückt. 

Nun gut, wie alles bei den Salafisten hat auch diese Hass-Seite einen gewissen Unterhaltungswert; Damit meine ich ganz besonders den "Islamischen Gerichtshof für Wahrheit und Gerechtigkeit wegen Kriegsverbrechen an Muslimen", der jetzt nach Frau Merkel und Herrn Westerwelle "fahndet". Lustigerweise übrigens auch nach jenen westlichen Politikern, die dafür gesorgt haben, das jetzt in Libyen die Scharia eingeführt werden kann.

Tja, da kommt unsere Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft echt nicht mehr mit: Während die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft immer noch nicht sagen will, ob sie die von unserer Polizei ermittelten salafistischen Brandstifter jemals anklagen wird, schaffen die Salafisten in Berlin schon mal ganz flott einen "Islamischen Gerichtshof" und schreiben Frau Merkel und Herrn Westerwelle zur Fahndung aus - die salafistische Justiz scheint der unsrigen jedenfalls deutlich überlegen!

Aber es finden sich auch andere Beiträge auf dieser Seite, die - so fürchte ich - ernst gemeint sind und auch ernst genommen werden sollten. Damit meine ich Beiträge wie "Sind der Islam und die Demokratie miteinander vereinbar?" oder "Die Überlegenheit des Islams über die Demokratie", in welchen sich z.B. folgende Aussage findet:

"Betrachten wir beide Realitäten, so ist deutlich zu erkennen, dass beide Systeme unter keinen Umständen miteinander vereinbar sind. Die Demokratie ist vielmehr ein Herrschaftssystem, welches dem islamischen Herrschaftssystem entgegensteht – sie stehen im Verhältnis wie Shirk und Tauhid, Iman und Kufr – zwei Systeme, die sich gegenseitig ausschliessen und das jeweilig andere System ausser Kraft setzt. Die Demokratie ist somit ein System woran sich kein Muslim beteiligen darf, sich von diesem fernhalten muss, es verabscheut, ablehnt und für falsch und ungerecht deklariert."
(Millatu-Ibrahim, 04.11.11)

Was ich daran interessant finde: Wenn Salafisten-Gegner oder andere nur mal ganz vorsichtig hinterfragen, wie kompatibel Demokratie und Islam eigentlich so sind, müssen sie sich in Deutschland sofort Beschimpfungen und Diffamierungen anhören - nicht selten der eher wüsten Art.

Da ist es zumindest zu begrüßen, das die Herren Salafisten das mal von sich aus klargestellt haben.

Dienstag, 8. November 2011

Ministerpräsidentin fordert Salafisten auf, das Land zu verlassen!

Bitte? Ihnen ist gerade Ihr Frühstücks-Brötchen aus der Hand gefallen, weil Sie solch' klaren Worte niemals von unserer Ministerpräsidentin erwartet hätten?

Da kann ich Sie beruhigen: Natürlich war es nicht Hannelore Kraft, die Ministerpräsidentin unseres schönen Nordrhein-Westfalistans, welche die Salafisten aufgefordert hat, das Land zu verlassen. Es war Dänemarks neue sozialdemokratische Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmid, welche die Salafisten zum Gehen aufgefordert hat:

"Wenn man Scharia-Zonen in Dänemark einführen will, dann wäre es vielleicht einfacher und besser für alle Beteiligten, wenn diese dann in ein Land gehen, dass bereits eine einzige große Scharia-Zone ist. Für die Salafisten und andere Gruppen mit gemeinschaftsgefährdenden Charakter ist die Nachricht der neuen Regierung eindeutig: Ihr zerstört die vielen jungen Menschen, die ein Teil der dänischen Gemeinschaft sein wollen." (Quelle:avpixlatde.wordpress.com, 07.11.11)

Nein, keine Sorge: Von unserer "Landesmutti" werden Sie solche klaren Aussagen niemals hören. Auch und schon mal überhaupt nicht von OB Bude, Reinhold Schiffers oder gar Gülistan Yüksel. Das scheint mir doch genausowenig wahrscheinlich, wie das unser Oberstaatsanwalt Peter Aldenhoff demnächst unmißverständlich klarstellen wird, das salafistische Straftäter in Mönchengladbach genauso zur Rechenschaft gezogen werden wie nicht-salafistische Straftäter.

Schlaf' weiter, Mönchengladbach.

Montag, 7. November 2011

"Warte nicht auf den Tod, sondern laufe ihm entgegen"

Eine sehr mutige Frau namens Sybille Georg hat sich im Berliner Salafisten-Milieu umgesehen, natürlich
"Undercover" - im wahrsten Sinne des Wortes. Und das äußerst beunruhigende Ergebnis ihrer Recherchen
erzählt sie uns im Radio-Interview. Bitte unbedingt 'reinhören!

Mein Fazit: Das viele Salafisten in Berlin von "Hartz-IV" leben, würde ich nicht unbedingt als schockierende Neuigkeit begreifen. Das haben wir doch schon immer geahnt - und das dürfte auch bei uns in Mönchengladbach nicht viel anders sein. Wir "Dreckskuffar" bezahlen das auch noch; Da paßt es nur ins Bild, das der Imam uns Deutsche auch noch als Tiere beschimpft.

Aber das die Frauen der Salafisten mit Messern bewaffnet durch die Gegend laufen, um auf Menschen einzustechen, die sich geringschätzig über deren "Vollvermummung" äußern, hat selbst mich ein klein wenig schockiert.

Ja, das wird noch richtig nett mit den Salafisten.

Sonntag, 6. November 2011

Von Salafisten und ihrem Verhältnis zu Meerjungfrauen oder: Vorwärts ins 7. Jahrhundert!

Nein, Salafisten mögen keine nackten Meerjungfrauen; Auch dann nicht, wenn sie aus Stein sind - was bei Meerjungfrauen typischerweise der Fall ist. Das jedenfalls lehrt uns ein Vorfall, der sich jüngst im ägyptischen Alexandria zugetragen hat: Dort hatten die Herren Salafisten eine Versammlung in der Nähe einer Meerjungfrauen-Statue. Und da nackte Meerjungfrauen aus Stein nun mal das sittliche Empfinden eines richtigen Salafisten schwer verletzen und somit nicht geduldet werden dürfen, endete die Salafisten-Versammlung mit der Verhüllung der armen Meerjungfrau.

Irgendwie ist es immer wieder dasselbe: Wären die Salafisten nicht so gefährlich, könnte man sich an ihrem Unterhaltungswert erfreuen - man könnte sie als Folklore sehen, multikulturelle Unterhaltung sozusagen, welche unsere Pleite-Stadt Mönchengladbach ein bißchen steinzeitmäßig bereichert.

Wie gesagt: Wären.

Samstag, 5. November 2011

Lustig , lustig tra la la la

Dieses ein wenig zweckentfremdete Weihnachtslied des auch bei seinen Mönchengladbacher "Brüdern"
beliebten Salafisten-Rappers Abu Maleeq alias Deso Dogg muß man gesehen, pardon: muß man gehört haben!

Wobei man Vokabeln wie "Dreckskuffar" ja irgendwie unhöflich finden könnte, wenn nicht gar religiös intolerant. Aber so sind die Herren Salafisten nun einmal; Und wir mögen doch bitte nicht vergessen, das der Zweck solch' Liedgutes ja schließlich darin besteht, sich musikalisch auf den Jihad einzustimmen. Und an Pierre-Vogel-Fan Arid U. sehen wir ja auch, das dies funktioniert - denn der hat sich im März dieses Jahres mit ähnlichem Liedgut in Stimmung gebracht, bevor er am Frankfurter Flughafen zwei Menschen ermordete.

War da nicht mal was mit Verbot? Oder, um meine Frage etwas präziser zu formulieren: Was braucht es in diesem Land eigentlich noch alles, bis die Politik den Salafismus endlich verbietet?

Freitag, 4. November 2011

Was denn - es gibt keine Toiletten im Paradies?

Echt wahr - wie uns der Salafisten-Prediger Abu Nagie hier erklärt, gibt es im Paradies tatsächlich keine Toiletten. Da hat sich Allah was viel besseres ausgedacht: Im Paradies nämlich wird das Essen über die Haut ausgeschieden - und das duftet wie Parfüm.

Schön auch, das man im Paradies weder alt, noch krank wird - als nicht mehr ganz so junger Kuffar könnte man darauf schon ein bißchen neidisch sein. Interessant für die Alkoholiker unter uns: Es gibt auch Wein und anderen Alkohol, aber im Paradies bekommt man keine Kopfschmerzen davon - man kann also ohne Reue saufen! Lediglich der sexuell interessierte Märtyrer-Nachwuchs dürfte von dieser kurzen Ansprache etwas enttäuscht sein, denn von 72 Jungfrauen o.ä. war leider nicht die Rede. Nun ja - bleibt zum Trost ja immer noch der Wein.

Soweit zum Paradies, weiter müssen wir uns damit auch nicht beschäftigen, denn uns Kuffar erwartet sowieso die Hölle. Und das unsere Ausscheidungen auch dort nach Parfüm duften, bezweifle ich doch sehr; Schätze mal, das wird in der Hölle noch mehr stinken als in unserem jetzigen Leben!

Aber zum Glück gibt es noch einen Ausweg für uns Ungläubige - die Konvertierung. Und damit wären wir schon beim nächsten Coup des umtriebigen Salafisten-Predigers Abu Nagie: Er möchte die Menschen in diesem Land mit 25 Millionen(!) Ausgaben des Koran in deutscher Sprache beglücken. Die Bevölkerung soll sozusagen flächendeckend mit dem Koran versorgt werden; Wo uns früher die Zeugen Jehovas mit dem "Wachtturm" aufgelauert haben, sollen uns demnächst also bärtige Häkelmützchen den Koran in die Hand drücken.

Was vielleicht gar nicht soo falsch ist, denn in einem könnte Abu Nagie irren: Er meint, das die Menschen hierzulande - so sie den Koran erst einmal gelesen haben - aufhören werden, die Salafisten für gefährliche Radikale zu halten. Nun, wenn man gewisse Inhalte des Koran bedenkt, so könnte genausogut der umgekehrte Effekt eintreten?

Deswegen möchte ich mich dem Gedanken eines anderen Blog-Betreibers, den dargebotenen Koran einfach so "in die Tonne zu kloppen", auch nicht anschließen. Im Gegenteil: Gerade weil ich die Salafisten für sehr gefährlich halte und weil die Herren Salafisten nun einmal glauben den Koran wortgetreu auslegen zu müssen, rate ich dem geneigten Leser sich den Koran ruhig geben zu lassen - wenn's geht natürlich die kostenlose Ausgabe. Und bitte lesen Sie ihn auch möglichst aufmerksam.

Freuen wir uns in jedem Fall schon mal auf den Salafisten an der Ecke, der demnächst den Koran unters Volk zu bringen versucht.

Allahu akbar.

Mittwoch, 2. November 2011

Die einen tauchen ab, die anderen pennen weiter

3sat hat einen erfreulich sachlichen und sehenswerten Kurz-Bericht über die Situation in Mönchengladbach gebracht; Und im Gegensatz zu den dramatischen Geschichten, die uns Jörg Lau so erzählt hat, schien mir dieser 3sat-Bericht auch ungleich besser recherchiert.

Ganz besonders darin, das dieser Bericht deutlich darauf verweist, das die Salafisten lediglich "abgetaucht" sind - aber unverändert in Mönchengladbach aktiv sind. Und auch den Ausführungen von Wilfried Schultz darüber, das unsere Mönchengladbacher Behörden unverändert "pennen", ist nichts hinzuzufügen.

Wo er Recht hat, hat er Recht.

Dienstag, 1. November 2011

Das hätte Erich gefallen: Leser-"Wahlen" der Rheinischen Post

Nichts wurde am vergangenen Wochenende bei den Mönchengladbacher Salafisten-Gegnern so heftig diskutiert wie die Tatsache, dass Gülistan Yüksel (SPD) bei der Leser-Wahl unserer Rheinischen Post zum "besten Mönchengladbacher aller Zeiten" den zweiten Platz belegt haben soll.

Um das mal kurz zu erklären: Für viele Mönchengladbacher Salafisten-Gegner ist Frau Gülistan Yüksel trotz ihres Bundes-Verdienstkreuzes das Feindbild schlechthin. Was ganz einfach darin begründet ist, dass sich Frau Yüksel bei Beginn der Auseinandersetzung um die Salafisten sofort gegen die Salafisten-Gegner gestellt hat - und auch sonst waren die Aussagen der Frau Yüksel in Sachen Salafisten immer höchst befremdlich. Und gewisse Meinungs-Manipulationen zu ihren Gunsten und natürlich ihre Aussagen zur arrangierten Ehe haben sie bei den Salafisten-Gegnern auch nicht gerade beliebter gemacht. Womit natürlich nicht verwunderlich ist, dass sofort heftig darüber diskutiert wurde, ob es bei dieser Leser-Wahl auch mit "rechten Dingen" zugegangen ist?

Wovon ich selber übrigens ausgegangen bin, mich hat einfach stutzig gemacht, dass bei dieser Leser-Wahl einige Persönlichkeiten zur Auswahl standen, die in ganz Deutschland bekannt sind - wie Hugo Junkers, Hennes Weisweiler und andere. Und trotzdem wurden ausschließlich lebende Persönlichkeiten auf die ersten Plätze gewählt, die gerade mal lokal bekannt sind. Wenn man also von der Annahme ausgeht, dass sich die Mehrheit der Mönchengladbacher Bürger für diese Leser-Wahl gar nicht interessiert hat und auch nicht teilgenommen hat, die Freunde, Familienmitglieder und Anhänger der zur Wahl stehenden lebenden Persönlichkeiten jedoch geschlossen abgestimmt haben (der eine oder andere vielleicht sogar mehrfach?), so ergibt dieses Wahlergebnis einen logischen Sinn. Das jedenfalls war am Wochenende mein Grund, den Verdacht auf Manipulation dieser Leser-Wahl zurückzuweisen. Gestern jedoch wurde bekannt, dass bei der Leser-Wahl der Duisburger Rheinischen Post OB Adolf Sauerland zum "besten Duisburger aller Zeiten" gewählt wurde.

Ja, richtig: Genau der. Der Adolf Sauerland, der wegen seines Verhaltens in Sachen Love-Parade-Unglück der vermutlich unbeliebteste OB in ganz Deutschland ist. Ob zu Recht oder zu Unrecht, ist nicht Thema dieses Blogs. Aber dass bis jetzt fast 80.000 Duisburger für die Abwahl von OB Sauerland unterschrieben haben, ist einfach mal eine Tatsache. Interessant übrigens, dass die Duisburger Rheinische Post behauptet, OB Sauerland habe die Leser-Wahl mit "gewaltigem Abstand" für sich entschieden - aber genau wie in Mönchengladbach auch macht die Redaktion der Rheinischen Post keine genauen Zahlenangaben zum Ergebnis. Unklar ist auch, wieviel Leser sich an der Umfrage beteiligt haben sollen.

Liebe Leser, ich bitte um Entschuldigung dafür, dass ich im Moment vor lauter Lachen einfach nicht weiterschreiben kann; Sobald ich es geschafft habe aus dem Lachen herauszukommen, melde ich mich wieder zu Wort - versprochen.

Kann vielleicht 'n bisschen dauern . . . . .