Dienstag, 31. Mai 2011

Antwort eines "Spießers"

aus dem Kommentar-Bereich des RPO-Artikels "Vogel redet in Koblenz, Lau gewinnt bei Santanderlauf"

Autor: Fiat iustitia / Datum: 31.05.11 15:23
Autor: Vitalienbruder / Datum: 31.05.11 13:56

Unfug wird auch dadurch nicht besser, dass man ihn gleich zweimal hintereinander veröffentlicht.

Wenn Menschen es nicht mögen, an Werktagen morgens zwischen 4 und 5 Uhr von einer Horde grölender Besoffener aus dem Schlaf geschreckt zu werden oder es nicht mögen, wenn morgens in der Umgebung ihres Hauses alles nach Kotze und Pisse stinkt, dann sind diese Menschen also ''Spießer''? Da möchte ich Ihnen fast danken, denn mit solchen Sprüchen zeigen Sie deutlich, welch' Geistes Kind Sie sind.

Aber zurück zu den Salafisten. Da finde ich die Frage sehr interessant, warum EZP ausgerechnet nach Mönchengladbach wollte? Die ''Experten'' begründen das geographisch: Die Salafisten wollen ein europaweites Netzwerk errichten - und da ist MG wegen seiner Nähe zu Düsseldorf, Duisburg, Köln und natürlich Holland und Belgien sehr attraktiv. Ja, ich denke, da haben die Experten recht - das ist sicherlich ein Grund.

Ich befürchte jedoch, dass es noch einen weiteren Grund gibt: In Mönchengladbach haben wir sehr lasche Behörden, die - verglichen mit den Behörden anderer Städte - jeder Art von Mob gegenüber höchst nachsichtig sind. Eine solche Umgebung ist für die Salafisten und ihre Intentionen natürlich sehr attraktiv. Somit glaube ich, dass wir es neben der geographischen Lage auch der Laschheit der Mönchengladbacher Behörden zu verdanken haben, dass ausgerechnet wir die Salafisten hier haben.

Im übrigen glaube ich kaum, dass ein Gericht es ''kippen'' würde, wenn das Mönchengladbacher Ordnungsamt den Salafisten wenigstens mal die Auflage machen würde, bei ihren Veranstaltungen keine Kinder anzuwerben - und die Polizei das auch überwachen würde. Oder nehmen Sie die Sache mit dem Vermummungsverbot: Die Frankfurter Polizei lässt nicht zu, dass vollvermummte Frauen in Burka oder Hijab an Salafisten-Demos teilnehmen. So ist das auch richtig, so haben es die Gerichte auch bestätigt. Ganz anders die Mönchengladbacher Polizei, die kein Problem damit hat, wenn auf Salafisten-Demos gegen das Vermummungs-Verbot verstoßen wird. Insofern ist es einfach Quatsch, wenn Sie so tun als ob alles, was andere Ordnungsämter beschließen, immer von den Gerichten ''einkassiert'' werden würde.

Aber Menschen, die schon empört ''Spießer!'' rufen, wenn sie in ihrem Grundrecht auf Asozialität beschnitten werden, sind für die Salafisten und deren kranke Intentionen natürlich auch sehr hilfreich. Aber solchen Menschen steht es frei, bei nächster Gelegenheit nach Berlin-Kreuzberg zu ziehen. Genauso, wie es den Salafisten frei steht, bei nächster Gelegenheit nach Saudi-Arabien zu ziehen.

Wir ''Spießer'' wollen einfach keine Salafisten in unserer Stadt.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Beunruhigende Entwicklung

zuerst veröffentlicht im Kommentar-Bereich des RPO-Artikels "Wilfried Schultz gründet Partei "Die Bürgerlichen"

Autor: Fiat iustitia / Datum: 26.05.11 08:11
''Der 50-Jährige, der Theologie und Jura studierte, organisiert Demonstrationen, diskutiert mit Bundesinnenminister, Landesinnenminister, noch mehr Politikern und Bürgern.''

Frau Gabi Peters, ich befürchte, hier haben Sie für eine Darstellung der Vergangenheit versehentlich das Präsenz gewählt.

Mir persönlich ist es egal, ob die BI als Verein, Partei oder was-auch-immer firmiert. Hauptsache, sie tut etwas gegen die Salafisten.

Aber genau das scheint mir immer weniger der Fall zu sein. Seit Wochen schon muß ich immer wieder aus der BI vernehmen, das Streit und Debatten über die Partei-Gründung alles andere überschatten. Mir scheint das auch glaubwürdig, denn das seitens der BI Engagement gegen die Salafisten kaum noch stattfindet, sehen wir ja alle.

Ich sehe diese Entwicklung mit großer Sorge. Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich W.Schultz und seine verbliebenen Mitstreiter auf ihre originäre Daseinsberechtigung besinnen würden - nämlich auf den Kampf gegen EZP. Und es damit mal wieder in die Zeitung schaffen!

Mittwoch, 25. Mai 2011

In dieser Stadt ist alles schön

zuerst veröffentlicht im Kommentar-Bereich des RPO-Artikels "Brutaler Überfall auf Ex-Freundin in Eicken"

RPO-Artikel zu den aktuellen Ereignissen bzw. zum Gewalt-Problem in der Altstadt erscheinen nur noch ohne Kommentar-Bereich. Der einzige, sehr lebhaft besuchte Kommentar-Bereich zu diesem Thema wurde inzwischen von RPO vollständig gelöscht.

In dieser Stadt ist alles schön.

Es gibt auch kein Salafisten-Problem. Dass ein Anhänger unserer Mönchengladbacher Salafisten am 2. März in Frankfurt ein Terror-Attentat mit Toten verübt hat, hat uns RPO bis heute verschwiegen. Dass die Salafisten in unserer Stadt inzwischen am hellichten Tag Kinder missionieren und die Behörden nichts dagegen unternehmen, hat uns RPO bis heute ebenfalls nicht erzählt. Statt dessen schreibt Frau Gabi Peters für die Druck-Ausgabe der RP nette Artikelchen darüber, dass liebe, nette Salafisten in Wickrath an Benefiz-Läufen teilnehmen - und auch noch gewinnen!

In dieser Stadt ist alles schön.

Es gibt auch kein Problem in der Altstadt. Dass dieses Viertel seit Jahren fest in der Hand eines ständig besoffenen, randalierenden, prügelnden, in Hauseingänge kotzenden, an Wände urinierenden und frühmorgens lautstark grölenden ''Mobs'' ist, haben uns Frau Gabi Peters und RPO noch nie erzählt. Dass die Bewohner dieses Viertels seit Jahren den Eindruck haben, dass die Polizei mehr Angst vor dem ''Mob'' hat als umgekehrt, natürlich auch nicht. Und wenn aktuelle Ereignisse es unvermeidbar machen, doch ein paar Worte darüber zu verlieren, dann erzählt uns Frau Gabi Peters, dass eine ''Mischung aus Alkohol und Imponier-Gehabe'' schon mal zu Prügeleien führt. Also nur ein kleines, eher sozial-pädagogisches Problemchen - nichts weiter - nichts wirklich gravierendes.

In dieser Stadt ist alles schön.

Und wenn Leser von RPO in Kommentar-Bereichen Gegenteiliges behaupten und die Wahrheit erzählen, dann sind diese Kommentar-Bereiche plötzlich verschwunden.

In dieser Stadt ist alles schön.

Donnerstag, 12. Mai 2011

Ein Kommentar-Bereich voller Merkwürdigkeiten

Dieser Beitrag wurde am 12.05.11 veröffentlicht im Kommentar-Bereich des RPO-Artikels "Verdienstkreuz für Gülistan Yüksel". Leider wurde dieser Anfang Juni von RPO technisch neu gestaltet, merkwürdigerweise kann man meinen Beitrag im neuen Kommentar-Bereich nicht mehr finden. Andere, inhaltlich ähnliche Kommentare sind leider im neugestalteten Kommentar-Bereich ebenso unauffindbar. Aber hier nun mein damaliger Beitrag:

Autor: Fiat iustitia / Datum: 12.05.11 17:33
Ein Kommentar-Bereich voller Merkwürdigkeiten

Die erste Merkwürdigkeit besteht darin, dass der Artikel, auf den sich dieser Kommentar-Bereich bezieht, vom 08.12.2007 ist. Sämtliche bislang hier veröffentlichten Kommentare jedoch wurden kurz hintereinander im Dezember 2010 und Januar 2011 veröffentlicht. Zu einem Zeitpunkt also, wo Frau Gülistan Yüksel aufgrund ihres Agierens in der Salafisten-Frage bei der nicht-salafistischen Bevölkerung in Mönchengladbach längst eine ''Unperson'' war, die sich einer hohen Unbeliebtheit erfreute. Zum besseren Verständnis des Hintergrundes empfehle ich die Lektüre des SPIEGEL-ONLINE Artikels von Henryk M. Broder, veröffentlicht am 30.08.2010:

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,714471-2,00.html

Und da ist es schon mehr als seltsam, dass sich in diesem Kommentar-Bereich keine einzige negative oder wenigstens kritische Stimme findet - sondern ausschließlich Lobhudelei. Die es mit der Wahrheit übrigens auch nicht so genau nimmt: Denn was ''nadine76'' hier am 20.12.10 um 20:18 verfasst hat, ist m.E. schlicht wahrheitswidrig.

Aber das dollste ist: Bitte klickt auf das Profil der ''Kommentatoren'' hier. Einfach RPO-Name anklicken - fertig. Wenn Ihr das tut, werdet Ihr feststellen, dass mit Ausnahme von ''CS2007'' alle bisherigen Kommentare von Personen stammen, die noch niemals und auch niemals wieder auf RPO geschrieben haben - sondern nur diesen einen ''Kommentar'' abgegeben haben. Und zwar im Dezember 2010/Januar 2011 - zu einem Ereignis aus dem Jahre 2007.

Frau Yüksel, wären Sie bitte so nett, mir all die Merkwürdigkeiten und Ungereimtheiten dieses Kommentar-Bereichs näher zu erläutern? Oder wollen Sie mir weismachen, dass es normal ist, dass 3 Jahre nach einem Ereignis innerhalb weniger Wochen eine Vielzahl ''gleichgeschalteter'' Kommentare veröffentlicht werden, die fast alle von Personen stammen, die sonst niemals auf RPO schreiben?