Montag, 22. August 2011

Danke an alle meine Leser

Der allgemeinen Unsitte, sich einfach mal so zurückzuziehen, kann sich auch der Betreiber dieses Blogs nicht wirklich entziehen; Ich will einfach nicht, das man eines Tages über mich lacht, nur weil ich der letzte bin, der immer noch von einem "Kampf gegen EZP" faselt - während alle anderen längst mit anderem beschäftigt sind.

Aber natürlich möchte ich nicht gehen, ohne meinen Lesern einen brauchbaren Hinweis zu geben, wo sie sich auch weiterhin zum Thema informieren können. Und das ist so einfach nicht, denn wirklich gute Internet-Seiten zum Thema gibt es kaum: Hier wird zwar sehr oft über die Salafisten berichtet, aber die wirklich wichtigen Informationen fehlen da oftmals. Dann gibt es natürlich noch diese Seite hier - aber die beschäftigt sich nur sehr selten mit dem Thema Salafisten. Diese beiden Seiten hier und hier sind eher lieblos gemachte Relikte aus der Vergangenheit; Die einzig wirklich gute Seite, die es zu diesem Thema je gegeben hat, wurde leider schon vor 8 Monaten vom Netz genommen.

Meinen Lesern empfehle ich diese Seite hier. Das ist zwar keine Mönchengladbacher Seite, aber für mein Verständnis immer noch das Beste, wenn man sich möglichst vollständig zum Thema Salafisten informieren möchte.

Als notorischer Optimist verbleibe ich in der Hoffnung, das der Mönchengladbacher Bürger-Protest gegen die Salafisten eines Tages weitergehen wird. Sollte relevantes passieren behalte ich mir vor, mich wieder zu Wort zu melden.  

Danke an alle meine Leser.

Samstag, 20. August 2011

Wilfried Schultz und seine BI ziehen sich zurück

Nach den Streitigkeiten der letzten Tage geht es jetzt also wieder um die Sache. Oder besser: Es geht wohl nicht mehr um die Sache, denn hier dürfen wir lesen, das sich Wilfried Schultz und seine BI zurückziehen wollen.

Nun, sonderlich überrascht bin ich nicht darüber, das sich Wilfried Schultz und seine BI jetzt zurückziehen. Im Grunde genommen war dies ohnehin nur die offizielle Bestätigung, denn de facto haben sich Wilfried Schultz und seine BI schon durch ihr völlig passives und teilnahmsloses Verhalten in Sachen Anklage (vielleicht besser: Nicht-Anklage) gegen Sven Lau & Co. zurückgezogen. Ganz abgesehen davon, das ein solcher Rückzug im Zusammenhang mit der Partei-Gründung schon im Mai dieses Jahres offen diskutiert wurde.

Ganz besonders charmant finde ich ja, das Wilfried Schultz in diesem Artikel mit folgendem Spruch zitiert wird: "Für Eicken ist das Thema Salafisten wohl gegessen."

Dumm nur, das das Thema Salafisten für Mönchengladbach noch nicht "gegessen" ist - aber das scheint die "Schultz-Partei" nicht zu interessieren.

Freitag, 19. August 2011

Alles Nazis, außer Mutti

Oder: Der Genosse Müller und sein Verständnis von Demokratie

(am 19.08.11 als das "Fundstück des Tages" auf RP-Online veröffentlicht, wenige Tage später aufgrund einer Beschwerde von Stefan Müller von RP-Online gelöscht)

"Ich hoffe wirklich, das am 26.03. mehr als die üblichen Verdächtigen zu Demo kommen - weil der Salafismus gefährlich und nur wenig bis gar nichts mit Religion aber dafür um so mehr mit Extremismus zu tun hat. Allerdings möchte ich Niemand von NPD, PAX Europa und sonistigem Gesocks dort sehen.!!!!!" (Stefan Müller am 21.03.11 08:09 in einem Kommentar-Bereich von RP-Online)

"Ich wollte meinen Wunsch zum Ausdruck bringen - und was ich allerdings sagen kann ist - falls das faschistische Gesocks teilnimmt - werde ich mich von der Demo absondern."
(Stefan Müller im gleichen Kommentar-Bereich / Datum: 22.03.11 15:20)

Faszinierend: Wenn es also um "PAX Europa" u.ä. geht, wird unser Stefan Müller zum ganz und gar un-demokratischen "Möchtegern-Diktator", der vorzuschreiben versucht, wer demonstrieren darf - und wer nicht. Und da redet Herr Müller auch schon mal ganz flott von "Gesocks", gar "faschistischem Gesocks". Erinnert mich ja irgendwie an "Alles Nazis, außer Mutti."

Wenn es jedoch um die "Linkspartei" geht, dann wird der gleiche Stefan Müller plötzlich ganz nett und lieb und schwafelt von "Dialog" und "gelebter Demokratie." Und denen, die nicht mit der "Linkspartei" wollen, wird dann schon mal ganz flott mangelndes Demokratieverständnis und "Intoleranz" vorgeworfen.

Verzeihung, aber bei soviel "gelebter Verlogenheit" kriege ich Brechreiz.

Und bevor Sie sich mal wieder über meine "X Pseudonyme" aufregen, Herr Müller: Dass das "Fundstück" ein Neben-Produkt aus dem Hause "Fiat" ist, weiß doch eh jeder.

Also regen Sie sich mal nicht so künstlich auf, Genosse Müller.

Pierre Vogel, die arme Sau

Na ja: Hier bezeichnet er sich selber als "die ärmste Sau, die hier 'rumläuft". Er beklagt, manchmal mit der Kerze aufs Klo zu müssen und erzählt uns, das außer seiner Unterhose alles geschenkt wäre.

Da würde ich doch zu gerne wissen: Wo, bitte, bekommt man so'ne dicke Karosse geschenkt? Und dann auch noch mit Wunsch-Kennzeichen?

Jedenfalls Dankeschön an "Pierre Vogel und seine Welt" für dieses göttliche Video!

Donnerstag, 18. August 2011

Ach, Herr Müller,

lassen wir Ihre persönlichen Beleidigungen einfach mal außen vor. Sie sollten mich eigentlich lange genug kennen um zu wissen, das mich so etwas nicht kratzt.

Was ich viel interessanter finde: Wenn ich Ihre Ausführungen von 12 Uhr 12 richtig verstanden habe, dann hatten Sie im Prinzip gar keine Ahnung, worum es überhaupt geht und kannten die Vorgeschichte auch nicht - sind aber einfach mal so aktiv geworden. Nun, das spricht für sich: Das erspart mir jegliche Kommentierung.

Jetzt möchte ich aber gerne zum eigentlichen Thema kommen: Heute habe ich mich mal daran erinnert, warum sich BI und IgS immer so konsequent jeder Zusammenarbeit mit "proNRW" verweigert haben. Nun, das war darin begründet, das sich in der Führungs-Etage von "proNRW" laut mehrfacher Medienberichte ehemalige Funktionäre der NPD befinden. Kurz: Da steht "proNRW" drauf - ist aber NPD drin.

Wenn ich Ihrer Argumentation folge, das man mit einer Gruppierung zusammenarbeiten sollte, wo zwar "Bündnis gegen Rechtsextremismus" draufsteht, aber nun mal auch "Linkspartei" drin ist, dann wäre es nur logisch konsequent, demnächst auch mit "proNRW" zusammenzuarbeiten.

Ihrer Logik und Ihrer Sprache nach könnte man dann z.B. sagen: "Wir sehen es natürlich mit Sorge, das sich "proNRW" nicht hinreichend von der NPD abgrenzt. Aber es spricht nichts dagegen, mit all denen einen Dialog zu führen, die zum Dialog bereit sind. Denn man muß den Dialog führen!"

Wohlgemerkt: Ich habe hiermit in keinster Weise gesagt, das ich so etwas will. Im Gegenteil - ich halte das für eine ausgesprochen schlechte Idee. Denn im Gegensatz zu Ihnen bin ich eben nicht der Meinung, das man jeden Dialog führen müsse.

Mir ging es hier lediglich darum, einmal logisch aufzuzeigen, was denn die nächste Konsequenz Ihres Denkens wäre. Jedenfalls: Käme es zu dem, was Sie wollen, dann wären die Argumente, warum man nicht auch mit "proNRW" zusammenarbeiten sollte, nicht mehr länger aufrechtzuhalten.

Geschmacklos und zynisch

Zur Stellungnahme des "Mönchengladbacher Bündnis - Für Menschenwürde - Gegen Rechtsextremismus"

Wie stellt man sich zu einer Stellungnahme, die mit ca. 12monatiger Verspätung kommt?

Glaubwürdig scheint mir diese Stellungnahme jedenfalls nicht, denn dieses "Bündnis" hat die Mönchengladbacher Salafisten-Gegner bislang immer nur im Stich gelassen! Wenn man uns nach 12 langen Monaten erzählt, man würde "unsere Sorgen teilen bezüglich der Risiken, die von dem Verein EZP ausgehen", so glaubt das doch jetzt keine Sau mehr. Schon alleine deswegen könnte man auf die Idee kommen, diese Stellungnahme einfach nur geschmacklos zu finden.

Viel interessanter finde ich jedoch: Hier kann sich der geneigte Leser ein Bild davon machen, wer diesem "Bündnis" so alles angehört. Für mein Verständnis sind da auffällig viele linke Kräfte dabei, u.a. die Mönchengladbacher "Linkspartei". Da erinnert man sich doch sofort daran, wie eben diese im August 2010 für die Salafisten Partei ergriffen hat.

Bei den Salafisten-Gegnern war es stets Konsens, sich niemals mit extremen Kräften gemein zu machen, egal, ob von Rechts oder von Links. Jedenfalls erinnere ich mich noch gut daran, wie BI-Chef Wilfried Schultz im Vorfeld des 9.Oktober 2010 den Mitgliedern seiner BI empfohlen hat, der Gegen-Demo dieses "Bündnisses" genauso fernzubleiben wie der "proNRW"-Demo. Ich denke bis heute, das BI-Chef Wilfried Schultz damals völlig richtig gehandelt hat.

Natürlich ist es niemals falsch, sich gegen Rechtsextremismus zu engagieren. Genauso wie es niemals falsch sein kann, sich gegen frauenfeindlichen islamistischen Extremismus zu engagieren - womit wir auch wieder bei den Salafisten wären.

Aber wer im Kampf gegen Extremismus glaubwürdig bleiben will, der macht sich nicht mit anderen Extremisten gemein. Und da sind BI und IgS bis heute immer vorbildlich geblieben, denn die haben sich rechts- wie auch linksextremistischen Einflüssen stets konsequent verweigert. Herr Hoeren und sein "Bündnis" können das leider nicht von sich sagen: Wer eine vom Verfassungsschutz überwachte, als antisemitisch verrufene Organisation in seinen Reihen hat, der kann im Kampf gegen Extremisten kein glaubwürdiger Partner mehr sein.

Und man möge doch bitte nicht vergessen, wie gut die Mönchengladbacher Salafisten-Gegner in den vergangenen 12 Monaten so ganz ohne dieses fragwürdige "Bündnis" ausgekommen sind; Jedenfalls fällt mir da kein einziger Grund ein, weshalb das zukünftig anders sein sollte.

P.S.: Übrigens ist es grotesk und zynisch, wenn dieses (Links-) "Bündnis" am gleichen Tag von "staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen" redet, an dem wir auf RP-Online lesen mußten, das unsere Staatsanwaltschaft immer noch nicht weiß, ob sie die von der Polizei ermittelten salafistischen Brandstifter jemals anklagen wird.

Mittwoch, 17. August 2011

Der Supermarkt - die Mutter aller Lösungen!

So einfach geht das: Man muss nur einen Supermarkt bauen - und schon ist das Mönchengladbacher Salafisten-Problem gelöst. Denn dann sind unsere Salafisten nur noch damit beschäftigt, beglückt in diesem Supermarkt einzukaufen. Und damit ist natürlich jedes Risiko vom Tisch, Mönchengladbacher Salafisten würden - so wie ihre Solinger "Brüder" - jemals mit Büchern wie "How to make a bomb in the kitchen of your mother" in den nächsten Jihad aufbrechen.

Wer's glaubt, wird selig.

Aber mal im Ernst: Vor lauter Empörung über unsere Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft ist diese schon fast rührende "Augenwischerei" gar nicht wirklich zur Kenntnis genommen worden. Was auch keinerlei Verlust ist, denn schon alleine die Überschrift ("Supermarkt statt Salafisten") ist völlig irreführend; Denn auch wenn man uns dieses zu suggerieren versucht, so wird ein neuer Supermarkt ja wohl kaum dazu führen, dass die Salafisten plötzlich alle aus Mönchengladbach wegziehen?

Gerade die jüngere Vergangenheit hat gezeigt, wie flott Salafisten in veränderten Situationen umdisponieren: Da hat unsere Innenminister-Konferenz nur mal laut über ein Verbot salafistischer Vereine nachgedacht - und schon haben die Salafisten ganz fix umfirmiert, von "EZP" in "Medina", von "Salafisten" in "Muslime". Da kann man getrost davon ausgehen, dass ein neuer Supermarkt gerade mal zur Folge haben wird, dass sich die Salafisten nach einem neuen Grundstück bzw. Gebäude umsehen werden - davon abgesehen jedoch wird nichts anders werden.

Die Geschichten, die man den Menschen in dieser Stadt in Sachen Salafisten so zumutet, werden scheinbar immer dümmlicher und durchsichtiger. Dabei ist es - gerade im Moment - doch eigentlich sehr einfach: Immer mehr Menschen in dieser Stadt wollen einfach nur wissen ob ein Salafist, der eine Straftat begeht, genauso bestraft wird, wie ein Nicht-Salafist für die gleiche Straftat bestraft werden würde?

Sieht sich denn im Moment kein Bürgermeister und kein Staatsanwalt in der Lage, diese - im Grunde doch sehr einfache Frage - glaubwürdig zu beantworten?

Dienstag, 16. August 2011

Die zuständige Staatsanwältin ist im Urlaub?

"Oberstaatsanwalt Peter Aldenhoff konnte gestern nichts dazu sagen. Die zuständige Staatsanwältin sei bis Anfang September im Urlaub." Quelle: RP-Online, 16.08.11  

Man liest und kommt aus dem Staunen einfach nicht mehr heraus: Ein Ober-Staatsanwalt erzählt uns, dass er zu einem höchst brisanten Vorgang nichts sagen könne, weil die zuständige (Nicht-Ober-)Staatsanwältin im Urlaub sei?

Das hat Charme. Da kann man nur hoffen, dass die Verhältnisse bei unserer hiesigen Staatsanwaltschaft einzigartig sind und Frau Merkel in Berlin unbequeme Journalisten-Fragen nicht zukünftig dahingehend beantwortet, sie könne als Bundeskanzlerin zu diesem und jenem leider nichts sagen, weil die zuständige Staats-Sekretärin im Urlaub sei. Und selbst wenn: Ich bezweifle stark, dass sich ein Hauptstadt-Journalist mit einer solchen Antwort zufrieden geben würde - auf einer Presse-Konferenz in Berlin würde eine solche Antwort bei anwesenden Journalisten vermutlich nur Gelächter hervorrufen. Denn eine solche Antwort akzeptiert man bei einem Pförtner oder einer Telefonistin - aber wohl kaum von einem obersten Verantwortlichen.

Der regelmäßige Leser dieses Blogs hat natürlich längst begriffen, worum es - mal wieder - geht: Es geht um den Brand am 5. Juni in Mönchengladbach-Eicken, den die Salafisten laut Bestätigung des Staatsschutzes selber gelegt haben - um sich danach als "Opfer" böser "Muslimhasser" zu inszenieren. Aber eigentlich geht es darum, dass unsere Staatsanwaltschaft unverändert keinerlei Anstalten macht, die Salafisten dafür auch anzuklagen - was in einem Rechtsstaat üblicherweise die logische Konsequenz ist; Heute früh mussten wir hier tatsächlich lesen, dass man in Polizei-Kreisen von "erdrückenden" Beweisen gegen Sven Lau & Co. spricht - es aber trotzdem unklar sei, ob unsere Staatsanwaltschaft da jemals Anklage erheben wird. Und dass der Ober-Staatsanwalt dazu "nichts sagen könne", weil die zuständige Staatsanwältin im Urlaub sei.

Da weiß man dann auch ganz ohne Kristallkugel, dass es mit dem Vertrauen der Mönchengladbacher Bürger in ihre Staatsanwaltschaft demnächst weiter bergab gehen wird! Denn die Menschen in dieser Stadt sind nicht dumm: Die haben längst kapiert, dass Polizei und Staatsschutz in Sachen Salafisten gute Ermittlungsarbeit leisten - dass aber trotzdem bis heute noch nie ein von der Polizei ermittelter salafistischer Straftäter angeklagt wurde.

Liebe Journalisten von der Rheinischen Post: Wenn uns ein Ober-Staatsanwalt erzählt, er könne dazu nichts sagen, weil die zuständige Staatsanwältin im Urlaub sei, dann haben wir es mit einem - für einen Rechtsstaat - höchst merkwürdigem Vorgang zu tun. Da müsst Ihr aber bitte auch dranbleiben, da ist es Eure Pflicht und Verantwortung als "4.Gewalt", Euch mit solchen Antworten nicht zufriedenzugeben - und immer wieder "nachzuhaken".

Denn man muss nicht Jura studiert haben um zu wissen, dass weder das Grundgesetz, noch das Strafgesetzbuch für Salafisten Immunität vorsieht: Unsere Gesetze gelten für Salafisten genauso wie für jeden anderen Menschen auch.

Schon wieder ein Tag der Erinnerung



Der Vollständigkeit halber hier noch das Video zur Erinnerung an den zweiten Mönchengladbacher Bürger-Protest gegen die Salafisten am 16.08.2010. Deutlich zu sehen: Sehr viel mehr Menschen als in der Vorwoche.

Interessant auch der damalige Artikel von WZ-Online dazu; Der geneigte Leser beachte bitte den Spruch - ausgerechnet - aus dem Munde von Herrn Reinhold Schiffers.

Ansonsten: In den letzten Wochen haben wir ja von unseren Medien viel gehört über die angeblich "rechtspopulistische" Hetze im Internet, welche ja angeblich Schuld daran sein soll, wenn in anderen Ländern Irre um sich schießen. Da könnte man es schon irgendwie erstaunlich finden, das sich vor Jahresfrist über das hier niemand aufgeregt hat.

Aber inzwischen dürfte das ja wohl "durch" sein; Inzwischen hat die Mehrheit der Menschen in Mönchengladbach längst begriffen, das bürgerliches Engagement gegen totalitäres Gedankengut nichts Verwerfliches darstellen kann - und das BI und IgS dabei selber immer "sauber" geblieben sind.

Damit meine ich: Das sich BI und IgS Extremisten - gleich welcher Couleur - immer konsequent verweigert haben und solchen Leuten niemals eine Chance gegeben haben. Was man ja schon alleine daran deutlich sehen kann, das sich "proNRW" seit dem "Flop" vom 9. Oktober hier nie wieder hat blicken lassen. Und das war mit Sicherheit nicht das Werk eines fragwürdigen "Aktionsbündnisses" - sondern vielmehr das Werk einer BI, die mit ihrem Engagement gegen die Salafisten "proNRW" ganz einfach überflüssig gemacht hat. Auch das ist eine positive Leistung, die nach rund einem Jahr Mönchengladbacher Bürger-Protest gegen die Salafisten Anerkennung und Erwähnung verdient.

Meinen Dank an alle, die den Mönchengladbacher Bürger-Protest gestartet haben, die mitgemacht haben - und ganz besonders natürlich jenen, die immer noch dabei sind.

Sonntag, 14. August 2011

Der Ex-Boxer, die Sünde und die Unzucht

Der geneigte Leser ahnt längst, das die Überschrift eine Anspielung auf Pierre Vogels neuestes Video darstellt, in welchem er die interessante Frage aufwirft "Muss man als Muslim den Westen verabscheuen?"

Wobei ich ja seine Antworten auf selbstgestellte Fragen nerviger finde als die Fragen selber. Und seine Antwort auf diese Frage ist zuerst einmal ein klares "Jaein", danach jedoch wird Herr Hamza präziser und erklärt uns, was denn an unserer Zivilisation verabscheuungswürdig ist: Alkohol, Prostitution und Pornographie. Kurz: "Sünde" und "Unzucht".

Was denn - mehr nicht? Bei Abu Hamza alias Pierre Vogel hätte ich jetzt wenigstens eine lange Liste von Dingen erwartet, die in unserer Zivilisation ach so furchtbar und verabscheuungswürdig sind. Und irgendwie läßt uns der Herr mit dem Auto-Kennzeichen HAM-ZA 911 für meinen Geschmack auch im Unklaren darüber, was denn nun - außer eben Prostitution und Pornographie - konkret unter "Sünde" und "Unzucht" zu verstehen ist. Was sehr bedauerlich ist, denn als Teil einer ach so sündigen Kultur hätte ich schon gerne genauer gewußt, was alles darunter zu verstehen ist: Der kurze Verweis auf Prostitution und Pornographie ist mir da ein bißchen zu wenig.

Aber vielleicht erschließt sich das ja aus dem Umkehrschluß dessen, was Herr Vogel uns als positives Beispiel über den Westen erzählt: Das eine Freundin seiner Frau in Köln ihren "Bachelor" in Elekto-Technik im Niqab machen konnte. Wir nehmend also staunend zur Kenntnis: Gesichtslose Frauen sind die salafistische Antwort auf "Sünde" und "Unzucht". Also müssen wir uns nur mit sowas einverstanden erklären - und schon findet selbst Herr Vogel unsere Zivilisation voll prima.

Zugegeben: Es gibt nichts, was ich jetzt lieber tun würde, als mich über das Entwicklungs-Niveau von Männern lustig zu machen, welche im unverhüllten Antlitz einer Frau ein Risiko, gar eine Aufforderung zu "Sünde" und "Unzucht" sehen. Und nichts ist naheliegender, als sich ironisch darüber auszulassen, das man die Ansichten salafistischer Männer zu "Sünde" und "Unzucht" und natürlich auch Burka, Niqab & Co. als eine nicht unverdiente Antwort auf unsere eigenen Bescheuertheiten begreifen könnte - oder einfach nur als die längst überfällige Antwort auf Charlotte Roche.

Nicht, das ich solche Theorien für falsch halte. Ich fürchte nur: So einfach und so lustig ist das alles nicht. Denn solange all das religiös begründet bzw. motiviert ist, ist es in seiner Gefährlichkeit nicht zu unterschätzen.

Stellen wir uns doch einfach mal vor, Pierre Vogels Gerede und Burka, Niqab & Co. wären nicht religiös motiviert: Dann würden sich die einen darüber lustig machen, das es im Jahre 2011 tatsächlich Männer gibt, die im unverhüllten Gesicht einer Frau eine Aufforderung zur "Unzucht" sehen - und die anderen würden die "Voll-Vermummung" salafistischer Frauen als Reaktion auf die vielleicht manchmal zu geringe Verhüllung anderer Frauen begreifen. Wenn überhaupt, so würde sich der eine oder andere Psychologe oder Soziologe zu Wort melden. Die meisten jedoch würden einfach nur darüber lachen - aber spätestens nach 3 Tagen wäre das Thema einfach "durch", weil unsere Medien längst eine andere Sau durchs mediale Dorf jagen würden.

Nur hat diese Geschichte nun mal eine religiöse Motivation. Erst dadurch erfährt sie Legitimation, wird der Zuständigkeit von Psychologen und Soziologen entzogen - und stellt so ganz nebenbei Emanzipation und Frauen-Rechte einfach mal so in Frage.

Und eben deshalb ist es nicht lustig - sondern einfach nur eine Bedrohung unserer Werte.

Samstag, 13. August 2011

Die SED/PDS/"Linkspartei" und die Salafisten

Die "Linkspartei" hat sich mal wieder zu Wort gemeldet. Aber nicht - wie man das so von ihr gewohnt ist - mit Werbung für Kommunismus, Antisemitismus oder neuen, peinlichen Rechtfertigungen für die Mauer. Nein, diesmal hat sie sich zu Pierre Vogel & Co. geäußert. Oder, besser gesagt: Sie hat uns erklärt, warum man nicht gegen Pierre Vogel & Co. demonstrieren sollte.

Aber diesmal war es nicht die Mönchengladbacher "Linkspartei" (deren Verhältnis zu den Salafisten ja bekanntlich nicht soo schlecht ist), die uns das erzählt hat. Nein, es war ein Herr Mosler von der Frankfurter "Linken", der uns in einem langen und kruden Artikel erklärt hat, warum es richtig sei, nicht gegen Salafisten zu protestieren.

Allerdings muß ich den geneigten Leser um Verständnis bitten, das ich nicht auf jede seltsame Argumentation einzugehen gedenke, die uns in diesem Artikel so zugemutet wird. Um ganz ehrlich zu sein: Ich fand es schon quälend genug, diesen Artikel überhaupt bis zum Ende zu lesen. Und nach dieser Lektüre war ich sehr beruhigt und erleichtert darüber, das diese "Partei" vom Verfassungsschutz überwacht wird. Deswegen beschränke ich mich darauf, die seltsame Logik des Genossen Mosler mal kurz zusammenzufassen:

Genosse Mosler räumt ein, das Pierre Vogel & Co. vielleicht nicht gaaanz so liebe und nette Menschen sind. Nun ja: Verglichen mit dem, was uns die Mönchengladbacher "Linke" vor einem Jahr so erzählt hat, könnte man das ja schon mal als Zugewinn von Erkenntnis begreifen.

Aber Genosse Mosler hat dann auch sofort eine Entschuldigung für all jene parat, die zu den Frankfurter Veranstaltungen von Herrn Vogel so gekommen sind: "Trotzdem war die Kundgebung Vogels  kein Aufmarsch von »Faschisten«, sie war von der großen Mehrheit der Teilnehmer/innen vielmehr ein trotziger Aufschrei einer Schicht von Jugendlichen, die oft sozial entrechtet sind  und sich zunehmend kulturell unterdrückt sehen."

Klar doch: Ein "trotziger Aufschrei" sozial "entrechteter" und und kulturell "unterdrückter" Jugendlicher. Keine Judenhasser, wie böse Medien so behauptet haben. Hätte mich auch schwer gewundert, wenn ausgerechnet ein Genosse von der "Linkspartei" Kritik am Antisemitismus anderer geübt hätte. Bezeichnend übrigens auch, das der Frankfurter Genosse Mosler auf das Frankfurter Attentat des Salafisten-Freundes Arid U. mit keinem Wort eingeht.

Aber das erklärt noch nicht, warum man nicht gegen Pierre Vogel & Co. protestieren sollte. Egal, wie oft man sich durch diesen Erguß des Genossen Mosler so quält - man stellt immer wieder fest, das Genosse Mosler im Prinzip nur ein einziges "Argument" dafür vorträgt, weshalb man nicht gegen Pierre Vogel & Co. protestieren sollte:

Man sollte deshalb nicht gegen Pierre Vogel & Co. protestieren oder demonstrieren, weil das den bösen "Sarrazinisten" hilft. Das war's leider auch schon, andere "stichhaltige" Argumente, warum man nicht gegen Salafisten protestieren sollte, habe ich beim Genossen Mosler leider nicht gefunden. Fazit: "Bahn frei" für die Salafisten und die Scharia, denn die sind für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung allemal besser als diese bösen, bösen "Sarrazinisten".

Danke, Genosse Mosler, für diese beeindruckende Lektion in real existierendem Blödsinn. Aber eine letzte Frage hab' ich trotzdem noch: Darf ich jetzt denn noch gegen Ihre "Linkspartei" protestieren? Oder darf ich das auch nicht mehr, weil das ja den bösen "Sarrazinisten" helfen würde? 

Das wäre wirklich schade, denn Lust dazu hätte ich ständig: Zum einen deswegen, weil ich weder Kommunismus, noch Antisemitismus sonderlich mag. Und zum anderen deswegen, weil die nachträglichen Rechtfertigungen für eine Mauer, an der 872 Menschen getötet wurden, bei mir einfach nur Brechreiz auslösen. Nicht zu vergessen auch ein gewisses Flugblatt der Duisburger "Linken", in dem vom "sogenannten Holocaust" gesprochen wurde.

Vielleicht sollten "Linkspartei", NPD und Salafisten ihre Veranstaltungen zukünftig örtlich und zeitlich aufeinander abstimmen - spätestens dann kann man beim Demonstrieren nichts mehr falsch machen.

Donnerstag, 11. August 2011

Das Schweigen unserer Journalisten, Teil 2

Gestern vergaß ich völlig zu erwähnen, das das Schweigen gewisser hiesiger, ansonsten - wenn's um die Salafisten geht - immer höchst schreibfreudiger Journalisten ja eine gewisse Tradition hat.

War da nicht mal was am Karneval? Richtig: Am letzten Karnevalssonntag gab es mitten in Mönchengladbach so eine Art "multikulturelles Treffen" von Karnevalisten und Salafisten - welches von letzteren bekanntlich mit Schlagstock-Einsatz ausgetragen wurde.

Nur mal so am Rande gefragt: Besitzen Sie auch einen Schlagstock? Wenn ja: Nehmen Sie den auch immer auf Ihrem Sonntags-Spaziergang mit? Nun, bei Salafisten scheint derlei nicht ungewöhnlich zu sein.

Aber zurück zu den damaligen Ereignissen: Sven Lau hatte danach natürlich nichts Besseres zu tun, als von einem "Mord-Anschlag" auf sich und seine schwangere Frau zu sprechen, welcher angeblich von sog. "Neo-Nazis" verübt wurde (hier). Und unsere Rheinische Post hatte natürlich nichts Besseres zu tun, als die Darstellung von Sven Lau "brühwarm", aber unhinterfragt an ihre Leser weiterzugeben (hier). Natürlich ohne Information über den Schlagstock-Einsatz - diese Info hat nur die WZ gebracht (hier).

Beobachtern der Szene fiel damals sofort auf, das dieser "Zwischenfall" gerade mal 3 Tage danach stattfand, nachdem sich herausgestellt hat, das es sich bei dem Frankfurter Attentäter um einen Anhänger von Pierre Vogel und Sven Lau handelte. Es drängte sich geradezu auf, da einen Zusammenhang im Sinne eines Ablenkungs-Manövers zu vermuten. Nur eben nicht für unsere hiesigen Journalisten - denn die erwähnten diesen Zusammenhang mit keinem Wort. Die Rheinische Post ging sogar noch einen Schritt weiter - und verschwieg ihren Lesern zum damaligen Zeitpunkt, das es sich beim Frankfurter Attentäter um einen Anhänger von Lau, Vogel & Co. handelte.

Diese höchst befremdliche "Bericht-Erstattung" fand  dann (zumindest in Bezug auf das Mönchengladbacher Ereignis) einen Tag später dadurch ein jähes Ende, das die Mönchengladbacher Polizei der Darstellung Sven Laus - und damit indirekt natürlich auch der Darstellung der Rheinischen Post - widersprochen hat. Was dann - wie hätte es anders sein können - aber nicht in der Rheinischen Post verkündet wurde, sondern in einer anderen Zeitung (hier). Die Rheinische Post hat sich danach ganz flott dadurch aus der Affäre gezogen, indem sie einen weiteren Tag später schnell noch nachgeschoben hat, das sich Sven Lau zwischenzeitlich von seiner eigenen Darstellung distanziert hätte (hier).

Man könnte es seltsam finden, das die Rheinische Post damals nicht - wie andere Zeitungen - einfach ihren Lesern berichtet hat, was Ermittler über die Frankfurter und Mönchengladbacher Ereignisse so ermittelt haben. Die WZ ist damals jedenfalls durch angenehm sachliche und vollständige Bericht-Erstattung aufgefallen, während die Rheinische Post ja im Prinzip nichts anderes gemacht hat, als in reißerischer Manier das wiederzugeben, was Sven Lau zuerst behauptet, dann aber zurückgenommen hat.

Das eigentlich seltsame kommt aber noch: Wer reden hier über einen Vorgang, der inzwischen 5(!) Monate in der Vergangenheit liegt. Da könnte man doch meinen, das unsere Journalisten da inzwischen "nachgehakt" haben, dahingehend, das sie mal bei den Ermittlern nachgefragt hätten, was denn an diesem 6. März genau passiert ist. Oder das sie inzwischen mal bei der Staatsanwaltschaft nachgefragt hätten, warum dieser Vorgang bis heute keinerlei strafrechtliche Konsequenzen hatte.

Nöö, auch da ist nix dergleichen - auch dazu schweigen unsere Journalisten jetzt seit 5 Monaten.

Mittwoch, 10. August 2011

Das Schweigen unserer Journalisten

Erinnern wir uns doch mal bitte kurz, was vor 7 Wochen so alles passiert ist: Am 21. Juni wurde uns erzählt, dass man polizeiintern von "ausreichenden" Beweisen für eine Anklage wegen Brandstiftung gegen Sven Lau & Co. spricht (hier), nur einen Tag später haben wir dann zur Kenntnis genommen, dass sich der Staatsschutz "sicher" sei, dass Sven Lau & Co. den Brand am 5. Juni verursacht haben (hier). Überrascht war niemand, denn vermutet hatten wir das ohnehin. Und am Ende dieser sehr bewegten Woche gab es dann den brutalen Angriff auf Wilfried Schultz und andere Mitglieder der BI.

Da hätte man es vor einer Woche schon als Überraschung begreifen können, dass uns erzählt wurde, es sei von einem Gutachten abhängig, ob die Staatsanwaltschaft überhaupt Anklage gegen Sven Lau & Co. erheben wird. Man staunt und und fragt sich: Wenn die Polizei sagt, sie habe ausreichende Beweise gegen Sven Lau & Co., wenn sich der Staatsschutz sicher ist, dass Sven Lau & Co. diesen Brand selber gelegt haben - wieso macht die Staatsanwaltschaft plötzlich die Erhebung der Anklage von einem Gutachten abhängig? Was behandelt dieses Gutachten überhaupt? Und wer ist der Verfasser dieses Gutachtens?

Das sind Fragen, die sich aufdrängen. Komisch nur, dass auch eine Woche nach dieser seltsamen Nachricht immer noch niemand diese Fragen gestellt hat. Und wer gelegentlich Mönchengladbach in Richtung des Restes der Welt verlässt, der weiß, das die Zuständigkeit für kritische Fragen dieser Art woanders bei der Berufsgruppe liegt, die wir als "Journalisten" bezeichnen. Und die haben wir nicht nur in Mönchengladbach; Die haben sich in der Vergangenheit sogar dadurch hervorgetan, dass sie in Sachen Salafisten immer sehr schreibfreudig waren. Da wurde aus jeder Winzigkeit noch ein Artikel gemacht! Ich erinnere nur an so legendäre Artikel wie z.B. den über das "lustige Feuerwehrauto" der Salafisten. Oder den über die Teilnahme von Sven Lau an einem Benefiz-Lauf in Wickrath - beides Artikel, die längst "Kult-Status" haben.

Hinzu kommt, dass es jetzt um viel mehr geht als um Benefiz-Läufe oder lustige Feuerwehrautos: Jetzt haben wir eine politische Dimension. Wie bereits erwähnt, geht es jetzt um nicht weniger als die Frage, ob unser Staat den Mut hat, radikale Muslime anzuklagen eine Straftat selber inszeniert zu haben - um sich danach als Opfer böser "Muslimhasser" zu präsentieren. Da möchte man doch glauben, dass unsere Journalisten Oberstaatsanwalt Peter Aldenhoff täglich mit Fragen und Interview-Wünschen bestürmen, gar dass Oberstaatsanwalt Peter Aldenhoff sein Büro nur noch unter "Blitzlicht-Gewitter" verlassen kann.

Nöö, nix dergleichen: Unsere Journalisten stellen keine Fragen zu diesem Thema - jetzt plötzlich schweigen unsere Journalisten.

Wie kommt's?

Dienstag, 9. August 2011

1. Jahrestag im Kampf gegen EZP


Nur mal so zur Erinnerung, wie vor genau einem Jahr alles angefangen hat.

Montag, 8. August 2011

Der lautlose und unsichtbare Protest der evangelischen Kirche

Spannend, was man im Netz so findet, wenn man erst einmal angefangen hat, bei der evangelischen Kirche zu wühlen. Da gibt es doch glatt einen Artikel vom 19.03.11 mit der bezeichnenden Überschrift "Salafisten belasten Mönchengladbach zunehmend". Ja, in der Tat - die Überschrift ist so falsch nicht. Und unter dieser Überschrift dürfen wir dann z.B. folgendes lesen: "Die Grundanliegen der Bürgerinitiative – das Engagement gegen eine salafistische Islamschule und radikales Gedankengut – teilten auch die Kirchen, sagte der evangelische Pfarrer Dirk Sasse (Mönchengladbach) gegenüber idea. Es gebe in der Bürgerinitiative jedoch auch Äußerungen, in denen nicht zwischen diesem Gedankengut und den Menschen unterschieden werde."

Tja, da existiert vielleicht noch etwas Aufklärungsbedarf. Denn so schlichte Menschen wie z.B. der Verfasser dieser Zeilen sind bislang immer von der Annahme ausgegangen, dass Salafismus und Salafisten zusammengehören. Einfach deswegen, weil es ohne Salafismus keine Salafisten gäbe - und ohne Salafisten keinen Salafismus. Man stelle sich einfach mal vor, ein evangelischer Pfarrer würde uns erzählen, dass Proteste gegen den National-Sozialismus ja völlig in Ordnung seien - Proteste gegen Nazis jedoch seien nicht in Ordnung. Denn schließlich müsse man ja zwischen dem Gedankengut und den Menschen unterscheiden? Irgendwas lässt mich glauben: Da würde jeder verständnislos mit dem Kopf schütteln. Würde - denn da kommt man uns von Seiten der evangelischen Kirche nicht mit einer solch' wundersamen "Differenzierung". Die übrigens in der Überschrift fehlte, denn da war die Rede von den Salafisten, welche Mönchengladbach belasten.

Aber weiter im Text, denn der eigentlich spannende Satz kommt noch. Dieser lautet: "Vom Anliegen der Bürgerinitiative sei die Kirche nicht weit entfernt, sie gehe aber „andere Wege des Protestes“, sagte Sasse." Und mit eben diesem Satz ist der Artikel abrupt zuende. Keine weitere Erläuterung, kein einziges Wort dazu, was unter dem von Pfarrer Sasse angesprochenen Protest denn nun konkret zu verstehen ist.

Was sehr schade ist, denn ich hätte schon gerne gewusst, was Pfarrer Sasse meint, wenn er von "anderen Wegen des Protestes" spricht. In jedem Falle muss der Protest von Pfarrer Sasse und seiner evangelischen Kirche in Mönchengladbach gegen die Salafisten lautlos und unsichtbar sein - denn man hört und sieht nichts davon. Pardon, ich meinte natürlich: Vom Protest der evangelischen Kirche in Mönchengladbach gegen den Salafismus hört und sieht man nichts.

Sonntag, 7. August 2011

Worüber reden wir hier eigentlich?

Ist es nicht erstaunlich, das sich unsere Rheinische Post zu der heiklen Frage, ob gegen Sven Lau & Co. Anklage erhoben wird oder nicht, bislang noch nicht zu Wort gemeldet hat?

Nein, ist es nicht. Denn wenn man sich nur mal kurz anschaut welche "Sprengkraft" diese Frage hat, so versteht man schnell, das sich die Rheinische Post erstmal auf "Tauchstation" begeben hat und dieses heikle Thema der WZ überlassen hat. Die jetzt vielleicht auch nicht gerade soo viel berichtet - aber zumindest berichtet.

Denn bei dieser Geschichte geht es nicht nur um das Vertrauen vieler Mönchengladbacher Bürger in ihre Behörden. Ein Zyniker würde da nach den letzten 12 Monaten sowieso nur fragen: Welches Vertrauen, bitte?

Viel brisanter scheint mir jedoch etwas ganz anderes: In dem Artikel der WZ wurde zutreffend darauf verwiesen, das bereits die Festnahme von Sven Lau & Co. für bundesweites Aufsehen gesorgt hat. Würde dann nicht auch ein Prozeß gegen Sven Lau & Co. für bundesweites Aufsehen sorgen? Und worum ginge es in einem solchen Prozeß?

Es ginge in einem solchen Prozeß um nicht weniger als darum, das Muslime angeklagt werden eine Straftat selber inszeniert zu haben, um sich als Opfer böser "Muslimhasser" zu präsentieren. Und in diesem Zusammenhang ist es ja auch nicht ganz uninteressant, das einer der potentiellen Angeklagten (Sven Lau) auch einer derjenigen war, mit denen der Frankfurter Attentäter vom 2. März sympathisiert hat (hier).

Bei einer solchen Anklage mit einem solchen Hintergrund kann man im Jahr 2011 nicht einmal ausschließen, das selbst ausländische Medien Interesse an einem solchen Prozeß entwickeln würden, vielleicht sogar mehr Interesse an einem solchen Prozeß hätten als gewisse deutsche Medien, welche solche Zusammenhänge traditionell gerne herunterspielen. In der Vergangenheit jedenfalls hat schon weit weniger das Interesse ausländischer Medien hervorgerufen.

Nicht, das es mir egal ist, ob z.B. der Schläger vom 24. Juni bestraft wird oder nicht. Im Gegenteil: An diesem Tag waren auch Mitglieder der BI anwesend, die ich in meiner BI-Zeit kennen- und schätzen gelernt habe. Die - glücklicherweise - nicht verletzt wurden, aber einen Schock erlitten haben. Da warte ich schon sehr neugierig darauf, ob der Schläger bestraft wird und wenn ja, wie. Aber trotzdem ist die strafrechtliche Behandlung des brutalen Angriffs auf Mitglieder der BI am 24. Juni eine eher lokale Angelegenheit.

Und das wäre bei einer Anklage gegen Sven Lau & Co. wegen Brandstiftung nicht der Fall, denn der Hintergrund einer solchen Tat sagt uns ganz klar: Hier reden wir über eine Geschichte mit einer politischen Dimension, die weit über Mönchengladbach hinausginge.

So es denn zu einer solchen Anklage kommen würde.

Samstag, 6. August 2011

Respekt, Herr Duncker

"Solingen/Bielefeld (idea) – Christliche Gemeinden nehmen extremistische islamische Strömungen wie den Salafismus bisher nicht als Herausforderung wahr. Dieser Ansicht ist der Islambeauftragte der Evangelischen Kirche von Westfalen, Kirchenrat Gerhard Duncker (Bielefeld). Es fehle an Problembewusstsein, sagte er gegenüber idea." bitte hier weiterlesen 

Obiges ist ein kurzer Auszug aus einem höchst lesenswerten Artikel des christlichen Nachrichtenportals idea.de, welcher seit 4 Tagen im Netz herumgereicht wird und bereits auf anderen Blogs besprochen wurde.

Was Herr Duncker da gesagt hat, sind die klarsten Worte die ich bislang von einem Vertreter unserer christlichen Kirchen zum Thema Salafismus gehört habe - und auch seine anderen Aussagen in diesem Artikel finde ich sehr lesens- und nachdenkenswert.

Es freut mich auch, so etwas endlich mal von meiner eigenen Kirche lesen zu dürfen, nachdem ich in den letzten Jahren - was den Umgang von Teilen der evangelischen Kirche mit islamistischem Extremismus und Terrorismus - aus dem Entsetzen manchmal gar nicht mehr herausgekommen bin. Spätestens nach der letztjährigen, unsäglichen Veranstaltung der "Evangelischen Akademie Bad Boll" (hier und hier), hat sich jedenfalls mein Verhältnis zu meiner eigenen Kirche doch sehr abgekühlt. Denn wer uns eine islamistische Terror-Organisation, welche sich die Vernichtung Israels auf ihre Fahnen und in ihre Charta geschrieben hat, ernsthaft als "Partner für den Frieden" zu verkaufen versucht, der entblödet sich nur selber als "Partner für den Terror."

Aber gerade vor diesem Hintergrund haben die klaren Worte von Herrn Duncker meinen Dank und meinen Respekt; Denn ich kann mir gut vorstellen, das in unserer heutigen, eher linksdrehenden evangelischen Kirche eine klare Abgrenzung zum islamistischen Extremismus ein gewisses Maß an Mut erfordert.

Woraus ich allerdings weniger schlau werde, ist die Aussage des Vorsitzenden der Evangelischen Allianz Solingen, Pastor Karl Heinz Ermert. Denn der erzählt uns, das "ein islamischer Extremismus in der Stadt bisher nicht wahrnehmbar gewesen" sei. Ferner erzählt er uns, das das Thema Islam in Solingen - nachdem dort 1993 fünf Muslime einem Brandanschlag zum Opfer fielen - "sehr sensibel behandelt" werde. Der verblüffte Leser stutzt und fragt sich: Wo ist da der Zusammenhang? Was meint er damit?

Jetzt kenne ich Pastor Karl Heinz Ermert nicht, weswegen ich auch nicht wild darüber spekulieren möchte, was sich hinter dieser eher zusammenhanglosen Logik verbirgt. Trotzdem geht mir ein Gedanke nach der Lektüre dieser Zeilen nicht mehr aus dem Kopf:

"Sensibilität" erfordert hin- und nicht weggucken.

Freitag, 5. August 2011

Besser als Mario Barth!

http://muslimtube.de/de/startseite/viewvideo/1978/06fragen-u-antworten/ist-die-erfindung-der-kaffeemaschine-ein-beweis-dafuer-dass-der-islam-falsch-ist-

Würden die Anhänger dieses Herrn nicht ständig dadurch auffällig werden, das sie auf Flughäfen sog. "Ungläubige" ermorden oder sich auf dem Weg zum nächsten Jihad mit so interessanter Reise-Lektüre wie "How to make a bomb in the kitchen of your mother" erwischen lassen, so würde ich ja sagen: Es wird Zeit, das dieser Herr endlich seine eigene Comedy-Show auf RTL bekommt. 

Aber irgendwas läßt mich glauben: Selbst RTL will keine Fans, die sich vor lauter Begeisterung über ihr Idol gleich in die Luft sprengen.

Was Salafisten so fordern - Beispiel Ägypten

Aha. Hier müssen wir also lesen, das ägyptische Salafisten zusammen mit der Muslim-Bruderschaft und der Terror-Organisation Al-Gamaa al-Islamija vor einer Woche eine Kundgebung mit mehr als einer Million Menschen auf dem Kairoer Tahir-Platz organisiert haben. Bei der die „Transformation Ägyptens in einen islamischen Staat“ gefordert wurde, in dem die Scharia über die Verfassung gestellt werden soll. Und das eine ähnliche Entwicklung auch Libyen bevorsteht, sofern die Rebellen mit der Unterstützung des Westens tatsächlich die Herrschaft Gaddafis beenden sollten.

Nur um das zu verstehen: Das ist also das, was uns von gewissen Medien als "junge, muslimische Demokratie" verkauft wird? Und was vom Westen - also von uns - unterstützt wird?

Allahu akbar.

Donnerstag, 4. August 2011

Was ist hier nur los?

An diesen RPO-Artikel erinnere ich mich noch gut: Denn da war die Rede davon, das in Bezug auf die Brandstiftung am 5. Juni polizeiintern davon gesprochen wurde, das die Beweise gegen Sven Lau und die anderen Salafisten "ausreichend" seien. Aber der Oberstaatsanwalt Peter Aldenhoff erzählte uns bereits damals etwas völlig anderes, nämlich das "es noch keinen hinreichenden Tatverdacht für eine Anklageschrift gäbe." Diese beiden völlig gegenteiligen Aussagen haben mich damals sehr stutzig und mißtrauisch gemacht.

Und so ist es wohl wenig überraschend, das gestern abend hier zu lesen war, das uns Herr Aldenhoff jetzt erzählt, das es von einem Gutachten(?) abhängen wird, ob überhaupt Anklage gegen Sven Lau & Co. erhoben wird.

Da fallen einem sofort andere Dinge ein: Nämlich der Schlagstock-Einsatz der Salafisten am 6. März (hier und hier). Nach 5 Monaten dürfte dieser Sachverhalt längst aufgeklärt sein - ich selbst vermute ja, das dieser Sachverhalt schon Tage später aufgeklärt war.

Komischerweise jedoch hatte diese Geschichte bis heute keinerlei strafrechtliche Konsequenzen.

Oder die telefonischen Drohungen gegen den BI-Chef Wilfried Schultz. Auch da wurde der Täter ermittelt - aber dann erzählte uns die Staatsanwaltschaft, das Drohungen wie „Wir reißen Dir den Kopf ab!“ keine Straftaten darstellen, weil sie - man lese und staune - zum "allgemeinen Sprachgebrauch" gehören (hier).

Und was ist mit dem brutalen Angriff auf Wilfried Schultz und andere Mitglieder der BI am 24. Juni? Auch da ist der Schläger längst ermittelt - warum also wird er nicht angeklagt?

Vielleicht sollten wir aufhören, über die Polizei zu debattieren. Denn eines sollten wir der Polizei und dem Staatsschutz zugestehen: Diese Institutionen ermitteln scheinbar sehr erfolgreich. Jedenfalls dürfte es ja wohl kaum an der Polizei liegen, das in Mönchengladbach bis zum heutigen Tag noch nie ein Salafist strafrechtliche Konsequenzen hat erfahren müssen.

Fortsetzung folgt - demnächst in diesem Theater.

Betreuung?

Hier dürfen wir etwas ganz merkwürdiges lesen: "Bis dahin bleiben sie in Untersuchungshaft, berichtet die BBC. Betreut werden sie unterdessen vom deutschen Konsulat."

Aha. Üblicherweise werden Häftlinge ja vom Gefängnis-Personal betreut. Und ich selber hätte da doch glatt vermutet, das es im Vereinigten Königreich genug Personal in den Gefängnissen gibt? Aber diese beiden terrorverdächtigen Salafisten werden jetzt also durch das deutsche Konsulat "betreut".

Man fragt sich: Sind unsere "Gutmenschen" im Auswärtigen Amt etwa besorgt, das es in einem Land, in dem das Bier warm und die Pommes zumeist matschig sind, nicht genug "halal"-Kost für unsere Herren Salafisten gibt? Nun, eine solch' dramatische Notlage würde in der Tat sofortige, selbstverständlich "kultursensible" Betreuung zu Lasten des deutschen Steuerzahlers rechtfertigen.

Oder bekommen die Herren Salafisten jetzt gar gute und teure Anwälte, vermittelt durch das deutsche Konsulat, bezahlt vom deutschen Steuerzahler?

Ich weiß es nicht! Seit 2 Tagen grüble ich darüber nach, aber ich weiß nicht wirklich, was damit konkret gemeint ist, wenn hier von "Betreuung" durch das deutsche Konsulat die Rede ist.

Aber ich erlaube mir mal kurz daran zu erinnern, das es sich bei diesen beiden Herren Salafisten um potentielle Mörder handelt. Bücher mit so interessanten Titeln wie "How to make a bomb in the kitchen of your mother" sind jedenfalls nicht die Reise-Lektüre deutscher Touristen. Da wäre es vielleicht nicht soo falsch, uns dumme Steuerzahler mal kurz darüber aufzuklären, welche Service-Leistungen die beiden terrorverdächtigen Salafisten da so auf unsere Kosten in Anspruch nehmen?

Mittwoch, 3. August 2011

Was übrigens jedesmal auffällt . . .

. . . ist, wie laaangsam und "scheibchenweise" uns die deutsche Presse mal wieder die Wahrheit erzählt, wenn es um Salafismus und Terrorismus geht. Und wie bereits nach dem Frankfurter Attentat vom 2. März windet sich dabei keine Zeitung so sehr wie die Rheinische Post.

Zur Verdeutlichung: Die beiden terrorverdächtigen Salafisten wurden am 15. Juli in Dover verhaftet - was zuerst einmal nicht bekanntgegeben wurde. Am 26. Juli dann berichtete die britische Presse von der Verhaftung, am 27. Juli dann die israelische Presse. Am 28. und am 29. Juli bequemte sich dann die deutsche Presse, auch mal darüber zu berichten - waren ja schließlich deutsche Salafisten!

Das einer der beiden ein Anhänger von Pierre Vogel war, haben wir dann am 31. August erfahren, die endgültige Bestätigung das es Salafisten sind, kam dann vorgestern. Woraufhin die Rheinische Post und RP-Online dann aber auch sofort wieder zurückgerudert sind: In dem darauffolgenden, eher langen Artikel hat man wieder nur ganz verschämt im letzten Absatz eingeräumt, das es sich um Salafisten handelt. Womit man dann auch wieder zur traditionellen "Redaktionslinie" zurückgekehrt ist, nämlich so zu tun, als ob Salafismus und Terrorismus zwei völlig unterschiedliche Themen seien, welche ja nichts miteinander zu tun hätten.

Beeindruckend. Ganz besonders, wenn man sich mal daran erinnert wie eilfertig die gleiche Zeitung darüber berichtet, wenn schlagstock-schwingende Salafisten wirre und unglaubwürdige Geschichten über angebliche "Neo-Nazis" erzählen. Oder wenn Salafisten auf "lustige Feuerwehr" machen - zweifelsfrei der qualitative Höhepunkt der diesjährigen Salafisten-Berichterstattung.

Merke: Jeder Blödsinn, den Salafisten machen oder erzählen, wird von gewissen Zeitungen sofort hinausposaunt. Mit der Wahrheit über die Salafisten dauert's etwas länger - und wenn, so wird sie nur unter Windungen und Verrenkungen erzählt.

War da nicht mal was, das Salafisten gesagt haben, sie würden die Namen und Adressen von Journalisten kennen?

Dienstag, 2. August 2011

Wer sind hier die Rechtsradikalen?

Salafisten-Gegner müssen ja ständig damit leben, als sog. "Rechtsradikale" beleidigt und beschimpft zu werden. Verstehen muß man diesen Unfug nicht wirklich, denn bürgerliches Engagement gegen totalitäres Gedankengut kann ja wohl kaum "rechtsradikal" sein.

Deswegen finde ich es unglaublich spannend, was wir hier zu lesen bekommen: Da lesen wir doch tatsächlich, das einer der beiden unter Terror-Verdacht festgenommenen Salafisten - und zwar der, dessen Vorbild Pierre Vogel ist - sich bei der Bundeswehr verpflichten wollte. Aber das ihn die Bundeswehr wohl deswegen nicht wollte, weil er rechtsradikales Material ins Internet gestellt hat.

So läuft das also: Zum "Einstieg" wird man rechtsradikal. Und wenn einen das nicht mehr so wirklich befriedigt, wenn einem irgendwann nach mehr gelüstet - beispielsweise nach so'n bißchen Jihad - dann kommt die nächste Stufe: Dann nimmt man sich Herrn Vogel zum Vorbild und wird Salafist.

Das läßt wirklich tief blicken.

Irgendjemand überrascht?

Jetzt ist es also auch "amtlich" bestätigt: Die beiden am 15. Juli bei der Einreise in England unter Terrorverdacht festgenommenen Deutschen sind Salafisten. Das erklärte Mathilde Koller, Leiterin des NRW-Verfassungsschutzes, auf Anfrage der Rheinischen Post  (hier).

Irgendjemand überrascht? Glaube ich kaum - das haben wir doch alle längst geahnt.

Montag, 1. August 2011

Pierre Vogel - ein Vorbild?

Klar ist Pierre Vogel ein Vorbild - fragt sich bloß, für wen?

Das Veranstaltungen von Pierre Vogel gerne von Menschen besucht werden, die sich durch Hass auf Juden miteinander verbunden fühlen, hatten wir ja schon (hier).

Anfang März mußten wir hier lesen, das der Frankfurter Attentäter ein Anhänger von Pierre Vogel war. Und erst gestern durften wir hier lesen, das auch einer der beiden am 15. Juli in England festgenommenen deutschen Terror-Verdächtigen Pierre Vogel zum Vorbild hatte und auch dessen Vorträge oft besucht hat.

Was ich aber wirklich spannend finde, ist das es ausgerechnet die ach-so-niveaulose Bild-Zeitung war, die als eine der eher wenigen Zeitungen den Mut hatte ihren Lesern zu erzählen, welches Vorbild einer dieser Terror-Verdächtigen so hatte. Denn die Rheinische Post schweigt zumeist, wenn es um die Bezüge von Terroristen oder Terror-Verdächtigen zu Herrn Vogel geht. Statt dessen hat uns die Rheinische Post selbst nach dem Frankfurter Attentat immer noch diese rührselige Geschichte vom Herrn Vogel erzählt, der sich ja gegen Terrorismus aussprechen würde.

Wer's glaubt.